De Havilland DH-60G Moth, 1:33 - Kartonowe ABC 16/2011

  • 1930 erwarb die polnische Fluggesellschaft LOT eine DH-60G „Gipsy Moth“ für Geschäfts- und Taxiflüge. 1932 wurde das Flugzeug an ein Sportflugunternehmen verkauft und durch eine RWD-5 ersetzt.

    Der Originalbausatz beinhaltet zwei Versionen des Flugzeugs; G-AAAH „Jason“ und G-AAMT aus dem Film „Jenseits von Afrika“.



    Mein Modell stellt die SP-ADX von „LOT“ dar, daher musste ich die Originalvorlage entsprechend grafisch anpassen. So sollte es final aussehen (Quelle; Jońca A. „Samoloty linii lotniczych 1919-1930“, Wydawnictwa Komunikacji i Łączności, Warszawa 1986).



    Zunächst die Cockpitsektion. Das Teil 1 gibt Rätsel auf; das ist die, mit 1 mm Finnpappe verstärkt) „Rückseite“ der Instrumententafel, aber nur einmal (obwohl es zwei gleichberechtigte Pilotensitze gibt) vorhanden. Es sollte wohl das 3D-Effekt verstärken (Wandöffnungen für die Instrumente), es fehlt aber die vordere Wand, sodass das Ganze (für mich) keinen Sinn ergibt - summa summarum ist es aber egal, man sieht davon sowieso nichts! :P







  • Danke Till!

    Die Aussparungen in den hinteren Rumpfspanten (zur Verbindung mit dem Längsträger) sind zu schmal – der Konstrukteur hat übersehen, dass der Längsträger, da er aus zwei Teilen verklebt wird, doppelt so dick ist! Ansonsten ist alles korrekt.


  • Das Leitwerk – ich verstehe nicht, was der Autor damit bezwecken wollte, aber ich kann es nicht nachvollziehen. Die unglaublich filigranen Skelette (ohne LC hätte ich das wahrscheinlich nicht geschafft) sind mit zwei Lagen Karton überzogen, sodass jedes Teil insgesamt aus fünf Lagen besteht, von denen drei sogar noch mit 0,5 mm Karton verstärkt ist! Die Anleitung, man solle „die Leitwerksflächen vorsichtig mit den Fingerspitzen drücken, um die Skelettstruktur freizulegen“, ist meines Erachtens (und nach meinen Versuchen) nicht machbar; zwei Lagen 0,2 mm Karton geben unter einem solchen Druck nicht nach. Alles in allem sind die Elemente wunderbar stabil, aber mit unnötig filigranen (sehr zeit- und arbeitsaufwendigen) Skeletten. Es sei denn, man verzichtet auf die „Unterfütterung“ und die Beplankung auf 80 g/m² Papier gedruckt wird.


  • Das Bugteil des Flugzeugs mit Motor. Die Konstruktion ist (meiner Meinung nach) unnötig „aufgeblasen“, viel Fummeleien, der 4-Zylinder-Motor (eigentlich sind nur die Zylinder sichtbar) besteht aus 160 Teilen!


  • 160 Teile???!!! Dafür, dass man so wenig davon sieht, ist das verdammt üppig.
    Aber das, was man davon sieht, hat die übliche Henryk-Qualität.
    Cheers

    Is das Kunst, oder kann das wech?