Vickers Wellington von ??? GPM Nr. 069 1/98

  • Moin, werte Klebstoffschnüffler,

    ich schrieb ja schon, dass ich erstmal eine Baupause von der Kalinin brauche und hab vorsichtig angefragt, was ich mir den vornehmen sollte. Zu komplex sollte es ja nicht sein - ich will ja in absehbarer Zeit mit der Kaninin weitermachen.
    Wolfgangs und Steffens Votum gingen für die Arado 234 C2 von Pacynski ein; recht hatten sie. Eleganter Flieger, aber da ich unschlüssig war (Frühwerk von Pacynski, mein Golf...!), habe ich das Schicksal entscheiden lassen - vulgo Lebensabschnittspartnerin. Die wählte zwischen Arado, Uhu, Ameisenbär und Wimpy spontan letzteres (ohne die Modelle oder die Originale zu kennen :D ).
    Aber, Wolfgang und Steffen, nu heult mal nicht in die Kissen... die Arado kommt spätestens hinter der Kalinin.


    Allright, also wird es die Wellington - einer der mittleren RAF-Bomber im WK2.
    Das Ding hat jetzt - als Modell - beinahe 30 Jahre auf dem Buckel und kam zu der Zeit raus, als meine Kollegin und ich "Spieltrieb" gegründet haben.
    Wer das Ding gemacht hat, weiß ich nicht. Zaphod schreibt, dass Slawomir Grzelczak als Konstrukteur angibt, aber das glaube ich nicht so recht. Die Konstruktion ist ähnlich Meister G´s Sachen, aber einige Dinge sprechen m.E. dagegen: Zuerst mal ist das ganze Interieur nicht grellgrün; ein paar Einzelheiten habe ich bei Grzelczak noch nie so gesehen; es gibt kaum technische Zeichnungen und die sind nicht handgezeichnet; und, das Modell weist ziemlich coole händische Alterungsspuren auf. Irgendwelche abgesplitterte Farbe ist mit dem Pinsel aufgebracht und die geodätische Rumpfstruktur drückt sich als feine Linien mit Pastellkreise oder sowas durch die Außenhaut. Ziemlich hübsch und bei einem Modell aus dieser Zeit habe ich das noch nicht gesehen.

    Gebaut werden soll das SzS, aber der Umbau sollte bei diesem Vogel unproblematisch sein. Des weiteren keine separaten Klappen und Steuerflächen, aber auch das läßt sich, glaube ich, gut supern.
    Das Cockpit und die Arbeitsplätze der Bordschützen sind echt etwas simpel. Allerdings liegen zwei Pilotenfiguren als Kartonabwicklung bei. Das ist ja mal schnuckelig!
    Dito die Hercules-Motoren. Einfach eine Scheibe mit gezeichneten Zylindern.
    Ich ärgere mich grad wieder etwas über mich selbst, dass ich für solche Fälle nicht von allen gebauten Cockpits und Motoren Kopien gemacht habe.
    Ein paar PW- und CW-Motoren habe ich, aber wo gibt´s einen etwas detaillierteren schiebergesteuerten Herculesmotor???

  • Hallo Till.


    ja, die Frabgebung, die Piloten und die Bombenlast mit Karren fand ich an dere Schüssel auch immer das Attraktive. Schwieirger die Fenster im Rumpf, für die keine Verglasung vorgesehen ist. Dagegen die Leitwerke - ich hab den Bogen tatsächlich damals beim Erscheinen gekauft, da fand ich das noch normal.


    Für den Motor hätte ich auch keine Patentlösung, wegen sowas den neueren Wellingtonbogen zu kaufen wäre Quark. In welchen Maschinen war der denn überhaupt eingebaut?


    VG


    Zaphod

  • Moin,

    naja, die Verglasung hinten ist ja kein Problem.
    Etwas trickreicher sind die Fenster hinter dem Cockpit.

    Der Motor war praktisch in allem drin, was nicht mit Merlin geflogen ist - Beaufighter, Stirling, Halifax, Swordfish und was weiß ich nicht noch.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Wenn der Motor von der Swordfish passt, dann könntest Du einen der beiden neuen MPModel Sätze nehmen und den Motor kopieren. Größentechnisch hab ich es noch nicht probiert und ob der Bausatz der Wellington genug Platz lässt, weiß ich nicht, aber es sieht gut aus...

    Hey, Walter,

    ich danke dir. Das sieht ziemlich gut aus. Der Durchmesser würde mir keine Baumschmerzen machen, man kann ja die Zylinderköpfe notfalls etwas tiefer auf die Zylinder montieren.
    Wie detailliert ist der Vogel sonst so?
    Ich hatte die alte Swordfish (von wem auch immer) gebaut, und wollte die Maschine gern nochmal bauen. Aber die super kleinteiligen Modelle sind nicht so mein Fall.
    Ich bin ja schon froh, wenn ich unfallfrei Spanten aufgedoppelt bekomme.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Ähm.. ich grätsche ja nur ungern rein - aber die Swordfish wurde von einem Pegasus angetrieben. Der hat nur 9 Zylinder und ist einreihig. Der Hercules der Wellington ist ein 14-Zylinder Doppelstern.
    Korrekt enthalten wäre dieser z.b. im 2016er Beaufighter von GPM (hier von Zaphod vorgestellt) und hier auf Konradus gebaut.

    In principio erat glutinis
    Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang
    Den Kartonbauer in seinem Lauf, hält weder Bogen- noch Klebermangel auf!

  • OK, dann stimmt also der Motor doch nicht, schade!

    Grundsätzlich ist diese Swordfish von der Detaillierung gut - nicht zu viel (also nicht mit Halinski zu vergleichen) und nicht zu wenig. Grafik ist auch sehr gut, die letzten Swordfishes sind ja doch schon etwas älter und demnach ist auch die Grafik der alten Versionen (Fly, ModelCard - der wurde 1:1 dann noch mal bei Modelik aufgelegt, Maly etc.) schon veraltet. Hab grad auch den neuen MP Bogen erhalten, ist eine Version mit Schwimmern, vielleicht stell ich die mal vor bei Gelegenheit.

  • OK, dann stimmt also der Motor doch nicht, schade!

    Grundsätzlich ist diese Swordfish von der Detaillierung gut - nicht zu viel (also nicht mit Halinski zu vergleichen) und nicht zu wenig. Grafik ist auch sehr gut, die letzten Swordfishes sind ja doch schon etwas älter und demnach ist auch die Grafik der alten Versionen (Fly, ModelCard - der wurde 1:1 dann noch mal bei Modelik aufgelegt, Maly etc.) schon veraltet. Hab grad auch den neuen MP Bogen erhalten, ist eine Version mit Schwimmern, vielleicht stell ich die mal vor bei Gelegenheit.

    Ja, mach´ bitte.
    Slawomir bezeichnet das Modell als "extrem präzise". Da bekomm ich schon wieder Ausschlag.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Ähm.. ich grätsche ja nur ungern rein - aber die Swordfish wurde von einem Pegasus angetrieben. Der hat nur 9 Zylinder und ist einreihig. Der Hercules der Wellington ist ein 14-Zylinder Doppelstern.
    Korrekt enthalten wäre dieser z.b. im 2016er Beaufighter von GPM (hier von Zaphod vorgestellt) und hier auf Konradus gebaut.

    Oh, Boy, du hast ja völlig recht.

    Abgesehen davon...: mach´ nur. Ich seh´ dich immer so gern grätschen.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Jaaaaa, das Aufdoppeln der Spanten...
    So viel Spaß das macht mit diesen Kartonmodellen... das Spantenaufdoppeln und das Räder schleifen ist nervig.
    Ich hab ja nun schon eine ganze Menge Möglichkeiten ausprobiert. Am Besten gefallen hat mir das Sprengschweißverfahren, aber nachdem wir im letzten Jahr endlich alle Renovierungsarbeiten am Haus abgeschlossen haben, möchte ich das nicht nochmal machen.
    Toll waren auch die Blindnieten beim Me262-Projekt, aber ich mußte haufenweise 4mm-Löcher bohren, Nieten durchstecken, Beilagscheibe auf die Rückseite, etc.

    Zuviel Aufwand.
    Also dachte ich, dass Schrauben auch gehen müßten (das Nageln der Spanten war ja etwas suboptimal).
    Geht prima.


    Abgesehen davon... Wimpy hat schon ein paar Macken, habe ich gesehen. Diverse Teile muß man sich von der Positionen her zusammenreimen, weil die Zeichnungen nicht ganz vollständig sind. (auch ein Zeichen dafür, dass das kein Werk von Meister G ist).
    Aber ich blicke so allmählich durch.
    Ich glaube, das Ding gefällt mir.
    Schauen wir mal, wie es mit der Passgenauigkeit bestellt ist.

  • Du könntest auch beide Oberflächen derart glätten bis die kohäsoven Kräften zupacken können. Würde auch nix auftragen! :D
    Aber wennst unbedingt schrauben möchtest - dann bitte auf korrekte Ausrichtung der Köpfe achten - jetzt ja nicht mit schludern beginnen!

    In principio erat glutinis
    Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang
    Den Kartonbauer in seinem Lauf, hält weder Bogen- noch Klebermangel auf!

  • Du könntest auch beide Oberflächen derart glätten bis die kohäsoven Kräften zupacken können. Würde auch nix auftragen! :D
    Aber wennst unbedingt schrauben möchtest - dann bitte auf korrekte Ausrichtung der Köpfe achten - jetzt ja nicht mit schludern beginnen!

    Hab´ ich schon mal versucht, aber ich hab das nie glatt genug bekommen.
    Ein anderer Versuch, die aufzudoppelnden Teile in Frischhaltefolie einzuwickeln und so die notwendige Oberflächenglätte hinzubekommen, war auch nicht so erfolgreich.
    Aber danke für deine Ideen und den Tipp mit den Schraubenköpfen. Ist erledigt.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Die ersten Segmente sind zusammen. Ich habe mit 7 angefangen und arbeite mit vor. Hinten bei 8 muß ich wegen dem Heckturm etwas schnitzen - die Zeichnungen sind da leider nicht wirklich hilfreich.

    Aus Segment 6 habe ich natürlich die Fenster ausgeschnitten. Das sah ja so nicht aus!


    Die Passgenauigkeit ist so lala... die Spanten koppheistern fröhlich durch das ganze Spektrum von zu klein bis zu groß.
    Und die Segmente an sich passen vom niedrigeren zum nächsten Segment nicht richtig schmatzend.
    Nachbauer sollten den Stoß unten etwas breiter machen.
    Also... es geht, aber Passgenauigkeit ist was anderes.
    Ich glaube, wenn man das - wie geplant - SzS zusammenbauen würde, wär´s schwierig.


    Ein fetter Fehler kommt dann bei Segment 4, wo der zentrale Tragflächenspant rein soll. Das KANN nicht funktionieren so. Der dicke Mittelteil ist viel zu breit, als das er in die Außenhaut von Segment 4 reinpassen würde. Ist aber kein Problem; wird´s halt entsprechend gekürzt. Und sollten die äußeren Zapfen, auf die später die Flügelholme aufgeschoben werden, dann zu lang sein, werden die eben auch noch mal gekürzt. Kleinscheiß. Aber auch ein Zeichen, dass die Wellington nicht von Meister G. ist. Bei dem habe ich solche Fehler noch nie gesehen.

  • Oh, noch eine Anmerkung: Bei diesem Vogel hier wie auch bei vielen anderen hilft das Buch "Britische Luftwaffe (des 2WK)" enorm weiter. Neben vielen Fotos gibt es für die wichtigsten Flugzeuge auch sehr gute detaillierte Zeichnungen.

    Die Bücher gibt es auch für die deutsche und die amerikanische Luftwaffe. Leider gibt keinen Band über die japanische, russische oder italienische Luftwaffe. Sehr schade.

  • Coole Sache...Danke! Aber das trägt unheimlich auf, oder?

    Nee Neodmy Magnete gibt es in 1mm stärke und 5mm Durchmesser z.B. in N35 glaube ich.

    Die sind relativ stark.


    Ich benutze z.B. 2mm Dick und 5mm Durchmesser für meine Minifiguren.
    Da klebe ich die Magnete mit Sekundenkleber in die Füße (die eigentlich von der Größe für Klemmbaustein-Noppen sind)
    Dort passen die Magnete genau rein.
    Für meine Modelle nehme ich dann verzinkte kleine Eisenbleche:
    RAMBEX 100 Stück Ultradünnes Verzinktes Eisenblech, 0,3 Mm 0,5 1,0 Mm Dickes, Rostfreies Eisenblech, Rechteckiges Kleines Eisenblech Zur Verwendung Mit Magneten(20x10x0.3mm) : Amazon.de: Gewerbe, Industrie & Wissenschaft


    MIN CI 200 Stück Mini Magnete Stark Rund, 5x2mm Neodym Magnete Kleine, Magnete für Whiteboard, Magnete für Magnettafel Kühlschrankmagnete Flach Magnete Kaufen : Amazon.de: Bürobedarf & Schreibwaren


    Oder klebe ich einfach einen Magneten auf die innenseite des zweiten Bauteils. So kann man Papier- oder Pappteile wunderbar verbinden und auch wieder auseinander nehmen.

    Viele Grüße


    Wolfgang

  • Hallo Till,


    die Fenster sind schonmal 1A, dazwischen vielleicht eine Pappfigur von Churchill mit Whiskyglas?


    Der Druck kommt auch prima rüber, man denkt wirklich, dass die Außenhaut gewellt ist.


    VG


    Zaphod

  • Hehe... ja, irgendsowas. Ich hatte solche Ideen auch schon. Die Kiste könnte man wundervoll supern, so mit Innenausstattung und so. Ich fühle mich richtig an Marauder-Zeiten erinnert (Dieser Zeit trauer ich immer noch hinterher.)
    Betreffs der Grafik: Johooo, man kann dem Mann - wer immer es auch sein mag - für die penible Arbeit nur auf die Schulter klopfen. Das sieht schon sehr cool aus. Die Kreidestriche, die die Rumpfstruktur so plastisch machen sind zwar von Segment zu Segment etwas verrutscht, aber da sehe ich generös drüber weg. Diese Handarbeit hat schon etwas sehr beeindruckendes.
    Und, so merket auf, vielarmiger Freund: Die Kokarden passen bis auf ein, zwei Zehntel perfekt aneinander. Auch ein Indiz, dass es nicht Grzelczak sein kann (kicher...!)

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Oha...! Da tun sich ja Möglichkeiten auf...
    Danke dir

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Ah so, deswegen heißt das also "Wellington"💡

    Ja, geil... du hast es herausbekommen!!!
    EIgentlich sollte im Namen diese geodätische Rumpf- und Flächenkonstruktion von Barnes Wallis gewürdigt werden.

    Aber "Quadraticon" klang einfach nicht gut.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Luschtig an Segment 4 ist auch noch dieser Spant für die spätere Aufnahme der Tragflächenspanten. Das der Mittelteil zu groß ist, schrieb ich ja schon.
    Aber das ganze Ding ist auch zu lang.
    Man könnte nach dem Verkleben der Außenhaut das ganze Segment breit drücken, damit man diesen Mittelspant das reinbekommt, aber das war scheißknapp.

    Ich hatte das gleiche Problem schon mal bei der Marauder - da trug dieser Mittelspant an der Unterseite noch das Profil des Bombenschachts. Ansonsten hätte man den Mittelteil einfach kappen können, so dass man ihn von einer seite durch den Rumpf hätte schieben können.

    Ich denke aber, dieser dicke Mittelteil ist notwendig, damit sich später die formgebenden Profilspanten der Tragflächen nicht nach innen drücken - das ganze Segment ist immerhin fast 8cm lang.

    Keine Ahnung, wie Staszalek und ??? sich gedacht haben, wie man dieses Ding da montieren soll.

    Also, was man machen kann, ist den Mittelspant in der Mitte einzuschneiden (NICHT durchschneiden!) und ihn zu knicken. Jetzt kommt auf die eine Hälfte des geknickten Teils eine Verstärkung und wird dort gut geklebt. Jetzt kann man das Ding geknickt erst auf der einen Seite des Segments durch den Schlitz in der Außenhaut schieben, dann durch den anderen. Nun diese Verstärkung gut einkleistern und das ganze Gerät flach drücken. Bis zum trocknen des Klebers am besten beschweren.
    "Weuler!" wie der Franzose sagt.

  • Das hast Du kKlasse gelöst.


    Frei nach dem Motto was nicht passt wird passend gemacht. :thumbsup:


    Wozu sind wir Modellbauer, wenn man nicht ab zu zu unknventionellen Lösungen greift ?


    Viele Grüße


    Wolfgang

  • Danke!
    Segment 3, Segment 2 und dann Segment 1 mit dem Büro für den Bombenschützen/Bugschützen werden noch spaßiger, dito Segment 8/9 mit dem Heckturm.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Segment 3 ist, wie gesagt, auch etwas fummelig. Naja, nur dann, wenn man meint, die Fenster aus dem Arbeitsbereich des Funkers und des Navigators aussäbel zu müssen - und wenn man den Vogel LzS anstatt SzS zusammenlöten will, weil die vordere Fassung der Fenster hat gerademal einen Millimeter Stärke, wenns hoch kommt.
    Also habe ich das erste Mal in meinem Leben eine Klebelasche aus Klarsichtfolie geschnibbelt :D .
    Glücklicherweise passen Außenhaut und Spanten hier ziemlich gut.

    Der Spant 3a, der Funkraum vom Cockpit trennt, wird bis exakt die vordere Einfassung des Fensters geschoben. jetzt steht er im Cockpit einen halben Millimeter über, aber das wird später unter dem Rahmen der Cockpit-Verglasung verschwinden.
    Den Spant 2b habe ich mir geschenkt und die farbige Rückwand des Cockpits direkt auf 3a geklebt. Schnuckelig.

    In der Rückwand ist noch so ein rund-dreieckiges Feld, das eigentlich der Durchgang nach hinten sein soll. Das wird noch ausgeschnitten.

    Mal trocken angepasst und es sieht schon recht cool aus.

    Dieses Ding macht echt Spaß!

  • das erste Mal in meinem Leben eine Klebelasche aus Klarsichtfolie geschnibbelt :D .

    So eine ist planmäßig bei der B-Mustang von Halinski einkalkuliert. Das wirkt auf den ersten Blick komisch, weil ungewohnt, macht aber in der Umsetzung nicht weiter Ärger :thumbup:


    Die Grafik von deinem Brummer ist der Hammer 8o Erst Recht, wenn man bedenkt, daß das Ding aus einem anderen Jahrtausend kommt :thumbsup:


    Gruß,


    Daniel.

  • Hi Till,


    klasse Arbeit mit den Fenstern,



    aaaaber


    die sehen ziemlich übermalt aus. Wenn das eine MK III wellington ist, dann konnte ich im Netzt erstmal keine Fotos mit sichtbaren Fenstern an dieser Stelle finden, auch aktuelle Bausätze haben da nichts.



    Anyway, aussehen tut es natürlich 1A !


    Zaphod

  • Moin,

    naja, wenn´s 1A aussieht, ist doch alles bestens. Ist mir doch sowas von wurscht, wie das Gerät im Original ausgesehen hat :)
    Nee, ohne Scherz... in der Dreiseitenansicht der Wellingto in meinem schlauen Buch sind diese Fenster eingezeichnet, in der Phantomzeichnung auch (allerdings nicht mit Zahl und Erklärung aufgeführt, so: Kotzöffnung zum Schieben für den Funker, oder so...).
    Einige Fotos zeigen diese Schiebefenster ebenfalls, auf anderen ist hinter dem Cockpit nichts zu sehen.
    Aber mit den Fenstern ist das bei der Weillington offenbar eh so eine Sache... bei den Mk 1a und Mk 1c sind teilweise durchgehende Fensterreihen von hinten (bei mir etwa Segment 6) bis knapp hinters Cockpit zu sehen, bei anderen nur zwei kleine rechteckige Fenster. Bei der Mk 3 sind es dann diese zwei trapezförmigen Fenster mit Karo- und Dreiecksscheiben.

    Hinzu kommt noch, dass die Wellington wohl bei zig Firmen gebaut wurde, die alle die eine oder andere Veränderung vorgenommen haben. Und schließlich wurden öllere Mk 1 bei der Überholung auf Mk 3-Status gebracht.
    Ziemlich chaotisch das alles.
    Mit hat´s Spaß gemacht, diese Dinger hinter dem Cockpit da irgendwie reinzufummeln - und unterm Strich bleibt dann nur, einen treuherzigen Blick aufzusetzen und zu behaupten: "Das war in echt so, ey! Schwör´s...!"

    Is das Kunst, oder kann das wech?

    Edited once, last by Gummikuh ().