Sloman Ranger DSM 1:250 2025

  • Hiermit starte ich nun meinen Baubericht zu Sloman Ranger. Es ist ein sehr interessantes Modell, in dem viele versteckte 'Schmunzeleien' und Schönheiten zu entdecken sind. Teilweise gibt es einen erstaunlichen Detaillierungsgrad.


    Der Bogen ist vom Deutschen Schiffahrtsmuseum veröffentlicht worden, und wie viele andere aus diesem Verlag bei Slavomir zu erwerben. Schön, dass es dort diese Möglichkeit gibt. (Hand-)Gezeichnet von Hahn. Davor habe ich großen Respekt, vor allem, weil die Passgenauigkeit trotz einiger Unstimmigkeit durchaus gelobt wird.


    Das Schiff war 1979 zum Stapellauf sicher auf der Höhe der Zeit. Bedenkt man, dass heute noch viele Schiffe diesen Typs gebaut werden und unterwegs sind, hat die Reederei sicher einen guten Riecher gehabt. 1982 gab es einen schlimmen Unfall mit 4 Toten Seeleuten, aber das Schiff konnte - treibend mit der Nase aus dem Wasser schauend - geborgen und repariert werden.


    Was mich an dem Bogen besonders reizt ist die Vielfälltigkeit der Ladung, die möglich ist. Hoffentlich wird das nicht zu unübersichtlich für mich und lässt sich in mein Diorama integrieren. Doch nun zum Bau:


    Der Bogen ist sehr übersichtlich und hat eine sehr gute Baubeschreibung. Für die zusammengehörigen Bauteile gibt es jeweils eine Nummer und viiele Buchstaben


    Der Laderaumboden wird mit der Bodeplatte direkt verklebt. Links am Heck wird eine Rampe für RoRo-Transporte eingebaut und extra beschwert.


    Der riesige Laderaum ist zum Bug mit dem Laderaum der Vermessungsluke abgeschottet.


    von achtern...


    Die wenigen Spanten im Bug werden mittels Stringern versteift. Da bewegt sich nix mehr.


    Die gedoppelten Laderaumwände (Beim Doppeln die Maße prüfen - oder besser: vorher!) werden auf die Bodenplatte gegen den Laderaumboden geklebt.


    Achtern bleibt Platz für das Heckportal mit der Fahrzeugrampe.


    Die schmalen seitlichen Spanten sind montiert. Ich bestetige hiermit ausdrücklich die unterschiedlichen Maße der Spanten. Aufpassen!


    Seitlich wird nun das schmale Deck auf die Spanten gegen die Laderaumwände geklebt. Der Rumpf wird nun steifer und wird deswegen das zweite Mal beschwert. Zwischen den Laderaumwänden sind Hilfsspanten gesteckt, damit die Breite überall eingehalten wird.


    Weil nun Trocknungszeit angesagt ist, gibt es hier eine kleine Pause.


    Am Wochenende ist im Segelclub Regatta. Der Wind soll recht annehmbar werden und zum Glück hat der Regen die Austrockung des Steinhuder Meeres verlangsamt.


    Euch bis demnächst Bastlergrüße aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Ein Entenjäger

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin Dirk,


    viel Erfolg mit dem Modell, mir hat der Bau damals viel Spaß gemacht (trotz einiger Kinken, die das Ergebnis nicht wesentlich negativ beeinflusst haben).


    Gruß

    Wolfgang

  • Moin Zusammen,


    eine Auszug aus der HANSA wie auch von der German Merchant Fleet.

    Dann hab


    SLOMAN RANGER HAVARIE 07-1981.pdf Quelle Si Köhler Verlagsgruppe als Kopie

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Dieter: I do my very best :cool:

    Wolfgang: Dein Baubericht ist eine Inspiration und große Hilfe! :thumbsup:

    Danke Arne, ein interessanter Artikel mit vielen Details. Ein trauriges Ende für die 4 Seeleute. :thumbup:

    Ich kann nach einem Flautenwochenende demnächst wieder etwas weiterschreiben.


    Beste Grüße aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Moin in die Runde,


    es geht nun weiter mit dem Heck. Alle Teile passen sehr gut zusammen und mit dem Detaillierungsgrad wird alles sehr ansehnlich. Es ist erstaunlich wird die Toleranzen aus dem "Handzeichnen" verschwinden, wenn die Teil ausgeschnitten sind. Als Modellbauer 'glättet' man sozusagen eine Menge der ungleichen Linien. Zu diesem Modell, muss ich sagen, habe ich durch Wolfgang´s Bericht sehr viel Zutrauen gewonnen und es zeigt sich immer wieder, dass dies gerechtfertigt ist.


    Das Heck 'von unten' . Mit Lineal und Geodreieck wird dieses Bauteil schön in Achse auf die Bodenplatte gebracht. Seitwärts die beiden "Aufbauten" durch die es mutmaßlich in den Maschinenraum geht, der unter der Fahrzeugrampe liegen muss. Die Schots zum Eingang sind auf dem übernächsten Foto zu sehen.


    Das Heck 'von oben' zeigt einen sehr breiten Schandeckel, der auch Schamdeckel heißen könnte, weil ich darunter einige meiner handwerklichen Unzulänglichkeiten verstecken konnte. Es fehlt noch der achterliche Süllrand des Laderaumes und ein wenig Kantenfärben...


    Der Süll ist montiert und die Seitenwände des Laderaumes wurde mit vielen Streben gegen die Seitendecks gefestigt und Deckskisten, Einstiege und Schaltkästen wurden angebaut. Das sieht sehr lebendig und detailliert aus.


    Dasselbe von bb-achtern. Gut erkennbar, dass der Laderaum tatsächlich ein riesiger Schuhkarton ist.


    Mit der Montage des Bordwände wird die letzte "Weichheit" aus dem Rumpf genommen. Das Gewicht lässt den Rumpf verwindungsfrei durchtrocknen, das Schaumgummi verteilt die Last. Weil der Konstrukteur für die Verbindung der beiden Bordwandteile ein Überlänge zum Anpassen angegeben hat, kann ich die beiden Teile nicht vor der Montage verkleben. Ich hätte sogar alle drei Teile verbinden müssen, weil der Bug aus einem Teil besteht (auf dem Fotoangelehnt zu sehen). Egal ... ich bin über meinen Schatten gesprungen und habe hier ersteinmal die achterlichen Bordwandteile montiert und hoffe, dass mein Geschick mich nicht verlässt, wenn ich die Bordwänd verkleben muss.


    Trockenzeit!!


    Pausengrüße aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Moin Dirk,

    schickes Schiff, soweit ich mich erinnere gab es beim Zusammenbau keine größeren Probleme, nur manchmal sollte man nicht nach der Nummernreihe vorgehen weil man sonst nicht so gut an versteckte Ecken rankommt. War da nicht sowas an der vorderen Luke??.

    War trotz der scheinbaren Einfachheit aber doch ein bißchen mehr Pulkram.

    Gruß

    Ralph

  • Hallo Dirk,


    ein interessantes Vorbild hast Du da ausgesucht. Da schau ich gerne zu und wünsche bestes Gelingen.


    Günter

    Auf der Werft: EGV Ffm

    Meine letzten fertigen Modelle:

    F. Baden-Württemberg, MiSuBo Paderborn und Passau, F 213 Scharnhorst, ZKrz Helgoland, S.M.S Nassau, F216 Scheer, MS Wappen von Hamburg, S 13, S 100, P 6059 Jaguar,
    KWdGr mit UWS, A 63 Main, S72 Puma, WFS Planet, Kirche St. Lorenz Nürnberg; HMCS Agassiz; PzKanBt Natter; Schlepper Hermes; SMS Breslau; MS Clement; MS Iserlohn; Dio Kleine Werft; W4,W8,W21,W22; P 6148 Löwe; A 52 Oste; MS Finnmarken; LKr Nürnberg; MS Mellum; Z 1; Tender Donau

  • Moin in die Runde,

    danke zunächst für die vielen Däumlinge.

    Ralph: Den Pulkram werde ich hoffentlich meistern

    Günter: Danke und viel Spaß beim Zuschauen


    Nachdem mein Besuch wieder abgereist ist und die Bude wieder sturmfrei, kann ich mit meinem Baubericht fortfahren.


    Die Montage der Bugsektion verlief völlig problemlos und die Überlänge der Bordwandelemente konnte ich beidseitig ziemlich gut entfernen. Der Bug hat eine wunderbare Rundung, die mit Schanzkleidstützen und Schandeckel gut stabilisiert ist.


    Der Farbunterschied zwischen Bug und achterer Bordwand ist dem Einfallswinkel des Lichts geschuldet. Der Druck ist einwandfrei. Am Süll des Laderaums ist erkennbar, dass ich ein Höhenproblem fabriziert habe, dass ich nur mit einer kleinen Kurve nach unten anpassen konnte.


    Ich weiß tatsächlich gar nicht so genau, woran es nun gelegen hat. Ich hoffe mit weiteren Ein/Anbauten guckt sich das später weg. Mal sehen.


    Bb-seitig wurden die Kranfundamente vorbereitet. Die Durchgänge für die Decksmannschaft scheinen ein wenig niedrig bemessen zu sein, aber


    sie lassen am Süll genug Platz für die Lukendeckel. Hoffentlich habe ich sie ausreichend genau waagerecht hinbekommen - sonst: Kräne schief...


    Das sogenannte Arbeitsdeck - noch ohne Ausstattung - und die Schornsteine. Für die Schönheit der Linien gibt es in der Verlängerung der Bordwände eine Verkleidung. Das gibt dem Schiff tatsächlich eine attraktive, fast schnittige Seitenansicht.


    Das habe ich rrichtig gerne gebaut. Die Klappe für den RoRo-Verkehr macht von der Unterseite ein schönes Bild.


    Wenn ich mir die Klappe im geöffneten Zustand anschaue, wird Sie wohl geschlossen gebaut werden.


    Den Baunummern folgend sind nun die vierzehn Elemente des Zwischendecks an der Reihe. Nach der Baubeschreibung lassen sie sich in Längs- und/oder Querrichtung montieren, und wurden wohl je nach Erfordernis der Ladung umgebaut. Ich vermute, dass sie nebenbei gelagert und verzurrt wurden, wenn sie gar nicht gebraucht wurden. Ich habe leider keine Vorstellung welche Lasten sie tragen konnten. Ich vermute eher was leichtes wie Fahrzeuge, Rohre .... Auf dem Foto habe ich die Pendelstützen aufgesetzt.


    Hier zeige ich einen Probeaufbau der beiden Montagemöglichkeiten. Die Elemente stehen auf den Pendelstützen und liegen an der Laderaumwand auf Auflagewinkeln, die wahrscheinlich auch nach Bedarf eingehängt wurden. Der Staumeister(?) hat auf dieser Art von Schiffen echt viel zu tun, um alles stauen zu können und den Überblick zu behalten. Wie ich die Elemente einsetze ergibt sich später, wenn ich weiß wie meine Ladung aussehen soll.


    Ich bedanke mich für´s Zuschauen und sage


    beste Grüße aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • na denn na denn man ruf mit den Roll und Hubdeckel, Die Deckels wurden mit Endlosketten verfahren und mit Hubzylindern angehoben oder abgesenkt.


    Auch hatte Naviere einen 499 BRT Frachter mit dem Lukem von A bis Z transportieren konnte.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin Arne,

    ich steuere langsam auf die Lukendeckel zu (Bauteil 22) so dass ich mir überlegen muss wie ich diese im Modell umsetzen soll. Du hast mir ja schon - und Wolfgang damals auch - Tipps gegeben. Zusätzlich habe ich bei shipspotting und Wikipedia recherchiert und habe auch recht gute Fotos gefunden. Auch die Schwesterschiffe geben bildtechnisch Auskunft.

    Kann ich diese Fotos eigentlich hier zeigen, wenn ich die Quelle angebe? Oder sollte ich den Link angeben?

    Ich habe keine Anzeichen von Rollen oder Ketten gefunden und auch keine Winden, die diese ziehen könnten. Es sind auch keine Hydraulikzylinder erkennbar, die ja seitlich an die Luken greifen müssten, damit der nächste Deckel darunter geschoben werden kann. Allerdings muss ich gestehen, dass fast alle Fotos keinen guten Blick auf die Lukendeckel gewähren. Nur eines zeigt Deckel die auf dem hinteren draufliegen. Was ich mit Sicherheit sagen kann:

    • Die Container stehen immer genau auf Kante: Bb, Stb und achtern wie vorn.
    • Es sind 11 Lukendeckel und 11 Container hintereinander, 6 nebeneinander.
    • Die Lukendeckel können schwer belastet werden, und müssen entsprechend stabil ausgeführt sein. Drei Lagen Container können darauf transportiert werden.

    Ich werde im nächsten Abschnitt meines Berichts noch ein wenig darauf eingehen. Aber es hat alles keine Eile, weil ich die Ladesituation erst ganz zum Schluss machen werde.


    Moin in die Runde: Danke für die Daumen.


    Beste Grüße aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Und hier geht es schon weiter.


    Da es sich um nur eine Bauteilnummer mit einem 'Unterbuchstaben' handelt, kann ich meinen Bericht bereits jetzt fortsetzen. Vor allem, weil ich noch gar nicht baue, sondern nur überlege wie ich mit den Vorgaben aus dem Bogen, den Tipps und Hinweisen aus dem Forum und meinen eigenen vielleicht noch recht verbesserungswürdigen Recherchen weiterbauen möchte.


    Zunächst gibt es noch einen Blick zurück auf die Zwischendeck-Elemente, die im vorherigen Abschnitt bereits angesprochen wurden:


    Auf diesen Skizzen ist angedeutet, wie das Zwischendeck montiert werden konnte. Für denjenigen, der das Stauen zu planen und zu beaufsichtigen hatte, waren hier viele Faktoren zu beachten. Wie hoch ist die Ladung, Gewicht und Zeitpunkt der Zuladung und des Entladens, besonders wenn nicht Linien- sondern Trampfahrt mit wechselnden Häfen angesagt war.

    Die jeweils nicht benutzte Stütze - jedes Element hatte drei - wurde unter dem Deck fixiert. Zwei standen auf dem Boden und die freie Seite des Elements lagerte auf Auflagern, die in der Lukenwand eingehängt waren. Nicht verwendete Elemente wurden seitwärts gelagert und verzurrt. Das hohe Maß an Flexibilität erforderte eine perfekte Durchplanung und ein regelmäßiges Umbauen der Decks und Luken.


    Doch nun zum Bauteil 22 - den Lukendeckeln.


    Der Konstrukteur hat Umrisse von TEU-Containern auf die Lukenabdeckung gezeichnet. 11 hintereinander, 6 nebeneinander, jedoch nicht bis an die Ränder. Dies kann bei Darstellung von geschlossenen Deckeln so gemacht werden. Die Container stehen dann eben nicht bis zum Rand. Bei teilweise geöffneter Luke wären die Deckel jedoch unterschiedlich lang. Außerdem sind keine Abstände zwischen den Containern vorgesehen, die jedoch - so nehme ich jedenfalls an - gebraucht werden, um zwischen den Containern laschen zu können.


    Die Doppelung, die vom Bogen her vorgesehen ist, hat nur die Breite und Länge der Markierung für die Container. Wolfgang hat bei seinem Bericht einen Lösungskompromiss erarbeiten müssen. So werde ich es auch tun müssen. Doch zum Glück:


    Wie oben beschrieben liegt die Aufgabe, die Lukendeckel tatsächlich bauen zu müssen, noch ein wenig in der Zukunft, so dass ich gerne auch noch Hinweise entgegennehme.


    Vielleicht gibt es ja im Forum jemanden, der Herrn Hahn kennt und bei der Kontaktaufnahme helfen kann. Oder ist Herr Hahn vielleicht sogar im Forum aktiv?


    Ich freue mich auf Reaktionen von Euch. Vielleicht ist ja alles viel einfacher, als ich im Moment glaube.


    Hoffnungsvolle Grüße aus Hannover, Dirk

  • Moin Dirk!


    Es schaut schon sehr vielversprechend aus! Und bei Deinem Talent zur Gestaltung lebendiger Ladeszenen kann das nur rrichtig gut werden :)

    Bin auf Deine Umsetzung gespannt!


    Viele Grüße über´s (Steinhuder)Meer


    Lars

  • Moin Dirk,


    ich muss mit die Tage den Riss von den German Merchant Fleet ansehen.


    Es das Buch von 1984 / 85


    Manches Schiff was dort abgebildet ist ein Unikat, und wäre auch als Kartonmodell auch.


    Nachtrag; zur Bergung der " SLOMAN RANGER " Es gab in einen Flottenkader einen mehrseitigen Bericht

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

    Edited 2 times, last by Shipbuilder ().

  • Moin Dirk, das vordere Lukensüll ist niedriger als die Seite. Die Seiten des Kukendeckels machen diesen Abschwung mit. Du hast richtig gebaut.

    Auf dem Bogen müsste ein Lukendeckel sein, der diese Kurve wieder gibt.

    Wird schön 👍👍

    LG Johannes

  • Nochmal Moin,

    Schon ist's passiert. ;(

    Diesen Abschwung zeigt ein Foto aus der Zeit nach 12/81. Also nach der Instandsetzung, Flottenkalender, 82 oder 83.

    Die älteren Fotos zeigen, dass das Süll gerade ist. ?(


    Eine Luftbildaufnahme, Flottenkalender, zeigt die SLOMAN ROVER mit Container, 3-lagig. Die Container stehen eng hintereinander.

    Auf den Lukendeckeln konnten 187 Container gestapelt werden.

    In der 3. Lage 59. Diese waren aus Stabilitätsgründen Leercontainer, SchiffsPropeller ? und SchiffsModell 4/86.

    In Modellwerft 11/90 zeigt ein Foto die Containerladung von der Brücke aus. Auf dem Bild sind keine Laschstangen zu sehen.

    Wenn ich noch was finde ...

    LG

    Joh.

  • In Modellwerft 11/90 zeigt ein Foto die Containerladung von der Brücke aus. Auf dem Bild sind keine Laschstangen zu sehen.

    Danke Johannes, kann ich mir die Fotos bei Dir mal anschauen? Ich habe auch schon an meiner Aussage mit den Abständen gezweifelt. Aber wie wurden die Container gegen kippen gesichert? Allein mit den twistlocks? Ich schicke Dir mal meine "Ausbeute" per Mail.


    Liebe Grüße aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • per Twistlooks

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • wenn ich mich nicht täusche gibt es eine Jahressammlung Schiff & Hafen der 70 ger Jahre.


    Die sind nicht im Handel zu bekommen.. Da müsste was über die " SLOMAN " Schiffe drin sein.

    Über Container Stautöpfe und mehr gibt es in der HANSA.<

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin in die Runde,

    Danke für Eure Daumen und die Kommentare von Lars und Arne.


    Jetzt habe ich wiederum nur eine relativ kleine Baugruppe bearbeitet.


    Das Brückenhaus - quasi der Ausguck für den Entenfänger-Kapitän: Aus dem Bericht von Wolfgang wusste ich, dass die Bb- und die Stb Seitenwand unterschiedliche Höhen haben, so dass es an der Ecke mit der Lasche zu Unstimmigkeiten führen würde. Ich musste nur entscheiden, ob ich oben oder unten kürze. Die Fensterhöhe war die Vorgabe. Sie müssen schließlich umlaufend dieselbe Höhe haben.

    So ist ein verwindungsfreier Quader dabei herausgekommen. Die kleinen Decks stb-seitig lockern den Anblick ein wenig auf. So, wie sie dort wie Balkone 'kleben' - schoss es mir in den Sinn - war im Aufbau selbst offensichtlich kein Platz mehr für einen Niedergang. und die Crew musste immer 'raus-rein' um z.B. auf die Brücke zu kommen. Manchmal sind Gedanken schon komisch. :cool:


    Ich habe die Fenster ausgestichelt und mit Brieffensterfolie hinterklebt. Wenn ich das Ergebnis mit dem Druck vergleiche, stelle ich fest, dass die unterschiedlich breiten Linien, die aus der Handzeichnung resultieren, weitgehend verschwunden sind und der Aufbau dadurch deutlich gefälliger geworden ist. Vielleicht ist das ja einer der Gründe warum diese Art von Zeichnung/Bogen nach dem Bau gar nicht mehr so ungleichmäßig handgezeichnet aussehen.


    Das starke Leuchten der Fenster verschwindet, wenn der Aufbau geschlossen ist.


    Beste Grüße aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Ich werfe heut Abend einen Blick in die Fotosammlung.


    Muss aber erst Geld verdienen.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin Zusammen;


    der Zufall spielt heute mal eine große Rolle.


    2019 habe ich mir 2 DVDs gekauft.

    Es sind 450 Ausgaben Modell Werft drauf gebrannt. Immerhin 40 Jahre.


    Und so hat man ein Archiv das zum Teil ergiebig ist.

    Danach ging es mit der Hansa weiter und der Schiff & Hafen.

    Die Seiten der " SLOMAN RANGER " sende Dir per PIN.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin Dirk,

    Diese Modellfotos helfen Dir vielleicht.

    Modell 1:100, hab ich im Museum Hafenwelten, Bremen gemacht.

    Die 9 mittleren Deckel würd ich minimal breiter bauen. Auf dem Lukendeckel sind die Containermaße eingezeichnet. So dicht sollten die Container auch im Modell nicht stehen. Der 1. u letzte Deckel dafür entsprechend schmaler. Vielleicht lassen sich die Lukenseitenteile aus Teil 22a herstellen. An die Seiten geklebt, könnte sich der Abstand für die Container ergeben?

    Ich hoffe, die Fotos helfen Dir weiter.

    Also viel Erfolg und Grüße

    Johannes




  • Musste die Bilder stückeln. Mein altes Smartphone machte Schwierigkeiten beim Hochladen oder ich hatte Schwierigkeiten :cool:

    Gut zu sehen ist, dass die Container beim 1. Deckel an der Vorderkante Platz lassen und am letzten Deckel an der Hinterkante.

    Beste Grüße und viel Erfolg beim Bau der Lukendeckel und was da noch so kommt.


    Johannes

  • Ja die Bilder haben was was. Ich selber habe.


    Ich selber habe in Husum Dock 1 noch Bilder gemacht Das war Anfang der 80ger Jahre,

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • Moin Johannes,

    danke für die inhaltsvollen Bilder. Sie werden in meine Ladesituation einfließen. Allerdings muss ich erst meinen Hafen erweitern, um der Vielfälltigkeit dieses Modells gerecht werden zu können.

    Ich hoffe auf einen mrd-schweren Investitionsfond und die neue deutsche Geschwindigkeit.


    Arne: dire auch Dank für deinen Kommentar.


    Zukunftgerichtete Grüße aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Ich melde mich jetzt aus meinen diversen Sommeraktivitäten zurück. Während dieser Zeit habe ich unregelmäßig, aber kontinuierlich an der Sloman Ranger weitergebaut. Dabei ist mir die lückenlose Dokumentation unter die Räder gekommen. Aber es haben sich dank der Hilfe der Modellbaukameraden schon einige Lösungen für mögliche Ladetätigkeiten an meinem Modell ergeben. Vielen Dank dafür.


    Ich kann also nur Fotos von fertigen 'Bereichen' zeigen. Dabei geht es zunächst um den Aufbau auf dem Backdeck:


    Das Backdeck ist mit dem Brückenaufbau versehen und die Decksausstattung ist montiert. Die Masten habe ich aus PU-Stäben hergestellt.


          

    Danach habe ich sie den zur Verfügung stehenden Fotos entsprechend mit Wanten verspannt. Außerdem haben mir die Downloads aus dem Bericht von Wolfgang sehr geholfen. Die RadarKugel und die Rettungboote (beide von Konpass) sind schon deutlich ansehnlicher als die aus dem Modell. (sorry wegen des schlechten Bildhintergrunds)


    Der Blick nach achtern zeigt die Ausstattung des so genannten Arbeitsdecks. Die Traverse quer zwischen den Schornsteinverkleidungen ist für das Anheben von Schwerlasten mit beiden Kränen. Damit können Lasten bis zu 40 t angehoben werden. Jeder Kran einzeln trägt 25t.


    Ein schöner Seitenblick auf den Brückenaufbau. Jetzt sind auch die Rettungsboote gebaut.


    Hier sind schon die Grundkörper der beiden Kräne zu sehen. Die schräg verzogenen 'Fundamente' lassen sich wieder Erwarten sehr gut bauen und ich bewundere wieder besonders die saubere Konstruktion des Bogens.


    Rechte Mitte des Bildes zeigt den vorderen Kran. Man kann sagen, dass diese Rohbauten ohne den Ausleger doch recht plump wirken.


    Der achtere Kran. Die Leitern habe ich mir dazugedacht - Wie sollen die Kranführer denn nach oben kommen, und wieder runter?

    Die wahrheit ist durchaus nicht so einfach zu besteigen. Fotos in der Modell Welt zeigen Hand- und Fußpferde umlaufen, so dass der drehbare Oberteil von der unteren Leiter darüber erreicht werden kann. Diesen Detaillierungsgrad kann ich nicht bauen. Leider. Immerhin lassen sich die Kranhäuser drehen und ich will auch die Ausleger heb- und senkbar ausführen.


    Mit diesen Bauschritt habe ich das Modell vom Werftbrett genommen, auch um mal zu schauen wie das gute Stück in mein Hafendiorama Fantasia passt. 23:40 Ich werde morgen weiter schreiben.


    Müde Grüße aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Moin in die Runde,

    da haben sich ja schon viele Daumen gemeldet. Danke für die positive Begleitung.


    Wie angekündigt: Ich habe die Sloman Ranger ohne Kranausleger, Zwischendeck und Ladeluken schon mal in Fantasia einlaufen lassen. Das Ergebnis war zumindest für mich überraschend.


    Gerade eingelaufen macht sich der 'Entenjäger' ganz schön breit. Es zeichnen sich Platzprobleme ab. Wobei auf diesem Bild die Verhältnisse noch recht maßstäblich aussehen.


    Aufsteigend mit einer Drohne zeigt sich die Enge jedoch deutlicher und


    noch weiter aus der Vogelperspektive wird klar: so einfach wird die Integation der Sloman Ranger nicht gelingen.


    Wie sie sich auch dreht - sie ist nun wohl auf dem Weg zum Ausleger-Hersteller - sie wird nicht kleiner. Das Heck ist eher ein Bollwerk.


    Auch hier bringt der Blick von oben keine Erleichterung.


    Der Rumpf ist eben nach Maßstäben konzipiert und gebaut, die 20 Jahre später gelten, als für das, was Fantasia bisher abgedeckt hat. An Container hat Anfang der 60er Jahre noch kaum jemand gedacht.


    Links und rechts der Sloman Ranger herrscht drangvolle Enge. Wie soll da eine moderne Schiffsbeladung mit Containern, sperrigen Gütern und RoRo-Verfahren untergebracht werden. Meine Hoffnung sind die bordeigenen Kräne, die vielleicht eine Übergangszeit darstellen können, bevor Fantasia in ein Containerterminal investieren muss.


    Ich brauch ein wenig Zeit, um ein Investitionsprogramm aufzulegen. Vielleicht legt ja jemand ein Investitionsfond für unkritische Infrastruktur auf. Wie gut, dass ich noch das Zwischendeck, die Ladeluken und die Kranausleger zu bauen habe.


    Grüße aus Fantasia, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Die Ausleger sind im Bogen als gedoppelte 'Lochstreifen' vorgesehen. das schien mir zu wenig Tiefe zu haben. So habe ich mittels einer Kopie die 'Ränder' der Ausleger mit gedoppelten Streifen versehen und dadurch eine deutliche Verbesserung erreicht.


    Von weitem sehen sie schon gut aus. Sie sind auf dem Ruhelager abgelegt. Aber ich habe die Kräne drehbar und die Ausleger senk- und hebbar gebaut. Wie ich die Kräne dann letztlich positioniere, hängt von der Ladesituation ab, die ich im Hafen bauen kann.


    Aus der Nähe seht Ihr deutlich die 3-Dimensionalität. Interessant - d.h. noch ungeklärt - ist die Frage, wie die Ausleger oben gehalten werden. Ob mittels der kleinen Hydraulikstempel, die die Auslger von unten stützen (die ich noch nicht gebaut habe) oder mittels eines 'Hangers' der den Ausleger hochhält. Ich habe aus den Fotos (Shipspotting) keine ausreichenden Anhaltspunkt für einen Hanger gefunden.


    Ich kann es ja nicht lassen. Ich muss sofort probieren, wie das mit der Ladung funktioniert. Die Lukenkonstruktion ist weiter oben ja schon angerissen worden. Hier nochmal Danke für die rege Unterstützung. Hier geht es nun um das Zwischdeck.


    In der Bauanleitung ist dazu diese Skizze abgedruckt, die zeigt, welche Varianten dieser flexible Laderaum hergibt, wenn er nicht komplett mit Containern vollgestellt ist.


       

    Also habe ich Fantasia geplündert, um zu schauen, ob ich das auch so bauen kann. Es lässt sich eine Lösung absehen.


    Beim Blick von oben wird klar, wie riesig der Laderaum dieses Schiffes ist, das mit nur 1600 BRT vermessen ist. Ich werde also erhebliche Mengen an Ladegut herstellen müssen, damit es nicht zu mager wirkt. Aber es wird auch deutlich, dass mit der gemischten Ladung die Sloman Ranger in Fantasia ihren Heimathafen finden kann.


    Zufriedene Grüße aus Hannover, Dirk

  • Moin, Dirk,

    Die SLOMAN RANGER ist Dir bisher prima gelungen.

    Die Relinge, Treppen u Leitern sind Ätzteile oder Lasercut :?:

    Sehr gut gefallen mir die Fotos aus deinem Hafen. Fehlen nur noch Bug- u Heckschlepper; die Illusion wäre perfekt 8o

    Die Bilder zeigen vortrefflich den Wandel in der Schifffahrt auf.

    Beste Grüße aus dem Harz

    Johannes

  • So liebe ForumskameradInnen,


    es ist an der Zeit, das vor langer Zeit begonnene Projekt SLOMAN RANGER zuende zu bringen. Ich musste zunächst zwei Baustellen gedanklich und planerisch in den Griff bekommen:

    1. wo in FANTASIA kann das Schiff seine Ladung anlanden. Das bedeutete, die Hafenanlage grundsätzlich zu überarbeiten und umzubauen ist. Für einen reinen Stückguthafen kein leichtes Unterfangen.

    2. in welchem (Lade-)Zustand stelle ich die SLOMAN RANGER dar und woher bekomme ich das notwendige Ladegut. Ihr erinnert euch an den gähnenden Schlund des riesigen Laderaumes weiter oben im Bericht.


    Die nunerfolgende Erweiterung von Fantasia beschreibe ich in dem Diorama-Baubericht. Also geht es hier um die finale Gestaltung der SR:


    Von einen Bastelkameraden bekam ich noch weitere Fotos von der SR. Sehr hilfreich zum Beispiel diese Skizze (aus Köhlers Flottenkalender) die anschaulich zeigt wie die Kräne eingesetzt werden können.

    In gemeinsamer 'Fahrt' mit der Schwerlasttraverse aber auch einzeln. Jeder Kran kann ohne Umsetzen 7 Lukendeckel erreichen.


    Auf dem Bogen sollen die Lukendeckel mit der in den Zirkel genommenen Unterseite verstärkt werden.


    Die Verstärkung füllt die Unterseite der Deckel nicht auf. Dann müssten die Kanten mühsam umgeknickt werden. Außerdem sind bei ähnlichen Schiffen die Deckel rrrichtig dick. Also habe ich die Oberseite mit einem 1mm Graukarton verstärkt. Das ist eine geschätzte Dicke von 25 cm in echt. Das scheint mir realistisch.


    Dann begann das erste Probe'wohnen' der Ladung. Dabei stellete ich fest, dass die Container (Passatverlag Beilage zur Santa Ines und Iserlohn) irgendwie zu klein geraten sind. Ich habe mich dann um andere Container bemüht, die tatsächlich größer sind und genau auf die vorbereiteten Containerlager passen (Papershipwright, HS-Design). Bilder davon später.


    Ich habe mich dann entschieden vorne drei und achtern zwei, später dann auch drei, Lukendeckel geschlossen darzustellen.


    Die übrigen müssen abgelegt werden. Da die Szene im Hafen angeordnet ist, müssen die Deckel nicht gelascht werden.


    Alles noch ohne die Kräne, die mich beim Ladungrücken nur gestört hätten.


    Da sich FANTASIA gerade in einer Umbauphase befand, konnte ich auf die vielfältigen Güter zurückgreifen, die ich im Bauch unter den Lukendeckeln unterbringen konnte. Gasrohre, einige Stahl-Coils und in Seekisten verpackte Maschinen der starken deutschen Exportwirtschaft. Auf dem Zwischendeck werden noch Fässer mit hochwertigen Hydraulikölen mit dem Gabelstapler (Passat) an die endgültige Position zum Festlaschen transportiert.


    Die Kräne kommen erst in Position, wenn der Kai feststeht, an dem die SR liegen soll. Die Container werden noch durch etwas farbige Modelle ausgetauscht, die zu diesem Zeitpunkt aber noch beim Containerbauer in Arbeit sind.

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

    Edited 2 times, last by Dirk H.: Zitat einfügen ().

  • Nun soll es aber auch gleich weiter gehen.


    Ich habe einen Kai gefunden, der gut geeignet scheint, die Aufgaben eines Containerladeplatzes in einer Übergangsphase von FANTASIA zu bewältigen. Ein bereits stillgelegter Güterschuppen bietet außen genügend Platz.


    Die Ladung ist komplettiert. Achtern stehen Container tlw. mit Tanks (David Hathaway). Vorn sind im Moment nur zwei Lukendeckel geschlossen. Die Kräne noch ohne Funktion.


    Auf dieser Vogelperspektive sind nun schon eine Menge Veränderung zu bemerken: Auch achtern liegen jetzt geöffnete Deckel. Einer wird gerade vom Kran zum Schließen einer weiteren Position versetzt. Das ist notwendig, denn von der Hafenbahn wurden bereits weitere Container bereitgestellt. Der vordere Kran lädt wasserseitig von einem Leichter (HS-Design) für die vorderen Lukendeckel. Dem Staplerfahrer ist ein wertvolles Ölfass umgefallen. Das ausgelaufene Öl muss nun aufwendig 'eingesammelt' werden. Der hafenseitige Kran - eine Umpositionierung für die improvisierte Containerverladung (die BLEICHEN entlädt nun komplett mit eigenem Geschirr) - entlädt den zweiten Zug der Hafenbahn und lagert neben dem Schuppen diverse Leercontainer.


    Es folgen nun einige Stimmungsvolle Fotos, die gleichzeitig die Galeriefotos sein sollen. Allesamt mit einer Drohne aufgenommen. Nicht alle Drohnen sind böse.


    Im Vordergrund ein weiterer Leichter mit Containern. Ohne Terminal wird das auf Dauer in FANTASIA nicht funktionieren bei dem Andrang von Containern.....


    Der Blick aus der Nähe im Vorbeiflug....


    Der Laderaum hat seinen Schrecken verloren.


    ... ups, schon passiert. Die SLOMAN RANGER von achtern. Schön die vielen Kräne ....


    Ein Abschiedsbild von diesem Baubericht fast ohne den Hauptprotagonisten.


    Die SLOMAN RANGER ist ein superschöner und wenn man will anspruchsvoller Bogen. Sehr passgenau und mit den gewählten bzw angebotenen Konstruktionsmöglichkeiten variantenreich zu gestalten.


    Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht, mich bei meinen Fingerübungen und Gedankengängen zu begleiten. Wer Lust hat, schaut schon in den nächsten Tagen auch bei FANTASIA mal 'rein. Dort möchte ich dann meine Hafenerweiterungspläne vorstellen. Ich konnte ein paar €'s aus dem Investitionsturbo abgreifen. Ihr werdet sehen.


    Zufriedene Grüße aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Was soll man da noch sagen,Dirk, Das hast Du fein gemacht, d'rum wirst Du auch nicht ausgelacht :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    Schönes Wochenende

    wünscht

    Herbert

    Die letzten Arbeiten: Neben vielen anderen Schiffs- Flug- und Fahrzeugmodellen Scandlinesfähre BERLIN, Fährschiffe Mecklenburg-Vorpommern, Knudshoved, Kronprinz Frederik, Estonia, Bereisungsschiff EMS, Fähren Deutschland. Diana, Robin Hood, Dampfer SÖDERHAMN, Diorama Alter Hafen mit Fischmarkt


    In Arbeit: Diorama Ostseefährlinie Rostock Gedser




  • Danke Herbert! Dir wünsche ich durchschlagenden Erfolg mit deiner SAXONIA


    Beste Grüße aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun