Das Automuseum "Zylinderhaus" In Bernkastel - Kues

  • Hallo Kartonmodellfreunde,

    ich möchte euch nun ein Museum in Bernkastel – Kues an der Mosel vorstellen: das Automuseum „Zylinderhaus“. Einen ersten Besuch stattete ich dem Museum im Mai 2023 ab, und nun im Februar 2025 habe ich dann den Besuch mit einer etwas besseren Kamera wiederholt.

    Vorweg etwas zur Geschichte, bei Wikipedia entnommen:

    Der niederländische Sammler Henk Geerts hatte in Bergen das „Auto Union Museum Bergen“ geleitet, er starb jedoch 2013. Seine Familie betrieb das Museum dann noch bis 2014 und gab dann die komplette Sammlung ab. Insgesamt waren dies zwölf Autos, überwiegend von DKW, und ein Motorboot mit DKW-Motor. Bernd Benninghoven, ehemals Hersteller des „Benarrow“, https://de.wikipedia.org/wiki/Benarrow war der Käufer der Sammlung. Er erwarb anschließend gezielt weitere Autos und Motorräder aus Deutschland und Österreich. Damit plante er sein eigenes Automuseum. Zunächst sollte es zu Ostern 2017 eröffnen, dann im August 2017, schließlich war dann am 14. Oktober 2017 die Eröffnung.

    Auf drei Etagen gibt es etwa 5000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Das Museum ist an sechs Tagen pro Woche geöffnet. Der Eintrittspreis von 15,-€ ist zwar happig, aber nach meiner Meinung durchaus akzeptabel.

    Das Museum zeigt mehr als 100 Autos. Der Schwerpunkt liegt bei deutschen Fahrzeugen. So gibt es jeweils eine größere Anzahl an „Audi“, „BMW“, „Borgward“, „DKW“, „Mercedes-Benz“, „NSU“, „Opel“, „VW“ und „Wanderer“. Außerdem werden etwa 100 Motorräder präsentiert. Daneben gibt es Fahrräder mit Hilfsmotoren, Kinderautos und eine Tankstelle.

    Kommen wir nun zu den ersten Bildern. Die Fassade des Gebäudes ähnelt Bauwerken der Gründerzeit vom Ende des 19. Jahrhunderts. Es ist jedoch kein altes Gebäude, sondern ein für den Zweck neu errichteter Komplex.

    Dann gibt es viele Nachbildungen historischer Ladenzeilen. Da kann man in Erinnerungen schwelgen, wenn man sich die Auslagen so anschaut. Liebevoll zusammengetragen.

            

    Das Unvollendete liegt in der Natur.

    Es ist eine große Kunst, ja Weisheit, im richtigen Moment aufzuhören.

    Wir sollten uns alle vor dem Perfektionismus in acht nehmen.

    Edited once, last by Axel Huppers (February 19, 2025 at 9:30 AM).

  • Die Ladenzeilen haben es mir besonders angetan. Und neben dem Feuerwehrauto der gute alte „VW-Post Fridolin“. Daran erinnere ich mich gut, weil ein solch knuffiges Gefährt in meiner Jugend noch in einem sehr klapprigen Zustand in einer Nachbarstraße meiner Heimatstadt Moers stand.

             

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  • In dem roten „Borgward“ darf man sich hineinsetzen, quasi ein begehbares Exponat. Obwohl man sitzt. Somit kein besitzbares Exponat. Oder…? Hierbei handelt es sich um eine von der Fa. „Karl Deutsch“ umgebaute „Borgward Isabella Limousine“.

    Bei dem blausilbernen Exemplar wurde ein „Borgward Isabella Coupe“ von dieser Fa. „Karl Deutsch“ umgearbeitet. Diese Fahrzeuge sind wohl sehr selten, die Rede ist von unter 30 Exemplaren, welche dann um die 17000,- DM je Stück gekostet haben. Um 1960, wohlbemerkt! Über den Trabant Kübel brauche ich wohl nichts erzählen.

    Selten ist da schon auch der zweite blaue Blecheimer, knuffig und kompakt, der „Glas Isar T 600“, auch „Das große Goggomobil“ genannt.

    Beim letzten Bild habe ich leider die Hintergrundinformationen verschluddert… ^^

            

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  • Auch ein Unikat, ein Auto von Erich Bitter aus Schwelm. Etwa 500 Stück dieser Fahrzeuge wurden auf Basis des „Opel Senators“ ab 1977 gebaut. Zu einem geschätzten Preis von etwa 115000,- DM (!)

    Und ein „Thurner RS“, ein Sportwagen von „Rudolf Thurner“ Karosseriebau aus München auf Basis des „NSU TT 1200“.

    Bei den weiteren Bildern erspare ich mir die Kommentare. Ich habe mir nämlich auch nicht zu allen Exponaten etwas notiert.

            

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  • Und hier die letzten Fotos. Planlos und ohne tiefere Zusammenhänge.

    Ich finde, das Museum ist eine Reise wert. Und bei manchen Exponaten kam mir so der Gedanke, gibt es davon einen Modellbaubogen? Wenn ja, soll ich ihn mal anschneiden? Wenn nein, wer könnte denn da etwas konstruieren?

    Ich hoffe, meine kleine Fotoreise hat unterhalten und vielleicht Appetit gemacht, das Museum zu besuchen.

    Viele Grüße

    Axel

            

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