Drehscheibe Westig, oder die Gleise für meinen Schienenbus...
-
-
Um das Signal beweglich zu machen hatte ich diesen Umstand bereits in die Planung einfließen lassen.
Der Test mit dem Draht ging dann auch ganz zufriedenstellend.
Das lässt sich beim schnellen Wechsel der letzten beiden Fotos erahnen (Fotomontage).
Jetzt muß ich das Ganze "nur" noch zwischen die - und mit den Schienen der Weiche montieren.
Mal schau'n ob das klappt...
-
Als nächstes wurde nun der gebogene Draht mit einem Kartonstreifen vereint, welcher unter den Schienen, zwischen den Schwellen beweglich verläuft.
Will sagen, er läßt sich hin und her schieben. Nun wurde als nächstes das Signal mit dem losen Kartonstreifen auf das Gleisbett geklebt.
Wenn man nun an dem Kartonstreifen zieht oder schiebt, wird das Signal um 90° gedreht.

Nach einer ausgiebigen Funktionsprobe wurde auch noch ein Teil zum anfassen am anderen Ende verklebt.
Nun kamen die vorgefertigten Weichenschienen an die Reihe. Mit Hilfe meiner Spur-Schablone konnte jetzt zuerst die gebogene,
anschließend die gerade Weichenschiene am äußersten Ende, auf die letzte Schwelle geleimt werden.
Am gegenüber liegenden spitzen Ende wurden sie mit dem Schiebe-Kartonstreifen verbunden.
-
-
Einfach genial, Renee

Viele Grüße
Dieter
-
Klasse gelöst.....
!Gruß
HaJo
-
Hallo Renee,
Deine Detaillösungen sind es, die mich immer wieder faszinieren.
Da sieht immer alles so locker aus und sagt nichts über die Zeit des Knobelns und des schweren Denkens....
-
Ich hab's mal gefilmt..
-
Oberaffenrattenscharf!!!!!
Einfach super!
Herzlich, Martin
-
sieht super aus -
Hallo Renee!
Das hast Du klasse gemacht!!!

-
Alter Schwede. Das ist mal cool!
-
So liebe Freunde und Kartomverwerter...
Hier entsteht eine längere Pause. Nach der Ausstellung in Hemer, geht's gleich auf große Fahrt
nach Alsleben. Dort spielt auf dem "Laut open Air Festival" (Heavy Metall) der Sohn meiner Freundin
in der Band "Die Bestien" Gitarre. Und morgen am Samstag wird er fünfundfünfzig. Den wollen wir dort überraschen.
Danach gibt einige weitere Geburtstage und Arzttermine. Und dann hat das Kinderbuch Priorität.
Ach ja der neue Rechner mit Win11 muß auch noch eingerichtet werden. Es gibt also viel zu tun.
Bis demnächst in diesem Theater,
Euer Renee
-
-
Ibuprofen Chapter…

-
Genau:
SONS and DAUGHTERS of ARTHROSE
-
-
So liebe Skalpell- und Scherenfreunde...
Ab jetzt geht's, trotz der enormen Hitze
, auch mit der Darstellung von Westig-Drehscheibe weiter.
Da hab ich mir zunächst Gedanken dazu gemacht, die recht groß gewordene Grundplatte zu Teilen.
Und dann sind da ja auch noch die Schranken. In den 70er Jahren sogar noch mit Behang.
Dafür wurde als Erstes eine Zeichnung erstellt. Und zwar mit einer kleinen sowie einer großen (doppelten) Schranken. -
Und da der Behang wohl das kniffeligste Teil an der Sache ist, hab ich damit angefangen.
Hier mußten zunächst die Ösen für die Streben gebogen werden.
Um alle auf die gleiche Länge zu bekommen, hab ich meinen Stirnschneider etwas modifiziert.
Dann wurde der Draht 0,5, wie folgt gebogen.
Für die Ösen des Gehänges wurden einige Streben dann in der Mitte geteilt. -
Diese wurden nun in die Zwischenräume der Behangschienen geklebt.
Zum entfernen der Überstände hab ich einen Nagelknipser verwendet.
Nun begann das vorsichtige Einfädeln der Streben in die Schienen. Erst alle oben, dann unten.
Der fertige Behang mußte nun noch, mit dem inzwischen auf 3 mm gerollten Baum, verbunden werden.
Und so schaut das aus.
Gruß, Euer
schwitzender Renee -
Wow,
Feinmechanik at its best. Damit kannst du versuchen als Goldschmied umzuschulen.

Meinen vollen Respekt!
-
Hallo Reinhard,
klasse gebaut.
Was für ein Aufwand für ein paar Schranken.
Viele Grüße
Wolfgang
-
Wahnsinn im positiven Sinne, Reinhard.
Viele Grüße
Dieter
-
Moin Renee,
deine letzten Fotos rufen Erinnerungen hervor... der Bahnübergang nebenan (Bahnhof Iserlohn Ost) war zu meiner Jugend noch in Betrieb und diese Art von Schranken waren auch dort im Einsatz. Es kam schonmal vor, dass "jemand" den unteren Teil der Schranken einfach mal beiseite geschoben hat, um noch schnell auf die andere Seite zu rennen
Was waren das noch für Zeiten...Danke für die Eindrücke; du setzt das alles genial um

LG aus der Nachbarschaft

Lars
-
Weiter geht's mit der Antriebseinheit.
Auf http://pkprepo.net/mechanische-schranke/ findet man eine sehr detaillierte Bauanleitung für eine Schranke mit Behang in 1:25.
Allerdings geht es mir nicht darum solch ein funktionierendes Schrankenmodell in 1:45 zu bauen, (wobei, machbar wär's schon)
sondern vielmehr darum, die Erinnerung an Westig Drehscheibe so gut wie möglich nachzuempfinden.
Die Widererkennung hat dabei Priorität.
Zuerst also einmal Zeichnen und dann Schritt für Schritt zusammenbauen.
Für die Lagerung des Baumes hatte ich mir so meine Gedanken gemacht.
Das hat funktioniert.
-
Nun rückte der Baum wieder ins Blickfeld.
Die Gegengewichte mußten geschnitten und montiert werden.
Darüber hinaus gab's noch eine Lagerschale für den Drehpunkt und eine feste Schrankenbaumstütze.
Und dann konnte die komplette erste Schranke montiert werden.
Ich hab sie mal in ein Styrodur-Reststück eingelassen um zu testen wie das wirkt. -
Nun stoße ich allerdings auf eine eher grundsätzliche Frage.
Soll der Schacht für das Gegengewicht von der Grundfläche nach oben überstehen?
Macht Sinn, damit da nichts hinein fällt und die Schranke somit blockiert.
Oder doch eher mit dem Boden abschließen? Eine entsprechende Suche im Internet gab da kaum Aufschluß. Habt Ihr eine Idee?
Soweit mal, Euer Renee -
Hallo Reinhard,
das Bild 1 ist richtig, bin mal auf die Suche nach alten Bildern aus meinem Heimatdorf gegangen, da gab es in meiner Kindheit
noch solche Schranken.
Quelle:http://www.geschichtsverein-bordesholm.de
Gruß
Jürgen
-
Danke Jürgen...
Nach genau so einem Bild hab ich vergeblich gesucht. 
Gruß, Renee -
Hallo Reinhard
Die Schranke ist phantastisch (wie alles andere übrigens auch)
Otto
-
Nun wurde die Grundplatte geteilt. Kein Problem, nur bei den Schienen wurde es heikel.
Unter größter Vorsicht mit Cutter, Skalpell und Rasierklinge ist es aber schlußendlich gelungen.
Das mußte nun auf eine Platte geklebt werden. Dazu hatte ich eine Schrankrückwand auserkoren.
Der erste Versuch mit Sprühkleber ging in die Hose. Aber ein weiterer Versuch mit reichlich Weißleim klappte ganz gut.
Und nun geht's ans gestalten des Terrains. Um die Straßendecke auf Schienenoberkante zu erhöhen, soll das Gelände ausgedruckt und auf Wellpappe geklebt werden.
Aber das wird erst nächste Woche was werden.
Heute geht's mit meiner Liebsten zunächst nach Aachen und von dort am Donnerstag mit dem Reisebus nach Holland zu einem André Rieu Konzert in Maastricht.
Bis dann also, Euer Renee -
Hallo Renee
prima gelungen dein Bahnübergang, will keine Kritik üben aber ein Sicherheitsrelevantes Teil
fehlt leider noch.
was ich meine ist das Läutewerk, das beim Herablassen der Schranken den unvergleichlichrn Klingelton erzeugte.
Stelle dir nochmal das Bild ein, indem ich die Glocke markiert habe.
Euch viel Spass bei der Reise und angenehme Erinnerungen
Gruß Jürgen
-
Moin Jürgen...
Wo Du recht hast, hast Du recht. Das geht so überhaupt nicht.
Wird noch ergänzt.

Gruß, Renee
-
Die Fahrt bis nach Aachen verlief ganz gut. Aber dann, in Aachen Baustelle an Baustelle.
Mit dem Navi kein durchkommen. Mit viel Geduld und nachfragen haben wir das Hotel gefunden.
Leider kein Parkplatz mehr frei. Also zum Dom-Parkhaus ca. 750 m entfernt. Der Veranstalter hatte an allem gespart, auch an der Reiseleitung.
Das Konzert war eher mäßig, schon wegen der schlechten Plätze. Man bekommt da im Fernseher doch ne Menge mehr geboten.
Nun aber zum Baubericht.
Die ausgeschnittenen Geländeteile wurden auf die "Wellpappe" geklebt, beschnitten und angepasst.
Zuerst die eine-, dann die andere Seite. Auch die Schranken wurden eingesetzt.
Nun muß ich mal schauen, wie ich die Übergänge handhabe und das Gelände mit einem begrünten Hang vervollständige.
Euer Renee -
Hallo Renee, standen die Schranken früher auf der gleichen Seite ?
ich habe im Kopf das die Schranken wechselseitig angbracht sind. Jeweils rechts von der jeweiligen Fahrspur...
Viele Geüße
Wolfgang
-
-
Zunächst mal: Wieder ein "normaler Fabisch"! Also von der Bauausführung kaum zu toppen.
Das mit den Schrankenanordnungen war wohl von Fall zu Fall vollkommen verschieden. Ich vermute mal, das hier im Zuge der Optimierung die Einseitige Variante gebaut wurde. Ist einfach wesentlich leichter mit der Strippenzieherei.
-
Ich vermute mal, das hier im Zuge der Optimierung die Einseitige Variante gebaut wurde. Ist einfach wesentlich leichter mit der Strippenzieherei.
Wäre auch meine Vermutung. Dadurch das beide auf der Stellwerksseite liegen, braucht man kürzere Seilführungen, dadurch weniger Kraft die Schranken zu bedienen und man spart sich auch noch eine Seildurchführung unter der Straße.
Mit elektronischen Schrankenantrieben ist das egal geworden.
-
Vielen Dank für die Aufklärung.
Dann war es wahrscheinlich wegen der Seilführung, wenn das früher alles mechanisch war. Das macht Sinn.
Viele Grüße
Wolfgang -
Hallo Reinhard!
Diesen BB hatte ich irgendwie nicht auf dem Schirm
und habe da einiges verpasst
Wie eigentlich immer bei dir - einmal nicht reingeschaut, und wieder ein Highlight der Modellbaukunst nicht gesehen
Bin begeistert 
Gruß Harald
-