Aviatik Berg D-I

  • Die Aviatik Berg D-I war eines der besten Jagdflugzeuge Österreich-Ungarns und wurde von 1916-1918 gebaut.

    Ich habe vor Jahren von GPM viele "Österreicher" Bögen gekauft, wie zB die Knoller C-I oder die Oeffag 153/253. Jetzt baue ich einmal die Berg, damit der Stapel niedriger wird.


    Hier die ersten Bilder des Bogens und die ersten Schritte.

    Einen Wermutstropfen gibt es:

    Die Baubeschreibung ist auf die Rückseite der Teile gedruckt. Ich kann zwar kein polnisch, aber es ist zB das Verspannungsschema dabei und wenn man nicht aufpasst, ist es zerschnitten und weg.

    Ansonsten gehts nach Teil 1, 2, usw. ,also nach Schema "F".

    ... dem's einfach Spaß macht, ein Bastelonkel zu sein

  • Kleiner Tipp, die Rückseite auf den Kopierer legen, kopieren und schon bleibt die gesamte Beschreibung mit Verspannung erhalten :thumbsup:

    Schöne Grüße aus dem Dümmerland!


    Horst

  •                   


    Schön langsam schaut das Ding ja wie ein Flugzeug aus.


    Es gibt aber eine Stelle, die man beachten muss: Wenn ich den Rücken vom Rumpf mit den Laschen verkleben will, stören einige der Laschen am Heck.

    Dort wird, wie zu sehen, eine 1mm dicke Unterstützung für das Höhenruder durch den Rumpf geführt.

    Daher muss ich die Klebelaschen die stören abschneiden, damit ich die Kartonunterstützung durch die Schlitze im Rumpf schieben kann.

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  • Das schaut ja schon sehr gut aus :D



    ... aber jetzt kann ich mich nicht mehr davor drücken, den Austro-Daimler Flugmotor zusammenzufitzeln ;(

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  • Hallo Igoettrich,


    das sieht soweit gut aus.


    Der Motor ist ja sogar mit Papierteilen für die Abgasrohre ausgestattet, das erspart viel BIegerei und LÖterei von Draht!


    VG


    Zaphod

  • ... so, ich habe mich überwunden und mit dem Motorgehäuse begonnen.


         

    Gehäuse und Zylinder sind ja nicht so schlimm, aber das erste Kleinvieh wartet schon:

    Die Kappen der Ventilsteuerung ... (dieses war der erste Streich)


            

    ... und der nächste folgt sogleich: Die Leitungen zu den Einlassventilen: Feingewuzelt und verklebt.

    (auch die Finger)

    Wie an der Bleistiftskizze zu sehen ist: Endlich habe ich die Teile zuordnen können !


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  • Die Zuleitungen müssen trocknen, dazwischen kümmert man sich halt um den Sporn

    ... und jetzt ist es wirklich winzig geworden: Die Leitungen ums Eck direkt zu den Zylindern.


    ... um die Auspuffröhren muss man sich auch kümmern, das ist wieder etwas angenehmer.


    Einlass- und Auspuffröhren sind fertig !


    Plötzlich schaut Werkmeister Illner vorbei: "Lehrhaxn, wos pfuscht er do! Die Einlass-Seitn mochst nu amoi !"


      


    ... aber nachdem ich hoch und heilig Besserung gelobt habe (mit Hexenschlüsserl am Rücken versteht sich :whistling: )

    schaut er gnädig und lässt den Motor fertigbauen 8o

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