Oldtimer Flugzeug Curtiss A1 von HMV

  • Hallo liebe Freunde der historischen Fluggeräte

    Mein neues Bauprojekt ist das Curtiss A1 Triad Flugzeug von 1911.

    Die Basis für den Nachbau ist HMV Bogen 3822 aus der Feder von Manfred Schmidt.

    Es gibt zu dem Flugzeug zahlreiche Museumsnachbauten und das Video A1 Triad Replica at North Island.

    Der Modelbogen wird auf den Maßstab 1:33 vergrößert und dann mal schauen, was wie verwertbar ist. Einfach nachbauen klappt nicht. Der Curtiss Flieger wurde von vielen Rohren und einer Fülle von Spanndrähten stabilisiert. Das kann der Modelbogen in 1: 50 gar nicht abbilden!

    Wie ist also der Plan?

    Rohre werden durch Kunststoffprofile realisiert, 0,5/0,8/1,0mm

    Furnierbilder von Mahagoni , Bambus und Lärche werden auf 170gr. Papier gedruckt.

    Aus dem "Mahagonidruck" entsteht der Schwimmer.

    Die zahlreichen Verschraubungen sind it einem gut gespitzten HB Bleistift imitiert.

    Der goldgelbe Farbton für die Flügel gefällt mir nicht.

    Deshalb drucke ich ein "Leinenfoto" aus und übertrage die Kopie mit einem feinen Buntstift.

    Zur einfacheren Montage der 12 Flächenstützen werden die Flügel übereinander gelegt und mit 0,8mm durchbohrt.

    Die Stützen werden aus dem Bambusdruck erstellt. Zur Verstärkung und besseren Montage ist ein 0,8mm ASA Stab mit verklebt, der später durch die Fläche geführt wird.

    Das vordere Höhenruder ist nach Museumsbildern etwas geändert. Alles weitere "Geflügel" entspricht dem vergrößerten HMV Bogen.

    Nach diesen Vorbereitungen kommt dann das erste Modell im Modell:

    Der MOTOR

    Der Bastelbogen ist eine gute Basis für eine feinere Ausgestaltung. Hier helfen die Bilder aus o.g. Restaurationsvideo und dem Curtiss Museum.

    Es wird mir wohl nicht gelingen einen V-8 Scale Motor zu bauen. Aber ich möchte einfach etwas mehr realitätsnahe Details versuchen.

    Dazu dann im nächsten Bericht mehr.

  • Basis ist der Motorblock aus den Teilen 5, 5a,b,c,e, nach Anleitung zusammengebaut. Dann beginnt die "künstlerische Freiheit"

    Bei den Zylindern greife ich zu 3mm ASA. 8Stück 9mm lang.

    Sie erhalten je eine 4,2mm hohe Papierhülse.

    Auf der Oberseite der Zylinder wird ein 0,5mm Stab geklebt.

    Jetzt wird es kniffelig:

    Ich möchte die Stössel und Ventilanlenkung darstellen.

    Also wird eine Litze in ihre Einzelfasern zerlegt. Um einen 0,8mm Stablassen sich so kleine Federn wickeln. Die Stösselstangen entstehen ebenfalls aus 0,5mm ASA Stab, den ich "frei Schnauze" in Form biege


    Die kleinen Federn werden nun klein zerteilt, mit UHU Bastelkleber!!! an den Stösseln fixiert und das Ganze am Zylinder ebenfalls mit einem Minitropfen Bastelkleber fixiert. Aus 0,8mm Stab wird Teil 5k ( Kühlwasseraustritt?) angebracht.

    Bilderstudium brachte noch allerlei Rohrsalat auf der Innenseite des Motorblocks zu Tage. Das scheint wohl die Spritversorgung zu sein.

    Also auch mal nachbilden, mit 0,8 Stab.

    Dann brauchen die Zylinder auch noch Zündung!!

    Stückchen aus 0,5mm werden die Kerzen. Das Zündkabel entsteht aus eingefärbtem 0,12mm Flexfaden - der kommt bei der späteren Verspannung des Modells noch groß raus -

    Die Zündspule ist recht frei erfunden.

    Ebenso der Vergaser an der Blockunterseite.

  • Mal wieder ist eine Woche vergangen in der auch weiter am Curtiss Flieger gebaut wurde.

    Es geht mit dem Wasserkühler weiter.

    Zunächst wird etwas Alu Gitter (Pfannen Spritzschutz) grob zugeschnitten und mit schwarzer Farbe gestrichen (Revell Aqua Color). Die "Kühlerfronten" der Teile 9 werden auf 1,3mm Karton beidseitig geklebt. Mit einer dünnen Schicht Alleskleber bestrichen und auf das Alugitter aufgedrückt. Nach dem Beschneiden wird die Rückseite ebenso aufgebaut. Der Tank auf der Oberseite besteht aus 2 Lagen 1mm Finnpappe, der Sockel aus 1mm Pappe. Das Ganze erhält einen Papierrahmen und....

    Schon ist der erste MURKS entstanden 😱

    Dieses Bauteil ist viel zu groß


    Also eine neue Kühlerversion bauen!

    Die Teile 9 werden 3mm gekürzt und dann so verbaut, wie beschrieben. Der Kühler ist ca. 3mm dick. Jetzt bekommt er einen "Rahmen" aus verdoppeltem 170gr. Papier in einer Breite von 5mm. Der Tank und der Sockel wird aufgeklebt und Alles mit schwarzem Edding gefärbt.

    Wasseranschlüsse anbringen und aus 0,8 mm ASA je 2 Verstrebungen einpassen.

    Etwas mit silbermetallic Filzstift retuschieren und der Kühler entspricht jetzt ganz gut dem großen Vorbild😀.

  • Für den weiteren Bau habe ich mir nun mal eine Skizze angefertigt, um abschätzen zu können wie die Flächen positioniert sind und ob der Kühler in der Höhe passt. Sieht gut aus.

    Der Tank Teil 6 ist entgegen aller Museumsmodelle zu kurz. Da werde ich mal ein Probestück bauen.

    Auch muß ich die Ausklinkung der Tragflächen breiter öffnen. Sie geht bis an die Flächenstütze und entspricht dann dem Propellerdurchmesser von 60mm.

    Es geht also weiter mit Zylindern: Tank und Ausenschwimmer.

  • Hallo zusammen.

    Es gibt wieder was zum Curtiss A1 Triad zu berichten.

    Die Aussenschwimmer 6b habe ich nach Auswertung diverser Fotos abweichend von der Bausatzvergrösserung gebaut. Sie sind nur 5mm im Durchmesser und etwas länger als die Flächentiefe, also 50mm. Die Spitzen waren eine arge Tüftelei. Ich habe mich in etlichen Versuchen an den Kreis herangeschnibbelt, der als "Spitzenbauteil" dann genutzt werden konnte. Auch die Papierstärke war experimentell, bis einfaches Kopierpapier dann gut roll und klebbar war.

    Die Schwimmerrohlinge habe ich im nächsten Step mit CA Kleber gehärtet und mit Klarlack überzogen.

    Die Streifen S2 sind 1mm breit und nach Fotos plaziert.

    Die vordere Schwimmeraufhängung 6d ist mit dem vorderen Streifen entstanden, 4mm hoch. Die hintere Schwimmeraufhängung 6e ist durch 0,8mm ASA Rundstab ersetzt.

    Eine entsprechende Seitenabstützung habe ich jetzt bereits angeklebt.

    Nach dem Schwärzen der Bauteile wurden noch an jedem Schwimmer Holzbretter ( Lärchedruck 0,7mm) mit kleinen Papierlaschen angeklebt. FERTIG

    Der Tank 6 ist jetzt 8mm im Durchmesser mit Füllstutzen versehen und hat seine Aufhängung mit 0,5mm ASA Rohr bekommen.

    Die Oberflächenbehandlung ist identisch mit den Schwimmern.

    So langsam summieren sich die Bauteile.


    Als nächstes Bauteil wurde die Motor und Kühleraufnahme gebaut. Geschichten 0,5 und 1mm Finnpappe beklebt mit Lärchedruck und etwas zurecht gebogen.


    Was jetzt noch fehlt ist der "Rumpf" vorne mit Sitz.

    Ich habe etliche Probestücke geklebt , um irgendwie diese schlanken Holme der A1 zu realisieren, aber....Ne,Ne,Ne

    Das sieht alles zu klobig aus.

    Letztlich hab ich kapituliert und 1,5 x 1,5 ASA ( Fundstück in der Bastelkiste) mit Bambus Kopierpapier beklebt. Das ist jetzt stabil und vom Format akzeptabel.

    Im weiteren wird dann der Sitz gebaut. Hier ist die Reling interessant den die Querruder der Curtiss wurden durch Körperverlagerung des Piloten gesteuert. Hier muss ich das Teil jetzt schon an den zukünftigen Modellpiloten anpassen.

    Bis dahin

    Eine schöne Adventzeit

  • Hallo miteinander.

    Langsam sammelt sich eine kleine Menge an Fertigteilen an, die nun auch mal zu einem Flugzeug verbastelt werden solten.

    Ich beginne mit den Tragflächen. Mittels einer einfachen Bauhelling werden erstmal die Stützen lotrecht aber mit einer leichten Neigung nach Vorne im unteren Flügel verklebt. Nachdem alle Stützen auf dem "Unterflügel " verklebt sind kann das Bauteil, mit Klebeband auf der Bastelunterlage in Schieflage fixiert, durchhärten.

    Im nächsten Step wird der Oberflügel aufgesteckt. Die Steckung ist erfreulich stramm. So kann auf der Bauhelling der Flügel noch gut in Form gerückt werden. Mit Tape fixieren und alle Stützen einmal mit Mattlack überziehen. Verklebt wird dann mit Sekundenkleber.

    Als nächstes werde ich die Verspannungen anbringen. Mit dem "losen" Flügel lässt sich leichter hantieren.

    Davon dann mehr wenn's fertig ist.

  • Hallo zusammen.

    In der Weihnachtszeit musste der Flugzeugbau dem Städtebau (Weihnachtsstadt) Platz machen.

    Nun geht es aber wieder weiter:

    Die Verspannung der Flächen erfolgt mit einem Elastikfaden der Stärke 0,15mm. Hiermit kann ich richtig Vorspannung erzeugen, sodass die Konstruktion in sich stabiler wird und auch später keine "Durchhänger" auftreten. Der Faden lässt sich super mit Sekundenkleber fixieren. Nach dem Rigging wird die Verspannung dann schwarz gestrichen.

    Jetzt fehlen noch die Umlenkrollen für die Querruderanlenkung. Diese bestehen aus 2mm Stanzplättchen mit einer zwischengefügten LC Niete in 1mm.

    Die Beschläge B1 werden verwendet, um an den Flügelvorderkanten Metallbeschläge, in die die Stützen eingelassen sind, nachzubilden.

    Es fehlen noch 2 " Lappen" die quer zwischen den Stützen in der Flugzeugmitte montiert werden.

    Nun wird noch der Tank platziert und der Flügel ist fertig für die Montage auf dem Schwimmer.

  • Auf dem Schwimmer werden die " Metallholme" aus 1,2mm ASA Rundprofil nach meiner Skizze abgelängt und an die Querstreben geklebt. Nachdem Alles gut durchgetrocknet und mit CA Kleber zusätzlich stabilisiert wurde, setze ich mal die Fläche zur Probe auf.😱 Was ist das???

    Die hinteren Stützen haben nix zu stützen!!

    Na klar, Ich habe ja an den Flächen eine Aussparung für den Propeller gemacht. Weil das an den Museumsmodellen auch vorkommt. Nur hatte das Hr. Schmidt in seiner Konstruktion nicht vorgesehen. Das hatte ich übersehen🙈.

    Somit musste der hintere Standfuss vorsichtig vom Schwimmer getrennt werden und um ca.7mm nach Vorne versetzt werden.

    Die natürlich! beschädigte Schwimmeroberfläche konnte ich aber mit einem Stück " Mahagonipapier" richten.

    Jetzt passt der Flügel. Mit Kleber versehen und über Nacht mal trocknen lassen.

    Das mit dem "Passt jetzt" war allerdings des Bastlers Wunsch am Vortag gegen 22 Uhr.

    Heute sieht das anders aus.

    Der Anstellwinkel des Flügels stimmt überhaupt nicht🤑.

    Die Stützen zeigen leicht nach hinten, guckt man sich die Sache mal von der Seite an und nicht nur von Oben!

    Es hilft nichts. Ich muss die vorderen Stützen um etwa 2mm kürzen. So ein Murks. Lag es an meinem tollen " Bauplan"?

    Keine Ahnung. Nach vorsichtiger Fummelei konnte ich auch diesen Fehler beheben.

    Im nächsten Schritt werden Stützen vom Schwimmer zur Fläche angebracht. Danach noch stabilisierende "Bambusstäbe" von der Fläche zur Schwimmerspitze verklebt. Mit all diesen Abstützungen entsteht eine sehr stabile Verbindung zwischen Schwimmer und Fläche.

    Abschließend werden noch einige "Flachverbinder" geschnitten und verbaut.

    Mal sehen was die Motormontage für Überraschungen bringt 🤔

  • Was soll ich sagen? ÜBERRASCHUNG🤔

    Mithilfe einer "dritten Hand" konnte ich den Motorträger in die Fläche einsetzen. Einige Streben aus 0,8mm ASA fixieren die Konstruktion schon mal. Die Überraschung ist aber der riesige Kühler! Da studiere ich stunden- und tagelang Bilder und übersehe, dass dieses Teil eigentlich immer noch zu wuchtig ist.

    Schaut man sich das Bild auf dem HMV Bastelbogen an, dominiert auch hier der Kühler gewaltig. Pech gehabt☹️.

    Ich denke das Teil hätte mindestens 5mm schmaler und nochmal 2mm niedriger ausfallen dürfen.

    Die Platzierung der "Rumpfholme" wird wohl tricky.

    Ich belasse es jetzt so und bleibe dran.

    Davon dann im neuen Jahr mehr.

    Ich wünsche euch einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr mit spannenden Projekten.

    Krachende Grüße Hape

  • Hallo zusammen.

    Der Pulverdampf des Jahreswechsels ist gerade verzogen, da geht es auch schon los: selbe Prozedur wie letztes Jahr.......

    KARTONMODELLBAU am Beispiel

    Curtiss A1 Triad

    Bevor weitere Verstrebungen die Motoraufnahme stabilisieren wollte ich die beiden "Rumpfholme" anbringen. Sie verlaufen unter dem Kühler und bilden bis zur Schwimmerspitze ein leichtes "V". Diese Form ergab sich aber nicht. Die Befestigung der Holme auf dem Schwimmer war mit 10mm Außenmaße viel zu groß. Also wurde diese Halterung abggerissen🪓🪚!

    Neu mit Mahagoni Kopierpapier 0,08mm beklebt habe ich ergibt sich ein Montageabstand von 7mm. Das sieht schon besser aus.

    Die Bügel fürs Höhenruder wurden gleich mit erneuert.

    Nachdem die Rumpfholme fixiert waren, konnten die fehlenden Stabilisierungsrohre in der Tragflächenmitte ergänzt werden.

  • lm nächsten Bauabschnitt wurden nun die Verstrebungen lackiert und der Pilotensitz plaziert.

    Nachdem der Testpiot zum Probesitzen Platz nahm, sieht die Konstruktion dem Original schon sehr ähnlich.

    Es gibt aber noch viel zu tun:

    - Vorderes Höhenruder mit Abstrebungen u. Anlenkung

    - Querruder

    - Steuerrad für. Seitenruder

    - Fußstütze mit Gaspedal

    - kompletter Heckanbau

    - Propeller

    - Fahrwerk

    Da sind noch einige Wochen Bastelspass gesichert.

    Zum "Bastelspass":

    Ich will nicht verschweigen, das ich mehrfach einen Punk erreicht habe, wo ich das Modell in die Ecke hätte donnern können.

    Wenn Abstrebungen nicht halten wollen, Bauteile x- mal probeangepasst werden. Gut, das Papier geduldig und Teile beliebig reproduzierbar sind.

  • Das vordere Höhenruder bekam ein Update.

    Die erste Version passte nicht ganz, was das Steuergestell betrifft( zu klein, zu kurz). Auch erschien mir das einfach gefaltete Papier zu flach. Die Neuversion erhält eine 0,5mm Kartoneinlage und dadurch Profil. Die Gelenke bestehen aus 1mm breiten Kartonstreifen,mit Filzstift "versilbert". Die Gestänge sind wieder 0,8 mmm Kunststoff Profile.

    Das nächste Curtiss Bauteil werden nun die Querruder.

    Grüße aus Duisburg Hp

  • Hallo HP,

    du arbeitest Dich souverän durch die Tücken dieser Konstruktion ! Die Streben und die Abspannung sehen großartig aus und mit Pilot und Höhenruder bekommt man eine Vorstellung, wo die Reise hingeht.

    Bin gespannt auf die nächsten Fortschritte.

    VG

    Zaphod

  • Hallo zusammen.

    Zwischen Schneeschieben und.....Schneeschieben ist auch etwas Zeit fürs Basteln geblieben.

    Leider ist das Ergebnis nicht nach meinen Vorstellungen ausgefallen. Die Querruder sind krumm und schief, das Anlenkungsgestell zu dick🤮(2Std. Arbeit für's Gesäß). Es wird also wieder ein Update wie beim Höhenruder erstellt. Für die Anlenkung werde ich 0,5mm

    KU-Stab nehmen und die Verspannung in 0,12 statt 0,15mm ausführen.

    Noch ein Wort zu der Querruderanlenkung:

    Der Kurvenflug mittels Gewichtverlagerung ( in die Kurve lehnen) hat mich recht lange ratlos gemacht.

    Die "Erleuchtung" kam dann beim betrachten eines Videos einer Curtiss Pusher. Hier sieht man wie die Lehne des Pilotensitzes nach links und rechts geschwenkt wird und dabei die Querruder bewegt werden.

    Das Ganze funktioniert über ein Umlenkrollensystem. Ich habe mal eine Skizze für eine Linkskurve gemacht. Eigentlich simpel.

    Überhaupt kommen an diesem bahnbrechenden Ultraleichtflieger sehr, sehr viele Seilumlenkungen zum Einsatz.

    Die Flugpioniere hatten schon pfiffig einfache Lösungen für so manches Problem.

    Grüße aus Duisburg

    ( ich werde wohl mal wieder Winterdienst machen müssen🥶)

    Bis die Tage

  • Hallo zusammen

    Sooo! Etliche Bastelstunden später sind die Querruder 2.0 fertig - und ich mit den Nerven. Dieser Flexfaden bringt mich noch um. Rollt er sich doch im entscheidenden Klebemoment gerne auf oder klebt an der Pinzette fest.

    Die Querruder sind das vergrößerte Teil 7 der Bastelbogens. Die Aufteilung der Flügelrippen kommt leider nicht ganz ans Original heran. Deshalb ist die Abspannung etwas verändert. Die Anschlagpunkte für die Abspannung sind auch nicht mehr durch den Flügel gebohrt, sondern flach aufgeklebt.

    Die Anklenkhebel 7a sind durch 0,5mm KU Stab ersetzt.

    Nach dem lackieren der Spannfäden können die Flächen dann angeklebt werden und mit einer Flächenabspannung stabilisiert werden.

    Grüße aus Duisburg Hape

  • Jetzt sind dann mal alle bislang vorbereiteten und vorgefertigte Teile montiert. Es fehlt weiterhin das komplette Heckteil, das Fahrwerk und diverse Kleinteile.

    Das Projekt - skaliere ein Modell von 1:50 auf 1:33 - ist doch kniffliger geworden als gedacht.

    Jetzt kommt als nächster Bauabschnitt das Heck an die Reihe. Im Original ein Konstrukt aus Bambusstäben und allerlei Verspannungen.

    Nach einiger Überlegung werde ich die Bambusstäbe aus 1mmKU-Stab fertigen.

    Dazu mehr, demnächst.

    Grüße aus Duisburg

    Hape

  • Hallo zusammen.

    Wie geplant soll nun der "Heckausleger" gebaut werden. Die Flächenteile für Höhen- und Seitenruder liegen ja schon seit einiger Zeit bereit. Auf den Höhenrudern werden die Anschlagpunkte für die Verspannung mit Sekundenkleber aufgeklebt und ein Schlitz für die Anlenkhebel ausgeschnitten. Die Anlenkhebel entstehen aus 1mm Graukarton und haben die Maße aus dem vergrößerten Bogen - 2mm breit, 23mm lang. Nun müssen die Höhenruder stumpf !! Mit dem Seitenruder im Winkel !! verklebt werden. Nicht ganz einfach aber machbar.

    Bei der Verspannung hört dann jedoch der Spaß auf. Das Seitenruder, eine Art Pendelruder, wird mit dem Höhenruder abgespannt. Der von mir verwendete Elastikfaden führte allerdings zu einer üblen Verspannung😱. Mein Bauteil war nicht mehr zu retten.

    Also wird auch von dieser Baugruppe eine Version 2 gebaut.

    Glaubt mir Freunde, dieses "Doppelbauen" nervt mich langsam gewaltig.

    Jetzt gleich mit 0,5 Finnpappe als Mittellage. Und entscheidend:

    Das Höhenruder ist jetzt einteilig und das geschlitzte Seitenruder aufgeschoben. Die Anlenkung ist gegen Ku-Stab 0,8mm getauscht. An das Seitenruder kommt noch ein Anlenkhebel, an dessen Vorderkante noch eine Umlenkrolle kommt. Hier greift die Seilsteuerung dann an.

    Bei der Verspannung habe ich nun weniger Zug auf den Faden gegeben. Jetzt passt Alles. Haben sich die ca. 6 Bastelstunden gelohnt.


    Die beiden Heckausleger, im Original aus Bambusrohr, werden aus 1mm ASA Stab geklebt. Als Bauschablone dient die Vergrößerung der Bauplanteile 10. Zwischen den Streben wird mit 0,15 mm Elastikfaden verspannt und dann das Ganze bambusfarben lackiert.

    Das war mal eine unproblematische Bauarbeit.

    Fehlen noch einige Details. Eine Stellprobe zur Maßüberprüfung

    lässt Jetzt aber auch endlich mal den Flieger im Ganzen erscheinen.

    The Curtiss Project of Duisburg City🤣🤣.

    Es gibt aber weiterhin noch zu tun:

    ANKLEBEN DES HECKS

    STEUERRAD mit Ansteuerung Höhenruder

    FUßSTÜTZE

    LACKIERUNG Schwimmer

    FAHRWERK

    FINALE VERSPANNUNGEN

    Bis zum nächsten Mal

    Liebe Grüße

    Hape

  • Hallo aus Duisburg

    In der Curtiss Werkstatt wird zum Endspurt gepfiffen.

    Fußstütze mit Gaspedal sind montiert. Lager für den Steuerhebel eingesetzt.

    Das Heck ist fest montiert.

    Das Steuerrad ist aus etlichen Einzelteilen modelliert.

    Aktuell laufen Gespräche mit der " Düsseldorfer Propellerfabrik".

    Mal sehen was angeboten wird😄.

    Karl "Speichenmacher"hat sich für nächste Woche angekündigt.

    Frohes Schneiden,Falzen und Kleben

    Gruß Hape

  • Alle Anenkungen sind verkabelt!

    Das Schubgestänge 0,5mm, hat auch seinen Weg zwischen die Rumpfholme gefunden. PUH, das Gröbste ist tatsächlich geschafft.

    Der erste Papieranschnitt (für den zentralen Schwimmer) fand übrigens am 6.10.25 statt.

    Da sind doch mal locker 200 Std. verbastelt.

    Schönes Wochenende

    Hape

  • Hallo Hape,

    ich sehe das eher pragmatisch.

    Das Modell sieht hervorragend aus und ist akkurat gebaut.

    Da Papier und Pappe an manchen filigranen Stellen nicht die Stabilität hat, wie z.B. ein Stück Draht oder ein Stück Polystrol ist der größte Teil des Modells immer noch aus Pappe / Papier.

    Ich habe auch oft das gleiche Problem bei meinen größeren Modellen. Ist Papier noch stabil genug oder verstärke ich die Teile vielleicht an einigen Stellen mit Styrodur / Polystrol oder PVC-Teilen.

    Das meiste an meinem Modellen ist immer noch Karton, auch wenn ich stellenweise viel Kunststoffe oder Metall verbaue.

    Viele Grüße

    Wolfgang

  • Moin Wolfgang

    Ja, so gesehen ist doch der überwiegende Teil des Fliegers Papier.

    Tragflächen, Schwimmer, Stützschwimmer, Motorblock, Tank.

    Ja, ist schon was.

    Und gut, das es den Bausatz von HMV gibt. Die Grunddimensionen sind schon recht stimmig. Und ohne diese Vorlage hätte ich diesen Flugapparat nicht gefunden. Und der hat schon richtig Einfluss auf die Fliegerei gehabt.

    Jetzt nur noch 2 Bauabschnitte. PROP UND RÄDER.

    Dann ist diese Geduldprobe bestanden.

    Schönes Wochenende

    Hape

  • Hallo zusammen aus der Curtiss Werkstatt.

    Da sind noch die 2 offenen Baustellen: Propeller und Fahrgestell.

    Den Propeller habe ich in 0.5mm Finnpappe Schichtbauweise geklebt. Vorlage ist der Propeller meiner Bleriot XI von CPM.

    Der fertige Prop ist jedoch zu schmal und musste auch auf 60mm Länge gekürzt werden. Eine zusätzliche vergrößerte Fläche aus 170gr. Papier bringt dem Bauteil jetzt den richtigen Look.

    Jetzt könnte der Flieger als reines Wasserflugzeug fertig sein.

    Da ich aber die Amphibien Version nachbaue, müssen noch 3 Räder (Curtiss A1 Triad !!) her

  • Die Räder entstehen nach der Bauplanvergrößerung des HMV Bogens. NATÜRLICH hat meine erste Version mit Drahtspeichen aus 0,28mm Edelstahllitze nicht funktioniert. Also sind die Speichen aus Faden und die Reifen aus 1mm Finnpappe. Der ersten Ausführung des Gestänges folgte natürlich gleich eine Version 2. Die "Doppelstreben " wurden von 1mm auf 0,8mm reduziert. Die Achsen erhielten 0,5mm Bohrungen und konnten dann so mit 0,5mm Stiften verklebt im passenden Winkel fixiert werden.

    Leider muss das Bugrad auch nochmal neu und kleiner gebaut werden. Es passt sonst nicht unter die Schwimmerspitze.

    Es ist halt vieles "experimenteller Modellbau🤣🤣🤣" an diesem scalierten Bausatz.

    Bis zum nächsten und dann letzten Bericht

    Herzliche Grüße aus Duisburg

    Hape

  • Hallo Zaphod

    Das Polystyrol ist Vollmaterial, kein Rohr. Und diese Vollstäbe kann man bis 2mm gut KALT biegen, mittels Spitzange oder Spitzpinzette.

    Bei den hochwertigere Profilen aus ASA Material ist kaltbiegen über 1mm kaum möglich.

    Die Radgabeln sind über die Spitzpinzette geformt, mit gutem Übermaß, dann eingekürzt und an den Holm geklebt. Das geht gut mit Alleskleber oder Plastikkleber. An der Curtiss habe ich auch viele Kunststoffstäbe erst mit UHU BASTELKLEBER fixiert und nachträglich mit Sekundenkeber gehärtet.

  • HaPe February 5, 2026 at 4:41 PM

    Added the label Completed
  • Hallo zusammen

    Die letzten Montageschritte sind getan!!

    Die Fahrwerkbeine erhielten noch eine Umlenkrolle und die Verkabelung. Die wird über eine weitere Umlenkung unter den Pilotensitz geführt und endet da😱🤣🤣. Alle Bildstudien haben mir nicht erklären können wo die Aufzugseinrichtung ist. Fest steht aber, das Fahrgestell konnte hochgeklappt werden.

    Das deutlich verkleinerte Bugrad passt jetzt perfekt. In der Nase des Schwimmers hatte ich gleich zu Baubeginn ein Stück von Blei eingeklebt. Und so steht die A1 tadellos.

    Der Bau des Modells war über viele Stunden eine reine Fleißarbeit.

    Ich hatte sehr oft die wildesten Flüche auf den Lippen, wenn der Flexfaden von der Pinzette flutscht, der Sekundenkleber in falscher Richtung funktioniert - klebt in Stunden,hält für Sekunden- oder mal wieder ein Bauteil zum x hoch 4ten mal angefertigt werden musste.

    Der HMV Bausatz, in der Konstruktion von Manfred Schmidt, ist eine wirklich gute Basis für Vergrößerungen. Die generellen Maße

    wie Tragflächengrößen, Heckausleger, Schwimmer etc. stimmen.

    Jetzt wird erstmal eine "Kunstpause" gemacht.

    Das nächste Projekt wird die DO X in 1:100.

    Da baue ich mal nur den Bogen OHNE supern.

    Eine weitere Geduldsprobe liegt auch noch bereit:

    CAUDRON G III von SZK.

    Der Bogen läßt allerdings einen sehr bunten Vogel entstehen.

    Das würde ich grundsätzlich schon ändern und eher ein Modell aus 1913 mit Natur Leinentuchbespannung umsetzen.

    Das wird was für die nächste Herbst/Wintersaison.

    Ich danke Euch für die Daumen hoch und wünsche Euch gutes Gelingen bei Euren Projekten.

    Grüße aus Duisburg

    Hape

  • Hallo Hape,

    allergrößten Respekt für diese Leistung ! Diese fragilen Maschinen aus der Frühzeit der Luftfahrt mit ihren zahlreichen Streben und Verspannungen gehören m.E. zu den größten Herausforderungen, denen sich ein FLugzeugmodellbauer stellen kann.

    Von Dir fabelhaft umgesetzt und gesupert!

    Zaphod