BR 38 mit Wannentender - Pappenbauers Mikrobahn feat. maxhelene

  • Moin zusammen,

    wie bereits angekündigt, werde auch ich bei dieser Bastelrunde was zusammen schustern... doch was hab ich vor?

    Das ich Dampfloks in 1:250 baue, hat der ein oder andere womöglich schon bemerkt. :D Dieses Mal soll es darum gehen, zwei Bögen zu kombinieren und durch Detailarbeit und Umbauten aufzuwerten.

    Dazu habe ich mir den freien Download in diesem Forum von Pappenbauers BR 38 von Werner schön in Farbe ausdrucken lassen auf 160g Papier.

    Allerdings soll das entstehende Modell zu meinen vorhandenen Modellen passen, was ist also zu tun?

    Räder verdoppeln und ausstechen, komplette Steuerung in den entsprechenden Ebenen aufbauen... das Bedarf einer Überarbeitung des ganzen Rahmen bzw. Fahrgestells.

    Alles was weiß ist soll dreidimensional abgedeckt werden, dazu Witte statt Wagner- Windleitbleche.

    Und was ist jetzt das zweite Modell? Auch vom Pappenbauer, nämlich der Wannentender der BR 42, auch ausgedruckt auf 160g.

    Diese Kombi hatte ich vor dreißig Jahren als erste und einzige Schlepptenderlok von Märklin und letztes Jahr habe ich sie in Hanau entdeckt!

    Ich bitte um Geduld, denn meine Zeit ist weiterhin knapp bemessen und bei dem, was ich vor habe, starte ich ja direkt mit einem selbst geschnitzten Rahmen. Das wird ein paar Stunden zum Start in Anspruch nehmen.

    Dann wünsche ich meinen Bastelkollegen viel Erfolg und vor allem Spaß dabei das Eisenbahnjubiläum kartonal zu würdigen!

    Sodann, bis bald und viele Grüße vom Rhein!

    Matthias

  • Das freut mich, dass Du "meine" Lok im Modell nachbaust. Ich war damals 5 Monate dabei, als sie in Lengerich/Westf. bei der TWE (Teutoburger Wald Eisenbahn) unter der Regie von Thilo Berchtold wieder zum Leben erweckt wurde. Du hast es sicherlich schon bemerkt: die Lok hat zwei unterschiedliche Zylinder: links den Altbauzylinder mit dem "hohen" Aufbau, rechts einen Neubauzylinder. Der Wannentender sieht sicherlich moderner aus und war auch beim Personal beliebter: der Umlauf war immer frei und das Personal durch den hohen Kohlenbunker windgeschützter. Außerdem war sie dadurch laufruhiger. Trotzdem ist der preuss. Kastentender einfach schön und er wird (im Original) zum Jahreswechsel wieder wie neu erscheinen. Da blieb keine Niet im Blech. Bei Bedarf an Informationen bitte melden. Ich kenne wirklich jede Schraube an der Lok.

    liebe Grüße

    Hajo

    beste Grüße vom hänschen

  • Moin,

    Ich interessiere mich schon, wo die Lok verblieben ist und wie ihre Geschichte der letzten 30 Jahre war. In Lengerich hab ich sie vor Ewigkeiten auch noch erlebt, dort war sie wohl von 1983 bis 1993 stationiert.

    Beste Grüße von Frank

    (schraubt und werkelt an der 41 052 mit)

    ... I just sit here and watch the river flow ...

  • die 38 1772 steht in Hanau, der Tender im nördlichen Ruhrgebiet bei der Stiftung deutscher Eisenbahn Niederrhein in einer Halle, wo er zum Jahreswechsel fertig werden soll. An die Lok gehts erstmal nicht, weil da eine andere Lok höhere Prio besitzt. Eigentümer ist immer noch Walter G. aus Hamburg.

    Die Lok lief in allen erdenklichen Stadien: zur Inbetriebnahme am 7.5.1983 mit Kastentender und Witteblechen (die "DB-Ohren"), zum Jubiläum ohne Windleitblechen, die DB hat dann die großen Wagnerbleche als "Bezahlung" für die Einsätze 150 Jahre deutsche Eisenbahn in Nürnberg gebaut. Nach dem Unfall in Epfenhofen, wo die Lok an der Einfahrtweiche entgleiste und ein Signal "rasierte", wurde sie, trotz verzogenem Rahmen, wieder mit allerlei Tricks und Würdigung der TWE wieder ans Laufen gebracht, allerdings mit Wannentender. Später hat sie dann die Witte-Bleche wieder bekommen, bis sie dann doch abgestellt werden musste.

    beste Grüße vom hänschen

  • Matthias K. February 20, 2026 at 1:00 PM

    Changed the title of the thread from “17. KBW - BR 38 mit Wannentender - Pappenbauers Mikrobahn” to “17. KBW - BR 38 mit Wannentender - Pappenbauers Mikrobahn feat. maxhelene”.
  • Moin zusammen,

    der Genesung im trauten Heim geschuldet, hat es mich an den Basteltisch gezogen um endlich die vielangekündigte BR 38 zu bauen.

    Um die BR 38 in einem ähnlichen Detailgrad bauen zu können, wie ihre Vorgängerinnen, hat mir Robert maxhelene dankenswerterweise erneut mit seinem Lasercuter beigestanden und mir mit Hilfe von Risszeichnungen und dem Bogen einige Teile im Bereich des Fahrwerks gemacht.

    Damit habe ich auch angefangen, erstmal ein bißchen abmessen, anpassen und den Fahrwerksrahmen vorbereiten.

    Die Achslager mit Federung gabs extra, die entsprechenden Ausbuchtungen habe ich

    ausgestochen, passt alles.

    Zum Vergleich, der unbehandelte Rahmen....

    Um die Räder anzubringen musste erst noch ein Abstandshalter- Kartonring aufgeklebt werden, da die Räder auf den Spurkranz geklebt werden.

    Nach ein bißchen anpassen und ausrichten habe ich abgelängte Polystyrolstäbchen als Achsen eingeklebt.

    Danach gings ab aufs Testgleis und siehe da, alles passt, wackelt und hat Luft.

    Als nächstes kommt jetzt der Kessel, damit man die Lok mal sicher irgendwo anfassen kann.

    Viele Grüße vom Rhein!

    Matthias

  • Als nächstes kommt jetzt der Kessel, damit man die Lok mal sicher irgendwo anfassen kann.

    .....freue dich bitte nicht zu früh, der Kessel, ist zwar verlockend, aber anfassen macht ganz, ganz böse Beulen....aber das weißt du doch. :) :) :)

    Viele Grüße Andreas

  • Matthias K. February 21, 2026 at 1:04 PM

    Changed the title of the thread from “17. KBW - BR 38 mit Wannentender - Pappenbauers Mikrobahn feat. maxhelene” to “BR 38 mit Wannentender - Pappenbauers Mikrobahn feat. maxhelene”.
  • Hallo zusammen,

    vielen Dank für die vielen Daumen und die Beiträge! Wahnsinn! :thumbsup:

    AndreasJaeger und Helmut B. : Vielen Dank für das Lob, wenn ihr an den LC- Teilen interessiert seit, da meldet euch doch ganz nett beim lieben Robert, da geht bestimmt was! ^^

    Andreas Hübner : Sorg dich nicht, in dem Maßstab ist der Karton so störrisch, da haben zufällige Beulen keine Chance.

    René Pinos : Vielen Dank, um sie in der Kolumbuskaje zu zeigen braucht man auch noch einige Personenwaggons... wenn Helmut keine Lust hat, kann ich ja mal die BR38 mit den Donnerbüchsen mitbringen, das sollte auch gehen.

    So, ich habe gestern einiges geschafft, aber zwischendurch keine Bilder gemacht, aber noch sieht man alles gut.

    Ea gab den Kessel mit Führerstand, Dampf -, Sanddome und den Schornstein. Kesselumlauf mit der signifikanten Schürze.

    Ebenfalls ist die dickere Rauchkammer schon im Bausatz bedacht, womit das der Wiedererkennungswert der BR38 erreicht ist.

    Die schwarzen Teile sind alle aus dem Bausatz und nur an mancher Stelle ergänzt bzw. modifiziert.

    Die Waschluken und Rohre werden noch dargestellt, die weißen Markierungen verschwinden alle noch!

    Die Fortsetzung des roten Kesselumlaufs vom Zylinder bis zur Pufferbohle ist nicht enthalten, gehört für mich aber dazu, weshalb ich die selbst geschnitzt habe.

    Die Unterseite hat durch die eingesetzten Polystyrolstäbchen eine gut Stabilität gewonnen.

    Zum Abschluß nochmal ein Bild mit Größenvergleich auf Gleis!

    Gestern ist mir viel gelungen, aber lasst euch nicht täuschen, es geht viel langsamer weiter! ;)

    Ich würde mit diesem Bericht auch gerne den Rahmen des 17. KBW verlassen.

    Zum einen wird das nicht mehr fertig und zum anderen hab ich mit dem Glaskasten ja mein Teil schon beigetragen.

    So dann, schönes Wochenende, bis zum nächsten Mal!

    Viele Grüße vom Rhein!

    Matthias

  • ....akkurate Räderstellung, beschäftige ich mich auch gerade.....deine Radgewichte sind 90 Grad zum Gleis, also muss die andere Seite ,die Gewichte oben sein also 180 Grad zum Gleis, damit die Radgewichte das "Andrehen " der Räder vereinfachen......

    Johannes Gründling .... help, noch einmal..... das interessiert bestimmt........ sorry Matthias das ich in deinen Bericht stoße, aber, was Mut das Mut. :) :) :)

    Viele Grüße Andreas

  • ....akkurate Räderstellung, beschäftige ich mich auch gerade.....deine Radgewichte sind 90 Grad zum Gleis, also muss die andere Seite ,die Gewichte oben sein also 180 Grad zum Gleis, damit die Radgewichte das "Andrehen " der Räder vereinfachen......

    Johannes Gründling .... help, noch einmal..... das interessiert bestimmt........ sorry Matthias das ich in deinen Bericht stoße, aber, was Mut das Mut. :) :) :)

    So wie Matthias sie verbaut hat, sind sie doch schon um 90° verdreht :rolleyes:

  • Servus Andreas,

    so wie sie Matthias angebracht und Johannes es beschrieben hat, ist es richtig. Bei einer 180° Drehung der Räder würde die Lok nicht laufen.

    Aus dem Niederstrasser, die Bibel der Lokomotivführer "Leitfaden für den Dampflokomotivdienst" hab ich dir folgendes Bild herauskopiert. Hier sieht man deutlich den 90° Versatz der Gegengewichte.

    Quelle: Niederstrasser - Leitfaden für den Dampflokomotivdienst

    .

    Servus aus Wien

    Robert

    "Stell dir vor da ist ein Forum und keiner schreibt was rein!"


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    Edited once, last by maxhelene (February 21, 2026 at 8:12 PM).

  • Servus miteinander,

    vielen Dank für die vielen Daumen, freut mich sehr! :)

    René Pinos : Das muss ich schweren Herzens verneinen. :| Mein Jahresstart und momentanen Lebensumstände gestatten mir dieses Jahr den zeitlichen Invest nicht, aber es hat mir so gut gefallen, dass nächstes Jahr fest in Planung ist. ^^

    Andreas Hübner : Gerne kannst du so eine Frage stellen, hat uns immerhin noch ein tolles Bild vom Robert eingebracht. ;)

    HaraldK : Vielen Dank, da hast du Recht, das Dampflokthema reicht ja bis in meine Kindheit zurück.... und ohne die LC-Teile wäre es so wiklich nicht zu machen.

    Ein bißchen ging es noch weiter und ich konnte die Steuerung der rechten Seite komplett anbringen.

    Desweiteren habe ich Waschluken und die Mechanik von Führerhaus zur Steuerung angedeutet.

    Bevor jetzt Zweifel entstehen, die Steuerung ist nach einer Simulation für die Heusinger Steuerung umgesetzt, die Stellung des Hauptgestänges und der Kurbel für das Ventilgestänge stimmen so, der Ventilschieber ist scratch gebaut und kommt dort auch an die Grenzen der Auflösung.

    Ein Gesicht gabs auch noch, die Pufferbohle wurde mit 3D - Druck Teilen bestückt. Die Scheinwerfer sind aus dem Bogen, wobei der an der Rauchkammertür fehlt.

    Den habe ich mir aus einem zweiten Bogen dazu geschnitzt.

    Jetzt fehlen nur noch die "Ohren", die werde ich mir jedoch komplett scratch herstellen müssen.

    Bis zum nächsten Mal, macht's gut!

    Viele Grüße vom Rhein!

    Matthias

  • Moin Matthias!

    Der Scheinwerfer fehlt nicht unbedingt. Bis 19xx hatten alle Loks nur zwei Lichter.

    Wenn also das Modell dieser Zeit entspricht, stimmt es.

    Grüße

    Hanns.G

    Hänschen klein ging allein in die weite Welt hinein...das e-bike wartet schon.