Bauernhaus für eine Hofstelle / Rockwinkel / Eigenkonstruktion / 1:87

  • Tach und Moin!
    Wo geiht dat hier hen? To mien Hoff - un dorlangs? Von mien Hoff wech ...
    Und damit ist eigentlich alles gesagt, was man wissen muss über die norddeutsche Mentalität - damals zuminst, als ich im Elbe-Weser-Dreieck am Ende eines Dorfes - heute Kleinstadt - groß? geworden bin.
    Nein, ich bin es immer noch nicht; Dinge aus der Kindheit treten im Alter immer mehr in den Vordergrund. Der Mensch lebt von Erinnerungen; den guten wie den schlechten. Manchmal ist es ein Geruch, der einem in die Nase kommt und ich erinnere mich an Kartoffelfeuer nach der Lese, die ich als Kind erlebte oder die Schnitter, die mit der Sense - in Reihe - den Roggen mähten; barfuss über die Stoppeln ... verstecken in den Hocken, die aus drei Garben gestellt wurden. Kornmuhme ... Kornblumen, der Klatschmohn. Und dann die Heimfahrt auf den Hof, wo meine Großmutter wohnte, die in Rehburg untergekommen war - nach der Vertreibung aus Schlesien ... den endlos langen Sommer damals, die Schläfrigkeit, wenn man einen Hof betrat; irgendwo eine Katze, der Hund lag mit Kette vor seiner Hütte... Türen, die weit offen standen, wie es damals üblich war ... irgendwo krähte ein Hahn und Wäsche hing zwischen abgespanten Stangen im Sommerwind zum Trocknen ... erinnert sich jemand? Unbeschwerte Kindheit ...
    So, nun ist aber gut - ich will hier keinen Roman schreiben über meine Kindheit ... aber vielleicht eine Erklärung, warum ich dieses Thema in Verbindung mit Modellbahn aufgegriffen und ihm mittlerweile hoffnungslos verfallen bin. Und weil ich Sprache mag, die sich in Erzählungen ausdrückt, Gedanken formuliert zu Tage treten läßt; Dinge, die irgendwann abgelöst wurden und werden ... durch Sprachlosigkeit.... :D

    Wenn ich ein Thema aufgreife, um es ins Modell zu setzen, mich entschlossen habe, mannoman... die Kommata werden langsam knapp auf meiner Tastatur - also, dann befasse ich mich intensiv mit der Thematik und da, habe ich mittlerweile einen ganz schönen literarischen Fundus; :D

    Die Hofstelle, um die es hier geht, liegt bei mir quasi um die Ecke; ob sie noch existiert, keine Ahnung.

    Wer sich für alte Bauernhäuser interesiert und Zeichnungen sucht, dem sei dass nicht ganz preiswerte Buch und die dazugehörige Planmappe anempfohlen.
    Da ich nicht nur in Erinnerungen schwelge, sondern auch die entsprechenden antiquierten Werkzeuge und meinen Restverstand nutze, sieht es dann erst einmal so aus:

    Rechts der gedruckte Plan und auf der linken Seite der Ausdruck, der nach dem Skalieren mittels Scanner, erfolgte ...
    Ich erwarte kein grosses Interesse bei dieser Thematik; Exoten sind nicht sehr beliebt, aber ich finde, es gehört sich, in einem Forum nicht nur zu konsumieren, sondern auch ab un zu etwas Gehaltvolles?:love: beizutragen. Forenleben ist nicht nur, etwas zur eigenen Belobigung abzusondern, sondern auch am Forenleben mit Kommentaren bei anderen Themen und Kollegen teilzunehmen.:D

    Gruß
    kartonskipper

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

    Und die Geschichte meines Fletchers ist hier zu lesen: D170 alias Z1

    Edited 2 times, last by kartonskipper (September 22, 2026 at 12:45 AM).

  • Moin Kartonskipper

    Erinnerungen aus der Kindheit kommen bei mir auch sehr oft zum Vorschein und es juckt gewaltig an den alten

    Orten vorbei zuschauen.

    Gruß Peter

    Papier ist geduldig, ich werde es auch noch lernen

    Nein ,nein, ich bin nicht stur. Nur Meinungsstabil!

  • Ich erwarte kein grosses Interesse bei dieser Thematik; Exoten sind nicht sehr beliebt ...

    ... von wegen ... 😂

    Moin Wilfried,

    gerade die "Exoten" machen doch die Würze aus ! Besonders interessiert mich auch, wie Dein Weg von der Vorlage zum fertigen Modell ist. Und als jemand, der zwischen Weser und Ems groß geworden ist interessiert mich das Vorbild natürlich genauso.

    Viel Spaß und Erfolg dabei wünscht Frank

    ... I just sit here and watch the river flow ...

  • Ich werde die Entstehung interessiert verfolgen.
    Gerade Modelle, zu denen es einen persönlichen Bezug gibt, sind für mich das Salz in der Suppe.

    Mein Elternhaus und der damit verbundene Hof mussten in 2017 einem völlig unsinnigen Brückenbauwerk weichen.
    Mein Sohn hat, basierend auf den alten Plänen, den Hof in 3D in 1:87 konstruiert und in Kunststoff ausgedruckt.
    Das daraus entstandene Modell landet jetzt auf der Modelleisenbahn meines Bruders.

    Auch hier spielen Erinnerungen an die Kindheit eine große Rolle.

    Gruß
    Michael

  • Ahoi kartonskipper,

    gerade von dieser Art von Modellen wünsche ich mir mehr. Bin ich doch auch zwischen Milchkühen groß geworden, wenn auch zu einer ganz anderen Zeit. Schnitter gab es schon lange nicht mehr bei uns. Mein Großvater hat vor langer Zeit mal in einer Dokumentation vom der Ostfriesischen Landschaft und der Kreisbildstelle mitgewirkt, wo die festgehalten haben, wie die Getreideernte vor der Mechanisierung ablief. Also Erinnerungen wachzurufen schaffst du auch beim Jungvolk.

    Viele Grüße

    Cariño

  • Hallo kartonskipper,

    und wie die Erinnerungen wach werden, bin zwar an der Osteseeküste groß

    geworeden aber genau so lief das das Leben bei uns im Dorf auch ab.

    Werde falls Interesse besteht noch eininige Bilder zu dem Thema einstellen.

    Gruß

    Jürgen

  • Moin Wilfried,

    Ein hochinteressantes und stimmungsvolles Thema!
    Ähnlich wie in Rockwinkel war es in Arbergen.
    Und wenn ich, wie zuletzt, mit dem Rad zur Arbeit durch die Marsch
    gefahren bin, musste ich immer dran denken, wie ich als noch nicht schulpflichtiger Pöks, über Stoppelfelder und Weiden Viehtriebe und Ähnliches mitgemacht habe…

    Tempi passati…

    Ich bleibe an deinem Bericht dran und freue mich!

    Gruß
    Klaus

    Wir bleiben immer Kinder, und,
    so klug wir auch sein mögen, wir behalten immer die Lust,
    mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe (1831 - 1910)

    Meine Modelle auf ecard

    und bei Kartonmodell Gründling

  • Moin Wilfried,

    da muss ich mich auch mit dazu setzen. Alleine die Einleitung hat sofort Kindheitserinnerungen in mir wachgerufen.

    Ich bin zwar im Niederrhein aufgewachsen, die Kindheit war aber durch den dörflichen Charakter erfüllt. Der Sommer war durch die Arbeit (Vergnügen) auf dem Feld geprägt. Es war für Alle eine Selbstverständlichkeit, den Erwachsenen dort zu helfen. Meine Vorfahren waren väterlicherseits, ebenfalls aus Schlesien vertrieben und deshalb Landwirtschaft lebensnotwendig.

    Deine Worte am Anfang haben mir sofort den Geruch der Kartoffelfeuer in die Nase getrieben, so wie du es beschrieben hast. Auch der Geruch des "Muckefucks" und des Eintopfes der pünktlich Mittags von der Bäuerin für Alle gereicht wurde ist auch wieder präsent.

    Also schaue ich doch mal weiter zu und lerne …

    Beste Grüße

    Ernst

    ________________________________________________________________________________________________________________________

    „Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.“ Sokrates, griechischer Philosoph (469-399 v. Chr.) 🥸

  • Hallo Wilfried,
    ich jedenfalls habe sehr großes Interesse. Du wirst das Modell aber auch, wie in der Epoche üblich, mit der Hand konstruieren?! HAD Hand Aided Design sozusagen.
    Das Buch "Das Bauernhaus" war vor zwei Jahren günstig antiquarisch in Mannheim zu bekommen und ich Hornochse hab nicht zugegriffen.

    Ich freue mich schon was Du uns zeigst.

    Liebe Grüße Oida
    René

    Demokratie ist alternativlos!

    An opinion without 3.14 is an onion. You'll understand.

  • Einen wunderschönen Abend Euch allen!

    Diese Reaktion von Euch hat mich doch mehr als überrascht; und deshalb danke ich für die Zeilen und die Respektbezeugung und Anerkennung über den Daumen.
    Ich hoffe, ich enttäusche die Erwartungshaltung nicht? Und ich hatte auch lange überlegt, ob es noch Karton- oder doch eher Eisenbahnmodellbau ist?
    Ich bin ja seit längerem schon auch diesem Virus anheimgefallen; und baue Module für Arme. In der Regel einen Meter lang und 30 cm breit. Wer den FREMO kennt, da sind die Breiten um 2/3 grösser. :D

    Und alles, was seitdem hier aus Karton/Holz/Plastik entsteht, ist im Zusammenhang mit der Bahn zu sehen. Ich gebe zu, die Zeiten für die grosse Bahn sind eher schlecht, bei mir aber sind die Arbeiter voll ausgelastet; bekommen klare Anweisungen, pünktlich ihr Geld und sind zufrieden. Einige haben sogar eine preiswerte Wohnung zugewiesen bekommen; andere konnten sich als Brinksitzer oder Vollkötner oder Halbmeier einen kleinen Hof erwerben.
    Ich bin, da in der Restlaufzeit meines Lebens, nicht mehr so akribisch, was das Fotografieren von Bauabfolgen angeht; ich bitte daher um Vergebung. Ich werde mir erlauben, auch noch die anderen 2 Gebäude, die bei mir die Hofstelle auf einer 90° Kurve bilden sollen, mehr oder weniger zu streifen.
    Allen Gebäuden ist gleich, dass sie aus einfachen Mitteln entstanden, bzw., entstehen:

    1,5 mm und 1 mm Finnpappe, die es auf DIN A4 sauber geschnitten und kein Vergleich ist, mit der schlechten Qualität aus Polen für gelaserte Spanten, bei architekturbedarf.de oder so. Acrylstrukturpaste für die Ausfachungen; gibt es überall und wo es Bastelbedarf gibt. Meine ist noch von Tomasz Stangel. Holzprofile aus LInde oder Eiche, Buche; ich bevorzuge alle: Gibt es bei Frank Horschig ... einfach mal suchen ... einer der seriösesten Lieferanten, die ich kenne: er packt immer noch ein paar mehr mit ins Gebinde ... noch Fragen?
    Um es verständlich und rund zu machen:

    Dieses Segment mißt von Spitze zu Spitze 110 x 43 cm ... zwischen die beiden Wege; Chaussee mit Sommerweg und Wirtschaftsweg soll die kleine Hofstelle ihren Platz finden; oh man, ich quatsche Euch hier schon wieder ein Ohr ab - aber wenn es einen erstmal gepackt hat? Joah, dann holt er di ... frei nach Wolfgang Ambros ..

    So, hier die 3 bei der "Stellprobe" ... :D

    Jau passt. Nur das Bauernhaus wird - schräg gedacht, was heute vielen Polit.. fehlt - eingekürzt. Ich mag nicht, wenn immer direkt und parallel zur Kante gestellt wird. Spannung auf einer Fläche schaffen, dass habe ich schon bei meiner Ausbildung gelernt ...
    Ach so, bei dieser Gelegenheit noch einen Satz von René aufgegriffen: ja, ich werde von Hand zeichnen,; no na, eher von Kopien arbeiten. Und wenn es sich bei diesem Werk um daß von Dir preferierte handelt?

    Das Textbuch mit Fotos und Zeichnungen - da könnte ich noch eines erübrigen. Den Folianten mit den mehr als 200 Zeichnungen im Format 480 x 340 cm ... den benötige ich noch ...

    Mit einem lieben Gruss
    kartonskipper

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

    Und die Geschichte meines Fletchers ist hier zu lesen: D170 alias Z1

    Edited once, last by kartonskipper (September 22, 2026 at 11:13 PM).

  • Einen wunderschönen Abend nach einem sonnigen Tag, der wieder allzu leicht vergessen lässt, welchen Schaden wir täglich unserem Planeten zufügen!
    Ich habe mich heute - in Verbindung mit dem Hofensemble, herrliches Wort - dafür hätte man damals den Bauernverbandsführer aus der Dorfkneipe gejagt :D - mit etwas beschäftigt, was auch damals allgegenwärtig war. Zumindest direkt vor dem Haus, in dem ich aufgewachsen bin. Die Landstrasse, Chaussee mit dem Sommerweg. Links und rechts befand sich ein Graben und an einigen Stellen waren grosse Betonröhren, durch die man als 5jähriger locker durchkriechen und auf die andere Seite der Straße gelangen konnte. Mut hatte derjenige, der es bei Annäherung an ein Auto wagte ... oh man, ich fabuliere wieder ... :sleeping:

    Hier noch ein paar Jahre früher - was das Automobil angeht ...

    Warum macht der dass? Ganz einfach; viele Strassen und Höfe sahen - Pflaster - bis weit in die 60er Jahre so aus. Und in Lettland habe ich mehr als nur einen Platz und Strasse in dieser Version gesehen.
    Und bevor ich mich verrenne, übe ich doch lieber. :D
    Mit einem lieben Gruss
    kartonskipper; ja, mögen doch jetzt die hauseigenen Inquisitoren streiten, ob dass überhaupt noch etwas mit Karton oder einfach nur mit .... nein - ich muss nicht remigriert werden - ist nur ein Ausflug.

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

    Und die Geschichte meines Fletchers ist hier zu lesen: D170 alias Z1

    Edited once, last by kartonskipper (September 25, 2026 at 10:04 PM).

  • Moin Wilfried,

    das geht genau so klar ! Das ist Modellbau mit Karton ... oder Kartonbau im Diorama.

    Da kommt man irgendwann hin wenn man über die Grenzen der Bastelbögen hinausschaut ... was hier ja oft und exzellent gezeigt wird.

    Mach schön weiter so, ich liebe genau dieses Kartonbaugenre.

    Anfeuernde Grüße von Frank

    ... I just sit here and watch the river flow ...

  • Da kommt man irgendwann hin wenn man über die Grenzen der Bastelbögen hinausschaut ...

    Moin Frank;

    oh ja - und es tut so gut - Seelenverwandte zu treffen; über diesen Tellerrand sehe ich schon seit mehr als 50 Jahren hinaus; Karton als Kind, weil schmales Geld im Hause; dann Plastik bis zur Obsession in den 80ern; endlich mal Eisenbahn, weil Geld vorhanden ... begonnen zu Sammeln, bis die Schränke voll waren. Dann wieder Kartonmodelle; Anfrage ob bei Passat und ich gerne Ja gesagt. Dann Konstruktionen, die dem Original folgen mussten: Kauf von Modellen weitgehend eingeschränkt, da selbst konstruiert .. und nachdem der Fletcher durch ist; Austoben in Sachen Architektur, nebenbei dann auch noch Fahrzeugmodelle in 1:87 von Weinert gelötet; Artitec-Autos ... und Modulbau angefangen. Noch Fragen, Kienzle?

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

    Und die Geschichte meines Fletchers ist hier zu lesen: D170 alias Z1

  • ...ich lese mit Begeisterung, freue mich auf Deinen Bericht und sag mal lieber nichts, außer vielleicht: Bemo, Technomodell, PMT, Präzisionsmodellbau Heinrich, MVT... ;)

    Einen angenehmen Abend und viele Grüße!

    Lars

  • Uiuiuiui... das sind ja feine Fahrzeuge und die Bausätze durchaus preiswert.

    Renè,

    Du wuist Foarzeuge .. des koan i o ... oder so ..

    Fahrzeuge brauchen Spriegel - nicht alle, aber manche ...

    Zeichnen, Evergreen und .. ein wenig Spass dabei:

    und den Blumendraht ais Fixierhilfe ..

    Die Jungs warten noch auf die Ladeflächen .. aber es wird kommen. Die Originale wurden hier in Bremen gebaut.

    Mit einem lieben Gruss
    kartonskipper

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

    Und die Geschichte meines Fletchers ist hier zu lesen: D170 alias Z1

  • Einen wunderschönen, hier entsetzlich warmen Abend!

    Wer nicht nachdenkt, ist begeistert ... die anderen werden als Miesmacher abgetan. Über so etwas nachdenken, musste man damals nicht in Rockwinkel; die von mir hier penetrierte Hofstelle stammt aus dem 17. Jahrhundert. Nachhaltigkeit und Ökologie wurde praktiziert. Fruchtfolge? Wat is' dat denn ... Round-Up kam aus dem eigenen Stall; und aus Brüssel kein Geld, wenn man mal wieder auf's falsche Pferd gesetzt hatte; obwohl damals nur die reichen Bauern Pferde hatten; die Junker im Osten ja sowieso; heute kriegen noch einige Leute gleunige Augen und werden feucht ... wenn das Wort Trakehnen fällt ... und bei Arabern denken manche Damen nicht nur an die Hengste mit den 4 Beinen :D
    Der schreibt wieder einen Mist hier zusammen - und genau darum geht es doch auch. Mist machen und Mist verwerten. Grundlage der Höfe damals. Der Spruch: Geld wie Heu hatte damals seine Berechtigung, wobei ich hier eher die Betonung auf Heu legen möchte ... und noch etwas, was mir dazu einfällt: Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb' es um es zu besitzen ... wer sich alte Hofstellen ansieht und auf den Balken der Grot Dör schaut, wird oft lesen können, wer gebaut und oft auch einen Sinnspruch finden.

    Ich nehme mal dieses als Anlaß und zeige, wie ich aus Zeichnung und 1,5 mm Finnpappe - kann im Prinzip jeder - das Grundgerüst für das Bauernhaus angefertigt habe;

    In den alten Werken las ich, dass man diesen Teil der Hausfront als Wirtschafts- und den achteren Teil als Kammergiebel bezeichnete; ist wohl was dran; links und rechts befanden sich die Futtertüren für Melkvieh und Pferde; und im hinteren Teil - als Abschluss der Tenne, die Wohn- und Schlafräume .. macht Sinn.

    Hier noch einmal von achtern; die grosse Öffnung vorn, in der senkrechten, stabilisierenden Wand, dient mir um die Grot Dör von hinten einzupassen und zu verkleben ... allens kloar?

    Denn mokt dat moal good leeve Lüüd
    kartonskipper

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

    Und die Geschichte meines Fletchers ist hier zu lesen: D170 alias Z1

  • Ahoi,

    danke für deine Einblicke. Wenn ich so durch die Welt schippere und z.B. irgendwo mal wieder ein Fluss in allen Farben des Regenbogens schimmert, dann macht man sich auch Gedanken wie das mit dem Planeten weiter gehen soll.

    Früher hieß es ja auch, den Reichtum eines Bauern erkennt man an der Größe seines Misthaufens. Das war echtes Kapital.

    Viele Grüße
    Cariño

  • dann macht man sich auch Gedanken wie das mit dem Planeten weiter gehen soll.

    Moinsen,
    Gedanken allein genügen nicht; das Beschäftigen mit dieser alten Hofarchitektur und der Zeit, die ja meine Epoche in der Darstellung - auch Modellbahn - beinhaltet, regt zum Nachdenken und Vergleichen an. Ob man will oder nicht. Und da fallen schon viele Dinge auf. Baustoffe und nachhaltiges Bauen. Verwenden, was verfügbar war; dort wo Ton vorkam, wurden die Mauern der Gehöfte aus Ziegeln erbaut; Brennmaterial für die Rundöfen? Richtig, Torf in den allermeisten Fällen. Vor meinem kleinen Häuschen liegen seit 10 Jahren Torfbrandziegel aus einer Strasse in Grasberg; man hat damals diese Steine - vermutlich 19. Jahrhundert - geborgen, als man asphaltierte :?:
    Ich wollte diese ganze Thematik hier nicht so auskochen; aber offensichtlich hat mein Geschwätz doch Interesse erzeugt?
    Ach - wo war ich stehengeblieben? Richtig, Nachhaltigkeit. Finnpappe, Holzprofile und Kleber ohne irgendwelche Zusätze. :D

    Ich hatte gedacht, es genügt die Futtertüren nur einzufachen; sah aber echt kotig aus; also den Sauerbruch gemacht; minimal invasiv, spinale Anästhesie .. und siehste ... de Dören sünn all open. Ich glaube, dass mittelgrau gebeizte Lindenholz macht sich ganz brauchbar? Und die Gefache ... waren früher ein Flechtwerk. Durch die jeweiligen Querbalken wurden von Hand Löcher gebohrt die dann eine Verbindung im Senkrechten zwischen den Einzelnen herstellten. Dazwischen wurden dann die Weidenruten geflochen und mit - nachhaltig - Lehm verfugt.
    Ich habe hier im Buch "Das Bauernhaus" ein Foto gefunden, dass es illustriert:

    Links beim Speicher sehr gut zu sehen. Bei meiner Variante stellt es sich so dar:

    1 mm Finnpappe, mit Struktur-Acrylpaste bestrichen - etwas lichtgrau als Farbe beigemischt. Viefach wurden später die Ausfachungen durch gebrannte Klinker ersetzt ..


    Mit einem lieben Gruss und Danke für Euer Interesse -
    kartonskipper

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

    Und die Geschichte meines Fletchers ist hier zu lesen: D170 alias Z1

  • Moinsen,

    nein, heute beginne ich nicht mit einem Zitat: eher mit Taten und Untaten :D Schweinkram im wahrsten Sinne des Wortes; hatte ich hier ja auch schon einmal in René's Lieblingsfaden - pruuust - vorgestellt:

    Ein norddeutsches "Bauernhaus" - Ständerwerk ... na ja. Soviel Urteil darf ich mir schon erlaben. Aber ein wunderbares Trainingsobjekt; 40 Euro - ein stolzer Preis; bekommen hatte ich es von der polnischen Firma MBR - mein Haus- und Hoflieferant für alles, was man für die Interflora auf eigenem Modul braucht. Handgearbeitete Büsche, Bäume .. gut, nicht zertifiziert - aber ich will sie ja auch nicht als Brettware verarbeiten. Nun also auch der Einstieg in den gelaserten Kartonmarkt.
    Wunderbare Passgenauigkeit und wieder ein prima Testobjekt, wenn man sich an Reetdach probieren möchte ... reet nicht so veel dumm Tüch ...

    Diese Kate ist ein Abbild - man möge mir verzeihen - und hat mit einem Haus eines Kötners, Halbmeiers oder Brinksitzers aber auch gar nichts zu tun. Und ist eher für 3-Tonnen-SUV-Fahrer, die sich so etwas erwerben, um mal das Abenteuer Landleben zwischen zwei Terminen zu genießen ... :D

    Da fiel mir ein, ich habe doch noch einen Schweinestall in Arbeit .. :D die Sau ist trächtig, der Eber mächtig .. und irgendwann - sind beide schlächtig ... Originool von Heinz Hacke, seines Zeichens Wurstmacher aus Eberswalde. Das Modell erwarb ich kurz vor dem Ende der Geschäftstätigkeit von Tomasz Stangel.

    Auch hier habe ich natürlich wieder in die Vorgaben des Herstellers eingegriffen ...

    Also, wenn schon Mist machen - dann auch richtig ... bin gerade noch in Kontakt mit führenden Persönlichkeiten ... :D
    Weil, es muss schon richtig dampfen ... bis dahin allerdings stelle ich mal das Ensemble in den Hintergrund.

    Zu einer Hofstelle, die ich auf den Hof stelle gehört auch eine Remise. Das Thema insgesamt hat längst die Oberhand gewonnen - ich bin ur noch ein sklavischer Abarbeiter ... die Idee zu dieser Remise kam mir wieder in den Sinn, als ich vor vielen Jahren das Heimatmuseum in Syke besuchte ... empfehlenswert.

    Hier mal mit dem Rechner und eigenem Grützkopp auf's Papier geworfen.. aber davon erzähle ich nächstes Mal ... muss eben noch schnell einen Bahndamm begrasen ... ist auch wichtig :D

    Gruss
    kartonskipper

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

    Und die Geschichte meines Fletchers ist hier zu lesen: D170 alias Z1

  • Moinsen zusammen!

    endlich - endlich haben wir wieder einen neuen flotten ... wo Admirale eine Flotte suchen .. .ja, aber nein, einen neuen Beitrag von mir. Wie kommt das Reet oder Rees auf das Dach - und damit beantworte ich Fragen, die noch nie gestellt, aber hier von mir beantwortet werden. Bin also ganz auf der Höhe der Zeit, von der keiner weiss, wo sie enden, aber wann sie begann ...:D ich liebe solche Einleitungen, da schreibt noch ein Mensch, wirklich? Irgendwo muss Buchmesse sein? Ihr wisst schon noch was ein Buch ist? Gedanken in Worte gepackt und dann auf Papier gedruckt, die Seiten gebunden und als ... die nächste Buchmesse könnte auf Truemedia stattfinden und es gäbe nur noch einen Titel als Hohlogramm .. und dieser leere Umschlag würde dann in der Paulskirche den Preis des Untergangs.. undenkbar?

    Man nimmt Schaumstoff aus alten Verpackungen in die Hand und fängt an zu ... ja, denken. Watt machste damit, un watt sol dat wern?

    Matta sacht, inne Tonne! Der Jablonski vom Nebentisch: jelbe Tonne; getz is abba vorbei mit dem Spass ... Günni vonne Modellbauer ...Dichtung fürt ...

    Bevor hier irgendwelche Diskussionen ins Nirwana führen ... was wir für ein Reet- oder Schilfdach brauchen, ist Schaumstoff; ich habe immer die Verpackungseinlagen gesammelt. Als vorteilhaft hat sich der dunkelgraue oder fast schwarze erwiesen.
    Bei einem Bausatz kann man das alte Dach als Vorlage nehmen, oder sich selbst einen neuen Unterbau erstellen.

    Als Stärke komme ich ganz gut mit 3-4 mm klar; ist aber auch eine Geschmacks- und Betrachtungssache. Ob dass im Originool so ist - keine Ahnung. Es soll ja mir gefallen. Die allfällige Finnpappe habe ich für den Hof in 1 mm ausgewählt.
    Als erstes setze ich die beiden Dachhälften auf das "Gerüst".

    Dann die beiden Schaumstoffteile mit ordentlich Zumaß aufgeklebt, ich verwende diese Kleber seit gut 40 Jahren:

    Man kann auch jeden anderen Hersteller verwenden; UHU flinke Flasche geht auch ... aber ich mag den Geruch nicht. Und noch etwas: damit ich keinen Druck ausüben muss, bin ich auf die zwei Teile Dachstoff ausgewichen; am Anfang habe ich immer am Stück - ist nicht so spassig, das wabberige Zeug über den First zu ziehen und dann beschweren ...

    Nachdem der Schaumstoff eine gute Verbindung mit der Pappe eingegangen ist, wird mit Farbe ordentlich "herumgesaut"; nein - so schlimm ist es nicht. Man kann sich entscheiden, welche man nimmt oder im Wechsel oder nacheinander alle diese Produkte mit okergelbem Farbton. Nicht deckend streichen. Eher die Farbe so verflüssigen, dass sie ordentlich satt in den Schaumstoff einzieht. Und hier kommt dann auch der wasserfeste Klebstoff zum Tragen - oder zur Wirkung.

    Manchmal braucht man auch einen zweiten Arbeitsgang; aber Ausprobieren ist hier immer die beste Wahl und im Zweifel, wenn man sich farblich vertan hat - neuer Versuch mit anderer Farbe. Und mutig beginnen. Bei Reetdächern sind alle Farben möglich ... gut Magenta vielleicht nicht?

    Wie man gut erkennen kann, bei der Hofstelle muss ich noch mal ran. Ist aber auch der erste Arbeitsgang gewesen; obwohl?
    Man kann jetzt Akzente setzen, so man möchte. Ich habe da seit Jahren - auch bei der Granierung der Balkenstruktur im Vordergrung - gute Erfahrungen mit den Qualitätsprodukten von Faber-Castell gemacht. Diese Pastellstifte - auch wasserverdünnbar - sind meine erste Wahl; die grünen Töne, mit einem Cutter abgeschabt, geben auf Wellblech eine wunderbare Blätter- und Schmutzpartikelschicht - welch ein Wort. Aber der aufgeweckte Bastler weiss, was ich meine.

    Kommen wir zur Dachbegrünung ...

    Es geht auch jedes andere zupfige Material; und T49 von Woodie oder anderem Hersteller? ist doch egal, wenn es gefällt. Bis hierhin alles verständlich?

    So, wer nicht den First begrünen, auch kein Storchennest aufstellen möchte und auch nicht den Feuerhahn - dem sei noch eine Idee anempfohlen. Diese Höfe wurden ja von Menschen gebaut, die etwas von ihrem Handwerk verstanden, und deshalb länger hielten als Brücken oder Schleusentore heutzutage; und trotzdem wurde hin und wieder erneuert oder neu bedeckt. Und dann entschied man sich gegen eine Firstbegrünung sondern wählte Eisen- oder Stahlblech ... interessante Alternative ..

    Oder, ich habe es hier schon angedeutet durch Auflagen eine Pfannenplatte von Jürgen - man nahm für den Teil des Wohntraktes eine Ziegelbedeckung. Einfach mal Originalbilder ansehen ... läßt sich wunderbar darstellen ... mein Geschreibsel soll ja auch einen Nährwert haben ...
    Mein Erstlingswerk ist übrigens hier zu sehen .. ein Schweinestall böhmischer Provenienz, könnte aber auch im Fränkischen oder Westfälischen stehen. Vermutlich nicht - aber daran habe ich mich zum ersten Mal an Reetdach versucht ...

    Links die Futterkammer - rechts Stallung und hinter dem Haus die Suhle ... dahin begebe ich mich jetzt auch und ... macht Euch einen ...
    Mit einem lieben Gruss
    kartonskipper - und wenn es Euch gefallen hat, abonniert meinen Kanal ...:D:D:D ne, bißchen Selbstachtung muss noch sein

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

    Und die Geschichte meines Fletchers ist hier zu lesen: D170 alias Z1

    Edited once, last by kartonskipper (October 6, 2026 at 12:22 AM).

  • Boah Wilfried,

    Du schläfst in der Suhle ? ... ich hab immer geahnt, daß bei Dir etwas anders ist !

    Das Modell ist äußerst gelungen, Chapeau ! Bekommt die volle Punktzahl incl. aller möglichen Sonderpunkte mit Tusch !

    Vor allem ist's spannend was nun als nächstes folgt.

    Beste Grüße von Frank

    ... I just sit here and watch the river flow ...

  • ...jetzt hast du mich aber beim lesen deines Beitrags ganz schön lange vom lesen eines Buches abgehalten, das für den diesjährigen deutschen Buchpreis vorgeschlagen war: "Selbstregulierung des Herzens", Peggy Mädler.

    Hat den Preis leider nicht erhalten....schade!

    Gruss

    Roland

  • Vor allem ist's spannend was nun als nächstes folgt.

    Danke Frank;
    dieser Artikel war einigen Anfragen geschuldet, wie ich das Reetdach erstelle; und ich denke, diese Geschichte ist noch nicht auserzählt. Modelle aus Karton zu erstellen, ist ja immer Karton; aber in Kombination mit anderen Materialien und Zutaten, ergeben sich ganz andere Herausforderungen und Möglichkeiten. Karton ist ein wunderbarer Rohstoff, ist eine Basis .. und ich trommele überall dafür. Aber erst im Zusammenwirken mit anderen Dingen ergibt sich für mich - tschuldigung - ein Gesamtkunstwerk - vielleicht zu hoch gegriffen. Aber Atmosphäre schaffen, mit Figuren, Umfeld und wie ich immer wieder persifliere - Interflora - daran arbeite ich .. wenn ich malen könnte, würde ich es auf diese Weise ausdrücken ... oder zumindest es versuchen ....

    mit einem lieben Gruss
    kartonskipper

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

    Und die Geschichte meines Fletchers ist hier zu lesen: D170 alias Z1

    Edited 2 times, last by kartonskipper (October 6, 2026 at 10:26 PM).

  • ...jetzt hast du mich aber beim lesen deines Beitrags ganz schön lange vom lesen eines Buches abgehalten, das für den diesjährigen deutschen Buchpreis vorgeschlagen war: "Selbstregulierung des Herzens", Peggy Mädler.

    Hat den Preis leider nicht erhalten....schade!

    Tschuldigung Roland,

    ich habe grossen Respekt, vor jedem Menschen, der noch ein Buch in die Hand nimmt. Und es tut mir ausserordentlich leid - ne, dass ist absolut gelogen - ich freue mich, dass meine kleinen ironischen Untertöne in der Kakophonie des Alltags gelesen werden.

    Ich habe es heute geschafft, fast alles der Süddeutschen ... und ich bin wieder hängengeblieben bei dem Faltblatt, wo es um die Zukunft des Verlagswesens und im Besonderen um die kleinen Verleger und Händler geht; dieses Gewürz, Spezereien, die von den kleinen Verlagen wahrgenommen, aufgesogen und dann weitergetragen... gedruckt .. ich verlaufe mich, ich verheddere mich, mich stört schon heute diese gleichgeschaltete Buchgestaltung der Umschläge ... nehmen wir doch wieder eine Grotesk - Futura am besten - in Versalien .. wie mich das anödet ... Bücher sind für meine Frau und mich Lebensmittel; ich habe mit 14 Jahren am Setzkasten gestanden ...

    noch Fragen Hauser, .. danke Roland ...

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

    Und die Geschichte meines Fletchers ist hier zu lesen: D170 alias Z1

  • Vor allem ist's spannend was

    Ja, was denn? erst mal die Remise und bei der örtlichen Sparkasse inne Miese. So oder ähnlich klagte Onno Jansen damals seinem Schwager Bauer Willuweit, die gemeinsam in Rauschen bei Kallweit in der Fischerkneipe am Stammtisch zusammen saßen. Bäcker Jakubeit bemerkte: "Was ist die wichtigste Arbeit eines Landwirts?°" - "Klagen" ... jau seggte Jansen - griente - un dann geevt us noch mool een van de Bären und sien Fang ... hätt jo ook wat mit Fischerej te doon. Sei nohm nog een un twee und drie ... en dann fung he an to vertellen ....

    So süht dat nu all ut. Dat Kleenplaster, dat hebbt de Steensetters ut Berlin mokt ..

    Onno bekam sich gar nicht wieder ein vor lauter Stolz - aber was das wieder kostet .. ?

    Dabei wurde mit ganz einfachen Mitteln gearbeitet; Gehrlade für Arme kann man fast sagen. Aber es klappte.

    Und siehe da, es fügte sich.

    Die erste Stellprobe mit der neuen Dreschmaschine, die man sich leisten konnte - Zuschüsse kamen vom Reichsnährstand - und auch für den Viehanhänger war jetzt ein Unterstand vorhanden ...

    Und noch ein bißchen Atmosphäre aus einem Fahr-Prospekt ...

    Dieser Grasmäher entsteht gerade bei mir - neben anderen bäuerlichen Arbeitsgeräten - auf dem Basteltisch.

    Gruß
    kartonskipper

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

    Und die Geschichte meines Fletchers ist hier zu lesen: D170 alias Z1

  • Schöne eindrückliche Erinnerungen.

    Sicherlich schon bemerkt, ich arbeite hier gerade in diesem Bericht ganz besonders einen Teil meines Lebens, meiner Kindheit - nein, nicht ab - sondern auf. Und ich empfinde es für mich als ganz grosses Geschenk, dass ich das Talent mitbekommen habe, es mit meinem Lieblingshobby ausdrücken und zeigen zu können. Nein, nicht als Form von Verklärung. Früher war alles besser ... dass erleben wir ja gerade wieder in Teilen unseres Landes. Kein Wehklagen, kein Jammern. Keine Romantik. So war es damals in 1955 ... barfuss und kurze Hose bis Oktober ... :D

    Ich vergass noch zu erwähnen - Bleyle Strickwaren und Schuhe, wurden in Bremen bei Salamander gekauft; Lurchi war damals mein Comic-Held ...

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

    Und die Geschichte meines Fletchers ist hier zu lesen: D170 alias Z1