Hallo Thomas,
vielen Dank für den HInweis, eine gute Gelegenheit auf die Pläne der Chanzy zuzugreifen.
VG
Zaphod
Hallo Thomas,
vielen Dank für den HInweis, eine gute Gelegenheit auf die Pläne der Chanzy zuzugreifen.
VG
Zaphod
Auf den Plänen ist der fragliche Versatz am Vorsteven auch gut zu sehen. Der Versatz bildet in Höhe der Wasserlinie eine Art Klinge. Die Frage nach der tatsächlichen Form tauchte weiter vorn im Bericht auf.
Viele Grüße,
Klaus
Das ist eine beeindruckende Schiffskonstruktion!
Hallo,
in den letzten Tagen bin ich ein wenig weiter gekommen. Doch zunächst komme ich auf die vielen Beiträge zu meiner letzten Einschaltung zurück. Da ging es um die richtige Deutung des "... 7. Schornsteins ...". Hier noch einmal ein Bild dieses Bauteils.
Die vielen Kommentare von Willi, Peter Wulf, Thomas/Oldenburger 67, Zaphod und Klaus haben da Klarheit geschaffen. Besonders aussagekräftig war da der Seitenriss der jd'A, der von Peter Wulf gezeigt wurde (Einschaltung Nr. 79 vom vergangenen Freitag). Ich habe den mal vergrößert, um alle Einzelheiten richtig zu deuten.
Also...
dieses Bauteil besteht aus drei Elementen: eine dicke Lüftersäule und zwei dünnere. Die dickere Lüftersäule führt bis weit ins Schiffsinnere in den Maschinenraum und dient dort der Belüftung. Die zwei dünneren führen nur in den unmittelbar darunter liegenden Aufbau und dienen dort der Belüftung dieses Aufbaus. Willi gab den Hinweis, dass es sich hierbei wohl um die Offiziersmesse handelt.
Jedenalls allen Beteiligten nochmals Dank für die Lösung und Klarstetellung.
Komisch, mit dem Hochladen der Bilder klappt immer wieder etwas nicht so, wie ich es will. Schade.
Wer meinen Baubereich der Jd'A verfolgt hat, weiß, dass ich oft von den Vorgaben des Konstrukteur abweiche - ich suche dann nach einer für mich einfacheren Lösung. Die 12 filigranen Stützen haben mir nicht gelegen. Ich habe dann für meine Jd'A diese Lösung gebaut.
Hallo
über die vielen Likes zu meinem Baubericht habe ich mich sehr gefreut. Es besteht doch wohl Interesse daran.
Doch nun geht es weiter. Ich habe einen weiteren Lüfter fertig gestellt - immerhin der sechste! Aber es folgen noch weitere vier die ich später bauen werde.
So fertig gestellt, konnte ich die dann auf der Jd'A positionieren.
Wie vorhin gesagt, muss ich jetzt noch vier weitere Lüfterhäuser und auch noch weitere drei Schornsteine bauen. Jetzt will ich aber zur Abwechslung andere Bastelarbeiten machen. Ich werde mich in der nächsten Zeit mit den Ruder- und Motorbooten beschäftigen,
Hier zeige ich euch zunächst Abbindungen vom Original-Baubogen und der dazu gehörenden Bauanleitung.
Da sind viele Kleinteile zu verarbeiten. Das ist wiederum - wie so manchmal in diesem Baubericht erwähnt - nichts für mich. Das bekomme ich nicht sauber hin. Was nun tun?
Ich habe im Lauf der letzten Jahre viele Modelle von Peter Brand/HMV-Verlag gebaut, besonders Kriegsschiffe aus WK 1. Dort hat Peter Brand auch die entsprechenden Ruder- und Motorboote konstruiert. Diese Arbeiten sind mir immer gut von der Hand gegangen und da habe ich eine gute Fertigkeit hierfür erlangt.
Also werde ich die Konstruktion von Peter Brand für die Jd'A verwenden. Ich hoffe, dass der Konstrukteur der Jd'A Nachsicht mit mir walten lässt. ![]()
Ich habe zunächst nur das Deck mit den Ruderbänken fotokopiert und entsprechend vergrößert oder verkleinert. So konnte ich dann sehen, ob meine Vorbereitung richtig ist; und dann auf der Jd'A positioniert. Hier dann eine Abbildung aller Ruderboote.
Etwas schwieriger ist es jedoch mit den Motorbooten. Da muss ich dann Konstruktion von Peter Brand stark verändern. Ob mir das gelingt, ist jedoch fraglich - mal sehen. Hier zunächst eine Abbildung von Peter Brand. Das Bild an der richtigen Stelle einzufügen funktioniert wieder mal nicht - warum?
Also habe ich Probebebauten der Original-Bauteile der Jd'A. Das hat mich aber nicht zufrieden gestellt. Die waagerechten und auch senkrechten Markierung für Einschnitte habe nicht optimal gepasst oder ausgesehen.
Da muss mir noch etwas anderes einfallen.
So, das war's dann für den Augenblick. Ich melde mich dann wieder, wenn ich mit den Booten weiter gekommen bind. In den nächsten zwei bis drei Wochen habe ich jedoch andere Verpflichtungen, so dass es etwa dauert.
Bis dann, Gruß Wolfgang.
Hallo Wolfgang,
der Bau der Beiboote ist oft schwierig. Bei der HMV-Konstruktion von Peter Brand stört mich der v-förmige Querschnitt der Boote (der sollte u-förmig sein). Will der Modellbauer jedoch das »U« haben, sind vertikale Schnitte in den Rumpfseiten fällig die dann wiederrum anangenehm auffallen. Ich finde daher, dass Du mit Deinem Weg eine gute Lösung gefunden hast. Die Boote werden Dein beeindruckendes Modell schmücken.
Viele Grüße,
Klaus
Hallo,
heute geht es dann mit meinem Baubericht weiter. Wie schon angekündigt, habe ich mit den Ruderbooten angefangen. Ich denke, dass die von mir gewählte Lösung (danke Klaus für die bestätigenden Worte) akzeptabel ist.
Ich zeige euch erst einmal die Boote vom Original-Baubogen.
Wie ihr seht, gibt es da verschiedene Ausführung und auch verschiedene Größen. Dann sind diese Boote in weiß gehalten, was mir etwas suspekt erscheint. Die Jd'A hat sehr intensive Farben: Rumpf in rot und schwarz, Deck in braun und die Aufbauten in einem kräftigen "Seegrün". Und dann ist die Jd'A auch ein Kriegsschiff. Ob da die Boote in weiß die authentische Farbgebung ist, das frage ich mich.
Wie schon bei meiner letzten Einschaltung geschrieben, will ich die Boote von Peter Brand nehmen. Die sind aber in einem kräftigen Grau gehalten.
Als Kompromiss habe ich dann durch meine Tochter die Farben verändern lassen und zwar auf einen leichten Grauton (30 % gerastert), um somit dem Konstrukteur der Jd'A ein wenig entgegen zu kommen und dann einen Probebau gemacht.
Aber damit ist das Ruderboot noch nicht fertig. Es müssen noch die Deckskontur und die Ruderbänke gebaut werden. Ich hänge mal einfach mehrere Bilder an, die die Vorgehensweise verdeutlichen.
Vor einigen Jahren habe ich viele Kriegsschiffe von HMV-Peter Brandt gebaut und so bin ich auch jetzt vorgegangen.
Zum Schluss meiner heutigen Präsentation zeige ich euch dann noch das erste fertige Ruderboot. Jetzt müssen aber noch 12 Stück in unterschiedlichen Größen gebaut werden. Dann melde ich mich wieder, wenn es soweit ist.
Bis dann, Gruß Wolfgang.
Hallo,
zunächst einmal besten Dank für die vielen Likes. Natürlich freut das.
Alle Beiboote der Jd'A sind fertig. Das sind insgesamt 2 Motorboote und 12 Ruderboote. Ihr wisst ja, dass ich die nicht vom Original-Baubogen genommen habe; es handelt sich um die Konstruktion von Peter Brandt.
Hier nun zwei Bilder aller Beiboote.
Ich kann allerdings nicht alle Boote zum jetzigen Zeitpunkt auf dem Modell befestigen. Erst müssen noch die Lüfterhäuser und Schornsteine gebaut werden und auf den dafür vorgesehenen Plätzen geklebt werden.
Zwei Ruderboote konnten aber schon an ihren Platz kommen, da die dann beim Weiterbau nicht stören.
Hallo,
zunächst einmal Dank für die vielen Likes seit , meiner letzten Einschaltung. Dass ich nicht die Original-Ruderboote der Jd'A genommen habe, scheint von Vielen akzeptiert worden sein. Ihr wisst ja, dass die von Peter Brandt/HMV stammen.
Doch nun geht es weiter mit meinem Baubericht. Wie schon erwähnt, habe ich die restlichen vier Lüfterhäuser gebaut. DA dies gut geklappt hat, habe ich auch noch gleich die restlichen drei Schornsteine gebaut. Die Spanndrähte an den Schornsteinen hängen vorerst noch lose herum.
Noch eine Anmerkung zu den eingestellten Bilder: das Einfügen klappt nicht immer, obwohl ich stets den gleichen Button aktiviere und den gleichen Weg wähle. Das Bild (hier die Schornsteine) ist so, wie ich es haben will; das Bild mit den Lüfterhäuser steht gesondert unten mit einem schwarzen Rand , obwohl ich das als Erstes vorgesehen habe. Vielleicht kann mir ein Kollege eine PN schicken wie ich es richtiger machen kann.
So vorbereitet konnte ich einen Teil dieser Bauteile auf dem Schiff befestigen. Wie Ihr auf den angehängten Bilder seht, fehlt allerdings noch der dritte/letzte Schornstein. Der kann erst befestigt werden, wenn ein weiteres Deck montiert ist. Dieser Schornstein wird dann durch das Deck eingeschoben. Die Stützen für dieses weitere Deck habe ich auch schon aufgeklebt, aus Evergreen-Profilen.
(Jetzt hat es mit den Bilder richtig geklappt).
Dann bis demnächst, Gruß Wolfgang.
sehr schön, Wolfgang.
Wenn ich die Beiboote so sehe, frage ich mich, warum stehen die, bis auf die vorderen 4 Boote, alle mit dem Heck nach vorne ?
Ich hatte mich schon gewundert, als ich es auf der Zeichnung sah.
Gruß
Harald Steinhage
Wenn ich die Beiboote so sehe, frage ich mich, warum stehen die, bis auf die vorderen 4 Boote, alle mit dem Heck nach vorne ?
Servus Harald.
Diese Beiboote werden mit Drehkränen ausgesetzt.
Das Boot wird an den Armen des Krans eingehängt, hochgehoben, um 180° nach aussen geschwenkt und dann ins Wasser gesetzt.
Durch den Schwenk schaut dann der Bug in Schiffslängsrichtung nach vorne.
Schau dir dazu Bild 215.jpg in Beitrag #91 an, da siehst du diese Kräne.
Liebe Grüße
Wiwo
hallo Wolfgang,
danke, leuchtet mir ein . Der eine Kran rechts rum, der andere links rum, oder ?
Gruß Harald Steinhage
Servus Harald,
wenn der Nachbarkran gerade leer ist, dann ist die Drehrichtung egal.
Ist der Nachbarkran mit einem Boot besetzt, dann wird immer in die freie Richtung geschwenkt.
Bei der Versenkung des Leon Gambetta (fast baugleich mit der Hl. Johanna) waren die Drehkräne der Grund für die große Anzahl der Ertrunkenen.
Denn ohne elektrischen Strom (Ausfall der Generatoren nach dem Torpedotreffer) konnten keine Beiboote zu Wasser gebracht werden.
Liebe Grüße
Wiwo
Hallo,
was die Kommentare von Wiwo und Harald betrifft, so ist die Frage der Ausrichtung der Ruderboote nach dem Heck der Jd'A gut und verständlich beantwortet. Aber die Anordnung der Ruderboote ist in der Tat etwas ungewöhnlich. Die Drehkräne für die Ruderboote muss ich allerdings noch bauen.
Heute geht es nun weiter mit meinem Baubericht. Das weitere Deck und der dritte Schornstein sind gebaut und auf dem Modell befestigt, ebenso die hinteren Decksaufbauten.
Besonders hinweisen möchte ich aber auf das Deck und die nach vorne hin gebaute Laufbrücke. Diese Laufbrücke geht ganz knapp an den Lüfterhäuser vorbei. Da ich die Lamellen dieser Lüfterhäuser anders gebaut habe als vom Konstrukteur der Jd'A vorgesehen, sind die wahrscheinlich auch etwas breiter geworden. Da bestand dann die Gefahr, dass da Passerprobleme entstehen.
Ich habe daher zuerst eine Probe gemacht und dabei festgestellt, dass ich die Laufbrücke ca. 2 mm nach außen verschieben musste. Wahrscheinlich wäre das nicht nötig gewesen, wenn ich die Original-Lamellen genommen hätte; ich vermute aber trotzdem, dass das zu Problemen geführt hätte (?). Dies alles nur als Hinweis für den möglichen nächsten Modellbaukollegen der Jd'A
Bevor ich das Deck mit der Laufbrücke auf dem Modell befestigt habe, wurde die komplette Reling angeklebt. Dadurch hatte gerade die Laufbrücke eine hohe Festigkeit und eine saubere Ausrichtung und hing nicht durch.
Die beiden Bilder zeigen die Vorgehensweise.
So langsam geht es dann auf die Zielgerade zu. Die Verspannung der drei letzten Schornsteine, die Rettungsboote (die ja schon fertig sind) müssen noch befestigt werden und verschiedene Davits sind auch noch zu bauen.
Dann melde ich mich wieder, bis dann,
Gruß Wolfgang.
ich vermute aber trotzdem, dass das zu Problemen geführt hätte (?). Dies alles nur als Hinweis für den möglichen nächsten Modellbaukollegen der Jd'A
Hallo Wolfgang, mit den Lüfterlamellen aus dem Bogen hat bei meinem Modell in 1:250 keine Kollisionen mit der Laufbrücke gegeben.
Hallo Willi,
danke für deine Info zu den Lüfterlamellen - das stellt dann für den zukünftigen Modellbauer der Jd'A kein Kriterium dar.
Heute kann ich dann einen kleinen Baufortschritt ins Netz stellen. Ich habe einen Teil der Davits fertig gestellt. Es handelt sich hierbei um eine eigenwillige Konstruktion, da damit die Ruderboote, die auf der Jd'A nach hinten zeigen, außerbords geschwenkt werden. Klinkt ein wenig unverständlich, ich lasse einfach mal die Bilder sprechen.
Hier zuerst zwei Risszeichnungen aus der Bauanleitung.
Ihr könnt euch sicher denken, dass ich da wieder mal eigene Vorstellungen realiset habe, etwas vereinfacht dargestellt.
Dann bis zum nächsten Mal, Gruß Wolfgang.
Ein interessantes, imposantes und detailreiches Modell ![]()
Viele Grüße,
Klaus
Dann muss ich nur noch die Takelage fertigen und dann ist die Jd'A fertig.
Bis dann,
Gruß Wolfgang.
Hallo,
die Jeanne d'Arc ist fertig. Bevor ich zum Bau einige Kommentare gebe sage ich allen Kollegen Dank, die meinen Baubericht begleitet haben. Über die verschiedenen Beiträge und vielen Likes habe ich mich sehr gefreut. Das hat auch immer wieder angespornt.
Der Bau der Jd'A war von unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden geprägt. Unterwasserrumpf, Überwasserrumpf, Decks und Aufbauten gingen mir gut von der Hand. Da hat sich meine jahrelange Praxis ausgezahlt. Auch die Herstellung der Kasematten, deren Öffnungen und dem Kasemattendeck waren durchschnittliche Handwerksarbeit.
Schwieriger - zumindest für mich - waren die vielen Details.
Ich möchte mal mit der 14 cm-Geschützen, der Mittelartillerie, anfangen. Diese 14 Geschütze waren vom Konstrukteur mit insgesamt 350 Einzelteile konstruiert. Da habe ich dann nicht mitgemacht. Ich habe diese Geschütze vereinfacht dargestellt und ich denke, dass das auch akzeptabel ist. Ergänzend möchte ich noch sagen, dass von den 14 Geschützen acht in den Kasematten stehen, wo die mögliche Detailarbeit nicht zur Geltung kommt.
Die größte Änderung habe ich bei den Lüfterlamellen vorgenommen. Im Baubericht habe ich an der entsprechenden Stelle meine Vorgehensweise dargestellt. Auch diese Lösung ist mir einfach besser von der Hand gegangen.
Auch die vielen Ruderboote und Motorboote habe ich anders gebaut. Da war mir die Konstruktion ebenfalls zu aufwendig. Wie schon im Baubericht erwähnt, habe ich dann die Boote von Peter Brandt/HMV genommen. Auch das ist mir leichter von der Hand gegangen, da ich diese Boote bei den vielen Modellen von Peter Brand (Linienschiffe und Große Kreuzer) bereits in der Vergangenheit gebaut habe.
Ebenfalls die leichteren Geschütze (4 cm Kanonen) habe ich etwas anders gebaut. Da waren mir die filigranen Sockel zu detailliert.
Auf den Aufbauten waren verschiedene Relingteile (von Saemann verwendet) mit einer Persenning zu komplettieren. Dafür waren im Baubogen die entsprechenden Teile mit einem geblichen Ton gedruckt. Das hat mir dann nicht gefallen und so habe ich Filtertüten genommen.
Für die Takelage habe ich dünne Nähseide von Gütermann genommen und diese so gut es geht nach der Vorlage des Konstrukteurs gemacht.
Wenn man jedoch alle Teile vom Original-Baubogen, so wie die von Konstrukteur geplant sind, verwendet, dann ist der Bau der Jd'A schon anspruchsvoll.
So, nun genug der Worte. Die nachfolgenden Beiträge zeigen dann die endgültigen Bilder meine Jd'A