AV-8B Harrier II plus; Orlik Nr. 185; Maßstab 1:33

  • Hallo zusammen,

    ich hab' mich dann also mal gleich ans Werk gemacht, und bevor mir wieder ganz viele hochintelligente Begründungen einfallen, warum ich die Außenlasten ja überhaupt nicht mehr bauen muß, hab' ich das lästige Geraffel mal gleich an den Anfang des Projektes gestellt.... Dann muss ich das später nicht mehr bauen :D

    Die materielle Beschaffenheit des etwas störrischen Orlik-Kartons sollte dem geneigten Fachpublikum ja bekannt sein, weshalb die Anfertigung der Seitenwender eine ziemlich üble Grenzerfahrung war. Rundungen mit derart kleinem Radius, über solch eine Bauteillänge hinweg sind schon irgendwie anders biestig ;( und nebenbei auch nur mit gründlichem Anfeuchten der Rückseiten überhaupt zu bewältigen :wacko:

    Bei den kleinen Raketen passt vom Durchmesser her ein Stück Schaschlik-Spieß super als Innenleben und mit einem solchen kann man dann auch nochmal etwas mehr Rundung reinrollen. Die beiden längeren Projektile sind etwas dicker, dort habe ich eine angefeuchtete Papierschicht um die dünne Stricknadel gerollt und danach mit der dicken Nadel den Raum bis an den Karton ausgefüllt, um irgendwie die Rundung nachzubearbeiten. Die Raketen mit dem größeren Durchmesser haben auch ein Innenleben aus Schaschlik-Spieß bekommen, wobei ich diesen noch bedarfsgerecht mit Büropapier aufgerollt habe, zwecks Erhöhung der Dicke.


    Die Außentanks sind dann klassische Segmentkleberei. Von der Passgenauigkeit nicht ganz auf Halinski-Niveau, aber dann doch irgendwie so machbar, daß es am Ende erträglich aussieht.

    Das zweite Bild zeigt den Unterschied zwischen Klarlack und kein Klarlack.

    Und damit kann dieses doch sehr herausfordernd zu klebende Zeugs erstmal eine Weile eingelagert werden 8o


    Nun kann es also endlich ans eigentliche Modell gehen :thumbup: Man soll die Spanten erstmal "trocken" stecken, was, aufgrund des etwas unorthodoxen Bauweise, durchaus Sinn macht. Nur leider fällt das alles ziemlich schnell wieder auseinander, wenn man es nur schief anschaut 8| Also dann doch lieber ganz klassisch mit Kleber arbeiten :whistling:

    Teil 1 muss etwas zugesägt werden, wenn man getreu der Textaleitung erstmal die inneren Verstärkungsteile anklebt :pinch: Insgesamt ist Nr. 1 auch nach vorne hin etwas zu kurz geraten, was man aber später unmöglich noch sehen kann, womit das auch wieder egal ist.

    Teil 2 mit dem zugehörigen Spant wird erstmal noch nicht montiert, weil mir noch nicht ganz klar ist, in welcher Reihenfolge das Cockpit am besten sinnhaft möbliert wird. Hier ist mal wieder "Learning by doing" angesagt...

    Gruß,

    Daniel.

  • Hallo Daniel,

    den Halinski-Harrier, den ich damals gebaut habe war glaube ich ich noch handgezeichnet. Und so paßgenau war der Kit auch nicht.

    Also Du baust einen hübschen Orlik Harrier, der sicher mit dem Halinski-Kit keinen Vergleich zu scheuen braucht. Das Innenleben vom von Dir gebauten Cockpit gefällt sehr gut, weiter so.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Moin, Daniel,
    ach, wie hübsch... ein Harrier.
    Den von Gerald erwähnten Harrier von Arsenal hatte ich auch mal, aber nie gebaut.
    Und... ja, ich meine auch, der wäre noch handgezeichnet gewesen. Und aus der Zeit... vermutlich von Halinski und seiner Frau Jadwiga selbst konstruiert.

    Ich bin gespannt, was du da zauberst.

    Viele Grüße
    Till

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • So jetzt habe ich den Kit auch, frisch angeliefert...

    Also die Triebwerksauslässe am Rumpf können beweglich gemacht werden. Aber nicht synchron wie beim Halinski-Harrier...

    Aber mit einer kleinen Abänderung kann man die vorderen zwei und dei hinteren zwei jeweils synchron verstellen. Aber ob die Dingens überhaupt synchron verstellbar waren, beim echten Harrier, scheint mir fraglich. Ich denke es war von Vorteil das empfindliche Gleichgewicht beim Schwebezustand durch eine einzeln ansteuerbare Ausrichtung und ebenso Schubkraft zu regeln, am besten automatisch, da könnte auch eine plötzlich auftretende Windböe noch abgefangen werden. Ein Pilot wäre da wahrscheinlich überfordert.

    Aber da weiß KaEm bestimmt mehr oder darf es nicht verraten.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Die Düsen des Originals schwenken sich synchron wie beim Halinski Harrier. Das ist soweit korrekt wiedergegeben.
    Die Hub-/Schubdüsen sind tatsächlich nur für den Lift verantwortlich, die Steuerung im Schwebeflug erfolgt über Steuerdüsen die mit Zapfluft vom Triebwerk betrieben werden an den Flächenenden und dem Heck des Harriers.

  • Hallo zusammen,

    Und... ja, ich meine auch, der wäre noch handgezeichnet gewesen.

    Ich hab' mich mal etwas tiefer in Geralds Baubericht gekniet 8o Ich bin immer wieder erstaunt, was ihr aus den grausigen Bastelbogen-Schandtaten der Neunziger für hochansehliche Modelle herauszaubert :thumbsup: Faszinierend ist auch jedes Mal wieder, um wie viel besser das gebaute Modell aussieht, im Hinblick auf das zugrunde liegende "Gemälde". Ich kann sowas überhaupt nicht bauen :thumbdown: Den Schreiberbogen-Minicooper hab' ich völligst gekillt, einfach nur, weil die Schneidelinien sehr dick sind und ein präzises Bauen so (für mich) überhaupt nicht machbar ist ;( Ich brauche eine präzise computerkonstruierte Grundlage, dann kann ich auch (manchmal, tatsächlich :whistling: ) ein schönes Modell hinstellen. Wanni braucht hier natürlich auch wieder seine Portion Extralob, er stellt ja schließlich auch manchmal den einen oder anderen handgemalten Fly-Bogen in bewundernswerter Weise in die dritte Dimension :thumbup:

    Also Du baust einen hübschen Orlik Harrier, der sicher mit dem Halinski-Kit keinen Vergleich zu scheuen braucht.

    Ich glaube, man kann das gar nicht wirklich vergleichen, siehe oben. Aber diese Mechanik für die Synchronität der Schubdüsen, die du da reingebaut hast... Respekt! Das ist echt abgefahren :thumbsup:


    Zurück zur modernen Konstruktion. Ich empfehle jedem, der das Modell auch bauen möchte, sich an meine hier abgebildete Reihenfolge zu halten. Die Textanleitung sagt, man soll erst das komplette Spantengerüst zusammenbauen, bevor das Innenleben an die Reihe kommt. Ich wüßte allerdings nicht, wie man dann noch die Seitenteile da reinwürgen soll ;( Zum Glück habe ich mich konsequent von unten nach oben durchgebaut, so macht es überhaupt keine Probleme :thumbup:

    Ärgerlich ist nur der Grafikfehler vorne an der rechten Cockpit-Innenverkleidung. Den habe ich mit einem Stück Grau aus der Ersatzfläche zugeklebt. Lustigerweise passt keiner der Ersatzflächen-Grautöne zu den Außenlasten oder dem Cockpit-Innenleben. Also habe ich hier einfach das Annähnerndste verwendet ?(

    Wie bei Modellen von modernen Düsenflugzeugen üblich, lebt die Cockpitdetaillierung auch hier hauptsächlich vom Pilotensitz. Somit ist alles, was da drumherum gehört, glücklicherweise nicht sehr bauteilintensiv. Ich merke allerdings andauernd, wie verwöhnt ich davon bin, daß ich zuletzt auf dem Flugzeugsektor überwiegend diverse Halinskis gebaut habe ;( Ich ERWARTE einfach unter jedem Hohlkörper ein Struktur gebendes Spantengerüst, um das ich entspannt drumherumbasteln kann 8o Das hier ist aber eine "Russenkonstruktion", da gibt es stattdessen eher umbaute Luft, ein gesundes Maß an Improvisation und das beständige Beschwören der legendären fünf Schimpfworte, mit denen man angeblich die komplette russische Sprache abbilden kann :D Aber einerseits wurde mir nie verraten, um welche geflügelten Worte es sich hierbei genau handelt und andererseits ist das Modell auch zu gut, um die ganze Zeit rumzufluchen :thumbup: Die umbaute Luft lässt sich nämlich sehr passgenau stumpf vor das Instrumentenbrett kleben :thumbsup: Das hatte ich mir deutlich schlimmer vorgestellt.

    Wobei, so ein Formspant zwischen den beiden Segmenten hätte das ganze natürlich deutlich vereinfacht ?( Egal, ging auch so :cool: Leider musste ich die innere Seitenverkleidung der beiden oberen Holme ebenfalls aus der Ersatzfläche selbst generieren. Hierfür gibt es im Bogen keine Bauteile, scheinbar soll man einfach die Kanten der Spanten färben ?( Das reimt sich zwar leidlich, sieht aber noch viel schlechter aus, als der poetische Wert, den diese Übung gar nicht hat :D Zwei dünne Pappstreifen sind jedoch schnell geschnippelt, also auch kein Weltuntergang.

    Nun bin ich der Meinung, daß der Pilotensitz und das Visier, die von der Nummernfolge her als nächstes an die Reihe kämen, erstmal nur störend wären.

    Deshalb gehe ich erstmal an die Außenverkleidung des Cockpitbereiches, der ein separates Modul darstellt und nach seiner Fertigstellung sowieso erstmal beiseite gelegt wird. Sitz und Visier finde ich sinnhafter zum Platzieren, wenn die Außenhülle schon drüber ist. Dann verfummelt man diese Hochdetail-Teile am Ende nicht noch aus Versehen ins Jenseits :pinch:

    Gruß,

    Daniel.

  • Wanni braucht hier natürlich auch wieder seine Portion Extralob, er stellt ja schließlich auch manchmal den einen oder anderen handgemalten Fly-Bogen in bewundernswerter Weise in die dritte Dimension ...

    Äh??? 🤔. Neiheiiiin ... Ich hab' , vor Urzeiten, mal die Saab Draken gebaut, war aber so der einzige Fly Bogen.

    Der maxe (Mr. Fly aka Mr. Doppelspant) ist bestimmt der Bastelkönig, den Du da meinst ... 🥹

    Mich darfste aber trotzdem Extraloben, einfach so, ist auch verdient ... 🥴🥳

  • Achja, stimmt, die Ki-45 🤘

    Die Modelle existieren leider nicht mehr 🫣. Lagerschaden 🥺

    Aber wo Du die gerade erwähnst: Die kommen in 1:45 bestimmt extrem gut ... ☺️

  • Hallo Daniel,

    Das hier ist aber eine "Russenkonstruktion", da gibt es stattdessen eher umbaute Luft, ein gesundes Maß an Improvisation....

    Hm... dass kann ich nicht so nachvollziehen (ich habe die Flügelspantenkonstruktion der Orlik-Harrier vor mir, die ist im Vergleich zur Halinski-Harrier sehr viel üppiger). Und wenn ich mich noch recht entsinne, habe ich sogar noch Autopoliturwatte zwischen die Spanten gepackt, damit der Luftraum zwischen den Spanten etwas fülliger wird.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Moin Gerald,

    ich wollte damit nicht ausdrücken, daß der Orlik-Harrier irgendwie dilettantisch ist! Natürlich ist das eine moderne Konstruktion mit allen Schikanen und natürlich (und Gott sei Dank, ebenfalls :thumbup: ) steckt da viel mehr Spantenstruktur drin, als in einem handgezeichneten Modell von 1998. Das meinte ich ja damit, daß man das nicht wirklich vergleichen kann. Allerdings merkt man so in diversen kleinen Details, die vergleichsweise bei modernen Halinskis bis zum letzten Zehntelmillimeter perfekt durchkonzipiert sind, daß es dann im Zweifelsfall unter "Bassd Scho 8o " verbucht ist :D Das ist auch nix Wildes, nur so eine gewisse Charakteristik in der Gesamtkonstruktion, die ich bewußt überspitzt dargestellt hab' :whistling:


    wenn ich mich noch recht entsinne, habe ich sogar noch Autopoliturwatte zwischen die Spanten gepackt

    Ich hab' im ersten Moment gedacht, daß du damit einen Tragflächenbrand darstellen wolltest :D Auch ein großartiges Momentum in deinem Baubericht :thumbsup:

    Gruß,

    Daniel.

  • Hallo Daniel,

    danke für die Klärung. Leider habe ich schlechte Nachrichten, ich dachte ich könnte etwas machen zwecks synchron tanzende Austrittsdüsen, aber das liefe auf eine heftige Massnahme in den Spanteninnereien hinaus. Selbst die vorderen Zwei sind so nicht machbar, Weil der Spant A22 genau an der Stelle sitzt wo man Luft bräuchte um die Mechanik zu bauen. Aber ich werde noch ein bisschen

    darauf rumdenken, vllt. fällt mir da noch was Sinniges ein.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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  • Machbarkeitsstudie:

    Die Kreisscheiben haben den gleichen Durchmesser wie die Öffnungen in der Aussenhaut. Der ganze Mechanismus sollte in den Spanten plaziert werden, nicht wie hier aussen. Dazu müssen aber bei 2 Querspanten Durchbrüche geschaffen oder gar gezweiteilt werden. Die Pappkonstruktion des Verbindungsträgers sollte natürlich durch einen stabilen Stahldraht ersetzt werden. Die Durchmesser der Kreisscheiben für die Gestängekonstruktion können auch kleiner sein.

    Bild 1: Schwarze Striche auf Kreisscheiben geben Richtung der Austrittsdüsen an (den krummen Bleistift- und Kugelschreiberstrich auf der rechten Scheibe ignorieren). Hier waagrecht nach hinten --> normaler Vorwärtsflug

    Bild 2: Schubdüsen im Winkel von 45° Grad nach unten.

    Bild 3: Schubdüsen im Winkel von 90° Grad nach unten (Sorry für die fehlende Schärfe).

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Sorry Daniel,

    einen post muss ich noch bringen. Habe die Pappkonstruktion durch ein Stück Draht ersetzt:

    Bild 1: Wie gehabt 90° Grad nach unten

    Bild 2: Sogar die 10° Grad Vorwärtsneigung läßt sich realisieren und man sieht die Aussparung ders Drahtes um die rechte rechte Achse muss gar nicht so hoch sein. Das ist wichtig, denn

    nach oben ist nicht so viel Luft, denn da kommt die Rumpfhülle.

    Bild 3: Wenn man auf die Vorwärtsneigung verzichtet, hat man die Halinski-Lösung.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Boa ey, Gerald 8o Dich hat das Harrier-Fieber aber auch schon ganz gut erwischt :thumbsup: Für mich sind Kartonmodelle reine Standmodelle. Wenn ich besagten Bereich überhaupt irgendwie hinbekomme, werde ich alles schön fest verkleben. Ich baue bei meinen Rennwagen auch keine lenkbaren Achsen, drehbare Räder oder vergleichbare andere Extraleins ein. Nur Flugzeugpropeller mach' ich dreh- und abnehmbar.

    Bevor ich aber zur Rumpfsektion mit den Schubdüsen komme, ging's erstmal darum, irgendwie die Cockpitgeschichte einigermaßen qualitativ abzuschließen. Ich habe erstmal die Außenhaut vorgefertigt, um sie dann als Ganzes über das Spantengerüst zu ziehen und danach Stück für Stück anzukleben.

    Die Nasenspitze ist mal wieder ohne irgendeinen Spant als Innenleben konzipiert ;( Machbar, aber sehr fummelig :wacko: Bei den Teilen 19 und 20 habe ich eine Änderung vorgenommen. Da das besagte Segment beim Anschluß an die vordere Außenhaut nochmal eine komplexe Wölbung vollzieht, die man nicht einfach so von hinten übers Spantengerüst hinweg sauber ausformen kann, habe ich entlang der hinteren Knicklinie (gerade runter, kann problemlos hinterher stumpf verklebt werden :!: ) einen Schnitt gesetzt, um so zwei weitere Seitenteile zu erhalten, mit denen ich mit besagter Wölbung sauber am Vorderteil anschließen kann. :thumbup:

    So sieht die Geschichte jetzt aus:

    Stand jetzt steckt da noch kein Krümelchen Fremdmaterial drin, eine absolut reine Papierarbeit :thumbsup:

    Weiter geht's mit dem Zusammenstecken von dahinter gelegenen Spantenkonstruktionen, glaube ich ?(

    Gruß,

    Daniel.

  • Hallo Daniel,

    super saubere Arbeit, die Du da ablieferst!

    Ja das Pummelchen war schon immer einer meiner Favoriten, mittlerweile bin ich auch so eingestellt, lieber nix beweglich, dann spielt man auch nicht rum. Aber ab und wann packt mich der Ehrgeiz, und wenn ich den Harrrier wieder mal baue, den von Orlik, dann werden es bewegte Zeiten. Die Drahtstückchen werde ich gut aufheben, nebst den Pappscheibchen.

    Kannst Du bitte auf einem der Bilder zeigen wo Du eingeschnitten hast?

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Moin Gerald,

    das Foto hab ich schon gemacht :cool: Aber hier nochmal zur Erläuterung:

    Teil 20 hat eine Knicklinie. Die Übergänge von 18 zu 19 und auch von 19 zu 20 sind aber jeweils leicht bis mittelschwer gewölbt, so daß zumindest ich das nicht in Endverklebung direkt am Spantengerüst sauber aufkleben kann ;( Also habe ich die Knick- zu einer Schneidelinie umfunktioniert, jeweils 19 und die Hälfte von 20 noch "offline" an die Außenhaut geklebt, dann das Gesamtkunstwerk über das Spantengerüst gezogen und zu guter Letzt hinten die Trennlinie in Teil 20 stumpf verklebt. Vorteil der Aktion: Diese Klebekante wird später sowas von unsichtbar sein, weil sie innerhalb des Lufteinlaufes nochmals an einen Spant angeklebt wird.

    Gruß,

    Daniel.

  • Merci beaucoup,

    für den Extra-Erklärbär!

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Hallo Daniel

    die Cockpit-Sektion gefällt mir ausserordentlich vor allem das Näschen ist super!

    Grüsse Nik

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind (Albert Einstein)

    N.K.

    Derzeit im Bau: IJN Nagato 1:200 von Dom Bumagi, HMCS Waskesiu Card Fleet 1:200, MiG 21MF Answer-Angraf 1:33
    Fertig: Mellum, Indianapolis,TAKAO Digital Navy 1:250,Korvette Agassiz 1:250, NJL TOGO CFM 1:250 .
    Petrojarl Cidade de Rio das Ostras JSC skaliert auf 1:250
    Hellcat, Halinski

  • Hallo Woody,

    die gleiche Spannung befiel auch mich, aber das mache ich einem Baubericht, wenn ich die Orlik-Harrier selber baue. Jetzt genieße ich erstmal Daniels Bericht (auch mit dem Hintergedanken, dass er hoffentlich alle Fallstricke des Kits aufspürt und getreulich darüber berichtet) als Referenz!

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Jetzt genieße ich erstmal Daniels Bericht (auch mit dem Hintergedanken, dass er hoffentlich alle Fallstricke des Kits aufspürt und getreulich darüber berichtet)

    Also einen Fallstrick hätte ich noch, zum Berichten. Leider bin ich aber sowas von tief in den Strick gefallen, daß ich alles entsorgt habe :cursing: :cursing: :cursing:


    Für den nächsten Bauabschnitt wird man mit dieser großartigen Skizze hier "versorgt":

    Damit ist schön abgebildet, was am Ende rauskommen soll, wunderbar. Die Textanleitung sagt dazu: Nimm die Teile 22 bis 29, baue sie zusammen und vergiss bitte die Spanten A17 und A18 nicht... Besagte Spanten tauchen übrigens auf keiner Skizze überhaupt nirgends auf :pinch:

    Also ist mal wieder "Freischwimmer machen" angesagt :cursing: Und so hab' ich mich also durchprobiert, Innen- und Außenleben geklebt, mich an der großartigen Passgenauigkeit erfreut und ein Bisschen ratlos rumprobiert, was ich wohl mit den Spanten machen soll, die auf keiner Skizze vorkommen und zu denen die Textanleitung sagt, ich solle das halt mal irgendwie zusammenbauen :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing:

    Und so hab' ich dann A18 schon mal dort platziert, wo sie sich fast von automatisch selbst hinplatzieren. A17 habe ich zur Formgebung vorher reingesteckt und dann wieder rausgeholt... Aus A18 musste ich dann Eckchen rausschneiden, weil sonst das Innenleben nicht mehr gepasst hätte. Sah aber immer noch alles gut aus und zu guter Letzt habe ich das Innenleben reingesteckt und ambitioniert von unten Stück für Stück mit dem Außen verklebt. Sah am Ende echt Bombe aus:

    Anschließend habe ich die Sache mit der Cockpitsektion verbunden und auf einmal hat alles, was vorher fünfundzwanzig Trockenanproben spielend ausgehalten hat, überhaupt nicht mehr gepasst. Mit ganz viel roher Gewalt konnte ich die oberen und unteren Enden des Lufteinlaufes in Position drücken, was aber a) hässliche Beulen erzeugt hat und b) mit Kleber nicht dauerhaft zu fixieren war. Also ging's mit ratloser Wegschneideritis weiter...

    War dann aber zu viel konzeptlose Reduktion und der Spant A17 hat hinten auch nicht mehr gepasst und noch mehr hässliche Beulen sind entstanden :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: Vielleicht könnte der nächste, der sich an den Bogen wagt, zuerst den Lufteinlauf am Rumpf fixieren und erst dann die Spanten einsetzen, eventuell kann man es dann ohne Gewalt entspannt und auch qualitativ kleben ?( Weiß ich aber nicht. Ich bin hier fertig. Wenn an der kniffligsten Stelle überhaupt die Anleitung nur noch sagt: "Jo, mach halt mal, irgendwie 8o ", bin ich dann auch ziemlich macht- und hilflos.


    Ab in die Tonne mit der Sch****, Schwamm drüber, nächstes Projekt auf die Matte :cool:

    Gruß,

    Daniel.

  • ......Daniel,

    wann kommt das April, April, ich wollte euch nur einen Schreck einjagen. Soll es ja schon gegeben haben, das das Modell ganz ganz vorsichtig in den Papierkorb gesteckt wurde....

    Viele Grüße Andreas

  • Hallo Daniel,

    Schade, auf der Fotografie sah es noch sehr gut aus, aber ich kann dich verstehen, wenn es sch….. ist, dann ist s halt so. Ich hab den Bogen auch liegen und wenn ich den anschneide, werde ich versuchen, deinen Vorschlag umzusetzen

    Grüsse Nik

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind (Albert Einstein)

    N.K.

    Derzeit im Bau: IJN Nagato 1:200 von Dom Bumagi, HMCS Waskesiu Card Fleet 1:200, MiG 21MF Answer-Angraf 1:33
    Fertig: Mellum, Indianapolis,TAKAO Digital Navy 1:250,Korvette Agassiz 1:250, NJL TOGO CFM 1:250 .
    Petrojarl Cidade de Rio das Ostras JSC skaliert auf 1:250
    Hellcat, Halinski

  • Hallo Niklaus,

    ich bin mir ziemlich sicher, daß der Hund genau dort begraben liegt, weil das Modell insgesamt nicht so wirkt, als hätte es irgendwelche kapitalen Konstruktionsfehler. Bloß ein paar Nachlässigkeiten in der Bauanleitung :cursing: Nochmal eine Skizze aus einem anderen Blickwinkel und ein paar Sätze zur korrekten Abfolge beugen solchen Erlebnissen der dritten Art in der Regel vor, würde ich meinen.

    Gruß,

    Daniel.

  • Ach, Daniel...
    So´n Scheiß! Aber echt.
    Womit wir wieder an dem Punkt der aussagekräftigen Zeichnungen, bzw. Bauanleitungen wären.
    So ärgerlich.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Womit wir wieder an dem Punkt der aussagekräftigen Zeichnungen, bzw. Bauanleitungen wären.

    Genau das meinte ich am Anfang. Erstmal sieht die Skizze halinskimäßig spitze aus. Und dann merkt man, das gewisse Perspektiven und wichtige Informationen plötzlich fehlen. Das kann man aber nur "unterwegs" feststellen, wenn man die Anleitung braucht, um diverse kontroverse Umsetzungsfragestellungen zu beantworten.

    Na ja, der Nächste, der sich das Ding zumutet, kennt zumindest schon mal das Thema mit den Lufteinläufen. Sehen wir es mal als so eine Art Staffellauf an. Irgendwann schafft's einer, bis zum Schluss durchzukleben.

    Gruß,

    Daniel.

  • Hallo Daniel,

    das ist ein Mist! Der nächste der dat Dingens anschneiden wird muss wohl tage- und nächtelang die Teile studieren um herauszufinden wie was und vorallem warum zusammen gehört! Du kannst wenigstens Russisch oder Polinsch, damit kann ich gar nicht dienen, so ein Schiet.

    Aber die Lufteinlässe beim Halinski-Harrier waren auch ziemlich garstig, obwohl die nicht so vielteilig wie die beim Orlik-Kit, da habe ich ja auch ziemlich rumgemurkst. Aber das ist der Reiz und Fluch der zweifachgerümmten Flächen in Papier...

    Ich muss mich mit meinen Kommentaren zurückhalten, ich habe anscheinend eine negative Aura oder schlechtes Karma oder noch schlimmer, beides!

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Du kannst wenigstens Russisch oder Polinsch, damit kann ich gar nicht

    Ich habe die Deepl-App, die übersetzt neuerdings direkt aus abfotografiertem Text :thumbsup: Geht mit Russisch zwar nicht, dafür mit Polnisch um so besser 8o Das spart Arbeit, wie die Hölle :thumbup:

    Ich muss nur noch rausfinden, ob das auch bei Halinski funktioniert. Da stehen ja immer diese Bruchzeichen im Text, das gab bisher regelmäßig Trouble beim Auslesen mit OCR :pinch:


    ich habe anscheinend eine negative Aura oder schlechtes Karma oder noch schlimmer, beides!

    Ach quatsch, Wanni ist schuld, mit seiner beständig destruktiven Manifestierung :D :D :D

    Gruß,

    Daniel.

  • Jetzt würde ich viel lieber die Harrier anschneiden, als die B-17 fertigbauen. Aber wenn ich das anfange wird es uferlos, habe sowieso noch zwei unfertige Bauten in der Schleife.

    Also Wanni, ich weiß auch nicht, warum Du der Schuldige sein sollst...

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin