Lotsenversetzdampfer DITMAR KOEL / HMV / 1:250

  • Moin, moin zusammen,


    @ Dieter und Fiete: Ääähhh....ja.....diese Fitzelarbeiten gehen aber ziemlich auf die Augen und sind sehr ermüdend..... :huh:....


    Deshalb habe ich mir eine "Stichelpause" gegönnt und für mal so zwischendurch die beiden Rettungsboote in Angriff genommen. Irgendwie hader ich aber mit den Bordwänden, die sich nicht so leicht (wie gedacht.....) in die richtige Form bringen lassen.......Geduld und Anprobiererei ist auch hier wieder angesagt.....



    Ich werde berichten.......


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin, moin zusammen,


    ersteinmal recht herzlichen Dank für die vielen erhobenen Daumen bei den letzten Beiträgen..... :thumbup:


    Das Zwischenspiel mit dem Bau der zwei Rettungsboote ist beendet - die beiden Boote sind fertig. Das Ergebnis ist zufriedenstellend......


        


        


    Helfende Anmerkungen.....weil man ggf. beim Bau damit schnell durcheinander kommt.......

    Beim kleinen Längsträger ist die kleine eckige "Kielflosse" achtern (hinten), bei den Bordwänden ist die Aufschrift CUXHAVEN ebenfalls achtern, die Aufschrift DITMAR KOEL 1 bzw. 2 vorne. Vor dem Hintergrund, dass in der Seefahrt die ungeraden Zahlen der Stb.-Seite zugeordnet sind und damit die geraden Zahlen der Bb.-Seite, gehört das Retungsboot 1 an die Stb.-Seite (rechts, grün) und das Rettungsboot 2 dem entsprechend auf die Bb.-Seite (links, rot).


    Bei den jeweils unteren Streifen der Bordwände habe ich mit einer passenden Kugelpunze versucht, eine entsprechende seichte Rundung vorzunehmen.....


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

  • Moin HaJo,


    ich muß einfach mal wieder schriftlich mitteilen, wie mich dieser Bau begeistert. Kartonmodellbau vom allerfeinsten.


    Günter

    Auf der Werft: MS Iserlohn; n.n.-Schiffsmodell in 1:250


    Meine letzten Modelle:

    Z 51; S. Johannsen, U-Bt W. Bauer; Fregatte Lübeck; LUB Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, MiSuBo Paderborn und Passau, F 213 Scharnhorst, ZKrz Helgoland, S.M.S Nassau, F216 Scheer, MS Wappen von Hamburg, S 13, S 100, P 6059 Jaguar,

    KWdGr mit UWS, A 63 Main, S72 Puma, WFS Planet

  • Guten Abend zusammen,


    @ Olli, Günter und Dirk: Danke für eure wohlgesonnenen Beiträge :) ! "Zufrieden" ist ja immer relativ......als Bastler weiß man ja um die eine oder andere "unsaubere" Ecke am eigenen Modell am besten......man selbst mißt ja zumeist immer mit einem strengen Maßstab..... ;)


    So, der Rettungsbootsbauer wechselte heute wieder zum Tischler. Das hölzerne Schanzkleid des Brückendecks wurde fertiggestellt......sozusagen geschlossen. Achtern steht eine größere "hölzerne Kiste"......wenn ich mir das Original aus sauber mit Bootslack lackiertem Mahagoniholz so vorstelle.....vielleicht noch irgendwo ein paar blank gewienerte Messingbeschläge dazu...... :thumbsup:.


    Aber aus Papier war das wieder eine kleine Herausforderung an mich.......


        



    Und in das Schanzkleid des Brückendecks im achteren Bereich eingefügt......


        


        


    Mit dem Kartenhaus geht`s dann weiter.......das wird auch noch eine kleine Herausforderung, weil das Rahmenwerk noch schmaler daher kommt......


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Hello Hans Joachim,


    Stimmt es, dass alle diese Änderungen an den Holzelementen 2 Modelle erfordern?


    Mit freundlichen Grüßen.


    Alan


    Hello Hans Joachim,


    Is it true that all these changes to the wooden elements require 2 models?


    Regards,


    Alan

  • Moin HaJo,


    tolles Ergebnis, mit Deinen "Holzarbeiten" :thumbsup:

    Und auch die Rettungsboote schauen klasse aus; über das "Verzurren" der Persennings habe ich bisher nie nachgedacht (obwohl es ja eigentlich auf der Hand liegt, dass die Planen nicht einfach so locker auf dem Boot liegen); super umgesetzt :thumbup: :thumbup:


    Viel Spaß weiterhin und LG


    Lars

  • Danke Lars :) ,


    schön, dass dir meine "Holzarbeiten" ^^ gefallen. Dazu ein kleiner Zwischenstand......ich habe gestern und heute die Wände des Kartenhauses, das dann auf dem Brückendeck montiert wird, erstellt.

    Dazu gibt es noch Änderungen am aufzusetzenden Peildeck und an den beiden Dächern der "Häuschen" an den Brückennocken.......dazu dann morgen mehr.


        


    Gruß von der Ostsee mit aufbrisenden Winden.....

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin, moin zusammen,


    @ Helmut B., Klaus und Peter: Danke für euer Lob :) ...... aber ich erreiche so ziemlich mein Limit.....mehr geht bei mir handwerklich nicht.....und die Arbeit und Geduld, die man in das ganze Brückengedöns reinsteckt, ist schon enorm.

    @ Alan: I`ll send you an extra message about your question of using a second kit.


    Innenseitig mussten die Kassettenwände des Kartenhauses noch verglast werden. Für den gesamten Brückenbereich verwende ich durchsichtige, sehr dünne Folie von der Verpackung dieser alkoholisierten Schokoladenkirschen......


    Durch das Aufdoppeln tragen die Wände etwas auf. Folglich sind dann das Peildeck sowie die kleinen Flachdächer der beiden Häuschen in den Brückennocken etwas untermaßig. Die Dächer bzw. das Peildeck wird verdoppelt und die jeweils untere Lage etwas größer ausgeschnitten. Damit ergibt sich jeweils ein marginal größeres Dach/Deck mit neuen äußeren Kanten, die ich braun eingefärbt habe. Jetzt passt alles wieder und die nun abgestuften Kanten sehen auch sehr passend zum restlichen "Schnitzwerk" aus.


        


    Und das Kartenhaus zusammengebaut........


             


    ....und das Teil lose zur "Anprobe" auf das Brückendeck gesetzt.



    Als nächstes muss nun ersteinmal das Brückendeck an Bord montiert werden. Ich bin sehr gespannt, wie das dann insgesamt so aussieht....


    Gruß von der stürmischen Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Guten Abend zusammen,


    @ Max und Klaus: Danke, danke :) !


    Vor der Montage des Brückendecks habe ich noch die beiden kleinen Dächer für die Brückennocken angefertigt.........gleiche Verfahrensweise wie zuvor beim Peildeck und im Ergebnis nun einen Ticken größer mit braunem Rand.



    Und dann kam das Brückendeck an Bord.


        


    Der gegenwärtige Bauzustand der DITMAR KOEL in der "Ganzkörperansicht"........


        


    Und......zwischen diesen beiden Modellen liegt ein Zeitraum von 53 Jahren........



    Es geht nun weiter mit dem Maschinenoberlicht, dem "Bereitstellungsraum" der Lotsen und dem Schornstein. Mit dem Schornstein habe ich auch noch was vor.....


    Gruß und Dank für die vielen ermutigenden Likes :thumbup:

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin, moin zusammen,


    gestern und heute war ich nicht untätig und habe die achtere Hütte für die Seelotsen und das Maschinenraumoberlicht gebaut - das wird die "Zeche" etwas erhellen... :D


    Zuerst kam die achterne kleine Hütte an die Reihe. Fenster ausgestochen, Fenstersprosse wieder aus weiß gepöntem 0,1mm Neusilberdraht, Verglasung aus Antistatikfolie und Griffleisten aus braun angemalten 0,2mm Messingdraht. Das Dach habe ich wieder aufgedoppelt und dadurch einen minimalen Rand gewonnen, den ich diesmal mit grauer Farbe angelegt habe. Das sieht besser aus und ich kann mir nicht vorstellen, dass beim Original die Holzplanken direkt an die Kanten der Seitenwände gingen.


    Aus dem zweiten "Dach" des Reservebogens habe ich schnell einen kleinen Fußboden "gezimmert" und damit die Hütte unten abgeschlossen. Läßt sich so gut mit UHU aufs Deck kleben und ist dadurch noch längere Zeit nachkorrigierbar.


        


        


    Vor vielen Jahren gab Jochen Halbey in einem Kommentar zu einem Baubericht den Hinweis, dass an der achternen Rückwand der Hütte auf der rechten Seite eine Tür fehlt. Richtig, auf einem alten Foto der DITMAR KOEL und auf der im Bogen enthaltenen Zeichnung läßt sich das erkennen. Vorne rechts an der Seitenwand fehlt dann auch noch eine Leiter (wird später ergänzt), denn irgendwie müssen die auf der Hütte lagernden vier Rettungsflöße ja auch erreichbar gewesen sein.


    Also musste noch eine Tür hergestellt werden.......


             

    Exercitatio artem parat!

  • Es folgte das Maschinenraumoberlicht. Die Luken habe ich aufgedoppelt und die Bullaugen mit einem 1mm-Durchtreiber ausgestanzt. Die "Verglasung" erfolgte von der Rückseite mit MICRO KRISTAL KLEAR (s. Foto). Auch das Maschinenraumoberlicht habe ich unten mit einem aufgedoppelten Tonpapier abgeschlossen. Dadurch erspare ich mir das Einfärben der weißen Decksmarkierung und der etwas weiche Rahmen wird fester.


    Die mittleren vier Luken habe ich geöffnet dargestellt und entsprechende Stützen eingebracht.


        


             


        


  • Und die beiden Teile an Bord gebracht......


        


    ......und eingebaut.


        


        


    Zum Schluß noch wieder eine Gesamtansicht......



    Weiter geht es dann mit dem Schornstein, den ich etwas detaillierter darstellen möchte.......ein bißchen "Innenleben" soll dazu kommen :).

    Gute Idee.....

    Mal abwarten, ob es was wird......


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

  • Hallo HaJo,


    das ist ja ein Ding, dass die Hütte vom Seelotsen »ab Werk« keine Tür hat. Ein gutes weiteres Detail und gut, dafür einen Reservebogen zur Hand zu haben :thumbsup:


    Klaus

    »Das muss das Boot ab können!»

  • das ist ja ein Ding, dass die Hütte vom Seelotsen »ab Werk« keine Tür hat.

    Was habe ich denn bloß gedacht, als ich die"hütte" gebaut habe? Nix, wahrscheinlich. Oder: Treppe von unten, vielleicht. Bei mir fehlt die Tür jedenfalls weiterhin...


    Gruß aus Hannover, Dirk

    Dreemol afsneeden und - jümmers noch to kort

  • Ging mir leider auch so, also der Gedanke mit der Treppe von unten ?( . Ich werde mal in der "noch- irgendwann- zu- bauen-Schublade" nachsehen, ob sich nicht in irgendeinem Bogen eine kopierbare Tür findet. Lebenslänglich oder länger für den Lotsen muss ja nicht sein, der kann ja nix dafür :rolleyes: .


    Gruß aus dem Schnee,

    Max

  • Moin, moin zusammen,


    @ Douwe: Recht herzlichen Dank, klasse, dass dir meine "Holzschnitzereien" gefallen :) !

    @ Klaus, Dirk und Max: Die Tatsache, dass die achtere Tür an der Hütte fehlt, schlägt ja richtig Wellen........Max, ich habe ja noch genügend Türen aus dem Zweitbogen über, da könntest du eine im Original von kriegen (Anschrift per PN)......oder zwei, falls du die eine versemmelst...... :D !


    Und dabei ist die im Bogen fehlende Tür doch glatt in der Bauanleitung enthalten...... ?(


    Und weiter ging es, wie bereits angekündigt, mit dem Schornstein.

    Den wollte ich ja etwas detaillierter gestalten......so, mit von oben aus hineingucken können.....dazu musste das kleine Spantengerüst gekürzt werden. Diese Kürzung erfolgte bis zum beginn des oberen schwarzen Abschnitts des Schornsteinmantels.


        


        


    Eine wirklich sportliche Aufgabe war dabei das Heraussticheln der achterlichen kleinen Schlitze im Mantel. Dazu habe ich zuerst im Innenbereich diese beiden Stellen mit schwarzem Tonpapier aufgedoppelt, alles von beiden Seiten mit Schnellschleifgrund eingepinsel und dan ausgestichelt. Der Rest des schwarzen Innenrings wurde dann nach dem Verkleben des Schornsteinmantels in der richtigen Länge vorgerundet und ergänzt - dadurch entfällt beim Runden ggf. eine Faltenbildung.

    Exercitatio artem parat!

  • Der dann zusammengebaute und noch nachbehandelte Schornstein sieht dann so aus......


         


        


    Und schonmal lose an Deck gestellt.......das feste Verkleben mache ich später, da noch allerlei kleinere Teile anzubauen sind und auch noch die Niedergänge zum Hauptdeck, da könnte der Schornstein bei der Handhabung stören.


            


    So, wieder ein Stück weiter gekommen.


    Gruß von der kalten Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Lieber Hajo,


    Vielen Dank für's Angebot! Ich hatte allerdings noch diverse, darunter auch die passende Tür, aus verschiedenen Bögen auf Halde liegen. Man soll ja immer nie was wegschmeißen!



    ...und ich habe gleich mal Deine Technik des Kassettierens ausprobiert (noch ohne Schleifgrundierung). Ist allerdings das einzige so gebaute Teil an Bord. Und Dein Schornstein...ja wenn man's vorher gewusst hätte...ist schon hervorragend gebaut!

    Irgendwann, mit den neuen Erkenntnissen vielleicht muss ich das Ding nochmal bauen, aber es gibt ja noch so viele andere...


    Schönen Gruß vom winterlichen Südrand,


    Max

  • Guten Abend zusammen,

    ....Technik des Kassettierens.....

    ......einfach herrlich ausgedrückt :D !


    @ Fiete und Jochen: Meinen Dank an euch, für die positiven Rückmeldungen!


    Ich muss zuerst noch einmal einen kleinen Rückblick auf die Dächer der "Brückennocken-Häuschen" werfen und hier speziell auf die Position der noch anzubauenden Scheinwerfer. Gem. Titelbild und der Bauanleitung müssen die Dächer so angebaut werden, dass die jeweilige Position des Scheinwerfers vorne/innen ist. Das ist definitiv falsch, wie ich ganz klar auf einem Foto der DITMAR KOEL erkennen konnte.

    Die richtige Position muss vorne/aussen sein. Beim Bau habe ich darüber eine Nanosekunde lang gestutzt, weil bei der Position gem. Bauanleitung der Scheinwerferstrahl in der Realität nicht nahe genug an das Schiff geführt werden kann - das seitliche Dach erzeugt im Gebrauch nach außen einen toten Winkel. Ich habe diesen Gedanken dann aber wegen des Titelblatts und der Bauanleitung nicht stringent weiterverfolgt.



    Wenn man aber in den Bogen guckt, dann sind die beiden Dächer durchaus in der richtigen Position nebeneinander gedruckt (oben = vorne) und die Positionen der Scheinwerfer sind mit vorne/aussen völlig richtig. Es scheint, dass beim Bau des Modells auf dem Titelblatt (Kontrollbau....?) die beiden Dächer vertauscht wurden und damit auch Eingang in die Bauanleitung gefunden haben.


    Aus dem Ersatzbogen habe ich die beiden Dächer dann mit der jeweils richtigen Scheinwerferposition nochmal erneut aufgeklebt - die Kanten marginal gekürzt, sodass die Dachränder nicht so dick werden, sondern stufig sind.


        


    Also, wie auf dem letzten Foto......so muss es sein!

    Exercitatio artem parat!

  • Aber nun genug "gemeckert" :whistling: !

    Es wurden noch die Luke für die Kohlenschütte und ein achterliches "Kästchen" für z.B. Rettungsmittel oder seem. Gerät zusammengedengelt um die weißen Flecken auf dem Bootsdeck zu reduzieren.


             


    Den Lukendeckel für die Kohlenschütte habe ich aufgedoppelt......der erschien mir etwas zu schwachbrüstig.

    Und die Teile an Bord verbaut......dabei darauf achten, dass die richtige Seite nach vorne zeigt, weil bei der Konstruktion der leichte Deckssprung berücksichtigt wurde.


            

    Exercitatio artem parat!

  • Ich baute dann noch das kleine "Brüderchen" vom Maschinenraumoberlicht........Zusammenbau analog zum großen Bruder.


             


    Und an Bord gebracht......



    Das war`s für heute. Es folgen so allerlei runde Behälter für z.B. das Kesselspeisewasser und Konsorten......danach dann schon die vier Bootsaussetzvorrichtungen.


    Gruß von der kalten Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin, moin Fiete,

    Bunkerluk...

    Ja klar, deine Benennung ist natürlich auch richtig.........im Generalplan wird das aber als "Kohlenschütte" bezeichnet......deshalb......

    Das kleine Oberlicht dahinter ist übrigens die natürliche "Beleuchtung" für die Kombüse, womit wohl auch die Funktion des an Oberdeck aus diesem Bereich zum Schornstein laufenden Rohrs geklärt ist........."Abgasrohr" für den (Kohle?-) Herd :).


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin HaJo,

    tja, was so alles in Generalplänen steht... :D

    Wetten, dass es an Bord nur "Bunkerluk" geheißen hat? ;)

    Und in der Kombüse war garantiert ein Kohleherd. Gibt es auf der BØRØYSUND übrigens auch heute noch...

    Beste Grüße aus HH

    Fiete

  • Moin, moin zusammen,


    hinter dem Bunkerluk :D und um das Kombüsenoberlicht herum drapieren sich fünf zylindrische Behälter ("Tonnen") an Oberdeck. Wohl Vorratsbehälter für Kesselspeisewasser, Frischwasser und sonst noch was.......die habe ich gestern und heute samt Auflager gebaut.


    Zuerst die fünf "Tonnen" vorbereitet.....danach die Auflager.


        


    Die Rundungen der Auflager wurden mit dem Screw-Punch und den entsprechenden Durchmessern herausgedreht. Dann die Behälter verklebt und bedeckelt sowie die Auflager ausgeschnitten.......und nicht vergessen.....gleich alle Schnittkanten färben.


        


    Die Bordmontage der Werft hat anschließend die Auflager ausgerichtet und verklebt und danach die Vorratsbehälter draufgesetzt. Das Oberdeck füllt sich.....


       


    Als nächstes kämen dann die vier Bootsaussetzvorrichtungen an die Reihe.....aber vorher werde ich erst die beiden Niedergänge links und rechts vom Schornstein aus dem Ätzsatz anfertigen und einsetzen, denn langsam wird es eng mit dem ganzen Kleingedöns und ich brauche beim Einsetzen der Niedergänge etwas Platz zum unfallfreien "Einfädeln".....


    Gruß von der Ostsee

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Guten Abend zusammen,


    wie bereits angedroht, ging es zuerst mit den beiden seitlichen Niedergängen seitlich des Schornsteins hinunter zum Hauptdeck weiter. Und weil ich dann gerade dabei war, habe ich die restlichen drei Stück dann auch angefertigt und eingesetzt. Wie man auf der Ätzplatine erkennen kann, gibt es drei längere Niedergänge (2 x Nr. 73 für seitlich Schornstein nach unten und 1 x Nr. 74 für achtern nach unten) sowie zwei um eine Treppenstufe kürzere Niedergänge für die Verbindung vom Bootsdeck hinauf zur Brücke.



    Der Bau bereitete keine Schwierigkeiten, die Treppenstufen wurden braun gepönt und dann wurde eingepasst.



    Alle drei längeren Niedergänge hinunter zum Hauptdeck waren beim Einpassen aber ca. 1 Treppenstufe (nicht ganz....) zu lang. Grund könnte die Aufdoppelung der Decks sein......aber unten aufgedoppelt und oben aufgedoppelt......der Abstand bleibt gleich. Nun gut, beherzt gekürzt und dann passten alle drei in der Länge. Beim achteren Niedergang muss man aufpassen, dass beim Bau der Aufbauwand der schräge Einschnitt nicht zu schmal wird - ich musste im unteren Bereich noch etwas "nacharbeiten", weil der Niedergang unten klemmte. Die Niedergänge haben eine Breite von ziemlich genau 3mm.......also der Einschnitt sollte 3,5mm haben. Anschließend dann noch die beiden seitlichen Relingsteile angesetzt, wobei ich deren Fußleisten herausgeschnitten habe und jedes Relingsbeinchen dann einzeln mit Sekundenkleber-Gel festgemacht habe.


    Weiter die beiden kürzeren Niedergänge (2 x Nr. 72) für den Weg hinauf zur Brücke in Angriff genommen........und "Teufel noch mal", die Dinger waren um 1 Treppenstufe zu kurz...... :cursing:. Was soll man machen, die längeren Niedergänge waren eingekürzt und fest verbaut.......und die beiden kurzen Niedergänge mussten nun verlängert werden. Wobei bei allen fünf Niedergängen für mich die Prämisse war, dass die oberste Stufe ziemlich gleichauf mit dem Deck sein sollte.

    Und wie verlängert man nun? Indem man unten jeweils ein kleines Podestchen drunterschiebt.......


        


    Im Rückblick wäre es natürlich pfiffig gewesen, erst alle Niedergänge anzufertigen und dann die Passgenauigkeit auf den verschiedenen Positionen austauschweise zu überprüfen. Dann hätte ich feststellen können, dass die längeren Niedergänge (eigentlich für unten....) hervorragend den Aufgang zur Brücke abgedeckt und die beiden kürzeren Niedergänge seitlich gut gepasst hätten. Nur der achtere Niedergang hätte noch gekürzt werden müssen.


    Hätte, hätte, Fahrradkette........da habe ich mal wieder was gelernt.....gleich verbauen ist gut.....Kontrolle vorher ist besser.....

  • Aber genug "gejammert"........schlussendlich sieht`s jetzt so aus......


        


        


    ......mit dem Ergebnis kann man leben ^^ .


    Es geht dann weiter mit den vier Bootsaussetzvorrichtungen. Während des Digi-Stammtischs am Samstag habe ich die Teile schonmal ausgeschnitten......


    Gruß von der Ostsee und vielen Dank für die Begleitung

    HaJo

    Exercitatio artem parat!