SM U-35 / Atvars / 1:200

  • Hallo zusammen,

    ich stelle Euch mein nächstes Projekt vor: die SM U-35 von Atvars Paper Models im Maßstab 1:200 . Das historische Vorbild ist 1914 vom Stapel gelaufen, diente im 1. Weltkrieg, überlebte und gilt bis heute als das erfolgreichste U-Boot der Welt mit 226 versenkten Schiffen mit einer Gesamttonnage von 538.500 BRT. Aber das weiß Wikipedia alles besser und ausführlicher U 35 (U-Boot, 1914).

    Den Bogen bekommt man als digitalen Download bei Ecardmodels. Er besteht aus 9 A4 Seiten, davon 4 Seiten mit Teilen und und der Rest mit Bauskizzen, Beschreibungen und Deckblatt. Das sieht alles recht übersichtlich aus. Auch die Zeichnungen der Teile sehen sehr sauber aus, so dass ich wenig Probleme erwarte.

    Die Teilebögen habe ich direkt auf 160g Karton ausgedruckt. Leider hat sich mein Drucker etwas gegen den dicken Karton gesträubt. Dadurch ist der Druck ist nicht sauber rausgekommen und sieht sehr grobkörnig aus. Der Output ist aber trotzdem brauchbar. Ich werde halt alles lackieren müssen. Also lasst Euch von den Bildern also nicht irritieren - die Druckvorlage ist in Ordnung.

    Viele Grüße,

    Bruno

    Anmerkung Moderator: Nennung der korrekten Quelle ( Ecardmodels, nicht ePapermodels!)

  • Los geht es in meiner Werft mit dem Spantenbau. Der ist angesichts der Größe des Models recht übersichtlich gestaltet. Die Konstruktion ist stabil und verwindungssteif. Eine gute Basis für die weiteren Schritte. Der 160g-Karton wellt sich hier an einigen Stellen ein wenig. Das ist aber zu vernachlässigen, da die Konstruktion eh hinter den Bordwänden verschwindet.

      


    Viele Grüße,

    Bruno

  • Danke an alle Daumengeber.

    Nun baue ich die Bordwände. Die bilden einmal ringsherum den Rumpf. Dabei forme ich die Außenteile und klebe sie zusammen.

      

    Das gibt eine recht glatte Fläche.

      

    Die Aussparungen für den Anker und die Torpedorohre müssen vor dem Zusammenkleben des Bugs von innen hinterfüttert werden.

      


    Viele Grüße,

    Bruno

  • Vielen Dank allen Daumengebern. :D

    Der Rumpf wird weiter aufgebaut.

      

    Und nochmal in Seitenansicht.

      


    Viele Grüße,

    Bruno

  • Nachdem ich die ganzen Luken und Klappen angebracht habe, gönne ich dem Modell eine erste Lackschicht.

      

      


    Viele Grüße,

    Bruno

  • Danke für die vielen Daumen :)

    Eine saubere Wasserlinie schaffe ich durch dünne schwarze Papierstreifen.

      

    Die Andeutung von Nietenreihen durch einen dünnen Faden schafft etwas mehr Struktur am Unterwasserschiff.

      

  • Nach dem Lackieren wird davon kaum noch etwas sichtbar sein.

      

      

      


    Viele Grüße,

    Bruno

  • Abringen der Flutungsschlitze, hergestellt aus schwarz lackierten Papierstreifen 1x3 mm.

      

      


    Viele Grüße,

    Bruno

  • Die kaiserlichen Boote der ersten Serien trugen - soweit ich das sehe - alle ihre Nummer deutlich erkennbar am Bug. Passend wird die "35" ausgestichelt und angebracht.

      

      

    Der Modellständer ist im Rohbau fertig.

    Hier ein Überblick über den aktuellen Bauzustand:

      


    Viele Grüße,

    Bruno

  • Die kaiserlichen Boote der ersten Serien trugen - soweit ich das sehe - alle ihre Nummer deutlich erkennbar am Bug. Passend wird die "35" ausgestichelt und angebracht.

    Hallo Bruno,

    die Nummern der Boote wurden mit Kriegsbeginn entfernt. Klar, der Gegner sollte nicht unbedingt wissen, welches Boot wo auftauchte oder vom Gegner versenkt wurde. Laut Wikipedia wurde das Boot am 3. November 1914 in Dienst gestellt. Ich befürchte, dass demnach nie eine groß aufgemalte Nummer am Bug gefahren wurde. Die Zahlen sind dennoch sehr dekorativ.

    Viel Spaß beim Weiterbau

    Klaus

    »Gib jedem Schiffsmodell die Chance, das schönste deines Lebens zu werden!»

  • Sollen die Nummern wieder ab? 11

    The result is only visible to the participants.

    Hallo Klaus,

    da könntest Du Recht haben. Tatsächlich konnte ich trotz intensiver Suche im Internet kein Foto der U-35 mit aufgemalter Nummer entdecken. Also bevor sich Kaiser noch im Grab umdreht, müsste ich echt die Nummern wieder abkratzen und eine ernste Beschädigung des Rumpfes riskieren. Die Entscheidung verschiebe ich erst einmal. Was meint die Community hier dazu?

    Viele Grüße,

    Bruno

  • Vielen Dank für Eure Votes und Eure Vorschläge! Die überwiegende Mehrheit hat dafür gestimmt, die Nummern dran zu lassen. Ich persönlich werde auch erst mal alles so belassen.

    Inzwischen gibt es einigen Baufortschritt.

      

      

      


    Viele Grüße,

    Bruno

  • Auf die Gefahr zu nerven ;(

    Prüf auf Fotos nochmal die Form der Rettungsringe (damals noch Rettungsbojen genannt). Auf den alten U-Booten konnten die oft charakteristisch hufeisenförmig sein. Muss nicht, ist aber oft zu sehen. Und dann auch nur im aufgetauchten Zustand :thumbup:

    »Gib jedem Schiffsmodell die Chance, das schönste deines Lebens zu werden!»

  • Klaus :

    Ich habe keine Fotobelege dafür gefunden, dass die Rettungsbojen auf SM U-35 hufeisenförmig waren. Anders z.B. bei SM U-9. Nach meinen Recherchen ist die Verbreitung insgesamt uneinheitlich. Im zweiten Weltkrieg hat sich m.E. dann das Hufeisen durchgesetzt.

    Wenn Du bessere Quellen hast, dann gerne her damit.


    Gruß,

    Bruno

  • Moin Bruno,

    ich habe Dir eine PN mit Bildern und Links gesendet um keine Schwierigkeiten mit Copyrights zu bekommen. Für SM U 35 kann ich konkret die Hufeisenform nicht belegen. Auf den meisten Fotos und Modellen ist jedoch zu sehen. Ich würde dabei bleiben (bzw. habe es auf meinem Modell von SM U 7 so gemacht).

    Weiß sonst jemand mehr zum Thema?

    Klaus

    »Gib jedem Schiffsmodell die Chance, das schönste deines Lebens zu werden!»

  • Klaus :

    Vielen Dank. Die hufeisenförmigen Rettungsringe waren in der Tat eine Besonderheit bei den kaiserlichen deutschen U-Booten, wenngleich kein Standard. Ich werde die vorhandenen runden Ringe später noch austauschen.


    Viele Grüße,

    Bruno

  • Moin Bruno,


    es freut mich, dass Du Dich auf die Beschäftigung mit den Rettungsringen/bojen eingelassen hast. Das ist guter Modellbau :thumbsup:

    Ich bin gespannt, wie die OP am Turm verlaufen wird.

    Viele Grüße

    Klaus

    »Gib jedem Schiffsmodell die Chance, das schönste deines Lebens zu werden!»