Titan (Tytan) 34 D; Hobby Model; 1:33

  • Wenn möglich, bringe ich verschiedene Modelle im selben Maßstab zusammen,

    um einmal Größenverhältnisse zu verdeutlichen.

    In diesem Fall die Titan mit einer F4

    Gruß

    Adolf


    Es gibt nichts Gutes:
    außer man tut es!


    Erich Kästner


    Etiam si omnes - ego non

  • als ob er noch nicht genug offene Baustellen hat... :D

    WAAAHHHAAASSSS...?????

    Welch verleumderischer Ton! :cursing:

    Als ob ich hier viele offene Baustellen hätte.... :whistling:


    Sag`wohlan, Robert von Braun, hat er die grossen Röhren eigentlich innen verstärkt?

    So wie es Darth-Wanni einst tat bei seiner chinesischen und seiner russischen Rakete :


     



    Sollte ich, und ich sage ausdrücklich, sollte ich wennüberhaupt die neue Rakete bauen, dann würde ich

    auch hier selbtsverständlich den Rumpf innen mit Karton-Dreiecksprofilen verstärken:



    Aber ich hab`ja keine offenen Baustrellen... Nein-nein, ich doch nicht .... :S

  • So, anscheinend ist niemand auf den Konstruktionsfehler gekommen, also werde ich euch aufklären. Die Titan-Baureihe hatte immer zwei Triebwerke an der ersten Stufe. Im Bogen ist sie mit einer Düse konstruiert.

    Das ließ mir doch keine Ruhe und ich habe etwas herumkonstruiert. Ich habe erstmal mit Inventor einen Körper konstruiert. Leider ist Inventor nicht besonders mächtig bei Abwicklungen. Ich habe dann eine interessante Seite gefunden, wo man 3D-Teile als stl-Datei einfügen kann und daraus eine Abwicklung herstellt.

    Man muss sich allerdings registrieren.

    Die Seite ist hier zu finden: PaperMaker

    und das sieht so aus...



    man kann dann die Teile beliebig trennen oder zusammenfügen und als pdf exportieren, dann sieht das so aus.



    Damit könnte man schon arbeiten. Habe den Teil auf Fotokarton gedruckt, das war ein Fehler, denn er ließ sich nur sehr schlecht formen. Daher habe ich diesen Teil verworfen.

    Gepasst hätte er schon.


  • Bevor es mit den Düsen weitergeht noch einen Arbeitsschritt, den ich schon etwas früher gemacht hatte. Ich habe die Booster mit der Rakete verbunden. Einfacherweise gleich der Länge nach mit dem Rumpf verklebt, wobei die Nahtstellen als Referenz dienen.



    Damit auch die Zweite Seite passt, die Berührungslinien auf den halben Durchmesser der Rakete einstellen (51mm).



    Dann die ersten Streben gesetzt. Damit wird die Konstruktion stabil.

    Solcherart auch den zweiten Booster angebracht.


  • Es hat mir keine Ruhe gelassen. Ich habe doch mit Inventor eine brauchbare Abwicklung zustande gebracht.

    Autodesk Inventor deswegen, weil ich beruflich damit gearbeitet habe. Die Farben sind reine Phantasie...



    Laschen konstruiere ich nicht separat, ich verwende die entsprechenden Abschnitte der Bauteile.



    Passt. Die Düsen stehen im Original fast zusammen. Ich habe einen Abstand von 12mm gelassen, damit ich die Rakete weiterhin auf den Ständer stecken kann.

    Und am oberen Ende noch einen Verstärkungsring eingeklebt.


  • Dann mit einem beherzten Schnitt die alte Düse entfernt. Da der neue Teil größer ist als der alte, kann ich den Stumpf belassen.



    Besser? -- Besser!



    Hier auch der besagte Ständer zu sehen.


  • Wer sich wirklich in die Materie einlesen möchte, dem kann ich folgende Seite empfehlen: NASA

    Falls es leer ist, links oben im ersten Feld folgendes eingeben: Titan 3E

    Das Suchergebnis soll lauten: Titan 3E/Centaur D-1T Systems Summary


    Damit kommt man auf eine komplette Dokumentation zur angegebenen Rakete mit erstaunlichen Details. Die 34D ist ja aus der Reihe lll entstanden und sehr ähnlich.

    Es sind allerdings 261 Seiten in Englisch, aber auch mit vielen Abbildungen.


    Die Länge der Düsen habe ich nach dem ersten Bild auf Wikipedia nachempfunden. Titan 34D

  • Für die Verbindung Rakete-Booster sind einige Röllchen zu fertigen. Während die waagrechten fast zu kurz sind, sind die schrägen weitaus zu lang...naja. Abschneiden geht immer.



    Aber letztendlich wurden sie passend gemacht. Erst danach das Ganze umgedreht und auch die zweite Seite gemacht.


  • Dann die beiden roten Behälter für Distickstofftetroxid. Das Zeug wurde in den Booster eingespritzt um zusätzlichen Schub zu erzeugen und eine Art Schubvektorsteuerung zu erreichen.

    Man beachte das linke Loch :cursing:


    Aber du wirst wohl noch ein Loch machen können...Alter!



    Loch gelungen und mit 2mm Abstand zum Booster verklebt.



    Die Einspritzung erfolgt durch diesen Rohrbogen in die Düse. In meiner Hand die vorhandenen Teile... Ok. Das Improvisieren geht weiter. Habe also ein längeres Rohrstück aus Reserva zugeschnitten und das andere Ende mit einer Manschette verlängert.



    Somit auch das passend gemacht.



  • Dasselbe Krimskrams auf der zweiten Seite.



    Und ein paar Steuerdüsen bzw. solche, die die Booster von der Rakete wegdrücken, wenn sie abgeworfen werden.


  • Robson

    Added the Label Completed