Boeing B-17 1:33 Maly Modelarz

  • Hallo Leute,

    bevor dieser Tag sich zu Ende neigt noch ein paar Fortschritte:

    Bild 1 Ein Hüllenteil, das aus 3 einzelnen zusammen montiert ist. Das habe ich aber noch nicht anprobiert und noch weniger verklebt, das soll erstmal richtig durchtrocknen.

    Bild 2 Um den Schacht kommt ein Innenhüllenteil, dass sich leider als zu groß herausstellte und deshalb nicht an den Spanten anlag. Ich habe einfach einen ca. 3 mm Streifen davon abgeschnitten und als Klebelasche für das Zusammenfügen der beiden Hälften benutzt. In Bild 3 kann man in der roten Markierung diese Lasche erahnen.

    Bild 4 Da nun der Schacht von oben blickdicht ist, eine veruchte Aufnahme mit Durchleuchtung von unten, Bilckrichtung vom Cockpit weg. Bild 5 Von der anderen Seite durch den Schacht gelugt, Blickrichtung zum Cockpit hin.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Heute dokumentiere ich Fortschritte der besonderen Art:

    Bild 1 zeigt, dass ich ein ddE (der dümmsten Einer) bin, hab ich doch die drei Hüllenteile schon vorab verklebt um sicherzustellen, dass die Übergänge der Camouflage auch ja zusammenpassen, nur dass ich das Hüllenteil nicht mehr in dieser Form über das Spantengerüst gezogen bekommen habe. Also habe ich es wieder zerlegt, aber an der Unterseite, da ist auch noch keine Lasche, dann trägt es nicht so auf (Bild 2). Im Bild 3 sieht man das Hüllenteil nun über das Gerüst passt. Bild 4 zeigt das angeklebte Hüllenteil (die kleinen Spalten die latürnich jedem ins Auge stechen), werde ich später kaschieren, sie sind man glaubt es kaum nicht mal einen Millimeter breit.

    Bild 5 offenbart uns alle Teile der Schachtklappen und hier sehen wir, wie uns manch ein Konstrukteur das Leben schwer macht: Die kleinen Rechtecke mit den Spanten müssten ausgeschnitten, dann nochmal halbiert und dann zusammengeklebt werden. Das kommt davon, wenn der Konstrukteur mit copy & paste die Spantenteile vervielfältigt. Besser wäre es gewesen alle Spantenteile gegenüber einer großen Farbfläche zu positionieren, dann müsste unsereiner nicht soviel schnippeln.

    Aber mein Zugang zu dem geheimen allumfassenden Bastlerwissen bescherte mir folgende Eingebung, wenn die Rechtecke alle den gleichen Abstand haben, dann braucht man sie nur seitenverkehrt zusammenkleben und das reduziert die Schneiderarbeit quasi mehr auf einen Streich. Bild 6 zeigt es. Fast richtig, bei den zwei mittleren Rechtecke sind die Abstände nicht gleich. Also sind die rauszuschneiden und extra zu verarzten. Und es gibt auch je zwei Spanten die per se schon seitenverkehrt abgebildet sind (es sind die Spanten mit den Markierungen für die kleinen Querstreben), die müssen auch eine Extrawurst bekommen.

    Im Überblick nun die gedoppelten Teile Bild 7, auch die langen Querstreben habe ich aufgedoppelt, kann nicht schaden, aber mit dem selber denken als ddE muss ich vorsichtig sein!

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Lieber Gerald,

    Das ist doch viel zu kompliziert, was du schreibst, Bilder, Bilder, sagen mehr als 1000 Worte...... :) :)

    Das hat doch schon einmal jemand gesungen, oder ..... :)

    Viele Grüße Andreas

  • Hallo Andreas,

    für mich ist ein Baubericht eine Reportage, also gibt es nicht nur Bilder sondern auch Text, jawoll! Die Lust am Texten, da gibt es hier einige, die ihr huldigen, ist durch nichts zu ersetzen.

    Außerdem weißt Du auch, dass schon alles geschrieben ist, nur nicht von jedem. Aber ich weiß wohl, warum Du so wenig Zeit zum Lesen hast, musst Du doch noch den Raub eines V8 Motors für Deinen schicken roten Boliden vorbereiten und durchführen...

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • a bit o' lace - mir ging es genauso.

    Als ich dann genug gespart hatte, war es eines der faszinierendsten Modelle, das ich bis dahin gebaut hatte.

    Und Teufelszeug oder nicht: Es ist ein Teil der (Kriegs- und Technik-) Geschichte, und Modellbau ist eine Möglichkeit der Beschäftigung damit. Ich kann nichts Schlechtes daran finden, solange man daraus die richtigen Schlüsse zieht und sich entsprechend verhält.

    Ging mir auch so.

    Das war schon eine aufregende Zeit. Und vor allem dann mit den 1:32-Modellen von Airfix, richtig penibel bemalt und gekittet, wo es notwendig war.
    (Naja, Kartonmodellbau macht mehr Spaß... hehe...)
    Mit der B17 war es ziemlich komisch... im Nachhinein. Wenn ich mich richtig erinnere, war die ziemlich gut dokumentiert in der Baubeschreibung. Inklusive der Daten aller Einsätze.
    Und ich bastel´ im Wohnzimmer meiner Oma dieses Ding so zusammen und sach´: "Mööönsch, Omma... am soundsovielten war DIESE Maschine hier über Willemshaven..."

    Naja, als diese Maschine real über Wilhelmshaven war, ist meine damalige Oma gerannt, dass sie noch in den Bunker kam.
    Wie schräg das war mit dieser Plastik-B 17, ist mir erst Jahre später richtig bewußt geworden.
    Ich bin da völlig bei dir, Woody, (und bei dir vermutlich auch, Gerald (KDV-Vergangenheit und so)), Modellbau IST eine Art der Beschäftigung mit dieser Technologie, oder dieser Zeit oder was auch immer.

    Anyway... ich find´s klasse, was du da so akribisch zusammenbastelst, Gerald.

    Is das Kunst, oder kann das wech?

  • für mich ist ein Baubericht eine Reportage, also gibt es nicht nur Bilder sondern auch Text, jawoll! Die Lust am Texten, da gibt es hier einige, die ihr huldigen, ist durch nichts zu ersetzen.

    Jawoll Gerald :thumbup:

    Es gilt auch hier die Regel :

    "Wer schreibt, der bleibt!" oder "Publish or perish!".

    Aber : kurze Sätze lassen sich besser lesen und der Satzinhalt besser verstehen - wegen der kurzen Aufmerksamkeitsspanne, wie du weist.

    Einfache Sprache ist hier auch hilfreich - beschränke dich auf das wesentliche, sonst :sleeping: :sleeping: .

    LG KaEm

  • ...

    Aber : kurze Sätze lassen sich besser lesen und der Satzinhalt besser verstehen - wegen der kurzen Aufmerksamkeitsspanne, wie du weist.

    Einfache Sprache ist hier auch hilfreich - beschränke dich auf das wesentliche, sonst :sleeping: :sleeping: .

    LG KaEm

    Klaus, ich stimme Dir zu und nehme es als Mahnung... ;)

    Zur Zeit im Bau:

    CAP ARCONA, Peter Brandt, HMV

  • Hallo Ihr Lieben,

    KaEm: Mein Ratschlag an Dich: Wenn Du in meinen posts Text siehst, schließe die Augen und mache sie erst wieder auf, wenn die Bilder kommen (Kleiner Tip: ich sammle die Bilder am Ende der posts).

    Helmut B.: Ich vergleiche mich nicht mit dem Meister der Schachtelsätze schlechthin, aber sein 150. Geburtstagsjahr, da muss man Mann doch huldigen (obgleich ich gestehen muss, der Heinrich gefällt mir mit seinen Werken besser). Ich verstehe wohl, dass die Barrierefreiheit (dazu gehört auch die "einfache Sprache" (übrigens ein Fachterminus aus der Inklusion)) erhöht werden muss, um die Teilhabe möglichst vieler Menschen, gerade bei einem solchen Nischenhobby mit drohenden schwindenden Auszuübenden, zu ermöglichen, damit der Einstieg notwendigweise niedrigschwelliger gestaltet ist.

    Kommen wir zurück zum Konkreten und lebensweltlichen Zusammenhang, bei der Hitze kann man eigentlich nur im Haus verweilen, um noch bei Verstand zu bleiben und vor dem Verdursten geschützt zu sein. Wie schon oben angekündigt, werden die Schachtklappen zwar schon gebaut, aber nicht am Flieger montiert, sondern erst ganz zum Schluss.

    Bild 1 die ausgeschnittenen Teile, für 2 Schachtklappenverstrebungen. Leider habe ich vergessen die Teile mit Nagellack zu festigen, daher konnte ich die Schnittknaten auch nicht gleich färben, sondern erst später nach dem Zusammenbau. Bild 2 zeigt die Aussenseite der Schachtklappen, teilweise mit übergriffiger Schnittkantenfärbung. Bild 3 zeigt die Innenseiten, da ich schon gemerkt habe, dass ich das richtige Dunkelgrün nicht im Farbsortiment meiner Stifte habe, habe ich die Schnittkanten mit dunkelgrau eingefärbt. Es sieht so aus, als wären die Klappen schon etwas länger im Einsatz.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Gerald Friedel

    Gerald, ich habe Deine Texte immer gelesen und werde es auch in Zukunft tun (also obiger Ratschlag kontraproduktiv). Ich wollte Dich nur darin bestärken weiterhin Texte zu schreiben. Mein Rat sollte Dich ermutigen deine "Bandbreite des Textens" zu erweitern damit auch ein breiteres Publikum Zugang zu Deinen Texten findet.

    LG KaEm

  • Hallo Ihr Lieben,

    KaEm, das weiß ich doch, dass meine Texte Dir immer wieder Grund und Anlass geben, hübsche Retourkutschen zu schreiben. Hier spricht nun der Autor: Ach weißt Du Klaus, in meinen Texten drückt sich meine innere Befindlichkeit und meine Reflexion über das hier und jetzt in der ganzheitlichen Zuspitzung des kartonalen Diskurses aus. Ja, das ist nicht leicht zu lesen und noch weniger zu verstehen. Und während ich dies schreibe streiche ich mir gedankenverloren meine wenigen Haare von der erweiterten Stirn und fühle ich mich richtig gut. Jetzt ist der Autor wieder still.

    Ich weiß was Dir in den Fingern, die auf Deinen Tasten liegen, juckt: Wer Information kommunizieren will, und verstanden werden möchte, sollte gefälligst auch seine Empfänger (Leser) berücksichtigen und ihn nicht mit umständlichen Formulierungen quälen oder Satzmonster kreieren, die ihm keine Chance lassen sich daran zu erinnern, was am Satzanfang stand.

    Du hast recht. Aber es macht hin und wieder mächtig Spaß sowas zu texten.

    Nach diesen dürren Worten, geht es wieder zur Sache:

    Bild 1 zeigt die Innereien des oberhalb des Cockpits, den Patronengurt habe ich selbst gebastelt. Dasselbe verglast, aber die Rahmen sind mir nicht so gut gelungen Bild 2.

    Bild 3 zeigt die Auslässe für die MG's vorne beim Bug seitlich, das schwarze etwas sind Papierröllchen, denen ein Sektor (mit dem Dremel) entfernt worden ist. Aus den Bauteilen des Kits bin ich nicht schlau geworden, deshalb auch dies eine Eigenkonstruktion. Bild 4 zeigt die Hülle der Bugsektion mit dem eingepassten verglasten Guckloch nach oben und den einegesteckten Seiten-MGs. Bild 5 zeigt die aufgesteckte Bughülle (noch nicht verklebt), aber passt doch ganz ordentlich (das war die Hürde, warum ich meinen 1. Versuch abgebrochen habe, weil da hat nix mehr gepasst). Bild 6 zeigt eine (in meinen Augen grundlegende Konstruktionsschwäche des Spantengerüstes vom Rumpf. Der Spant der auf den Bombenschacht folgt, wird nur mit einer Bodenplatte (wahrscheinlich vom Funkraum) ohne sichernde Ausparungen oder Hilfsspanten, die z. B. die Verdrehung oder Abweichung von der axialen Rumpfachse verhindern.

    Na, ja wieder selbst einige kleine rechte Winkel mit verklebt um das Schlimmste zu vermeiden und auch um Stabilität rein zu kriegen.

    Bild 7 erfreut uns mit der Inneneinrichtung des Funkraumes (weil der Kasten auf dem Tisch wie ein altes Radio aussieht). Das Mobilar (Tisch und Stuhl) sollte Beine aus Draht bekommen, aber damit das Ganze etwas wohnlicher wird, habe ich natürlich die Beine aus Papier geschreinert.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Hallo Ihr Lieben,

    heute habe ich ein paar fertige Teile zum großen Ganzen zusammen gesetzt.

    Einige Bilder sind unscharf geworden, weil mitten in der Nacht aufgenommen und es auf dem Digicam Display es immer schärfer aussieht als es ist.

    Bild 1 u. Bild 2 Rumpfhüllenteile aufgezogen und verklebt.

    Bild 3 Buggeschütz passt auch noch in die Öffnung. Bild 4 mit den stumpfen Verklebungen stehe ich gerade bei Teilen unter Spannung auf Kriegsfuß, daher Klebelaschen drauf gemufft.

    Bild 5 so sieht die Verkleidung des Buggeschützes dann aus. Bild 6 Blick frontal von vorne.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Hallo Ihr Lieben,

    Zaphod , Andreas Hübner und Chris A. vielen Dank für die netten Worte!

    Bild 1 zeigt den Ausschnitt aus der Bauanleitung und soll auch erklären, warum ich mit der Spantenkonstruktion des Rumpfes so hadere: Roter Kreis zeigt die Übergänge (grüne Kreise) vom Rumpf zum Seitenleitwerk, das ist das labberigste Spantengerüst (es trägt den Begriff zurecht, ich muss mich darüber entrüsten), das ich je in Arbeit hatte. Die Rumpfhülle sorgt dann für die notwendige Stabilität (hoffentlich). Bild 2 zeigt dass der Konstrukteur laschenlose Zusammenhalte liebt. Aber der Konstrukteuer hat nicht mit mir gerechnet, weil ich selbstgeschnitzte Laschen einsetze, um das Laschenlose zu bannen. Das ist die Unterseite, wo dann auch noch ein Geschützturm eingesetzt wird. Bild 3 zeigt das Ganze von der Oberseite. Bild 4 zeigt dann noch den angeklebte Rumpfboden an dessen Ende dann der 1. Spant des Seitenleitwerkes angeklebt wird (vgl. Bild 1). Bild 5 zeigt dass die Verbindung zwischen dem langen Rumpfbodenteil und dem Bodenteil, in dem der Geschützturm eingesetzt wird, mehr als beweglich ist. Bild 6 zeigt die Verklebung des vorhergehenden Rumpfteil mit dem bereits bestehenden Rumpf.

     

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Die Lust am Texten, da gibt es hier einige, die ihr huldigen, ist durch nichts zu ersetzen.

    Wohl war, wohl war!

    Ein gut geschrieben Wort sagt mehr als 1000 Bilder. Sinn offenbart sich nur durch die Gedanken des Verfassers. Ein Bild ist mannigfach Beiwerk. Und ein Modell in dieser Grösse verlangt nach schierem Wortgesang; wie sag ich es dem Leser, warum es mich bewog, dieses Ding in Angriff zu nehmen! Aus einem eigentlichen Unding etwas zu schöpfen, welches dem Beschauer sagt, sehet her, hier bastele ich es und Euch bleibt nur Staunen ...

    Diesen Text in der Deutsch bei der Abiturprüfung ... einige derer, werden kaum alle Worte verstehen .. Short Messages Syndrom ... watt ... ? Jau

    Gerald, lass uns dabeibleiben

    Kartonschnüffler

    MAGA: Make America Go Away :thumbup:

    Und die Geschichte meines Fletchers ist hier zu lesen: D170 alias Z1

  • Wohl war, wohl war!

    Ein gut geschrieben Wort sagt mehr als 1000 Bilder. Sinn offenbart sich nur durch die Gedanken des Verfassers. Ein Bild ist mannigfach Beiwerk. Und ein Modell in dieser Grösse verlangt nach schierem Wortgesang; wie sag ich es dem Leser, warum es mich bewog, dieses Ding in Angriff zu nehmen! Aus einem eigentlichen Unding etwas zu schöpfen, welches dem Beschauer sagt, sehet her, hier bastele ich es und Euch bleibt nur Staunen ...

    Diesen Text in der Deutsch bei der Abiturprüfung ... einige derer, werden kaum alle Worte verstehen .. Short Messages Syndrom ... watt ... ? Jau

    Gerald, lass uns dabeibleiben

    Kartonschnüffler

    Auf der Werft: EGV Ffm; Fregatte Braunschweig

    Meine letzten fertigen Modelle:

    S.M.S Nassau, F216 Scheer, MS Wappen v Hamburg, S 13, S 100, P 6059 Jaguar,
    KWdGr mit UWS, A 63 Main, S72 Puma, WFS Planet, St. Lorenz Nürnberg; HMCS Agassiz; PzKanBt Natter; Hermes; SMS Breslau; MS Clement; MS Iserlohn; Dio Kleine Werft; W4,W8,W21,W22; P 6148 Löwe; A 52 Oste; MS Finnmarken; LKr Nürnberg; MS Mellum; Z 1; Tender Donau; Grumman Albatross; Fairey Gannet; BiMiSuBo Freya und Amazone; Frg Brandenburg

  • Moin Wilfried,

    und mir hat man an den bayrischen Schulen immer beigebracht: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte".

    Offensichtlich gibt es doch ein "Nord-Süd-Gefälle". Such einfach das Dir passende Übergewicht aus. 😉

    Günter

    Auf der Werft: EGV Ffm; Fregatte Braunschweig

    Meine letzten fertigen Modelle:

    S.M.S Nassau, F216 Scheer, MS Wappen v Hamburg, S 13, S 100, P 6059 Jaguar,
    KWdGr mit UWS, A 63 Main, S72 Puma, WFS Planet, St. Lorenz Nürnberg; HMCS Agassiz; PzKanBt Natter; Hermes; SMS Breslau; MS Clement; MS Iserlohn; Dio Kleine Werft; W4,W8,W21,W22; P 6148 Löwe; A 52 Oste; MS Finnmarken; LKr Nürnberg; MS Mellum; Z 1; Tender Donau; Grumman Albatross; Fairey Gannet; BiMiSuBo Freya und Amazone; Frg Brandenburg

  • Zur allgemeinen Klärung:

    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

    Das ist leider erkenntnistheoretisch betrachtet Unfug. Nichts ist selbsterklärend, auch kein Bild. Das hätte man vielleicht gerne, aber so funktioniert unsere Wahrnehmung leider nicht. Wer Lust hat kann sich die Aufsatzsammlung: Erfahrung u. Tatsache (erschienen im Suhrkamp-Verlag zu Gemüte führen) von Ludwig Fleck. Essenz: Wer das erste Mal durch ein Mikroskop oder Teleskop schaut wird erst lernen müssen, was er da sieht. Bilder "lesen" können (im Sinne von "verstehen") ist nur möglich, weil wir schon eine Unmenge an Wissen und Erfahrungen haben, die das Bild uns "verstehen lassen". Wer das nicht glaubt, möge sich die Bilder in Zeitschriften vor Augen führen, die mit der Frage "Was ist das?" garniert sind. Diese Bilder sind vergrößerte Abbildungen von Alltagsgegenständen oder Teilen davon und sind manchmal gar nicht so leicht zu erraten. Auch Texte sind nicht selbsterklärend, auch hier braucht es ein gerüttelt Maß an Wissen um einen Text "entschlüsseln" zu können, im Sinne von "verstehen".

    Jeder lebende Organismus muss, die ihm umgebende Umgebung erfahren und begreifen lernen, um darin überleben zu können. Wenn man also demnächst einen sichtbar unsicheren Menschen sieht, der gerne die Straße überqueren möchte, dann sollte man daran denken. Warum ist er unsicher? Weil dieser Mensch abzuschätzen versucht, ob die Autos noch weit genug weg sind und ihn nicht erreichen, wenn er gerade auf der Straße ist. Das womit der Verstand klarkommen muss ist, ist ein sich ständig änderndes Bild des Verkehrs, das auf das eigene Wollen hin interpretiert werden muss, also verstehbar sein. Mein Rezept: deutlich langsamer mit dem Auto werden und dem Fußgänger (Pflicht bei älteren Menschen und Kindern sowieso) mit einer ausladenden Handbewegung deutlich machen, dass er queren darf (aber bitte den Gegenverkehr mit berücksichtigen, nicht dass der Fußgänger in den Gegenverkehr hineinläuft).

    So Kinners, jetzt hört auf zu streiten, das Bilder in einem Baubericht Pflicht sind, versteht sich von selbst ;) . Aber macht auch Texte dazu, und erklärt damit das eine oder andere Bild.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

    Edited once, last by Gerald Friedel: Wortdopplungen (July 11, 2025 at 6:56 AM).

  • .......lieber Gerald, das ist so genial , das ist so philosophisch, das ist so unterhaltsam.

    Das ist schön. Deine, Eure, Schachtelsätze

    finde ich sowas von genial.....weiter so.......

  • ..... und dabei hatte ich das gar nicht philosophisch gemeint, sondern scherzhaft

    ..... also können auch Worte täuschen

    .... und auch diese Aussage nicht auf die Goldwaage legen

    "nix für ungut" = Dialekt

    Günter

    Auf der Werft: EGV Ffm; Fregatte Braunschweig

    Meine letzten fertigen Modelle:

    S.M.S Nassau, F216 Scheer, MS Wappen v Hamburg, S 13, S 100, P 6059 Jaguar,
    KWdGr mit UWS, A 63 Main, S72 Puma, WFS Planet, St. Lorenz Nürnberg; HMCS Agassiz; PzKanBt Natter; Hermes; SMS Breslau; MS Clement; MS Iserlohn; Dio Kleine Werft; W4,W8,W21,W22; P 6148 Löwe; A 52 Oste; MS Finnmarken; LKr Nürnberg; MS Mellum; Z 1; Tender Donau; Grumman Albatross; Fairey Gannet; BiMiSuBo Freya und Amazone; Frg Brandenburg

  • 1) Jeder lebende Organismus muss, die ihm umgebende Umgebung erfahren und begreifen lernen, um darin überleben zu können.

    2) Das womit der Verstand klarkommen muss ist, ist ein sich ständig änderndes Bild des Verkehrs, das auf das eigene Wollen hin interpretiert werden muss, also verstehbar sein.

    1) Kommafehler nach dem "muss" :huh:, es gehört da nicht hin ^^ "ihm" wird zum "ihn"

    2) a) Kommafehler nach dem "DAS" :huh:, es gehört da eines hin ^^

    2) b) unnötiges Verb "ist, ist" :huh:, es gehört da eines hin ^^ (nach dem Komma)

    Gerald, zum Sprachgenie ist nur noch ein kleiner Schritt (Scherzle :D )

    Bau mal lieber weiter !

    meint KaEm

  • Und da ist er wieder "unser Klaus", hält anderen Leuten Fehler vor, unterstellt Dinge, die kein Mensch, vor allem ich nicht, von sich behauptet hat.

    "Eine neue Thematik entdeckt" fragst Du, also antworte ich mal : "Ja". Aber die bleibt erst mal unter Ausschuss der Öffentlichkeit - könnte ja schief laufen :thumbdown:

    Aber dann stellt sich heraus, dass der verehrte Kollege eine "Bangbüx" ist, der sicher gehen möchte, dass ihm ja keiner am "Zeug flicken" kann. Also wir sind zwar kein Kuschelforum, aber ich habe es nie so empfunden, dass man hier in die "Pfanne gehauen" wird. Und lieber Klaus, ich mache mir tatsächlich nicht die Arbeit und lasse meine Beiträge lektorieren. Also der Posten wäre für Dich frei, allerdings nur für "lau".

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Serfaus Gerald

    wenn ich schon Dein Hannibal Lektor sein darf, so dürfen doch wohl kleine Hinweise erlaubt sein, zumal man Dich hier als genial bezeichnet. Meine neue Thematik hat mit Kartonmodellbau keine Berührungspunkte, gehört also nicht hierher.

    Lass Dich von mir nicht ärgern, Du kennst mein Motto : "Ich bin ein Teil von dieser Kraft die stets das Gute will und stets das Böse schafft"

    Weiterhin in tiefer Stammtischverbundenheit

    KaEm

  • Hallo Loide,

    Freunde des schweren fliegenden Geräts, es hat lange gedauert, weil ich musste meine Angst für den weiteren Rumpfbau überwinden, da ich ja schon vorher geschrieben habe, wie bescheiden die Spantenkonstruktion (in meinen Augen ist).

    Hier nun die Arbeiten für die nnächsten zwei Rumpfhüllenteile.

    Bild 1: Zuerst die Fertigstellung der MG-Kugel an der Unterseite, die Munitionsgurte hätten parallel in die Kugel geführt werden sollen, da hätte ich sie aber sehr viel mehr verwinden müssen, aber ich wollte nicht zuviel Kraft den Rumpf ausüben (wer weiß, was ich alles verzogen und verbogen hätten). Die braunen Kästen sind die Muniitonskisten für die Seiten-MG's.

    Bild 2: Die Seiten-MG's mit Stützen, die werden einfach an die Hülle geklebt.

    Bild 3: Ausschnitt aus der Anleitung, das sieht so aus, als gäbe eine Innenverkleidung. Doch die gibt es nicht. Aber man sieht die MG's werden einfach an die Bordwand verklebt.

    Bild 4: Statt mit Kleber, wird doppelseiteiges Kleband verwendet, weil der Querbalken ist da zu verkleben, wo die Kunststofffolie des Fensters beginnt.

    Bild 5: Montiert

    Bild 6: So siehts von außen aus.

    Bild 7: Der Rumpf von oben

    Bild 8: der selbige von unten

    Bild 9: die MG-Kugel von außen

    Bild 10: von vorne, also von hinten


    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Nur ein Blick durch den Rumpf...

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Hallo Chris,

    Wovor die Angst?

    Du kennst das nicht? Oh, Du bist ein Gesegneter! Na wenn es klappt, ist es ja gut, aber nicht alles geht immer gut aus, sonst würde ja keiner mehr einen Bausatz in die Tonne treten.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Hallo Chris,

    jeder Kit ist in der Regel etwas anders konstruiert (selbst vom gleichen Konstrukteur und / oder in der gleichen Sparte), so kommt bei jedem Kit, den ich baue immer etwas "unkown country" vor.

    Das bedeutet, man macht etwas zum 1. Mal: da darf man schon ein wenig Angst haben, ob es gelingt oder nicht. Später stellt man sich neben das Modell und tönt, ja an der und der Stelle war es wenig hakelig, aber ich habe es meisterhaft hinbekommen (wie man sieht).

    Na ja die 25 Kits, wo es nicht geklappt hat, werden auch nicht hergezeigt, denn die sind über die Ablage Rund aussortiert worden.

    Komplettes Unvermögen, halte ich selbst bei Dir für ein klein wenig übertrieben, wer baut den schon einen Hubi in 1:250, so dass man die Rasterung des Druckes sieht, weil man so nahe rangehen muss um die Details zu sehen...

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

    Edited once, last by Gerald Friedel (September 1, 2025 at 11:07 PM).

  • Ach manchmal hab auch ich dunkle Momente des Unvermögens :)
    Was ich eigentlich sagen wollte ist das der Mensch ja irgendwie mit seinen Aufgaben wächst. Und manches geht halt nicht zu bauen weils konfus konstruiert ist oder weil man selber die Schritte falsch herum macht.
    Auch ich hab natürlich schon Sachen weggeworfen die bei mir nicht gepasst haben andere Leute aber offensichtlich ohne Schwierigkeiten zusammenbekommen haben.

    Ich selber hab keine schwierigkeiten damit zu zeigen oder zu sagen wenn was in die Hose geht. Können ja andere auch immer draus lernen :)
    In diesem Sinne: Frohen Mutes weiter die Unwägbarkeiten der Festung ausgelotet und weitergebaut :)

  • Hallo Ihr Lieben,

    schnell noch ein kleines Update, bevor es bei dem schönen Wetter in den Garten hinausgeht.

    Bild 1: Vorgehensweise um möglichst schöne Übergänge bei zerteilten Binnenzeichnungen zu erhalten, die Laschen entsprechend einfärben. Mein Wunsch an die Konstrukteure ist es, das schon ab Werk zu liefern (manche machen das ja schon), als Standard.

    Bild 2: Ergebnis

    Bild 3: Vorgefertigte Module für den Heckbereich des Rumpfes

    Bild 4: Heckstand innen, Ratschlag: erst die Spanten an den Boden kleben bevor das Interieur eingeklebt wird. Wenn man erst das das Interieur anklebt, kriegt man 2 der 5 Spanten nicht mehr an die Position.

    Bild 5: Heckstand innen von unten, man sieht sehr schön die Dreiecke die helfen sollen, dass die Spanten senkrecht zum Boden stehen.

    Bild 6: Heckstand eingeklebt

    Bild 7: Zieleinrichtung, in Ermangelung eines Photoätzsatzes, war Eigenbau des Zielkreuzes mit den Ringen angesagt, dünner Messingdraht mit Superkleber, na ja...

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Nun der Heckbereich im Überblick:

    Bild 1: Bevor der Heckbereich mit dem MG Stand angefügt wurde, man sieht im Vordergrund, dass das Spantegerüst des Seitenleitwerkes a) dreigeteilt (dritter Teil nicht auf dem Bild) und b) stumpf an einander geklebt werden muss. Das sollte aber erst bemacht werden wenn der Heckbereich angefügt wurde, und auf die Höhe achten. Der zweite Teil wird auf die Rumpfhülle geklebt.

    Bild 2: Ergebnis

    Bild 3: Überblick ca. 60 cm lang

    Bild 4: Überblick ca. 70 cm lang nun mit Heckstand

    Bild 5: Drittes Teil des Seitenleitwerkes montiert, darauf achten, dieses Spantengerüst wird nicht auf die Rumpfhülle geklebt. Auch auf die Höhe achten, der Anhaltspunkt ist der senkrecht stehende Spant. Hinzugefügt die Verkleidung des Heckstandes

    Bild 6: Das Heck etwas genauer

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

    Edited once, last by Gerald Friedel (September 6, 2025 at 8:49 AM).

  • Hallo Gerald,

    schöne Fortschritte im Heckbereich ! Die Rumpfsegmente scheinen gut aneinander zu passen.

    Deine praktischen Tipps zur Baureihenfolge und zu den Ansatzpunkten sind für Nachbauer sehr hilfreich.

    VG

    Zaphod

  • Hallo Ihr Lieben,

    peu à peu it goes on.

    Zaphod, danke für Deine netten Worte, ja Du hast recht es passt soweit ganz gut, aber ab und wann muss man an den Spanten schnitzen.

    Nun wird der Heckbereich noch verkleidet, dass es nicht so zieht...

    Es gibt kein Verschlussteil, daher habe ich mich die "Leder- oder Gummivariante" entschieden. In Bild 1 sieht man dass ich die Manschette aus zerknitterten braunen Tonpapier mache.

    Bei Bild 2 ist zu sehen, dass der selbstgeschnitzte Spant aufgeklebt ist, nebst den Löchern für die Läufe. Na, und so sieht es fertig aus (Bild 3), gefällt mir nicht so, aber ich belasse es dabei.

    Normalerweise würde die Manschette weiter aus dem Heck herausragen, aber dann erscheinen die Läufe noch kürzer, da muss vorher etwas zu kurz geraten sein.

    Die Umhüllung des Rückenwulstes und der Anfang des Seitenleitwerkes ist gut 22 cm lang, aber die Passprobe zeigt schon einen passablen Sitz (nach Schnitzereien am überdeckten Spantenwerk, siehe oben)

    Bild 4: Wer es nicht glaubt

    Bild 5: Wie behauptet.

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • .....ich denke schon das die Alliierten bei direkten Heckbeschädigungen durch Heckbeschuss ihrer B17 Flugzeuge entsprechende Ersatzteile parat hatten und nur im äussersten Notfall auf Tonpapier zerknittert, zurückgegriffen hatten. Gerald korrigiere mich, wenn ich falsch liege. :) :)