17. KBW Der Adler - Schreiber 1:20

  • Hallo Eiserne Bahner!

    Seid selber schuld, jetzt mische ich mal mit. Der Bogen ist bestimmt handgezeichnet. Die Bauabschnittsskizzen sind auf den Rückseiten der Bauteileblätter(!) verstreut. Ich habe es nicht überprüft, aber der Konstrukteur, Herr Pleiner, hat sicher darauf geachtet, die Bauskizzen und die gerade benötigten Bauteile sich nicht überschneiden(!). Dennoch habe ich aus Bequemlichkeit die Bauabschnittsskizzen aus dem Bogen gescannt und in einer Datei der Nummerierung nach von 1 bis 60 angeordnet, so muss ich nicht immer wieder die Rückseiten der Teilebögen neu durchsuchen. Auf dem Titelblatt ist ein pipifein gebautes Exemplar abgebildet, wenn ich es nur halb so gut hinbringe bin ich froh und stolz auf meine Bastelkünste. Das supern werde ich tunlichst unterlassen, weil der Bogen hat schon allein gut 1000 Teile, da muss ich nicht meinen, es noch besser machen zu können, zumal der Konstrukteur für gute Modelle steht und selber auch hin und wieder gerne mal ein Modell baut.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Hallo Wanni,

    ja ist das nicht bei allen Lokomotivrädern so, wegen des automatischen "Spurzentrierens" (so würde ich das als Laie ausdrücken)...

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Moin Gerald,

    erstmal schön, das du dich durchgerungen hast mitzumachen :)

    ja ist das nicht bei allen Lokomotivrädern so, wegen des automatischen "Spurzentrierens" (so würde ich das als Laie ausdrücken)...

    Generell bei allen Eisenbahnrädern. Dadurch das die Räder idR starr verbunden sind, müssen sie sich zwangsweise immer gleich schnell drehen. Durch die Konizität unterscheiden sich aber die Laufwege der einzelnen Räder, wenn sie nicht perfekt zentriert sind. Dadurch lenkt die Achse dann ein wenig ein um die Laufwege wieder anzugleichen. Die Achsen zentrieren sich also selbst (-> Selbstzentrierung).

    Und da sich diese Schlingerbewegungen unter Idealbedingungen periodisch wiederholen, nennt man das ganze dann auch Sinuslauf.

    Ein weiterer Vorteil dieser Selbstzentrierung ist die Tatsache, das das ganze auch in Kurven wirkt: Erreicht ein Zug eine Kurve, will er eigentlich geradeaus weiterfahren. Dadurch verändern sich die Laufwege der Räder und die Achse zentriert sich wieder selbst, indem sie sich in Kurvenrichtung ausrichtet.

    Bei Einzelradfahrwerken (verbreitet vor allem bei Talgo [ICE L] und Straßenbahnen), sind die Räder nicht mit einer starren Achse verbunden. Darum ist das Prinzip so hier auch nicht anwendbar. In Kurven hat man mit Einzelradfahrwerken dadurch auch mehr Probleme mit Kurvenquietschen. Die Räder sind soweit ich weiß aber trotzdem konisch.

    mfg

    Johannes

  • Hallo Ihr Lieben,

    Johannes lieben Dank für die umfassende Infomation.

    Wanni, ich habe jetzt extra bei den anderen Bögen nachgeschaut, tatsächlich liegt beim Adler eine Kegelstumpfabwicklung für die Laufflächen vor, selbst die hoch detaillierte Kaffeemühle hat das nicht. Du hättest das mir schon voher sagen können und ich dachte es wäre noch der einfachste Bogen, hm bei solchen netten Modellbaukollegen braucht man keine Feinde mehr, da sieht man mal wieder wie so ein Wettbewerb unser Gewissen korrumpiert, pfui! Aber so leicht gebe ich nicht auf, heute nicht!

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Nachtrag:

    Andreas, jetzt weiß ich das auch, dieser Schlingel, der Wanni!

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Und bei Waggon-Rädern auch ... 😏

    Sozusagen das eingebaute Differential-Getriebe.

    Aber bei Kartonmodellen wird das in der Regel nicht dargestellt, außer bei Deinem Modell 😏

    (glaub's ich zumindest 🤔)

    Hallo Wanni,

    Diese Radkonstruktion habe ich bei der "E-Lok 162 CD" in 1:25 von Angraf auch das erste mal so gesehen und mir gedacht das das übertrieben ist.

    Diese Lok war eigentlich meine erste Wahl für den Wettbewerb aber die ist zu detailliert (und bestimmt mit vielen Fehlern).

    Gruß Christian

  • Gerald, was wird denn jetzt aus dem Boeing Bomber?

    fragt KaEm

    Gerald, du hast Mut und kein fehlendes Selbstvertrauen - du kriegst den Vogel (ich meine den Adler) schon hin. Kein Wanni kann dich in eine Falle locken - der Herr hat nur ein loses Mundwerk und steht auf vollbusige russische Cartoonmädels.

    LG Klaus

  • - Hinweis für Gerald -

    Thomas hat bei den <Lustigen> seinen Bogen ausführlich besprochen,

    mit BIldern vom Original (oder einem Nachbau).

    Er hat Deinen Beitarg hier entdeckt und würde sich freuen, wenn Du reinschaust ...

    .. Fragen beantwortet er gerne auch ... :cool:

    Ja, ich hätte auch Rücksprache mit Silvana Busonia, ach ne, die heisst ja Ana Bosowska, na egal,

    zu ihrem Modell hätt` ich auch ein paar Fragen ... :pinch:

  • Hallo Wanni,

    danke für die Info, noch habe ich keine Fragen. Habe mittlerweile seine posts zum Adler gelesen, da haben er und einige sachkundigen Modellbauer über den fehlenden Antrieb des Adlers gesprochen. Mir ist das jetzt schon kompliziert genug. Werde also nix dazu efinden.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Hallo Ihr Lieben,

    KaEm: Wieso mutig, wir kleben alle nur mit Leim..., aber dem Wanni hat es hauptsächlich nur ein vollbusiges blondes französisches Cartoonmädel angetan, Natascha! Für die B-17 gilt heaven can wait...

    jetzt gibt es Futter bei de Fische...

    Bild 1: Vorderseite Bauteil 4

    Bild 2: Rückseite Bauteil 4, da musste ich lachen, in meiner Eingangspost habe ich geschrieben, dass man wohl darauf geachtet hätte, dass die Skizzen wohl nicht hinter den gerade auszuschneidenden Teilen plaziert sind, aber alles halb so schlimm.

    Bild 3: Seite von Bauteil 4, ich habe es nicht beim einfachen Aufdoppeln belassen sondern noch mit dünner Pappe unterfüttert, das gibt an den Rändern unregelmässige Kanten. Wenn man da nur einfärbt, sieht man trotzdem die Struktur und das sieht greislich aus. Abhilfe schmalen Tonpapierstreifen aufkleben.

    Bild 4: Ergebnis

    Bild 5: Eine lange Knickung im Abstand von gut 4 Millimeter, da helfe ich mir mit einem Lineal und einer Plastikkarte.

    Bild 6: Haupteile des Rahmens, bei den Längsträgern ist noch einiges zu tun, bis man das Ganze zu einem Rechteck zusammenfügt. Das Problem dürfte sein das Ganze rechtwinklig hinzukriegen. Aber eine selbstgeschnitzte Schablone kann da sicher helfen.

    Bild 7: Traumhafte Offset Druckqualität, wie man am Herkunftsschild gut sehen kann.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

    Edited once, last by Gerald Friedel (October 10, 2025 at 12:38 AM).

  • Hallo Ihr Lieben,

    in Bild 1 sieht man zwei Bauteile 12g und 12h. Teil 12h ist ein schönes Teil für den Modellbauer, weil man sieht die Papierstärke beim Knicken ist mit berücksichtigt worden. Beim Teil 12g gruselt es mich, denn die Verbindung zwischen Federaufhängung und Vorder-, Rückseite des Federpakets ist für meine (Un)fähigkeit zu punktuell.

    Ich habe mir erlaubt einen etwas anderen Weg zu gehen:

    Das Federpaket wird kompakt mit einzelnen Tonpapierstreifen (schwarz, rot und eine Lage gelb) gebaut, das Ergebnis sieht man in den Bildern 2 bis 4. Der Prototyp ist leider noch nicht ganz so wie ich es mir wünsche, aber ich hoffe die nächsten kriege ich besser hin. Man sieht auch die Bauteile 12h und auch 12a habe ich beibehalten. Es ist als ein Hybrid-Teil. Mein Trost ist, man sieht die Federpakete hauptsächlich von der Seite, und die sieht ganz gut aus (Bild 5) Danach werden die Federträger stumpf an die Enden des Federpakets verklebt.

    In Bild 6 sieht man etwas was man nicht hätte tun sollen: Ich habe die Längsträger des Rahmens bereits zusammengeklebt. Vom Konstrukteur, Herrn Pleiner, kommt der Tip, dass man die Federpakete von den kleineren Lokrädern mit deren Aufhängungen vorher innen einkleben soll, bevor man die Träger zusammenklebt. Er hat völlig recht. Ich war derjenige der schneller klebt als sein Schatten, dafür darf ich das dann mühsam in die Träger reinfriemeln.

      

      

    Herzliche Grüße
    Gerald

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  • Hallo Freunde des gepflegten und entspannten Modellbaus,

    es geht wieder ein Stückchen weiter.

    Bild 1: da ich ja die Federn vom Halter abgetrennt habe, müssen diese nun extra angefertigt werden. Da ich es etwas leid war 3,5 mm lange mit 2 mm Durchmesser Röllchen zu rollen, habe ich mir dieselbigen ersatzweise aus Zahnstocher 1,8 mm Durchmesser geschnitten. Mußte dabei aber feststellen, dass das korrekte Ablängen handwerklich für mich auch nicht ganz trivial war (und deshalb auch dauerte).

    Bild 2 - 3: die fertigen Ersatzfedern mit Halterungen, Ansichten dazu

    Bild 4: Rahmen mit nun eingefädelten Federn und angegebrachten Stangen (mit Acryl-Silber eingefärbt) innerhalb der Längsrahmen. Obacht geben, die Stange, die beim Herstellerschild vorbeiläuft ist kürzer als die andere. Die Achsabstände um die Mittelachse sind also nicht symmetrisch.

    Bild 5: Etwas größer, hier sieht man auch meine selbstgemachten Nieten (Weißleim draufgetupft und dann mit der entsprechenden Farbe übermalt). Fun Fact am Rande, ich war schon darauf und dran beim Dealer meines Vertrauens LC-Sechskantmuttern zu bestellen. Glücklicherweise bin ich auf die Idee gekommen auf Originalabbildungen nachzugucken, ob es wirklich welche sind. Und siehe da es sind Rundkopfnieten. Ich wußte nicht, dass es sowas auch zu kaufen gibt, daher die Weißleim-Methode, ist nicht so gleichmäßig, aber ich bin's zufrieden.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Hallo Ihr Lieben,

    nun geht es hier auch mal weiter. Noch ein kleiner Nachtrag die Gestängeteile die längs zum Rahmen (je Seite vier Stück) bei den kurzen, die noch nicht in der vorherigen post in den Bildern zu sehen sind unbedingt nachmessen, wie lang die sein müssen, denn lt. dem Konstrukteur sind diese zu kurz (Teile 8 u. 8d.). Auch vorsichtshalber bei den Teilen (8g u. 8c).

    In Bild 1 sieht man die Vorderseite worin der Kessel ein gefasst ist. dann die Schutzbleche der großen Mittelräder, sowie die Federpakete der Mittelräder. Die Schutzbleche habe ich auch mit der Messingfarbe angemalt. In Bild 2 habe ich den Frieden noch nicht getraut und habe innen Abstandshalter eingeklebt, so dass mir nicht die Frontplatte "durchfällt". In Bild 3 ist die Vorderplatte eingepasst. Mit dem Übermalen ist das so eine Sache, damit geht auch die Binnenzeichnung flöten. Der Konstrukteuer hat sich viel Mühe gemacht die Nieten und Muttern der Schreiben als kleine Kreise zu malen. Daher habe ich bei den übermalten Teilen (hier in Bild 4 war es Silberfarbe) dann mit kleinen Kartonscheiben aufgepäppelt.     

    In Bild 5 sieht man die hauseigene Werbung an der Kesselhalterung vorne beim Lokführerstand, ich habe mich entschieden es nicht zu übermalen.

    In den Bilder 6 - 8 sieht man die Stützen, die den Kessel mit dem Rahmen verbinden, ich habe diese mit Karton verstärkt. In Bild 9 da ist der Lokführerstand zu sehen, die weiße unterbrochene Linie über dem Türchen zum Einheizen, die soll man mit Schwarz übermalen (Tip vom Konstrukteur), habe ich auch später getan. Bild 10 zeigt die vordere Kesselhalterung.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

    Edited once, last by Gerald Friedel (November 15, 2025 at 1:31 AM).

  • Und hier noch ein paar Armaturen beim Lokführer Bild 1 und 2.

    Bild 3 gibt die Gesamtansicht für den momentanen Bauzustand wieder (Isn't she lovely? @Stevie Wonder).

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Hallo Dampfeisenbahner...,

    nun ist der Schlot dran... und gleich war er in den Sand gesetzt, bzw. sah er sah sehr faltig aus Bild 1. Ich will mich gar nicht auf das feste Papier herausreden, ich habe es verbockt.

    Nun ich habe das Endstück ab geschnitten, das Rohr entlang der Klebelinie aufgeschnitten und Bauteil eingescannt. Die schlecht sichtbaren Rändern habe ich mit der Pfad-Funktion von "gimp" nachgezeichnet. Der Bauteil Ausdruck wurde dann auf schwarzes Tonpapier händisch übertragen und so ein neues Rohr erstellt. Die güldenen Bänder habe ich auch neu erstellt, die Positionen habe ich mit Bleistift ebenfalls auf das Tonpapier übertragen. Und wieder alles mit Nieten versehen. Die Endstücke des Schlotes sollten stumpf verklebt werden, das war meine Sache nicht, die ersten drei stumpfen Kegel (links, Bild 2) habe ich mit Laschen verklebt (Reihenfolge der Kegelstücke ist lt. Bauanleitung 42g - 42i - 42k, das passt aber nicht, man muss 42g - 42k - 42i bauen, Hinweis vom Konstrukteur). Die letzen 2 Kegelstümpfe (42m u. 42o) gehen gut stumpf, weil der in den Schlot eingelegte Kegelstumpf 42r als Halterung dient (rechts, siehe Bild 2). Bild 3 - 5: Neuer Schlot.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

    Edited once, last by Gerald Friedel: lechts und rinks wervechselt (November 16, 2025 at 11:16 PM).

  • Hallo Andreas,

    der Neue schon, nicht aber der Alte. Und es war ein ziemlicher Aufwand...

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Das finde ich auch!

    Ich benütze übrigens bei Röhren und Schornsteinen zumeist Innenverstärkungen (Plastikröhrchen, Pappröhrchen), dann gibt`s keine Falten oder unerwünschten Eindrücke am Bauteil.

    Mit herzlichem Gruß, Ulrich

  • Hallo Igel Freunde!

    Andreas, danke für die freundliche Einschätzung, aber hoch 1 hätte es auch getan.

    @Rainhard, vielen Dank für Dein Lob.

    Theo, merci für den Tip, er liegt so auf der Hand, dass ich gar nicht drauf gekommen bin.

    Weiter geht es mit dem kupferfarbenen Aufsatz gleich nach dem Schlot, keine Ahnung wozu der gut ist, sieht aber schmuck aus. Bild 1 zeigt die schon soweit zusammengebauten Teile. Die Ringe sollen auch wieder stumpf verklebt werden. Aber das stumpf verkleben von kreisförmigen Teilen gelingen leichter, wenn sie auch wirklich kreisförmig sind. Deshalb habe ich selbstgeschnitzte Pappscheiben in die Ringe gelegt. Es geht so für mich auch ohne Laschen (habe es vorher ohne Klebe ausprobiert). Am Zylinder ist untenrum noch das Bautel 44c, lt Konstrukteur soll man da noch etwas zugeben, weil es sonst zu kurz ist. Das habe ich auch gemacht, das ist in Bild 2 zu sehen. Bild 3 zeigt das Ganze zusammengebaut und kupferbemalt an der Lok.

    Das Geländer beim Lokführerstand ist was für Spezialisten, zumindest wenn man die grauen Zwischenflächen rausschneiden möchte. Wie im Bild 4 zu sehen ist, sind die Stäbe gerade mal einen halben Millimeter bereit. Wenn ich das mit dem Skalpell durchziehe gibt es bei mir ein Gemetzel. Also anders: Bild 5 zeigt einen Stahldraht mit passenden Durchmesser. Ungefähr bei 1,4 mm des Lineals ist der Draht plaziert. Bild 6 zeigt ein wenig die Vorgehensweise, die "Stabhalterungen" unten und oben wurden abgeschnitten und an denen werden die Drähte verleimt. Das rausgeschnitteneTeil zwischen den "Stabhalterungen" dient als Schablone, damit man weiß, wo die Drähte zu liegen kommen müssen. Ein Gewicht hilft, dass das Ganze eben bleibt und sich während des Trocknens nicht verschiebt. Die Verleimung geschieht auf der Innenseite, Bild 7. Bild 8 zeigt beide Geländerteile von der Aussenseite.

    .

    Herzliche Grüße
    Gerald

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  • Hallo Ihr Lieben,

    heute sieht es nach nicht viel aus, aber es war zeitintensiv.

    Bild 1 zeigt, dass ich die Leimsuren mit einem Silber eingefärbten Papierstreifen abgeklebt hab, dann sieht es nicht so unordentlich aus.

    In Bild 2 sind die Geländer montiert und noch einiges an Gestänge.

    Bild 3 Hinweis vom Konstrukteur Thomas Pleiner, das Ende von Bauteil 43b braucht ein mit 1,5 mm Durchmesser abgerundetes Ende (dreiviertelkreis Grün) mit aufgesetzten Bolzen (grüner Pfeil).

    Herzliche Grüße
    Gerald

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  • Hallo Ihr Lieben,

    und schon wieder ein Teil fertig gestellt. Der goldgelbe dünne Schlot hinter dem umgedrehten Kupferkessel. Bild 1 zeigt die "sophisticated" Variante in 3-D (links) und die vereinfachte Variante für denjenigen, der sich nicht soviel Arbeit machen kann oder möchte. Die schwierigen optionalen Bauteile sind mit einer dünnen roten Linie umrandet. Aber trotzdem glaube ich, dass dieser Bausatz einem Neukartonisten nicht so einfach zu empfehlen ist, allein der Räderbau (selbst wenn die Zwischenräume nicht ausgeschnitten werden) ist nicht so einfach und man muss auch bei den Waggons ziemlich große Teile verbauen z. B. die Dächer und Seitenwände, ich finde große Teile sind ab einer bestimmten Größe auch nicht leicht zu verarbeiten.

    Bild 2 dieser kleine Schlot nun mit Lokomotive und Bild 3 ein wenig näher am Schlot.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Hallo Eisenbahner,

    ja der Adler lebt noch ist aber noch nicht flügge. Was meine Bastelmotivation gedownsized hat, sind die Räder der Kolomotive ( Michael Ende). Viele der Konstrukteure von Lokomotiven verwenden die Scheibentechnik. Der Konstrukteur hier ging einen anderen Weg, Der äußere Radkranz ist als "rund gebogener Kasten" ausgeführt und die Nabe mit den Speichen mit eingeklebt. Ich habe es zweimal versucht, aber es ist mir nicht gelungen. Die Räder sehen grottenhässlich aus.

    Bild 1 Anleitung

    Und das Ergebnis:

    Bild 2: Unsaubere Kanten und Spalten. Bild 3 zeigt dass die Speichen nicht um die Mitte herum im Radkranz eingeklebt sind. Im "gelben Forum" gibt es Bilder, dass es auch sehr viel besser geht. Die Speichenpositition im Radkranz wäre bei mir treffender geworden, wenn ich vorher auf dem Bauteil der Innenseite die Mitte markiert hätte.

    Jetzt bin ich am Überlegen, ob ich nicht einfach wie beim Schornstein vorgehe und die Räder nochmal neu zeiche (mit scannen und so) und dann nochmal starte, mit dem gespeichten Rundeisen.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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