17.KBW - Pilatusbahn 1:45 von Kurt Fehling
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Hallo Modellbauer,
nach einer ganzen Weile geht es mit dem Bericht weiter.
Zunächst wurden die beiden Konsolen am Kessel angebracht und das Ganze verschmutzt
Dann kamen das Wasserstandsschauglas und zwei Röhren dazu
Ich habe mich entschlossen zuerst das Führerhaus zu bauen und erst dann die Rohrleitungen und weiteren Teile anzubauen.
Dazu wurde zunächst die Außenkontur ausgeschnitten und dann die Laschen gecknickt
Das ist später aufgrund der teils sehr dünnen Wandstärkten viel schwieriger.
Auch bei der Rückwand wurde das so gemacht
und sieht fertig dann so aus
Die Ränder der Innenseiten wurden dann grau bemalt, damit es nicht auffällt, wenn die Außenschicht über die Innenschicht übersteht.
An einer Stelle unterhalb der Fenster wird Klebstoff aufgetragen
und die beiden Schichten sauber ausgerichtet und verklebt.
Wenn dies trocken ist, können sich die beiden Schichten nicht mehr verschieben und die restlichen Flächern werden abschnittsweise miteinander verklebt.
Hier sieht man am rechten Fensterausschnitt oben links einen Überstand der Außenschicht.
Wenn ich das wegschneiden würde, wäre die Außenseite nicht mehr gerade.
Diese Paßungenauigkeit fällt aber innen nicht auf.
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bei der Kabinenwand wird es genau so gemacht.
unterhalb des Frontfensters geklebt
Dann abschnittsweise der Rest (hier mit Kanüle)
Überstand am breiten Rahmen rechtes Bild und im linken weggeschnitten und gefärbt
Und so sieht es von Innen aus.
Jetzt wird die Wand vorgeformt
Hier mit angelehnter Rückwand.
Und dann an den Boden mit Kessel geklebt.
Das Original hatte übrigens keine Glasscheiben, was bei der Hitze des Kessels sicherlich gut so war.
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hier nochmals von der anderen Seite.
Weiter geht es mit dem Schornstein bzw. dem Rauchabweiser, der oben drauf kommt.
Hier im Bau
und hier mit den bereits gebauten Teilen
Und jetzt gab es eine Überraschung.
Der Schornstein paßt nicht auf die Markierung am Kessel.
Ich hab dann kurzerhand ein "Distanzblech" aufgebracht und zuvor gealtert
Jetzt sieht man es nicht, wenn man es nicht weiß
Und so sieht es von vorne aus.
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Nun zu den Bremshebeln und einer Handkurbel (könnte die Verstellung der Steuerkulissen sein)
Hier die Teile
Dann ausgeschnitten mit Verdoppelungen
Und an den Rückseiten zusammengeklebt
hier ist noch das bereits gebaute Handrad dabei
eingebaut sieht es dann so aus
Dann habe ich noch die Verstärkungsbleche unter dem Dach
plastisch mit Nietenköpfen gebaut und angebracht.
Die runden Teile sind wahrscheinlich Deckel zum Entleeren des Kessels
So sieht es dann fertig mit Handrad aus.
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Und zum Schluß noch die Ansicht von vorne
und auf dem Fahrgestell
Damit es nicht so leer aussieht hat sich schon mal der Heizer
alles angeschaut und er ist, so glaube ich, ganz zufrieden.
Im rechten Bild sieht man unten am Wagenboden die beiden Entleerungsdeckel
Mein Fazit:
der Bau der Kabine war herausfordernd, aber machbar.
Beim Zusammenkleben der Wandteile habe ich ein wenig gebangt, es hat aber ganz gut geklappt.
Die Handhabung beim Bau war durch die dünnen Streben schwierig.
Es ist nicht alles ganz gerade geworden, aber ich bin einfach mal zufrieden.
Die gewählte Baureihenfolge, mit den filigraneren Leitungen und Hebeln am Schluß war die richtige Entscheidung
und das schwierige Anbringen mit der Pinzette im Inneren das geringere Übel.
So weit so gut.
Es geht demnächst mit dem Passagierbereich weiter.
Viele Grüße
Ulrich
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Wahnsinn, was Du bis jetzt geschaffen hast! meine Hochachtung!

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Hallo Ulrich
Was Du da zauberst, ist einfach super. Das wird wieder ein sehr schönes Modell. Ist der Heizer eigentlich alleine im Führerstand? Falls Du keinen Lokführer haben solltest, ich könnte da mit einem aushelfen.
Grüße aus Heidelberg
Hardie
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Hallo Ulrich,
das sieht großartig aus.
Die Figur macht das ganze noch authentisch.
Viele Grüße
Wolfgang
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Hallo Horst, Reinhard und Wolfgang,
Vielen herzlichen Dank.
Reinhard, danke für das Angebot, aber es gibt noch einen Lokführer, dann wird es wie beim Original recht eng.
Ich will auch noch Fahrgäste einbauen, aber wahrscheinlich als Flachfiguren, da man ja sowieso nur durch die Fenster reinschauen kann
Viele Grüße
Ulrich
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Hallo Ulrich,
schön das du diesen Bogen zu leben erweckst,
bei mir steht das Modell ebenfalls in der Vitrine.
Ein Klasse Modell mit ein paar Tücken, etwas ziehen und drücken, doch es ist machbar.
Dir weiterhin viel Spaß mit der schönen Schweizerin.
Beste Grüße
Mike
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Hallo Mike,
danke und es freut mich, daß du das Modell auch gebaut hast.
Zeig ruhig mal ein paar Fotos.
Ich muss jetzt ein wenig Gas geben, damit ich rechtzeitig fertig werde.
Danke auch nochmals für das große Interesse am Bericht.
Viele Grüße
Ulrich
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Hallo Mike,
das hast Du sehr gut gebaut.
Gefällt mir ausgesprochen gut.
Viele Grüße
Ulrich
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Ein sehr schönes Model,

Als Literaturempfehlung gibt es das Buch "Lokomotiven und Triebwagen im Verkehrshaus der Schweiz", (ist in Luzern).
Ab Seite 40 - 45 gibt dazu Fotos und Infos. Ein sehr empfehlensertes Buch mit Fotos, Beschreibungen und genauen Maßen.
LG
Andreas
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Hallo Modellbaufreunde,
nach längerer Bauberichtspause geht es nun weiter.
Danke nochmals für die vielen Likes.
Hallo Andreas,
danke für die Buchempfehlung, ich werde mir das mal anschauen und ggf. kaufen, falls noch möglich.
Ich war nicht untätig und habe mit den Passagierabteilen weitergebaut.
Hier sind die einzelnen Wandteile: Außenwände (seitlich, vorne und hinten), Innenwände, Boden und Dach
Hier am Beispiel der Wand zum Führerhaus sieht man wie es gebaut wurde:
links die auf 0,5 mm Karton aufgeklebte und ausgeschnittene erhabene Struktur, in der Mitte die Außenseite und rechts die Innenseite mit Klebelasche.
Und hier alles zusammengeklebt
Und jetzt die Rückwand mit Fenster
links die Einzelteile, rechts die Innenkontur vorgeschnitten
Und dann die einzelnen Flächen ausgeschnitten.
Es empfiehlt sich, die ausgeschnittenen Elemente nicht wie auf den Bildern gleich herauszunehmen, sondern erst, wenn alle ausgeschnitten sind. Dann stabilisieren sich die Teile noch gegenseitige während des Schneidens
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Hier alleTeile, inclusive innerer Fensterrahmen ausgeschnitten
Die Scheibe wird zwischen die beiden Wandhälften geklebt.
Damit außen keine weißen Stellen zu sehen sind, wurde die unbedruckte Seite der Innenwand am Rand eingefärbt
Scheibe aufgekelbt und Wandhälften zusammengeklebt.
Nun eine Seitenwand: oben die Innenwand, darunter die Außenwand und denn die verstärkte Struktur
Die Fensterrahmen für die Außenseite
Alles ausgeschnitten (alles 3 mal plus Fensterrahmen war eine echte Gedultsarbeit)
und die Außenseite fertiggestellt
Hier beide Seitenwände mit Innenteil
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es folgen die Scheiben in unterschiedlichen Höhen, je nach Fensteröffnung
Auf der Außenseite aufgeklebt
Hier die außen und Innenseiten zusammengeklebt (je eine Wand von außen und innen)
Und hier mit den oberen Fensterrahmen
Damit man später, die Inneneinrichtung sauber ankleben kann, habe ich Auflagen aus 2 mm Finnpappe angebracht
Der Boden und die Sitze bekommen Querverbindungen, auf denen dann die Innenstruktur aufgebracht wird
zuerst zwei Wände und dann der ganzen Wagen
Hier sind die Bodenversteifungen montiert, von den Sitzbrettern habe ich leide kein Bild
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Jetzt kommt der Innenausbau und das Dach.
Hier alle Teile
Die Sitze und Zwischenwände werden entsprechend vorgeknickt
Und dann auf die Auflageteile und an die eine Stirnseitenwand angeklebt.
Die Seite zum Nachbarabteil habe ich mit 0,5 mm Karton verstärkt.
Und so sieht der Wagen dann aus
Das Dach wurde verstärkt, vorgebogen und mit den Versteifungsleisten versehen
Es ist nur lose aufgelegt, da ich später noch Passagiere hineinsetzen will
Am Wagenboden sind die Streben angebracht, an denen der Wagen im Original an Blattfedern aufgehängt ist.
Es ist eine interessante Biegekonstruktion, aber anhand des Anleitungsbildes kein Problen
So sieht es dann fertig aus.
Wie man sieht stimmen die Befestigungsstellen nicht ganz genau. ich habe alles so ausgerichtet, daß die Ansicht von außen stimmig ist.
Ebenso habe ich Karton unterklebt, damit die Höhe zu den Blattfedern paßt.
Das war es erstmal für heute.
Um es vorwegzunehmen, kann ich sagen, daß ich gestern das Modell fertiggebaut habe und "nur" noch den Bericht fertigstellen muß.
Da der Abgabetermin deutlich verschoben worden ist, mach ich mir diese Woche keinen Streß, um alles inclusive Wertungsbilder abzuschließen.
Die letzten zwei Wochen habe ich einen Sprint hingelegt um fertig zu werden, jetzt mach ich langsamer weiter.
Viele Grüße
Ulrich
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Hallo Modellbaufteunde,
es geht weiter mit der Aufhängung des Wagenkastens.
Zunächst aber vielen Dank für die vielen Daumen, das freut mich sehr.
Die Aufhängung ist federnd mit Blattfederpaketen ausgeführt, damit die Passagiere weniger Stößen ausgestzt sind (im Gegensatz zum Lokpersonal am Kessel).
Die Federn wurden auf 0,5 mm Karton aufgklebt, ausgeschnitten und das Ganze wiederholt, um eine größere Dicke zu erreichten.
Das habe ich so gemacht, da das Ausschneiden von 1 mm deutlich schwieriger und vor allem auch ungenauer ist.
Dann wurden die verstärkten Details aufgeklebt (siehe links oben)...
... der Wagenkasten aufgeklebt ...
...und die Federpakete angebracht.
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als Nächstes ist das Bremsgestänge für die hintere Bremse dran.
Es sind zwei Hälften, die gegenseitig zusammengeklebt werden.
Damit es etwas dicker aussieht habe ich die Teile vorher verdoppelt
Hier sieht man wieder die vielen verstärkten Kleinteile
Beim Anpassen habe ich festgestellt, daß das Gestänge zu lang ist, und oben keine Halterung für die Plattformwand vorhanden ist.
Deshalb ist es gekkürzt und ich habe einen einfachen Haltewinkel (oben rechts) gebaut.
So sieht es dann an der Plattform aus.
Gestänge gekürzt und stumpf angeklebt. Fertig
Dann gilt es, einen runden Behälter zu bauen, dessen Funktion ich nicht kenne
Er wird dann auf der anderen Seite der Rückwand, gegenüber des Bremsgestänges angebracht.
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Die nächsten Kleinteile sind zwei Gestänge
Und ein Kasten
Der Kasten ist der Aschekasten, der direkt unter der Feuerbüchse des Kessels auf der rechten Wagenseite angebracht wird. (das Modell ist auf dem Bild umgedreht)
Das Geststänge links daneben scheint für die Steuerung zu sein, endet aber am Wagenboden quasi im Nirgendwo.
Aus der Bildanleitung war leider nichts genaueres erkennbar.
auf der linken Seite gibt es nur das Gestänge
Zum Abschluß folgen noch zwei rechtwinklig verbundene Rohre, die wahrscheinlich eine Abdampfleitung darstellen sollen. (rechtes Bild ist wieder vom ungedrehten Modell)
Die drei Verstärkungsbänder wurden wieder plastisch dargestellt, die Position am Wagen ist nicht ganz klar.
Das soll es für heute gewesen sein.
Fortsetztung folgt bald.
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Ulrich
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So in der Waagerechten schaut das Modell recht gewöhnungsmäßig aus.
Gruß, Renee
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Hallo Renee,
da hast du vollkommen Recht.
Man sieht daran, wie groß die Steigung wirklich ist.
Da die Steigung auf der gesamten Strecke aber sicher nicht gleich ist, sitzen die Fahrgäste unterschiedlich gerade.
Ich würde mit der Bahn gerne mal mitfahren
Gruß
Ulrich
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So sieht es dann bis jetzt aus.
Hier sieht man, wie klein das Modell in Natura ist
Das Wagendach ist, wie schon gesagt nur aufgelegt, denn jetzt steigen die Passagiere über das Dach ein.
Es sind skalierte Scans von anderen Modellbögen, die von der Kleidung so etwa passen sollten.
Beide Seitenflächen sind gespiegelt und auf 0,5 mm Karton verstärkt
Jetzt sind die Abteile wenigstens nicht mehr so leer.
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Der Schaffner hat jetzt auch ein Seil für die Pfeife und das Dach ist dafür natürlich aufgeklebt.
Das Seil ist aus zwei Drahtlitzen aus Konstantandraht verdrillt
Auf der auf der einen Seite wird der in einen Spannzangenhalter eingeklemmte Doppeldraht von Hand verdrillt
auf der einen Seite ist der Draht um eine Halterung gelegt und wird mit einem Pinselstiel in dem Bereich, in dem die Verdrillung stattfindet, geführt (leicht nach rechts gedrückt).
Zum Schluß bekommt das Fundament noch eine Grundplatte, da das schmale Ding gerne umfällt.
Dazu wird eine doppelte Lage Wellpappe mit einem schwarzen Karton umklebt.
Hier auf der Rückseite
Damit sind Modell und Sockel vorläufig fertig.
Bilder und Fazit zum Bau gibt es umgehend, ich muß jetzt bei dem schönen Wetter erst mal ins Freie.
Viele Grüße und nochmals Danke für das großt Interesse
Ulrich
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Es folgen die Aufnahmen vom fertigen Modell, quasi als Rundgang beginnend auf der linken Fahrzeugseite von vorne nach hinten um das Modell herum.
Zuerst die Gesamtansich
Das Führerhaus mit Kessel
Details vom Triebwerk
Die Passagiere in den Abteilen
Hinterachse mit Bremsgetriebe und Wagenaufhängung mit Blattfedern
Und Bremsgestänge
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Hallo Ulrich,
ein herrlich 'schräges' Modell

Viele Grüße
Dieter
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Zum Schluß noch das Führerhaus
Triebwerksdetails
Blick von vorne
und von unten
Hier wäre der Bericht eigentlich beendet, ich lasse ihn aber noch offen, da ich die Zeit noch nutzen will um ein Landschaftssegment zu bauen.
Jetzt mache ich aber zunächst etwas ganz anderes. Ich werde zur Entspannung die Baureihe 89 von Bluebrix im großen Maßstab 1:18 aus Klemmbausteinen bauen.
Mein Fazit zum Modell:
Es ist ein sehr interessantes Modell eines einzigartigen Vorbildes, das für mich vor allem technisch sehr interessant ist. Die Recherchen waren sehr interessant.
Die Paßgenauigkeit der Teile war durchweg gut. Durch das Verdoppeln und Verstärken kam es stellenweise zu kleineren Paßproblemen, die aber nicht kritisch waren. Aufgedruckte Positionierungslinien (z.B. bei den hinteren Zahnstangenärdern) paßten teilweise nicht richtig.
Von der Grafik her hat das Modell einen ganz besonderen Charme (handgezeichnet, aufgedruckte Strikturen teils schattiert, wie z.B. die Nieten) so wie man es von Kurt Fehling gewohnt ist. Mir gefällt das seht gut. Die Linienstärken sind teilseise recht dick (trotz Verkleinerung) manchmal auch innerhalb einer Linie unterschiedlich.
Die Bauanleitung führt im Wesentlichen gut durch den Bau, ließ aber auch einige Fragen offen. Die Teilenummerierung war meist gut, selten fehlte eine Nummer ein mal war eine falsch.
Ein vorausschauendes Bauen ist unbedingt erforderlich (z.B. Höhe von Zahnstange, Rädern und Schienen)
Das Verstärken vieler Bauteile bringt bei genauer Betrrachtung einen deutlich besseren Eindruck, ab einer gewissen Entfernung vom Modell ist das aber nicht mehr so deutlich wahrnehmbar. Die Zahl der Bauteile wird dadurch deutlich größer, aber ich hatte viel Spaß damit.
Das Verschmutzen des unteren Wagenbereiches und des Kesselbereichs war meines Erachtens gelungen, oben am Wagen habe ich es gelassen. Die Schweizer hatten ihre Lok sich immer sehr gepflegt gehabt. Auch das Anbringen der Nietköpfe war den Aufwand wert.
Die spannendsten Stellen waren das Triebwerk (insbesondere die Zahnräder und Wellen), die Führerhauswände (passen die Innen- und Außenseiten?), die ganzen Details im inneren (Kessel, Fittings, Hebel, Leitungen aus Karton) und das Fundament mit Schienen und Zahnstange. Es hat aber alles gut geklappt.
Für mich ein lohnenswerter Bau mit einigen Improvisationen. Es hat viel Spaß gemacht.
Ich melde mich wieder, wenn es an die Landschaft geht.
Herzlichen Dank für das große Interesse am Baubericht und viele Grüße
Ulrich
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Hallo Ulrich,
Gratulation zur Fertigstellung der Pilatusbahn.
Da ist dir etwas sehr feines gelungen.
Deinen Baubericht hab ich mit großem Interesse verfolgt.....schaut man doch anders hin wenn man das Modell selbst schon gebaut hat.
Der Charme des Modells ist einfach Klasse.
Ein Bogen der Spielraum zur Interpretation lässt ist doch etwas feines.....
Der große Behälter auf der Schaffner Plattform dient übrigens zur Aufnahme von Wasser für die Dampfmaschine.....auf einigen der alten Fotos lässt sich eine Rohrverbindungen zur Dampflok, bzw. zum Kessel hin sehen.
....viel Spaß beim Landschaftsbau......bin gespannt wie es weitergeht.
Beste Grüße
Mike
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Danke Dieter,
Herrlich schräg trifft es perfekt.
Danke Mike,
Und danke für die Info.
Ich habe gelesen, daß der Fahrzeugrahmen gleichzeitig Wasserbehälter ist, dann ist der Behälter an der Plattform wahrscheinlich zum Befüllen gedacht.
Viele Grüße
Ulrich
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Hallo Ulrich,
danke für diesen begeisternden Baubericht, den ich mit großem Interesse und viel Freude verfolgt habe.
Gruß
Roland -
Meinen Glückwunsch zu diesem technisch einwandfreien Modell.
Du hast Dir bei dem Teil viel Mühe gegeben und das hat sich gelohnt.
Gruß, Renee
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