Oldtimer Flugzeug Curtiss A1 von HMV

  • Hallo liebe Freunde der historischen Fluggeräte


    Mein neues Bauprojekt ist das Curtiss A1 Triad Flugzeug von 1911.

    Die Basis für den Nachbau ist HMV Bogen 3822 aus der Feder von Manfred Schmidt.

    Es gibt zu dem Flugzeug zahlreiche Museumsnachbauten und das Video A1 Triad Replica at North Island.

    Der Modelbogen wird auf den Maßstab 1:33 vergrößert und dann mal schauen, was wie verwertbar ist. Einfach nachbauen klappt nicht. Der Curtiss Flieger wurde von vielen Rohren und einer Fülle von Spanndrähten stabilisiert. Das kann der Modelbogen in 1: 50 gar nicht abbilden!


    Wie ist also der Plan?

    Rohre werden durch Kunststoffprofile realisiert, 0,5/0,8/1,0mm

    Furnierbilder von Mahagoni , Bambus und Lärche werden auf 170gr. Papier gedruckt.


    Aus dem "Mahagonidruck" entsteht der Schwimmer.

    Die zahlreichen Verschraubungen sind it einem gut gespitzten HB Bleistift imitiert.


    Der goldgelbe Farbton für die Flügel gefällt mir nicht.

    Deshalb drucke ich ein "Leinenfoto" aus und übertrage die Kopie mit einem feinen Buntstift.

    Zur einfacheren Montage der 12 Flächenstützen werden die Flügel übereinander gelegt und mit 0,8mm durchbohrt.

    Die Stützen werden aus dem Bambusdruck erstellt. Zur Verstärkung und besseren Montage ist ein 0,8mm ASA Stab mit verklebt, der später durch die Fläche geführt wird.

    Das vordere Höhenruder ist nach Museumsbildern etwas geändert. Alles weitere "Geflügel" entspricht dem vergrößerten HMV Bogen.

    Nach diesen Vorbereitungen kommt dann das erste Modell im Modell:


    Der MOTOR

    Der Bastelbogen ist eine gute Basis für eine feinere Ausgestaltung. Hier helfen die Bilder aus o.g. Restaurationsvideo und dem Curtiss Museum.

    Es wird mir wohl nicht gelingen einen V-8 Scale Motor zu bauen. Aber ich möchte einfach etwas mehr realitätsnahe Details versuchen.


    Dazu dann im nächsten Bericht mehr.

  • Basis ist der Motorblock aus den Teilen 5, 5a,b,c,e, nach Anleitung zusammengebaut. Dann beginnt die "künstlerische Freiheit"


    Bei den Zylindern greife ich zu 3mm ASA. 8Stück 9mm lang.

    Sie erhalten je eine 4,2mm hohe Papierhülse.

    Auf der Oberseite der Zylinder wird ein 0,5mm Stab geklebt.

    Jetzt wird es kniffelig:

    Ich möchte die Stössel und Ventilanlenkung darstellen.

    Also wird eine Litze in ihre Einzelfasern zerlegt. Um einen 0,8mm Stablassen sich so kleine Federn wickeln. Die Stösselstangen entstehen ebenfalls aus 0,5mm ASA Stab, den ich "frei Schnauze" in Form biege


    Die kleinen Federn werden nun klein zerteilt, mit UHU Bastelkleber!!! an den Stösseln fixiert und das Ganze am Zylinder ebenfalls mit einem Minitropfen Bastelkleber fixiert. Aus 0,8mm Stab wird Teil 5k ( Kühlwasseraustritt?) angebracht.

    Bilderstudium brachte noch allerlei Rohrsalat auf der Innenseite des Motorblocks zu Tage. Das scheint wohl die Spritversorgung zu sein.

    Also auch mal nachbilden, mit 0,8 Stab.

    Dann brauchen die Zylinder auch noch Zündung!!

    Stückchen aus 0,5mm werden die Kerzen. Das Zündkabel entsteht aus eingefärbtem 0,12mm Flexfaden - der kommt bei der späteren Verspannung des Modells noch groß raus -

    Die Zündspule ist recht frei erfunden.

    Ebenso der Vergaser an der Blockunterseite.

  • Mal wieder ist eine Woche vergangen in der auch weiter am Curtiss Flieger gebaut wurde.

    Es geht mit dem Wasserkühler weiter.

    Zunächst wird etwas Alu Gitter (Pfannen Spritzschutz) grob zugeschnitten und mit schwarzer Farbe gestrichen (Revell Aqua Color). Die "Kühlerfronten" der Teile 9 werden auf 1,3mm Karton beidseitig geklebt. Mit einer dünnen Schicht Alleskleber bestrichen und auf das Alugitter aufgedrückt. Nach dem Beschneiden wird die Rückseite ebenso aufgebaut. Der Tank auf der Oberseite besteht aus 2 Lagen 1mm Finnpappe, der Sockel aus 1mm Pappe. Das Ganze erhält einen Papierrahmen und....

    Schon ist der erste MURKS entstanden 😱

    Dieses Bauteil ist viel zu groß


    Also eine neue Kühlerversion bauen!

    Die Teile 9 werden 3mm gekürzt und dann so verbaut, wie beschrieben. Der Kühler ist ca. 3mm dick. Jetzt bekommt er einen "Rahmen" aus verdoppeltem 170gr. Papier in einer Breite von 5mm. Der Tank und der Sockel wird aufgeklebt und Alles mit schwarzem Edding gefärbt.

    Wasseranschlüsse anbringen und aus 0,8 mm ASA je 2 Verstrebungen einpassen.

    Etwas mit silbermetallic Filzstift retuschieren und der Kühler entspricht jetzt ganz gut dem großen Vorbild😀.

  • Für den weiteren Bau habe ich mir nun mal eine Skizze angefertigt, um abschätzen zu können wie die Flächen positioniert sind und ob der Kühler in der Höhe passt. Sieht gut aus.

    Der Tank Teil 6 ist entgegen aller Museumsmodelle zu kurz. Da werde ich mal ein Probestück bauen.

    Auch muß ich die Ausklinkung der Tragflächen breiter öffnen. Sie geht bis an die Flächenstütze und entspricht dann dem Propellerdurchmesser von 60mm.

    Es geht also weiter mit Zylindern: Tank und Ausenschwimmer.

  • Hallo zusammen.

    Es gibt wieder was zum Curtiss A1 Triad zu berichten.

    Die Aussenschwimmer 6b habe ich nach Auswertung diverser Fotos abweichend von der Bausatzvergrösserung gebaut. Sie sind nur 5mm im Durchmesser und etwas länger als die Flächentiefe, also 50mm. Die Spitzen waren eine arge Tüftelei. Ich habe mich in etlichen Versuchen an den Kreis herangeschnibbelt, der als "Spitzenbauteil" dann genutzt werden konnte. Auch die Papierstärke war experimentell, bis einfaches Kopierpapier dann gut roll und klebbar war.

    Die Schwimmerrohlinge habe ich im nächsten Step mit CA Kleber gehärtet und mit Klarlack überzogen.

    Die Streifen S2 sind 1mm breit und nach Fotos plaziert.

    Die vordere Schwimmeraufhängung 6d ist mit dem vorderen Streifen entstanden, 4mm hoch. Die hintere Schwimmeraufhängung 6e ist durch 0,8mm ASA Rundstab ersetzt.

    Eine entsprechende Seitenabstützung habe ich jetzt bereits angeklebt.

    Nach dem Schwärzen der Bauteile wurden noch an jedem Schwimmer Holzbretter ( Lärchedruck 0,7mm) mit kleinen Papierlaschen angeklebt. FERTIG

    Der Tank 6 ist jetzt 8mm im Durchmesser mit Füllstutzen versehen und hat seine Aufhängung mit 0,5mm ASA Rohr bekommen.

    Die Oberflächenbehandlung ist identisch mit den Schwimmern.

    So langsam summieren sich die Bauteile.


    Als nächstes Bauteil wurde die Motor und Kühleraufnahme gebaut. Geschichten 0,5 und 1mm Finnpappe beklebt mit Lärchedruck und etwas zurecht gebogen.


    Was jetzt noch fehlt ist der "Rumpf" vorne mit Sitz.

    Ich habe etliche Probestücke geklebt , um irgendwie diese schlanken Holme der A1 zu realisieren, aber....Ne,Ne,Ne

    Das sieht alles zu klobig aus.

    Letztlich hab ich kapituliert und 1,5 x 1,5 ASA ( Fundstück in der Bastelkiste) mit Bambus Kopierpapier beklebt. Das ist jetzt stabil und vom Format akzeptabel.

    Im weiteren wird dann der Sitz gebaut. Hier ist die Reling interessant den die Querruder der Curtiss wurden durch Körperverlagerung des Piloten gesteuert. Hier muss ich das Teil jetzt schon an den zukünftigen Modellpiloten anpassen.

    Bis dahin

    Eine schöne Adventzeit

  • Hallo miteinander.

    Langsam sammelt sich eine kleine Menge an Fertigteilen an, die nun auch mal zu einem Flugzeug verbastelt werden solten.

    Ich beginne mit den Tragflächen. Mittels einer einfachen Bauhelling werden erstmal die Stützen lotrecht aber mit einer leichten Neigung nach Vorne im unteren Flügel verklebt. Nachdem alle Stützen auf dem "Unterflügel " verklebt sind kann das Bauteil, mit Klebeband auf der Bastelunterlage in Schieflage fixiert, durchhärten.

    Im nächsten Step wird der Oberflügel aufgesteckt. Die Steckung ist erfreulich stramm. So kann auf der Bauhelling der Flügel noch gut in Form gerückt werden. Mit Tape fixieren und alle Stützen einmal mit Mattlack überziehen. Verklebt wird dann mit Sekundenkleber.

    Als nächstes werde ich die Verspannungen anbringen. Mit dem "losen" Flügel lässt sich leichter hantieren.

    Davon dann mehr wenn's fertig ist.