Schnelldampfer BREMEN 1929, Peter Brandt (HMV), 1:250, Bilder v. Baufortschritt

  • ...

    Auf dem letzten Bild aus dem Kludas meine ich mittig auf dem Gestell der drei zum Bug zeigenden Bäume eine Leiter ausmachen zu können, soll diese noch ergänzt werden?

    ...

    Hallo Zaphod,

    danke, dass Du mich auf diese Leiter aufmerksam gemacht hast! Mir ist sie erst durch Deinen Kommentar aufgefallen.

    Ich werde sie vermutlich noch ergänzen.

    Vielen Dank auch Euch anderen für Eure Kommentare, geschrieben und per Daumen. :)

    Beste Grüße, Helmut

    Zur Zeit im Bau:

    CAP ARCONA, Peter Brandt, HMV

  • Vorderes Ladegeschirr, Nachtrag

    Die Frage von Zaphod hinsichtlich der Leiter hat mich veranlasst, diese noch zu ergänzen. Naturgemäß ist sie zwar im Modell nicht so filigran geworden wie beim Original. Aber damit kann ich gut leben.

    Bei der Gelegenheit habe ich auch den mittleren Baum ("Hilfsbaum") auf die korrekte Länge gebracht. Ich habe ihn um 5,5 mm gekürzt:

    Vielleicht interessiert sich der eine oder andere hier noch für einen Tipp:

    Normalerweise klebe ich praktisch alles (bis auf Spantengerüst, Decks und Bordwände) mit Weißleim (Kittifix).

    Nicht so aber bei Masten und den Röhrchen für die Ladebäume. Dazu benutze ich ausschließlich UHU Flinke Flasche schwarz.

    Die Nähte werden so einfach sauberer. Während Weißleim wegen seines Wassergehalts immer zu einem leichten Aufquellen an der Naht führt und es damit schwieriger macht, die Naht perfekt zu schließen, geht dies mit UHU wesentlich sauberer. Durch den Lösungsmittelgehalt bleibt die Klebenaht schön gerade und vor allem glatt.

    Zur Zeit im Bau:

    CAP ARCONA, Peter Brandt, HMV

  • Das ist ein Modell der höchsten Spitzenklasse. Danke fürs Zeigen.

    Ulrich.

                                                                                   Artikel 1 GG:

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt


  • Vielen Dank für Euer anhaltendes Interesse an meinem Modell der BREMEN.

    Nur wer von meinen Ausführungen noch nicht genug hat, darf hier jetzt weiterlesen...

    Die Anker

    BREMEN und EUROPA hatten je 3 Anker, 2 in den Ankertaschen am Bug und einen als Reserveanker auf dem Backdeck.

    Das war jedenfalls zum Zeitpunkt der Indienststellung so.

    Auf frühen Fotos, die das Backdeck der BREMEN zeigen, ist der Reserveanker gut zu erkennen:

    (Finsler aaO)

    Das obige Foto wurde während der ersten Ankunft der BREMEN in New York aufgenommen.

    Später allerdings, zu einem Zeitpunkt und aus Gründen, die ich nicht herausfinden konnte, wurde der Reserveanker von Bord gegeben. Die Bilder zeigen an der vormaligen Lagerstelle ein völlig glattes Deck; die Pallungen ("Lagerböcke") waren entfernt worden.

    Nun gut - ich stelle die BREMEN ja in einem frühen Zeitpunkt dar (mit niedrigen Schornsteinen). Also auch mit Reserveanker.

    Es sind im Bogen Bauteile für 3 Anker vorhanden.

    Allerdings war ich mit der Wiedergabe im Modell nicht ganz einverstanden.

    Wie die Anker, insbesondere die Fluken, genau ausgesehen haben. kann ich leider nicht berichten. Sicher ist aber, dass etwas, das durch Teil b dargestellt werden soll, so nicht vorhanden war.

    Hierzu ein Originalfoto (das auch die Größenverhältnisse zeigt):

    (Foto im Bundesarchiv)

    Es handelte sich um sogen. Patentanker, genauer um "Hallanker".

    Bei diesem Ankertyp, der auch heute noch genauso verwendet wird, steckt der Ankerschaft "unten" in einem stabilen Gelenk. Das ist notwendig, damit sich die Fluken abklappen und in den Grund eingraben können, während der Ankerschaft in seiner Länge auf Grund aufliegt und durch das Gewicht der Kette niedergehalten wird:

    (wikipedia, gemeinfrei)

    Um dieses Gelenk anzudeuten, habe ich die Modellanker etwas umgebaut.

    So ganz einhundertprozentig ist die Nachbildung des Originals nicht. Ich finde es so aber deutlich überzeugender als im Bogen vorgesehen.

    Den 3. Anker des Bogens kann man als Reserveanker auf der Back so nicht verwenden. Der Schaft ist viel zu kurz und der massive Schäkel oben, an dem die Kette angeschlagen wurde, fehlt.

    Also habe ich den Schaft angemessen verlängert und so etwas wie einen Schäkel nachgebildet.

    Der Reserveanker hat auf Pallungen aus Tonkarton seinen Platz gefunden:

    Die Anker der BREMEN / EUROPA wogen je 15 to, der Schaft war nicht ganz 5 m lang.

    Zur Zeit im Bau:

    CAP ARCONA, Peter Brandt, HMV

  • Moin, moin Helmut,

    zum Modell brauch ich nix mehr zu sagen....... :thumbsup: :thumbup: !

    "Später allerdings, zu einem Zeitpunkt und aus Gründen, die ich nicht herausfinden konnte, wurde der Reserveanker von Bord gegeben."

    Im hauptsächlichen Liniendienst zwischen Bremerhaven und New York braucht man eigentlich keinen Reserveanker, zumal ja noch zwei in den Klüsen hängen.

    Und dann sind 15 t eine Hausnummer, die man im Gegenzug für andere zusätzliche Einbauten und den damit zusätzlichen Gewichten schonmal als Kompensation opfern kann, um die Schwimmstabilität nicht zu verschlechtern. Dazu 15 t gaaaaanz vorne am Bug.......ohne die das Seeverhalten (Eintauchen, Hochkommen.....) sich vielleicht auch günstiger gestaltet hat.

    Das Vonbordgeben von nicht unbedingt erforderlichen Gerätschaften und Anlagen hat meistens etwas mit der Schimmstabilitätsrechnung zu tun.......also mit der Fortschreibung des Stabilitätsbuchs.


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat! Es lebe der Zentralfriedhof.......

  • Danke HaJo und René,

    und allen anderen Daumenspendern!

    Seenotboje

    ( Finsler aaO)

    An beiden Brückennocken waren mit Leuchten ausgerüstete Seenotbojen gelascht, die mittels einer Leine von der Brücke ausgelöst werden und zum Beispiel in etwa die Position eines über Bord gefallenen Passagiers markieren konnten.

    So etwas kam sicherlich nur selten, aber doch immer mal wieder vor.

    Die BREMEN legte bei voller Fahrt pro Minute etwa 830 m zurück. Selbst wenn die Boje sofort nach dem Unfall ausgelöst werden konnte, brauchte das Schiff 13 - 15 Schiffslängen (heute max. 15 Schiffslängen lt. Forderung der IMO), also mindestens 3700 m, um vollständig aufzustoppen. Aus dieser einfachen Überlegung folgt schon, dass praktisch nur eine geringe Chance bestand (und besteht), einen Über-Bord-Gefallenen überhaupt noch zu finden. Mittels der Boje bestand immerhin eine gewisse Möglichkeit, die Unfallposition halbwegs zu markieren und sie mit den direkt an der Brücke stationierten Kuttern anzulaufen.

    Die Bojen habe ich scratch gebaut.


    Der Lampenkörper ist ein winziger Tropfen Weißleim.

    Zur Zeit im Bau:

    CAP ARCONA, Peter Brandt, HMV

  • Danke für die vielen anerkennenden Daumen! :)

    ____________________

    Nach dem Segelurlaub

    im sonnigen Griechenland geht es bei der BREMEN weiter.


    Sonnensegelgestelle

    Hier hat der Modellbauer relativ freie Hand bei der Umsetzung, also bei der Beantwortung der Frage, wo überall auf dem Schiff solche Gestelle zu finden waren. Auf den Fotos vom Original kommen so ziemlich alle Varianten vor - nahezu immer Gestelle auf dem Achterdeck und auf dem Peildeck sowie auf der Brücke, dort fast ganz überspannend oder nur teilweise.

    Ich habe mich für Gestelle auf Peildeck, Brücke (in frühen Stadium der BREMEN) und auf dem Achterdeck entschieden, in Anlehnung an diese Fotos:

    (Kludas aaO)

    Es zeigt die BREMEN 1929 an der gerade fertiggestellten Columbuskaje in Bremerhaven (im Hintergrund übrigens die COLUMBUS in ihrer alten Form, noch mit hohen Schornsteinen).

    Hier bei der Ankunft in New York nach der Jungfernfahrt (also ebenfalls 1929):

    (getty images)


    Im Bogen sind die Gestelle zwar nicht enthalten, dagegen aber im Ätzsatz und im erweiternden Lasersatz.

    Ich finde es aber dem Gesamteindruck des ziemlich detaillierten Modells zuträglicher, eine eigene Konstruktion zu bauen; die Originalteile der Modellkonstruktion sind offenbar ein Zugeständnis an die allgemeine Baubarkeit und wirken nach meinem Geschmack etwas grob.

    Beim Original waren alle Sonnensegelgestelle vollständig demontierbar.

    Die Rohrstützen waren an den Aussenseiten ca. 2 m hoch (8,5 mm) und in Halterungen an Deck eingesteckt. Oben an den Stützen befanden sich Aufnahmen zum Einhängen der Latten.

    Mit aufgebrachter Persenning (die an Ringen oben an den Stützen gezurrt wurde) ergaben sich an den Seiten offene, flach geneigte Zeltdächer.

    Waren die Gestelle abgebaut, so wurden sie in der Nähe ihrer Position an Deck gelagert. Jede einzelne Stütze und Latte war nummeriert und zusätzlich durch die Angabe "stb" oder "bb" gekennzeichnet.

    So sieht das jetzt auf meinem Modell aus (0,3 mm Messingdraht für die Stützen und die "Latten" bestehen aus verdoppeltem 160 gr-Karton, etwa 0,6 mm hoch):

    Auf anderen Bildern erkennt man, dass die Brückennocken später nahezu ganz mit Gestellen überbaut waren. Ich habe mich also für die frühe Variante entschieden.

    Die Backbordnock bekommt auch noch ihr Gestell und auch das Achterdeck wird noch überbaut.


    Zur Zeit im Bau:

    CAP ARCONA, Peter Brandt, HMV

  • Man verneige das Haupt ganz tief vor dem Meister. Was soll man da sonst noch schreiben?

    Ulrich

                                                                                   Artikel 1 GG:

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt


  • Moin Helmut,

    offensichtlich hat die Hochseesegelei Deinem Feingefühl nicht geschadet.
    Filigrane Gestelle, seeehr stimmig!

    Beste Grüße nach Dingden,

    Manfred

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.

  • Sonnensegelgestell Achterdeck (B-Deck)

    In einer Bildfolge meine Vorgehensweise:

    Der Mittelträger steht zur Zeit noch über. Ich werde ihn auf die passende Länge schneiden, wenn der mächtige Flaggenstock montiert wird. Der hintere Teil des Gestells war auch als Halterung für den Flaggstock ausgelegt.

    (Bildquelle: N. Aschenbeck, Schnelldampfer Bremen von Bremen nach New York 1928 und 1929, Delmenhorst 2005)


    Zur Zeit im Bau:

    CAP ARCONA, Peter Brandt, HMV

  • Hallo Helmut,

    Deine Bremen ist atemberaubend, die Sonnensegelgestelle geben der Bremen noch einen zusätzlichen eyecatcher. Ich bin total begeistert.

    Gruss Nik

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind (Albert Einstein)

    N.K.

    Derzeit im Bau: IJN Nagato 1:200 von Dom Bumagi, HMCS Waskesiu Card Fleet 1:200, MiG 21MF Answer-Angraf 1:33
    Fertig: Mellum, Indianapolis,TAKAO Digital Navy 1:250,Korvette Agassiz 1:250, NJL TOGO CFM 1:250 .
    Petrojarl Cidade de Rio das Ostras JSC skaliert auf 1:250
    Hellcat, Halinski

  • Moin Helmut,

    ich habe erstmal deine letzten Beiträge "sacken lassen".... da bin ich schon fast sprachlos. Fast.

    Ein wunderschönes Modell der "Bremen", das du da zauberst. Und die Anmerkungen/Fotos zum Original sind auch allererste Sahne :thumbsup: :thumbsup:

    Das Foto 1629 aus Beitrag #135 finde ich besonders klasse; da erkennt man, wie viel Zeit und Muße in dieses Modell geflossen sein muss.

    Ein absoluter Hingucker :thumbsup: :thumbup:

    Danke fürs Zeigen :cool:

    LG

    Lars

  • Vielen Dank für Euer Lob. Mich freuen solche Anmerkungen sehr, auch wenn sie mir oft etwas übertrieben erscheinen...

    _________________________

    Antennen

    Wie ich schon weiter oben einmal geschrieben habe, war die funktechnische Anlage der BREMEN auf dem damals allerneuesten Stand.

    Dominiert haben die 4 Langdrahtantennen zwischen den beiden Masten, je etwa ca. 163 m (rund 65 cm) lang. Diese Drähte konnten zum Längenausgleich (etwa bei Wärmeeinwirkung) natürlich nachgespannt werden.

    Zwischen den Schornsteinen, an der Backbordseite, befand sich eine an Auslegern montierte Doppelantenne, die über Spreizen auseinandergehalten und vorn durch 2 Fallen gegen Überschlagen gesichert waren. Auch diese Antenne konnte bei Bedarf nachgespannt werden. Vor allem aber war sie absenkbar, damit sie beim Katapultstart des Bordflugzeugs nicht im Weg war.

    (Im Jahr 1930 wurde die Doppelantenne entfernt und stattdessen ebenfalls mit 2 Auslegern eine weitere Einzelantenne an der Steuerbordseite montiert, so wie es auch die Konstruktion von Peter Brandt vorsieht. Da ich aber das Modell im Zustand von Herbst / Winter 1929 baue, habe ich die Doppelantenne nachgebildet.)

    Die Zuleitungen liefen zu einer Reihe von Isolatoren auf der Oberseite des länglichen, hochkant stehenden Kastens (Bauteil 91 u, die Isolatoren sind nicht nachgebildet oder angedeutet) an der Backbordseite in Höhe des vorderen Schornsteins. Das erschließt sich aus der Bauanleitung leider nicht; die maßgebliche Zeichnung, die auch die Führung der "Drähte" nicht richtig wiedergibt, zeigt leider nur die Steuerbordseite des Modells und die "Drähte" enden im Nirwana...

    Aufklärung liefern für alle Fragen rund um die Antennen zum Glück wiederum die genauen Werftzeichnungen der AG Weser bei digipeer.

    Alle "Antennen" habe ich mit Serafil grau 120/2 nachgebildet.


    Zur Zeit im Bau:

    CAP ARCONA, Peter Brandt, HMV

  • Servus Helmut ,

    Ich finde nicht das das Lob und die Anerkennung in Deinem Fall übertrieben ist :thumbup:

    Für mich ist diese Präzision nicht erreichbar , dem ist so ,

    aber die Freude am Papiermodellbau meinerseits dürfte an Dein Level heranreichen :thumbsup:

    Liebe Grüße aus der Steiermark

    Kurt :rolleyes:

    PS.: kommst du zu Weihnachten runter in den Süden ?

  • Moin Helmut,

    ein weiteres Mal große Klasse, deine Recherche und deine Umsetzung am Modell. Mich hatte die Lage der Antennenzuleitungen damals auch fragend zurückgelassen und hatte mich letztendlich durch das Modell im Schifffahrtsmuseum Bremerhaven auf die falsche Fährte führen lassen. Aber so ist alles perfekt.

    Wünsche dir noch viel Freude am Bau der letzten Kleinigkeiten und freue mich bald auf eine erfolgreiche Indienststellung.

    Liebe Grüße

    Klaus-Dieter

  • Vielen Dank! :)

    Kurt:

    Da meine Tochter demnächst der Zustand der wilden Ehe beendet ( ;) ) und heiraten wird, bin ich schon in diesem Monat in Großstübing. Mit einem Besuch zum Jahresende wird es nichts werden.

    Klaus-Dieter:

    es ist recht ärgerlich, dass die Takelung bei der Konstruktion des Modells ziemlich vernachlässigt wurde. Aber das kennen wir ja auch schon von Modellen anderer Hersteller...

    _______________

    ... Bau der letzten Kleinigkeiten ...

    Hier ein paar Bilder der letzten Kleinigkeiten:

    Der achtere Flaggenstock



    Flaggenstock vorn (für die Gösch)

    Am Vorstag die vordere Ankerlaterne ( natürlich damals bereits elektrifiziert).

    Details vorderer Mast


    Beim Vergleich mit der Bauanleitung erkennt man, dass bei meinem Modell insbesondere die Ausstattung der Vordermasts (Baugruppe 177) anders aussieht.

    Ich habe einige Zeit darauf verwendet, anhand von Fotos (auch vom Werftmodell) und vor allem der Werftpläne den damaligen Zustand zu rekonstruieren. Vielleicht habe ich so nicht alles hundertprozentig nachbauen können (was auch an den häufig zu schlecht aufgelösten Fotos liegen kann), aber es ist auf jeden Fall richtiger als in der Zeichnung zu BT 177.


    Details Achtermast


    Hier befand sich auch die zweite Ankerlaterne.


    Zur Zeit im Bau:

    CAP ARCONA, Peter Brandt, HMV

  • Mein lieber Schwan - das ist Modellbau vom Feinsten - und so, wie ich es liebe:
    Super Bau, klasse Recherchen und vermitteltes Hintergrundwissen.
    Bei einigen Bildern muss man 2x hinschauen, um zu erkennen, dass es ein Modell und nicht das Original ist.

    Wenn ich mir dieses Kunstwerk anschaue - ich glaube, ich wechsele vom Modellbau zum Ausschneiden von Anziehpuppen. ;(

    Grüße
    Peter

  • Moin Helmut,

    die Verwendung von Serafil für die Takelage ist an Perfektion nicht zu überbieten.

    Referenzklasse sozusagen. Das gilt allerdings auch für das gesamte Modell!

    Allerbeste Grüße,

    Manfred

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.

  • Eine zweite Ankerlaterne? Für einen Heckanker? Oder wofür wurde die benötigt?

    Viele Grüße

    Klaus

    »Gib jedem Schiffsmodell die Chance, das schönste deines Lebens zu werden!»

  • Eine zweite Ankerlaterne? Für einen Heckanker? Oder wofür wurde die benötigt?

    Viele Grüße

    Klaus

    Moin Klaus,

    bei großen Schiffen (ab 50 m) muss bis heute eine zweite Ankerlaterne gesetzt werden (und bei Fahrzeugen von mehr als 100 m Länge ist auch die Decksbeleuchtung einzuschalten).

    Heute ist dazu zusätzlich vorgeschrieben, dass die vordere Ankerlaterne höher gesetzt sein muss als die achtere.

    Zur Zeit im Bau:

    CAP ARCONA, Peter Brandt, HMV

  • Danke für die Erklärung, lieber Helmut. Das wusste ich noch nicht.

    Wo ich gerade im Fragemodus bin: was ist der weisse Zylinder auf der Back zwischen den Ankerketten und Pollern? Ist das der Einstieg fürs Kabelgatt? Vielleicht hast Du es auch irgendwo hier erklärt?

    Viele Grüße

    Klaus

    »Gib jedem Schiffsmodell die Chance, das schönste deines Lebens zu werden!»

  • ...was ist der weisse Zylinder auf der Back zwischen den Ankerketten und Pollern? Ist das der Einstieg fürs Kabelgatt? Vielleicht hast Du es auch irgendwo hier erklärt?

    Nein Klaus, das hatte ich noch nicht erklärt, und ganz vollständig kann ich es auch heute nicht.

    Nach dem Werftplan befanden sich dort über mehrere Decks reichende Niedergänge. Auf dem C-Deck befanden sich unter dem "Zylinder" die Winschmotoren, auf dem D-Deck waren dort Besatzungsunterkünfte und das Lager für Bootsmannsvorräte.

    Ich vermute mal, dass das ein recht massives Fluchtluk und gleichzeitig eine Ladeluke für Vorräte gewesen ist.

    Zur Zeit im Bau:

    CAP ARCONA, Peter Brandt, HMV

  • Vielen Dank nochmal. Ein interessantes Schiff, ein informativer Bauericht und ein großartiges Modell :thumbsup:

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