Sud Aviation Vautour von Inwald (C´est fini, mon Ami)

  • Das ist ja vielleicht ein Gerät hier...!
    Nachdem ein paar von euch mich gewissermaßen mit der Heugabel an dieses Ding getrieben haben, beschäftige ich mich damit.
    Ziemlich ausgeflippt. Ich nehme an, dass der Konstrukteur Andrzeij Inwald ist - ich finde auf dem Bogen nirgendwo einen Verantwortlichen. Vielleicht kann jemand das Licht seines Wissens über mir leuchten lassen, dann vervollständige ich die Themenüberschrift.
    Da der Download wohl nicht mehr zur Verfügung steht, gibts keine Links, sondern nur Fotos von den bisherigen Ausdrucken.

    Eine Baubeschreibung gibt es nicht, aber die Bauanleitung sind praktisch nur technische Zeichnungen, die mir ziemlich vollständig erscheinen - alles bebildert, und ich nehme an, dass die Reihenfolge der Seiten auch die Reihenfolge der Bauschritte ist. Ach jo... und alles in englisch.
    Das Modell hier ist - soweit habe ich das schon mitbekommen - wieder eine völlig andere Konstruktionssprache, als das, was ich kenne. Ob´s mir gefällt, weiß ich noch nicht.

    Völlig abgedreht ist auf jeden Fall mal die Teilebezeichnung´... da finden sich so Herzchen, wie "B-UCR-3a" oder "J-ER-7-8". Das hat bestimmt eine innere Logik, aber ich hab´ noch nicht rausbekommen welche.
    Die Teile, die mit "B" anfangen, scheinen aber offenbar alle mit der Mittelsektion "Bombenschacht" zu tun zu haben. Da dies die erste Seite der Bauanleitung ist, habe ich damit auch angefangen.

    Der Vogel hat ein Zentralfahrwerk, d.h., Front- und Hauptfahrwerk gibt´s nicht - sind beides Hauptfahrwerke, vor und hinter dem Bombenschacht. Dazu gibt´s noch zwei spillerige Stützrädchen in den Triebwerksgondeln. Sowas kommt ja vor - B47, B52, U2 und so - aber ich glaub´, so ein Ding bei argem Seitenwind zu landen, ist eins der letzten Abenteuer der Menschheit.

    Naja...

    Ein paar Fehler habe ich beim Bau schon gefunden: die Teilebezeichnungen B-CF-7xx und B-CF-8xx sind verkehrt. Aber die Mittelsektion ist nicht ganz gerade und läuft nach hinten hin etwas schmäler zu. Man müßte dämlich sein B-CF-7 nach hinten zu setzen, da wär´das Ding zu breit.
    Des Weiteren sind die Seitenwände der Fahrwerksschächte beide z.B. mit B-UCR-3b bezeichnet, aber auch da... wenn man halb im Koma liegt und rechts und links nicht auseinderhalten kann, sollte man gar nicht erst die Schnibbelschere in die Hand nehmen.

    Die beiden Kästen in der Spantenkonstruktion sind für die spätere Aufnahme der Flügelspanten.

    Ich bin gespannt...

  • Sehr gut!

    Würde ja mitmachen, aber muss erst meine Su-22 fertig bekommen...

    Beste Grüße von der Weser

    Moritz

    Im Bau:

    mal schauen, was als nächstes...

    Fertig:

    -Morane-Saulnier "Vichy in Indochina" 1:33

    -Nautilus DSM

    -Eule 1:1

    -Tokyo 1:550

  • Also jetzt schlägts 13!

    Da haut der Quirlsüchtige einen Föhn nach dem anderen raus! Du eroberst noch mein Herz mein Alter!

    Und du liegst richtig, das Schätzchen ist von Inwald und begeistert schon allein durch die - wie ich finde - sehr gelungene Umsetzung.

    Das Ding in silber und mit französischen Korkaden - hach!

    Also - Holm- und Rippenbruch!!

    In principio erat glutinis
    Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang
    Den Kartonbauer in seinem Lauf, hält weder Bogen- noch Klebermangel auf!

  • Also jetzt schlägts 13!

    Da haut der Quirlsüchtige einen Föhn nach dem anderen raus! Du eroberst noch mein Herz mein Alter!

    Und du liegst richtig, das Schätzchen ist von Inwald und begeistert schon allein durch die - wie ich finde - sehr gelungene Umsetzung.

    Das Ding in silber und mit französischen Korkaden - hach!

    Also - Holm- und Rippenbruch!!

    Moin,
    ach komm´... Dein Herz habe ich schon lange erobert.

    Jupp, in Silber und mit französischen Farben, das wäre viel cooler.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Und du liegst richtig, das Schätzchen ist von Inwald und begeistert schon allein durch die - wie ich finde - sehr gelungene Umsetzung.

    Das Ding in silber und mit französischen Korkaden - hach!

    Also - Holm- und Rippenbruch!!

    Darf ich das so verstehen, dass du dieses Ding bereits gebaut hast?
    Wenn ja, verstehe diesen Beitrag als leise schluchzenden Hilferuf.
    Im Moment sieht mir das nach einer veritablen Katastrophe aus.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Gummikuh November 15, 2025 at 12:22 PM

    Changed the title of the thread from “Sud Aviation Vautour” to “Sud Aviation Vautour von Inwald”.
  • Alsoooo... ein Wohlfühl-Modell ist das hier schon mal nicht.
    Ich hadere gerade mit mir, ob ich das Ding in die Tonne kloppe.

    Die verrückten Teilebezeichnungen sind eine Sache, da steigt man irgendwie durch. Aber Fehler sind da schon drin. So ist z.B. der vordere Fahrwerksschacht die Basisplatte B-UCF-2a, und die Seitenwände B-UCF-3a; der hintere B-UCF-2b, die Seitenwände aber dann B-UCF-3b und B-UCF-4b - ziemlich strange, aber okay, kann ja nicht anders.
    Neben der seltsamen Teilebezeichnung stellt sich aber definitiv die Frage, warum die Spanten als solche aufgedoppelt werden sollten und DANN aber noch ein anderes gleichförmiges Stück 160g aufgeklebt werden soll. Warum nicht gleich die aufzuklebenden Teile aufdoppeln??? Habe ich dann auch gemacht.
    Etwas irre ist aber, dass diese beiden Teile in bisher zumindest zwei Fällen nicht dasselbe Maß haben (sorry, das Foto ist arg unscharf geworden): B-CF-7c ist deutlich kleiner, als der Spant B-CF-7a, das Teil B-CF-8b kleiner als B-CF-8a.

    Ist natürlich insofern blöd, als man nicht weiß, was von beiden nun stimmt.

    Und wichtig ist diese Entscheidung, weil die ganze Außenhaut nicht auf das Spantengerüst passt. Den Bombenschacht bekommt man mit den beiliegenden Schachtklappen unmöglich spaltfrei geschlossen - man müßte dafür echt fett was von den Spanten abschmirgeln. Wenn man das tut, passen aber die Schlitze für den späteren Flügelholm garantiert nicht mehr. Die passen jetzt schon nicht.
    Inwald hat an mehreren Stellen geschrieben, dass man dies und das erst kleben soll, wenn man durch schmirgeln und anpassen den perfekten Sitz erzielt hat.
    Puuuuuh... das scheint mir eine Schmirgel-Orgie zu werden.

    Dann passen zumindest die Seitenwände des Bombenschachts nicht. Wie man sieht, sind die Dinger viel zu kurz. Dafür sind sie zu hoch - ist doch auch schön.

    HAt diesen Vogel schon mal irgendwer gebaut?

  • Super, so eine Konstruktion.

    Denke mir bei der Saiun Myrt grad das Selbe...

    Aber wie ihr alle beim Sternmotor sagt: da muss man durch und am Ende wird es ganz wundervoll!

    Nur noch ein paar Spanten...

    Ich leide mit dir! Aber du machst das schon!

    Beste Grüße von der Weser

    Moritz

    Im Bau:

    mal schauen, was als nächstes...

    Fertig:

    -Morane-Saulnier "Vichy in Indochina" 1:33

    -Nautilus DSM

    -Eule 1:1

    -Tokyo 1:550

  • Hallo Till,

    ui, liegender Hauptspant des Flügels, das sollten nur Konstrukteure wählen, die ihr Handwerk 1A verstehen, denn auf/ab verrutscht es m.E. eher als vor/zurück

    wenn einer das

    a) erträgt

    b) schafft


    dann du

    Und bevor der Frust über französische KOnstruktionen zu groß wird: einen Band "Die alten Knacker" lesen, das muntert auf.

    VG

    Zaphod

  • Moin, ihr beiden,

    naja, ihr habt ja eine hohe Meiniung von mir.
    @ Moritz: ach, diese Konstruktionen mit Spantengerüsten sind doch recht üblich. Wenn das ein Modell von Grzelczak wäre, würde ich vermutlich hier und da etwas fluchen, mich aber generell gut aufgehoben fühlen.
    Hier ist das Problem, dass die Maße von Außenhaut und Spantengerüst so arg auseinanderliegen, und man nicht weiß, was nun das Richtige ist. Soll man das Spantengerüst abschleifen, oder die Außenhaut aufflicken? Beides kann in der Katastrophe enden, weil hinter dem Mittelsegment alles ganz banal mit LzS weitergeht, und da sollten dir vorderen und hinteren Segment natürlich passen, hehe...

    Es nervt mich etwas, dass man dieses Gerät mit Bombenschacht bauen muss. Hat mich schon bei der Beagle geärgert. Das geht nun gar nicht bei meinen Flugzeugen. Zumal die zwei Bomben verdächtig nach israelischen Atombomben aussehen.

    Ich denke, ich werde, wenn ich aus Stuttgart zurück bin, einen neuen Versuch machen, die Mittelteile des Rumpfs mit den Schachtklappen versehen und schauen, ob ich das ganz traditionell mit Spanten zu einem vernünftigen Rumpf zusammen bekomme. Immerhin: das Schöne bei diesem Modell ist ja, dass man Fehler machen darf - einfach die betreffenden Teile nochmal ausdrucken.

    @ Zaphod: ja, diese Flügelspant-Konstruktion ist komisch. Hab ich auch noch nicht gesehen. Im Moment stimmt das weder von der Höhe her, noch von der Ausrichtung nach vorn/hinten.
    "Die alten Knacker" sagen mir nichts. Ich habe vor ein paar Tagen mit "DerHundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" gelesen, Göttlich!

    Liebe Grüße

    Till

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Hallo Till,

    vielleicht erst einmal die vorne und hinten anschleßenden Segmente bauen, dann kannst Du anhalten und prüfen, wo der Fehler liegt?

    Den Schacht doch geschlossen bauen? Hatten die schon Atombomben als die Maschinen im Einsatz waren?

    "Die alten Knacker" ist ein Comic. Den Hundertjährigen hab ich vor ein paar Jahren gelesen, rasant, was der erlebt!

    VG

    Zaphod

  • vielleicht erst einmal die vorne und hinten anschleßenden Segmente bauen, dann kannst Du anhalten und prüfen, wo der Fehler liegt?

    Den Schacht doch geschlossen bauen? Hatten die schon Atombomben als die Maschinen im Einsatz waren?

    Tja, Zaphod, zwei Doofe ein Gedanke, hehe...
    So dachte ich mir das auch. Beim Blindflug, welche Abmessungen denn nun die richtigen sind, dachte ich mir auch, dass ich zuerst den Vorder- und den Hinterrumpf bauen sollte um dann zu schauen, wie es passt. Und, ja klar, die Mittelsegmente Mit den geschlossenen Schachtklappen bauen.
    Schau´n wir mal. Das klappt schon irgendwie.

    Betreffs der Atombombe bin ich mir auch unsicher. Es gibt Quellen, die besagen, dass Israel 1967 die erste Bombe hatte. Von daher würde es hinkommen. Aber dann wäre vermutlich die Tarnung eine andere.
    Ach, ist mir egal... der Knallkram kommt mir nicht in die Flugzeuge. Nur Wasser und CD.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Moin, zusammen,
    ich prökel´ immer mal wieder an der Spantenkonstruktion und der Außenhaut rum, wie sich das anders zusammenbauen läßt. Ich glaube, das funtioniert, wie Zaophod und ich überlegt haben.
    Ein paar Stolpersteine gibt´s da noch... die Klappen des Bombenschachts lassen sich nicht so einfach mit der Oberteilen der Außenhaut zu einem kompletten Teil zusammenkleben: der Ausschnitt aller Teile CF-2, CF-3 und CF-4 für die Schachtklappen hat eine Länge von 149mm; die Schachtklappen selbst aber nur eine Länge von 140mm (????). Wo sind die 9mm hin?
    Naja, findet sich schon irgendwie.
    Aber jetzt erstmal ab auf die Messe in Stuttgart.
    Falls es jemand interessiert: Man findet Spieltrieb in Halle 1 an Stand H18.
    All the best, folks

    Till

  • HI Till,

    fehlende 9mm - da kommt Freude auf!

    Habt ihr mal überlegt, eine Eisenbahnsimulation zu entwickeln, die aus der Perspektive des Reisenden läuft. Bei all den "lustigen" Störungen, die heute auftreten, wäre das doch mal spannend.

    Titel ließen sich finden:

    "Auf dem Weg nach Nirgendwo"

    "Einer kam an."

    "Eine Nacht in Kötschenbroda."

    oder schlicht

    "Reisezeitverlängerung" (der neue Euphemismus der Bahn für "Verspätung")

    Sieger wäre,

    --wäre die wenigste Verspätung sammelt

    --wer überhaupt ankommt

    --wer am meisten Erstattung ausgezahlt bekommt


    VG

    Zaphod

  • Hey, Zaphod,

    ja, ich habe tatsächlich mal daran gedacht. Aber WER sollte uns beauftragen, so etwas zu entwickeln? Die Bahn??? Wohl eher kaum, hehe...
    Ich mag deinen Humor einfach... "Eine Nacht in Kötzschenbroda"... Was hab´ ich gelacht.

    Stehen zwei Leute am Bahnsteig. Der eine total abgerissen, dunkle Ringe unter den Augen und allgemein in einem Zustand, den man als "desolat" bezeichnen würde.
    Dann fährt der Zug ein, auf die Minute genau.
    "Mann!", sagt der eine, "Der ist ja ausnahmsweise mal pünktlich!"
    "Nee," sagt der andere müde, "das ist der Zug von gestern."

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Hallo Till,

    Zug von gestern, der ist gut !

    Vielleicht würde der "Bund der Steuerzahler" einen Zuschuss geben, oder man könnte ein Crowdfunding machen:

    "Spende 10% Deiner Verspätung-Erstattung" - Wenn das alle machen, kannst Du das Spiel in solidem Platin-Kasten rausbringen.


    VG

    Zaphod

  • Hallo und guten Abend,

    dieser Baubericht erinnerte mich an irgendwas...

    Ach ja, in den Gefilden bezüglich "Inwald" habe ich selber vor gut zwei Jahren gestöbert RE: Andrew Kangaroo Inwald ist gestorben.

    Na, dann wünsche ich viel Freude beim Bau dieses Modells! :D

    Viele Grüße

    Axel

    Das Unvollendete liegt in der Natur.

    Es ist eine große Kunst, ja Weisheit, im richtigen Moment aufzuhören.

    Wir sollten uns alle vor dem Perfektionismus in acht nehmen.

  • Ach, ich liebe diese Zeilen von Till und Zaphod:

    "Keiner kam an"

    "Tod auf den Schienen, nach Wochen gemerkt"

    "Wenn der Zugbegleiter Hochzeit macht, wie kommen die Bräute ans Gleis?"

    Ereigniskarte: Gehen sie nicht zum Bahnhof, sondern nehmen sie das Auto1

    Glückskarte: Sie haben den Pofalla gewonnen; sie müssen nichts tun, streichen aber pro Monat 8.000 Euro Schmerzensgeld ein :D

    Wenn die Realität die Wirklichkeit erreicht hat .. einfach die Glückskarte ziehen.

    "Sie gewinnen ein Goldenes Gleis!" Ein jahr lang bezahlen wir Ihre Tankrechnungen.

    Noch Fragen ...

    kartonskipper

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

    Und die Geschichte meines Fletchers ist hier zu lesen: D170 alias Z1

  • Moin zusammen!

    Wenn schon Preise, stelle ich Anspruch:

    Voriges Jahr unterwegs mit Fahrrädern im Zug. Wegen der Verspätung der Züge waren wir eine Stunde eher zu Hause.!

    Grüße

    Hanns.G

    Hänschen klein ging allein in die weite Welt hinein...das e-bike wartet schon.

  • Ach ja, in den Gefilden bezüglich "Inwald" habe ich selber vor gut zwei Jahren gestöbert RE: Andrew Kangaroo Inwald ist gestorben.

    Na, dann wünsche ich viel Freude beim Bau dieses Modells! :D

    Hey, Axel,

    Ach, herrjeh... wie überaus schade und traurig.
    Der Mann hat schon gute Sachen gemacht. Oder... zumindest mit diesem Modell hier.

    Ob mir das Spaß macht...? Nee, eher nicht. Wenn man diese Art der Konstruktion mag, sieht es sicher anders aus. Ich werde damit nicht so recht warm.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Moin,
    @ Zaphod: DAS kannste knicken. Der Bund der Steuerzahler besteht wohl aus Leuten, die gestärkte Unterhosen tragen. Ich hatte mit denen zwei, drei Mal Kontakt, aber das war für beide Seiten unerquicklich, hehe...
    Ein CF wäre sicherlich möglich. Insbesondere, wenn es ein preiswertes Kartenspiel würde, aber das ist eine Sauarbeit und mir fehlt gerade die Zeit, auch nur meine Socken zu wechseln. Außerdem müßte dafür zuerstmal das Spiel vorliegen und den Leuten lange Zähne machen.
    @ Kartonskipper: Noch so´n Verrückter...
    @ Hanns: Was? Eine Stunde früher MIT Fahrrädern im Zug? Lass´ mich raten... Ihr hattet irgendwann die Schnauze voll und seid mit den Rädern durch den Zug nach vorne geradelt...

    Cheers

    Till

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Werte Gemeinde...
    Das Heck hinter Fahrwerken und Bombenschacht ist fertig. Konventionell, und auch, wenn Maxes Schnibbelschere dran muß, keine Affäre. (Für Nachbastler: alle Teile haben einen leichten Überdruck - so 0,5mm oder etwas mehr - NICHT an der Farbkante schneiden, sondern am dünnen schwarzen Strich (der blöderweise insbesondere im Bereich der dunkelgraublauen Tarnung verschwindet).

    Durch die skurrile Teilebezeichnung blicke ich auch langsam durch: "B" vorne dran heißt, dass es ein Spant ist - "Bulkheads" wohl, "C" vorne weiß ich noch nicht, auch "C" als zweiter Buchstabe ist rätselhaft, aber "UCF" ist "Undercarriage Front", also vorderes Fahrwerk und UCR dann natürlich hinteres. "I"...? Keine Ahnung... aber wohl "Cabin Internals"? Auf jeden Fall alles, was mit Cockpit zusammen hängt. "RF" "Rear Fuselage" und "FF"...? Naaaaa...?
    "WR" "Wing right" und "ER" "Engine" right, und so weiter.
    Trotzdem... sonderlich helfen tut das nicht. Durchnummerierung hätte es auch getan. Es wäre zumindest ganz ulkig gewesen, wenn diese Nomenklatur irgendwo erklärt wäre. Aber vielleicht muß man mehr als ein Inwald-Modell gebaut haben, dann blickt man da sofort durch. Immerhin... aus dem Index, also der Auflistung der Druckseiten, kann man es sich mit einiger Sicherheit rausflöhen.

    Ich bin immer noch an einer zündenden Idee dran, wie sich die "CF"-Teile zusammensetzen lassen (ist sicherlich "Center Fuselage" (Wer, zum Geier, denkt sich sowas im englischen Sprachraum aus??? Was soll das heißen? Bedenkliche Alkoholika? Generation Säufer? Naja...))
    Schwierig ist dabei, dass, wie schon vorher mal angemerkt, die Bombenschachtklappen gute 9mm kürzer sind, als der Ausschnitt in den Außenhäuten CF-2, CF-3a ("a"?????) und CF4.
    Seltsamerweise ist an den Teilen CF1a und CF-5 auf beiden Seiten so ein kleiner Zöppel, aber die Ausschnitte in CF-2 und CF-4 sind viel zu kurz.
    Egal, ich nagel´ das mit dem jetzigen Ausdruck zusammen und wenn ich durchblicke, wird´s mit einem neuen Ausdruck richtig gemacht.

  • Moin, zusammen,

    @ Kartonskipper: doch das ist ziemlich gut. Diese Supersonic-Nase an dem Vogel sieht schaurig aus, aber das Bild der Bremsklappen beantwortet eine Frage, während derer ich mich schlaflos herumgewälzt habe. Danke!
    Naja, der nächste Flieger wird sowjetisch. Das gibt sich nicht viel Und ein Bomber der IAF ist auch schon granzwertig.
    @ Chris: ja, Tschulligung, aber ein paar von uns, müssen ja Brötchen verdienen, hehe...

    Anyway...
    Die Mittelsektion ist echt ein Herzchen. Inwald hat hier meines Erachtens einen fetten Bock geschossen. Ich dachte, ich könnte das ganze Spantengerüst von vorne in den Mittelrumpf schieben (mit viel Geschmirgel, klar), aber das funzt nicht. Mir ist dabei erst so richtig aufgefallen, dass Rumpfspanten und Stöße zwischen den Segmenten immer mehr auseinander laufen. Das Spantengerüst, also insbesondere der flache Spant B-CF-2a und der aufrecht stehende B-CF-1 scheinen um einiges zu lang zu sein. Wofür auch spricht, dass die Innenverkleidung des Bombenschachts zu kurz ist.
    Ändert alles nix an der Tatsache, dass, wie gesagt, die Ausschnitte in den Segmenten für die Schachtklappen zu lang sind.
    Mannomann...!
    Naja, ich bekomme alles hin!
    Ich denke, ich werde mit Dummies für die Schachtklappen und neu ausgedruckten CF-segmenten den Rumpf ganz konventionel zusammenbauen und dann mal schauen. Das war ja das, was Zaphod und ich schon als die praktikabelste Möglichkeit angesehen haben.
    Wenn jemand dieses Gerät mit Bombenschacht bauen mag, wird er seine liebe Freude haben - nicht nur wegen der zu kurzen Innenausstattung.

  • Ich wühle mich so durch. Es ist etwas spaßig, dieses Ding auf ganz konventionelle Segmente umzubauen.
    Ich habe bei den Segmenten mit Bombenschacht zwei Dummies von 34mm Breite eingebaut. Da kommen später, wenn das alles so funktioniert, wie ich mir das Denke, die Schachtklappen drauf (beim linken Segment seht ihr einen Streifen des Dummies noch).
    Ansonsten habe ich es mir gespart, nochmal neue Spanten aufzudoppeln, sondern das bereits vorhandene Spantengerüst geshreddert. Sie aus, wie bei Hempels unter dem Sofa, aber in den Rumpf guckt ja später keiner mehr rein, hehe...

    Die Aufnahmen für den Flügelspant passen auch so nicht. Die werden auch filettiert und als kleine Kästen ins Segment eingeklebt.

  • Moin, zusammen,

    Gestern Videokonferenzen, Bestellungen, Buchhaltung ohne Ende, daher ging es mit der Vautour immer wieder mal weiter.
    wenn man bei diesem Vogel einen Dreh hat, wie man ihn zusammenbauen kann, geht´s voran.

    Das funktioniert bestimmt so, wie Inwald sich das gedacht hat, aber ich bin zu blöd dafür. Oder, sagen wir: ich hab´ wenig Lust X Ausdrucke zu machen und von vorn anzufangen. Diese ganze Angelegenheit mit den Zentralsegmenten strotzt nur so von Blindflugmöglichkeiten... mach´ irgendwo einen Fehler von einem Millimeter oder einem um 2-3 Grad falsch platziertem Spant, und die Chose passt nach vorn und hinten nicht mehr.

    @ Chris: Also, bei mir ist der Kram meistens hinters Nachtschränkchen gerutscht. Vielleicht schaust du da mal inmitten der ganzen Staubflusen.

    Ich hatte ja geschrieben, dass das Spantenmonster in den Zentralsegmenten so seine Defizite hat. Möglicherweise ist einfach nur der senkrechte Mittelspant B-CF-1 zu lang. Das würde sehr viel erklären: das Divergieren der formgebenden Spanten und der Nähte der Außenverkleidungen, die zu kurze Inneneinrichtung des Bombenschachts und die zu kurzen Bombenschachtklappen.
    Vielleicht mag sich jemand beim Nachbau dieses an sich schönen Modells dransetzen und B-CF-1 sinngemäß kürzen.

    Das Filettieren der Bombenschachtteile im Spantenmonster ging ganz gut. Etwas ulkig war´s beim hinteren Fahrwerksschacht, aber es ging recht gut. Ich quieke nicht gerade vor Begeisterung über mein Werk, aber es sieht passabel aus.

    Auch ulkig ist eine deutliche Delle bei dem beiden Segmenten CF-3a und CF-4. In den Fotos ist nicht eindeutig zu erkennen, ob das Original diese Delle auch gehabt hat. Eher nein, würde ich sagen. Aber mit den Dummies passen die beiden Segmente gut zusammen. Ich schaue mal, ob ich das später mit den Schachtklappen noch kaschieren kann.

    Die Fahrwerksschächte habe ich nicht - wie vorgesehen - an das Spantenmonster geklebt, sondern in die Außenhaut der Segmente (sorry, das Foto ist total unscharf, aber als ich das gesehen hatte, war´s schon eingebaut. Ich mach´ noch eins vom vorderen Fahrwerksschacht - der ist praktisch identisch). Das ging recht gut, auch, wenn das zusammenfummeln der Segmente CF-4, CF-5a (mit Fahrwerksschacht) und CF-7 von Flüchen begleitet war, von denen ich gar nicht wußte, dass ich sie noch im Gedächtnis hatte. Aber wenn man meint, man müsse das anders machen, als Inwald sich das gedacht hat, dann muß man da durch, hehe...

    Next Stop ist Cockpit und der Rumpf vorne. Heissa!

  • Das Cockpit ist eine hübsche Konstruktion, passgenau und hält sich gut die Waage zwischen Detailwahn und Simplizimus.
    Was mir allerdings hier auch wieder aufstößt, ist, dass man die Spanten (hier der seitlichen Instrumentenbretter) aufdoppeln soll, und dann noch das farbige Teil außen drauf pappen. Mit dem entstandenen Ding könnte man ein Muli totwerfen.
    Unnötig wie ein Kropf. Ich habe alle farbigen Dinger aufgedoppelt, ebenso wie bei den Rumpfspanten.

  • Ich habe mal fröhöich mit dem Rückenwulst angefangen. Das ist auch so ein Herzchen. Es liegt ein Template bei, anhand dessen man den flachen Spant knicken soll, aber so oder so... auch wenn der Rumpf keine großen Knicke hat, Knicke sinds eben doch und man bekommt diesen einteiligen Rückenwulst unmöglich ohne Krumpel drauf.
    Daher habe ich das Ding in drei Teile zerschnitten. Dann ging das halbwegs.

    Völlig im Dunklen liegt die Position des kleinen Spants B-S-1b. Gehört von der Teilebezeichnung her natürlich zu diesem langen Spant auf dem Rumpfrücken. Aber wo kommt der hin?
    Kann eigentlich nur ganz hinten sein, wo er die Form für den Übergang zur Seitenflosse formt.
    Aber es wäre echt ganz cool gewesen, wenn Inwald zu all den Zeichnungen/Fotos noch schnuckelige Dreiseitenansichten beigefügt hätte.
    Das ganze ist so eine gewisse Wundertüte... Man weiß nicht genau, was dabei rauskommt, wenn alles zusammen ist, aber es wird BESTIMMT toll aussehen, hehe...

    Mir ist ja nicht ganz klar, warum dieses Ding grau ist und nicht tarnfarben, aber ich schätze, dass sich Inwald hier ans Original gehalten hat.

    Ach, und ihr kennt ja alle vermutlich Murphy´s Gesetz: Was schief gehen kann, wird auch schiefgehen.
    Meyer´s Gesetz besagt hingegen: Was klappen kann, wird auch klappen.
    Infolgessen wollte ich - beginnend bei den Bremsklappen im Segment mit dem hinteren Fahrwerksschacht - alle Steuerflächen und so separat machen. Aber der Rand der Bremsklappen liegt hoch knapper an der Schnittkante zum nächsten Segment als bei der MiG 15. Also lass´ ich´s. Dann eben alle anderen Steuerflächen auch nicht.
    Ausnahmsweise wird das hier also ein Vogel ohne separate Querruder und so.

    @ Zaphod: BTW "tarnfarben"... die Übergänge der Farbflächen von Bauteil zu Bauteil sind perfekt!

  • Das Weitlerk ist dran. Hübsche Konstruktion, aber Inwald hat offenbar die Verjüngung des Rumpfes nach hinten wenig interessiert. Wenn man die SLW-Spanten B-V-1e und f so einbaut, wie er sicht das vorgestellt hat, steht der ganze Apparat höllisch unter Spannung. Wenn man das Ding vorne richtig an den Rückenwulst anflanscht, würde es hinten 7, 8 mm hoch stehen. Und umgekehrt. Ich hab´ die blöden Spanten wieder rausgetrennt. Jetzt ist das Gerät im Mittelbereich etwas breiter, als gedacht, aber so läßt sich das kaschieren.
    Dumm ist, dass Wulst und Leitwerk über die ganze Länge Kehlbleche haben. Nachbauer könnten das SLW zuerst mit der Schnibbelschere im Mittelbereich unten in eine vernünftige Passform bringen, und DANN erst diese Kehlbleche dran leimen.

    Inwald ist ziemlich penibel in der Konstruktion, aber an einigen Stellen hat er seinen Job offenbar nicht ganz richtig gemacht. Von dem möglicherweise zu langen Spant in den Zentralsegment des Rumpfes fang´ ich jetzt nicht nochmal an, aber das Leitwerk, bzw. der Rückenwulst scheinen auch zu lang zu sein. Zumindest steht das Leitwerk ein paar Millimeter über den Rumpf hinaus. Stört aber keine Sau, wenn man das mit der Schnibbelschere behebt.

  • So langsam beginnt es, wie ein Flugzeug auszusehen...
    Dieses kleine Teil, das ihr auf dem Spantengerüst in meinem Beitrag von gestern seht, hat mich zuerst echt Nerven gekostet. Ich hab´ mich gefreut, dass ein Bauteil beiliegt, das definiert, wie schräg die Pfeilung der Flächen eigentlich sein muß, und das blöde Stück hat in keiner Position auch nur halbwegs gepasst.

    Also habe ich eine Flügeldecke ausgeschnitten, um das Spantengerüst eben so, ohne Spant, draufzuschweißen. Huuuui, stehen die Tragflächen schräg nach hinten...!
    Als ich damit einen Anhalt hatte und die Spanten entsprechend der Flügeldecke verbogen hatte, passte auch dieser flache Spant. Alles gut.

    Ich werde jetzt mal die Tragflächen fertigstellen und mich an das erste Triebwerk machen.
    Triebwerke unter die Flächen und DANN die Tragflächen anbringen, ist kein Problem. Kann man so machen.
    Dumm ist nur die fehlende Dreiseitenansicht. Ich habe keine Ahnung, ob die Tragflächen nun einen postiven oder einen negativen Winkel haben, oder waagerecht ausgerichtet sind.

    So oder so... die sieht schon scheißelegant aus, die Urschel.

  • Hallo Till,

    yepp, die Form ist cool !

    Wofür ist der Schlitz vorne in der Kante der Tragfläche?

    Bis dann

    Zaphod

    Tja, hmpf... da soll irgendwie das Triebwerk eingeklinkt werden oder so.
    weiß ich noch nicht, ob das alles so funktioniert.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Was uns natürlich immer wieder nervt, ist, wenn sich die Flügelspanten durch die Außenhaut drücken (es sei denn, man schraubt gerade eine AN-2 zusammen... kicher).
    Das wußte Inwald ja nun auch, daher liegen dem Modell je zwei Riesenlappen bei, die vor dem Zusammenklappen der Außenhaut auf die Spanten geklebt werden.
    Sowas kann man ja auch selbst machen - und ggf. die Spanten runterschmirgeln - aber ich find´s trotzdem gut.

    Dieser Lappen für die Oberseite ist außerdem die Aufnahme der späteren Turbine. Und hier muß mo a bissel achtbasse... Der Overprint ist üppig - keine Ahnung, warum - man darf aux gar keinen Fall das Teil bis zum Ende der Farbgrenze in den Flügel einkleben. Das gibt endlos Schnitzerei später. In der Mitte der Farbflächen gibt es einen schmalen Strich (auf dem dunkelgraublau nur zu erkennen, wenn man es weiß): bis DAHIN in den Flügel einkleben. Der Rest der Druckerfarbe verschwindet im Dunkel und wird vielleicht in 2.000 Jahren von Papyrolog*innen exhumiert.
    Anyway: das Ergebnis dieser ganzen Geschichte sind perfekt passende Flügel, die so stabil sind, dass man sie als Auffahrhilfen für den Trecker auf den Anhänger verwenden kann.
    Naja, oder man pappt sie eben schnöde an das Restmodell (vielleicht hat man ja so Dinger aus Stahl für den Trecker in der Garage...).
    Und hier zeigt sich das suboptimale der Inwaldschen Spantenkonstruktion für die Rumpf-Flügel-Verbindung. Alle Welt macht das mit einem sinkrecht stehenden Spant, der vielleicht bei der Gelegenheit auch gleich die Schrägung der Tragflächen definiert.
    Aber nööö...! Nicht Inwald. Bei dem müssen die Dinger flach sein.
    Murks.
    Er möchte, dass man als Material für dieses Teil den abgelutschten Holzstiel eines Lutscheises verwendet (so sieht´s auf den Zeichnungen zumindest aus). Aber ob nun Lutscheisstiel oder Display-Karton ist der Unterschied zwischen kalter und warmer Kacke.
    Wenn das nicht zwei kurze Spanten wären, die in diese Kastenkonstruktion B-CF-5 et al reinkommen sollen, sondern EIN durchgängiger Spant für beide Tragflächen, wär´s was anderes, aber so halten die Dinger gar nix in Form.
    zumal die ganze Monster-Spanten-Konstruktion in den Zentralsegmenten des Rumpfes so unsicher ist, dass ich befürchte, das Ganze stimmt nur, wenn man viel Glück hat.
    Aber ist wurscht. Die Tragflächen passen perfekt an den rumpf und zusammen mit den Kehlblechen sollte das in geklebtem Zustand super stabil halten. Okay, man sollte den Vogel vielleicht nicht den Kids zum Spielen im Sandkasten mitgeben.

    Ich würde Nachbauern empfehlen, die beiden Aussparungen für die Flügelspanten im Rumpf mit jeweils 1,5mm Graupappe zu hinterfüttern, EINEN Spant zu schnitzen, den durch den Rumpf zu schieben und BEIDE Tragflächen damit zu verleimen. Wenn man es mit diesem - meiner Ansicht nach zu langen Spant B-CF-1 und Konsorten meint versuchen zu müssen, dann muß aus dem natürlich auch etwas ausgeschnitten werden, um den selbstgeschnitzten Spant da durch zu bekommen.

  • Und das erste Triebwerk.
    Das ist nur ein Teil der Spanten, die für´s Triebwerk zuständig sind.
    Irgendwie... Spanten sind echt Inwalds Ding. Wenn das nicht so ausgeflippte Konstruktionen wären...

    In der Bauanleitung steht, man soll das um Gottes Willen NICHT zusammenkleben, sondern erst schauen, ob´s eine gute Passung mit der Außenhaut hat. Kommt mir seltsam vor.
    Obrigkeitshörig, wie ich nun mal bin, versuche ich das so, aber ich´glaube, es funktioniert besser mit einem zusammengeklebten Spantengerüst.
    Ma guggen...