Ford C100; W.M.C. Models Nr. 67; Maßstab 1:25

  • Hallo zusammen,

    da ich a) schon länger mal wieder etwas von Dmitrij Popov bauen möchte und das b) augenscheinlich erstmal ein ziemliches Highlight ist, kam der Jägermeister-Ford C100 direkt aus dem Briefkasten auf die Schneidematte, nach ausgiebiger optischer Begutachtung (Klick!!!), versteht sich8o


    Ähnlich wie beim Porsche 936, wird erstmal eine stabile Basis geschaffen, die dann die Grundlage für alles Weitere ist:thumbup:

    Die Teile werden mit 0,5 mm Karton verstärkt und in Kombination mit noch einer Schicht ausgehärtetem UHU ergibt das eine sehr gute Stabilität, die es für diesen Zweck völlig tut. Und weil auf die einzelnen Spantenelemente schon so viel draufgedruckt ist und sich die Materialstärke immer noch sehr gut schneiden lässt, ist hier eigentlich kein LC-Satz notwendig. Dafür hat dieses Modell, wenn man später die Reifenscheibchen mitrechnet, einen Materialaufwand von zwei Packungen Toffifee.


    Nachdem die Basis geschaffen ist, wird erstmal das Cockpit möbliert. Dieser Arbeitsschritt beginnt mit dem Fahrersitz:

    Das mit den Gurten passt alles nicht so ganz tausendprozentig, aber das ist bei Rennwagenmodellen öfter mal der Fall, alles kein Weltuntergang, man kann es ohne Weiteres anpassen.


    Gruß,

    Danel.

  • Moin,

    bei meinem gestrigen Ausflug nach Mannheim konnte ich den Spritverbrauch durch penetrantes Langsamfahren auf sagenhafte 4,5 Liter/100 Kilometer runteroptimieren :thumbup: Es wird also eindeutig Zeit, sich modellbauerisch einem etwas schnelleren und absolut unvernünftigen Gefährt zuzuwenden 8o


    Zunächst stellte sich heraus, daß an Teil 16a die Knicklinie fehlt. Die kann man sich aber problemlos durch Anpassen der Spanten 16b herleiten.


    Dann schreibt der Konstrukteur in seiner absolut minimalistischen Textanleitung, daß man sich einfach an den Nummern entlang voran arbeiten solle. Das ist jedoch zumindest im Cockpit überhaupt nicht angesagt, weil der Fußraum mit den Pedalen (Nr. 16 a-c) idealer- und logischerweise erst als vorletztes Element eingebaut werden sollte, nachdem man die Auskleidung der Fahrerzelle, von hinten her beginnend, mit den Teilen des Bauabschnittes Nr. 18 geklebt hat.

    Ganz zum Schluss wird dann der Spant Nr. 18 eingesetzt, der durch die geleisteten Vorarbeiten klickt, wie Lego :thumbup: Die Rückwand des Cockpits habe ich größtenteils mit 0,5 mm Karton verstärkt, jedoch nicht komplett, damit die Übergänge zu den Nachbarteilen nicht zu dick werden.


    Der Feuerlöscher ist ein Bauteil direkt aus der Hölle ;(

    Hier geht es um reine Schadensbegrenzung, indem man den hässlichsten Bereich in Richtung Bodenplatte dreht und das Röhrchen zur Anpassung an die schräge Rückwand entsprechend in den korrekten Winkel versetzt. Mehr ist hier nicht zu holen, sieht man aber am Ende sowieso nur mit Teleskop-Stielaugen :whistling:


    Was den Schalthebel angeht, bietet die Bauanleitung, in Verbindung mit den Teilen 18j und 18k, ein nicht zu knackendes Rätsel ?( Ich habe mich dann einfach an den Schablonen für die Drähte orientiert und den Schaltknauf mit einem dicken Tropfen Weißleim, schwarzer Acrylfarbe und Klarlack hergestellt. Die rätselhaften weißen Bauteile wurden weggelassen, die stiften sowieso nur Verwirrung :pinch:

    Beim Lenkrad habe ich mich komplett in die Irre führen lassen. Aus dem Flugzeugbau kenne ich die kleinen Kreuzchen als Verstärkungsangaben für das berühmte "Brystol". Also hab' ich das hier schön genauso umgesetzt, um dann zu merken, daß ja mein Lenkrad viel zu dick wird :thumbdown: Des Rätsels Lösung: Es handelt sich hierbei nicht um Verstärkungsangaben, sondern Markierungen des Kreismittelpunktes. Tolle Wurst :cursing: Ich habe dann die Teile 19f weggelassen und das Lenkrad gründlich eingeschliffen, sieht auch gut aus :cool: Die korrekten Verstärkungsangaben sind übrigens auch in den Bauskizzen zu finden, für die ganz Blinden :pinch: Ich habe nur noch nicht recherchiert, ob das alles konsequent komplett erfasst ist. Die Anleitung ist ja immer so ein Stiefkind, da sollte man stets wachsam und mit einer natürlichen kleinen Portion Misstrauen draufschauen :huh:


    Ich hab' dann den Cockpitbereich mal zu Ansichtszwecken zusammengesetzt, wobei der Sitz noch nicht verklebt ist :!: Das kommt irgendwann später, der wird ja nicht schlecht...

    Der "einfache" Teil des Modelles ist hiermit abgeschlossen. Jetzt kommen die Karosseriearbeiten, da muss absolut alles stimmen, sonst sieht die Karre nachher verhunzt aus :wacko:

    Die Passgenauigkeit ist bisher prima :thumbsup: Das Problem ist nur der Vollhorst, der sich die ganze Zeit von der Anleitung ins Bockshorn jagen lässt 8|


    Gruß,

    Daniel.

  • Moin Daniel,

    Teil 18k zum Röhrchen formen und Teil 18j als Deckel?
    Würde das dann als Schaltknauf passen?

    Aber dein selbstgeschnitztes Teil sieht um Längen besser aus:thumbsup:


    Gruß

    Klaus

    Wir bleiben immer Kinder, und,
    so klug wir auch sein mögen, wir behalten immer die Lust,
    mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe (1831 - 1910)

    Meine Modelle auf ecard

    und bei Kartonmodell Gründling

  • Bist Du das etwa (der Vollhorst)? 8|

    Na, das wollen wir doch wohl nicht hoffen ... :D

    Na, ich glaube doch, daß ich das Ganze einigermaßen im Griff habe:thumbup: Bis jetzt, wohlgemerkt:whistling:


    Würde das dann als Schaltknauf passen?

    Genau so habe ich das mittlerweile auch interpretiert. Aber warum in weiß?( Egal, Schaltknauf wird aus Klebertropfen, Acrylfarbe und Klarlack auf Draht gefummelt. Das geht immer8o


    Und schon „halbfertig“ :thumbsup:

    Naja, so gut wie. :whistling:

    Ich versuche, mich diesem Bauzustand schnellstmöglich anzunähern8o


    Jetzt kommen die Karosseriearbeiten. Die Buchstabenabfolge von Bauabschnitt 22 (Karosserie) lasse ich links liegen und baue das so auf, wie ich es für sinnvoll erachte. Möge das am Ende hoffentlich gut gehen:huh:

    Zuerst kommt das Oberteil an die Reihe. An den filigransten Stellen habe ich kleine vorperforierte Verstärkungen stehen lassen (hier weiß in sämtlichen Bildern), die dann später abgetrennt werden, wenn besagte Stellen sich in einen weniger zerbrechlichen Zustand entwickeln. Teil 21 mit den Ansaugtrichtermarkierungen ist recht ambitioniert gedacht, aber mit 1,5 mm Klebespant versehen baut es sich problemlos. Es muss nur vor dem Verkleben fakirmäßig an seinen Platz gefummelt werden, was die Klebespanten etwas erschweren.

    Geht aber am Ende ganz gut. Nach dieser Übung habe ich die Luftauslässe nach hintenraus eingearbeitet. Das Spantengerüst wird immer wieder als "Montageständer" und Anpassungsobjekt verwendet.

    Hierzu muss es an besagter Stelle wie beschrieben etwas angepasst werden, damit die Luftauslässe so reinpassen, daß auch oben alles korrekt an seinem Platz sitzt. Nix Wildes, insgesamt:thumbup:


    Im nächsten Schritt habe ich die Frontpartie geformt, stumpf angeklebt und von hinten mit massiven Weißleimnähten versehen:

    Ebenso bin ich mit dem ersten Seitenteil verfahren. Zu beachten ist, daß auch Teil 22b (Kleiner Lufteinlass vorne vorm Cockpit) nicht verstärkt wird! Da hat sich nämlich schon wieder eine widersinnige Verstärkungsmarkierung in den Bogen geschmuggelt:wacko:


    Zu guter Letzt habe ich noch die Scheinwerfer gebaut, deren Verglasung später bestimmt ein Bisschen zum Stolperstein werden wird:pinch:

    Aber bis jetzt macht es noch alles ziemlich Laune:thumbsup:


    Gruß,

    Daniel.

  • Schade das ich mir das Freitag nicht anschauen kann

    Ich bring's ja auch später nochmal fertig mit8o Falls ich soweit kommen sollte:whistling:


    Weiter geht's an der Fahrzeugfront. Insgesamt eine sehr knifflige Fummelei;( Aber da alles gut passt, kann man sich auf das Wesentliche konzentrieren:thumbup: Somit ist zunächst mal das Anbringen der Seitenteile nichts weiter, als reine Geduldsarbeit. Danach werden vorne in den kleinen Lufteinlässen die zuvor noch anwesenden stehengelassenen Weißteile zur Strukturschonung rausgetrennt und dann die Lufteinlass-Innenteile eingepasst:

    Anschließend habe ich mich weiter nach unten vorgearbeitet. Es empfiehlt sich sehr, vor dem Ausschneiden der Teile die Mittelpunkte auf die Rückseite zu übertragen, wie auf dem Bild rechts zu sehen. Ansonsten wüsste ich nicht, wie man das korrekt verarbeiten soll?(


    Im nächsten Schritt wird das vordere Fahrzeugende fertiggestellt.

    Ich kann noch nicht testen, ob die unterste Stabilisierung mit der Nummer 22w auf die Bodenplatte passt, oder ob ich diese zuschneiden muss, weil zunächst mal die unflätigen Weißleimnähte, die ich von innen reingezogen habe, aushärten müssen, bevor ich irgendwelche Kräfte auf die Struktur wirken lassen kann:wacko:


    Gruß,

    Daniel.

  • Hach, das erinnert mich an meine Carrera-Bahn (die ich nie hatte 😭)

    und den Porsche 917 (hatte ich auch nie 😟).

    Seufz, hätte ich aber gerne gehabt 🥹