Binnenminensuchboot Typ 60 - Kl. 394 (FRAUENLOB-Klasse) / M2673 GEFION / 3 Boote / Whv-Jade / 1:250

  • Moin, moin zusammen,

    nach den Minensuchern......ist vor den Minensuchern. In meiner Schublade befand sich noch das zweite Binnenminensuchboot eines schon etwas angegilbten Bogens der Erstauflage von 1968. Damit das Boot dann nicht so einsam daherkommt, habe ich einen weiteren kompletten Bogen des Jade-Verlags angeschnitten und komme damit nach den drei Schnellbooten und den drei Schnellen Minnensuchbooten zu meinem dritten "Drilling"......ja,ja......der Serienbau schafft Platz in den Schubladen.......leider nicht im Regal :pinch: :D. Aber wat mut dat mut.......

    Anschnitt war am letzten Wochenende beim Werkstatttreffen in Bremen. Bei dem ganzen Fachgeschnacke dort, bin ich gar nicht so weit gekommen wie angedacht.

    Vorgehensweise wie bereits dargestellt......gesamtes Spantengerüst samt Grundplatte und Hauptdeck verdoppelt, Laschen der Grundplatte abgeschnitten, das Spantenwerk auf der Hauptdeckebene entsprechend eingekürzt. Bei der kleinen Größe des Modells muss das nicht unbedingt sein, aber es ergibt sich so insgesamt ein sehr steifer Rumpf.


          

    Zuhause ging es dann weiter......Hauptdeck angefertigt......

         

    .....und aufgesetzt. Beschwert und einen Tag trocknen lassen.

    Anschließend die Bordwände vorbereitet und angepasst. Im vorderen Bereich der Bordwände habe ich die beiden Streifen vorsichtig mit Weißleim stumpf verklebt - also nur eine minimalste "Weißleimnaht".

    Die beidseitigen Scheuerleisten sind schmaler als bei den Schnellen Minensuchern......das saubere Schneiden wird die erste Herausforderung......eine neue Klinge ist dazu ein Muß.

    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

    Edited once, last by Hans-Joachim Möllenberg (February 27, 2026 at 9:48 PM).

  • Moin HaJo,

    Bei dem ganzen Fachgeschnacke dort, bin ich gar nicht so weit gekommen wie angedacht.

    Hast du wirklich was anderes erwartet? :whistling: :D

    Schön das du die Alten Orginale zusammenbaust.

    Welches Boot bekommt eigentlich den Reparierten Spant?

    Gruß

    Stephan

  • Mon Hajo,

    sehr schön; da wirst Du sicherlich wieder sehr viele interessierte Begleiter haben?! :D Ich hatte mich hier auch vor Urzeiten mal versucht. Eigentlich sollte es nur eine Modifikation der Möwe werden; leider grätschte mir dann der Originalplan dazwischen. :D

    Gruss

    kartonskipper

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

    Und die Geschichte meines Fletchers ist hier zu lesen: D170 alias Z1

  • Ich hatte mich hier auch vor Urzeiten mal versucht.

    Das habe ich mir natürlich vor dem Baubeginn genau angeguckt.....und dazu noch viele Fotos im Netz.

    Es gibt ja bei den BiMi`s die Klassen 393 (erstes Los mit 8 Booten) und 394 (zweites Los mit 10 Booten). Bereits ab dem fünften Boot des ersten Loses wurde der Spantenriß geändert, in der Folge wurde das Boot und damit auch das Oberdeck breiter. Das Foto auf der alten Whv`ner Bauanleitung zeigt die M2664 FREYA als zweites Boot des ersten Loses, also noch mit dem ursprünglichen Rumpf und nur einer Scheuerleiste.....also sozusagen den "Urzustand". Ich denke, dass sich das Whv`ner Modell daran orientiert hat.

    Später wurden neben dem Spantenriß die Scheuerleisten samt den hölzernen Fenderkissen in Anzahl und Anordnung mehrfach geändert und schlußendlich der Rumpf beidseitig mittig verstärkt, was das Whv`ner Modell alles nicht abbildet. Neubert hatte bestimmt - wie so oft - hierzu keine ordentliche Planlage und während der Modellkonstruktion wurde an den Originalen auch viel geändert, nämlich als sie aus dem Bereich der Reserveflottille wieder zurück in den aktiven Dienst kamen.

    Anyway......das Modell ist für mich ein Muß, weil ein weißer Fleck für mich (ja, gibt es auch und nicht nur dieser :D) ......irgendwie war in meinen Jugendjahren der BiMi-Bogen an mir vorübergegangen.....aber nun :P ! Es macht einfach Spaß, diese alten Dergel nach so vielen Jahren zu bauen......und aus ihrer Zeit heraus waren das damals sehr ordentliche Modelle. Damit verbietet sich auch ein Vergleich zu heutigen Modellen, die mit ganz anderen Möglichkeiten und Planlagen konstruiert werden. Aber das weiß man alles, wenn man einen alten Whv`ner Bogen anschneidet, tut aber der Baufreude abolut keinen Abbruch.......jedenfalls für mich und nur das zählt......auch nur für mich :thumbsup:!

    Beste Grüße

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Moin, moin zusammen,

    @ Max und Fiete: Ich freue mich sehr, dass ihr wieder dabei seid :) !

    Weiter ging es mit Boot Nr. 1, der M2673 GEFION. Der Heckspiegel wurde angefertigt......wieder mit den "Verschleißhölzern", die diesmal aber schon die entsprechenden Ausschnitte der Nummer beinhalten.

    Und die Streifen aufgeklebt.....

              

    .....und Heckansichten.......

         

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

    Edited once, last by Hans-Joachim Möllenberg (March 1, 2026 at 8:05 PM).

  • Die Bordwände wurden auch montiert......hier der verklebte Bug und die etwas plastisch gestalteten Außenbordsdurchbrüche (Abgas, Kühlwasser....). Die Markierung auf den beiden Bordwänden (Strich) muss genau am Spant 7 liegen......dann passt es genau.

         

    Dann die schmalen Scheuerleisten vorbereitet......

    .....und angebaut.....die Gesamtansicht vom ersten Boot.

         

    So, jetzt müssen die Boote Nr 2 und 3 auf den gleichen Stand gebracht werden.......das werden M2674 MEDUSA und M2675 UNDINE.

    Auf geht`s........ich muss mich selbst anfeuern..... :D .

    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Klar doch, dass ich auch dabei bin, HaJo.

    Der von Dir erworbene "alte Bogen" wartet ja noch auf die Umsetzung auf meiner Werft. Kann also nicht schaden, wenn ich Dir da etwas über die Schulter gucken werden, wohl wissend, dass ich die Dinger nicht vergleichbar umsetzen kann. Aus verschiedenen Gründen.

    Bestes Gelingen wünscht der

    Günter

    Auf der Werft: EGV Ffm; Fregatte Braunschweig

    Meine letzten fertigen Modelle:

    S.M.S Nassau, F216 Scheer, MS Wappen v Hamburg, S 13, S 100, P 6059 Jaguar,
    KWdGr mit UWS, A 63 Main, S72 Puma, WFS Planet, St. Lorenz Nürnberg; HMCS Agassiz; PzKanBt Natter; Hermes; SMS Breslau; MS Clement; MS Iserlohn; Dio Kleine Werft; W4,W8,W21,W22; P 6148 Löwe; A 52 Oste; MS Finnmarken; LKr Nürnberg; MS Mellum; Z 1; Tender Donau; Grumman Albatross; Fairey Gannet; BiMiSuBo Freya und Amazone; Frg Brandenburg

  • Moin, moin zusammen,

    @ Fiete und Günter: :thumbsup: !

    Wasserstandsmeldung: Die zwei weiteren Binnenminensuchboote MEDUSA und UNDINE sind auf den Bauzustand von Nr. 1 GEFION nachgezogen worden.

    Hier noch einmal das Einsetzen des Heckspiegels bei der UNDINE......

         

         

    Der dritte Bug ist mir - finde ich - am besten gelungen. Die Bb.-Bordwand ist am Bug am oberen Streifen einen Ticken höher. Nachdem beim zweiten Bug die gleichen kleinen Problemchen auftauchten, habe ich genau nachgemessen und dann beim dritten Bug vorne an der oberen Kante ....ja....einen Zehntelmillimeter oder so..... weggenommen. Da passte es nun einen Ticken besser.....

    Und nun die drei Boote zusammen.....

              


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Viel Erfolg bei der nächsten Dreiersalve, die sicherlich in gleicher Qualität daherkommt wie die die Vorgänger.

    Ulrich

                                                                                   Artikel 1 GG:

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt


  • Moin, moin,

    @ Ulrich: Danke......ich denke, dass ich das aktuelle Dreigestirn schon hinkriege, wobei es an zwei Booten einige Änderungen geben wird, um näher an das Original zu kommen. Die Neubert`sche Konstruktion ist nämlich zum Original recht fehlerbehaftet.....wohl das alte Problem einer fehlenden Planlage in der damaligen Zeit.......

    Es ging dieser Tage weiter am Boot Nr. 1 der GEFION. Ich werde dieses Boot so bauen, wie der Bogen es vorsieht....also mit allen groben Fehlern. Es ist ja ein Modell aus der Erstauflage und da tut das keinen Abbruch.......natürlich wird hier und da etwas gesupert.

    Zuerst das Aufdoppeln von Lukendeckeln, Pollergrundplatten und Konsorten auf dem Hauptdeck. Da, wo der Bogen keine Doppelungen hergibt, habe ich welche aus einem Scan geschnitten......

         

    .....natürlich wurde auch die kleinste Kante eingefärbt.

    Das verdoppelte Hauptdeck bereitet natürlich Schwierigkeiten bzgl. der Schlitze für die "Stecklaschen-Methode". Deshalb hier wieder die dünnen Streifen aus Graupappe als untere Anschläge für die Aufbauwände.

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Dann habe ich die etwas "kompliziert" wirkende Aufbauwand vorbereitet. Bullaugen ausgestanzt und verglast, Schotten und Spindtüren etc. für die Mun-Bereitschaftsspinde aufgedoppelt und das Teil anhand der Knicklinien etwas vorgeformt.

              

    Namensläppchen ausgestichelt und aufgeklebt......

          

    ....und hier hat sich Meister Neubert "verewigt".

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Es empfiehlt sich dann, das Brückendeck mit dem Schornsteinoberteil und den Schornstein selbst samt Unterbau vorzubereiten und einzubauen.

    Die seitlichen Lüftungslamellen an der Bb.-Seite habe ich ausgestichelt und aus dem Scan von innen hinterlegt - sieht etwas plastischer aus. Den schmalen Steg nicht zu beschädigen war für mich absolut grenzwertig. Ein unscheinbares Detail mit guter Wirkung.

         

         

    Brückendeck eingebaut.....hier greifen wieder die Stecklaschen und man sieht noch einmal die Anschläge aus Graupappe.

         

    Für eine Handzeichnung passt alles wunderbar. Beim Mittelspant habe ich vorne eine Ecke ausgeschnitten, weil hier genau das mittige Bullauge des Steuerstandes sitzt......

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

    Edited once, last by Hans-Joachim Möllenberg (March 10, 2026 at 9:25 PM).

  • Anschließend der Einbau der Querwand mit dem kleinen Schott hinunter in den Steuerstand. Dies gibt noch einen kleinen Referenzpunkt, da die nach hinten geknickten inneren Seitenteile bündig mit der Aussenwand abschließen müssen.

    Und die "große" Aufbauwand um das ganze "Gerüst" herumgelegt......x-mal geprüft.....

         

    ......und dann verklebt.

         

    Bei den Markierungen von Hauptdeck und Wand unterhalb des Schornsteins für die beidseitigen kleinen Spinde gibt es einen geringen Versatz. Das macht aber nichts, da die Spinde etwas größer ausfallen und alles abdecken, so dass der Versatz darunter verschwindet.

    So, fehlt noch das Dach für den Steuerstand. Gut vorformen, da hinten gerade und vorne gebogen.....geht aber.

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Das Dach sitzt.......und hier das bisherige Gesamtergebnis.

              

    Ich werde nun bei der GEFION das Brückendeck gem. Bogen ausrüsten. Beim Original war dieser Aufbaubereich deutlich anders "formatiert" - in Wilfrieds Konstruktionsbericht (Link oben Beitrag #5) kann man die Unterschiede (und auch andere) zum Originalplan deutlich erkennen. Für die anderen zwei Boote muss ich mir hier etwas gem. Wilfrieds Vorlage einfallen lassen.....

    Ich bedanke mich für die "Daumen" :) und grüße von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

    Edited once, last by Hans-Joachim Möllenberg (March 10, 2026 at 9:27 PM).

  • Moin, moin Jo,

    Klasse gesupert

    Danke, danke......die Werft bemüht sich :whistling:  :D

    ...neben den Küstenminensuchbooten sind die BiMi´s meine persönlichen WHV-Favoriten.

    Ja, kein Wunder!

    Als Cuxhavener hast du sicherlich in deinen Kinder- und frühen Jugendjahren die Küstenminensuchboote des 8. Minensuchgeschwaders (LINDAU-Klasse) und die Küstenwachboote/Binnenminensuchboote des 2. Küstenwachgeschwaders/10. Minensuchgeschwaders (NIOBE und HANSA sowie ARIADNE-Klasse) des öfteren im damaligen Marinestützpunkt Cuxhaven gesehen - das prägt und formatiert das Fernweh :thumbup: !

    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Servus HaJo,

    die Stecklaschen zu ersetzen war wohl optimal. Werde ich wohl auch machen, wenn Du kein Copyright drauf hast.

    Günter

    Auf der Werft: EGV Ffm; Fregatte Braunschweig

    Meine letzten fertigen Modelle:

    S.M.S Nassau, F216 Scheer, MS Wappen v Hamburg, S 13, S 100, P 6059 Jaguar,
    KWdGr mit UWS, A 63 Main, S72 Puma, WFS Planet, St. Lorenz Nürnberg; HMCS Agassiz; PzKanBt Natter; Hermes; SMS Breslau; MS Clement; MS Iserlohn; Dio Kleine Werft; W4,W8,W21,W22; P 6148 Löwe; A 52 Oste; MS Finnmarken; LKr Nürnberg; MS Mellum; Z 1; Tender Donau; Grumman Albatross; Fairey Gannet; BiMiSuBo Freya und Amazone; Frg Brandenburg

  • Ja, kein Wunder!

    Als Cuxhavener hast du sicherlich in deinen Kinder- und frühen Jugendjahren die Küstenminensuchboote des 8. Minensuchgeschwaders (LINDAU-Klasse) und die Küstenwachboote/Binnenminensuchboote des 2. Küstenwachgeschwaders/10. Minensuchgeschwaders (NIOBE und HANSA sowie ARIADNE-Klasse) des öfteren im damaligen Marinestützpunkt Cuxhaven gesehen - das prägt und formatiert das Fernweh :thumbup: !


    Gruß

    HaJo

    Nein, leider nicht :( Dafür war ich noch zu jung.

    Aber ich habe später als Schüler die Cuxhavener Zeitung ausgetragen. Damals wurde sie noch nachmittags nach der Schule verteilt. Mein Revier war der Hafen. Aufgrund der langen Strecke habe ich monatlich 20,00 DM Wegegeld extra bekommen. Und im Hafen habe ich auch den dann ehemaligen Minensucherhafen angesteuert, da dort eine Familie ganz am Ende und fast an der Hafenkante wohnte. So schließt sich der Kreis :D

    Übrigens bekamen wir Austräger 1,35 DM pro Zeitung pro Monat. Und kassieren musste man monatlich beim Abonennten auch noch. Das war auch gut so, denn es gab dann ja Trinkgeld. Mit dem Wegegeld von 20,00 DM kam ich dann so bei meinen 100 Zeitungen auf fast 200,00 DM im Monat. Das war 1972 schon sehr sehr viel Geld. für einen Schüler ^^

  • Moin, moin zusammen,

    @ Fiete: Die Werft bedankt sich :) .

    @ Günter: Das Sytem "Stecklasche" funktioniert m.E. ganz gut. Wenn aber das Deck verdoppelt wird, lassen sich die Schlitze nur noch sehr schwer schneiden und mit den Wandanschlägen (man kann auch Laschen anfertigen wie beim Passat-Verlag) erspart man sich diese Kraftanstrengung.

    @ Jo: Ja, 200 DM waren damals wirklich viel Geld. In drei bis vier Monaten hätte ich mein Mofa zusammen gehabt......ich habe 1974 für 6,13 DM/Std auf dem Bau gearbeitet....in den Sommerferien. Da kamen in einem Monat so bummelig 1000 DM brutto zusammen. Die Steuer holte man sich im nächsten Jahr vom Finanzamt zurück.

    Es ging wieder ein Stückchen weiter mit der GEFION. Es stand der kleine Aufbau auf dem Brückendeck an, der auch eine "Wanne" für die Richtsäule OGR 7 beinhaltet. Die vorgesehenen Stecklaschen gem. Bogen habe ich verwendet. Ein paar Deckel und Türen aufgedoppelt und die Steigeisen habe ich mit Resten aus Relingszügen angedeutet.

              

    Dazu der Flaggenspind für die Signalflaggen, der vor dem Schornstein seinen Platz findet.

         

         

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Es ist beim Bogen auch eine OGR 7 mit dabei.......naja, mit viel Wohlwollen und intimen Kenntnissen lässt sich das abgeschrägte Kästchen gerade noch als solche erkennen. Es soll wohl eine mit einer Persenning (Schutzhaube) abgedeckte Richtsäule darstellen........was mich stark an die Einfachvariante der abgedeckten Winden bei dem Bogen der Küstenwachboote erinnert.

         

    Also habe ich mir aus Seidenpapier, grauer Farbe und etwas Weißleim eine entsprechende Schutzhaube "gedengelt"......jetzt sieht das Teil schon deutlich authentischer aus....

         

    ....und wieder die Gesamtansicht.

    Jetzt muss ich mir Gedanken machen, wie ich diesen Bereich auf dem Brückendeck annähernd dem Original bei den anderen zwei Booten "umstricke"......Wilfrieds Konstruktionsansatz ist da mehr als hilfreich......daran werde ich mich halten und zu meinem eigenen besseren Verständnis noch eine Reihe von Fotos begutachten. Bin selbst gespant, was dann daraus werden wird :huh: .

    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Moin HaJo,

    deine Schutzpersenning ist einsame Spitze. Ein Gimmick unter den Superungen.

    Beste Grüße aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Es ist einfach extrem gut, wie sauber Du das kleine Modell umsetzt. Ich finde auch, dass sich das dunkle Kantenfärben absolut gut macht, gerade weil bei den Modellen von WHV die aufgedruckten Knicklinien sonst zu sehen wären. Ich bin begeistert, HaJo.

    Günter

    Auf der Werft: EGV Ffm; Fregatte Braunschweig

    Meine letzten fertigen Modelle:

    S.M.S Nassau, F216 Scheer, MS Wappen v Hamburg, S 13, S 100, P 6059 Jaguar,
    KWdGr mit UWS, A 63 Main, S72 Puma, WFS Planet, St. Lorenz Nürnberg; HMCS Agassiz; PzKanBt Natter; Hermes; SMS Breslau; MS Clement; MS Iserlohn; Dio Kleine Werft; W4,W8,W21,W22; P 6148 Löwe; A 52 Oste; MS Finnmarken; LKr Nürnberg; MS Mellum; Z 1; Tender Donau; Grumman Albatross; Fairey Gannet; BiMiSuBo Freya und Amazone; Frg Brandenburg

  • Moin, moin zusammen,

    @ Fiete, Dirk und Günter: Recht herzlichen Dank für die positiven Rückmeldungen :) !

    Ja, ich habe angefangen die UNDINE als Boot Nr. 3 mit der Hilfe von Wilfrieds Handmodell dem Original ein wenig anzupassen. Alles kann ich nicht umsetzen, aber ein paar der hauptsächlichen, optischen Unterschiede zum Whv`ner Modell.

    Hier mal die beiden Modelle nebeneinander......

         

    Es sind folgende hauptsächlichen Änderungen zu erkennen:

    1. Bb.-Seitenwand am Aufbau geht weiter nach achtern bis zum Lüftungsgitter/Kasten Höhe "Schornstein"

    2. Der komplette Bereich von Aufbau und Brückenbereich auf dem Brückendeck ist völlig anders konfiguriert

    3. Der "Schornstein" (in Anführungszeichen deshalb, weil ich zu der Überzeugung gekommen bin, dass es sich hierbei um einen Zu- und Ablüfter handelt) hat eine mehr gedrungene Form, das Whv`ner "Gebilde" ist länglicher und damit schlanker und die Lüftungsgitter gehören nach achtern und nicht auf die Oberseite

    4. Das Achterdeck hat in Teilen einen anderen, wohl verschleißfesteren Oberdecksbelag bei den Arbeitsbereichen

    Ich werde bei der UNDINE die Aufbauwand und das Brückendeck auf der Bb.-Seite entsprechend verlängern, das Brückendeck komplett neu gestalten und die Lüftungsgitter am "Schornstein" ändern. Ggf. natürlich noch das eine oder andere Detail hinzufügen......das wird sich wie immer dann beim Bauen ergeben. Die MEDUSA wird dann in der gleichen Form geändert.

    Zuerst die Verlängerung der Bb.-Seitenwand. Dazu habe ich ein vorderes Seitenteil (genug Material enthält der Bogen ja....) verwendet und hinten an der Wand angefrickelt (stumpf mit Weißleim verklebt und auf der Rückseite über die Naht noch eine Lage Seidenpapier).....dann noch das Schott ergänzt. Von der Länge passt das ganz gut. Dann das Brückendeck an dieser Stelle entsprechend der Wand verlängert.......ersteinmal mit einem Scan probiert um die richtige Länge festzulegen.

         

    Dann noch einmal "scharf" gebaut......passt......und nun der Vergleich.....

         

    Die Aufbauwand lose herumgelegt......das wird wohl alles schnabeln.


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Moin, moin zusammen,

    mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.......die zwei ersten Änderungen nämlich die Verlängerung der Bb.-Aufbauwand bis zum "Schornstein" und die Änderungen am "Schornstein" selbst habe ich umgesetzt.

    Neben der Aufbauwand musste auch das Brückendeck entsprechend nach achtern verlängert werden und der "Schornstein" wurde oben dichtgesetzt, die Lüftungsgitter wanderten auf die Rückseite (die Möwe verschwand im Innenraum...... :D). Die kleinen Lüftungsgitter habe ich gerade "noch so" mit meinen alten Zeichenstiften hingekriegt.....

    Das modifizierte Brückendeck und den vorbereiteten "Schornstein"-Anbau montiert.....

    .....die obere "Schornstein"-Rückwand angefertigt....streiche: Möwe.......setze: Lüftungsgitter.....

         

    .....alles angebaut, den "Schornstein" oben dichtgesetzt und die Kästen angebaut. Der Vergleich zum Whv`ner Modell (jeweils links).....

         

         

    Als nächstes muss die Brücke als solche umgestaltet werden. Die Wand mit dem kleinen Schott zum Steuerstand mus weiter nach vorne, der hintere breite Streifen vom Dach des Steuerstands entfällt damit......Beplankung für den Fußboden.....mal gucken, wie es wird :huh:


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Moin, moin Henning,

    Dass du die Möwe entfernt hast, geht gar nicht !

    Ja, das ist mir auch sehr schwer gefallen......aber sie ist ja nicht weg, sondern nur nicht zu sehen......weil auf der Rückseite des Teils (dieses nur umgedreht....), fliegt sie nun im "Schornstein" umher :D ! Mit dem Deckel des "Schornsteins" bin ich genauso verfahren......mit Grauflächen des Bogens aufgedoppelt und umgedreht eingebaut.

    Kleine Planänderung.....ich werde jetzt ersteinmal das dritte Boot MEDUSA in den geänderten Bauzustand der UNDINE bringen (Aufbauwand, "Schornstein"). Danach dann bei beiden Booten parallel der Brückenumbau. Das ist "verfahrenstechnisch" wohl günstiger.

    Gruß von der sonnigen Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Moin HaJo,

    welche Vorlagen für mich :) :) :) ...... hoffentlich vergesse ich nichts bis zu meiner Umsetzung der BiMiSuBo.

    Günter

    Auf der Werft: EGV Ffm; Fregatte Braunschweig

    Meine letzten fertigen Modelle:

    S.M.S Nassau, F216 Scheer, MS Wappen v Hamburg, S 13, S 100, P 6059 Jaguar,
    KWdGr mit UWS, A 63 Main, S72 Puma, WFS Planet, St. Lorenz Nürnberg; HMCS Agassiz; PzKanBt Natter; Hermes; SMS Breslau; MS Clement; MS Iserlohn; Dio Kleine Werft; W4,W8,W21,W22; P 6148 Löwe; A 52 Oste; MS Finnmarken; LKr Nürnberg; MS Mellum; Z 1; Tender Donau; Grumman Albatross; Fairey Gannet; BiMiSuBo Freya und Amazone; Frg Brandenburg

  • Moin, moin zusammen,

    ...... hoffentlich vergesse ich nichts bis zu meiner Umsetzung der BiMiSuBo.

    Alles was wichtig ist, kannst du doch hier nachlesen.......wobei ich die zukünftige Umsetzung deiner BiMi`s bei der Berichterstattung schon im Hinterkopf habe.

    Ich habe mich natürlich gefragt, warum Gerhardt Neubert das Modell so - also mit der kurzen Aufbauwand an beiden Seiten und diesem anderen Brückenbereich - konstruiert hat. Lange habe ich gesucht, alle Fotos zeigten die lange Bb.-Aufbauwand.........aber ich bin endlich mit einer kurzen Bb.-Aufbauwand fündig geworden.

    Das Foto zeigt die VINETA wohl kurz nach ihrer Indiensstellung 1962, gehörig zum damaligen 2. Küstenwachgeschwader. Die VINETA war das dritte Boot der acht Boote umfassenden ARIADNE-Klasse (Kl. 393), also das dritte BiMi überhaupt, aus der Vorgängerklasse (1. Los) der FRAUENLOB-Klasse (s. Einführung am Anfang). Und was ist zu erkennen? Hundertprozentig die kurze Aufbauwand an der Bb.-Seite......und ich meine weiter zu erkennen, dass man aus dieser Perspektive auch durch eine seitlich offene Tür in den Steuerstand gucken kann.....da steht einer der Lords. Das würde bedeuten, dass Gerhardt Neubert mit der Konstruktion da so falsch nicht lag. Und den wirklich schicken yachtähnlichen Mast gab es später dann auch nicht mehr....der bekam ein Dreibein. So wie der Mast auf dem Foto auf mich wirkt, hat der wohl dann Probleme bei stärkeren Winden bekommen......also Umkonstruktion.

    Quelle: AK bei Ebay/Picclick

    Daraus könnte man folgen, dass sich Gerhardt Neubert bei der Konstruktion an das erste Baulos, nähmlich der ARIADNE-Klasse gehalten und dann die Namen der FRAUENLOB-Klasse dem Bogen hinzugefügt hat. Ich gehe davon aus, dass schon beim Bau der ARIADNE-Klasse dann die Bb.-Seitenwand bei den weiteren Booten verlängert und der Mast sowie der Steuerstand geändert wurde. Bei der FRAUENLOB-Klasse wurden dann von Anfang an alle diese Änderungen übernommen. Der Rumpf der ARIADNE-Klasse war auch einen Ticken schlanker, was sich auch an dem Neubert`schen Modell mit scharfen Blick ablesen lässt. Bei der nachfolgenden FRAUENLOB-KLasse wurde der Spantenriss geändert.

    Ja, es macht mir sehr viel Spaß, das "Drumherum" der Originale meiner Modelle zu ergründen...... :)


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Moin, moin zusammen,

    so, jetzt wieder eine Wasserstandmeldung.

    Das dritte Boot habe ich ebenfalls bzgl. der verlängerten Aufbauwand an der Bb.-Seite umgebaut.

    Für den Einbau der "Schornstein"-Rückwand - nunmehr mit dem Lüftungsgitter - habe ich eine Hilfslasche in den rückwärtigen Bereich eingesetzt, damit mir das Teil beim Einsetzen nicht ins Innere hineinfällt. Vorher das Teil einpassen und ggf. marginal nachschneiden.

              


    Und so präsentiert sich das BiMi-Dreigestirn heute.......

         

              

    Morgen haben wir das Kartonmodellbauer-Treffen in Rostock. Nachher fahre ich schon mal rüber, um mit Jürgen und ggf. noch anderen den Raum vorzubereiten.

    Für die weiteren Arbeiten zur Umgestaltung der Brücke und des Brückendecks eignet sich so eine Veranstaltung nicht, deshalb werde ich morgen wohl die sechs Räumwinden in Angriff nehmen und ggf. noch weitere Anbauteile "vorproduzieren".

    Ich bedanke mich für die vielen "Daumen" und die Teilnahme am Baubericht :).

    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Guten Abend zusammen und servus,

    ein kleines Stückchen bin ich voran gekommen mit den drei Binnenminensuchbooten. Am letzten Samstag beim Kartonmodellbauertreffen in Rostock wollte ich eigentlich ein paar der Minenräumwinden bauen - was soll ich sagen, ich habe nichts fertig bekommen, sondern nur eine der drei großen Winden "vorbereiten" können......fachliches Schwatzen geht eben vor ;). Aber nun.......die zu bauenden drei großen und drei kleinen Winden sind identisch mit den bereits auf den Schnellen Minnensuchbooten verbauten Teilen.....ok....machen aber trotzdem Arbeit.

    Hier die benötigten Teile für eine große Kabelwinde, mit der Magnetminen bekämpft werden.....die Struktur der äußeren Seitenteile habe ich wieder aus einem Scan aufgedoppelt.

    Und das zusammengebaute Teil......

         

    ....und alles an Bord der drei Boote montiert.

    Als nächstes kommen die drei kleinen Winden (für das Räumgeschirr mit den Sprenggreifern) an die Reihe.

    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Moin, moin zusammen,

    @ Roland: Da hast du mit diesem Vergleich völlig recht........das habe ich so noch gar nicht gesehen :) .

    Die nächsten drei kleinen Winden sind gebaut. Die Einzelteile (21 pro Winde)......alle kleinsten Kanten wurden dann noch gefärbt.....

    .....die kleinen Kanten knicke ich mit Hilfe der (bereits vorgestellten) handlichen Ätzteil-Biegezange von Tamiya.....

         

    .....und alle Teile zusammengebaut......

         

    ......und die Winden an Bord verklebt.

         

    Die insgesamt sechs Winden waren zwar nervig.....ich bin aber sehr froh, dass das nun erledigt ist, nun geht`s ans Eingemachte.....das modifizierte Brückendeck muss jetzt (abweichend vom Bogen) gestaltet werden......die Winden haben mir noch eine Galgenfrist verschafft......die ist nun verstrichen...... :evil:....mal sehen, wie das umgesetzt werden kann.


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Moin, moin zusammen,

    die Werft bedankt sich artig für die vielen "Motivations-Daumen" :thumbup: ......die sind gerade jetzt sehr hilfreich, weil ich nun nicht mehr stur nach dem Bogen gehen kann, sondern mir für die Umgestaltung der Brücke und des Brückendecks nebst Mastunterbau selbst was anhand der Fotos und nach Wilfrieds Handmodell ausdenken muss. Klar ist natürlich, dass das Ergebnis nur dem Original angenähert sein kann, weil ich ja - sozusagen - auf einige "Eckwerte" des Bogens zurückgreifen muss. Aber egal, ich wäre damit schon sehr zufrieden.

    Der erste Teil des Umbaus wurde nun abgearbeitet. Dazu musste die Wand mit dem kleinen ovalem Schott zum Steuerstand etwas nach vorne gelegt werden und der Fußboden für die Brücke durchgehend von der Bb.-Brückennock zur Stb.-Brückennock podestartig angehoben werden. Man erinnere sich an andere Whv`ner Marineschiffe, da ist das genauso......sozusagen "Brücke as usual". Für das Schott gab es einen kleinen Einschnitt.......

          

    Und eingebaut...........sowie der Vergleich zum Whv`ner "Original".......die Markierungslinien auf der Wand habe ich mit kleinen "Leisten" kaschiert.

         

    Das Dach wurde kurz vor der Knicklinie gekürzt, da ja auch die Wand nach vorne verlegt wurde.

    Und aufgesetzt........wieder der Vergleich.

         

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  • Während des heutigen Digi-Stammtischs habe ich dann die zwei Rückwände für die jeweilige Brücke angefertigt. Die mussten jeweils an die Deckskontur angepasst werden und sind deshalb nicht gleich. Bei einem Deck hat sich beim Zusammenbau - abweichend vom Bogen - eine kleine Balkenbucht ausgebildet, weil mir wohl die Decksränder minimal nach aussen hin etwas abgesackt sind. Das musste natürlich berücksichtigt werden.

    Die kleinen Türchen habe ich jeweils aus dem Bogen genommen und etwas verkleinert....sprich zurechtgestutzt.

    Rückwände eingebaut und so sieht`s jetzt aus.........nochmal der Vergleich zum Originalmodell (mittig).

         

    Jetzt geht es an den Mastunterbau samt "Wanne" für die optische Richtsäule OGR 7. Da ist Wilfrieds Handmodell wieder eine sehr willkommene Vorlage, da man die Konturen/Form des Mastunterbaus auf den vielen Fotos zumeist nicht richtig erkennen kann, weil verdeckt.


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

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