2. JSP USS Arizona BB 39 DN (fertig)

  • 1. Joachim Schulze Wettbewerb für Schiffmodelle in Karton im Maßstab 1:250


    USS Arizona BB 39 von Digitalnavy.com im Maßstab 1:250
    Versand auf CD-Rom Preis z.Zt 38,00 $ zzgl. 4,00$ Versandkosten


    Vollrumpfmodell in klassischer Spantenbauweise.


    Erbauer: Willi Hoster


    Angaben zum Original


    Kiellegung 16.03.1914
    Stapellauf 19.06.1915
    Indienstellung 17.10.1916


    Daten


    Verdrängung: 33.100 t
    Länge: 182,9 m
    Breite: 32,4 m
    Tiefgang: 8,8 m
    Geschwindigkeit: 21 Knoten
    Besatzung: 1.358 im Frieden 2.290 im Krieg


    Bewaffnung:
    12 x 35,6 cm L/45 Sk in vier Drillingstürmen (zwei überhöht)
    12 x 12,7 cm L/51 Sk in Kasematten
    12 x 12,7 cm L/25 Flak
    drei Bordflugzeuge
    Panzerung:
    Gürtel: 356 mm
    Deck: 51 - 102 mm
    Zitadelle: 57 mm
    Türme: 125 - 458 mm
    Kommandostand: 356 - 406 mm



    Die USS Arizona wurde zwischen 1914 und 1915 auf der New York Navy Shipyard gebaut. Nach der Indienststellung wurde die Arizona der Atlantikflotte zugeteilt. Sie blieb aber an der amerikanischen Ostküste, da in Europa die Brennstoffversorgung für ihre ölgefeuerten Kessel nicht sichergestellt war. Im Jahr 1921 erfolgte die Verlegung zur Pazifikflotte. Vom 15. Juli 1929 bis zum 1. März 1931 wurde das Schiff bei der Norfolk Navy Yard einem umfangreichen Umbau unterzogen. Die Kasematten mit der 12,7 cm L/51 Sk-Batterie wurde ein Deck höher verlegt, damit bei hohem Seegang kein Wasser mehr in die Kasematten eindringen konnte. Außerdem hatten diese Geschütze nun eine größere Feuerhöhe. Die augenfälligste Änderung war der Austausch der bisherigen Gittermasten gegen Dreibeinmasten, die nun schwere Plattformen trugen, von denen aus die Artillerieoffiziere das Geschützfeuer leiteten. Nach Ende des Werftaufenthalts wurde die Arizona wieder der Pazifikflotte zugeteilt.


    Die USS Arizona wurde am 7. Dezember 1941 beim japanischen Angriff auf Pearl Harbor von Torpedobombern versenkt und zum Symbol der amerikanischen Demütigung. Die USS Arizona sank in nur 9 Minuten, nachdem sie um 8:10 Uhr von einer panzerbrechenden 1.760-Pfund-Bombe getroffen wurde, die das Oberdeck durchschlug und die beiden Munitionskammern der vorderen Turmgruppe zur Explosion brachte. Es kamen 1.177 Mann der Besatzung bei der Explosion und dem anschließenden Untergang ums Leben. Noch heute ist sie für 1.102 Besatzungsmitglieder die letzte Ruhestätte in 12 Metern Tiefe. Formell befindet sich das Schiff immer noch im Dienst. Sein Verlust wurde mit Rücksicht auf die Angehörigen der Vermissten nicht festgestellt. Die USS Arizona hatte nie einen Schuss im Krieg abgegeben.
    Quer über dem Wrack, das nur wenige Meter unter Wasser liegt, hat man mit Hilfe von Spendengeldern 1962 ein 56 Meter langes, weißes Gebäude als Gedenkstätte errichtet, das USS Arizona Memorial des Architekten Alfred Preis aus Honolulu.




    Quellen: Wikipeda, Battleship Arizona von Paul Stillwell

    Gruß


    Willi




    In allen Köpfen entstehen dumme Gedanken -
    die Klugen führen sie nicht aus.

    Edited once, last by Willi Hoster ().

  • Hallo Friedulin und René,


    vielen dank für eure Unterstützung. Ich hoffe das Projekt wird nicht den Zeitrahmen sprengen und termingerecht fertig.

    Gruß


    Willi




    In allen Köpfen entstehen dumme Gedanken -
    die Klugen führen sie nicht aus.

  • Hallo Willi,


    viel Glück mit diesem Projekt - die Arizona steht bei mir als Spantengerüst rum und sollte eigentlich schon lange am dransten sein. Du kannst Dir also gewiß sein, dass ich mit Argusaugen beobachten werde...


    Viele Grüsse
    Michael

  • Hallo Willi,


    jetzt ist es also auch bei Dir so weit! Du hast mit Deiner Arizona angefangen und das gleich für einen Wettbewerb. Prima. Ich wünsche Dir ein gutes Gelingen und bin auf den Baufortschritt gespannt.


    Du baust im Originalmaßstab 1:250 und ich denke, daß dabei so einige Probleme nicht auftreten, wie bei meiner Arizona 1:200 z. B. die großen Spantenabstände und die damit verbundene Instabilität des Unterwasserrumpfes. Trotzdem, überlege wie Du vorgehtst. Das Modell ist durch die Verstärkung aller Spanten mit 1 mm-Karton sehr schwer und da bedarf es stabiler Bordwände. Auch das horizontale Ausrichten der Wasserlinie und der Markierungen für die drei Steifen am Torpedowulst ist nicht ganz einfach; das habe ich bei meinem Modell gemerkt.


    Alles Gute, ich denke, daß wir Kontakt halten,


    Gruß Wolfgang.

  • Hallo Wolfgang,


    vielen Dank für die Hinweise aber im Moment bin ich noch dabei die Spanten auszuschneiden. Das geht gehörig in die Finger.
    Ich habe mir vorher auch Deinen Bericht angesehen und ich werde versuchen den Eindruck eines Kartonmodells weitgehend zu erhalten.

    Gruß


    Willi




    In allen Köpfen entstehen dumme Gedanken -
    die Klugen führen sie nicht aus.

  • Da tun einem ja schon beim hinsehen die Finger weh 8o.Ich bin ganz beeindruckt von der Schnelligkeit die Du und einige andere hier an den Tag legen,aber nur weiter so, das spornt ganz schön an.
    Gruß Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Hallo Willi,


    jetzt kannst Du schon erkennen, wie die sich die Proportionen Deiner Arizona darstellen. Ich glaube, es geht Dir wie mir: dieses Modell hat ein wuchtiges Erscheinungsbild. Halt so, wie die alten Schlachtschiffe aus der Zeit des 1. Wk waren.


    Auf Deine weitere Einschaltungen bin ich sehr gespannt.


    Gruß Wolfgang.

  • Hallo Wolfgang,


    eigentlich wollte ich das Schiff als Wasserlinienmodell bauen. Es ist erst mein zweites Modell mit Unterwasserrumpf und ich hatte bisher Schwierigkeiten eine saubere Rumpfform hin zu bekommen. Aber die außergewöhnliche Form reizt mich.

    Gruß


    Willi




    In allen Köpfen entstehen dumme Gedanken -
    die Klugen führen sie nicht aus.

  • ....als wenn ich es geahnt hätte, die Torpedowulste haben arge Dellen bekommen. Wie geht es weiter ?
    Weiterbauen ?
    anderes Modell oder
    "repeat after good morning" kompletter Neuanfang.
    Aber ich habe ja noch 2 Wochen Bedenkzeit (Urlaub ab morgen).
    Bis dahin also Baupause.

  • Oh, Willi, ist ja schade drum! Ist wirklich nichts mehr zu retten?
    Schleifen? Spachteln? ...


    Wenn nicht, dann neu anfangen, sobald die Motivation wieder da ist! Bei meiner "Flying Pancake" hat mir der erste frustrierende Fehlbau sehr viel an Erfahrung gebracht und die zweite Version läuft wie geschmiert!


    Also, auf ein neues!


    Gruss Bernhard

  • Hallo Willi,
    ganz typischer Fehler von "nicht genug angepasst"
    Lösung: vorsichtig abtrennen...eventuell die Klebelaschen erneuern, rot anmalen und dann die Rumpfsegemente exakt nach den Spanten runden...lieber einmal mehr...
    Das Teil muss!!! 8o von alleine über den Spant "fallen" 8o dann mit UHU Alleskleber
    einschmieren und draufsetzen...ganz leicht an den Kanten andrücken und trocknen lassen.
    meint Werner

  • sowas anzusehen tut einem wirklich weh ;( ,nach all der Arbeit die bisher in der Arizona steckt. Ich glaube auch du solltest die Teile abnehmen und nach entsprechender Vorrundung neu ansetzen. Peter Milla gab mir einmal den Tipp ggf mit einer dünnen Lage Papier / Karton vorzubeplanken und dann die richtigen Planken aufzuziehen, Versuch macht kluch ( oder so änlich).
    Kopf hoch , Du kriegst das sicher hin
    Gruß Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

  • Hallo @


    ... vielen Dank für euren Zuspruch und die vielen Ratschläge. Nach einem Telefonat mit Wolfgang (Piedade 73) und einer Nacht drüber schlafen reift mein Entschluß, es wird wahrscheinlich ein kompletter Neubau. Da ich die CD habe kann ich die Teile leicht wieder neu ausdrucken.


    ...schleifen, spachteln und lackieren kommt für mich nicht in Frage wegen Straub, Geruchsbelästigung (Lösungsmittelallergie) und Ärger mit meiner besseren Hälfte. Ausserdem finde ich, ein Kartonmodell muß nicht wie ein GFK-Rumpf aussehen.


    .... @ Werner, gerundet wurden die Teile vorher, die Dellen waren erst am nächsten Tag zu sehen.


    .... @ Wilfried, geklebt habe ich mit Holzleim, UHU Flinke Flasche verwende ich nur bei größeren Flächen.

    Gruß


    Willi




    In allen Köpfen entstehen dumme Gedanken -
    die Klugen führen sie nicht aus.

  • hallo,


    nun starte ich den 2. Versuch einen halbwegs glatten Papierrumpf hin zu bekommen. Ich werde nicht alle Einzelheiten wiederholen sondern nur das zeigen was gegenüber dem 1. Versuch anders ist.


    Zunächst einmal baue ich das Über,- und das Unterwasserschiff am Anfang getrennt. Das hält mir die Option offen gegebenenfalls nur mit dem WL-Rumpf weiter zu bauen. Die Folie unter den Spanten verhindert das Festkleben auf der Bodenplatte. Die benötige ich noch für den UW-Rumpf.

  • Hallo Willie,


    wünsche Dir viel Glück beim zweiten Versuch! Hochachtung vor Deiner Moral, das Schiff kriegt Dich nicht klein, das ist toll. :respekt:


    Simon

    Wiedereinstieg in den Kartonbau nach vielen Jahren ...

  • Hallo Willi,


    meine Hochachtung vor dir das du einen zweiten Anlauf nimmst.


    Habe einen großen Tisch (mit der Wasserwage vermessen auch keine Dellen) da kann man so sagen da klebt das Papier fest es gibt da noch einen Technischen Ausdruck dazu.


    Viele Grüße
    Ernst

    Edited once, last by Ernst ().

  • Bin auch kein Physiker, aber im Nachbarforum las ich da mal was von 'Adhäsion' (glaube ich) ...

    Wiedereinstieg in den Kartonbau nach vielen Jahren ...

  • Hallo Willi,


    prima, daß Du an der Arizona weitermachst. Auch die Trennung von Über- und Unterwasserrumpf erleichtert wahrscheinlich die ganze Sache; so habe ich es auch gemacht. Was den Unterwasserrumpf betrifft, sollen wir noch einmal miteinander telefonieren. Du weißt, daß auch ich Schwierigkeiten mit den "Dellen" hatt. Zwar nicht so ausgeprägt, aber immerhin auch. Die Querspanten sind einfach zu weit auseinander und ich glaube, daß eine glatte Rumpfform so nicht zu erreichen ist. Schaue doch noch einmal bei meiner Arizona nach. Am Unterwasserrumpf habe ich zur Egalisierung in Längsrichtung Streifen von 200g-Papier geklebt und dann noch zwischen einigen Spaten kleine Kartonstreifen, um nach Möglichkeit eine glatte Rumpfform zu erreichen.


    Wie gesagt, ich rufe Dich heute abend einmal an.


    Alles Gut, Gruß Wolfgang.

  • Hallo Ernst,


    als Baubrett benutze ich neben meinem Schreibtisch ein 20 mm starkes, ebenes Holzbrett.


    Hallo Simon,


    Danke, Du gehst Schwierigkeiten ja auch nicht aus dem Weg wie ich an Deiner "KDF" sehe.


    Hallo Wolfgang,

    wir telefonieren Anfang nächster Woche miteinander. Mit dem Rumpf bin ich schon etwas weiter gekommen (siehe nachfolgende Berichte)



    Hallo Peter,


    als Papier verwende ich Rainbow 160 von Schneidersöhne. Soll ca 160g haben.


    überwiegend klebe ich mit Wicoll, die Spanten wurden mit Sprühkleber auf Graupappe geklebt und ganz große Flächen klebe ich mit UHU Flinke Flasche.

    Gruß


    Willi




    In allen Köpfen entstehen dumme Gedanken -
    die Klugen führen sie nicht aus.

  • Das Spantengerüst des Unterwasserrumpfes hatte ich schon zuvor wie beim 1. Versuch gebaut. Während das Überwassergerippe trocknete habe ich die Zwischenräume gefüllt.


    an den geraden Stellen mit Graupappe,
    an den etwas gebogenen mit Balsaholz
    und an den stark gebogenen Seiten mit Styrodur-Schaumstücken.


    danach wird das ganze Spiel geschliffen.

  • Hallo Willi,


    das sieht jetzt wirklich solide aus! Wenns trotzdem wieder nicht klappt, machste ein Torpedoziel draus, da haste dann lange gut von ... :D


    Simon

    Wiedereinstieg in den Kartonbau nach vielen Jahren ...

  • Hallo Simon,


    ich wohne nur ein paar 1oom von der Wupper entfernt. Wenn es diesmal nichts wird, bekommen die Enten darauf Gesellschaft.

    Gruß


    Willi




    In allen Köpfen entstehen dumme Gedanken -
    die Klugen führen sie nicht aus.

  • Hallo Willi,


    wenn du das noch schön verschleifst und beim anschliessendem "Tapezieren" keinen wasserhaltigen Leim benutzt, dürfte nichts schief gehen.


    Grüsse


    Hans Gerd

  • Servus Will,


    Ich würde es so wie Peter empfielt machen.


    Dann kannst du immer noch eine Korrektur vornehmen ohne den gesamten Rumpf zu verlieren.


    Auch im Interesse der Enten ;) ;) ;)


    Viel Glück :super:


    Gruß, Herbert

  • nochmals vielen Dank für die guten Ratschläge.
    Das ist ja das Schöne an diesem Forum, es werde nicht nur die positiven sondern auch negative Erfahrungen mitgeteilt.


    Der Unterwasserrumpf ist jetzt geschliffen, was übrigens bei den Stellen aus Styrodur sehr einfach ging.
    Man muß nur sehr aufpassen sonst ist schnell zu viel weg.