Moin,
ich habe mich neulich von so einer Online-Vorschau völlig mitreißen lassen
Und obwohl ich eigentlich knallhart die Meinung vertrete, daß die einzig ernstzunehmenden Kartonmodellflugzeugbausätze von Halinski und Kartonowa Kolekcja stammen, habe ich mir die sehr faszinierend aufgemachte Yak bestellt ![]()
Auf der Rückseite ist das sehr gut zusammengebaute Testmodell zu sehen, was erstmal einen einigermaßen seriösen Eindruck vermittelt ![]()
An Zubehör habe ich nur die Kanzel und den Lasercut.
Und wie das immer so ist mit den Russen, konnte ich Letzteren auch gleich unbenutzt in die Tonne kloppen ![]()
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Es verhält sich nämlich so, daß exotischerweise sämtliche Spanten ausschließlich mit 0,5 mm Pappe verstärkt werden. Das macht die Sache sehr angenehm zum Ausschneiden, andererseits habe ich ein paar Fragen zum Durchdrückverhalten der sehr dünnen Spanten, die sich wohl erst beantworten, wenn es an die Außenhautmontage geht ![]()
Der LC-Satz ist aber stur auf einen Millimeter Finnpappe gelasert und alle Steckverbindungen sind dabei korrekterweise für 0,5 mm plus Bastelbogenkarton dimensioniert
Das war jetzt meine Premiere in Sachen halbgarer Lasercut ![]()
Ob wir es generell mit einer faszinierenden und passgenauen Konstruktion oder aber Modellbau für den etwas stabileren Magen zu tun haben, wird sich im Folgenden zeigen
Da der Lasercut nur dazu geeignet ist, die Füllhöhe der Papiertonne zu erhöhen, muss natürlich erstmal ein Spantengerüst geschnippelt und in der Folge zusammengesteckt werden. Dabei gibt es eine Besonderheit: Die Kanone, die durch den Propeller feuert, wird schon jetzt ins Spantengerüst eingearbeitet, bzw. ich lasse sie während der innenarchitektischen Arbeitsphase erstmal links liegen:
Negativ aufgefallen ist mir, daß sich das Material extrem sperrig eng rollen lässt
Aber da ich mittlerweile diese tollen Acrylstifte habe, sieht die beim Rollen zuvor arg verhunzte Kanone nun besser aus, als je zuvor
Als kleinen Vertrauensvorschuss für diese ungewöhnliche Konstruktion habe ich die Klebelasche entfernt und über einen Großteil der Bauteillänge einen Draht eingefügt. Ich bin gespannt, wie sich das am Ende ausgeht. Zumindest hat der Konstrukteur ein paar kreative Ideen, die für etwas Abwechslung sorgen ![]()
Die seitliche Gitterstruktur des Cockpits muss zwingend mit Sekundenkleber verstärkt werden. Der ist mir dann natürlich an einigen Stellen durchgesuppt, trotz sehr vorsichtiger Bauweise
Das ließ sich jedoch gut kaschieren, Acrylstift sei dank. Absurderweise ist die fast passende Farbe hierfür das ganz und gar nicht sowjetische "RLM 76" ![]()
Das Spantengerüst ist nun zusammengesteckt, jetzt muss es ein Bisschen mit Leben gefüllt werden ![]()
Gruß,
Daniel.