SS. REX 1931, 1:400, free download

  • Hier im Forum wurde auf einen Download des italienischen Passagierschiffes REX hingewiesen, das von 1933 bis 1935 das Blaue Band der schnellsten Atlantiküberquerung trug.

    Italien wollte im Transatlatikgeschäft mit GB, Frankreich und Deutschland mithalten. Deswegen legte man die Rex auf Stapel, die bis heute als ein Höhepunkt des italienischen Passagierschiffsbau betrachtet wird. Das war am 1. August 1931. Etwas mehr als ein Jahr dauerte der Bau des Liners, der am 27. September 1932 zur Jungfernfahrt aufbrach. An der kurzen Bauzeit erkennt man, wie stark der Druck auf die Werft war, so schnell als möglich im Atlantikgeschäft einzusteigen. Der Druck hatte zur Folge, dass das Schiff des öfteren mit technischen Problemen zu kämpfen hatte, so auch schon auf der Jungfernfahrt, als es in Gibraltat anlanden musste und etwa die Hälfte der Passagiere es vorzogen, nach Bremen zu fahren, um mit der Bremen in die USA zu reisen.

    Nur 8 Jahre versah sie ihren Dienst, denn 1940 stellte die Linie kriegsbedingt die Passagierfahrt ein. Vier Jahre später am 8. Sep. 1944 wurde sie mit Bomben belegt und sank. Ab 1950 wurde sie dann abgewrackt.

    Die Länge betrug lt. Wiki 270m, andere nennen 268 m. Die Breite wird mit 29,49 m angegeben und der Tiefgang mit 10m.

    Die Dampfmaschinen brachte 120 000 PS auf die Schrauben (89 00 kW), später konnte die Leistung auf 136 000 Ps gesteigert werden, was ihr eine Höchstgeschwindigkeit von max. 32 kn einbringen sollte.

    Insgesamt 2042 Personen konnte das Schiff befördern, ein Bruchteil von dem, was heuitige Kreufahrer beherbergen.

    408 Personen wurden in der 1. Klasse untergebracht, 358 in einer Sonderklasse , 410 in der Touristenklasse und 866 in der 3.


    Das Schiffsmodell kann wahlweise als Vollrumpf oder Wasserlinienmodell gebaut werden. Das die allermeisten meiner Modelle WLmodelle sind, habe ich auch dieses Modell ohne UWS gebaut.

    Die Maßstabangabe muss ich etwas korrigieren, denn beim Ausdrucken des Bodenplatten fehlte bei verschiedenen Druckausgaben die Spitze eines Bodenteiles und Teile von Aufbauten. Deswegen habe ich die bogen auf 95 ausgedruckt und erreichte nun einen Maßstab von 1: 416 ohne die Kommastelle nach der 6.

    Deas Spantgerüst besteht aus Längs- und Querspanten aber auch aus einen Kasten in der Mitte des Rumpfes.


    Die Lücke des Kastens soll schin in dem frühen Baustadium aus Teilen der Außenhaut und der Aufbauten geschnossen werden. Das habe ich nicht gemacht sondern habe mit Restkarton die Lücken ge-

    schlossen.



    Einige Spanten müssen durch ein Deck gesteckt werden. Dazu aber waren die Schlitze in den Deck zu schmal.

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    Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt



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    Auf dem linken Bild erkennt man, dass die zwei Längsspanten am Bug zusammengeklebt werden müssen.

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  • Das ist hier nochmals rechts auf dem rechten Bild zu sehen. Leider sind die Umriss- und Knicklinien nur einfach durchgezogen, so dass man nicht sofort erkennen kann, wie die Teile geknickt werden müssen.Eine kleine Hilfe gibt die Farbgebung bei Klebelaschen. Orange eingefärbte Laschen werden von hinten geknickt.

    Die Teile des Spantgerüstes für das UWS und das ÜWS sind gleich nummeriert, Aber durch eine Farbgebung wird klar was zum ÜWS und UWS kommt.

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  • Die Heckkonstruktion



    Da ich auch in 1:400 ein Modell der Vaterland besitze, bietet sich ein Vergleich mit dem Rex an. Deswegen d e r Rex, weil im Italienischen wie in den anderen romanischen Sprachen die Schiffe männlich bezeichnet sind.

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  • Die Offnung für einen Querspant in einem Deck am Heck. Der breite Schlitz deutet auf eine Sache hin, auf die ich noch kommen werde


    Auf dem Querspanten sind wie hier bei der 27 Linien zu sehen, die in ihrer Funktion irgendwie nicht ganz eindeutig sind. Vielleicht sind das Reste von Hilfslinien?

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  • Der Pool ist von mir dreidimensionalisiert worden. Da sieht er etwas authentischer aus.



    Auf Bild 1 sah man in Grundzügen den Spantkasten, der sich bis über das Bootsdecks zieht. Durch die aufbauwände dort, ergibt sich einen große Fläche. diese habe ich mit Querträgern versehen, damit das daraufkommende Deck sich im Laufe der Zeit nicht durchbiegt.

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  • Tja, und nun das. Ich habe nach dem Aufbringen der Decks die Außenheut von vorne und vom Heck aus zur Mitte hin angebracht. Das Ergebnis sah wie oben aus. Aber es gibt nicht ein Bäh wie in einem Baubericht eines anderen M;odells oder :so was, geht überhaupt nicht oder ab in die Tonne, sondern, was kann ich machen.


    Zuerst habe ich die Decks weiter zusammengebaut, um zu sehen, ob der Fehler sich auch auf die Decks bezieht. Das war aber nicht der Fall. Die Deckslängen passten alle korrekt.


    An dieser Stelle fehlt ein Stück Deck und die kleine Aufbauwand auf jeder Seite. Reservemateriel ist auf dem Bogen vorhanden.

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  • Der Schlitz im Deck zur Aufnahme der Führung durch den Spant ist zu schmal gezeichnet.


    Das Beuteil hier verdeckt bei korrektem Aufsetzen die Markierungen direkt am Absatz.

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  • Auch derPlan verdeckt die Markierungen.



    Der Rumpfbau ist weit fortgeschritten. Aber was ist nun mit der Klücke in der Außenhaut. Glücklicherweise wird das Mittelteil, mit dem der oben erwähnte Kasten gebildet wird zweimal vorhanden. Einmal ganz normal für das Schiff gepönt und zum anderen mit italienischem Hoheitszeichen versehen. Da ich aus den mir zugänglichen Bildern im Netz keine Enbleme ersehen konnte, hatte ich mich für die normale Version entschieden und konnte nun von dem Austauschteil eintsprechend Material nehmen und in die Lücke einsetzen..

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  • Darüber habe ich nichts gefunden.

    Ulrich

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  • Der Rex hat für mein Empfinden relativ stark "zerklüftete " Aufbauten. Auf dem Bootsdeck sind die Markierungen für die Davits angebracht. Da das Deck aber in der Mitte durch Reserveteile angepasst werden musste - wie auch die Außenhaut, wird sich das auf die Markierungen für die hinteren Davits auswirken.

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  • Das Schiff sieht ohne Reling irgendwie komisch aus.

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  • Die Niederegäng sind direkt an den Decks angehängt. Ob man die relativ breiten Niedergänge im der Mitte knicken und dann rückseitig kleben soll geht aus der grafischen Bauanleitung nicht hervor. Ich habe sie breit gelassen, weil man öfters auf Luxusliner solche breite Steiganlagen gefahren ist.

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  • Die Schornsteine, hier ein Mantel, werden oben nur durch einen Deckel verschlossen. Auf dem aber erkennt man ein Gittermuster und zwei Querstege. Also habe ich das Gitter ausgestochen und die Stege angefertigt.

    Auf diversen Abbildungen ist nicht zu erkennen, dass die Abgasrohre über den Mantelrand hinausragen. Deshalb habe ich eine Formscheibe nach Vorgabe des Abschlussdeckels geschnitten, die etwas unterhalb des oberen Mantelrandes angebracht wird. Um eine gleichmäßigen Höhe zu errreichen, habe ich 5mm unterhalb des Randes eine Stützsims im Mantel angebracht. Auf den kommt dann die Formscheibe.

    3 mm unter dem Rand habe ich einen weiteren Sims ringsum im Mantel geklebt, darauf kommt der umgearbeitet Deckel.

    Zwischen die Gitter sind zwei Abzugsrohre gesteckt und verklebt..

    Der Mantel als solcher soll mit einer anhegängten Lasche verbunden werden. Ich habe die Abgeschnitten und von innen eine Knicklasche eingesetzt. So stoßen die Kanten des Mantel direkt aufeinander und können sich nicht verschieben.

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  • So sieht der Schornstein am Ende aus. Fehlen nur noch die Antennenstützen, die später angeklebt werden.


    Vor dem zweiten Schornstein steht eine Lüfterhaube. So wie diese konstruiert ist, soll am Schornstein einStück Karton zur Aufnahme der Haube weggeschnitten werden. Ich habe es genau andersrum gemacht. Der Schornstein wird dann i n die

    Haube geschoben und befestigt und nicht der Schornstein a u f die Haube.

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  • Hier ist die Haube aufnahmebereit.

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  • Der kleinere Swimmingpool - links im Bild - war wohl mit einer Glaswand umgeben. Die senkrechten Stützen lassen fiesen Schluss ztu. Mit etwas Tagelichtprojektorfolie kann man die Glasverkleidung gut nachahmen.


    Hier das fertige Modell. Aber dazu gibt es noch einiges zu sagen.

    Die Davits habe ich so hergestellt. Die entsprechneden Teile wurden verdoppelt und so ausgeschnitten, dass immer ein Stück Karton am Fuß stehen blieb. Die Davits habe ich in die Foldbackklammer gebracht und dann mit Sekundekleber gefestigt.

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  • Dann habe ich die Davits von vorne nach achtern angebracht. Das Deck musste ja etwas angestückel werden wie oben beschrieben. Von diesem Punkt an musste ich die Abstande neu aufzeichnen, damit alle Davits in regelmäßigen Abständen aufgebracht werden konnten.

    Beim Anbringen der ersten zwei Boote auf dem langen Bootsdeck, wie sie vom Bogen kommen , musste ich feststellen, dass diese zu lang waren. Deshalb habe ich die Boote mit 95% ausgedruckt. Auch sind die Boote mit weißen Persennigen versehen. Das macht keinen Sinn. Deshalb habe ich für die beiden Boote vor der Brücke die Abdeckung mit Bänken gezeichnet.


    Die Abdeckung der Boote auf dem Bootsdeck hängen laut bogen direkt an der Bordwand und sollen in der Mitte durch einen Lasche zusammengefügt werden. Ich habe diese Abdeckungen abgeschnitten, grau eingefärbt und kann eine Klebelasche untergeklebt. Die beiden Persenninghälften sind praktisch auf Stoß zusammen gefügt.

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  • Auch bei den Masten habe ich nicht auf bei beigefügten Teile zurückgefriggen. Sie werden nur in 2D grafisch dargestellt. Ich habe über entsprechenden

    Draht Schreibmaschienenpapier gerollt den Draht innen festgeklebt.

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  • Genauso bin ich bei den Ladepfosten und dem Lüfter an der Gösch vorgegangen.




    Da dem Modell keinen Reling beigefügt war, habe ich mit die Reling selber angefertig. Zuerst in 1:250 gezeichnet. fünfzügig für die Schiffsteile, die von Passagieren betreten werden konnten und einzügig für Arbeitsbereiche . LC Teile wollte ich mir nicht anschaffen. Durch das Anbringen der Reling bekam das Modell ein etwas authetischeres Aussehen als ohne.

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  • Die Ladebäumesind mit Zigarettenpapier ummantel und über0.3mm gedreht. Damit diese gut an Pfosten anzubringen sind, habe ich das Papier etwas länger geschnitten als der Baum lang ist. Dadurch einstand eine Lasche zum Ankleben. Das Ladeseil habe ich bewusst auf Deck geführt Es ist dort mit einer Öse belegt. So konnte ich einen senkrechten Stand der Ladepfostens erreichen.


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  • Die drei Stage des vorderen Masten werden bei dem Rex nicht auf dem Backdeck unterhalb der Gösche angebracht wie bei den meisten Schiffen sondern oben an einem Lüfter, der dort steht.

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  • Aus den Problemen mit der zu kurzen Außenhaut und dem Bootsdecks und der Länge der Booteschließe ich, dass der Konstukteur sich ganz auf die EDV bei der Konstruktion verlassen und es keinen Kontrollbau gab. Aber es ist ein lang vernachlässigtes , bei uns aber interessante Modell der Schifffahrtsgeschichte einer bei uns nicht so präsenten Seefahrtsnation dem Modellbaupublikum an die Hand gegeben worden. Wer will, kann es natürlich noch verfeinern, wen jemand 125 € für ein Buch über den Rex hinlegen möchte.


    Bauzeit meines Schiffsmodells #841 vom 6.12. 25 bis zum 7. 1. 26. Und jetzt muss ich bei meinen nicht 250er Schiffsmodellen räumen, um es irgendwie noch unterzubringen.

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