Dampfer Cap Frio (1899) der Hambug-Süd, 1:250

  • Liebe Bastelfreunde,

    seit vielen Jahren hängt bei mir ein wunderschönes Plakat vom Dampfer „Cap Frio“ der Hamburg Süd-Amerikanischen Dampfschifffahrts Gesellschaft an der Wand, der 1899 vom Stapel lief.

    Das Plakat wirbt für einen regelmäßigen Post-(Dampfer)-Dienst zwischen Hamburg und Südamerika über die Häfen von Brasilien. Es gibt Ärzte und Zimmermädchen an Bord. Gute Küche. Hervorragende Steuerung und elektrische Beleuchtung.

    Seitdem ich dieses Plakat besitze, habe ich den Wunsch, dieses bildschöne Schiff als Modell bauen. Und jetzt endlich, nach meiner ersten erfolgreichen Eigenkonstruktion des Dampfers Brooklin, habe ich den Mut gefasst und mir die Zeit genommen, einen Bastelbogen für die Cap Frio zu erstellen.

    In diesem Beitrag hier will ich meinen Kontrollbau ganz ehrlich dokumentieren.

    Bei meiner Version der Cap Frio handelt es sich übrigens um ein Semi-Scale-Model, also einem sehr vorbildähnlichen Modell. Bei meinen Recherchen habe ich herausgefunden, dass der Original-Dampfer in einigen Details nicht mit dem gemalten Schiffsplakat übereinstimmt. Nun hängt mein Herz aber an dem Plakat, und so habe ich den Bastelbogen näher am Plakat gehalten.

    Demnächst mehr von der Cap Frio ...

  • Hallo Nolting,

    das ist genau mein Beuteschema. Ich freue mich auf deinen Bericht.

    Begleitende Grüße aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Hallo erstmal,

    oh ja ein sehr schönes Schiff, sage ich mir auch immer wenn ich es ansehe. Denn diese Plakat hängt auch bei mir. Nur habe ich keine Konstruktionsfähigkeiten. Viel Erfolg und gutes Gelingen.

    Gruß

    Michel

    Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)

  • Beim Stöbern im Internet fand ich heraus, dass es zwei Versionen des Posters gibt, eine mit Text in Deutsch und die andere auf Portugiesisch. Interessanterweise weht auf dem deutschen Plakat am vorderen Mast die Schwarz-Weiß-Rote Reichsflagge und beim portugiesischen Plakat die Flagge Hamburgs, ansonsten gibt es außer dem Text keine weiteren Unterschiede. Da am vorderen Mast üblicherweise die Gastland-Flagge gehisst wird, ist der Dampfer auf den Plakaten offenbar auf Heimatkurs. Vielleicht setze ich in meinem Modell dort die Reichspost-Flagge (Gösch der Postschiffe), oder die Flagge von Brasilien. Was meint Ihr?

    Für den Rumpf hat mein Bastelbogen ein bewährte Spantengerüst.

    Auf die Spanten setze ich zunächst das Deck und die Wände der Aufbauten auf dem Hauptdeck.

    Eine kleine gusseiserne Bank habe ich jeweils an STB und BB auch noch aufgestellt. Und die Rettungsringe fehlen natürlich auch nicht.

  • Hallo Nolting,

    ich bin sehr gespannt auf den Testbau, auf welches Planmaterial konntest Du Dich stützen?

    VG

    Zaphod

    Hallo Zaphod,

    mein Modell habe ich anhand von Fotos der Cap Frio und auch von ihrem Schwesterschiff Cap Verde entwickelt. Wie ich anfangs schon erwähnte, handelt es sich um ein Semi-Scale-Model.

    Viele Grüße,

    Frank

  • Hallo Manfred,

    ich verwende das kostenfreie LibreOffice Draw unter Linux.

    Hier auf dem Forum werden ja immer mal wieder Fragen zur Konstruktion gestellt. Also ich bin so vorgegangen: In das Grafikprogramm habe ich ein Foto des Dampfers eingefügt und dann auf die maßstabsgetreue Größe gezogen, hier 125,40m im Original == 50,16cm im Modell. Dann habe ich direkt auf dem Foto gezeichnet. In dem Screenshot oben sieht man den rot eingezeichneten Mittelspant für den vorderen Teil und den orange eingezeichneten Mittelspant für den hinteren Teil des Schiffs (Anmerkung: die ganze Länge passt nicht auf ein DinA4 Blatt).

    Außerdem kann ich mit dieser Methode die Lage der Bullaugen, Fenster, Türen, Lüfter, und anderer Details direkt übertragen.

  • Hallo Frank,

    vielen Dank, dass du uns Einsichten gibst in die Konstruktion.

    Das ist sehr interessant, vielleicht zeigst du uns ab und an noch mehr davon.

    Ich würde mich sehr darüber freuen, mehr zu lernen.

    Konstruierst du nur nach Fotos? Oder hast du auch Pläne des Schiffes?

    Ich bin immer noch auf der Suche nach Quellen..... :rolleyes: ;)

    LG

    Andreas

  • Moin Frank,


    vielen Dank für Deine Antwort.
    So erklärt sich auch der "Semi-Scale".
    Wenn ich das richtig verstanden habe, legst Du für jedes DIN A4 Blatt eine neue Zeichnung an.
    Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen.
    Und gelegentliche Hinweise auf Dein konstruktives Vorgehen wären auf jeden Fall willkommen.

    Beste Grüße,

    Manfred

    PS: Deine früheren Modelle der Kronprinzessin Cecilie und der Brooklin sind ebenfalls eine Augenweide.

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.

  • Beim Zusammenbau des Spantengerüsts habe ich bemerkt, dass sich einige Klebelaschen überlappen. Ich denke mal, das ist nicht weiter tragisch. Mal sehen, vielleicht ändere ich das noch im finalen Bogen.

    Weiter geht es mit den Bordwänden. Die Zier am Bug habe ich aus dem gescannten Plakat entnommen und in der Grafik der Bordwand eingefügt.

    Im Heckbereich habe ich genügend Redundanz hinzugefügt, so dass sich das Dampferheck problemlos formen lässt. Ich bin richtig stolz, wie gut es geworden ist.

    Von der Heckzier habe ich leider kein Foto und so habe ich sie selber frei gestaltet. Dazu habe ich die Zier-Elemente vom Bug aus dem Plakat wiederverwendet.

    Leider strandete die Cap Frio im Jahr 1908 von Bahia (Brasilien) aus kommend in einem Sturm ganz in der Nähe des Leuchtturms von Barra. Da der Dampfer bereits mit der damals brandneuen Funktechnik ausgestattet war, konnte schnell Hilfe gerufen werden und kein Mensch kam bei der Havarie zu Schaden. Nur das Schiff konnte nicht wieder freigeschleppt werden und wurde zum Totalschaden. Das Wrack ist heute ein beliebtes Taucher-Ziel, es liegt in der Nähe der Küste in geringer Tiefe.

    Dieses YouTube Video zeigt viele alte Fotos, Infos zum Schiff (auf portugisiesch) und Bilder vom Wrack:

    SS CAP FRIO - NAUFRÁGIO EM SALVADOR
    Enjoy the videos and music you love, upload original content, and share it all with friends, family, and the world on YouTube.
    www.youtube.com
  • Weiter geht es mit dem Bau. Als nächstes habe ich das Boots-Deck hinzugefügt und weitere Aufbauten aufgesetzt.

    Auch auf dem Bootsdeck habe ich Bänke aufgestellt.

     

    Die Bordwände habe ich manuell „abgewickelt“. Dazu habe ich zuerst das Spantengerüst gebaut und dann darauf Papierstreifen gelegt, die ich mit einem weichen Bleistift angerissen und dann passend zurechtgeschnitten habe. Wenn der Papierstreifen dann passte, habe ich ihn eingescannt und dann im Grafikprogramm auf die richtige Größe gezogen (gemessen an der Höhe der Bordwand) und dann darauf die Linien gezeichnet. Anschließend habe ich den Scann entfernt und die Flächen zwischen den Linien ausgemalt. In dem Screenshot unten sieht ihr den gescannten Papierstreifen vom Heck und darunter das fertige Teil.

    Für die Position der Bullaugen und Bordwandstützen habe ich wieder ein Original-Foto hinterlegt.

  • Auf die Aufbauten habe ich das nächste Deck gelegt. Dabei stellte ich fest, dass dieses Deck etwas stärker gekrümmt ist. Da habe ich wohl die Papierstärke und die Falze nicht richtig berücksichtigt. Ich nehme mal an, das ist ein typischer Anfängerfehler. Ich baue jetzt mal weiter, schauen wir mal, wie es sich später auf das Gesamtbild auswirkt.

    Am Heck steht ein weiteres Deckshaus. Für die Geländer und Treppen nehme ich standard-Lasercut Teile vom HMV Verlag (Reling 1:250, 3 Durchzüge, Höhe 1,2m (4,8mm) und Niedergänge 30° 1:250 weiß mit braunen Stufen).

    Die Rettungsringe habe ich auf Fotos gesehen und selbstverständlich im Modell auch aufgehängt.

    Auf einigen Fotos, aber nicht auf allen, steht auf dem Deckshaus am Heck noch ein weiteres Häuschen. Da die Fotos zu unterschiedlichen Zeiten aufgenommen wurden, vermute ich, das Häuschen wurde irgendwann hinzugebaut oder weggenommen. Ich habe es in meinem Modell aufgestellt.

  • Moin Frank,


    das gefällt mir wirklich sehr:
    Zum einen das Modell als solches, aber besonders auch der Baubericht.
    Und danke für die Einblicke in die konstruktive Arbeit.
    Weiter so!

    Beste Grüße,

    Manfred

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.

  • Bei der Konstruktion der Rundungen musste ich darauf achten, dass das Deck gewölbt ist. Den Höhenunterschied, der mir ja bekannt ist, habe ich mit einer geschwungenen Linie ausgeglichen (im Screenshot als rote Linie markiert). Beim Kontrollbau hat es prima gepasst.

    Es geht nun weiter mit dem Kartenhaus, dem Maschinenraum-Oberlicht und den beiden Frischwassertanks.

    Die Silhouette der Cap Frio macht bereits einen sehr guten Eindruck

  • Als nächstes habe ich die Ladeluken gebaut. Dabei habe ich mich an den Luken von anderen Schiffen aus dieser Zeit orientiert. Bei der großen langen Ladeluke habe ich zwei Latten nochmal gesondert aufgesetzt, eine Spielerei von mir. Da haben Scheuerleute/Stauer etwas geschlampt. Hoffentlich wird die Ladung auf der Reise nicht nass.

    Und dann habe ich die Blöcke für die Rettungsboote aufgestellt.

    Ich konnte es mir nicht nehmen, schon mal den Schonstein aufzustellen, obwohl der eigentlich noch gar nicht an der Reihe gewesen wäre. Auf dem Foto unten seht Ihr den Schonstein noch ohne Dampfabzugsrohre und Dampfpfeife.

    Edited once, last by nolting (February 14, 2026 at 2:29 PM).

  • Hallo erstmal,

    macht schon was her, dein Dampfer.

    Gruß

    Michel

    Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)

  • Den nächsten Bauabschnitt bilden die Rettungsboote.

    Eine offene Version habe ich hier mal aufgestellt:

    Auf dem Plakat und auch den Fotos sind die Rettungsboote aber mit einer Persenning abgedeckt, so auch bei mir. Mit meinem Grafik-Programm (LibreOffice Draw) habe ich mit Farb-Übergängen zwischen verschiedenen Grautönen einen leichten Schattenwurf angedeutet.

    Auf den Fotos von Original-Dampfer sind die beiden vorderen Boote etwas kleiner als die anderen. Auf dem Schiffsplakat sehen alle Rettungsboote allerdings gleich groß aus. Das wirkt wesentlich einheitlicher. Und da ich mich ja sowieso näher an dem Plakat halte, sind auch in meinem Modell die Rettungsboote alle einheitlich.

    An Steuerbord und Backbord gibt es jeweils eine Gangway, die im hochgeklappten Zustand kaum auffallen. Die dürfen aber natürlich im Modell nicht fehlen.

  • Hallo erstmal,

    auch wenn ich mich wiederhole, er macht was her dein Dampfer.

    Gruß

    Michel

    Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)

  • Ein Blick auf meine Basteltisch-Werft zeigt die Arbeit an den Winden.

    Da ist zunächst die Ankerwinde:

    Auf dem Foto unten seht Ihr die Ankerwinde auf ihrem Platz mit den beiden Ankern und dem Notanker an Deck.

    Die Winden für die Ladebäume sind etwas weniger aufwändig. Sie bestehen aber dennoch aus 17 Einzelteilen – pro Winde. Bei 5 dieser Winden auf dem Schiff ist man eine Weile beschäftigt.

  • Moin Frank,

    dein Dampfer entwickelt sich immer mehr zu einer Augenweide. Da bekomme ich das Jucken in den FIngern auch mal wieder ein Schiff dieser Epoche anzuschneiden.

    Viele Grüße

    Cariño

  • Moin, moin Frank,

    deine CAP FRIO gefällt mir ausgesprochen gut :thumbup: !

    Aus dem Buch von H.-J. Witthöft, "Hamburg Süd, Eine illustrierte Chronik der Ereignisse", Koehler 2009, habe ich einige ggf. für dich interessante Bilder gefunden, falls du sie nicht schon kennst......

    Die CAP FRIO in ihrer frühen Zeit......ich gehe davon aus, dass die Schiffe öfter ihren sich ändernden Erfordernissen entsprechend in den Werften angepasst wurden.

    Die CAP ROCA, ein Schwesterschiff beim Lade-/Entladevorgang von Stückgut.

    Das Achterschiff der BAHIA, ein Schiff aus der Vorgängerserie, auch auf der Reiherstieg-Werft gebaut, an der Pier. Vielleicht ergibt sich für dich da noch das eine oder andere Detail.


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Moin Frank,

    dein Dampfer entwickelt sich immer mehr zu einer Augenweide. Da bekomme ich das Jucken in den FIngern auch mal wieder ein Schiff dieser Epoche anzuschneiden.

    Viele Grüße

    Cariño

    Hi Cariño,

    also wenn Du die Cap Frio bauen möchtest, dann musst Du Dich noch ein wenig gedulden. Zuerst möchte ich noch den Kontrollbau fertigstellen und werde dann die Bögen noch korrigieren, soweit dies nötig ist. Und dann muss ich auch noch ein Bauanleitung schreiben. Das ist speziell für die vielen Kleinteile notwendig, wie zum Beispiel den Winden, den Kompass, Sonnensegel, Masten und Ladebäume, usw. Und dann muss ich mich auch noch nach einem Copy-Shop umsehen, der mir die Bögen mit einem guten Laser-Drucker auf Karton drucken kann. Mein Tintenstrahldrucker hat eine doch etwas grobe Auflösung, wie man auf den Fotos vielleicht erkennt.

    Die Fotos habe ich übrigens mit meinem Smartphone aufgenommen. Das ist schon prima, wie gut man damit Makroaufnahmen machen kann.

    Für den Bastelbogen bitte ich noch um Geduld.

    Viele Grüße,

    Frank

  • Hallo Hans-Joachim,

    herzlichen Dank für die Buch-Empfehlung. Das kannte ich tatsächlich noch nicht und werde es mir besorgen.

    Das Gemälde der Cap Frio mit der Hilfsbesegelung kannte ich noch nicht.

    Die Hilfssegel erklären, warum der Dampfer so sparsam im Kohleverbrauch war. Die Windkraft-Unterstützung wird ja jetzt wieder zunehmend in der Handelsschifffahrt eingesetzt (https://www.deutsche-flagge.de/de/aktuelles/n…nutzt-windkraft, https://www.trendsderzukunft.de/airbus-bestell…-als-halbieren/ https://www.golem.de/news/nachhalti…112-161877.html)

    Zurück zur Cap Frio: Selbstverständlich habe ich bereits viele Fotos der Schwesterschiffe für meine Konstruktion hergenommen.

    Viele Grüße,

    Frank

  • Den Schornstein habe ich nun mit den Dampfablassrohren und dem Schiffshorn vervollständigt. Und ich habe die Lüfter aufgestellt.

      

    Die Konstruktion der Windhutzen habe ich von dem historischen Bastelbogen der Kronpronzessin Cecilie (1:250) free download bearbeitet und gesupert von Schreiber aus dem Jahr 1910 übernommen. Ich finde diese Lüfterhutzen-Form besonders ansprechend und passend. Mit meinem Gafik-Programm habe sie „abgepaust“, also einen Lüfter aus dem Kronprinzessin-Bogen ins Grafik-Programm geladen und dann darüber die Linien nachgefahren, dann den original-Lüfter entfernt und anschließend meine Kopie koloriert. Zuletzt habe ich dann meine Lüfter noch auf die richtige Größe gezogen. Somit musste ich mir um die Passgenauigkeit keine Gedanken machen. An diese Stelle ein herzliches Dankeschön an den Konstrukteur des Kronprinzessin-Bogens von 1910 (wahrscheinlich Bruno Holz).

    Auf meiner Cap Frio habe ich drei Größen. Die Höhe der Lüfter habe ich aus den Fotos entnommen. Die größten Windhutzen stehen um den Schornstein herum, um die Kesselräume zu belüften. Die Cap Frio hatte 5 Dampfkessel, die entsprechend viel Luft brauchten und die mit ihrem Dampf das Schiff auf 12 Konten (also ungefähr 22,2 km/h) brachten. Das ist eine recht gemütliche Geschwindigkeit, verbrauchte aber wesentlich weniger Kohle als die Schnelldampfer auf dem Nordatlantik zu dieser Zeit. Irgendwo habe ich gelesen, dass die gemütlichen Dampfer auf der Südamerika Route mit einer Kohleladung hin- und zurück-kamen.

    Die Mittelgroßen Lüfter haben für frische Luft im Maschinenraum und in den Laderäumen gesorgt.

    Und die kleinsten Windhutzen stehen auf dem Back-Deck. Die sind wegen ihrer geringen Größe von etwa 7 mm Höhe etwas fitzelig, aber trotzdem baubar.

    Beim Aufstellen ist mir aufgefallen, dass ich in meinem Bastelbogen einen Lüfter zu wenig hatte. Den Lüfter auf dem Deckshaus am Heck hatte ich vergessen. Das habe ich jetzt korrigiert. Wie gut es doch ist, einen Kontrollbau zu machen.

    Edited 2 times, last by nolting (March 1, 2026 at 4:50 PM).

  • Moin Frank,

    Hi Cariño,


    also wenn Du die Cap Frio bauen möchtest, dann musst Du Dich noch ein wenig gedulden. Zuerst möchte ich noch den Kontrollbau fertigstellen und werde dann die Bögen noch korrigieren, soweit dies nötig ist. Und dann muss ich auch noch ein Bauanleitung schreiben. Das ist speziell für die vielen Kleinteile notwendig, wie zum Beispiel den Winden, den Kompass, Sonnensegel, Masten und Ladebäume, usw. Und dann muss ich mich auch noch nach einem Copy-Shop umsehen, der mir die Bögen mit einem guten Laser-Drucker auf Karton drucken kann. Mein Tintenstrahldrucker hat eine doch etwas grobe Auflösung, wie man auf den Fotos vielleicht erkennt.

    es würde mich sehr freuen die Cap Frio irgendwann selbst einmal zu bauen, aber bloß keine Eile. Ich habe selbst noch einen Bogen für die Veröffentlichung fertig zu stellen und ein weiteres Schiff auf dem Helgen liegen.


    Viele Grüße

    Cariño

  • Heute zeige ich Euch Fotos vom Steuerstand mit Steuerrad, Kompass, Maschinentelegraph und Sprachrohr.

    Das Steuerrad habe ich von einem alten HMV Super Detail-Set aus Neusilberblech.

    Leider wird dieses allgemeine Set nicht mehr angeboten. Es hatte viele nützliche Ätzteile zum Verschönern und Ergänzen von Schiffs-Kartonmodellen. Da gab es Steuerräder in verschiedenen Größen, Ankerketten, Fallreeps, Haken, Rollen, Handläufe, etc.

    (man sieht, das Super Detail-Set wurde schon schwer geplündert)

    Weiß jemand hier im Forum aus den gutinformierten Kreisen, ob der HMV-Verlag vielleicht erwägt, mal wieder ein entsprechendes allgemeines Super Detail-Set als Lasercut anzubieten, wenn der Verlag schon keine Neusilberblech Ätzteile mehr vertreibt?

    Viele Grüße,

    Frank

  • Das ist ja ein wahres Füllhorn an Teilen, die immer wieder einmal benötiogt werden. Könnte ich auch gebrauchen!

    Beste Grüße aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Das Steuerrad habe ich von einem alten HMV Super Detail-Set aus Neusilberblech.

    Ja :thumbup: ......von diesem alten Detail-Set lebe ich auch noch.....habe noch was im Bestand.....vor vielen, vielen Jahren eingedeckt.....für nach dem Arbeitsleben, das nun auch schon bald 10 Jahre her ist.... :D

    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Moin Frank,

    Weiß jemand hier im Forum aus den gutinformierten Kreisen, ob der HMV-Verlag vielleicht erwägt, mal wieder ein entsprechendes allgemeines Super Detail-Set als Lasercut anzubieten, wenn der Verlag schon keine Neusilberblech Ätzteile mehr vertreibt?

    Ich bin zwar nicht der HMV, aber Gitter, Niedergänge, Reling, Seiltrommeln, Handräder und viele weiteren Kleinigkeiten habe ich bereits als Standardätzteile im Sortiment. Damit ist schonmal ein Großteil der HMV Platine abgedeckt. Und ich habe durchaus auch Pläne, das Sortiment noch zu erweitern: 4 unterschiedliche Platinen mit Standardteilen sind sogar schon gezeichnet! Deren Veröffentlichung scheitert nur daran, das ich aktuell einfach zu wenig Zeit habe mein Probeblech zu vollenden. Und ungetestet möchte ich die nicht auf den Markt werfen.

    Ein klein bisschen Platz habe ich auf dem Blech auch noch. Also falls ihr dringende Wünsche habt, lasst es mich gerne wissen (per PN, Email, oder persönlich ist mir dafür alles recht. Nur bitte keine Brieftauben). Versprechen tue ich nichts, aber es wandert dann zumindestens auf meine ToDo-Liste :rolleyes:

    Mfg

    Johannes

  • Moin Frank,

    Ich bin zwar nicht der HMV, aber Gitter, Niedergänge, Reling, Seiltrommeln, Handräder und viele weiteren Kleinigkeiten habe ich bereits als Standardätzteile im Sortiment. Damit ist schonmal ein Großteil der HMV Platine abgedeckt. Und ich habe durchaus auch Pläne, das Sortiment noch zu erweitern: 4 unterschiedliche Platinen mit Standardteilen sind sogar schon gezeichnet! Deren Veröffentlichung scheitert nur daran, das ich aktuell einfach zu wenig Zeit habe mein Probeblech zu vollenden. Und ungetestet möchte ich die nicht auf den Markt werfen.

    Ein klein bisschen Platz habe ich auf dem Blech auch noch. Also falls ihr dringende Wünsche habt, lasst es mich gerne wissen (per PN, Email, oder persönlich ist mir dafür alles recht. Nur bitte keine Brieftauben). Versprechen tue ich nichts, aber es wandert dann zumindestens auf meine ToDo-Liste :rolleyes:

    Mfg

    Johannes

    Hallo Johannes,

    herzlichen Dank für den Link zu Deinem Sortiment an Kleinteilen. Ich werde darauf zugreifen.

    Meine Wunschliste sende ich Dir, ist aber nicht dringend, noch habe ich, was ich brauche.

    Viele Grüße,

    Frank

  • Beim vorderen Mast habe ich beim Aufstellen bemerkt, dass dieser viel zu dick ist. Und auch die Markierung für den der Mastkorb sitzt viel zu tief. Der Mast passt zwar, wie berechnet, in das Loch im Deck, aber es sieht gar nicht schön aus. Wer weiß, was mich bei der Konstruktion da geritten hat. Auch der hintere Mast hat einen zu großen Umfang.

    Also habe ich die Masten korrigiert und etwas schlanker gemacht. Und ich habe sie, der besseren Optik wegen, auch noch ein klein wenig höher gemacht. Jetzt gefallen sie mir wesentlich besser. Auf dem Foto unten seht Ihr rechts die alte dicke Version und links den neuen schlanken schmalen Mast.

    Und hier habe ich für Euch zwei Fotos der fertigen Masten inklusive der Ladebäume.

    Mit den beiden Masten sieht der Dampfer fast schon fertig aus. Es gibt aber noch einiges zu tun. Ich muss noch die Wandten knüpfen, das Sonnensegel über der Brücke spannen, Flaggenstöcke setzen, usw.