IL28 Beagle von Zbigniew Salapa GPM 125

  • Die Spantenkonstruktion der Tragflächen ist nett, und kein Problem beim Zusammenbau.
    Dann wirds allerdings ulkig...
    Die technischen Zeichnungen, wo das alles hinkommt, sind ziemlich mangelhaft.
    Laut Zeichnung soll auf den Spant 18c/19c eine Klebelasche gepappt werden auf der sich dann der innere und der äußere Flügelteil treffen. Ist Schwachsinn, das haut so nicht hin. Wenn man das machen wollte, dann stünde die ganze Spantenkonstruktion einen guten halben Zentimeter zu weit innen aus dem Flügel raus.
    Richtig ist, dass der letzte Spant 18g/19g mit dem Ende der Tragfläche abschließen muß.
    Dann hat der Stoß zwischen beiden Teilen der Tragfläche natürlich keine Klebelasche mehr, hehe...
    Aber ich hab eh gedacht, dass auf die ganze Spantenkonstruktion noch eine Lage 160g drauf sollte. Bei Rutzes Modell haben sich die Spanten unschön durchgedrückt, und auch, wenn diese Überarbeitung hier 7 anstatt nur 5 Spanten hat... auf dem Silberzeug sieht man jeden Scheiß.

    Nächster Spaß sind die formgebenden Spanten W22l und W23P, Zuerst mal: die Dinger finden sich auf keiner Zeichnung, aber wenn man schon mal erfolgreich ein Kinder-Puzzle aus 16 Teilen zusammengesetzt hat, kann man sich denken, dass die Dinger eigentlich nur auf dem Rumpf an den Stummeln der Tragflächenspanten angebracht werden können, um da eine Auflage für die Kehlbleche zu bieten.
    Nur sind die dummen Dinger zu hoch. Die Länge entspricht der Passfläche auf dem Rumpf, die Höhe in keinster Weise. Auch nicht, wenn man sie entsprechend der Rundung des Rumpfes Biegt, oder schräg stellt. Entweder weglassen, oder absäbeln, bis sie passen.

  • Sind es gar tschechische Zeichnungen technischer Natur zu einem polnischen Bogen? :D
    So schlecht siehts doch aber gar nicht aus :)

  • Moin, Chris,

    nein, das sieht alles recht gut aus. Die technischen Zeichnungen sind allgemein nicht der Brüller, aber dazu mehr dann im Resumee.
    Läßt sich alles managen.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Die Tragflächen sind zusammen. Passt wundervoll und gibt dem Vogel ein drittes Silber: diesmal ein wunderhübsch bläuliches Silber, das zu keinem der beiden anderen Silbertöne passt. Großartig! Ich weiß nicht, ob ich mich darüber freuen sollte, dass beide Tragflächen-Innenteile denselben Silberton haben. Irgendwie sieht das so gewollt aus.

    Naja.

    Ansonsten... trotz der Dimensionen der Tragflächen sind sie unglaublich gut berechnet und passen sogar am Rumpf perfekt. Das ist ja immer eine kniffelige Stelle.

    So allmählich wird es ein richtiges Flugzeug. Mordsabmessungen und eine irre Spannweite für ein Düsenflugzeug, finde ich.
    DIe Beagle muß wohl, soweit ich das aus Texten mitbekommen habe, sehr ruhig und unproblematisch geflogen sein. Naja, "What looks good, flies good" und so.
    Nur wenn ein Triebwerk ausfiel, war das Ding wohl kaum noch in der Luft zu halten.

    Mal schauen, wie viele Fotos ich hier noch einstellen kann demnächst... Der Akku meiner Kamera lädt nicht mehr, und ich muß wohl erst einen neuen bestellen.

  • Hallo Till

    Die Farbunterschiede sind bei den osteuropäischen Verlagen ein Problem. Bei den Schiffen sind es die Unterwasserschiffe mit manchmal drei Rottönen und bei dem Flieger das Silber. Es ist fast immer, wenn der Druck auf verschiedenen Bögen erfolgt.

    Otto

  • Moin, zusammen,

    jetzt hat der blöde Akku endgültig den Geist aufgegeben. Der Neue kommt nächste Woche oder so.
    Die Flügel sind dran. Geil! Und ihr kriegt´s nicht mit, wie gut das sitzt. Naja, nu heult mal nicht in die Kissen, glaubt´s einfach.

    Dieses Ding macht echt einen Riesenspaß.
    Next Step sind die Turbinen und hier muß man konstatieren, dass die technischen Zeichnungen sicherlich ganz toll wären, wenn es sie denn gäbe.
    Nöö. Haste gedacht.
    Zwei popelige Zeichnungen, eine vom Triebwerkseinlass, eine von der Mittelsektion der Triebwerksgondeln mit dem HFW-Schacht. Und auch die ist... nu ja... suboptimal.
    Immerhin ist die Konstruktion nicht so ausgeflippt, dass sich das nicht beim Zusammenbau erschließen würde (hoffe ich), aber da gibt es noch ein paar kleinere Teile, die nirgendwo bezeichnet sind, weder in Detailzeichnungen, noch in den Gesamtansichten. Etwas nervig.

    Hinzu kommt noch, dass Salapas Nomenklatur nicht eben logisch ist. Manchmal sind die Teile mit L und P bezeichnet, wie sich das gehört, manchmal aber auch nicht, sondern mit einer anderen Bezifferung, also z.B. "18" für die eine Fläche, "19" für die andere.
    Die Kehlpappen an Rumpf, Triebwerken und Tragflächen heißen aber nun mitnichten sagen wir "18m" oder so, sondern 30, 31, 48 und 49. Immerhin gibt es ein Teil 31L und ein Teil 31P. Ist doch auch was Schönes. Bei Teil 30 isses Salapa egal. Das darf man rechts wie links anbauen. (Auf der falschen Seite passt es natürlich nicht, ist ja klar.)

    Dann haben die Teile beider Treibwerke wieder dieselbe Ziffer, wie etwa "5", wobei die "5" des einen Triebwerks "5A" ist, die des anderen "5B". Die Spanten sind dann "5Aa" und "5Ba". Und selbige sollte man natürlich nicht verwechseln mit dem Rumpfsegment "5" mit seinem Spant "5a". (Kicher...).
    Naja, aber wer ist schon so dämlich, und versucht, ein Triebwerksteil an den Rumpf zu nageln???

    Ich finde das echt verrückt... Da sitzen die Jungs und konstruieren mal weniger großartig, mal großartig, bisweilen brilliant, aber ihre Genialität dann auch vernünftig an Bastlerin und Bastler zu bringen, da hapert´s doch massiv mitunter.
    Grabowski ist so cool, und Salapas Werk hier dito. Aber ihre Konstruktionszeichnungen und Nummerierung als "stiefmütterlich behandelt" zu bezeichnen, wäre wirklich ein überschwängliches Lob. Angemessen wär´s wohl, zu sagen: "Jungs, da habt ihr sowas von Scheiß gemacht!"
    (Haaaach, ich glaub´, ich muss mal schauen, was ich noch von Grzelczak im Stapel habe... (gröhl...!))

    @ Chris: Jupp, Isses
    @ Zaphod: Stimmt, jetzt wo du es sagst. Die Tragflächen liegen größtenteils hinter der Mitte des Rumpfes. Sieht strange aus, aber verdammt klasse.
    Die Spannweite ist 21,45m zu einer Länge von 17,65m. Absolut rechtwinklige Flächen in Verbindung mit dem arg gepfeilten Leitwerk. Das ist schon eine ziemlich Nummer, dieses Ding.
    @ Husumer: Ja, diese Farbunterschiede hatte ich auch schon mehrfach. Ziemlich ärgerlich, insbesondere, wenn es, wie hier, so ein hübsches Silber ist und dann aussieht, wie Schwein. Aber den Konstrukteuren kann man das wohl nicht ankreiden. Und GPM ist ja wohl nicht das erste Mal ziemlich luschig bei der Realisierung eines Modells.

    Naja, und auch Grabowski, der ja wohl Konstrukteur und Inhaber von Hobby Model in Personalunion ist... die Farbunterschiede bei der Crusader sind nicht so dramatisch, wie hier, aber trotzdem... Ich hätte der Druckerei den Salat nicht abgenommen, wenn mir so etwas geliefert worden wäre.

    Aber... ach, scheiß drauf... Anstatt ein wohlfeil glänzendes Ausstellungsstück im Regal wird es jetzt eben eine Maschine mit erheblichen Gebrauchsspuren. Wird mir Spaß machen.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Der Charme russischer Flugzeuge der Fünfziger Jahre - wunderbar eingefangen und umgesetzt. Es ist nicht alles wertlos, was nicht glänzt. In 1970 wurden wir bei Wetter wie gerade jetzt im August von einer IL-28 als Fotoaufklärer überflogen und an Deck in der Sonne bratend, fotografiert ... und die Maschine schimmerte in allen Alu-Tönen ...

    Ich mag Flugzeuge mit Gebrauchsspuren ...

    mit einem lieben Gruß
    kartonskipper

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

    Und die Geschichte meines Fletchers ist hier zu lesen: D170 alias Z1

  • Lieber Till,

    so sind sie die Konstrukteure, sie konstruieren. Und Bauanleitungen mit sinnvollen Bauskizzen zu machen ist etwas, was sie vllt. nicht so gut können.

    Das ist wie bei den Software-Herstellern der Eine programmiert und der Andere schreibt das Bedienungshandbuch. Man hat früh in der Branche erkannt, wenn ein Programmierer so ein Handbuch schreibt ist es viel dünner und/oder kryptisch.

    Bei den Kartonmodell-Verlagen ist man nicht so weit, aber aufgrund der geringeren Margen (im Vergleich zu Software-Herstellern) kann man sich solche Spezialkräfte vllt. auch nicht leisten.

    Wie ist das eigentlich bei den analogen Spiele-Verlagen, gibt es da auch eine Arbeitsteilung, zwischen den Spiele-Entwicklern und den Anleitungsschreibern?

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • EINSPRUCH!

    Wenn man ein Modell entwerfen kann, dann kann man auch die entsprechende Bauanleitung dazu machen. Zumindest in meinem Fall. Das Modell hab ich ja im Kopf und somit weiß ich WO die Problemstellen sind. Ergo mache ich in diesem Bereich die Anleitung so, dass sie auch verstanden werden kann. Man muss sich halt nur in die Situation des Modellbauers versetzen, der das Modell noch nie zuvor gesehen hat und sich denkt, wie soll das jetzt gehen. Unterstützend mit einer geschriebenen Anleitung sollte der Zusammenbau dann kein Problem sein. Ob die Anleitung polnisch oder wie in meinem Fall deutsch geschrieben ist, sollte mittlerweile kein Problem sein. Übersetzungsprogramme gibt es genug.

    Die Bauanleitung von jemand völlig anderem machen zu lassen, der das Modell nicht kennt - ob das jetz passiert oder nicht - ist völlig sinnlos.

    Und dann is da halt - so präpotent das jezt klingen mag - der Modelllbauer sollte halt schon ein wenig Vorstellungskraft auch mitbringen. Die Anleitung und die Teile anschaun und keinen Plan zu haben, wo was hingehört is nicht wirklich förderlich für den Zusammenbau.

    Nix für ungut....

    walter

    die Zukunft geschieht, egal was man tut

  • Hallo Walter,

    so in der Absolutheit würde ich das nicht sehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es Konstrukteure gibt, die einen Riesenspaß am Konstruieren haben, aber das Erstellen einer Bauanleitung eher als lästige Nebensache betrachten. Und bei solchen Bauanleitungen wäre es vllt. gut wenn da mal ein erfahrener Modellbauer darüber schaut (und sogar einen Kontrollbau macht) und sagt dann: Da und dort wäre eine ein Skizze noch notwendig oder auch noch ein Text. Auch immer wieder so ne Sache: die Reihenfolge in der die Teile verbaut werden sollen, Auf mich hat die Teilenummerierung eine enorme suggestive Kraft. Hat sich aber manches Mal als keine gute Idee erwiesen. Andererseits bin ich nach Studium der Bauanleitung zum Schluss gekommen die Reihenfolge abzuändern, war auch nicht immer eine schlaue Entscheidung. Aber vielleicht können wir uns auf eine Art "Lektor" (mit Bauerfahrungen) einigen.

    Das mit Vorwissen. man hat ein Teil in der Hand und sollte ungefähr wissen wo es hingehört ist schon nicht falsch, aber ich bin jemand der Spass am Bauen hat und technikaffin ist, aber ansonsten kein Ingenieur- oder Mechanikerswissen hat. Daher kommen in den Bauberichten

    von mir so Sätze vor wie "Das sieht aus wie ein Radio, also muss der Raum, worin der Kasten steht, eine Funkerkabine sein". Das sind nur Vermutungen, die manchmal zutreffen oder nicht.

    Dass Du beides gerne und gut machst, will ich Dir gar nicht in Abrede stellen, zumal Du sogar sowas wie Kontrollbauten machst.

    Jetzt möchte ich den Baubericht von Till nicht weiter hijacken, ich wollte in mit meiner vorherigen post eigentlich nur trösten nach dem Motto: nicht jeder kann alles gleich gut...

    Hi Till,

    es freut mich dass die Flügelansätze so gut passen, ist auch nicht bei jedem Kit selbstverständlich, ich erinnere mich da an eine Do 328 von Schreiber...,die Hölle...

    Die weit zurückgesetzten Flügel habe ich in der Tat so noch gar nicht gesehen. Auf jeden Fall sieht der Vogel als Modell sehr schnieke aus, wenn Du weatherst dann bitte mit Bedacht. Ich finde die unterschiedlichen Silbertöne zeigen auch sehr schön die historische sozialistische Mangelwirtschaft., die zu einer eher einfachen aber robusten Technik geführt haben...

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Moin, zusammen,

    @ Gerald: Nee, hijacke ruhig weiter. Ich mag das.

    @ Walter: Dito EINSPRUCH
    Ein Kartonmodell zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, hat sehr große Ähnlichkeit mit dem Herausbringen eines Spiels. Auch hier bastelt sich der Autor oder die Autorin ein cooles Konzept zusammen, dass dann getrennt von ihm oder ihr auf zig Tischen genauso cool funktionieren soll.
    Aber du willst echt gar nicht wissen, wie viele tolle Spielevorschläge ich im Laufe der Jahre bekommen habe, bei denen ich angesichts der Spielanleitung gedacht: "Oh, herrjeh... Junge/Mädel... WIE glaubst du denn, soll man DAS nach deiner Anleitung spielen können???"
    Es ist vielen wundervollen Autoren und Autorinnen offenbar schlicht nicht gegeben, diesen von dir erwähnten Schritt zurück zu treten und zu überlegen, wie man das als Spieler (Bastler) verstehen soll.
    Und... ja, klar... sowohl als Spieler, als auch als Bastler sollte man schon ein wenig Ahnung von der ganzen Sache haben.
    Aber auch hier... ich bekomme durchaus Anfragen von Leuten, wie das Ding denn nun gespielt werden soll, und oft genug muß ich sagen: "Hey, das steht in der Anleitung auf Seite 3, zwoter Absatz..." (Man bleibt ja immer freundlich dabei, hehe...). Die wirklich optimale und allgemein verständliche Spielanleitung GIBT ES NICHT! Irgendwelche Schnarchnasen werden immer irgendeinen Punkt nicht kapieren, der eigentlich vollkommen klar sein sollte.
    Ich habe noch keine Bauanleitung von dir gelesen, aber ich glaube, dass du es gut hinbekommst, die verständlich zu schreiben. Fühl´ dir wirklich ganz ernsthaft und unironisch dafür auf die Schulter geklopft. Ebenso, wie deinen Kolleginnen und Kollegen aus der Spieleszene, die das schaffen.
    Ein gutes Spiel zu entwickeln, oder ein tolles Modell zu konstruieren, ist die eine Sache.
    Die Genialität dieses Dings dann auch zu vermitteln, ist eine völlig andere.
    Die Leute, die diesen Teil der Arbeit nicht AUCH hinbekommen... tja, die sollten einfach mal klarkriegen, dass eine Spielanleitung/Bauanleitung/technische Zeichnungen/Illustration von Spielsituationen, dasselbe sind, wie der Zündschlüssel für´s Auto. Was nützt dir ein schnuckeliger Lamborghini in der Einfahrt, wenn du das blöde Ding nicht starten kannst?
    Und ja, Gerald, im Spielebereich gibt es solche Arbeitsteilungen durchaus. Zuerst mal (bei Verlagen) haben wir natürlich die Redaktion, die sich mit verständlichen Spieleanleitungen auskennt; für die Kleinkrauter, die - wie Grabowski - in Personalunion arbeiten, gibt es professionelle Kräfte, die anbieten, die Spielanleitung zu schreiben. (Naja, aus eigener Erfahrung: Die greifen mitunter auch in die volle Hose des Leben, hehe...). Aber das kostet natürlich auch wieder, und wenn du mit eigenen Mäusen dein Herzblutspiel rausbringst und ackerst und zackerst, dass du bei sagen wir: 1.000 Spielen einen akzeptablen Stückpreis von 5,- € hinbekommst, und dann sollen weitere 2,- € pro Spiel nur für das SCHREIBEN der Spielanleitung aufgeschlagen werden???!!! (Wenn´s reicht...). Insofern denke ich, dass deine Vermutung betreffs der viel kleineren Auflagen bei Kartonmodellen richtig ist.

    Oh, ja... ich werde mich beim sozialistisch angemessenen Altern dieser Mühle sehr vorsichtig rantasten :)
    Es wird großartig werden, denke ich. Mir sind schon ein paar hübsche Sachen eingefallen.

    Habt ein schönes Restwochenende, ihr Lieben

    Till

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Der neue Akku ist immer noch nicht da, aber da die Turbinen echt tricky sind, und ich weiter basteln wollte, habe ich mal suboptimale Fotos mit dem Handy gemacht.

    Die Turbinen - also zumindest die erste - sind nicht ganz so eine Katastrophe, wie Rutzes es in seinem Baubericht des Vorgängerns beschreibt, aber eine wirklich gute Konstruktion auch nicht.
    Die Passgenauigkeit ist gut, bisher war nur Segment 3 etwas zu groß, alles andere ist in Ordnung.

    Allerdings: die Fahrwerksschächte wie auch am BFW aus diesem 160g-Gelabber zu machen, ist Mist. Salapa hat das ja vermutlich so gebaut, aber besser wäre es gewesen, er hätte da ein Spantengerüst gemacht, wie Grzelczak. Ich habe das Teil 38, was als 160g-Teil twischen die Spanten 5Aa und 6Aa geklebt werden soll, aufgedoppelt und zusammen mit einem Hilfsspant (rot markiert) selbst einen Apparat gebaut, der der Turbine etwas mehr Halt gibt.

    Zuerst wird Segment 4 gebaut und mit dem Spant 4Aa versehen. Segment 5 vorbereiten und den Spant 5Aa trocken einsetzen. Das ist wichtig, weil bei Segment 4 die Außenform von rund/oval zu rund/eckig wechselt. Wenn man diese Formveränderung nicht mit den Spanten sicherstellt, wird´s möglicherweise beim Zusammenkleben Ärger geben. Segment 5 mit den schmalen Klebelaschen in 4 einkleben und 5Aa bis zum Trocknen des Klebers locker einsetzen.

    Danach das labberige Segment 6 auf den Klebelaschen an 5 anbappen. Den ganzen Salat vorsichtig unter die Tragfläche halten, weil das wieder so ein salapischer Blindflug ist, und wenn sich beim Ankleben von 6 etwas vertut, passt die ganze Turbine nach hinten raus nicht mehr richtig unter den Flügel. Es schadet nix, den Spant 6Aa aus zum Trocken anpassen parat zu haben. Dito den Spant 7Aa, der offenbar hinten in Segment 6 reinkommt. (Eine Zeichnung, was wo hin kommt, wäre echt geil gewesen... :( ).
    Allright, wenn das alles - Segment 4 mit Spant, Segment 5 und 6 gut angetackert - gut trocken ist, dann 5Aa mit 38, bzw, 5Ba mit 40 von oben in 5/6 einschieben, Spant 5Aa an der Kante des FW-Schachtes von 5 ausrichten und den ganzen Salat nach unten dücken, bis 38/40 parallel zum Rand des Schachtes liegt. Da muß man etwas schmirgeln, bis das fluppt.
    Wenn man das hinbekommen hat, das Ding wieder rausnehmen und den Spant 6Aa an diese Spantenkonstruktion ankleben. Und wenn DAS richtig durchgetrocknet ist, das Ganze endgültig von oben reinschieben, ausrichten und in 5/6 einkleben, so, dass der Ausschnitt in 6Aa mit der schmalen Öffnung des FW-Schachtes in 6 übereinstimmt. Dabei sollte Spant 7Aa auf jeden Fall schon zur Verfügung stehen, damit sich da nichts verdreht.
    als Allerletztes von hinten die schmalen Teile 39, bzw. 41 in die Öffnung von 6Aa einkleben.
    Nach Salapas Willen sollen diese Dinger mit Klebelaschen an 6Aa angeklebt werden; da sieht man dann natürlich den Verstärkungskarton. Ich habe 39/40 in den Ausschnitt von 6Aa eingeklebt.

    Wenn das fest ist, am Besten oben auf diese Dinger mindestens ordentlich Verstärkungskarton aufkleben (ich hab 5mm Balsaholz genommen). Hinten in dieses Ding sollen später die Drähte der Fahrwerksbeine gesteckt werden, und kein Schwein kann mir erzählen, dass das Gewicht von diesem Riesenschiff von drei popeligen dünnen Schichten 160g (einmal vorne, zwei mal hinten) getragen wird.

    Das Ding würde natürlich kollabieren.
    Also, die ganze Geschichte scheint ordentlich überarbeitet worden zu sein und ist offenbar erheblich besser, als das, was Rutzes in den Fingern gehabt hat. Aber wirklich gut ist es auch nicht. Nachbauern würde ich empfehlen, da einen Kasten für´s HFW zu bauen. Alle Teile mit 1mm Graupappe, dann hält das auch, und läßt sich besser zusammenpfriemeln.

    Not at least, Salapa hat trotz Überarbeitung immer noch auf die schmalen Innenverkleidungen der HFW-Schächte verzichtet. Rutzes hat da Reserva eingeflickt, ich hab´s schnöde eingefärbt.

  • Tach, zusammen,
    hier ging´s üppig weiter, aber zum Schreiben war keine Zeit.
    Beide Turbinen sind zusammen und passen sehr gut. Allerdings... siehe oben... man sollte beim Zusammenbau der triebwerksgondeln die Dinger immer wieder an die Tragflächen halten und schauen, dass es passt. Wenn ja... großartig. Salapa ist schon ziemlich cool. Das er das so gut hinbekommt, zwei unregelmäßige Körper (Tragflächen und Triebwerke), die irgendwie in Raum und Zeit zusammengehören, so passgenau zu berechnen... Irre!
    Aber naja, ich habe von der Materie des Kontruierens keine Ahnung, vielleicht ist das ja kein Problem :)
    Anyway, dass da kein Spantengerüst drin ist, ist ziemlich blöd. Mit einem wäre das alles für den Bastler einfacher.
    Neben dem Blindflug beim Zusammenbau läßt sich auch kaum verhindern, dass sich die Außenhau von 5A, 6A und 7A unschön einbeult. Ich habe da erinige schmale Streifen Graupappe eingezogen, damit es nicht ganz so beulig aussieht.

    Nicht nur Segment 3A war zu groß, sondern auch 2A.

    Diesen Konus des Lufteinlaufs habe ich tiefgezogen. Sooo schlimm sah das mit den defizitären 5 Blütenblättern nicht aus, aber das war ja eine leichte Übung, die Dinger schnell tiefzuziehen.

    Ulkig waren diese jeweils zwei Bleche im Lufteinlauf. Das sind unregelmäßig trapezförmige Dinger mit allerdings geraden Kanten. Hinten, oben und vorne ist es ja klar, aber ob nun 5 Blütenblätter oder 37... rund wird der Konus auf jeden Fall, da kriegt man eine gerade Kante nicht drauf. Schnibbelschere...

  • Hallo Till,

    was soll man sagen? JA - tiefziehen !!

    Ganz schöne Oschis von Triebwerken und verkleidet nach dem Motto "ein paar Bleche und Wartungsklappen drum - passt schon!

    Deswegen finde ich die Dellen passen dazu, diese Mühlen waren Arbeitstiere.


    VG

    Zaphod

  • Hey, Folks,

    ziemliche Funkstille meinerseits, ja...
    Mich hats vor drei Wochen ziemlich umgehauen.... Krankenhaus, Not-Op und der ganze Mist. Braucht kein Schwein...
    Mittlerweise bin icvh schon einige Zeit wieder zuhause und es geht so lala... Leistungsfähig, wie eine Wegschnecke auf Barbituraten und ein Hirn, wie eine Schüssel Kartoffelbrei.
    Aber es geht bergauf, hehe...

    Vor dem Krankenhaus und danach ging´s ein bisschen weiter aber nicht sehr viel.

    Die Fanhrwerksschachtklappen sind noch fertig geworden. Unproblematisch. Allerdings sind bei den HFW´s zwei Teile zuviel im Bogen. Na, immer noch besser, als zu wenig.

    Die Fahrwerkstbeine sind auch fertig. Das Bugfahrwerk ist reine Phantasie, aber ich lass´ das so, wie es ist.
    Blöd ist der Karton, der prinzipiell super ist von der Grammatur her, aber für diese Fahrwerksstängel viel steif. Nachbauer sollten die Dinger aus 80- oder 120g-Karton nachbauen.

  • Och, naja...

    jetzt klingt das schon wieder ganz gut, aber als ich den Behandlungsbericht gelesen habe, ist mir schon etwas kodderig geworden.
    was nicht haarscharf, aber doch recht knapp.
    Cheers

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • Mensch Till, hier wird nicht der Dienst quittiert bevor der Alte das nicht befiehlt! Das könnte ja als Fahnenflucht gesehen werden.

    In diesem Sinne: Holm- und Rippenbruch für dich und "Hau rein" für die Beagle!

    In principio erat glutinis
    Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang
    Den Kartonbauer in seinem Lauf, hält weder Bogen- noch Klebermangel auf!

  • Moin, zusammen,

    @ Steffen: Ja, Menno...! Hättst du das nicht vor drei Wochen sagen können???!!! Dann hätte ich den Scheiß gelassen...

    @ Chris: Deshalb hatte ich mich wegen dem Stammtisch auch nicht mehr gemeldet. Da lag ich grad unterm Messer, und die wollen mich zwischendrin nicht weg lassen,

    @ Wolfgang und Henryk: Herzlichen Dank. Ich bemüh´ mich.

    Irgendwie beschleicht mich ja so der vage Verdacht, ihr wärt der Ansicht, diesem Forum würde was fehlen, wenn ich den Löffel abgebe. Hehe...
    Nee, ohne Scherz...: Danke euch, tut mir gut.

    Aber was echt Witziges: Der Bursche, der die Draínage entfernt hat, kam mit einem ganzen Tablett voller Instrumente, Klemmen und Pinzetten und so. Ich kriegte gleich leuchtende Augen und fragte, ob die Sachen nicht einfach verolren gehen könnten, wenn er fertig wäre.

    "Wieso? Wollen Sie die haben?"

    "Klar," sag´ ich, "das ist pefekt für Papiermodelle. Aber wird das nicht sterilisiert und wieder benutzt?"

    "Nee," sagt er, "das wird weggeworfen..."
    Das muß man sich mal reintun... da werden Klemmen, Zangen, Skalpelle, Pinzetten und was weiß ich nicht noch alles in einer sterilen Verpackung geliefert, ein paar Sekunden benutzt, und WEGGEWORFEN! Irre...!

    Na, ich hab´ mich gleich versorgt, hehe...

  • Moin, werte Gemeinde,

    es geht immer mal so ein kleines bisschen weiter.
    Der ganze kleine Futzelkram und meine feinmotorischen Fähigkeiten sind so etwa die eines Baukrans, hehe...

    Na, egal.
    Flaps und Steuerflächen sind dran. Im grunde unproblematisch, allerdings sitzen die Flaps so kompress in den Flügeln, dass ich empfehlen möchte, von allen seitlich, also in der Länge 1mm zu kürzen. Man macht es sich erheblich einfacher.

    Des Weiteren: die Markierungen auf den Abschlußspanten W24c (SLW) und W27P und L (Haaach, diese Teilbezeichnungen....) (HLW) sind nicht exakt an den richtigen Stellen. Wer also diese winzigen Flansche für SLW und HLW´s voller Gott- oder Salapa-Vertrauen auf die Spanten klebt, und denkt: Das wird dann schon passen mit den Rudern, fällt auf die Nase.

    Besser die Flansche in die Ruder einkleben und dann alles als HLW und SLW einkleben.
    Allgemein: der Karton ist klasse, zumindest für den Rumpf, die Tragflächen und so´n Kram. Ziemlich steif, aber gut zu formen. Allerdings, wo es eng wird, also z.B. die Krümmungen der Steuerflächen, da hilft eine abgeschlossene Spengler-Lehre ganz enorm. Da hat man seine liebe Mühe.

    Man kann mit Wasser an den Karton gehen, das funktioniert recht gut. Aber: ganz leicht einpinseln und dann mindestens eine Viertelstunde lang etwas trocknen lassen. Nicht direkt versuchen, diese engen Krümmungen zu runden. Das wird total wellig und man bekommt es kaum wieder glatt.

    Nebelfeucht nennt man das wohl.

    Tja, die dickste Baustelle dürfte jetzt noch die Kuppel der hinteren Kanonen sein. Mal schauen, wie das aussieht, wenn´s fertig ist. Ist definitiv eine bessere Konstruktion als Rutzes´ alte Version, aber wenn´s Müll wird, zieh´ ich das Ding tief.

    Die Tanks an den Tragflächenspitzen sind konventionell und sollten unproblematisch sein.

    Aber dann geht dieses Projekt auch langsam zuende.

    Schade irgendwie.

  • Diese Geschützkuppel ist ein Herzchen...
    Ich dachte: Oh, Boy, hier hat Salapa aber echt ein Ei gelegt. Das passt ja nie!
    Wie man im Foto sieht, ist der erste Teil neben den beiden Mittelstreifen viel zu klein. Mist!

    Das sah echt so aus, als würde da ein Segment fehlen. War aber nirgendwo im Bogen und warum sollten die vier seitlichen Dinger zusammen sein, ein fünftes aber woanders???

    Eine Zeichnung gibt es nicht und in der Draufsicht des ganzen Fliegers ist die gesamte Kuppel nur lapidar als "11" bezeichnet. Ist doch auch mal schön... einerseits so kryptische Bezeichnungen wie 4aB und 22g1L und so, und jetzt mal überhaupt keine Teilebezeichnungen. Keine technischen Zeichnungen kenn ich ja schon.
    Immerhin... ein Foto hinten auf dem Umschlag gibt einen Hinweis (ich mag Modelle, die man sich deduktiv erschließen muß... jahaaaa...): da sieht man nämlich, dass nicht der scheinbar zu kurze Streifen nach innen muß, sondern das linsenförmige Teil, das ich ganz außen wähnte.

    Ulkig ist allerdings, dass auf dem Foto nur DREI Seitenteile zu sehen sind, anstatt, wie es wirklich beim Modell ist, vier.

    Ein Scherzkeks dieser Salapa.

  • Die erste Hälfte der Kuppel ist zusammen und passt erstaunlich gut. Ist allerdings ziemlicher Blindflug, weil man keinerlei Anhaltspunkt hat, wie groß die Krümmungen sein müssen. Man klebt halt so vor sich hin und hofft das Beste.

    So ein Grzelczak´sches Spantengerüst wäre eine coole Sache gewesen.

    Aber, wie gesagt, es passt verdammt gut, wenn es fertig ist. Pretty good Job, Gospodin Salapa...!
    Ob das allerdings dann auch den richtigen Durchmesser hat, um auf Segment 10 zu passen... nun, wir werden sehen.

  • Die Geschützkuppel ist zusammen und passt superb. Nur an beiden linsenförmigen Teilen muß man mit der Schnibbelschere dran.
    Der ganze Apparat passt ebenso perfekt an Segment 10 wie eigentlich alle Rumpfsegmente. Klasse!
    Aber eigentlich wär´s auch ein Wunder gewesen, wenn nicht: der Durchmesser der Kuppel ergibt sich ja aus der Breite der beiden Innenstreifen, und dem Außenmaß der beiden untersten Teile.
    Etwas doof war allerdings, dass das ganze Leitwerk mitsamt der Haube für den Schützen ebenso perfekt passt, wie alles andere. Zu perfekt eigentlich; man bekommt die Geschützkuppel nicht mehr drunter. Also habe ich den ganzen Salat wieder abgetrennt. Durch meine improvisierte Konstruktion anstelle der halbrunden Zapfen, die eigentlich in 8, 9 und 10 gesteckt werden sollen, ging das recht gut.
    Nachbauern würde ich empfehlen, zuerst den Rumpf inklusive der Geschützkuppel fertigzustellen, und DANN das weitlerk. Dann sollte es keine Schwierigkeiten geben.
    Gut denn... was fehlt mir noch?
    Bugfahrwerk, die eklige, staubige Arbeit, die Räder zu drechseln, die Tanks an den Tragflächen und dann noch so´n bisschen Kleinscheiß wie Antennen und so.
    Heissa, trotzdem ich mich an manchen Stellen über Salapa geärgert habe, hat das Ding echt Spaß gemacht.

  • Die Zusatztanks an den Tragflächenenden sind easy und konventionell.
    DAFÜR gibt´s eine penible Zeichnung mit allen Teilebezeichnungen. Wie schön...! (Nicht, dass man sie bräuchte, hehe...)

    Die Spanten sind sämtlichst zu klein vom Durchmesser, also etwas größer ausschneiden und zuschleifen.

    Wer die Tanks nicht mag, kann sie weglassen, die Dinger sind optional. Normale Tragflächenspitzen liegen bei.
    Aber ich finde diese Tanks an die Flügeln so SCHMUCK...! Haaach...!

    Etwas doof ist, dass Salapa da noch gut irgendetwas hätte konstruieren können, womit die Tanks zweifelsfrei montiert werden könnten. So müssen sie stumpf angeklebt werden, und man hat seine liebe Mühe, die Dinger in drei Dimensionen richtig auszurichten, bevor der Kleber trocken ist.

    Aber was soll´s...

    So, jetzt ist dann aber wirklich langsam Schulz. Es fehlen noch die vier Kehlbleche von Triebwerken/Tragflächen, ein paar kleine Antennen, das Bugfahrwerk, und die vier Schlappen (Bääääh...).

    (Ääääh... WIE fügt man Bilder in den Text ein? Ich war mal ganz stolz, dass ich das herausgefunden habe, hab´s aber wieder vergessen...)

  • Buääääh... die ersten zwei Schlappen sind fertig, bzw. doch noch nicht, weil sie meinen Qualitätsansprüchen nicht genügen.

    Aber trotzdem mal ein kurzes Tutorial, für die, die es interessiert. Ich hab´ jetzt schon ein paar mal gelesen, dass man richtig dicke Reifen nicht mit der Kleinbohrmaschine drechseln könne. Die müßten dann eben doch per Hand geschmirgelt werden.
    Doch, geht aber. Ich habe sogar die Riesenschlappen der Liberator mit der Maschine gemacht. Ist halt nur eine Riesensauerei. Am besten mit Staubmaske arbeiten.

    1. Zuerst einen Rohling basteln, der etwas dicker und im Durchmesser größer ist, als das, was dabei herauskommen soll.

    2. Üblicherweise sind das zig Pappscheiben. Ich hab hier das erste Mal mit Balsaholz gearbeitet, um mir die endlose Arbeit mit dem Kreisschneider zu sparen. Dazu gleich mehr.

    3. Durch alle Scheiben einen Draht stecken, der so genau, wie möglich gerade durchgeht, also nicht in einer Dimension schief steht. Zusammenleimen. Wenn man das nicht macht, eiert der Rohling später und man bekommt nur schwer ein perfekt rundes Rad hin.

    4. Draht rausziehen und mit der Bohrmachine das Loch in der Mitte aller Scheiben auf 3mm aufbohren.

    5. Eine Schraube M3 mit Mutter durch die Bohrung stecken und den ganzen Salat mir der Mutter gut festziehen. Dann die Schraube im Bohrfutter der Maschine einspannen.

    6. Auf Drehzahl gehen, loslegen und zwei Pfund Staub einatmen.

    7. Am Besten mit 60er Schmirgelpapier die Form grob rausarbeiten, auf 120er übergehen und das Finish mit 200er oder 400er machen.

    8. Schraube wieder rausnehmen (logisch :-))

    9. Als Letztes aus 80g ein Röhrchen mit 3mm Außendurchmesser und dem Innendurchmesser des verwendeten Stützdrahtes rollen. Selbiges im Rad festkleben und so kürzen, wie es eben für die aktuelle Konstruktion erforderlich ist.

    (Keine Ahnung, warum die Kamera in der Motorrad-Werkstatt nicht geblitzt und gelbliche Bilder gemacht hat. Aber ich denke, es läßt sich erkennen)

    Ich kann auf die Weise Räder drechseln, die eine Dicke von 2cm haben. Ggf. eine längere Schraube M3 besorgen. Wenn das jemand ins Bohrfutter bekommt, dann geht natürlich besser eine M4-Schraube, aber bei mir ist bei 3,2mm Schluß.

    Wie gesagt... das erste Mal Balsa verwendet, aber das bringt´s nicht. Das Zeug ist so weich, dass man, egal, wie fein das Schmirgelpapier ist, sofort einen Millimeter vom Rohling runter hat.
    Dann werden die Räder immer schmäler und kleiner...)
    Also doch endloses Gemurkse mit dem Kreisschneider und (härterer) Graupappe.
    Ich freu´ mich so...

  • Moin,

    ich habe es immer mit einer Kreisschablone - gibt es oder gab es, muss man ja schon sagen - bei Karstadt. Fing bei 35 mm an - in Schritten von 1 mm kleiner werdend bis 1 mm; da hatte man die Profile gleich in der Abstufung ... aber das ist eben analog ... :D oder besser, von der Hand in die Finnpappe gebissen :D

    Gruß

    kartonskipper

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

    Und die Geschichte meines Fletchers ist hier zu lesen: D170 alias Z1

  • .....ich habe es immer mit einer Kreisschablone.....

    Ja sehr wohl bekannt und immer wieder benutzt, der wir das Technische Zeichnen noch mit Rotring-Isograph, Ausziehtusche, Zeichenmaschine mit Gewichten und Transparentpapier gelernt haben. Leider ist mir meine Rotring-Kreisschablone neulich nach fast 50 Jahren regelrecht zerbröselt......Kunststoff hält eben nicht ewig.....

    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Naja, klar. Kreisschablone ist schon okay, aber dann fehlt euch doch der Mittelpunkt um, sagen wir mal: den Stützdraht des Fahrwerkbeins mittig einzusetzen?
    Oder hab´ ich da grad was verpeilt?

    Is das Kunst, oder kann das wech?