DFS-Meise Olympia; 1:33; GPM

  • Servus Leute,


    Am gestrigen Basteltag habe ich wieder mal ein neues Modell angeschnitten. Das Original dürfte wohl bekannt sein, Details kann man HIER nachlesen.


    Der Bogen bietet zwei Modelle, in 1:33 und 1:50. Ich habe mich wie immer für 1:33 entschieden.

    Ich wollte schon seit langer Zeit einen Segler bauen, aber die langen Tragflächen haben mich doch immer etwas abgeschreckt. Das Modell steht und fällt mit der sauberen Ausführung derselben. Aber wagen wir es...


    Erstmal die Bogenvorstellung. Die Anleitung ist dabei auf die Innenseite des Bogens gedruckt, ebenso eine Beschreibung und Bauanleitung, auch in Englisch und Deutsch!




    Zwei Seiten mit Bauteilen in 1:33, eine Seite mit Spanten (für beide Modelle).




    sowie eine Seite mit dem Modell in 1:50.


  • Dummerweise hatte ich gestern die Anleitung zu Hause vergessen, also habe ich gebaut was mir eindeutig und klar erschien.

    Höhen- und Seitenleitwerk.


  • Und mit der Innenkonstruktion des Rumpfmittelstückes begonnen.



    Sitz und Armaturenbrett eingebaut. Auf die Detaillierung der Instrumente verzichte ich.


  • Die Tragfläche wird durch zwei Holme mit Beplankung getragen.



    Es ist darauf zu achten, daß die entstehenden Kästen nicht verdreht sind.


  • Der Rumpfteil 33 ist zweimal vorhanden, einmal ohne und einmal mit den Olympischen Ringen. Ich dachte erst daß es zwei aufeinanderfolgende Rumpfabschnitte wären und so habe ich beide ausgeschnitten.


  • Die Inneneinrichtung ist komplett und der Bug ebenfalls



    bei den Rumpfringen mußte ich einiges anpassen, die Abwicklung war nicht grad perfekt. Aber der Bogen ist von 2004, also schon etwas in die Jahre gekommen.


  • Die nächste Hürde war der hintere Rumpf. Im Bild das Ergebnis nach dem halbstündigen Vorformen, mit dem ich gut leben kann.



    Dank der guten Formerei war das Verkleben nicht so schwer. Dann ab zum Trocknen in meine Spezial-Trockenvorrichtung :D :D



    Wie gesagt, mit dem Ergebnis kann ich leben.


  • Das Verkleben mit dem Vorderrumpf ist dann nur eine Formalität.



    Im Cockpit hatte ich auch noch die Gurte vergessen und einen Hebel (mit gelbem Knopf) ergänzt, den ich vorher nicht zuordnen konnte. Ich hab dann ein Foto eines Bauberichts in einem Nachbarforum gefunden.


  • Wie gesagt, mit dem Ergebnis kann ich leben.

    Servus Robson,

    Ich finde du findest das zurecht!
    Denn das ist die Königsdisziplin - lange Verklebungen. Da hilft nur Geduld.

    In principio erat glutinis
    Gründungsmitglied der HobbyModel-Gang und Luft46-Gang
    Den Kartonbauer in seinem Lauf, hält weder Bogen- noch Klebermangel auf!

  • Danke Jan für die Info. Ich habe es mir fast gedacht, aber sicher war ich mir nicht.

    Eigentlich war es ja so gemeint, daß ich nicht genau wußte wo er anzubringen ist. Nach den Fotos im Nachbarforum war es mir dann klar. Aufgrund der besagten Fotos fand ich ihn auch in den Skizzen, im Rys. 1A der schwarze Fliegenschi...


  • Was für den Rumpf gilt, gilt auch für die Tragflächen. Gründliches Vorformen ist Pflicht.

    Zum Verkleben kommen wieder ein Lineal und meine Beschwerungsapparate zum Einsatz. Gut trocknen lassen, dann wird die Hinterkante schön gerade.



    Noch ein kleines Gitter vorne mittig eingebaut (ich kann auch ohne Laser :cool: ) dann konnten die Flächen auf die Holme geschoben werden.

    Ich habe sie nur mit ein paar Klebepunkten befestigt, um etwaige Durchdrücker zu vermeiden.



  • Schließlich konnte ich das Tragwerk befestigen. Die richtige Lage kann man einfach durch Messen der Diagonalen von den Flügelspitzen bis zur Hinterkante des Rumpfes ermitteln.


  • Leitwerk montiert, auf Winkeligkeit und Verdrehung achten. Es fehlen noch die Kabinenverglasung, die Kufe und diverse Verkleidungsbleche.


  • Es ließ mir keine Ruhe. Mit diesem Anstellwinkel kann kein Flugzeug fliegen...

    Die Lage des Höhenleitwerks stimmt so sicher nicht, die Oberkante sollte auch in einer Flucht mit der Rumpfoberkante sein. Ist eigentlich auch so in der Anleitung gezeichnet.



    Also Notoperation. Habe das Höhenruder nochmals entfernt und die Auflage korrigiert, siehe den Bleistiftstrich. Dabei war ein Vorteil, daß das Seitenruder nicht mit dem Höhenleitwerk verklebt war.



    Ich würde sagen, OP gelungen, Patient fliegt...


  • Gestern kam noch eine Verkleidung am Leitwerk hinzu. Ich wurde letztens gefragt, ob mich die schwarzen Begrenzungslinien stören. Ich habe das verneint, aber jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher... aber wenn man die Teile innerhalb der Linien ausschneidet, bleibt nicht mehr viel übrig :rolleyes:


  • Aber wir haben doch alle zumindest eine Meise... Ich habe nun zwei!

    So ist es irgendwie .... ;)


    Die sicher notwendige OP am Leitwerk ist gelungen! Ein auch heute noch aktuell anzusehender Segler. Toll umgesetzt. Glückwunsch.


    Günter

    Auf der Werft: MS Iserlohn; n.n.-Schiffsmodell in 1:250; Dio "Kleine Werft";


    Meine letzten Modelle:

    S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, MiSuBo Paderborn und Passau, F 213 Scharnhorst, ZKrz Helgoland, S.M.S Nassau, F216 Scheer, MS Wappen von Hamburg, S 13, S 100, P 6059 Jaguar,

    KWdGr mit UWS, A 63 Main, S72 Puma, WFS Planet, Kirche St. Lorenz Nürnberg

  • Eine dritte Hand ist immer gut zu gebrauchen, und Haarspangen sind die idealen Finger dafür.


    ...

    Feine Idee, die Haarspangen zu benutzen statt der Krokodilklemmen der Dritten Hand.

    Fertig: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



    Aufwachen - es ist 5 vor 33...

  • Ein Venturi als Geschwindigkeitsmesser sollte aus Schrumpfschlauch gefertigt werden. Hatte keinen zur Hand und habe daher zwei Kegelstümpfe konstruiert (freihändig :thumbup: )



    Dann noch schnell die vorbereitete Haube aufgesetzt und Verkleidungen am Mittelflügel angebracht. Als letztes noch das Venturi montiert und der Flug kann losgehen!




    Mehr Fotos wirds in der Galerie geben, wenn ich dazu komme.

  • Robson

    Added the Label Completed