Dieser vor über 20 Jahren erschienene Bogen weist bereits viele der typischen Eigenschaften eines ausgewachsenen Halinskis auf:
--hohe bis sehr hohe Detaillierung
--vorzüglicher Druck mit dezenten Gebrauchsspuren
-- hohe Passgenauigkeit (denke ich)
Aktuelle Übersetzungsprogramme erlauben eine weitgehend klare Übertragung des polnischen Textes. Es wird sich zeigen, wie aussagekräftig dieser ist.
Eine Schwäche ist leider zu konstatieren: Die Bildanleitung ist eine Zumutung. Die stark verschatteten 3D-PC-Bilder machen es schwer den Anbringungsort aller Teile zu erkennen.
Mit Bezug auf die Bildanleitung beginne ich den Baubericht mit einer Entschuldigung: 2022 erhielt ich ein pdf-Dokument mit dem Namen "Halinski P-40 Montagezeichnungen". Hier hatte sich jemand die Mühe gemacht, sämtliche Skizzen zu überarbeiten, was deren Lesbarkeit dramatisch verbessert hat. Aber leider habe ich vergessen, wie ich an diese Datei gekommen bin.
Was für ein Schatz die üb erarbeitete Anleitung ist, zeigen einige Gegenüberstellungen:
Cockpit (Teile 1-9)
Das mit römisch I gekennzeichnete Gerüst wird zunächst nur bis zum Teil Ig zusammengesetzt. Danach muss die Bodenplatte arabisch 1 eingesetzt werden, auf sie kommen dann die Teile Ih und Ii.
Hier sehen wir die Bodenplatte beim Probesetzen:
Ein bisschen mulmig kann einem beim Blick auf die Teile 1h werden – diese bleiben weiß. Sind sie nachher wirklich nicht mehr sichtbar?
Zur Sicherheit vorne einfärben, das Grün muss noch besser durchgeschüttelt werden. Manchmal hilft bei den Valejo-Farben nur einen Tag auf den Kopf stellen.
Ist arabisch 1 montiert, kann das Gerüst abgeschlossen werden:
Auf die das eigentliche Cockpit hinten abschließende Platte Ia kann vor deren Montage schon 1a geklebt werden.
Im Vordergrund des vorhergehenden Bilds Teil 1e, das noch auf Ii zu kleben ist.