Hallo Ihr Lieben, hallo Harald,
Vor einiger Zeit fragte Harald 49 nach Interessenten für den Kontrollbau seines Modells des Pferdegöpels Marienberg/Lauta.
Sein Bericht ist HIER zu finden.
Allein schon aufgrund der Tatsache, dass ich hier nun beginne zu berichten, ist klar, dass ich einer derjenigen bin, die sich dazu gemeldet haben. Der Brief mit dem Ausdruck und der Bilderstrecke seines Baus kam im Laufe der Folgewoche, so dass es losgehen konnte. Zumindest im Rahmen dessen, was mir mein Arbeitgeber an Zeit ließ. Hatte die letzten Woche zusätzlich die Urlaubsvertretung meines Bosses, so dass weniger Zeit rumkam, wie erhofft, aber immerhin. Nun habe ich selber den Sommerurlaub begonnen, so dass ich hoffentlich hier etwas Zeit finde. Der erste Trööt hier fasst also zwei Sitzungen zusammen.
Da ich mich immer mit Modellen, die ich baue auseinandersetze und tatsächlich keine Idee hatte, was eigentlich ein Göpel ist, musste ich erstmal etwas recherchieren. Kurz gesagt, ist dieser hier eine historische Förderanlage für den Untertagebau, in der durch das namensgebende Pferd über eine Umlenkung die Förderkörbe bewegt werden, die sich im Schacht unterhalb des Hauptgebäudes befinden.
Ein Schemabild und weitere Erläuterungen findet Ihr HIER:
Los gehts mit dem Bau. Hier zunächst Haralds Deckblatt:
Das Modell steht auf einer sehr robusten Grundplatte mit einem erhöhten Abschnitt. Alles wird auf 1mm Graukarton gezogen, sowohl die beiden Platten, als auch die Außenmauern und die Spanten.
Der Ring zeigt die Laufbahn des Pferds, auf die umgebenden Rechtecke kommt später die Stützkonstruktion des Umlenkrads für den Antrieb der Förderkörbe.
Nach erfolgtem Zusammenbau kommen Umleimer mit Mauertextur einmal außen herum:
Begonnen beim Innenbereich mitsamt dem Treppenaufgang:
Danach die Außenmauern:
Zuguterletzt habe ich die Absätze, die oberhalb des Absatzes aufzubringen sind gebaut. Diese sind auf 300gr braunem Tonkarton gezogen.
Soviel bis dahin. Weiter gehts dann mit den Gebäuden.
Liebe Grüße und bis bald.![]()
Peter