Alter Leuchtturm Travemünde, 1:250, Klaus Wrede, Kontrollbau

  • Guten Abend.

    Eigentlich hätte dieser Baubericht schon vor zwei Tagen starten sollen, aber Gartenarbeit hatte Vorrang und am Abend war ich zu müde um zu schreiben.

    Ich habe mich richtig gefreut, daß ich diesen Kontrollbau durchführen darf.

    Danke Klaus.

    Der Bogen stammt von Klaus Wrede, aka. Fretsche und ist mittlerweile bei ecardmodels.com erhältlich.

    Er besteht aus Titelblatt, einem historischen und technischen Abriß, allgemeinen Bauhinweisen (Englisch und Deutsch) -

    - und einer sechsseitigen Bauanleitung mit Fotos und Text, in Englisch -

    - und Deutsch.

    Die Teile sind auf drei Blätter verteilt, Aussenhaut des Turms (Blatt 1), Spanten und Profilscheiben (Blatt 2, mit Rückseitendruck) und Hus Blinkfuer, der Grundplatte und Zubehör zur Ausstattung (Blatt 3).

    Soweit die Vorstellung des Bogens.

    Morgen geht es mit dem Baubericht los.

    Liebe Grüße

    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Servus Fiete,

    stimmt.

    Aber die Basis dieses Bogens ist der Leuchtturm von Klaus aus dem 13. KBW 2020.

    Der Bogen von Andreas Jacobsen stammt aus dem Jahr 2022 und wurde zum 5jährigen Jubiläum seines Verlags KvJ von ihm veröffentlicht.

    Liebe Grüße

    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

    Edited once, last by wiwo1961 (August 9, 2024 at 11:56 AM).

  • Guten Abend.

    Stephan, Peter (Kock), Harald, Dieter, Peter (Laatz), Claus, Helmut, Lars, HaJo, Gustav, Walter und Willi, ich freue mich, daß ihr dabei seid und mich begleitet.

    Klaus, HaJo, Gustav, Fiete und Wilfried, Danke für eure Zustimmung zu meiner Antwort auf Fietes Beitrag.

    Ich habe die Teile auf 160g/m² Papier mit 100% Größe ausgedruckt.

    Dabei zeigte sich, daß am Blatt 3 das Verlagslogo und Teil 133 - Unterseite des Daches - abgeschnitten wurden.

    Trotz aller Bemühungen von Klaus blieben mein PDF-Reader und Drucker stur bei diesem Druckergebnis.

    Ich habe deshalb die Seite 3 nochmal ausgedruckt, da das Teil 134 identisch ist.

    Aber nun geht es wirklich los mit dem dem untersten Teil des Leuchtturms.

    Da ich ein bekennender Verächter von Klebelaschen bin habe ich alle Klebelaschen abgetrennt.

    Die Teile wurden ausgeschnitten und in die Basisprofilscheibe ein Ausschnitt für den Eingang und die Stufen ausgeschnitten.

    Bei dem von mir verwendeten Papier waren drei Lagen nötig um die richtige Stufenhöhe zu erhalten - im Bogen sind zwei Lagen vorgesehen.

     

    Die jeweilige unterseitige Formscheibe habe ich bei jeder Etage im Zentrum durchstochen um für den späteren Zusammenbau eine gute Zentrierung zu haben.

    Bei den folgenden Etagen wurde in gleicher Weise vorgegangen .

    Die Fenster des Leuchtturms habe ich nachgezeichnet und von meinem Laser ausschneiden lassen.

    Sie wurden mit Micro-Kristal-Klear verglast und an der Innenseite geschwärzt.

    Die Glasscheiben für die Sektorenfeuer, den Türen des Lotsenbalkons und der Türe auf die umlaufenden Galerie wurden mit der Klinge ausgeschnitten.

    Bei der obersten Etage habe ich die Stützspanten für das Dach, wie im Bild gezeigt, zusammengeklebt und eingesetzt.

     

    Hier die fertigen Etagen.

    Morgen ist der Zusammenbau des Leuchtturms an der Reihe.

    Liebe Grüße

    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Guten Abend.

    Helmut (B.), Matthias, Walter, Klaus, HaJo, Gustav, Helmut (Lindemann), Christian, Lars, Dieter, Joachim, Otto, Peter, Christoph, Lorenz, Willi, Gottfried und Hans, Danke für eure erhobenen Daumen.

    Bevor ich den Turm zusammensetzte, habe ich noch das Dach angefertigt.

    Die Linien der Bleche habe ich gerillt und leicht geknickt und damit eine Plattenstruktur imitiert.

    Als Abschluß ist im Bogen eine Scheibe vorgesehen.

    Die gefiel mit garnicht, darum habe ich den gleichen Sektorwinkel wie beim Dach ausgeschnitten und sie zu einem Kegel geformt.

    Dann wurden die einzelnen Etagen zusammengefügt.

    Zur Zentrierung steckte ich einen 0,5mm Federstahldraht durch die Bohrung im Zentrum der Profilscheiben.

    Für die Ausrichtung der einzelnen Stockwerke orientierte ich mich an Fotos des Vorbildes.

         

    Ich denke ich habe das ganz gut hinbekommen.

    Dann wurden die Stützdreiecke unter dem Balkon und die Fensterbänke montiert.

    Für die Geländer wurde wieder mein Laser bemüht.

     

    Damit ist der Turm fertig.

    Im nächsten Beitrag geht es dann mit dem Haus weiter.

    Liebe Grüße

    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Moin Wolfgang,

    Du hast Recht, mit dem Kegel statt Scheibe auf dem Dach,

    sieht es gleich viel besser aus!

    Gruß

    Klaus

    Wir bleiben immer Kinder, und,
    so klug wir auch sein mögen, wir behalten immer die Lust,
    mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe (1831 - 1910)

    Meine Modelle auf ecard

    und bei Kartonmodell Gründling

  • Bei der obersten Etage habe ich die Stützspanten für das Dach, wie im Bild gezeigt, zusammengeklebt und eingesetzt.

    Moin Wolfgang,

    das war zwar nicht ganz so gedacht, aber wenn es mit 3 Auflagen klappt, ist es ja OK.

    Folgendes Bild habe ich in meiner Bauanleitung verwendet, vielleicht war es doch nicht ganz so aussagekräftig wie ich dachte.

    Dieses Bild habe ich bei der Geestemole Nord verwendet, so sollte es eigentlich auch beim Travemünder Turm sein.

    Also die Teile einzeln als "V" aufkleben, nicht die Rücken miteinander verkleben.

    Aber wenn es so auch passt, ist doch alles gut.

    Gruß

    Klaus

    Wir bleiben immer Kinder, und,
    so klug wir auch sein mögen, wir behalten immer die Lust,
    mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe (1831 - 1910)

    Meine Modelle auf ecard

    und bei Kartonmodell Gründling

  • Servus Klaus

    ich freue mich, daß du beim Abschlußkegel am Dach des Turms einer Meinung mit mir bist.

    Ich hatte deine Abbildung in der Bauanleitung, genauso interpretiert wie von dir beabsichtigt.

    ABER .......

    Da ich ein bekennender Verächter von Klebelaschen bin habe ich alle Klebelaschen abgetrennt.

    Damit ergab sich die Anmutung des Logos eines namhaften deutschen Automobilherstellers.

    Wenn man ganz genau schaut, habe ich zur Basisscheibe hin einen rechtwinkeligen Teil weggeschnitten um eine gute Führung für den 0,5mm Federstahldraht zur Zentrierung der Stockwerke zu erhalten.

    Das verdoppelte 160g/m² Papier hat mehr als genug Auflagefläche für das Dach.

    Beim Turmhelm des Feuers Geestemole Nord bin ich einem anderen Ansatz als dem von dir gezeigten Weg gefolgt.

    Die einzelnen Zungen wurden entsprechend gerundet und auf der ersten Zunge wurde innen eine Scheibe mit ca. 5mm Durchmesser geklebt.

    Die Spitze der Zunge war exakt im Zentrum der Scheibe positioniert.

    Dann wurde eine Zunge nach der anderen dazugeklebt, mit der Spitze auf der Scheibe.

    Mit anderen Worten, der Turmhelm von Geestemole Nord hat bei mir keine Spanten.

    Um eine Manipulationsmöglichkeit an der Innenseite zu haben, wurde von mir ein Kreis im Zentrum der Grundplatte ausgestanzt.

    So bekam ich eine schöne Kuppel.

    Ich hoffe, ich habe jetzt alle Klarheiten beseitigt und meine Leser in eine heillose Verwirrung gestürzt. ^^

    Liebe Grüße

    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Guten Abend.

    Claus, Stephan, Olli, Peter (Laatz), HaJo, Willi, Walter, Klaus, Dieter, Ayjax, Helmut (B.), Gustav, Joachim, Otto, Helmut (Lindemann), Michael, Lorenz und Dirk, herzlichen Dank für eure Likes!

    Jetzt geht es ans Hus Blinkfüer.

    Die Fenster konnte ich alle sehr gut mit der Klinge auschneiden und verglast wurden sie mit Mikro-Cristal-Clear.

     

    Ein bisschen nachdenken mußte ich bei der Wand über dem Verbindungsgang zum Leuchtturm hin.

    Ich habe dazu die Ziegelmauer von Teil 131 abgetrennt und auf Teil 129 geklebt.

    Damit hatte ich exakt den Abstand der Seitenwände des Verbindungsganges bekommen.

    Den Rest von Teil 131 habe ich verdoppelt und oben auf den Gang aufgeklebt.

    Da ich die Seite 3 der Teile zweimal ausgedruckt hatte, konnte ich die graue Fläche, die die Position des Hauses angibt, als Former für das Haus verwenden.

    Weiters habe ich noch den Querspant Teil 128 eingesetzt.

    Ausnahmsweise habe ich hier die oberen Laschen von den Mauern und dem Spant nicht abgeschnitten.

    Ich denke, es wäre einfacher gewesen, Haus und Verbindungsgang als jeweils eigenständige Baugruppen zu entwerfen.

    Eine Anregung für eine nächste Konstruktion von Klaus.

    Morgen geht es mit dem Dach weiter.

    Liebe Grüße

    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Guten Abend.

    Walter, Klaus, Dieter, Dirk, Claus, HaJo, Lars, Helmut (Lindemann), Michael, Lorenz, Gustav, Christoph, Peter und Willi, Danke für eure treue Begleitung.

    Zuerst war noch das Ziermauerwerk anzubringen.

    Ich weiß nicht ob ich etwas falsch gemacht habe, aber der horizontale Sims verdeckte auf der Stirnseite teilweise die Aufschrift am Haus.

    Ich habe das Ganze wieder abgelöst und die horizontalen Teile herausgeschnitten, die Gibelteile wieder angeklebt, und die horizontalen Teile etwas tiefer eingesetzt.

    Bei der Aktion habe ich vergessen Fotos zu machen. Sorry.

    Das Dach.

    Den Teil 134 2x auf die Unterseite des Daches geklebt und die verdoppelten Sparren und Balken aufgeklebt.

    Ich habe zusätzlich noch die beiden Firstbalken eingesetzt.

    Ich empfehle die vier äussersten Sparren bis zum First zu verlängern.

     

     

    Es fehlen noch die Dachrinnen, Abflußrohre, Ortbretter und der Kamin.

    Aber davon Morgen.

    Liebe Grüße

    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Guten Abend.

    Herbert, Stephan, Gustav, Olli, Michael, Claus, Christian, Walter, Christoph, Lars, Dieter, HaJo, Klaus, Chris, Helmut (Lindemann), Joachim, Lorenz, Peter (Laatz), Matthias und Willi, ich freu mich, daß euch meine Arbeit gefällt.

    Bin heute etwas später als gewohnt.

    Die Regenrinnen sind im Bogen als Verlängerung der Untersichtschalung über die Dachziegel hinaus vorgesehen.

    Ich meine das Modell hat eine etwas detailliertere Lösung verdient.

    Darum habe ich mir Regenrinnen von meinen kleinen Triestiner Lagerhäusern auf 80g/m2 Papier ausgedruckt.

    Die wurden ausgeschnitten, abgelängt und halbrund über einen 0,5mm Federstahldraht geformt und unter die Dachsparren geklebt.

    Die Abflußrohre sind aus 0,5mm Rundprofil von Evergreen geformt, grau bemalt und angeklebt.

     

    Als letztes kommt noch der Schornstein aufs Dach.

    Wie bei mir üblich habe ich noch eine Displaybase gebaut.

    Auf dieser wird noch die Grundplatte des Leuchtturms aufgeklebt.

    Ich habe sie auf 8 x 7cm gekürzt.

    Im Bogen ist sie wesentlich größer.

    Heute wird noch Turm und Haus aufgeklebt und die Klebung darf bis morgen durchtrocknen.

    Liebe Grüße

    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Guten Abend.

    Heute wieder zur gewohnten Zeit.

    Lars, Olli, Michael, Gustav, Hanns, Helmut, Otto, Herbert, Gottfried, Claus, Willi, Dirk, Dieter und Peter, herzlichen Dank!

    Heute wird es kurz und knackig!

    Turm und Haus sind auf der Grundplatte festgeklebt.

    Vor dem Leuchtturm wurde noch eine Bank hingestellt.

    Ich habe die Beine etwas schlanker geschnitten, gab eine bessere Optik.

     

    Damit ist der Kontrollbau beendet.

    Es gab nur kleine Probleme mit Profilscheiben deren Durchmesser zu klein war und Markierungen die den Zusammenbau erleichtern würden.

    Soweit mir bekannt ist, hat Klaus diese Kleinigkeiten bereits eingearbeitet.

    Mir hat der Bau großen Spaß gemacht.

    Der Bogen ist einfacher gehalten als das Jubiläumsmodell vom KvJ Verlag, macht aber gerade deshalb Spaß weil nicht Minidetails bis zum Abwinken zu verbauen sind.

    Andererseits bietet der Bogen jede Menge Raum zum Supern, sodaß jeder das bauen kann was ihm am Besten gefällt.

    Klaus wird mir hoffentlich verzeihen, daß der Anker in der Zufahrt zum Leuchtturm, keinen Platz mehr hatte.

    Ich bedanke mich bei allen Begleitern in Wort und Like!

    Ich hoffe die Galeriefotos in den nächsten Tagen zu machen.

    Liebe Grüße

    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Hallo Wolfgang,

    das sieht gut aus und macht Lust, mal wieder einen Leuchtturm anzuschneiden (wenn die Temperaturen wieder unter 32 Grad fallen ;) )

    Viele Grüße

    Dieter

    Edited once, last by didibuch (August 15, 2024 at 6:00 PM).

  • Danke für den Kontrollbau, Wolfgang!

    Wie du schon geschrieben hast, habe ich die

    Änderungen der Profilscheiben berücksichtigt.

    Dass der Anker fehlt, ist ja auch irgendwie Geschmacksache.

    Es ist ja nicht so, sein Fehlen stört.

    Vielen Dank für deine positive Bewertung!

    Sie ist mir Ansporn für die nächsten Modelle!

    Nicht versäumen möchte ich, mich ebenfalls für die erhobenen Daumen in diesem Bericht zu bedanken!

    Gruß

    Klaus

    Wir bleiben immer Kinder, und,
    so klug wir auch sein mögen, wir behalten immer die Lust,
    mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen.

    Wilhelm Raabe (1831 - 1910)

    Meine Modelle auf ecard

    und bei Kartonmodell Gründling