Dassault MD 450 Ouragan von Maciej Herbut erschienen bei Answer Nr. 7

  • Servus mein alter Quirlsklave, auf Walkarounds wie z.B. hier ist zu erkennen, das die Klappe etwas in den Rumpf hineinragt. Da kannst also relativ leicht etwas anstückeln ohne das man es gleich sieht. Vielleicht vermeidest so die Tanks zweckzuentfremden.

    In principio erat glutinis
    Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang
    Den Kartonbauer in seinem Lauf, hält weder Bogen- noch Klebermangel auf!

  • Servus mein alter Quirlsklave, auf Walkarounds wie z.B. hier ist zu erkennen, das die Klappe etwas in den Rumpf hineinragt. Da kannst also relativ leicht etwas anstückeln ohne das man es gleich sieht. Vielleicht vermeidest so die Tanks zweckzuentfremden.

    Moin, Chico,

    ist ja schön, dass du mitdenkst, aber das ist eine totale Nullnummer mit diesen Klappen.

    Im Bild mal die Klappen in den Schächten. Da müßte man ganz schön viel anflicken.

  • Ja hast Du denn nicht gewusst das das Original selbstspreizende Fahrwerksklappen hat die sich bei Bedarf druckluftgesteuert beim schliessen an die Fahrwerksklappenränder anpassen?
    Ich bin verwirrt :D

    Ja, Tschulligung...
    Ich bin ja noch Anfänger.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Nach eingehendem Studium trau ich mich zu vermuten das dem Konstmurxör der Platz am Blatt ausging und er gedacht hat das die Urschel eh keiner baut.
    Allerdings könntest noch nur mal die rumpfseitigen Klappen auf der "Rückseite" von Teil 63L/P skalieren. Die zweite Seite mach einfach schwarz.
    Die äußeren Klappen lass so wie sie sind - da fällts nicht so sehr auf.

    Just my 2 cents..

    In principio erat glutinis
    Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang
    Den Kartonbauer in seinem Lauf, hält weder Bogen- noch Klebermangel auf!

  • Nach eingehendem Studium trau ich mich zu vermuten das dem Konstmurxör der Platz am Blatt ausging und er gedacht hat das die Urschel eh keiner baut.
    Allerdings könntest noch nur mal die rumpfseitigen Klappen auf der "Rückseite" von Teil 63L/P skalieren. Die zweite Seite mach einfach schwarz.
    Die äußeren Klappen lass so wie sie sind - da fällts nicht so sehr auf.

    Just my 2 cents..

    Naja, ich weiß es nicht. Ich werde den Deubel tun, jetzt die ganzen abgeschnittenen Teile aus dem Papierkorb zu fummeln und zu schauen, on da irgendwo noch normalgroße Klappen drauf gepasst hätten. Aber diese Nummer ist echt eine Frechheit, dann hätte der Knabe eben irgendwo Platz schaffen müssen. Oder, wie Zaphod schon ganz richtig angemerkt hat, die Klappen in die Tragflächen integrieren sollen. Dann wäre alles in Butter gewesen.
    Aber ich hatte noch haufenweise Reste von der Sajdak-MiG21 (das Ding ist ja ausgestattet ohne Ende... je nachdem, wie man den Vogel bauen will), unter anderem Höhenflossen, die verwendet werden, wenn man die Dinger NICHT beweglich machen will. Der Silberton passt praktisch perfekt zum dem der Ouragan. Die Innenseite wird aus meinem silbernen Zeugs gemacht. Da ist es wurscht.
    So habe ich also jetzt die zusätzlichen Zusatztanks noch komplett, und die inneren Fahrwerksklappen haben noch eine hübsche Nietenreihe, hehe...
    Aber nur mal so zur Anschauung: rechts unten sind die Klappen aus dem Bogen. Der Größenunterschied zu den angemessen dimensionierten ist wahrlich marginal, kaum feststellbar (vielleicht bin ich einfach zu kümmelspalterisch...).
    Schlamperei, verdammte!

  • Fahrgestelle sind fertig und haben Spaß gemacht. Zum Teil stimmen die Abmessungen der Einzelteile nicht so ganz, aber prinzipiell ist alles okay.

    Wie der ganze Salat aber stumpf aufeinanderklebt im Stand das Flugzeug tragen soll, ist mir schleierhaft. Das kann meiner unmaßgeblichen Meinung nach nicht funktionieren.

    Anway, jetzt steht die Mühle auf ihren eigenen drei Beinen. Die Hydraulik-Zylinder des Einzieh-Mechanismus hatte ich vor den Fotos noch vergessen.

    Jetzt fehlen noch Zusatztanks mit Pylonen, Cockpithaube und Landeklappen.
    Das war´s dann mal wieder.

  • So, jetzt ist der Vogel fertig.
    Das letzte Teil, das Cockpit, hat mich noch etwas Nerven gekostet.
    Die Abwicklung der Haube ist cool, aber das, was aussen drauf soll, ist auch wieder so eine Nullnummer. Zu klein, zu kurz und irgendwie komplett daneben.
    Allein schon der hintere Rand... herrjeh. Dieser Abschlußwulst hinter dem Cockpit 20/21 hat eine schräge Kante. Der hintere Rand des Cockpitrahmens aber ein gerade Kante. Das bekommt man natürlich unmöglich spaltfrei zusammen.
    Ich hab´ da etwas rumgepusselt, aber hab irgenwann entnervt selbst einen Cockpitrahmen gezimmert. Der hat jetzt ein leicht anderes Silber, aber was soll´s?

  • Das hast Du doch großartig gelöst.

    Was nicht passt wird passend gemacht.

    Der etwas abweichende Farbton fällt auf den Fotos kaum auf.

    Viele Grüße

    Wolfgang

  • Resumee
    Tja, was soll man zu diesem Modell sagen?
    "Großes Maul und nix dahinter..." vielleicht.
    Och, nee, das wär´aber doch etwas unfair.
    Grundsätzlich hat Herbut hier einen guten Job gemacht. Die Rumpfsegmente, die Tanks etc. passen so gut, dass es schon bald beängstigend ist. Prinzipiell sind auch die Ecken, die bei fast jedem Modell tricky sind, gut berechnet und konstruktiv ordentlich gelöst.
    Ein paar fummelige Sachen gibt´s, wie etwa diese Kehlbleche, die Höhenruder und so, aber es läßt sich alles recht gut machen. Die technischen Zeichnungen sind toll, zwei Teile fehlen in den Zeichnungen und manchmal habe ich nicht so recht durchgeblickt, aber vielleicht wäre auch alles ganz klar gewesen, wenn ich die Erläuterungen im Text hätte verstehen können - z.B., die Konstruktion dieser Kehlbleche zwischen Rumpf und Tragflächen.
    Die Grafik ist superb, alle Linien passen zu denen der nächsten Teile.

    Und der Karton ist klasse. Wo es notwendig ist, kommt man mit etwas Wasser gut zurecht und alles läßt sich gut formen.

    Schade ist allerdings das etwas armselig ausgestattete Cockpit. Und alles, was mit "Fahr" anfängt und mit "Gestell" aufhört, ist ein ziemliches Drama. Dass der Bugfahrwerksschacht verkehrt herum konstruiert, bzw. eingezeichnet ist, geht noch an, aber die HFW-Schächte sind schlicht Murks. Die hätten ein paar Prozent größer sein müssen.

    Und richtig Mist sind natürlich die viel zu kleinen Klappen des HFW. Also, über den Blödsinn schüttel´ ich immer noch den Kopf.
    Wo Herbut richtig in die Detaillierungs-Kiste gegriffen hat, sind die Räder des HFW.

    Aber irgendwie... die Dinger passen stilistisch nicht zum Rest. Gemessen am Rest des Modells superdetaillierte Schlappen zu haben, die in schlichte silberne Kisten einfahren sollen (mit einer Hydraulik, die beim ersten Versuch des Einfahrens, haufenweise teuren Schrott produziert)... das will nicht recht übereingehen.
    So, wie jemand, der sich richtig schnieke in Schale wirft mit Anzug und allem Pipapo und dann ein kariertes Holzfällerhemd dazu anzieht.

    Abgesehen davon: dass Herbut glaubt, die Teile würden ohne Stützdrähte stumpf aufeinandergeklebt, das Modell im Regal stehen lassen, ohne dass es nach ein paar Wochen die Grätsche macht, ist schon recht optimistisch. Naja, vielleicht steht ja in der Bauanleitung, dass man den ganzen Apparat sofort in einen Block Acryl eingießen soll. Dann geht das sicher.
    Ansonsten einfach Stützdrähte einbauen.

    Blöd ist auch, dass kein einziges Fitzelchen Rezerwa beiliegt. Naja, die Blätter sind gestopft voll mit Teilen, aber irgendwo hätte sich da vielleicht noch Platz finden lassen.

    Was ich bei der F86 und vor allem bei der MiG15 von Sajdak so geschätzt habe - dass alles irgendwie "aus einem Guß" ist, fehlt hier.

    Die beiden Vögel haben mich wirklich begeistert, die Ouragan hier hat... ja schon... irgendwie Spaß gemacht.
    Also, wer ein schnelles, gut konstruiertes, recht einfaches Modell sucht (die Teilenummern hören bei 101 auf, also schätze ich mal, das dürften so 150 Teile insgesamt sein), das in großen Teilen hervorragend passt, ist mit der Ouragan gut bedient.
    Alle, die ihren Träneneimer vollheulen, weil die Ruderpedale hier aus nur EINEM schnöden Teil bestehen, sollte was anderes wählen.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Das hast Du doch großartig gelöst.

    Was nicht passt wird passend gemacht.

    Der etwas abweichende Farbton fällt auf den Fotos kaum auf.

    Viele Grüße

    Wolfgang

    Herzlichen Dank.
    Besser hätt´s mir gefallen, das blöde Stück wäre ebenso gut konstruiert gewesen, wie der Rest, aber... ja, doch, ich bin auch ganz zufrieden.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Wolfgang Pesek November 10, 2025 at 2:49 PM

    Added the label Completed
  • Hallo Till!

    Deine Dassault MD 450 Ouragan ist Dir sehr gut gelungen! Vielen dank auch für die Gegenüberstellung der 3 Jets! So etwas gefällt mir immer sehr!

    Mit besten Grüßen aus Hagen

    Christoph


    "Der Mensch ist nur da in der vollen Bedeutung des Wortes Mensch wo er spielt und er spielt nur da, wo er Mensch ist."
    Friederich Schiller

    :!: Im Übrigen bin ich der Meinung, dass es den "Hohenhof" in Hagen als Kartonmodell geben soll :!:

  • Hallo Till!

    Deine Dassault MD 450 Ouragan ist Dir sehr gut gelungen! Vielen dank auch für die Gegenüberstellung der 3 Jets! So etwas gefällt mir immer sehr!

    Moin,
    danke!
    Diese vier Jets haben alle Spaß gemacht, aber die Huckebein, war, glaube ich, die Tollste. Danach die MiG und dann die F86.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Da hast du recht,Till! An den Baubericht der Huckebein kann ich mich noch lebhaft erinnern! Die oder der? Ouragan fügt sich würdig den schon von dir fertiggestellten Modellen bei... :)

    Viele Grüsse!

    Steffen

    Panta Rhei

  • Da hast du recht,Till! An den Baubericht der Huckebein kann ich mich noch lebhaft erinnern! Die oder der? Ouragan fügt sich würdig den schon von dir fertiggestellten Modellen bei... :)

    Viele Grüsse!

    Steffen

    Hey, Steffen,

    DAS Huckebein.
    Mit dem Konstrukteur hatte ich ja wirklich ein paar Probleme, aber was er mit der Huckebein abgeliefert hat, war wirklich vom Feinsten.

    Abgesehen von der Schnauze waren alle Fehler von mir. Und die Schnauze... tja, ich denke ja, da GABS einen Probebau.
    Cheers
    Till

    Is das Kunst, oder kann das wech?