Kölner Dom, Schreiber-Verlag, skaliert auf 1:250, modifiziert

  • Hallo und einen schönen guten Abend,


    Moritzamica2 : vielen herzlichen Dank mein lieber Stammtischbruder. :) Was die Elektrik angeht, so ist das tatsächlich nicht so kompliziert, einige Versuche vorher und dann kanns schon los gehen. :thumbup:


    Danke auch wieder für die vielen motivierenden Daumen, auch wenn die letzte Berichterstattung optisch nicht so richtig viel geboten hat. ;)


    In der letzten Session gings wieder mit optischen Sichtelementen weiter und zwar mit der letzten Verblendung, zumindest für diese Etage. Bin nicht böse, dass das erstmal ein Ende hat. Aber tröstet Euch - es kommt zu späterer Zeit noch genug, was in ähnlicher Weise gebaut werden wird.

    Das auf der Ostseite des Nordostpfeiler anzubringende Werkstück ist, wie sein Counterpart am Südostpfeiler des Nordturms, etwas anders gestaltet, setzt sich aber dennoch wieder aus drei Ebenen zusammen, mit denen ich die Tiefenwirkung des Reliefs nachempfinde.


    Hier der Bau:


       



       



    und nach der Montage am Südturm, hier im Bild rechts am Turm in Richtung des Betrachters:



    und dann dachte ich mir, so eine Totale des jetzigen Bauzustands über den Chor aufgenommen, wäre mal an der Zeit:



    Bis demnächst, dann mit den noch offenen Zieratelementen, die auf die Verblendungen gesetzt werden. Danach ist der Turm dann erstmal fertig, bzw. entspricht dem Bauzustand des Nordturms. Später kommen natürlich die beiden jeweils noch fejlenden Etagen, will ja hier keine französische Kathedrale bauen, bei denen es zur Vollendung bis heute ja nicht gereicht hat. ;)


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallo Peter,


    Du musst die Geduld und ruhige Hand eines Zenmeisters nach der 10. Wiedergeburt im 25. Grad haben. Ein Bauteil ist einen halben Zentimeter breit aber gut 7 cm lang und es wird so ausgestichelt, dass nur der 1,5 mm dicke Rahmen übrigbleibt. Ganz großes Modellbaukino!

    Herzliche Grüße
    Gerald

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    Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht. @K. Valentin

  • Hallo zusammen und einen schönen Sonntag allseits,


    Gerald Friedel : Danke für Deine Wertung mein lieber Stammtischbruder. Hast die Abmaße recht geschätzt, was jedoch die fernöstliche Referenzierung angeht, so ist das doch ganz schön hoch gegriffen - gleichwohl aber sehr schön, dies zu lesen. Da ich bekennender Starwars-Fan bin, können wir uns vielleicht auf Jedi-Meister-Anwärter einigen? ;) :)


    Ganz herzlichen Dank wieder den freundlichen Daumengebern, schön, dass Ihr dabei seid, was ich sehr anspornend finde. :)


    Während der beiden letzten Bausitzungen habe ich die fünf Zieratelememente,grob mit senkrechten Erkern vergleichbar gebaut. Da ich alle Teile sozusagen im Akkord parallel gebaut habe, hat dies einige Zeit gedauert - hier die Zusammenfassung.


    Zunächst der gesammelte Ausdruck, einschließlich Reserve - für den Fall der Fälle.



    DIese Elemente baue ich, wie bereits am Nordturm ebenfalls dreilagig, demzufolge waren diese Ebenen zunächst vorzubereiten , auszusticheln und zu färben:


       



    Zusammenbau wieder lagenweise, Schritt für Schritt:


       



    gefolgt von der Montage am Turm:


       



    Nachdem ich neulich die Totale aus Richtung Osten gezeigt habe, hier nun ein Übersichtsbild aus westlicher Richtung, mit geschätzter Flughöhe 300m. :)



    Nachdem ich mich recht regelmäßig mit dem Konstrukteur dieses genialen Bogens, Thomas Pleiner austausche , kamen wir natürlich auch auf die sinnvolle Fortsetzung des Baus zu sprechen, wo er mich in meiner Ansicht bestärkt hat, zunächst alle Dächer und Stützelemente, sowie Strebebögen zu bauen, ehe die Türme fortgesetzt werden.

    Daher habe ich schon einmal die Stützpfeiler, die die Seitenschiffe und den Chor umgeben vorbereitet, so dass es dann zunächst dort weitergeht. Danach werde ich die Portale des Querschiffs bauen.


    Liebe Grüße

    Peter

  • Moin Peter,


    was für ein Hingucker-Modell, das Auge kann wandern... :thumbsup: :thumbsup:

    Und dann noch die Elektrik... wow :thumbup:


    Es wird schon fast definitiv schöner als das Original (ohne Baugerüste/-kräne); die tollen Fotos tragen dazu bei.


    Danke fürs Zeigen, viel Spaß weiterhin und LG :cool:

    Lars

  • Hallo Peter,

    ...bin leider jetzt erst wieder dabei, möchte aber nicht versäumen deine Baufortschritte auf's heftigste zu loben! Geradezu gewaltig.

    Eine Frage: Baust Du die Strebebögen dreidimensional, also in der Breite verstärkt oder so wie im Bogen vorgegeben? Als ich das Ding vor Jahren gebaut habe, komplett aus dem Bogen und damals noch ohne irgendwelche Superungen, haben mich diese Papierstreifen am Ende am meisten gestört, weil zu flach.

    Deine Maßwerkarbeit, die Fialen,Kreuzblumen und Wimpergen sind ganz großes Kino!

    Schöne Grüße,

    Max

  • Fantastisch 👍

    Viele Grüße


    „Wenn irgendwer auf meiner Beerdigung ein langes Gesicht zieht rede ich nie wieder mit ihm.“


    Zitat Stanley Laurel

  • Hallihallo und schönen guten Abend liebe Freunde,


    Lars W. : Ich danke Dir für das tolle Kompliment lieber Lars. :) :)

    MaxK : danke auch Dir für die Anerkennung und die Frage. ich denke, ich werde versuchen, die Strebebögen entsprechend des Originalbaus zu bauen, will heißen durch geeignete Verstärkungen mehr Tiefe in die Struktur zu bringen. Wie das dann genau aussieht, bzw. wie genau ich das umsetze, überlege ich mir dann, wenn die ersten Bögen anstehen.

    Dirk H. : nicht doch :D

    Trotty : vielen lieben Dank! :cool:

    Wanni : zum Beharrungsvermögen bin ich gerade über die Sommerzeit kein gutes Beispiel, daher auch die Baupause, aber vielen herzlichen Dank für das implizite Lob! :)

    Syrrenholt : vielen lieben Dank auch Dir! ^^


    Sodele, man mag es kaum glauben, aber auch diese Baupause erfährt nun ein Ende. Wie bei mir sozusagen üblich, bzw. gewohnt, gibt es zwei Möglichkeiten, weshalb ich nicht baue, entweder, mein Dienstgeber schickt mich in einen Einsatz, oder die Sommerpause mit allerlei Outdoortätigkeiten und Heimwerkererprojekten schlägt zu. Letzteres war dieses Jahr nun der Fall. Zusätzlich kam hinzu, dass seit der Sommerpause aus irgendeinem Grund bei der Arbeit die Grundlast irgendwie recht hoch war, so dass ich abends dann auch irgendwie keine Muße fand, mich hinzusetzen und den Bau fortzusetzen. Aber diese Phase fand nun auch ihr Ende, zumal ich Ende kommender Woche mal wieder versetzt werden und sich die Dienstgestaltung dann anders darstellen wird.


    Nachdem ich in den letzten Schritten den Südturm soweit dem Nordturm angeglichen hatte, hatte ich mich dahingehend festgelegt mit den Strebepfeilern, die die Seitenschiffe und den Chor stützen fortzusetzen. So kam es dann tatsächlich heute auch. Sechs Stück passen mitsamt den Ergänzungen auf ein Blatt.



    Die Bauteile bestehen eigentlich nur aus zwei Einzelteilen, die Gesamtkonstruktion habe ich etwas ertüchtigt, indem ich die Simse der Oberkante durch Aufdopplungen plastisch dargestellt habe und der Vorsprung des Fußes ebenfalls aufgedoppelt wurde. Zusätzlich habe ich innen eine 300gr Karton-Verstärkung mit drei Graukarton-"Spanten" eingesetzt, damit die Streben eine präzise Rechteckform haben und damit das Licht, welches aus dem Fenstern scheint, nicht die Pfeiler durchleuchtet, was bei einfachem 160gr Karton durchaus der Fall sein könnte.


    Hier zunächst der Bau des Prototyps:


       




    Insgesamt hat der nachmittag drei Pfeiler hervorgebracht:



    Und am Dom montiert:


       



    Zwar nichts zu Sticheln und daher nicht allzu spektakulär, aber so kommt nun echt Tiefe ins Kirchenschiff.


    Viele liebe Grüße und bis hoffentlich morgen wieder. Und ganz dicken Dank den vielen Likern des letzten Rapports hier. :thumbsup: :)


    Peter

  • Hallo liebe Freunde,


    vielen lieben Dank für die Zurück-Bewillkommnung dieses Bauberichts per Daumen! :) :cool:


    Heute Nachmittag habe ich mich vier weiteren Stützpfeilern gewidmet, die sich entlang der Südmauer des Doms verteilen. Der Bau erfolgte so, wie gestern gezeigt.



    Die Rohversion:



    und mitsamt den Zusatzelementen:



    Einbau des verbleibenden 4. Pfeilers zwischen Turm und Querschiff, sowie der drei Pfeiler dieses Typs östlich des Querschiffs.


       



    und hier die Breitseite:



    Dieser Art Pfeiler gibt es je 7 auf Nord- Und Südseite. Die, die den Chor umgeben und die am Querschiff sind leicht anders konstruiert, daher baue ich jetzt zunächst diesen Typ fertig, ehe die weiteren Versionen drankommen.


    Da ich diese Woche den Platz in meinem Auto für meinen Umzug brauche, werde ich keine Modellbausachen mitnehmen, zumal das ein- oder andere abendliche Verabschiedungshappening geplant ist. Ich denke, es geht dann kommendes Wochenende weiter. :)


    Bis dahin liebe Grüße

    und eine schöne Woche.

  • Schön, daß bei Dir wieder etwas weitergeht - habe deine ausführlichen Berichte und Bilder schon etwas vermißt. Aber ich kann das gut nachvollziehen, da ich ja auch weiß, das es bei Dir einige Veränderungen in Deinem Leben gibt. Im Sommer, wenn "Oldtimersaison" ist, komme ich auch so gut wie gar nicht zum Modellbau, eher etwas für Schlechtwetter oder Winter...

  • Schönen guten Morgen liebe Freunde,


    Moritzamica2 : Freut mich sehr, dass Du wieder dabei bist, lieber Tilman! :)


    Herzliches Danke den Daumengebern, schön, dass das Interesse trotz längerer Baupause immer noch so hoch ist! :thumbup:


    nachdem seit Freitag ein weiteres dienstliches Kapitel abgeschlossen wurde und es morgen dann unter einer neuen Feldpostnummer weitergeht, hatte ich erst gestern Abend ein wenig Muße am Dom weiterzubauen. Bei durch den Umzug vollem Auto ist leider überhaupt kein Platz für die mobile Dombauhütte mehr gewesen, was wohl auch kommende Woche so sein wird. Mal sehen, das Auto packe ich nachher. ;)


    Jedenfalls ging es weiter mit den Strebepfeilern entlang des Hauptschiffs der Nordseite des Doms, sozusagen spiegelverkehrt zu denen, die bei den letzten beiden Sitzungen entstanden sind.



    Ich habe diesmal alle sieben dieses Typs parallel gebaut, die Vorgehensweise hatte ich ja bereits beschrieben, im Folgenden also einige Bilder mit kurzen Kommentaren.


    Zunächst die Innen-Stabilisatoren:


       



    Danach der Hauptkörper, bestehend aus Mantel und Deck-"Platte", die Montage erfolgt schrittweise, zuerst Stabilisatoren in den Mantel, dann Deck-Platte drauf:


       




    Dann die Ausformungen der Kapitelle und der Rahmen um den unteren Absatz:



    Zur Montage ist nicht viel zu sagen, schön mit Uhu einstreichen, andrücken und ausrichten - fertig:


       




    Die Folgeelemente werden die am Querschiff sitzenden Pfeiler sein, wovon insgesamt 4 zu bauen sind, danach gefolgt von den 2 unterschiedlichen Typen von Pfeilern, die den Chorumgang umgeben. Vermute auch hier, dass es erst am Wochenende weitergeht - je nach Restvolumen im Auto!


    Ich wünsche allseits einen schönen Sonntag! :cool:



    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallo Pitje, das hast dein Modell gemeinsam: Es geht nicht alles in einem Zug und dauert halt seine Zeit. Da liegst du mit der Skalierung der Originalbauzeit von 652 Jahren in 1:250 doch noch ganz gut in der Zeit.

    Ulrich

                                                                                   Artikel 1 GG:

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt



  • schön, dass das Interesse trotz längerer Baupause immer noch so hoch ist!

    Na, das Interesse steigert sich doch mit der Wartezeit... :rolleyes:


    Aber nicht wieder so lange pausieren. :whistling:


    Beste Grüße aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Ihr Ungeduldigen. Das Original hat über 650 Jahre gebraucht zur Fertigstellung. Da gab es lange Jahre ohe Bautätigkeit. Gönnt Pitje doch ein paar Wochen Paus. Er baut halt seinen Dom sehr originalgetreu und das nicht nur in den drei geometrischen Dimensionen sondern auch in der vierten, der Zeit.

    Ulrich

                                                                                   Artikel 1 GG:

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt



  • Freut mich sehr, dass Du wieder dabei bist, lieber Tilman! :)

    Aber natürlich mein Gutster. Immer wieder interessant Dir über die "Schulter" zu schauen. Vor allem wünsche ich Dir aber eine gute Fahrt in Deine zweite Heimat!

  • Schönen guten Abend liebe Leute,


    vielen herzlichen Dank für eure Daumen und Kommentare! Immer wieder schön, solch eine Resonanz zu sehen! :)


    Spitfire : Vielen Dank lieber Kurt. Jetzt wo Du die Sagrada Familia baust, sozusagen auch Bruder im sakralen Modellbau-Geiste. :thumbup:

    Helmut B. : da hast Du mehr als recht. Habe zwar immerhin einen Kombi, aber ein Bus hätte in der Tat was. Leider ist unser alter T5 vor ein paar Jahren mit Zylinderkopfschaden liegen geblieben, Reparatur selbst unter Kumpels angesichts des Alters und Laufleistung Quatsch. Der Ankauf eines Gebrauchten Bulli zu einem halbwegs vernünftigen Preis hätte ein Fahrzeig mit noch mehr Kilometern ergeben, so dass ich das dann ad acta gelegt und als Familienkutsche einen MiniVan zum Drittel des Preises und einem Drittel der Kilometerleistung des nächstenbesten Bus gekauft...

    modellschiff : wenn es tatsächlich auf die vermuteten drei Jahre für dieses Modell hinausläuft, dann kommt die Umrechnung tatsächlich ganz gut hin! :thumbsup:

    Dirk H. : keine Sorge, ist keine feste Absicht, das mit den Baupausen, ist leider oftmals fremdgesteuert- aber wer kennt das nicht. ;)

    Moritzamica2 : vielen herzlichen Dank, bin gut angekommen und habe tatsächlich mal wieder unter der Woche weitergebaut. Man mag es kaum glauben, dazu gleich mehr.


    Sodele, wie schon angekündigt, hatte ich tatsächlich Abends Zeit und Muße für eine ordentliche Bausitzung. Dran kamen nun die vier Strebepfeiler, die beiderseits am Querschiff dasselbe stabilisieren. Von der Bauweise recht ähnlich, allerdings redaktionell leicht anders gestaltet, als die zuvor gebauten.


    Habe zudem die Kapitelle in etwas anderer Weise ertüchtigt, indem zunehmend nach oben mit dem Mantel insgesamt vier Ebenen, allerdings ohne 300gr Unterfütterung übereinander liegen.



       



    Wer nun meint, er hätte einen Knick in der Optik und würde verschiedene Farben sehen, den muss ich enttäuschen: kein Knick, tatsächlich unterschiedlich gefärbt. Leider weniger in hellseherischer Absicht, sondern eher meinem nun in die Jahre kommenden Drucker geschukdetc - oder einer defekten Yellow-Toner-Kartusche. Macht aber fast nix, da die Nordseite tatsächlich eher gräulich scheint, als die Südseite, so dass ich dieses Farbspiel einfach ausprobiere. Sollte es im Rahmen der Stellprobe nicht meinen Geschmack treffen, so werden eben zwei ockergelbe Pfeiler neu gebaut.


    Da das Auto am Sonntag auf der Herfahrt gerammelt voll war, habe ich den Dom selber zuhause gelassen, so dass ich die unter der Woche gebauten Komponenten dann immer erst am Wochenende montieren kann.


    Bis denne- Liebe Grüße

    Peter

  • Grüeziwohl Freunde,


    vielen lieben Dank für die Likes! :cool:


    In der nächsten Bausitzung diese Woche kamen die Strebepfeiler, die zwischen den sieben Kapellen, die den Chorumgang umgeben, an die Reihe. Somit sind insgesamt 6 zu bauen gewesen.



    Die Grundkonstruktion der einzelnen Pfeiler entspricht der, der bisher gebauten Pfeiler, lediglich die Maße und die Farbgebung ist etwas anders. Demzufolge habe ich auch die Bauweise analog dazu ausgeführt.

    Habe auch hier die Kapitelle etwas aufgedoppelt, aber ich vermute, dass zwischen den Kapellenapsiden diese Pfeiler optisch eh "verschwinden" werden.


       



    Sodele, ich denke, dass am Wochenende lediglich die Montage erfolgen wird, da wir dann lieben Besuch haben, wird das Bauen selber eher nicht möglich sein, damit geht es dann kommende Woche weiter.


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallihallo, hallöle,


    nach Rückkehr in die Stamm-Dombauhütte habe ich mich an die Montage der Strebepfeiler gemacht. Zunächst habe ich mich den Pfeilern des Chorumgangs gewidmet, die zwischen den sieben Kapellen sitzen:



       



    Anschließend kamen die vier Pfeiler der Querschiffe dran:




    Südseite:


       



    und der Norden:


       



    Ich finde, dass die Farbunterschiede nicht allzu sehr stören, insbesondere, da der echte Dom auch mit Sicherheit nicht perfekt sandfarben dasteht.


    Einen schönen Abend und liebe Grüße - und vielen lieben Dank für die Daumen zum letzten Beitrag! :)  ^^


    Peter

  • Hallo Pitje,

    mit den Farben, da kann ich nur zustimmen. Schaut man sich Originale an, so kann man gerade durch die Steinfärbung auch einzelne Bauphasen erkennen. Durch die diversen Steinfarben wird das Modell authentischer.

    Ulrich

                                                                                   Artikel 1 GG:

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt



  • Hallo,


    ich weiß nicht, das Gelbliche finde ich schon recht grell, da hätte ich in den sauren Apfel gebissen und die Pfeiler nochmal gedruckt und gebaut. Die Fotos können natürlich von der Farbintensität täuschen.

    Was die Bauphasen des Originals angeht: die zuletzt montierten PFeiler sind doch tragende Elemente. Die wären doch beim Bau des Originals in derselben Bauphase drangekommen, dürften also von daher nicht abweichen.


    VG


    Zaphod

  • Schönen guten Abend zusammen,


    der letzte Bericht ist schon wieder eine Weile her, was damit zusammenhängt, dass ich seitdem den Umzug und Einstieg in meine neue Verwendung zu bewältigen hatte, was aber ganz gut gelungen ist - würde ich sagen - so, dass es heute weitergehen konnte. Doch zunächst erstmal vielen Dank für Daumen und Kommentare. :)


    Husumer: vielen herzlichen Dank für Dein Lob! :cool:

    modellschiff: Denke auch, zumal allein schon der Lichteinfall oder der Grad der Bewölkung einen völlig unterschiedlichen Eindruck geben.

    Zaphod : das scheint im Licht vielleicht so grell zu reflektieren, in echt sieht der Unterschied nicht so gravierend aus. Der Farbunterschied am echten Dom kommt weniger aus den Bauphasen, als aus der völlig unterschiedlichen Beschichtung mit Ruß, Moosen und Flechten, daher die völlig uneinheitliche Farbgebung des Originals.


    Wie gesagt, heute ging es weiter und zwar mit dem Prototyp der Außenstrebepfeiler der einzelnen Chorkapellen.



    Da der Bogen eine eher schlichte und oben offene Bauweise vorsieht, habe ich versucht, das Ganze halbwegs dem Original nahezubringen, indem das Dach in Richtung der Innenseite, die offene Struktur für die Heiligenfiguren, die Hinterlegung des Fensterausschnitts, und einen als Spitze geformten oberen Pfeilerabschluss, sowie wiederum nach außen aufgesetzte Reliefstücke dazu kamen.


    There we go, zunächst die übliche Hinterlegung mit 300gr Tonkarton:


       


    Herausarbeiten der Ausschnitte und Firstkreuze - Yeah - endlich mal wieder sticheln :D :



    Zusammenfügen und schließlich aufsetzen der Reliefteile:


       



    Dann mal los mit der Fließbandarbeit, denke, so sieht das nicht schlecht aus.


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallihallo und schönen guten Abend,


    heute ist's mal wieder soweit - Neues vom Kölner Dom und zwar aus dem Umland Friedrichshafens, wo dieses Wochenende die Modellbaumesse "Faszination Modellbau" steigt, wo ich die Ehre und das Vergnügen habe, am Stand der IG Kartonmodellbau Bodensee mitzuwirken und unser Hobby zu präsentieren,


    Nachdem ich neulich den Prototyp eines Strebepfeilers für den Chorraum gebaut und im letzten Trööt hier vorgestellt habe, stand natürlich die erste Serienproduktion an, in der ich fünf Pfeiler simultan auf der Schneidmatte hatte.

    Da ich tatsächlich den Zeitbedarf unterschätzt habe, ist es mir erst gestern im Rahmen des Schau-Bastelns gelungen diese fertigzustellen und letztendlich heute morgen zu montieren.


    Hier die Bilderfolge des Baus - zunächst Vorbereitung durch Hinterkleben mit 300gr Tonkarton:


       




    Aussticheln der Ausschnitte, Kantenfärben, Schließen der hinteren Bögen und Zusammenfügen zu geschlossenen Körpern:


       



    Es folgten die spitzen Türmchen, hier ist die absolut genaue Höhenausrichtung am Prototyp wichtig:


       




    und am Chor, bzw, den ersten Kapellen montiert:




    Wird doch so langsam...

    Bedanke mich noch für die tolle Unterstützung per Daumen - freue mich sehr über das zum Ausdruck gebrachte Lob! :) ^^


    Liebe Grüße

    Peter

  • Ich kann auch beweisen, daß er dort war. Hier ein Bild vom Maestro und eines von der "Ruine". Bild wurde leider nicht so scharf, wegen der Verspiegelungen, aber es gibt ja genug bessere von Dir. Ich denke, daß ich morgen meine Bilder soweit fertig habe, es sind halt doch einige geworden... Grüße auch an die anderen Teilnehmer!

  • Schönen guten Abend zusammen,


    hoffe allseits eine schöne Woche gehabt zu haben. :cool:


    Danke lieber Helmut B. für das kurz- und bündige Lob ^^ und lieber Moritzamica2 / Tilman für die Bilder von der Modellbaumesse vom vergangenen Wochenende und die Likes zum letzten Bericht. :)


    Im Laufe der Woche kamen die sechs noch fehlenden Strebepfeiler des Chors dran. Diese habe ich en bloc gebaut, womit ich drei der vier Abende beschäftigt war, hier nun die Zusammenfassung des Baufortschritts.


    Zunächst das bereits bekannte Hinterkleben mit 300gr Tonkarton:


       



    gefolgt von der Stichelei:



    Zusammenbau der Pfeiler, bestücken mit den Türmchen und Aufbringen der Aufdoppelungen, wie bei den vorherigen Pfeilern:


       



       



    und schlußendlich die Montage am Nord-Ost-Bereich des Chors, bzw. Doms:


       




    Da ich das Modell jetzt nicht immer hin- und her fahre, bereits ich nun die Folgeschritte digital vor. Wie bereits gesagt, sind langsam aber sicher die Dächer der Seitenschiffe dran und der Abschluss der Querschiffe mit Nord- und Südportal. Da insbesondere die Dächer im Modell deutlich zu dunkel dargestellt sind, gilt es diese neu zu zeichnen, da das reine Aufhellen der Scans nicht wirtklich zu einem Ergebnis führt, was ich verwenden möchte.



    Bis die Tage, ein schönes Wochenende und liebe Grüße :cool: :)


    Peter

  • Das Modell ist so perfekt, dass Du es auf einer Weltmeisterschaft ausstellen solltest.

    LG

    Christoph 8o :!: :)

  • Schönen guten Abend Freunde,


    Spitfire : vielen lieben Dank Kurt! :)

    christoph.roye : Lieber Christoph, was für ein überschwenigliches Lob! Das geht runter wie Öl! Lieben Dank!


    Danke auch allen freundlichen Daumengebern!


    Hatte ja grob angedeutet, wie ich denke, dass der Bau nun weitergeht. Habe mich dazu entschieden, zunächst die Portale der Querschiffe zu bauen, so dass der Kirchen-Körper dann geschlossen ist. Los gehts mit dem Südportal. Hier eine Bildansicht, entstanden bei meiner Fotosafari im letzten Jahr.



    Die Vorlage ist der Realität mittels der gezeichneten Grafik sehr gut nachempfunden, so dass ich diese als Grundlage der Erstellung der einzelnen Schichten des Reliefs verwenden kann, bzw. beim ersten Schritt konnte. Die Machart wird analog zum Westportal erfolgen, so dass die Vorbereitung der zu bauenden Teile gedanklich schnell vonstatten ging, am Rechner dann doch einige Zeit benötigte.


      


    Besagter erster Schritt bildet die Ebene der Triforiumsfenster unterhalb des großen Südfensters, welches als Verglasung das sogenannte Richter-Fenster zeigt, das sich nach unten fortsetzt.


    Diess Element wird in zwei Schichten nachempfunden, so, wie ich bereits die anderen Triforiumsfenster ausgeführt habe.

    Zunächst die hintere Lage:



    und die vordere Lage, erst Mittelteil und die beiden außenliegenden Strukturen, die die optischen Lücke zwischen den Strebepfeilern und dem Querschiff selbst schließen.


       



    Beide Lagen aufeinander montiert und anschließend verglast, sowie die äußeren Fensterfelder geschlossen und mit der Tür versehen:


       



    Nach EInbau natürlich das obligatorische Bild mit eingeschalteter Beleuchtung:




    Soviel bis dahin, als nächstes dann der untere Teil mit den Portalen der Türen des Querschiffs. Diese sind in echt verschlossen und mittels Gitter nicht zugänglich.


    Bis demnächst. :)


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallihallo, hallöle,


    vielen lieben Dank für die gesammelten Daumen! :) :)


    Gestern und heute Abend habe ich den unteren und hinteren Teil der Südmauer gebaut. Diese besteht in derster Linie aus der Wand selbst, sowie der vorderen Lage mit den senkrechten Strukturelementen, die diese Seite zeigt. An der Nordmauer gibt es diese nicht.



    Auch wenn die Kronenelemente über den Türen einen Großteil davon verdecken werden, geben solche Verfeinerungen doch immer wieder optische Anreize.


    Ergebnis nach gestrigem Abend:



    und schließlich heute - vor und nach der Montage der beiden Lagen:


       




    Da am Wochenende eine große Familienfeier steigt, wird es wohl erst am Dienstag weitergehen.


    Bis dahin viele Grüße und ein schönes Wochenende! :cool:


    Peter

  • Schönen guten Abend Freunde,


    ganz herzlichen Dank für Eure Daumen ! :)


    Nach einem wunderbaren Feier-Wochenende und den dazugehörenden Vor-und Nachbereitungen ging es nun heute weiter mit dem Kölner Dom.

    Habe mit der "Krone" über dem Haupttor des südlichen Portals begonnen.



    Dieses wird, wie die des Westportals dreilagig ausgeführt, um die Struktur des Originals möglichst gut nachzuempfinden.


    Hier die Mittel-Ebene und die vordere Ebene


       



    und das gesamte Trio, wobei die hintere EBene vergleichsweise einfach herzustellen ist.



    und aufeinandermontiert.




    Jetzt wieder erstmal eine Baupause - ich schätze mal bis Montag-Abend, da ich im Auftrag des Herrn unterwegs sein werde.

    Bis denne. :cool:


    Liebe Grüße

    Peter

  • Einen wunderschönen guten Abend zusammen,


    Reinhard Fabisch : vielen lieben Dank lieber Renee! :)

    Danke für die vielen motivierenden Daumen.


    Habe zwar seit gut zwei Monaten einen neuen Job, der unglaublich viel Spaß macht und höchst erfüllend ist, aber auch mehr Zeit beansprucht, so dass die Bauabende weniger regelmäßig stattfinden. Aber es war mal wieder soweit, so, dass ich über den Bau der beiden mittleren Stützpfeiler des Südportals berichten kann. Die Grundidee der Ausgestaltung habe ich schon oft gezeigt und erklärt, so dass die Bilder für sich sprechen, denke ich.



    Es sind auch hier wieder die senkrechten Strukturen herauszusrbeiten, so dass das Hinterlegen mit Tonkarton erforderlich ist.


       



    Der Zusammenbau der Pfeiler erfolgte nach dem Hinterkleben der hinteren Ebene. Montage auf den bereits gefertigten Wand und eine Probeaufstellung am Dom beendeten den Bauabend.


       



    Viele liebe Grüße und bis die Tage. Kann wieder etwas dauern, da ich kommende Woche wieder im Auftrag des Herrn uterwegs bin. ;)

    Peter

  • Schönen guten Abend zusammen,


    vielen lieben Dank für Eure Likes und Deinen freundlichen Kommentar Andreas Hübner ! Freue mich sehr! :) :)


    Nachdem der Wetterbericht mit durchgehendem Regen mich dazu bewog schon heute in die Kemenate zu fahren, statt morgen früh, habe ich das Haupttor des Südportals fertiggestellt. Dies besteht, wie das des Westportals aus hintereinandergesetzten Ebenen, die die Art Zahnung aufweist, wie auch das Originalportal. Der Bogen sieht hier lediglich sich verjüngende Laibungen vor, was ich so versuche etwas aufzupeppen.


       



    Montage der Ebenen auf der Südwand:



    und zu guter Letzt noch die große "Krone" des Portals, die ich bereits vor einigen Wochen gefertigt habe.



    Bis die Tage, vermutlich dann am Donnerstag. :)


    Liebe Grüße

    Peter