Meine Signatur hat es vielleicht schon verraten.
Nach der BREMEN ist vor der CAP ARCONA...
Vor einem halben Monat habe ich mit dem Modell dieses schönen Südatlantikliners angefangen und heute den Rumpf (mit der Verdopplung der Plankengänge) fertiggestellt. Ich baue direkt aus dem Bogen, den mir sehr liebe Freunde zum Geburtstag geschenkt haben, und ich werde auch den original Ätzsatz verwenden.
Übrigens: Im nächsten Jahr vor einhundert Jahren hat die CAP ARCONA ihre Jungfernreise nach Südamerika angetreten.
Alle Fenster und Bullaugen sind ausgeschnitten und mit schwarzer Folie hinterklebt.
Leider kranken offenbar alle Bögen der CAP ARCONA (jedenfalls die, die ich kenne,) mehr oder weniger an der "Zebrakrankheit" oder, für die Modebewußten, am "Stresemann-Streifeneffekt". Der Verlag scheint es nicht hinbekommen zu haben, alle Bordwandteile in einer genau gleichen Farbe drucken zu lassen. Dieser "Patchworklook" stört je nach Beleuchtung - aber man gewöhnt sich auch daran. Und ich hoffe, dass später die vielen anderen Details hiervon ablenken werden.
Die Abwicklung der Bordwand vorn und achtern ist zumindest schwierig... Besser, als dies Peter und Ulli in ihrem ausführlichen Baubericht hier beschrieben haben, kann man das nicht darstellen.