Focke Wulf FW190 A-8 von Halinski und BMW 801-D2 3D-Resin von Model-Hobby

  • Hallo liebe Leute,

    ich starte hier einen Baubericht, der Kartonmodellbau mit 3D Resindruck und Ätzteilen verbindet.

    Die FW190 A-8 bekommt einen 3D gedruckten Resin Motor BMW 801 D-2. Die Räder sind ebenfalls gedruckt und letzlich bekommt der Pilotensitz noch geätzte Sitzgurte.

    Einen Baubericht habe ich nicht gefunden, deshalb zeige ich Euch zunächst den Modellbogen:
    Halinski 1/2004 Focke Wulf FW190 A-8

    Spantensatz und Kanzel

    Ff

    René

    Demokratie ist alternativlos!

    An opinion without 3.14 is an onion. You'll understand.

  • Helmut B. June 28, 2026 at 6:42 PM

    Approved the thread.
  • Moin René!

    Das ist ein toller Flieger den du bauen werdest;)

    Hoffe der Bericht wird gut laufen!
    P.S.:Die Intruder wird diesen Sommer zusammengeklebt:D

    Liebe Grüße

    Vlad

  • Hallo Rene,


    vor sechs Jahren bin ich an diesem Bogen gescheitert, sonst gäbe es einen Bericht. Und zwar habe ich gleich bei 2L / 2R einen entscheidenden Fehler gemacht.


    Folgendes habe ich mir notiert:

    Die UNTERSTE Klebezacke von 2L bzw. 2R muss EXAKT auf der Kante von 1 aufliegen. Sonst verschiebt sich Teil 7 bei der Montage nach oben oder unten und dann hat man wirklich Probleme.


    Teil 7 - VORNE

    Außerdem wurde Teil 7 vorne auf jeder Seite gut 1mm zu weit oben auf das Gerüst geklebt, weil ich bei der Montage von 2L bzw. 2R schon einen entsprechenden Fehler gemacht hatte.

    Dies trat aber erst zu Tage, als ich versuchte, die anschließenden Teile 9 zu montieren und diese einen vollkommen absurden Winkel einnahmen, wenn man sie in die Aussparungen der Platte Ip einpasste. Hier half nur eine radikale Operation: Aussparungen in Ip und 1o knapp 2mm nach oben verlegen, unten an Ip und 1o knapp 2mm kürzen, oben den Überstand von 1o ebenfalls wegschneiden.


    Bei der Motorverkleidung war dann Schluss, die vorhergehenden Fehler ließen sich nicht kaschieren, ein optisches Desaster.

    Es gibt übrigens einen Baubericht des Modells:

    flyschorni
    February 3, 2009 at 6:11 PM


    VG


    Zaphod

  • Danke Zaphod für den Tipp. Ich zeige später, wie die Stelle bei mir aussieht.
    Danke Vlad und auch Allen für deren Vorschuss-Daumen.

    Ich zeige Euch erstmal den Motor, der wesentliche Umbauten des Vorderrumpfes, ab dem nicht existierenden Brandschott erfordert.

    Den Resin Bausatz des BMW801 D-2 gibt es bei Modell-Hobby.

    Hier die Einzelteile:

    Beim Zusammenbau ist ohne meinen verhassten CA Kleber nichts zu machen. Das Material ist sehr spröde und selbst vom Tisch gefallen und es zersplittert.
    Nachahmer daher bitte aufpassen. Bemalt habe ich teilweise mit dem Pinsel oder auch mit den AK Real Colors Stiften.

    Und das ist dabei herausgekommen.

    Hier das ungefähre Einbauszenario. Die Originalmaße sind dabei nur bedingt Hilfreich, da der Modellmotor auch ein einigen Stellen in das papiermoddell pasen muss. So z.B. sind die Abgasrohre ein Referenzmaß, die zu je 4 pro Seite genau am Spant 1o abschließen müssen. Das wird alle sehr spannend.

    Der Vergleich mit dem Papiermotor.

    Wobei mich wirklich wundert, dass man einen Motor einbaut, von dem man wirklich nichts mehr sieht. Da würde es genügen das Lüfterrad einzubauen und gut wärs.

    Ff
    René

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  • Hihi, so würde ich das machen.

    Später wirst Du sehen, dass ich keine Pedale eingebaut habe. Die sieht man ja auch nicht, hab sie aber einfach vergessen.;)

    Jetzt zeige ich Euch zunächst den Pilotensitz, verfeinert mit Eduard Sitzgurte aus Ätzteilen.


    Der Sitz besteht im Bausatz nur aus dem Innenteil. Ich habe das Teil um 0,4 mm in der Breite skaliert, das Ergebnis gefällt mir gut.


    Die Ätzteile sind seeehr klein und springen leicht von der Pinzette ab... pling...

    und Ff
    René

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  • bau doch ein Dio "Motorwechsel auf einem Feldflugplatz" :S

    Motorwechsel vielleicht nicht, aber Wartung mit möglichst vielen Klappen offen.

    Ich möchte Euch noch den Abfallhaufen zeigen. Das sind alles Stützelement für den Druckprozess.

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  • Ich möchte Euch noch den Abfallhaufen zeigen. Das sind alles Stützelement für den Druckprozess.

    Quantitativ unterscheidet der sich vielleicht gar nicht so sehr von den üblichen Kartonmodellbogen-Abfällen...

    Aber das übrige "Gute" beeindruckt doch sehr positiv. :thumbup:


    Gruß
    Roland

  • Quantitativ unterscheidet der sich vielleicht gar nicht so sehr von den üblichen Kartonmodellbogen-Abfällen...

    Ist halt leider auch eine Menge Microplastik.;(

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  • Na dann zum Flieger selbst.

    Klar ist, dass der Motorflansch so nicht in das Papiermodell passt. Deshalb habe ich zwei wesenliche Schnitte gemacht.
    Am Rumpf habe ich das Vorderteil mit Spant Ip, abgetrennt jedoch mit Abdeckband in Position gehalten. Der Spant dient al Formgeber der Abgasleitbleche und wird später entfernt. Die Trennlinie ist praktisch das Brandschott an dem der Motor angebaut wird. Die 4 Beine des Motorträgers müssen zum Schluss angepasst werden.

    Die Tragfläche nimmt im Original, zwischen den Radkästen, den Motorflansch auf und deshalb auch hier eine Operation per Klinge.

    Und nun muss ich zuerst von vorne nach hinten bauen. Die Motorverkleidung ist zwar nur ein Zylinder, der jedoch in insgesamt 4 Wartungsklappen aufgeteilt werden sollte.

    Wird fortgesetzt!

    Liebe Grüße
    René

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  • Schicker Zerknalltreibling :)
    Das wird wirklich gut. Klar muss man am Modell viel ändern aber das Endergebnis wird bestimmt nen Knaller!

  • Ich enter hier mal kurz deinen Bericht:

    meine erfolglosen Bemühungen die 190 von Halinski zu bauen:

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.

    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

    I´m a Billiever, #17, Go Buffalo

  • meine erfolglosen Bemühungen die 190 von Halinski zu bauen:

    Darf ich dann hoffen, dass der Rest des Bausatzes noch vorhanden ist.;)

    Das Lüfterrad könne etwas weniger Luftspalt haben. Im Original wäre die Kühlleistung dadurch wesentlich herabgesetzt.

    Die Cowling zusammengebaut, sieht dann so aus. Leider muss später alles wieder zerschnitten werden.

    Die Passprobe mit dem Motor zeigt, dass die Abgasrohre etwas zu lang sind.

    Ff!

    Liebe Grüße
    René

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  • Die Cowling zusammengebaut

    Gibt es irgendwelche besonderen Handgriffe/Abläufe, um eine sauber gebaute Cowling zu bekommen? Ich habe bisher einmal eine gute Cowling hingekriegt, traue mir das aber gerade kein zweites Mal zu ;(

    Von daher wäre ich über ein paar Worte zum Know-How sehr dankbar ^^

    Gruß,

    Daniel.

  • meine erfolglosen Bemühungen die 190 von Halinski zu bauen:

    Darf ich dann hoffen, dass der Rest des Bausatzes noch vorhanden ist.;)

    tutti completi, lieber René, und schon beiseite gelegt!

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    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

    I´m a Billiever, #17, Go Buffalo

  • Gibt es irgendwelche besonderen Handgriffe/Abläufe, um eine sauber gebaute Cowling zu bekommen?

    Die Verklebung mache ich mit Weißleim, mit einem Pinsel auf die Lasche aufgetragen. Leimreste können rückstandslos abgewischt werden. Innen wird die Fuge mit einer Kugel geglättet.

    Übrigens ist der Überstand vom ersten Segment gewollt, das ist im Original auch so.

    Danke Robi, dann muss ich meinen Zweitbogen nicht anschneiden.

    Liebe Grüße
    René

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  • Die Passprobe mit dem Motor zeigt, dass die Abgasrohre etwas zu lang sind.

    Ff!

    Liebe Grüße
    René

    ich glaube nicht, dass die Abgasrohre zu lang sind, bedenke die vertieften Bleche an den Auspuffanlagen und die Abgasstutzen aus Papier. Das sollte eigentlich hinhauen.

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    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.

    I´m a Billiever, #17, Go Buffalo

  • Das Rumpfteil 7, das Zaphod Probleme gemacht hatte, ist nun angebracht.

    Auch bei diesem Modell ist alles mit Weißleim verklebt. Die folgenden Bilder zeigen wie ich vorgegangen bin.

    Zuerst wurde Teil 7 nur an der flachen Unterseite verklebt und über Nacht trocknen lassen.

    Meine gängigen Utesilien sind ein Radiergummi und einen Q-Tip. Der Weißleim wird mit einem Pinsel aufgetragen, dann das Teil mit dem Ratzefummel angepresst und den überstehenden Leim mit dem Wattestäbchen agebwischt. (oder mit den Fingern;))

    Liebe Grüße
    René

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  • Der AK Real Colors Marker RLM 76 hat für die gewünschte Entnazifizierung gesorgt.

    So kann man das veröffentlichen.

    Hab ich zwar schon gemacht, aber ch kann die Stifte nur empfehlen.

    LG
    René

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  • Robi ist damit angekommen und hat mit seiner Zündelei schon bei einigen Erfolg gehabt.:D
    Die Box kostet so um die 60€, der einzelne Stift ist für ca. 2€ zu haben.
    Eine wichtige Anmerkung, für Schiffenauer sind praktisch keine Grautöne dabei.

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  • ja ja, ich wars, ich gebe alles zu.

    Die Stifte sind extrem gut deckend, selbst das Weiß. Und wer etwas warten kann und sparen will: AK interactive macht immer Messeangebote, besonders bei der Messe in Eindhoven, der Scale Model Challenge im Oktober. Letztes Jahr gingen sie dort für 45€ weg ( und zwar innerhalb der ersten Stunden, danach war Essig).

    Soviel vom Zündler

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    I´m a Billiever, #17, Go Buffalo

  • Die Rote 13....

    Ich will euch nicht vorenthalten, dass mir die Drei um ein Zehntel verrutscht ist. An der BB Seite verläuft die Trennung zwischen der Eins und der Drei. Das sieht am Bild aber schlimmer aus, als es ist.8|

    Liebe Grüße
    René

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  • um ein Zehntel verrutscht

    Ich glaub das sind eher 3,14 Zehntel? :cool: *SCNR*

    Aber zur Beruhigung - auf meiner 190er sah es ähnlich aus.

    In principio erat glutinis
    Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang
    Den Kartonbauer in seinem Lauf, hält weder Bogen- noch Klebermangel auf!