Hallo zusammen,
ich hab' mich dann also mal gleich ans Werk gemacht, und bevor mir wieder ganz viele hochintelligente Begründungen einfallen, warum ich die Außenlasten ja überhaupt nicht mehr bauen muß, hab' ich das lästige Geraffel mal gleich an den Anfang des Projektes gestellt.... Dann muss ich das später nicht mehr bauen ![]()
Die materielle Beschaffenheit des etwas störrischen Orlik-Kartons sollte dem geneigten Fachpublikum ja bekannt sein, weshalb die Anfertigung der Seitenwender eine ziemlich üble Grenzerfahrung war. Rundungen mit derart kleinem Radius, über solch eine Bauteillänge hinweg sind schon irgendwie anders biestig
und nebenbei auch nur mit gründlichem Anfeuchten der Rückseiten überhaupt zu bewältigen ![]()
Bei den kleinen Raketen passt vom Durchmesser her ein Stück Schaschlik-Spieß super als Innenleben und mit einem solchen kann man dann auch nochmal etwas mehr Rundung reinrollen. Die beiden längeren Projektile sind etwas dicker, dort habe ich eine angefeuchtete Papierschicht um die dünne Stricknadel gerollt und danach mit der dicken Nadel den Raum bis an den Karton ausgefüllt, um irgendwie die Rundung nachzubearbeiten. Die Raketen mit dem größeren Durchmesser haben auch ein Innenleben aus Schaschlik-Spieß bekommen, wobei ich diesen noch bedarfsgerecht mit Büropapier aufgerollt habe, zwecks Erhöhung der Dicke.
Die Außentanks sind dann klassische Segmentkleberei. Von der Passgenauigkeit nicht ganz auf Halinski-Niveau, aber dann doch irgendwie so machbar, daß es am Ende erträglich aussieht.
Das zweite Bild zeigt den Unterschied zwischen Klarlack und kein Klarlack.
Und damit kann dieses doch sehr herausfordernd zu klebende Zeugs erstmal eine Weile eingelagert werden ![]()
Nun kann es also endlich ans eigentliche Modell gehen
Man soll die Spanten erstmal "trocken" stecken, was, aufgrund des etwas unorthodoxen Bauweise, durchaus Sinn macht. Nur leider fällt das alles ziemlich schnell wieder auseinander, wenn man es nur schief anschaut
Also dann doch lieber ganz klassisch mit Kleber arbeiten ![]()
Teil 1 muss etwas zugesägt werden, wenn man getreu der Textaleitung erstmal die inneren Verstärkungsteile anklebt
Insgesamt ist Nr. 1 auch nach vorne hin etwas zu kurz geraten, was man aber später unmöglich noch sehen kann, womit das auch wieder egal ist.
Teil 2 mit dem zugehörigen Spant wird erstmal noch nicht montiert, weil mir noch nicht ganz klar ist, in welcher Reihenfolge das Cockpit am besten sinnhaft möbliert wird. Hier ist mal wieder "Learning by doing" angesagt...
Gruß,
Daniel.