Schlachtschiff Gneisenau XL, WHV 1:250. Bilder vom Bau.

  • Hallo Freunde!

    Eröffnung einer Großbaustelle.

    Schlachtschiff Gneisenau nach den Umbauplänen 1942, die jedoch durch den unglücklichen Bombentreffer ins Vorschiff nicht zur Ausführung kam. Basis ist das Modell von Wilhelmshaven sowie spärliche Literatur.

    Der Anfang ist immer der gleiche. Grundplatte, Mittelträger usw. Die Rumpflänge ist allerdings etwas anders, ca 96cm.

    Der Versuch reizt mich.

    Liebe Grüße,

    der Grazer Otto.

  • Hi Otto,

    Sehr gut, die letzte Gneisenau, also eine der Scharnhorst-Klasse ist schon ne Weile her. War tatsächlich als Scharnhorst mein letztes Modell meiner ersten Bauphase, als ich noch in der Schule war. Muss so zwischen 1991 und 1993 gewesen sein. Natürlich noch ohne große Superungen, Kantenfärben etc.

    Viel Spaß und Erfolg beim Bau!:):thumbup:

    Liebe Grüße

    Peter

  • Moin Otto,

    kleine Korrektur: der Bombentreffer im Vorschiff war der Auslöser der Umbaupläne. Es wurde daraufhin auch der nicht beschädigte Turm Cäsar aus- und bei Austratt am Eingang zum Trondheim-Fjord an Land eingebaut. Dort kann man ihn heute besichtigen. Man hat dort die Möglichkeit, im Rahmen einer Führung durch den ganzen Turm zu klettern und dabei das Gefühl, an Bord zu sein.

    Gutes Gelingen bei Deinem Vorhaben wünscht

    Fiete

  • Moin Otto,

    viel Spaß beim Bau dieses zusammengestückelten Modells. Es passt aber prima und den Ansprüchen der damaligen Zeit ergibt es ein schönes Modell.

    Ich hatte jedenfalls Spaß am Bau.

    Gruß aus Flensburg

    Jochen

  • Hallo!

    Eine Ergänzung.

    Im Jänner 1943 werden alle Reparatur-und Umbau arbeiten auf Grund eines Befehls von Adi eingestellt und nicht wieder aufgenommen. Die Geschütze werden ausgebaut und finden Verwendung zur Küstensicherung.

    Grüße,

    Otto.

    ottok

  • Schön, dass dieser Spezialbogen hier vorgestellt wird. Den gibt es ja schon lange und war so etwas wie eine Sonderausgabe, damals. Dazu gab es eine besondere Bauanleitungsmappe. Heute mit Laserteilen und anderen verfeinerten Modulen kann man das Modell noch gehörig supern.

    Mir machte der Bau viel Freude.

    Ulrich

                                                                                   Artikel 1 GG:

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt


  • Moin, moin Otto,

    klasse......den Bogen der Whv`ner XL-GNEISENAU habe ich gerade vor ein paar Tagen aus dem Archiv geholt und studiert.....na, der Druck hat ein paar Stellen.....aber das würde man schon gut hinbekommen. Viel - nein, sehr viel - Spielraum zum Anböschen des Modells.....ich bin sehr gespannt.....der Bau macht bestimmt sehr viel Spaß :).

    Zu den Schwestern. SCHARNHORST und GNEISENAU waren von vornherein für die 38 cm-Geschütze vorgesehen, die entsprechenden Barbetten auch eingebaut. Da dieses schweren Kaliber aber zum Zeitpunkt des Baus und der Indienststellung noch nicht zur Verfügung stand, behalf man sich mit den 28 cm-Drillingstürmen, die auch genau auf diese Barbetten passten. Eine Umrüstung war geplant, aber die Realisierung auf dem Zeitstrahl noch nicht festgelegt. Als nun auf der GNEISENAU nach dem erfolgreichen Kanaldurchbruch und der Eindockung in Kiel das Vorschiff von einer Fliegerbombe getroffen wurde und der Turm "Alfa" samt Munition verheerend explodierte, fand man in der Folge den Zeitpunkt für gekommen, die GNEISENAU als erstes Schiff auf die 38 cm-Geschütze umzurüsten. Normalerweise ist strenge Vorschrift, dass vor dem Eindocken die gesamte Munition von Bord gegeben wird (ggf. als Ausnahme damals die Flak-Munition). Das tat man nicht......

    Das Schiff verlegte für den Umbau aus eigener Kraft nach Gdingen (Gotenhafen). Die verbliebenen Türme "Bravo" und "Cäsar" wurden ausgebaut und ersteinmal auf der Pier gelagert, bis dann die Weiterverwendung in Norwegen für die Küstenverteidigung festgelegt wurde. Das zerstörte Vorschiff wurde abgetrennt und sollte durch eine längeres ersetzt werden, was wohl rechnerisch aufgrund der Zunahme der Tonnage seit der Indienststellung und den Einsatzerfahrungen erforderlich gewesen wäre. Aufgrund der Kriegslage und anderen Schwerpunktsetzungen wurden die gerade begonnenen Arbeiten aber recht bald wieder eingestellt.

    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

    Edited 2 times, last by Hans-Joachim Möllenberg (September 28, 2026 at 8:02 PM).

  • Servus Otto,

    da bin ich natürlich auch dabei. Ich wusste übrigens gar nicht, dass es einen „Umbausatz“ von WHV gab/gibt.

    Wie dem auch sei: bestes Gelingen.

    Günter

    Auf der Werft: EGV Ffm; Fregatte Braunschweig

    Meine letzten fertigen Modelle:

    S.M.S Nassau, F216 Scheer, MS Wappen v Hamburg, S 13, S 100, P 6059 Jaguar,
    KWdGr mit UWS, A 63 Main, S72 Puma, WFS Planet, St. Lorenz Nürnberg; HMCS Agassiz; PzKanBt Natter; Hermes; SMS Breslau; MS Clement; MS Iserlohn; Dio Kleine Werft; W4,W8,W21,W22; P 6148 Löwe; A 52 Oste; MS Finnmarken; LKr Nürnberg; MS Mellum; Z 1; Tender Donau; Grumman Albatross; Fairey Gannet; BiMiSuBo Freya und Amazone; Frg Brandenburg

  • Hallo Modellbaufreunde!

    Mittelträger und Spanten sind verklebt. Seitenträger aus 1,5mm Karton neu angefertigt. Je fünf Spanten bei Bug und Heck verdoppelt. Längsträger und Spanten werden mit

    5 x 5mm Holzleisten verstärkt. Bei fast 100cm Länge möchte ich einen stabilen Rumpf haben. Außerdem erhalte ich auch eine gute Auflage für das Deck.

    Grüße,

    Otto.

  • Hallo!

    Weiter geht es mit der Verstärkung des Mittelträgers, der Spanten und der Seitenträger. Ein ziemlicher Arbeitsaufwand der sich aber beim Aufkleben des Decks bezahlt machen wird.

    Grüße,

    der Grazer Otto.

  • Hallo Wolfgang!

    Die Bilder sind ja eine Fundgrube für mich. Da kann man schon sehr viel daraus machen. Vor allem eine richtige umgebaute Gneisenau Die Bilder sind eine gewaltige Hilfe.

    Eine unverschämte Frage: Gibt es noch mehr von diesen tollen Bildern?

    Liebe Grüße,

    Otto.

    ottok

  • Hallo Jürgen, Hallo Otto,

    Danke für sie überaus interessanten Entwürfe.

    Also auf Deine GU Variante bin ich echt gespannt! Wobei als Halinskt Variante in der modernisierten Version hätte ich Devinitiv Interesse. Wobei ich natürlich weiß, das ich von Halinsiki diesbezüglich nichts mehr zu erwarten habe leider! Genauso wenig wie von den angedachten Handelszerstöerern, da auch die Version mit den 4 38 cm Geschützen. Seufz Schade!!!!!

    Thomas

  • Hallo Wolfgang!

    Herzlichen Dank. Wenn ich deine Bilder so ansehe, überlege ich, soll ich überhaupt weiterbauen. Das Wilhelmshavener Modell besteht eigentlich nur aus dem verlängerten Rumpf und den 38cm Türmen. Ansonsten ist es die ursprüngliche Gneisenau. Mal sehen was sich daraus machen lässt.

    Nochmals herzlichen Dank für die Bilder und liebe Grüße,

    Otto.

    Ps: Es geht immer noch besser. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    ottok

  • Moin, moin Otto,

    na klar....da läßt sich schon was draus machen. Gut......die Qualität von Wolfgangs Fotos oder die der HMV-BISMARCK läßt sich sicherlich nicht erreichen, aber zwischen dem originären Whv`ner Modell und den eben genannten gibt es doch eine große Bandbtreite, an der man sich gut entlanghangeln kann. Das NIVEAU der Whv´ner PRINZ EUGEN müsste sich doch erreichen lassen. Vielleicht läßt sich von den Whv`ner Bögen BISMARCK/TIRPITZ das eine oder andere adaptieren oder sogar von der PRINZ EUGEN......ggf. sogar vom Bogen der HMV-BISMARCK. Ein Problem(chen) wäre noch die farbliche Anpassung dieser "geklauten" Teile......aber die Tatsache, das der Umbau nie reailsiert wurde, schafft für uns Modellbauer ja ein paar Freiheitsgrade. Es gab ja noch seitens der Kriegsmarine die Gedankenspiele, die 10,5cm Doppelflak durch die vollständig geschlossenen 10,5cm Doppelflak als "Flakturm 1937" zu ersetzen, oder dann später die gesamte Mittelartillerie (10,5cm und 15cm) durch das sich in der Entwicklung befindliche doppelrohrige 12,8cm Kombinationsgeschütz zu ersetzen.

    Noch eine Korrektur zu meinem Beitrag #8:

    Die GNEISENAU verlegte nach dem Bombentreffer mit eigener Kraft von Kiel nach Gotenhafen, da die Antriebsanlage funktionsfähig geblieben war - sie wurde also nicht geschleppt.


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

    Edited once, last by Hans-Joachim Möllenberg (September 28, 2026 at 8:11 PM).

  • Hallo HaJo!

    Danke für deine aufmunternden Worte. Deine Vorschläge sind einiges Wert und zu überlegen. Zuerst muss nun der Rumpf fertig werden. Dann sehe ich weiter.

    Danke nochmals für deine Ratschläge,

    Grüß,

    Otto.

    ottok

  • na klar....da läßt sich schon was draus machen.

    Moin Hajo,

    mit vollen Hosen ist es immer gut stinken; ich halte es doch für sehr ambitioniert; ich bin da ja nicht so bewandert; kenne mich nur bei Kleinbootsfahrern aus; aber diese Kombination – angeregt von Wolfgangs Bildern – und Bausätzen, die alle Scanarbeiten und Farbangleichungen verlangen? Ich würde mir daß nicht zutrauen; obwohl vertraut mit der Druckvorstufe. Aber wenn einen der Teufel reitet - jaa, ich will, jaaa mach es ... könnte es vieleicht klappen. :D

    Gruss
    kartonskipper

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

    Und die Geschichte meines Fletchers ist hier zu lesen: D170 alias Z1

  • Servus Otto,

    na, da kommt ja was auf Dich zu. Ich teile da sehr die Auffassung von HaJo. Da ich die vorab beschriebenen Modelle Scharnhorst in der neueren Version, den Prinzen von WHV und die HMV-Bismarck selbst gebaut habe, gibt es da viel „zu klauen“. Allein die Boote, Flieger (evtl. auch Cfm), Flak‘s wären da zu nennen. Die HMV-Bismarck hatte ich noch mit Ätzsatz umgesetzt. Der war schon umfangreich, der Lasersatz wahrscheinlich noch mehr. Bootslager und Trommeln allein machen schon toll was her. Handläufe und Fensterrahmen selbst für die Boote usw. usw.

    Kostet ein paar Euronen - aber die Pensionen in A sind ja besser als unsere in D. ;) Also: zeig mal was möglich ist.

    Zur Bi hatte ich hier ja einen Bb eingestellt und dort auch die Arbeitszeit festgehalten.

    Nicht schocken lassen: jede Stunde hatte sich rentiert.

    Bin wirklich gespannt, was Du anstellen wirst.

    Noch ein Wort an Wolfgang: ich hatte solch eine Freude über die angesagte Gneisenau von eurem MM-Verlag. Selbst ohne bekannt detaillierte Bauanleitung würde ich diese Version gerne ausprobieren. Denkt mal drüber nach, auch bezüglich Köln, Schlesien und den Bundesmarine-Eisbrechern. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

    Günter

    Auf der Werft: EGV Ffm; Fregatte Braunschweig

    Meine letzten fertigen Modelle:

    S.M.S Nassau, F216 Scheer, MS Wappen v Hamburg, S 13, S 100, P 6059 Jaguar,
    KWdGr mit UWS, A 63 Main, S72 Puma, WFS Planet, St. Lorenz Nürnberg; HMCS Agassiz; PzKanBt Natter; Hermes; SMS Breslau; MS Clement; MS Iserlohn; Dio Kleine Werft; W4,W8,W21,W22; P 6148 Löwe; A 52 Oste; MS Finnmarken; LKr Nürnberg; MS Mellum; Z 1; Tender Donau; Grumman Albatross; Fairey Gannet; BiMiSuBo Freya und Amazone; Frg Brandenburg

  • Moin Otto,

    die Frage bzgl der MM-Gneisenau hatte ich vorab an Wolfgang gestellt. Mal seh‘n, ob und welche Antwort wir bekommen.


    Ich selbst hatte mehrfach Kontakt mit zwei Akteuren des MM-Verlags und kenne etwas die Hintergründe. Aber die will ich ‚als Dritter“ hier nicht preisgeben. Das muß der Verlag schon selbst tun.

    Der Probebau von Wolfgangs Konstruktion war ja schon zu sehen. Bei Erscheinen des Bogens könntest Du Dir wohl viele Mühen sparen.

    Aber wir sind ja nun gespannt auf den aufgemotzten WHV-Bogen.

    Günter

    Auf der Werft: EGV Ffm; Fregatte Braunschweig

    Meine letzten fertigen Modelle:

    S.M.S Nassau, F216 Scheer, MS Wappen v Hamburg, S 13, S 100, P 6059 Jaguar,
    KWdGr mit UWS, A 63 Main, S72 Puma, WFS Planet, St. Lorenz Nürnberg; HMCS Agassiz; PzKanBt Natter; Hermes; SMS Breslau; MS Clement; MS Iserlohn; Dio Kleine Werft; W4,W8,W21,W22; P 6148 Löwe; A 52 Oste; MS Finnmarken; LKr Nürnberg; MS Mellum; Z 1; Tender Donau; Grumman Albatross; Fairey Gannet; BiMiSuBo Freya und Amazone; Frg Brandenburg

  • Moin, moin Otto,

    ich habe jetzt einmal den alten Originalbogen SCHARNHORST/GNEISENAU, den XL-Bogen GNEISENAU und den von v. Kampen überarbeiteten Bogen der SCHARNHORST (u.a. mit den blauen Turmdecken >>>> Operation CERBERUS, Kanaldurchbruch) nebeneinandergelegt und die Bauteile verglichen.

    Ergebnis: der XL-Bogen GNEISENAU ist von der Sache her der alte Bogen SCHARNHORST/GNEISENAU, ergänzt mit den 38cm-Wummen und auch anderes aus der entsprechenden alten Zusatzausrüstung und dem Hangar aus dem Bogen der überarbeiteten SCHARNHORST - alles ziemlich mau. Der überarbeitete Bogen der SCHARNHORST ist deutlich detaillierter bei den Kränen, hat die moderneren 10,5cm-Doppelflak, detaillierte Torpedorohr-Sätze, geänderte und detailliertere Decks beim Gefechtsturm mit z.B. Spinden für die Bereitschaftsmunition, Verschlussklappen für die Fenster und Bulleyes usw. Der überarbeitete Bogen ist insgesamt schon eine ganz andere Hausnummer.

    Mein Vorschlag wäre: nur den XL-Rumpf bauen und dann bei den Aufbauten auf den überarbeiteten Bogen der Scharnhorst umschwenken., der ja schon einen fortgeschrittenen Rüstzustand abbildet. Man kann annehmen, dass die GNEISENAU ebenfalls bei der Verlängerung an diesen Rüstzustand angeglichen worden wäre. Nur das B-Deck (Teil 48 u. 50) würde ich vom XL-Bogen nehmen, da bei der überarbeiteten SCHARNHORST auf diesem Bauteil in Teilen Holzplanken gedruckt sind, die farblich nicht zum Hauptdeck des XL-Bogens passen. Hinzu kommt, dass die Grautöne von den XL-Bordwänden dann zu dem Grau der Aufbauten der überarbeiteten SCHARNHORST so einigermaßen passen......ein geringer Unterschied würde im Rauschen untergehen......und.....die hellen Aufbauten würden überhaupt nicht zur XL-GNEISENAU passen.......es war Krieg......!

    Natürlich könnte man dann das Ganze auch als verlängerte SCHARNHORST "verkaufen", was ja auch viel richtiger wäre.....deren Verlängerung war ja auch angeplant. Ach ja, die 38cm-Wummen wären dann natürlich vom XL-Bogen viel zu hell. Lösung: entweder vom überarbeiteten Bogen BISMARCK/TIRPITZ kopieren (dann sind sie auch dunkelgrau) oder einscannen und auf entsprechendem Tonpapier ausdrucken, dabei die Farbdichte fast ganz wegnehmen, dann werden nur die Begrenzungslinien gedruckt oder die Türme auf dem Tonpapier auf "links" bauen. Natürlich, an Wolfgangs Konstruktion wird man trotzdem nie nich und auch in drei kalten Wintern nicht herankommen......aber darum geht es auch nicht......der Spaß daran sollte uns treiben, auch wenn das Ergebnis nicht so doll sein wird, andererseits hätte man trotzdem ein schönes Modell, das nicht in jeder Sammlung steht.

    Irgendwie juckt es mir auch in den Fingern......^^


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

    Edited 2 times, last by Hans-Joachim Möllenberg (October 1, 2026 at 12:07 PM).

  • hallo Otto, hallo Günter,

    also es ist so, der Verlag ist momentan nicht aktiv. Ob es weiter geht, hängt von einigen Faktoren ab, die da wären : wir brauchen einen neuen Drucker (teuer). Wir werden immer älter, ich bin jetzt 75, Werner wird bald 80, Walter ist über 80, Franz steuert auch die 80 an. Und dann ist es so, meine Modelle sind zwar sehr schön und enorm aufwändig, aber die Verkäufe sind überschaubar, also eigentlich nicht der Mühe wert. Wir wollen keinen Gewinn mit unseren Modellen machen, aber die Kosten sollten schon hereinkommen. Die Köln, Gneisenau, Schlesien und andere Modelle liegen eigentlich fertig auf der Festplatte, aber ob das noch was wird ?

    LG Wolfgang

    Es geht immer noch besser.

  • Hallo Wolfgang,


    vielen Dank für den Überblick über den aktuellen Stand bei Euch. Ich kann (obwohl nur schlappe 60) das gut nachvollziehen, das kostet alles viel Energie und Zeit und wenn dann noch zentrale Arbeitsgeräte wie der Drucker ausfallen, ist eine Grenze schnell überschritten.

    Ich persönlich als Modellbauer mit einiger Erfahrung sage: Mir könntet Ihr einen Bogen der "Schlesien" ohne Anleitung verkaufen und ich würde ohne weiteres auf den von Euch sonst aufgerufenen Preis 20, 30 oder 40 EUR drauflegen, nur um dieses Schiff bauen zu dürfen.


    VG


    Zaphod

  • ohne Anleitung verkaufen und ich würde ohne weiteres auf den von Euch sonst aufgerufenen Preis 20, 30 oder 40 EUR drauflegen, nur um dieses Schiff bauen zu dürfen.

    Ich nehme dann auch gleich die KÖLN ....

    Aber Spass beiseite; man muss sich den Realitäten stellen; derer sind zwei - die meisten aktiven Kartonmodellbauer und Konstrukteure sind in ihrer Restlaufzeit; einige hören dass nicht gerne, aber es ist so. Punktum. Und es gibt so gut wie keine nachfolgende Kundschaft. Also, lasst uns die Jahre noch geniessen ... und uns freuen, dass wir sie gehabt haben. Da kommt nix mehr nach ... oder wie Peter Lustig immer sagte, Ihr könnt jetzt abschalten ...

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

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  • Hallo Wolfgang,

    vielen Dank für die schnelle Antwort, auch wenn der Inhalt für uns Bastler nicht erfreulich ist.

    Was Zaphod geschrieben hat, trifft auch auf mich zu. Ich habe die erschienenen Bögen von MM ja umgesetzt und finde die so toll, dass es nicht am Preis scheitern würde.

    Das mit dem Drucker war mir von Werner schon bekannt. Ich weiß nicht, wie das Verhältnis zum KvJ-Verlag ist? Könnte da nicht mit Andreas geredet werden? Nur mal so gedacht.

    Otto, bist hoffentlich nicht böse, dass wir Deinen Bb zur Gneisenau so zerpflückt haben. Sorry.

    Günter

    Auf der Werft: EGV Ffm; Fregatte Braunschweig

    Meine letzten fertigen Modelle:

    S.M.S Nassau, F216 Scheer, MS Wappen v Hamburg, S 13, S 100, P 6059 Jaguar,
    KWdGr mit UWS, A 63 Main, S72 Puma, WFS Planet, St. Lorenz Nürnberg; HMCS Agassiz; PzKanBt Natter; Hermes; SMS Breslau; MS Clement; MS Iserlohn; Dio Kleine Werft; W4,W8,W21,W22; P 6148 Löwe; A 52 Oste; MS Finnmarken; LKr Nürnberg; MS Mellum; Z 1; Tender Donau; Grumman Albatross; Fairey Gannet; BiMiSuBo Freya und Amazone; Frg Brandenburg

  • Hallo Freunde der langen Gneisenau!

    Hallo Günter! Von böse sein, kann keine Rede sein. Ich hatte nicht gedacht, dass mein angefangener Baubericht eine solche Diskussion auslösen würde. Für mich ist es nun wichtig, den Rumpf fertigzustellen. Alles andere wird sich dann ergeben. Die Vorschläge von HaJo haben sehr viel Sinn und sind überaus brauchbar. Natürlich wird es kein Modell wie das von Wolfgang, man muss sich halt nach der Decke strecken, es sind aber doch viele Möglichkeiten vorhanden, um ein halbwegs richtiges und gutes Modell der Gneisenau zu bauen. Vor allem liebe ich die Wilhelmshavener Modelle. Im Anhang Bilder meiner Wilhelmshavener Scharnhorst, aber um einiges verbessert.

    Grüße,

    der Grazer Otto.

  • Moin, moin Otto,

    klasse......das ist ja der deutlich überarbeitete Bogen der SCHARNHORST, den du noch weiter angeböscht hast :thumbup: ! Wenn man diesen Bogen dann in genau deiner Art auf dem langen Rumpf verbaut, ergibt das m.M.n. ein durchaus vorzeigbares Modell bzw. mehr als das. An der einen oder anderen Stelle muss man halt sehen, wie man zurecht kommt......aber das ist für uns "alte Hasen" zumeist ja kein Problem......;)

    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Moin, moin Otto,

    mmmmhhhh.....irgendetwas passt da nicht, achtern steht das Deck über......oder ist vorne noch Platz? Das Vorschiff ist ja ziemlich genau 4 cm länger (= 10m) als der Normalbogen. Gerade nachgemessen.....bei der Grundplatte und dem Hauptdeck stimmt das. Ab dem Bereich vor Turm A muss eigentlich alles mit dem Ursprungsbogen bis nach achtern übereinstimmen......da dürfte es keine Verschiebungen geben.

    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Hallo Otto,

    wenn ich die Bilder der Scharnhorst so betrachte, wird es eine tolle Gneisenau von Dir geben. Das mit der Überlänge des Decks begreife erst mal einer. Bin gespannt, wie Du die wiederum passenden Bordwände in diesem Bereich „unterlegen“ wirst.

    Günter

    Auf der Werft: EGV Ffm; Fregatte Braunschweig

    Meine letzten fertigen Modelle:

    S.M.S Nassau, F216 Scheer, MS Wappen v Hamburg, S 13, S 100, P 6059 Jaguar,
    KWdGr mit UWS, A 63 Main, S72 Puma, WFS Planet, St. Lorenz Nürnberg; HMCS Agassiz; PzKanBt Natter; Hermes; SMS Breslau; MS Clement; MS Iserlohn; Dio Kleine Werft; W4,W8,W21,W22; P 6148 Löwe; A 52 Oste; MS Finnmarken; LKr Nürnberg; MS Mellum; Z 1; Tender Donau; Grumman Albatross; Fairey Gannet; BiMiSuBo Freya und Amazone; Frg Brandenburg

  • Hallo Günter!

    Da war ich selbst etwas irritiert. Grundplatte und Längsträger passen, nur das Deck war um 3,5cm zu lang. Aber die Bordwände passen wieder. Die Bilder der Scharnhorst gefallen mir selbst. Ich habe die CD-Rom der Scharnhorst in der grauen Version, da passen aber die 38cm vom Bogen nicht. Kommt Zeit, kommt Rat.

    Die Backbordwand ist vorbereitet und mit dem Spantengerüst verklebt, kein Problem.

    Grüße, Otto.

  • Ich nehme dann auch gleich die KÖLN ....Aber Spass beiseite; man muss sich den Realitäten stellen; derer sind zwei - die meisten aktiven Kartonmodellbauer und Konstrukteure sind in ihrer Restlaufzeit; einige hören dass nicht gerne, aber es ist so. Punktum. Und es gibt so gut wie keine nachfolgende Kundschaft. Also, lasst uns die Jahre noch geniessen ... und uns freuen, dass wir sie gehabt haben. Da kommt nix mehr nach ... oder wie Peter Lustig immer sagte, Ihr könnt jetzt abschalten ...

    Oh je - das sind aber trübe Zukunftsbilder für unser schönes Hobby.

    Ich kenne mich ja noch nicht so gut aus - aber könnte man die schönen Schiffe vom MM-Verlag, die fertig auf der Festplatte liegen, nicht zum käuflichen Download anbieten.

    Ich sage bewusst "käuflich".

    Enthusiasten und erfahrene Kartonmodellbauer brauchen m. E. keine Anleitung zum Bau.

    Die Modelle würden dann nicht auf der Festplatte verkümmern und ein Bisschen Geld würde für die Konstrukteure auch raus springen.

    Aber vielleicht sehe ich die Problematik nicht komplett.

    War nur so eine Idee von mir.

    Viele Grüße

    Heinrich

  • Obwohl ebenfalls in der Restlaufzeit. - bei dem Kauf von den Festplattenschiffen (natürlich gegen anständige Gebühr) wäre ich auch gleich dabei.

    l.G.Günther