Space 1999 - Mondbasis Alpha Transporter - Maßstab ca. 1:60

  • Servus,


    die Schlacht ist erfolgreich geschlagen, die Scale&Paint 2025 vorüber und nun liegt wieder ein neues Modell auf der Schneidmatte.


    Es handelt sich dabei um den Raumtransporter aus der Science Fiction Serie Mondbasis Alpha, die in den 70iger Jahren bei uns im Fernsehen lief.



    Waeschens und Willi H. haben vor etlichen jahren schon das Ding gebaut. Die dazugehörigen Bauberichte könnt ihr hier und hier einsehen.



    Feriger Transporter von Waeschens


    Der Transporter ist ein kostenloser Bausatz, den ihr hier runterladen könnt.


    Der Bausatz besteht aus 20 A4 Seiten. Lt. Konstrukteur sollte man diese auf 80g/m² (normales Schreibmaschinenpapier) ausdrucken. Das mache ich aber nur bei den Röllchen, für den Rest werde ich 160g/m² Papier verwenden.



    Für dieses Modell sind einige Röllchen zu drehen, wenn ich mich nicht verrechnet habe, so ca. 220 Stück.


    Beginnen werde ich mit den Seitenteilen des Rückenskelett. Dafür benöge ich Teile aus den Seiten 2,3 und 4.


    Zuerst werden die langen Rohre TE, TM,TM,TE für oben und BE, BM, BM, BE für unten für die linke und rechte Seite des Rückenskeletts gerollt.




    Lt. Beschreibung sollen diese Teile über einen Stab mit einem Durchmesser von 2mm gerollt werden. Dabei muss am Ende des Röllchens die Linie getroffen werden. Das ist aber bei mir bei einem 2 mm Federstahl nicht der Fall, bei einem 1,5mm Federstahl sehr wohl.



    Deswegen werde ich alle langen Teile um ein 1,5mm Federstahl, die Verbinder über 3mm Federstahl (lassen sich wunderbar über die Teile TE, TM,TM,TE,BE, BM, BM, BE schieben) und die Querstreben über 2mm Federstahl rollen. Bei dieser Methode treffen sich immer die Linien od. zumindest fast. grins 3


    Ob das Ganze so stimmt oder ich dabei falsch liege, werde ich erst beim Cockpit sehen.


    Auf, auf zum lustigen Röllchen fertigen.



    Die langen, gerollten Stäbchen TE, TM,TM,TE für oben und BE, BM, BM, BE für unten sind schon fertig.

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    Servus aus Wien


    Robert


    "Stell dir vor da ist ein Forum und keiner schreibt was rein!"


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  • Hallo Robert,


    finde ich toll, dass Du das Modell bauen willst. Gleich mal vorweg aber eine Frage: Mit welcher Auflösung hast Du die Bauteile auf welche Seitengröße gedruckt? Ich habe damals mit Ach und Krach 150 dpi bei DIN-A4 geschafft; gerne hätte ich aber das Modell noch größer gebaut, aber die Druckqualität wäre dann "unterirdisch" gewesen.


    Ein bisschen solltest Du supern: Gerade das Passagier-Modul kann hier deutlich gewinnen.


    Aber es ist ein tolles Modell, und auf Dein Ergebnis bin ich gespannt.


    Servus, Woody

  • Servus,


    danke für die vielen .


    woody die Auflösung der Bögen sind ein Drama. Ich denke mal größer als A4 geht kaum. Ich habe wohl die Seiten mit 600 dpi gedruckt, macht aber keinen Unterschied, mit 150 dpi hat man das gleiche bescheidene Ergebnis. Ein bisschen besser wirds, wenn man bei den Druckeigenschaften Inkjet anwählt. Da wird der Druck etwas satter. Bzgl supern....., lass dich überraschen, habe da einiges in petto.

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    Servus aus Wien


    Robert


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  • Servus,


    Weiter geht es , man glaubt es kaum, mit Röllchen drehen.


    Über die dünnen schon gefertigten Stäbe soll man nun die im Schema Blau und Grün makierten Teile zu Röllchen drehen. Leider hatte ich hier wieder das gleiche Problem wie schon zuvor. Es war kein vernüftiger Kantenschluss hinzubekommen.

    Deshalb habe ich die Teile mittels Rhino umgezeichnet und auf die richtige Länge gebracht. Dabei handelt es sich um die Teile E, X, Y, BC und TC, die über einen 3mm Federstahl gedreht wurden.


     


    Mit den neu gefertigten Teilen konnte ich nun die rot markierten Teile zu Stäbe verbinden.



    In der Hitze des Gefechtes habe ich von den fertigen Stäben kein Foto gemacht. Aber das Schema zeigt genau den Aufbau. Außerdem kann man im übernächsten Bild die fertigen Stäbe erkennen.


    Ab jetzt beginnt der eigentliche Bau der Seitenteile des Rückenskelett's.



    Mit dem Laser habe ich ein Werkzeug erstellt, das mir ein genaues Enpassen der Teile (S) ermöglicht.



     

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    Servus aus Wien


    Robert


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  • Servus,


    danke für die vielen .


    Helmut B. , das wird sich weisen, obs ein Spitzenmodell wird. Mühe gebe ich mir auf alle Fälle. :D


    Weiter geht es mit den Querstreben der Seitenwangen ES und 1-5 - 5-1 und ES



    um anschließen daraus mit den Teilen T und B das Rückgrad des Transporters herzustellen. Das hieß natürlich wiederum einige Röllchen drehen.


    Dabei ist dieses Gebilde entstanden.


     


    Mittlerweile habe ich 108 Röllchen verbaut.

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    Robert


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  • Servus,


    danke für die vielen


    und Dank auch an @woddy für deine Wortmeldungen. Schön langsam bekommt man eine Routine beim Röllchen rollen.


    Soderle, die beiden Hilfsrahmen sind bis auf einige Querstreben fertig.



    Als nächstes werde ich das (Command Modul) bauen. Außerdem bin ich im überlegen, ob ich eine Inneneinrichtung einbauen werde.

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    Robert


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  • Gute Idee ich habe das gute Stück auch auf der Festplatte und sammele schon Bilder von der Innenausstattung im Netz... :thumbsup:


    Ich bin gespannt.

  • Als nächstes werde ich das (Command Modul) bauen. Außerdem bin ich im überlegen, ob ich eine Inneneinrichtung einbauen werde.

    Tu's nicht! Auch wenn das Röllchen rollen wirklich nervt, bau lieber erst das Passagiermodul fertig, setzt die Gitterbrücke über alles und richte alle Einzelbaugruppen sauber aus. Überlege Dir vielleicht eine Mechanik, mit der Du das Passagiermodul zum abmontieren machst, so dass man es gegen andere Module (Wissenschaftsmodul, Atommüll/Kran-Modul ...) ersetzen kann.


        


    Das Command Module kannst Du immer noch machen, wenn wenn der Rest auf seinen 4 Beinen steht, was dann auch den Vorteil hat, dass Du dieses Teil dann am Gesamtkörper ausrichten kannst. Damit lassen sich u.U. kleinere Fehler wie ein leichter Verzug o.ä. noch kaschieren.


    Servus, Woody

  • Bisher habe ich auch gute Ergahrungen mit Neodymmagneten gemacht.


    Man kann in das Dach vom Passagiermodul zwei oder mehr Magneten einbauen und vielleicht beim Bauen ein paar Stahldrähte in die Brückenkonstruktion einarbeiten.


    Stabilisiert das gesamte Bauwerk und biete gleichzeitig den Halt für Magnete. ;)

  • Wolfgang,

    alles schon eingeplant und im Rücken sind 4 Federstähle drinnen.

    woody , die Reihenfolge ist schon wichtig, aber der Kopf hat so seine Finessen. Da ich ja beabsichtige, eine Inneneinrichtung einzubauen, brauche ich auch eine Innenhaut und die war nicht einfach zu bauen.
    Nach der dritten Version außen und der vierten Innenversion bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.



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  • Servus Robert,

    sieht auf jeden Fall schon stark aus und ich sehe den Adler schon vor mir auf so einer abgefahrenen Landeplattform mit Beleuchtung stehen!

    Viel Spaß beim Weiterbauen!


    Liebe Grüße vom Rhein! :)

    Matthias

  • Bisher habe ich auch gute Erfahrungen mit Neodymmagneten gemacht.


    Man kann in das Dach vom Passagiermodul zwei oder mehr Magneten einbauen und vielleicht beim Bauen ein paar Stahldrähte in die Brückenkonstruktion einarbeiten.


    Stabilisiert das gesamte Bauwerk und biete gleichzeitig den Halt für Magnete. ;)

    Mann, das ist natürlich eine klasse Idee! :thumbsup:

    Schade, dass ich daran nicht gedacht habe.

    Vielen Dank für diesen TIpp!


    Servus, Woody

  • Soderle,


    danke für die Wortmeldungen und die vielen Likes.


    A bissal habe ich an der Inneneinrichtung weitergearbeitet.


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  • Servus,


    danke für die vielen Likes.


    Endlich habe ich den hinteren Teil des Cockpits fertig. Die Makroaufnahmen zeigen leider einige Unzulänglichkeiten, aber im Großen und Ganzen bin ich einigermaßen zufrieden.

    Aufrund dieser Aufnahme



    Quelle: www.scifiairshow.com


    habe ich versucht die Inneneinrichtung herzustellen.


      


      

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  • Servus Woddy,


    demnächst, muss nur meinen Lanz für Friedrichshafen fertig bringen.

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  • Servus,


    Quaxi der Laubfrosch bekennt Farbe.

     

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  • Servus,


    danke für die Likes und @Gummikuhdanke für deine Wortmeldung.


    Ab nächste Woche gehts mit dem Adler weiter.

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  • Hallo Robert, wenn mein Modell von der Basis fertig ist kannst Du deinen Adler auf dem Landepad auf der Mondbasis parken. Das wäre klasse.


    Viele Grüße


    Wolfgang

  • Ich bin immer noch gespannt: Wenn Du wirklich den Maßstab 1:36 geschafft hast, müsste das Modell um die 90cm lang werden. Mir spukt da eine Idee im Kopf rum, bei der der Erfolg Deines Weiterbaus zumindest "motivierend" wirken würde.


    Servus, Woody

  • Hello Doug,


    Laser cut from 160 g/m² cardstock and glued on.

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    Robert


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  • Soderle,


    wie versprochen, gehts mit dem Eagle weiter.


    In Kellberg und in Ried habe ich die Füße angefangen zu bauen. Entgegen der Bauanleitung, die Papier mit 80g/m² vorschlägt, habe ich die Bögen auf 300g/m² ausgedruckt. Somit erspare ich mir die 8eckigen Boxen mit Kartoneinlagen zu verstärken. Die Laschen habe ich alle weggeschnitten und somit konnte ich auch die Teile stumpf miteinander verkleben.



    Die Gelenksscheren an den Beinen habe ich wegen der Tragfähigkeit geringfügig geändert und einen Fuß komplett probegebaut.


      


    In Friedrichshafen gehts dann weiter mit dem Raumtransporter.

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    Servus aus Wien


    Robert


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  • Servus,

    danke für die vielen

    Die Servicemodule wurden in den Gitterrahmen eingebaut und mit dem Rückenskelett, den Pod's und den Füßen verklebt. Alle angedeuteten Elemente auf den Servicemodulen wurden nochmals ausgeschnitten und aufgeklebt, um eine plastische Darstellung zu erreichen. Das gleiche gilt für die Pod's.


      



      



      

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    Robert


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  • Extrem gut und genau gebaut! Ich bin schon auf den Container gespannt,


    Liebe Grüße

    René

    Demokratie ist alternativlos!


    An opinion without 3.14 is an onion. You'll understand.

  • Hi Robert baust du das Passagiermodul auch mit innenleben so wie das Cockpit ?


    Viele Grüße


    Wolfgang

  • Servus,



    Danke für die vielen



    @ René, danke der Container kommt erst am Schluss.


    @ Wolfgang, dass weiß ich noch nicht, könnte aber möglich sein. Es kommt drauf an, ob mir der Bau noch Spass macht.

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  • Hallo Robert,


    Dein Eagle kommt wirklich super rüber. Eine kleine Bitte: Kannst Du mir mal die Länge der Gitterbrücke geben, die den Vorder- mit dem Hinterteil verbindet. Am besten wäre sowohl die Länge der unteren als auch der oberen Langsstreben. Ich würde gerne mal wegen des Maßstabs was nachrechnen.


    Vielen Dank schon mal und Servus,

    Woody

  • Servus Woddy,


    mit deiner Annahme, dass der Eagle nicht im Maßstab 1:36 ist, hast du vermutlich recht. Die Gitterbrücke hat eine Länge von 28cm untere Langstrebe und 24,5cm misst die obere Langstrebe.

    Mit Kopf misst der Adler derzeit 36cm.

    Ich bin halt am Baubeginn vom Maßstab anderer Bauberichte ausgegangen. Ich denke, dass 1:48 oder > eher an das Modell rankommt.

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    Servus aus Wien


    Robert


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  • Hallo Robert,


    das sind doch mal präzise Angaben - und absolut identisch mit den Maßen meines Eagle. Damit kannst Du dann von einem Maßstab von ca. 1:61 ausgehen.


    Begründung: Ich konnte nicht widerstehen und habe mir den 1:72 MPC Eagle 4 mit Labor-Modul und Zusatzboostern gekauft; dieses Plastikmodell hat den Maßstab 1:72.


       


    Von diesem Modell ausgehend habe ich die Maße verschiedener Komponenten (Gitterkäfige, Gitterbrücke, Passagiermodul) abgenommen und verglichen; derzeit ist der Maßstab gemittelt 1:60,94, also großzügig gerundet 1:61.


    Als Gesamtlänge des "Originals" ergibt sich damit eine Länge von 25,6m, was in etwa dem Mittelwert von ca. 27m entspricht, den ich beim Vergleich verschiedener Quellen (23m - 31m) erhalten habe.


    Und noch was ist damit geklärt: Du hast die Bogen mit 150dpi auf DIN-A4 ausgedruckt. Das waren genau die Einstellungen, die ich bei mehreren Versuchen als MIttelwert zwischen Baubarkeit, Modellgröße und Druckqualität erhalten habe. NIcht ganz befriedigend, aber das Ergebnis kann sich gebaut auf jeden Fall sehen lassen.


    Servus, Woody

  • Servus,


    danke Woddy für deine ausführliche Erklärung und auch danke für die vielen .


    Weiter geht es mit den blauen Dingern lt. Bauanleitung.




    Diese sind im Bogen wieder vereinfacht dargestellt und ich habe sie ein wenig aufgepeppt.


      

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    Servus aus Wien


    Robert


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  • Servus,


    danke für die vielen .


    Als nächstes werden die kugelförmigen Tanks hergestellt. Die vom Konstrukteur abgewickelten Kugeln sind mir ein wenig zu eckig, deshalb habe ich sie in Rhino neu gezeichnetund in Corel neu texturiert.


      


    In der Würfelanke geformt und mit Magneten fixiert, wurden die neuen Teile zu Halbkugeln geklebt.


        


    Fertige, fast runde Kugeltanks.


        

  • Servus Peter,


    eine Anke ist ein Werkzeug mit hochglanzpolierten Vertiefungen, das Goldschmiede als Unterlage zum Treiben von Blechen verwenden. Die Vertiefungen sind oft schalenförmig oder halbkugelförmig. Sie unterscheiden sich dann im Durchmesser, mit dem sie gekennzeichnet sind. Dazu gibt es einen Satz Punzen.

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    Servus aus Wien


    Robert


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  • Hallo Robert, könntest Du mir die Kugeln, die du gezeichnet hast und das Cockpit innenleben zur verfügung stellen ?


    Der Adler ist bei mir erst nächstes Jahr dran, da ich ja noch mit der Mondbasis beschäftigt bin.


    Viele Grüße


    Wolfgang

  • Hallo Robert,


    dürfte ich mich der Bitte von O-Brian anschließen bzw. Dir sogar vorschlagen, dass Du einen "Eagle-Upgrade" z.B. hier im Forum zum Download anbietest? Mir geht bei Deinen Fotos vom Baubericht was durch den Kopf, wo man die Teile vielleicht verwenden könnte.


    Vielen Dank schon mal.


    Servus, Woody