Hafen-Diorama, Schreiber-Bogen, 1:250

  • Hallo Zusammen,

    vor ein paar Jahren habe ich dieses Diorama gesehen und die mittelalterliche Kulisse hat mir auf Anhieb gut gefallen. Da ich bald darauf Geburtstag hatte, habe ich es mir gewünscht und von meiner Frau geschenkt bekommen :rolleyes: .

    Nach der ersten Sichtung war klar, dass baust du irgendwann einmal. Wie es aber so ist, irgendwie sind da immer noch andere Projekte, also dauerte es bis zum Herbst diesen Jahres, als ich mir die Frage stellte, was ich denn mal wieder baue? Da ich nicht so richtig wusste was ich als nächstes unters Messer nehme und mir der Bogen mehr durch Zufall wieder in die Hände gefallen ist, war mir klar: Jetzt ist er fällig.

    Somit habe ich, erstmal für mich im Stillen, mit dem Bau angefangen. Da ich aber zur Abwechslung mal relativ viele Fotos gemacht habe, habe ich beschlossen nachträglich mal wieder einen Baubericht einzustellen. Tatsächlich bin ich also schon weiter, aber auch noch lange nicht fertig. Das wird noch dauern.

    Das Modell wurde hier schon das eine oder andere Mal vorgestellt, daher an dieser Stelle nur eine kurze Übersicht:

    Das Modell besteht aus dem Sockel, also der Stadtfläche mit Kanälen; diversen Gebäuden, Türmen, einer Kirche, einer Stadtmauer mit Türmen und allem was dazu gehört, einem Lieferwagen, Pferdefuhrwerk, Lastkähnen und noch vielem mehr. Eine schöne Mischung. Dazu gibt es eine recht kurz gehaltene Bauanleitung, sowie diversen Skizzen.

    Insgesamt sind 12,5 Bögen und etwa 800 Teile zu verbauen. Hier ein paar Bilder:

              

    Viele Grüße

    Detlev

    „Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut fabrizieren. “

    Sir Peter Ustinov

  • Bevor ich mit dem Bau begonnen habe, habe ich mir den Bogen und verschiedene Bauberichte angesehen. Schon dabei liebäugelte ich damit, die Wasserflächen plastischer zu gestalten, auch über die Grünflächen machte ich mir Gedanken. So richtig gefiel mir der Karton „pur“ nicht.

    Wie also am besten vorgehen? Der Aufbau des Sockels war mir nicht zu 100% klar, also wie verlaufen die Kanäle, wie ist das Ufer gestaltet usw. Daher habe ich mich entschlossen einen „Probebau“ durchzuführen um mir Klarheit zu verschaffen. Also den Bogen eingescannt und drauf losgebaut. Alles passte recht gut. Somit hatte ich Klarheit und gleichzeitig ein „Testkaninchen“ wenn ich mal was probieren möchte. Dabei ist mir erst richtig bewusst geworden, dass es einen oberen „Bachlauf“ gibt, der die Wassermühle speist und in den prägnanten unteren Kanal mündet.

    Ein paar Bilder des Probebaus:

         

    Zur Abwechslung habe ich zwischendurch begonnen, ein paar Häuser und Türme zu bauen, alles recht unspektakulär und alles passte gut zusammen.

            

        


    Der nächste Teil folgt gleich.

    Viele Grüße

    Detlev

    „Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut fabrizieren. “

    Sir Peter Ustinov

  • Hallo Zusammen,

    Nach dem Probebau war für mich auch klar, dass ich das Wasser plastischer gestalten möchte, aber wie? Es gibt aus dem Modellbahnbereich verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten. Aber vieles davon konnte ich m.E. nicht anwenden, weil einfach mit zu viel Flüssigkeit gearbeitet wird. Ein kompletter Umbau des Sockels und Ersatz durch wasserfeste Materialien kam für mich nicht infrage, weil es dann kein Kartonmodell mehr wäre und ein solches wollte ich nunmal bauen.

    Letztlich entschied ich mich für Seefolie die ich zuschneiden möchte. Dabei stellte mich aber der schon beschriebene Bachlauf und die Wassermühle vor ein Problem. Wie sollte ich den Wasserlauf, der das Mühlenrad antreibt, darstellen. Mittels Seefolie? Nicht wirklich. „Modellwasser“ usw. ging hier genauso wenig. Es musste letztlich etwas sein, dass nicht den Karton durchnässt.

    Also habe ich im Internet gesucht. Da es sich um eine Art „Wasserfall“ handelt, habe ich danach gesucht und bin bei YouTube auf der Seite von Alex Scheidmann hängen geblieben. Unglaublich, wie kreativ dieser Mann Dioramen gestaltet und das mit teils einfachsten Mitteln. Sein Video über die Gestaltung eines kleinen Wasserfalls hat es mir angetan (Kleiner Wasserfall). Könnte sowas auch im Maßstab 1:250 funktionieren, schließlich gestaltet er Modellbahnen in H0? Also hieß es ausprobieren. Art Potch bestellt und ein kleines Kissen mit Polyesterfüllung wurde ebenfalls gekauft. Gummihandschuhe, Zahnstocher usw. sind sowieso vorhanden.

    Der erste Test war nicht gut, aber zeigte mir, was ich ändern musste. Vor allem habe ich zu viel Material verwendet, dadurch wurde alles zu dick und trocknete schlecht. Außerdem musste ich es noch auf die ungefähren Maße meines „Wasserfalls“, der im Modell nur etwas mehr als einen Zentimeter breit ist, anpassen. Übrigens die 24 Stunden Trocknungszeit sollte man wirklich einhalten, ansonsten wird es klebrig.

    Hier die Bilder des ersten Tests und des "Wasserfalls" der im Probebau in den Zulauf der Mühle eingelegt wurde:

           

    Viele Grüße

    Detlev

    „Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut fabrizieren. “

    Sir Peter Ustinov

  • Hallo Zusammen,

    es geht weiter ;)

    Bevor es mit der Ausgestaltung überhaupt losgehen kann, musste ich erstmal mit dem Bau des eigentlichen Modells beginnen. Die Konstruktion des Sockels mit 2-3 Unterzügen erschien mir etwas weich. Daher habe ich aus Finnpappe passende Unterzüge geschnitten und zusätzlich eingefügt. Das ergibt eine schöne Festigkeit, die Häuser sollten somit ein festes Fundament haben.

            

      

    Zum Schluss den vollständigen Sockel auf ein passendes Stück 4 mm Finnpappe aufgeklebt. Die Kanten wurden grau gestrichen, sie stehen leicht über. So kann ich das Modell gut anfassen und transportieren. Davon habe ich natürlich kein Foto gemacht :pinch:

    Aber Bilder des Sockels gibt es gleich noch :) .

    Viele Grüße

    Detlev

  • Jetzt kann es mit der Seefolie weiter gehen. Für diese habe ich mir aus einem Scan des Bogens den Kanal ausgeschnitten und somit eine Schablone erstellt. Den Kanallauf habe ich mittels eines Folienstiftes auf die Rückseite der Seefolie, ich habe mich für eine von Faller entschieden, übertragen. Faller deshalb, weil es die richtigen Maße hatte. Sie ist mit etwas über 50 cm so lang, dass ich nicht stückeln brauchte. Das Diorama hat eine Kantenlänge von etwa 47cm. Ideal.


    Die Folie ließ sich gut schneiden, sowohl mit dem Messer also auch mit der Schere, die restlichen Markierungslinien der Schablone konnte ich einfach wegwischen. Natürlich passte es nicht auf Anhieb, etwas nachschneiden war erforderlich. Mit der Seefolie unbedingt vorsichtig umgehen, da die scharfen Kanten die Kanalwände beschädigen können.

    Als ich dann die Seefolie eingelegt habe, gefiel es mir überhaupt nicht. Die Farbe des Kanals war mir einfach zu „blau“. Außerdem gab es Klebekanten. Ich hatte mir vorgestellt, dass die Seefolie diese überdeckt, aber gefühlt war genau das Gegenteil der Fall. Fotos habe ich leider nicht gemacht :wacko: , daher hier noch ein Ausschnitt vom Bogen um die Farbe des Wassers zu zeigen:


    Also mal überlegen: was nun? Ich musste, jetzt leider nachträglich, dem Ganzen eine neue Farbe geben. Auch hier: anstreichen? Wäre bei mir nur in einer Sauerei ausgeartet, wahrscheinlich hätte ich alles Mögliche angemalt nur den Kanal nicht. Außerdem auch hier: zu nass. Was packe ich da jetzt unter die Folie?. Irgendwie entwickeln sich meine Änderungen zu einer unendlichen Geschichte. Mir kam dann die Idee mit Tonpapier. Zu dick durfte es nicht sein, es musste groß genug sein, damit ich nicht wieder Klebekanten habe. In einem örtlichen Geschäft wurde ich fündig. Dunkelgrau. Ist zwar nicht ganz treffend, meist sind, je nach Lichteinfall, die Kanäle grau-grün ist, aber diesen Farbton habe ich nicht gefunden. Bestellen wollte ich nichts, nicht selten werden nur Päckchen mit 10 Blätter Din A2 versendet. Was sollte ich mit dieser Anzahl? Ich hinterlasse meiner Familie sowieso schon unendlich viel Modellbaukrempel und wo soll ich damit hin? Also: keine Änderung mehr und grau wird gelassen, besser als ein helles grün-blau:

            

    Das Wasser für den Oberlauf besteht übrigens wieder aus der Faller-Seefolie.

    Zwischendurch noch die Brücke gebaut, passt :rolleyes:

           

    Viele Grüße

    Detlev

    „Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut fabrizieren. “

    Sir Peter Ustinov

  • Hallo Zusammen,

    für heute der letzte Baufortschritt...

    Jetzt kam die Mühle in den Fokus. Erstmal die Mühle und das Mühlenrad, die Mauer „im Bachlauf“ gebaut. Das Rad gefiel mir in der vorgegebenen Form nicht, da es keine Schaufel (heißen die so…?) hatte. Diese habe ich mir aus einem Scan heraus angefertigt und eingesetzt.


    Ok, dann mal ran an den Wasserfall. Erstmal messen wie groß mein Wasserfall werden soll: Länge etwa 12cm, Breite etwa1,3cm. Ich war gespannt wie man es mit einem flüssigen Material, wenn auch etwas dicker, überhaupt so genau hinkriegen kann. Vorsichtig und dünn die Wellen eingebracht, so wie es im Video gezeigt wird. Abweichend mit einem Pinsel bearbeitet und nicht mit einem Zahnstocher, damit das Ganze feiner wird. Das alles 2-Mal, falls was schiefgeht und dann trocknen lassen und dann vorsichtig(!!) mit einer ganz dünnen Klinge von der Glasplatte, die als Unterlage diente, abgekratzt. Das geht übrigens sehr gut. Vorteil des Art Potch ist, dass es nicht vollständig aushärtet, sondern flexibel bleibt. Hier die fertigen Wasserfälle:

    Erste Probe: es ist etwas zu breit, die Ränder stehen etwas hoch, aber für aufgewühltes Wasser ist das eigentlich kein Nachteil. Die Länge passte super. Ich finde sogar, dass der Zulauf in den Hauptkanal passt. Die Strömung lässt nach, gleichzeitig ist kein scharfer Schnitt vorhanden. Mir gefiel es.

       

    A

    m Oberlauf war eine unschöne Kante vorhanden (siehe roter Pfeil):

    Mal überlegen, ob ich vielleicht mit Art Potch und meiner Kissenfüllung diese überdecken kann? Ausprobieren, wenn nicht, alles noch einmal. Hier ein Bild direkt nach der Bearbeitung:

    Tatsächlich, am nächsten Tag zeigte sich das es passte. Ich bin jedenfalls mit dem Ergebnis zufrieden.

    Um ein vollständiges Bild zu erhalten, habe ich eine erste Stellprobe der Mühle vorgenommen und es gefiel mir auf Anhieb.

           

    Es gibt sicherlich noch andere Methoden, mit Sicherheit auch bessere, aber mir gefällt es so. Und Spaß gemacht hat es auch, schließlich war es mal was ganz anderes.

    Das war es für heute. Demnächst geht es mit der Stadtmauer weiter.

    Bis dann

    Viele Grüße

    Detlev

    „Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut fabrizieren. “

    Sir Peter Ustinov

  • Hallo Detlev.

    wenn man bedenkt das es in dem Zeitraum in dem der Hafen entstanden ist keine Kanalisation gab und alles ungeklärt ins Hafenbecken gekippt wurde, passt das mit dem Grauton ganz gut denke ich.

    Viele Grüße

    Wolfgang

  • Hallo Zusammen,

    zunächst möchte ich mich bei euch ganz herzlich für die vielen erhobenen Daumen bedanken! Mit so vielen positiven Reaktionen hätte ich niemals gerechnet. Vielen Dank an alle Daumenheber!

    Wolfgang: vielen Dank für deine Anregung. So habe ich es noch gar nicht gesehen und ja, damit hast du wahrscheinlich auch absolut Recht. :thumbup:

    @Renee: vielen Dank deine Worte! Ich habe mich sehr darüber gefreut. :rolleyes:

    Weiter geht es mit der Stadt:

    Der Sockel war damit weitestgehend fertig. Weiter geht es nun mit der weiteren Ausgestaltung. Zwischendurch ein paar Mauern und Türme gebaut.

       

    Nach dem Wasser habe ich mir auch die Grünflächen angesehen. Hier habe ich mich nach einigem abwägen für eine Grasmatte entschieden, da mir die anderen Verfahren wie Grasflocken etc. für ein Kartonmodell nicht geeignet erschienen. Ich hatte sowie schon Micro-Flocken von Busch rumliegen, womit ich die Übergänge zu der Stadtmauer gestalten möchte. Hier mische ich verschiedene Farbtöne und trage diese dann entsprechend auf.

    Ähnlich wie bei der Seefolie habe ich auch hier die Grasflächen aus einem gescannten Bogen ausgeschnitten und als Muster/Schablone genutzt. Auf die Rückseite der Grasflächen aufgelegt und mit dem Folienstift markiert und anschließend ausgeschnitten. Eine erste Anprobe passte ganz gut, aufkleben kann ich es allerdings erst nachdem ich die Stadtmauer fertig gebaut haben.

        


    Weiter geht es dann mit der Stadtmauer.

    „Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut fabrizieren. “

    Sir Peter Ustinov

  • Moin,

    Jetzt ging es weiter mit der Stadtmauer. Die ersten Teile ließen sich problemlos auf dem Sockel aufbringen, alles passte sehr gut.

       

    Probleme bekam ich mit dem Bauteil M 1 (siehe Pfeil)


    Will man es zusammenbauen, so stellt man fest, dass die „Bodenplatte“ im Weg ist (aus einem Scan habe ich das Teil nochmal nachgebaut.):


    Also habe ich den Boden entsprechend gekürzt, aber der Winkel wollte nicht wirklich passen. Entweder schloss die Mauer dann nicht richtig an den Turm 11 an, so dass ein Spalt entstand oder es passte nicht auf das dafür vorgesehene Feld auf dem Sockel:

    Letztlich entschied ich mich dafür, die Mauer richtig an den Turm anschließen zu lassen, das weiße Feld auf dem Sockel konnte ich mit der Grasfläche gut verdecken. Zudem zeigte der Laufgang nach außen und die Mauer nach innen, aber das konnte ich später noch lösen.

    Das Bauteil M2 zeigt übrigens auch in die falsche Richtung, eigentlich leicht zu korrigieren, aber irgendwie habe ich nicht geschaltet. Somit zeigte auf dieser Seite das äußere der Stadtmauer nach innen.

    Eine kleine Recherche in Netz zeigte, dass ich mit diesem Problem nicht ganz alleine war. Eine Korrektur ist möglich, allerdings hatte ich das alles nicht so ganz auf dem Schirm :evil:. Evtl. Nachbauern empfehle ich, sich im Vorfeld damit auseinanderzusetzen.

    Weiter geht es mit der weiteren Ausgestaltung und den Grasmatten.

    Viele Grüße

    Detlev

    „Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut fabrizieren. “

    Sir Peter Ustinov

  • Hallo Zusammen,

    ein letzter Baufortschritt für heute.

    Als nächstes musste ich dann schauen, ob die vorgefertigten Grasmatten passen, also probiert und tatsächlich passten diese überraschend gut. Ich musste hier und dort nacharbeiten und hin und wieder blieb eine kleine Lücke zur Stadtmauer sichtbar, aber diese konnte ich mit den Micro-Flocken gut schließen. Mit einem Pinsel habe ich verdünnten Leim auf die Fläche aufgetragen und dann vorsichtig mit einer Pinzette die Flocken aufgetragen und mit einem Zahnarztwerkzeug angedrückt. Hält! Mir gefällt das Ganze, auch weil die Grasfläche und der Übergang zur Mauer nicht mehr so „glatt“ aussieht, zudem wird alles Mögliche an Gewächse abgebildet, die an einer alten Mauer so hochwuchern. Auch an anderen Stellen fanden die Flocken Anwendung, insbesondere da wo die Grasmatte keine Anwendung mehr finden konnte, weil die Stellen zu klein sind. Anschließend konnten die Mauerverstärkungen angebracht werden.

    Ergänzend zu dem vorherigen Abschnitt, die Lücke zum Bauteil M1:

    Diese konnte ich mit den Micro-Flocken problemlos verdecken, gleichzeitig nutze ich die Flocken zur weiteren Gestaltung. Hier noch ein paar Bilder:

              

    Und einmal die Gesamtansicht:

    Das wars für heute. Demnächst geht es mit der Stadtmauer auf der anderen Seite weiter.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende!

    Detlev

    „Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut fabrizieren. “

    Sir Peter Ustinov

    Edited once, last by Detlev (December 19, 2025 at 3:07 PM).

  • Interessant, habe mir den Bogen auch erst bestellt, kam Anfang der Woche.

    Ich werde ihn auch blad anschneiden.

    Gruß Peter

    Papier ist geduldig, ich werde es auch noch lernen

    Nein ,nein, ich bin nicht stur. Nur Meinungsstabil!

  • Hallo Zusammen,

    für die vielen Daumen herzlichen Dank!

    Dirk H. Vielen Dank. Langsam aber sicher fügt sich alles zusammen und es macht Spaß das Städtchen wachsen zu sehen.

    petespi9 Ich freue mich auf die ersten Bilder. Der Bogen macht Freude.

    Weiter ging es mit der Stadt. Auf der anderen Seite bin ich uf ein kleines Problem gestoßen. Dort sollten 2 Wohnhäuser (Gebäude 29+30) in die Stadtmauer integriert werden. Bei mir passte nur eines. Ob es an meiner Schusseligkeit liegt oder ob es wirklich etwas zu eng konstruiert wurde, weiß ich nicht. In anderen Bauberichten habe ich von ähnlichen Problemen gelesen, andere haben es hinbekommen. Vielleicht ein Mischung aus Beidem.

    Hier habe ich das Problem damit gelöst, dass ich ein Haus hineingesetzt habe und die Lücke mit einem Stück Stadtmauer aus einem zweiten Bogen, welches ich passend zugeschnitten habe. Passte ganz gut. Von diesem Bogen habe ich auch passende Stücke der Außenmauer genommen und den außenliegenden Laufgang der gegenüberliegenden Stadtmauer überdeckt. So gefällt es mir besser. Hier das Ergebnis:

             

    Nachdem die letzten Teile der Stadtmauer standen, konnte ich die verbliebenen Grasflächen anpassen und mit Uhu auf dem Sockel befestigen.

    Anschließend wurden die restlichen Mauerstützen angebracht und es erfolgte der letzte Feinschliff mittels Micro-Flocken. Zudem waren die Dalben an der Reihe. Diese habe ich nicht aus Karton gestaltet, sondern mittels Zahnstocher. Etwas dunkler angemalt und auf die vorgesehenen Positionen geklebt.

                


    Und noch ein paar Gesamtansichten:

          

    Weiter geht es gleich mit den Klappbrücken.

    Viele Grüße

    Detlev

    „Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut fabrizieren. “

    Sir Peter Ustinov

  • Hallo Zusammen,

    wie schon angekündigt, ging es mit den Klappbrücken und eigentlich auch mit den lt. Anleitung vorgesehenen Zäunen oder Begrenzungen zu den Kanälen (Teile 11) weiter. Diese Begrenzugen lasse ich allerdings weg, weil sie für mich nicht ins Stadtbild passen. Mag zwar mit originalgetreuer sein, ohne finde ich es aber schöner.

    Die Teile für die Brücken müssen zumeist verdoppelt werden, anschließend sind die ganzen weißen Zwischenräume auszuschneiden. Die Teile 10i habe ich nicht aus Karton dargestellt, sondern mittels lackierter Evergreen-Profile. Ich gehen davon aus, dass es sich um Stahlseile handelt, mit denen der Klappmechanismus bedient wird.

            

    Damit war der Bau des Sockels abgeschlossen und weiter geht es demnächst mit der weiteren Ausgestaltung des Städtchens, also den Häusern, Booten usw.

    Hier ein paar Ansichten:

        

    Und ein paar "Impressionen" vom Stadtbild:

               

    Das wars für dieses Jahr.

    Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Viele Grüße

    Detlev

    „Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut fabrizieren. “

    Sir Peter Ustinov

  • Moin Detlev,

    das ist ein sehr schönes Modell bisher. Im welchem Jahrzehnte spielt Deine Stadt? 20. Jahrhundert, und dann? Oder in der Jetztzeit? Die entsprechende Ausstaffierung mit Fahrzeugen, Straßenbeleuchtung, Werbung, Telfonzellen etc. könnte dem Diorama einen besonderen Pfiff geben. Ich würde mich für die 1970er entscheiden...

    Viele Grüße und einen guten Rutsch

    Klaus.

    »Gib jedem Schiffsmodell die Chance, das schönste deines Lebens zu werden!»

  • Moin Zusammen,

    ich wünsche allen ein frohes neues Jahr! Vielen herzlichen Dank für das rege Interesse an der kleiner Stadt und die vielen Daumen!

    Zaphod: vielen Dank für deine Worte, es freut mich das sie dir gefallen!

    Klaus: das ist eine gute Frage! Das Diorama lässt einem m.E. mehrere Möglichkeiten. Aufgrund der beiden Plattboden-Frachtschiffe (alles Segler), dem Pferdefuhrwerk usw. ist eine "ältere Epoche" möglich. Welche bleibt der Fantasie des Erbauers überlassen. Mit dem Henschel-LKW und und sicherlich auch mit der Gestaltung mancher Häuser ist problemlos auch eine Darstellung der 50´er bis 70´er Jahre möglich. Ich persönlich werde mich wohl für eine "ältere" Darstellung entscheiden, vielleicht um die Jahrhundertwende (also um 1900) . Den Henschel werde ich wohl weglassen, aber ich bin gefühlt noch immer am Anfang und vielleicht entscheide ich mich noch einmal anders. Möglichkeiten bietet mein Fundus auf jeden Fall. Gute Idee mit den Straßenlaternen, die sich natürlich auch noch beleuchtet darstellen lassen! Aber dazu hätte ich die Technik/Kabel bereits verbauen müssen, da ich nicht mehr an das innere des Sockels heran komme. Aber du hast vollkommen recht, es lässt sich noch einiges mehr mit Diorama anstellen.

    Wie schon in einem früheren Beitrag dargestellt, bin ich tatsächlich schon etwas weiter. So sind in der Zwischenzeit schon einige Gebäude entstanden.

    Die Passgenauigkeit der Gebäude ist gut. Einige sind recht einfach gehalten und stellen kein Problem dar. Die Fachwerkhäuser mit den "Stufen" sind gründlich vorzuformen und brauchen mehr Aufmerksamkeit. Aber wie schon geschrieben, alles passt sehr gut zusammen. Einen Tipp kann ich geben: an sämtlichen Bauteilen befinden sich Klebelaschen. Davon sind einige nach meine Ansicht überflüssig bzw. lassen sich die Teile ohne Klebelaschen sogar besser bauen. Dies betrifft z.B. die verschiedenen Gauben, die Schornsteine, aber auch die Türme der Kirche und des Rathauses. Die Klebelaschen stören und die Teile lassen sich nicht gut zusammensetzen. So passen die Türme nur mit Zwang auf die Dächer setzen, das wird krumm. Ohne lassen sie sich leicht aufsetzen und ausrichten.

    Hier ein paar Fotos der aktuell fertig gestellten Gebäude:

             

                 

             

    Verscheite Grüße sendet

    Detlev

    „Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut fabrizieren. “

    Sir Peter Ustinov

  • Natürlich konnte ich es mir nicht nehmen lassen, die Häuser mal auf den Sockel zu stellen. Einfach lose drauf, ohne genaue Ausrichtung. Sieht gleich viel lebhafter aus in der Stadt. Hier ein paar Bilder:

          

                

             

    Das stellt auch den aktuellen Stand dar. Ab sofort wird es um einiges langsamer weitergehen, zumal ich zwischenzeitlich einfach mal eine Pause einlegen und was anderes bauen musste. Mitte Januar geht es noch ein paar Tage in den Urlaub, somit wird es bis zur nächsten Wasserstandsmeldung etwas dauern.

    Bis dahin und einen schönen Restsonntag wünscht

    Detlev

    „Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut fabrizieren. “

    Sir Peter Ustinov

  • Moin Dethlev, sieht gut aus. Ich habe es auch gebaut, Allerdings habe ich einige Modelle beleuchtet. Häuser und auch Fahrzeuge. Die Beleuchtung wird über einen Arduino gesteuert.

    Viele Grüße

    Helmut

  • Hallo Zusammen,

    nach über einem halben Jahr gibt es mal wieder einen neuen Stand zum Hafendiorama.

    Helmut P . Bitte entschuldige meine späte Reaktion. Vielen Dank für deinen Kommentar. Deinen Baubericht kenne ich gut und die Idee mit der Beleuchtung ist wirklich Klasse! Gefällt mir außerordentlich gut! :thumbup:

    Wie schon geschrieben, geht es nach längerer Zeit mal wieder weiter mit dem Baubericht. Ich hatte irgendwann etwas die Lust am Diorama verloren und habe mich in den letzten Monaten eher dem "Ostseerocker", Schnellboot "Bussard" (Klasse 143) vom HMV gewidmet:


    Aber um das Boot soll es hier nicht ja gar nicht gehen.

    Seit ein paar Wochen baue ich wieder am Diorama. Es sind zwischenzeitlich ein paar Häuser entstanden. Genauer die Gebäude "33-40" des Bogens. Bautechnisch gibt es dazu wenig zu sagen. Sie lassen sich gut bauen, sind vom Schwierigkeitsgrad übersichtlich. Bei den Gauben und Schornsteinen lasse ich allerdings regelmäßig die Klebelaschen weg. Die Laschen stören m.E. und die Teile lassen sich dann wesentlich besser zusammen- und am Gebäude anbauen. Hier ein paar Bilder dazu:

          


    Das wars auch schon wieder. Ich hoffe das es in der nächsten Zeit wieder mehr zu zeigen gibt.

    Bis dahin!

    Sonige Grüße aus Aurich

    Detlev

    „Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut fabrizieren. “

    Sir Peter Ustinov

  • Hallo Zusammen,

    vielen Dank für die vielen erhobenen Daumen!

    Der Spaß am Bau des Dioramas ist wieder da und es macht mir Freude das Modell wachsen zu sehen.

    Zwischenzeitlich habe ich die noch fehlenden Häuser Nr. 41 - 48, sowie Nr. 32 fertiggestellt.

        

    Außerdem habe ich mit den Wasserfahrzeugen, in diesem Falle die 3 Boote (1 großes, 2 kleine), weitergemacht. Bei dem etwas größeren Boot sind Masten vorgesehen, die ins Boot gelegt werden sollen. Der Bogen sieht dazu die "flache" Variante vor, also Papierstreifen und keine gerundeten Masten. Das wollte ich gerne ändern und habe einen Zahnstocher entsprechend bearbeitet und geschliffen sowie anschließend angemalen.

    Der Mast wirkt auf den Bildern noch etwas wuchtig. Ohne Kamera passt es ganz gut und die Maße stimmmen auch weitestgehend mit der gedruckten Variante überein. Ich denke ich werde hier noch einmal tätig werden.

    Viele Grüße

    Detlev

    „Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut fabrizieren. “

    Sir Peter Ustinov

  • Nachdem die Häuser fertig waren, wollte ich natürlich eine Stellprobe vornehmen und habe die Häuser lose aufgestellt. Im übrigen so wie es die Anleitung vorschlägt. Wie ich die Gebäude am Ende tatsächlich positioniere, weiß ich noch nicht, das werde ich sehen.

    Hier mal ein Gesamtanblick:

        

    Und ein paar Detailansichten von außen:

         

    Besonders mag ich Einblicke in die Stadt, also in die Straßen, Gassen und Kanäle:

               

    Das solls für heute gewesen sein.

    Viele Grüße

    Detlev

    „Wer auf der Stelle tritt, kann nur Sauerkraut fabrizieren. “

    Sir Peter Ustinov