Alexander-Nevski-Kathedrale in Lodz, GMP, 1:150

  • Hallo,

    zur Abwechslung habe ich mit einem Bauwerk begonnen, das nicht von Ondrei Hejl stammt... die Nevski-Kathedrale in Lodz (Polen). Dazu habe ich mir den Spanten/Lasercut-Satz gegönnt.

    L: Die Basis wurde auf eine Sperrholzplatte geklebt, mit Uhu Spray. Leider war die Klebung nicht 100%, der Karton hat sich an ein paar Stellen wieder abgelöst und Blasen geworfen. Dabei habe ich die Stellen wieder vorsichtig aufgeschnitten, und mit einer Spritze Uhu Bastelkleben injiziert, jetzt ist es hoffentlich gut!

    M: die ersten Verstärkungen wurden angeklebt. Dabei verwendete ich Weissleim

    R: Und die Fassade ist auch schon drauf. Jede Seite hat 28 Fenster, die zurückversetzt sind....

    Als nächstes sind die Portale und Treppen dran. Treppen sind immer so mein Angstgegner, und hier haben wir gleich drei Stück davon, mit 7 Stufen. Das kann nicht gutgehen...

    L: das Portal ist "dreistufig" aufgebaut. Von Links nach rechts sieht man die verschiedenen Tiefen.

    M: Um das Problem zu umgehen, habe ich die Treppenteile auf 1mm-Karton geklebt. Jetzt werden sie einfach in "Scheiben" erstellt. Weiterer Vorteil: es geht viel schneller! Rechts unten sieht man das "Originalteil" in Arbeit

    R: Aus relativ dickem Karton die Stufen zu biegen habe ich einfach nicht gescheit hinbekommen.

    So sieht das "Portal" jetzt aus. Die unterste Stufe muss noch verdoppelt werden, dann verschwindet auch die Lücke oben. Die beiden Dingers neben der Treppe sind geschwungen, was elegant aussieht, aber etwas aufwändig ist...

    Danke für die Aufmerksamkeit!

    Alex

  • Alex_f February 16, 2024 at 8:57 AM

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  • Hallo Alex

    Die Treppe ist sehr schön geworden, m.E. viel besser, als mit der vorgesehenen Methode möglich.

    Gruss

    Andi

    Für unser Ego und unser Vergnügen opfern wir alles - solange es den Anderen gehört.

  • Hallo Andi,

    ja, gefällt mir auch viel besser. Und es braucht auch nur einen Bruchteil der Zeit! War auch ein Zufall, dass die Dicke des Kartons exakt der Stufenhöhe entspricht.

    Alex

  • Langsam geht's weiter...

    L: Die erste Treppe wurde aufgebaut. Nachdem ich die unterste Stufe verdoppelt habe und die Treppe mit etwas Revell Acrylfarbe bemalt habe, sieht es schon besser aus! Man sieht übrigens gut den Unterschied zwischen gefärbten Kanten (links) und noch weisse Kanten (rechts)

    M: Leider hört die Farbgebung an der Hilfslinien aus, wenn da zwei dunkle Stellen zusammenkommen, muss man etwas mühsam die Farbe weiterziehen. Aber es lohnt sich. Dito mit den Brüstungen (wo links noch weisse Streifen sind, ist es rechts schon abgetönt). Man könnte es den Modellbauern so viel einfacher machen, wenn Konstukteure dies beachten würden.

    R: Damit der "Block" mit den Türen nicht so herumschwabbelt und passender montiert werden kann, habe ich auf der Rückseite das Ganze etwas stabilisiert. Jetzt hat es ein paar Freiheitsgrade weniger.

    Grüsse,

    Alex

  • L: An der Rückseite der Kirche befindet sich der runde Chor. Wie die gesamte Kirche hat auch dieser Teil einen umlaufenden "Sockel" (wie heisst der Ausdruck genau?). Damit der Abstand zwischen diesem und dem Gerüst einigermassen konstant ist, habe ich etwas Karton als Abstandshalter angeklebt.

    M: Darüber wird ein gerundetes Teil geklebt, das die Oberseite des Sockels darstellt. Die oberen Laschen habe ich abgeschnitten, die Dicke trägt sonst zu stark auf .

    L: die drei Eingangsbereiche sind nun montiert, jetzt geht es an den umlaufenden Sockel...

    M: die Passgenauigkeit ist gut, aber auch hier habe ich die obersten Klebelaschen entfernt. Stück für Stück kann man sich vorarbeiten...

    R: Bis die eine Hälfte erledigt ist!


    Und die selbe Ansicht von hinten (es sind noch nicht alle Kanten gefärbt...)

    Schöne Ostergrüsse,

    Alex

    Edited once, last by Alex_f (March 31, 2024 at 5:28 PM).

  • Oh, eben noch Ostern, und bald ist wieder Weihnachten... keine Angst, es ging schon ein Bisschen weiter mit der Kirche.

    L: Nach dem Sockel kommt die untere Brüstung an das Modell. Vorher die weissen Flächen ausmalen, damit man eventuelle Blitzer nicht sieht

    M: Das Runde kommt ans Eckige...

    R: Leider hat's nicht ganz gepasst, der Umfang war etwas zu gross. Wenn ich an den beiden Seiten etwas abgeschnitten hätte, so hätte das Muster oben nicht mehr mit der Fassade übereingestimmt.

    L: Über den Fensterbögen wird ein dünner Streifen aufgeklebt, hier habe ich aber Stück für Stück angebracht, nicht das einzige lange Teil, das vorgegeben war

    M: Nach der untersten Brüstung kommt die mittlere dran, die oberste ist etwas massiver (und dadurch einfacher zum verarbeiten)

    R: Auf dem Dach über dem Chor (?) werden die ersten Lasercut-Teile angebracht. Es hat alles schön gepasst! :)

       

    L: die erste Stufe des Turmes, damit werden die Seelen der Verstorbenen auf eine erdnahe Umlaufbahn gebracht, man nennt es glaube ich auch Fegefeuer. Ziemlich verwinkelte Sache.

    M: Mit dem eingeklemmten Kartonstück (ganz leicht spitz zulaufend) konnte ich die kurzen Seitenteile passend befestigen.

    R: der Turm mit der "zweiten Stufe" oben draufgestellt. Diese Form war einfacher. Auch hier, alle Fenster zurückgesetzt, was gefühlt 80% der Arbeit an diesem Bogen ist. Fenster und Brüstungen.

    Der untere Teil ist nun fertig, die Oberseiten der drei Brüstungen habe ich mit Revell Acrylfarben nachgefärbt, jetzt sieht es schön einheitlich aus.

    Alex

  • Hi Alex ein sehr schönes Modell 👍

    Den Bogen mit Laser Cut habe ich mir heute auch gegönnt.

    Viele Grüße

    „Wenn irgendwer auf meiner Beerdigung ein langes Gesicht zieht rede ich nie wieder mit ihm.“

    Zitat Stanley Laurel

  •    

    L: Passend zur Weihnachtszeit ein Stern... das vermutlich komplexeste Teil, die Hauptkuppel mitsamt Seitenwänden. Kanten vor der Montage gefärbt.
    M: Die Fenster eingeklebt, bereit zur Montage

    R: Die 16 Seitenflächen wurden zuerst paarweise verbunden. Langsam krümmt sich die Struktur.

       

    L: Hat etwas von einer Orchideenblüte)
    M: aus 16 wurden 4x4..

    R: und am Schluss 2x8

     

    L: Die Seitenwände sind verklebt, aber die Bahnen der Kuppel und der Sockel noch nicht.

    R: Aufeinandergestellt sieht man langsam die Endform der Kirche.

    So, auf ein andermal. Liebe Grüsse,

    Alex

  • Serevus Alex,

    gefällt mir sehr gut deine Kathedrale, ist doch etwas ungewohnt für mich einen Architekturbogen von GPM zu sehen. Bis dato haben mich meist die Bilder am Einband abgeschreckt. Auch bei diesem Bausatz haben mich die Bilder auf GPM.pl eher von einem Kauf abgehalten, da die Farben viel zu schrill wieder gegebén werden. Aber bei deinen Bildern hab ich das Gefühl das die Farbgebung zwar kräftig aber nicht schrill ist.

    Das was Du verbaut hast gefällt mir sehr gut, speziell die Kuppel mit den Seitenwänden in einem ist eine interesante Konstruktion. Arbeitetest du an der Kuppel direkt auch noch Klebelaschen ein?

    LG Marcus

  • Hallo Marcus,

    danke für das Lob! :) Die Farben im Modell sind teilweise nicht die selben wie auf dem Bild des Modellbogens, das ist etwas ungewohnt. Ich weiss auch nicht, ob bei einer Renovation die Farben geändert wurden, und dies dann in einem "neuen" Bogen angepasst wurde.

    Wegen der Kuppel: Du meinst, wie ich die Bahnen miteinander verbunden habe? Also, die langen, geraden Flächen haben ja schmale Klebelaschen, die ausreichend sind. Die Kuppel selbst hat keine Klebelaschen. Auf den Fotos sind sie noch nicht verklebt, sondern sie werden einfach in die richtige Form "gedrückt". In einer weiteren Baustufe (Bilder folgen noch) habe ich jeweils zwei Bahnen von aussen mit schwach klebendem Klebeband (Tamiya-Tape, für die Plastikkleber unter uns ;) ) fixiert, so dass sie schön bündig aneinander lagen. Dann habe ich von innen die stelle mit Weissleim verklebt. Dabei bin ich mit einer Zahnarztsonde vorgegangen, und habe Weissleim an der Naht angebracht. Anschliessend wurde noch der Boden eingeklebt.

    Wie gesagt, Bilder folgen, das sollte dann klarer sein.

    Alex

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    L: die fertige Grundstruktur der Kuppel. Sponsored by Dubler AG in Waltenschwil. Oder Axpo.

    R: Nach dem Verkleben der Kuppelbahnen (man sieht noch etwas die Leimspuren) habe ich den Boden eingeklebt. Das Teil aus dem Lasercut-Set war etwas zu gross, vermutlich weil dieser UNTER die Kuppel musste (oder ich zu ungenau gearbeitet habe). Ich wollte aber die Verstärkung IN der Kuppel haben, also habe ich das Originalteil als Schablone verwendet, und ein ganz wenig kleineres Teil ausgeschnitten. Das Teil konnte ich dann gut hineinstecken, und die einzelnen Klebelaschen nacheinander mit der Verstärkung verkleben. Dank der Öffnung konnte man mit einer Pinzette die Lasche gut andrücken, bis der Leim angezogen hat. Hat auch den Vorteil, dass man sofort merkt, ob die Grösse stimmt. Wenn nichts wackelt (zu klein) oder der Boden gekrümmt wird (zu gross), dann passt die Grösse.

    Die Struktur ist übrigens erstaunlich stabil, da verformt sich gar nichts, wenn man daran herumdrückt!

    Alex

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    L: Oberhalb der Fenster ist ein umlaufendes "Vordach", dieser besteht aus einem braunen Teil, und die 16 kleinen Dächer. Das Braune Teil habe ich in 4 Segmente à 4 Fenster unterteilt, damit das Handing etwas einfacher ist. Mit etwas vorformen passt es ziemlich gut.

    M: Die Verzierungen aus dem Lasercut-Satz sind etwas zu lange. Wenn man unten 1/2 Millimeter abschneidet, passt es wieder

    R: Die Bögen lassen sich gut vorformen, und mit Weissleim verkleben. Weil das Material nicht so saugfähig ist, bleibt der Kleber eine zeitlang feucht, so dass man das Teil rückseitig gut mit Leim bestreichen kann. So haftet das Teil praktisch auf der gesamten Fläche. Jetzt sind 8 von 16 Verzierungen drauf.

    Alex

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    L: nach der grossen Kuppel folgte die kleine Kuppel. 16 Bahnen, unten offen, oben mit Deckel.

    M: vorgegangen bin ich wie bei der grossen. Die einzelnen Bahnen wurden erst am Schluss von innen verklebt.

    R: mit dem "Dach" aus dem Lasercut-Satz ist die "zweite Stufe" fertig. Auch hier, wie bei der grossen Kuppel, hat es einen Sims über den Fenstern.

    Ganz links: die "erste Stufe" hat zwei umlaufende Brüstungen, bei der oberen scheint ein Teil verzogen zu sein. Aber kein Problem, es ist etwas breiter, und kann daher in Form geschnitten werden.

    Mitte links: Die obere Brüstung habe ich nicht so sauber hinbekommen, die obere Fläche war nicht immer parallel zur Grundebene. Auch hatte es ein paar unschöne Stufen drin.

    Mitte rechts: Mit Papierstreifen habe ich diese Stufen verkleidet

    Ganz rechts: Die fertige Verkleidung. Beim Fehlenden Stück war die Höhe passend, da musste nichts mehr verkleidet werden.

    Links: die Verkleidung wurde mit Acrylfarbe angemalt

    Rechts: die drei "Teller" über dem Hauptgebäude. Ausgeschnitten, gebogen, und verklebt.

    Jetzt fehlen nur noch ein paar Kleinteile...

    Alex

  • L: Über der ersten Stufe hat es in den Ecken kleine Zierelemente mit kleinen Zwiebelkuppeln. Das ist der mittlere Teil.

    M: die Kugel über der Hauptkuppel bekam eine Holzperle als Inhalt. Damit konnte man die Form einigermassen genau hinbekommen.

    R: Mit stark verdünntem Leim den Karton aufweichen, und dann in Form biegen. Der Rest wird dann mit Acrylfarbe kaschier.

    L: Die kleinen Zwiebeltürmchen sind nicht ganz ohne. Mit einer alten Militärschablone konnte ich die Spitze symmetrisch zusammenpressen, bis der Leim trocken war (das Symbol gleich unterhalb ist übrigens eine Atomexplosion).

    R: die erste Zwiebelkuppel ist fertig. Die zweite sieht noch etwas schöner aus. Auch hier werde ich mit Farbe das noch etwas besser hinbekommen, hoffentlich.

    Alex