Moin,
den Güllewagen hab' ich beim Werkstatt-Treffen in Bremen angefangen.
Damals bin ich nur in ungefähr so weit gekommen:
Der Grund dafür: Ständig wurde ich von diversen interessierten Ausstellungsbesuchern vom Basteln abgehalten, die mich in hochpolitische Diskussionen über die Güllethematik im Allgemeinen und damit einhergehende Geruchsproblematiken im Speziellen verwickelten
Diverse hochkreative Anregungen zum Supern durch benachbarte Mitbastler verschweige ich an dieser Stelle mal ![]()
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Danach ist das Thema ziemlich eingeschlafen. Irgendwann im späten Frühjahr habe ich noch die Radaufhängungen gebaut:
Und gestern habe ich dann einen ziemlichen Rappel gekriegt und mich in der Folge dem wahren Stein des Anstoßes gewidmet
Zunächst baut man ein massives Spantengerüst. Unter den Pappplättchen verstecken sich noch insgesamt vierzig Stückchen Schaschlikspieß (!!!).
Das Gerüst habe ich dann gut verschliffen, was bei der Stabilität kein Problem darstellt
Das große Außenhautteil wurde dreigeteilt, damit sich die Endstücke in angemessener Größe gut stumpf verkleben lassen ![]()
Die großen Klebekanten habe ich mit Zigarettenpapier hinterklebt und mit einem Acrylstift in passender Farbe von innen nachgefärbt, damit kein Weiß durchblitzt
Das gut verschliffene Spantengerüst sitzt schön eng in der Außenhülle, die ich dann mit den Blendstreifen an den selbstgewählten Schnittstellen verschlossen habe:
Das Spantengerüst ist nicht mit der Außenhaut verklebt, das hielt ich bei der gegebenen Klemmkraft und Passgenauigkeit für unnötig
Eigentlich hätte man das auch ohne Spantengerüst bauen können, aber bei der Montage des Behälters auf dem Fahrgestell wurde mir klar, warum das Teil von innen derart "ausbetoniert" ist:
Man muss nämlich ordentlich Druck ausüben, damit das alles gut aufeinandersitzt. Mit einer "seelenlosen" Außenhülle wäre das mächtig in die Hose gegangen. Beim hier vorhandenen massiven Klotz löst dieses Druckmanöver jedoch höchstens ein Bisschen Schulterzucken aus ![]()
Ich war die ganze Zeit der Meinung, daß ich hier ein massives metallenes Güllefass baue, bis ich dann auf "Kleinanzeigen" das hier...
...gefunden habe
Sollte das ganze riesige Monster etwa in der Realität aus Plastik gebaut sein ![]()
Und ich hätte noch eine Frage in die Runde: Für die Deckel hinten und obendrauf sollen "kleine Muttern" und Draht verwendet werden. Letzteres ist kein Problem, aber die Muttern sind nicht im Bogen, das ist eher so eine wohlgemeinte Empfehlung ![]()
Weiß jemand, ob man irgendwo kleine Muttern, sagen wir mal mit 2 oder 2,5 mm Durchmesser und Loch in der Mitte zum Ausdrucken runterladen kann? Auf 0,5 mm Karton, gedoppelt und mit Acrylstift metallisiert wären das genau die Teile, die ich mir hierfür vorstelle ![]()
Gruß,
Daniel.