Kölner Dom, Schreiber-Verlag, skaliert auf 1:250, modifiziert

  • Wahnsinn, Peter, klasse gebaut und fotografiert. So eine Detail-Arbeit sieht man nicht alle Tage. Ich bin einfach nur platt :thumbsup: :thumbsup:

    Außerdem habe ich jetzt "Kopfkino" wie das Ganze mit Beleuchtung aussieht... ich kann es kaum erwarten :thumbup: 8o


    Schönes Wochenende und LG


    Lars

  • Schönen guten Abend Freunde,


    Lars W. : vielen lieben Dank für Deine freundliche Wertung! :) :) Was die Beleuchtung angeht: ich auch! ;)


    Danke für die zahlreichen Likes! :thumbsup:


    Gestern war Baupause, da ich den Tag mit meinen Kindern in einem nahegelegenen Freizeitbad war und wir den lauen Abend dann draußen mit Feuerschale genossen haben. :cool:

    Heute ging es dann an die Fertigstellung des letzten Obergadenmoduls, also der Erstellung der noch fehlenden Außenschicht an der Nordmauer des Chor-Segments.


      


      


    Und dann war es soweit, die Obergaden sind fertig:




    Das Ganze ist nun sozusagen einer der wesentlichen Meilensteine des Baus des Kölner Doms, nach dem Bau der vier Haupt- und Querschiffmodulle, der vier Seitenschiff-Module und schließlich der vier Obergaden-Module, wobei letztere gefühlt längere Zeit erforderten, als alle Abschmitte zuvor zusammen. Aber so ist das eben, Manches braucht eben seine Zeit.


    Hier habe ich nun mal bei Tageslicht auf der Terrasse den Dom aus allen vier Diagonal-Richtungen im Bild erfasst, um den aktuellen Bauzustand zu dokumentieren.


    Nord-Ost-Bereich:



    Süd-Ost:



    Süd-West:



    und schließlich Nord-West:



    Habe mal nachgezählt - inklusive der Triforiumsfenster habe ich bisher genau 131 Fenster ausgestichelt, eingebaut und verglast, was gut der doppelten Anzahl der des Ulmer Münsters entspricht. So schnell kanns gehen, einige folgen noch in den Türmen, was spanend wird, ist ganz zum Schluß der Scratch-Bau der Sakristei.


    Als nächstes jedenfalls werde ich mit den beiden unteren Turm-Modulen weitermachen, diese dann soweit vorbereiten, dass ich auf dieselbe Bauhöhe komme, wie mit dem bisher gebauten Kirchenraum und danach die Beleuchtung in alles einzubauen und die Module danach dann fest mit der Bodenplatte zu verbinden. mal schauen, wie es funktioniert.


    Bis denne, liebe Grüße und eine schöne Woche. :cool:


    Peter

  • Gigantisch, Peter! Mit der Fertigstellung dieser unglaublichen 131 Fenster des Kirchenraums hast du einen großen Meilenstein Deines Dombaus erreicht. Herzliche Gratulation dazu!


    LG, Martin

  • Hallo!


    Bis jetzt habe ich hier NUR Daumen vergeben, aber nun muss ich mal was schreiben:


    Das ist ein Meisterwerk an Ausdauer und Perfektionismus, dagegen bin ich ein Hergottschnitzer aus dem Oberammergau!


    Ich danke dir für deine ausführlich Berichterstattung und dass du uns an der Entstehung dieses tollen Bauwerks teilhaben lässt!



    LG


    Gottfried

  • Hallo liebe Freunde,


    danke für das tolle Feedback zum bisherigen Bauzustand des Doms!


    sigma : ja, das dachte ich mir auch, war schon ein gutes Gefühl, diesen Schritt vollzogen zu haben. :)

    Zaphod : vielen lieben Dank! :cool:

    H0er : vielen Dank für Deinen beitrag lieber Gottfried, schön, dass Du dabei bist! :)


    Heute ging es los mit dem Bau des Turm-Moduls, bzw. mit der unteren Etage - wenn man das so nennen will.


    Auch hier setze ich wieder auf eine solide Spantenkonstruktion, auf die ich schrittweise oben aufbaue, damit die Fassaden und alles oben drauf kommende sauber abgestützt ist.

    Zur Fassade sei angemerkt, dass diese noch deutlich verfeinert und mehr in die Tiefe gehend ausgestaltet wird, wie bspw. mit zweifachem Maßwerk der Fenster etc. Mal sehen, wie es gelingt.


    Hier einige Eindrücke, wie sich die Westfassade im unteren Bereich in echt darstellt.



    und zum Bau des Quasi-Fundaments: habe die Boden- und Deckenplatte als Grundlage genommen, dann ausgehend von der Höhe der Etagen die Spanten nachkonstruiert und anschließend aufgebaut und verleimt. Die Deckenplatte folgt, sobald alle Wände dran sind und ich die Elektrik eingebaut habe.


      


      


    Bis dahin, liebe Grüße


    Peter

  • Hallo Peter,

    Nur ein Wort: imposant !

    genau.


    Gruß

    Michel

    Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)

  • Schönen guten Abend liebe Freunde,


    Sachse : ich danke Dir Michel! :) :)

    Harald 49 : das kann ich nur dankend zurückgeben. Hat mich auch sehr gefreut, dass wir uns kennengelernt haben. War schon ein spannender Moment, als wir uns am Freitag Abend beim Chinesen gegenübersaßen und feststellten, wer derjenige hinterm Forumsnamen und Avatar tatsächlich ist. Danke für Deine Wertung meines Baus. Freut mich sehr, dass er Dir gefällt. :cool: :)


    Danke auch für die vielen Daumen, die wieder gestreckt wurden.


    Die Ausgestaltung des Ergeschosses stand nun an, zumindest im ersten Schritt. Dies erwähne ich explizit, da es mehrere sind. Zunächst einmal gilt es drei der vier Seiten auszugestalten und zum anderen auch wieder die verschiedenen Ebenen nachzuvollziehen, um die erforderliche und damit gewünschte Tiefenwirkung zu erzielen, wie aus den oben eingestellten Bildern deutlich wird.


    Bei der Westseite mit den drei Portalen werden es fünf Ebenen sein, die ich umzusetzen plane, wobei die Außenebene diejenige ist, die direkt aufs Spantengerüst montiert wird, bis auf eine werden alle andere Ebenen dahinter aufgesetzt, also auf der Seite der Gebäudeinnenseite.


    Die Ebenen setzen sich wie folgt zusammen:

    1. Außenseite mit Strukturelementen

    2. Zwischenebene mit dem Hintergrund der Strukturelemente und den Zinnen in den Fensterausschnitten

    3. Äußere Maßwerke

    4. Innere Maßwerke mit Verglasung

    5. Die fünfte Ebene kommt als Einzige außen vor die Außenwand und setzt sich aus den drei Kronen über den Portalen zusammen.


    Also wieder etliches an Sticheleien, die es umzusetzen gilt. :) Dazu habe ich die entsprechenden Teile vorbereitet, um das Erdgeschoss zu bauen.



    Noch eine Bemerkung zu den zwei hintereinander liegenden Maßwerken. Diese kommen schlichtweg daher, dass die Turmstreben, bzw. Hauptpfeiler einfach so mächtig sind, dass man die Stabilität nicht mit einem "dicken" Maßwerk erzeugen wollte, was optisch recht unansehnlich gewesen wäre und weniger Lichteinfall zugelassen hätte, als mit den beiden hintereinanderliegenden filigranen, die genau denen entsprechen, die auch im Kirchenschiff zu sehen sind. Zumindest erkläre ich mir das so und so deute ich auch die Grundrisse der Turmsektion.


    So, zum heutigen Bauergebnis


    Zunächst die Vorbereitung der Außenwand. MIt den vielen Ausschnitten und Strukturen hat sie den weitaus umfangreichsten Anteil des Bautages beansprucht.



    Die umgehend folgende 2. Ebene war dann vergleichsweise schnell erstellt, die ich dann in passende Abschnitte aufgetrennt habe, da sie nicht auf, sondern zwischen die Spanten kommen sollen. Ansonsten würde das Ganze ganz einfach zu dick nach außen auftragen, was spätestens bei den Eckstrebepfeilern zu einem Versatz von dicke einem Millimeter kommen würde, den ich so vermeiden will.


       



    Habe im Laufe der Sitzung auch gleich die drei Portale gebaut, die ich allerdings noch nicht einbaue.


      


    Dann erfolgte die Montage der beiden miteinander verbundenen Ebenen auf dem Spantengerüst. Hier zu sehen mit den drei davor aufgestellten Portalen und am Zielort:


      


    Mal sehen, ob ich die Maßwerke morgen gebaut bekommen, zumindest die 3. Ebene wäre schön, mal sehen. Abgesehen davon ist hier bei uns Hochwasseralarm ausgegeben worden, mag auch sein, dass der Tagesablauf fremdgesteuert wird, je nach Verlauf.


    Lasst es Euch gut und schönen Abend.


    Liebe Grüße

    Peter

  • Abgesehen davon ist hier bei uns Hochwasseralarm ausgegeben worden, mag auch sein, dass der Tagesablauf fremdgesteuert wird, je nach Verlauf.

    Gott sei dank wohne ich auf einem Berg... ;) Das Wetter hat mir auch das Wochenende versaut, wollte u.a. nach Senden fahren, kann man vergessen. Umso mehr kann man dann die Berichte hier im Forum lesen. Schön, wie Du alles so gut erklärst und dokumentierst! Zur Qualität sage ich nichts mehr, das ist jenseits von Gut und Böse :) . Gab es beim Chinesen auch ein Kölsch? :D . Hoffentlich kommt ihr mit dem Hochwasser glimpflich davon! Auf jedenfall die Modelle nach oben...

    Grüße aus Biberach!

    Tilman

  • Guten Morgen Freunde,


    heute schreibe ich mal aus der Frühschicht heraus, da es gestern Abend denn doch zu spät wurde.


    Zunächst einmal kann ich berichten, dass es Neu-Ulm aufgrund des Hochwassers zwar in die Tagesschau geschafft hat, aber aufgrund der in den letzten Jahren hervorragend umgesetzten Hochwasserschutzmaßnahmen tatsächlich fast unbeschadet überstanden hat. Andere Orte der Region hat es leider recht heftig erwischt, auch aufgrund der Tatsache, dass diese Erfahrung dort bislang nicht gemacht wurde und demzufolge keine großartigen Baumaßnahmen als Schutzvorkehrungen existieren. Ich drücke an dieser Stelle allseits die Daumen und wünsche alles Gute!


    Moritzamica2 : insofern, lieber Tilman: alles trocken bei uns, wenngleich das Wasser an der nahegelegenen Iller schon recht weit gestiegen ist. Die beiden Bilder zeigen den Hochwasserdamm etwa 300m von unserem Wohngebiet entfernt. Zwischen Illerufer und diesem Damm liegen etwa 35-50m, je nachdem wo am Damm man sich befindet. War also echt gut Wasser in der Iller. Mittlerweile sollte sich die Lage allerdings schon wieder etwas entspannt haben.


      


    Danke auch für Deine freundlichen Worte bzgl. des Baus, bzw. Bauberichts. Das Getränk beim Chinesen war tatsächlich ganz normales Weizenbier, sogar alkoholfrei, wenn ich mich richtig erinnere. ;)


    Nachdem ich gestern immerhin am Spätnachmittag zum bauen kam, habe ich tatsächlich nicht nur die erste Ebene der Maßwerke der Westseite hinbekommen, sondern beide Ebenen, daher auch der Bau bis kurz vor Mitternacht. Aber so ist das manchmal.


    Zunächst einmal habe ich die insgesamt 8 Maßwerke der Westfront vorbereitet, wobei ich die hinterste Ebene miteinander verbunden gelassen habe:


      



    Die beiden Ebenen verbinde ich vor der Montage miteinander, damit die Ausrichtung absolut genau vonstatten gehen kann, ich denke, bei schrittweisen Einbau hiner der Fassade würde das Ganze ungleich schwieriger werden und auch nicht so bequem von der Handhabung sein.


    Die Tiefe hinter der vorderen und der hinteren Maßwerk-Ebene habe ich aufgrund der Bilder und Turmgrundrisse geschätzt und mit 3mm, also 75 cm angenommen. Denke, dass das halbwegs passend sein sollte. Umgsetzt habe ich diese Laibung mit ganz normalem 1mm Graukarton. Oberhalb der Maßwerke habe ich Öffnungen eingefügt, da ich die Fenster von innen heraus beleuchten will. Dort wird dann jeweils ein LED Spot platziert werden.


      


      



    Und beide Elemente an ihrem vorgesehenen Platz hinter der Fassade. Ich denke, die Tiefenwirkung im Gegensatz zum einfachen Ausdruck der Bogens ist schon mal eine ganz andere.

    Werde als Nächstes die Fenster verglasen und mich dann an die Nord- und Südwand begeben, die ich in ähnlicher Weise darstellen werde.



    Allseits schönen Sonntag. :cool:


    Liebe Grüße


    Peter

  • Hallo PItje,


    einmal mehr großartige Feinarbeit !


    Da stellt sich schon fast die Frage, ob man bei den Portalen und Türen auch einen dreidimensionalen Effekt erzielen kann, wie die Bilder der Teile zeigen, gab es dort ja viel Zierrat.


    VG


    Zaphod

  • Hallihallo Freunde,


    Zaphod : vielen herzlichen Dank für Dein Lob. Die Frage habe ich mir tatsächlich auch schon gestellt. Ich werde mal versuchen, das Ganze so wie am Original aus mehreren Ebenen hintereinandergefügt umzusetzen. Mal sehen ob und wie es gelingt. :)


    Herzlichen Dank an dieser Stelle für Eure Daumen!!


    Heute gibt es nicht viel zu berichten, habe ausgehend von den Ergebnissen meiner Fenster-Bildersafari die Verglasung des Turmerdeschosses erstellt, ausgedruckt und eben eingebaut. Da - man mag es kaum glauben - der Regen endlich aufgehört hat und sogar ein Stündchen die Sonne rauskam, war es das dann auch für heute.


    Werde die kommenden Tage in meiner Kemenate die Nord- und Südwand bauen, so zumindest mal der Plan.


    Hier der Papierausdruck der Fenster, wieder sorgsam darauf achtend, dass das richtige Glas an die richtige Fensteröffnung kommt.



    und das bis dahin gefertigte Werkstück "Turmerdgeschoss" unter verschiedenen Beleuchtungsbedingungen:


      



    Bis die Tage und einen schönen Restsonntag. :cool:


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallihallo liebe Freunde,


    ganz herzlichen Dank für die vielen, vielen Daumen! :) :)

    Eine Weile war es hier etwas stiller, da ich unterwegs war und viel zu tun hatte, inklusive heute hat es immerhin für die vier hinterlegten Fenster der Nord- und Südmauer des Turm_Erdgeschosses gelangt. Diese sind ebenso wie die der Westseite um 3mm hinterlegt und sollen so die Doppel-Maßwerkstruktur des Originals nachbilden.


    Auf der Südseite ist das Westfenster halbiert, da dort der Treppenschacht am Turm hinaufführt, der sozusagen an die eigentliche Turmmauer anlehnt. Auf der Nordseite, bzw. am Nordturm findet sich das so nicht wieder.


    Südseiten-Fenster:



      


    und die Nordseiten-Fenster:


      


      


    Mal sehen, ob die beiden Wände in absehbarer Zeit noch folgen, bis denne jedenfalls und liebe Grüße. :cool: :)

    Peter

  • Schönen guten Abend Freunde,


    ganz herzlichen Dank den Daumenspendern! :cool: :thumbup:


    Im Laufe des Tages habe ich die Süd- und Nordwand gebaut bekommen, sozusagen als Beisitzer meiner Tochter, die für Erdkunde ein Lapbook basteln muss. Wenn ich sehe, was sie mit ihrer Mutter da an Aufwand reinsteckt, muss das echt ne 1 mit * werden....


    NUn zum Dombau. Die Vorgehensweise ist analog, zu der bereits mit der Westseite beschriebenen, also Außenwand anbauen, danach die Zwischenschicht und zum Schluss die bereits gebauten Fenster einsetzen und ausrichten.


    Zunächst kam die Südwand an die Reihe:


      


      


    anschließend, nach meinem täglichen Sport, die Nordwand:


      



    HIer mal wieder eine Stellprobe am erforderlichen Platz:


      


    Bis die Tage und liebe Grüße :cool:

    Peter

  • und ich alter Sack mußte erstmal nachschauen, was ein Lapbook ist... Naja, da fällt das Äpfelchen nicht weit vom Stamm ;) :D :thumbsup:

    :D das musste ich auch erst nachschlagen, als sie mir von diesem Projekt erzählt hat. Hatte ich so auch noch nicht auf dem Schirm…


    Ist aber echt ne interessante und anschauliche Präsentationsmethode. Wenn auch sehr aufwändig.

  • Schönen guten Abend liebe Freunde,


    zunächst wieder einmal ganz herzlichen Dank für die zahlreichen Bekundungen per Daumen. :)


    Die zurückliegenden Bau-Stunden waren den Stützpfeilern, bzw. dem ersten Stützpfeiler-Sockel gewidmet. Hier habe ich versucht eine Lösung zu finden, die bei der Westseite bereits vorgenommene Strukurierung und Tiefengestaltung sinngemäß umzusetzen und bin auf die nachfolgend gezeigte Version gekommen, die, wie ich finde, ein gúter Kompromiss zwischen Aufwand und optischem Ergebnis darstellt.

    Was für mich tatsächlich leitend war, war der Anspruch, die Vielschichtigkeit der echten Westfassade möglichst naturgetreu auf das Modell zu übertragen, und zwar in einer Weise, die auch durchhaltefähig über das ganze Modell ist, ohne die zu erwartende Bauzeit unmittelbar um ein Jahr (oder so) zu erhöhen.


    Zunächst der Prototyp, der rechts des Hauptportals angebracht werden wird.

    Zur Vorgehensweise ist zu sagen, dass ich wieder von einer dreilagigigen Struktur ausgegangen bin, bzw. von drei Ebenen hintereinander.


    Dazu also mal alle Teile dreimal ausgedruckt und die mittlere Lage, die die Ebene der Grundkonstruktion ist hinterklebt, damit die erwünschte Tiefe hinzukommt.


      


      


    Danach alle Ebenen entsprechend vorbereitet und parat gelegt. Hinter die Mittelebene komt sozusagen eine Hintergrundebene, während außen eine Strukturebene bestehend aus dem Zierbogen und Ziermaßwerk kommt.



    Danach natürlich die Montage der Ebenen:



    und daraus Bau des Pfeilerelements:



    Bei der Stellprobe hat sich das Ganze, wie ich finde, schön in die Gestaltung der Westmauer eingefügt, so dass ich bei dieser Vorgehensweise bleiben werde, die zwar natürlich im Ergebnis deutlich aufwändiger ist, aber noch überschaubar und damit umsetzbar bleibt.



    More to come. Allerdings erst wieder in der nächsten Woche, da wir dieses Wochenende großes Familientreffen haben und ich dieses Mal der Organisator bin und somit sicher keine Zeit zum bauen finden werde.


    Liebe Grüße

    Peter

  • Das ist wirklich toll in der Dreidimensionalität.

    Das ist wirklich ein "Goldstandard" im Modellbau

  • Schönen guten Abend zusammen,


    nach nun knapp zwei Wochen mal wieder ein Lebenszeichen aus der Dombauhütte. Die Baumannschaft war letztes Wochenende beim großen Familientreffen und gestern fand ein großer Kindergeburtstag bei uns statt - mit Übernachtung, so dass erst heute mal wieder etwas Steinmetzarbeit geleistet werden konnte.

    Aber erstmal vielen, vielen Dank für die zahlreichen Likes, die Ihr dagelassen habt! :) :)

    christoph.roye : ich danke Dir ganz herzlich für Dein Lob! :thumbup:


    Heute kam die zweite Hauptstrebe an die Reihe, somit wäre das mittige Hauptportal sozusagen eingerahmt, wenn ich beide denn fest montieren würde. Dies geht aber erst, sobald ich die Elektrik montiert habe. Ich komme dem Punkt, wo ich unweigerlich nun erstmal wieder als Elektriker fungieren werde, immer näher.


    HIer einfach die Bilderstrecke des heutigen Baus, da das Ganze im Grunde gespiegelt zur letzten Berichterstattung ist, sollte das reichen. ;)


         


    Zusammen mit seinem bereits gebauten Partner:


      



    In der Hoffnung diese Woche mal wieder etwas weiter zu kommen, verabschiede ich mich für heute, schönen Abend allseits!


    Liebe Grüße

    Peter

  • Schönen guten Tag liebe Freunde,


    vielen herzlichen Dank zunächst für die vielen Daumen! Freue mich immer sehr über Euer Interesse! :) :)


    Seit der letzten Berichterstattung ist wieder zu viel Zeit ins Land gegangen, aber die vergangene Woche hat abends wieder nicht allzu viel Luft bzw. Muße zum Weiterbau gebracht - dafür war ich gestern halbwegs produktiv und habe mich als Elektrikter betätigt, sowie heute zumindest die weiteren Bauteile in Form der das Turmerdgeschoss umgebenden Stützpfeiler skaliert und gedruckt.


    Zum Elektrikerdasein ist zu sagen, dass es zunächst um die Vorbereitung der Außenbeleuchtung, bzw. der indirekten Beleuchtung der großen Fensternischen ging. Da die Struktur schön durchbrochen ist und durch die Strebepfeiler recht dynamisch wirkt, habe ich für das EG insgesamt 18 Dioden vorgesehen, die ich auf einer Platine verlötet und entsprechend getestet habe. Habe mir vor einigen jahren mal so ein Elektrobastelset gekauft, daher stammen die Platinen, die ich hier und auch beim Ulmer Münster bereits verwendet habe. Sind zwar für den Zweck eigentlich überdimensioniert, macht aber nix... ;)



    Nach 2 Stunden Löterei - Test erfolgreich:


      


    Dann noch den LED Streifen für die Innenbeleuchtung vorbereitet, nun kann der Einbau beginnen, sowie auch die Montage der Stützpfeiler, die ich schon gebaut habe. Zuvor muss ich noch die Kabelführungen in die Außenwand bohren, das ist mit einem Dremel aber nicht allzu schwierig.



    Bis denne.


    Liebe Grüße

    Peter

  • Servus Peter


    wie sähe der Dom aus, wenn du 1248 der Dombaumeister gewesen wärst - ich glaube, der Schreiberverlag hätte dann ein Wahnsinnsmodell auflegen müssen ^^ , mindestens 10kg Karton auf 1000 Blatt :D

    LG KaEm

  • Schönen guten Abend liebe Freunde,


    KaEm : das ist eine gute Frage, also 1000 Bögen mindestens. Muss aber echt mal in mich gehen, was ich im letzten Leben so alles gebaut habe ... ;)


    Danke auch wieder für die Däumchen!


    Heute ging es dann endlich an die Einrüstung des ersten Beleuchtungsmoduls. Dazu zunächst etwas Schnitzarbeiten an den Innenspanten, so dass die Platine sauber hineinpasst - die Innenmaße habe ich fahrlässigerweise tatsächlich frei Schnauze gewählt und da noch nicht gleich an die Platine gedacht - jibbet ja nit! ^^



    Nun galt es, den Kabelsalat zu sortieren und die 18 Dioden an die vorgesehenen Plätze zu verbringen. Zunächst einfädeln der Dioden, die die Stützpfeiler illumieren werden, dazu habe ich entsprechende Löcher mit einem Dremel in die Außenwand gebohrt.


    Dann erfolgte die Montage der acht Dioden, die die Fensterausschnitte ausleuchten.


       


    Der erste Test hat - erstmal nicht funktioniert. Also erstmal wieder mit Spannungsprüfung und Lötkolben am offenen Herzen operiert und dann nochmal getestet: ging:



    Nachdem der Ausleuchteffekt zumindest bei den Fenstern richtig gut kommt (finde zumindest ich), habe ich noch die beiden Haupt-Stützstreben befestigt und dann die Elektrikertruppe in den DIenstschluss geschickt.



    Morgen gehts erstmal auf Dienstreise - bis denne. :cool:


    Liebe Grüße

    Peter

  • Hallo Peter!

    Da fühlt sich ja der Elektriker direkt angesprochen. Zum Glück ist diese Zeit schon lange vorbei... Sitze stattdessen im Biergarten meiner derzeitigen Unterkunft (Radtour Erzgebirge) und bewundere deine Beleuchtungseffekte, und alles andere natürlich auch :thumbsup:

    LG Harald