Hafenleben in Fantasia

  • Hallo in die Runde,


    gerne schaue ich mir die perfekten Dioramen im Forum an und denke immer das willste auch mal. Aber ich komme nicht so in die Tiefe bei der Ausgestaltung. Für ich sind die Downloads eine große Hilfe, meine Schiffe leicht animiert auf die Regalbretter zu stellen. Eine kleine kommentierte Bildergalerie soll euch ein wenig Spaß machen, so wie mir diese Ansichten jeden Tag echte Freude bereiten:


    Ein Panoramabild


    Zu sehen ist das Jahresmodell des HMV-Club von 2020, das ich in leicht abgewandelter Form so schmal und lang bauen konnte, dass auf dem Regalbrett noch Platz blieb, für : Ein Krabbenkutter während des Fischens und die Fähre aus dem Bogen, Gowerian (Kartonwerft), ein "Holländer" Christian mmm (scaldis, glaube ich), Puffer Starlight (Michael Bauer) Albion und Gleaner (HMV), Lappland (HMV), Borösund (HMV) und Albatros (HMV)


    Eines anderen Tags lag die Gowerian immer noch an der Pier während Albion vorbei gestagt wurde (von Untiefe zu Untiefe :cool: ). Allerdings war der Customscruiser Vigilant auf den SchmuggelLKW aufmerksam geworden...


    und schwupps wurde der Laderaum mal kurz inspiziert.


    Auf der anderen Inselseite von Fantasia ist gerade Sundowner Stimmung. Natürlich steht ein Hafen dafür nicht still:


    Die Hafenanlage sind kostenfreie Downloads von Papership Wright; wiederum leicht modifiziert um auf mein zweites schmales Regalbrett zu passen.


    Zu finden sind hier eine Menge Schiffe, die, außer dass sie von mir gebaut wurden, wenig miteinander zu tun haben:

    ein Skutje (aus Aan het Kanal, HMV), Ronald und Pibroch entladen gerade Kies mit eigenem Geschirr (Lagaglueon, HMV), Scheelenkuhlen (HMV) mit Coalbark (Papership Wright) beladen mit Seekisten für Santa Ines, Bussard (HMV) verlegt gerade eine Steuerbordfahrwassertonne, Waratah hat sich irgendwie hierher verirrt, Welle, links etwas versteckt und Unterelbe liegen am Kai, Benn Read (Papership Wright) ganz rechts, Woltmann (Passat) hat gerade Pause.


    Warum das mit der Pause so attraktiv ist zeigen diese Sonnenuntergänge.


    Die Hintergrundbilder habe ich aus dem Kalender "Mein Bild von der EMS" verschiedener Jahrgänge


    und dass die Santa Ines ihre Ladung noch rechtzeitig bekommt:


    Das Wetter ist etwas umgeschlagen aber noch kann geladen werden....


    So, ich hoffe es hat Euch so viel Spaß gemacht wie mir das Schreiben und zusammenstellen.


    Gruß aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Ich danke Euch für die vielen Daumen und Olli und Dirk für die freundlichen Kommentare.


    Pappi hat einen Baubericht über den Lagerschuppen Lübeck mit Kran und Güterzug von HS Design geschrieben. Der hat mich bestärkt, noch ein wenig in die dekorative Gestaltung der "Modellaufbewahrung"einzusteigen. Das wird meine Schlechtwetterbeschäftigung im Sommer sein - Neben dem Weiterbau der Iserlohn.


    Grüße aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Hallo Dihau,


    die vielen kleinen Boote und Schiffe geben dem ganzen Hafen einen so niedlichen Anblick.

    Dazu noch die Fabrik für antialkoholische Getränke ;-))))


    Toll


    meine paar cents

  • Hallo,

    das ist ein Grund, wofür man Modelle baut, sie so stimmungsvoll in Szene zu setzen.

    Ulrich

                                                                                   Artikel 1 GG:

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt



  • Moin Dirk,

    ein kleiner Tipp noch von mir zur "Wasseroberfläche".
    Ich habe vor vielen Jahren mal ein kleines Werftdiorama zusammen gestellt. Die Wasseroberfläche habe ich mit sogenannter "Seefolie" (durchsichtig, nicht gefärbt!) eines namhaften Herstellers für Modellbahnzubehör hergestellt, unter der ich mit Wasserfarben grün-braun eingefärbtes Papier gelegt habe. Wenn man mal in unsere Häfen schaut, da ist das Wasser nicht kornblumenblau, sondern eher "schietig"...



    Viel Vergnügen bei der weiteren Ausgestaltung wünscht


    Fiete

  • Moin Dirk,


    ich finde, dass Du schon eine schöne Atmosphäre hinbekommen hast. Es kommt nicht immer darauf an, dass jedes Detail ausgefeilt ist und jede Ecke perfekt gestaltet und der Reiz liegt oft auch darin, die Modelle verschieden zu kombinieren.


    Fietes Empfehlung möchte ich aber unterstreichen: Seefolie bringt schnell einen wirklich schönen Effekt, selbst wenn man gar nichts weiter an Hintergrund hat. Ich hatte hier mal einen Vergleich zweier gängiger Fabrikate gemacht, unterlegt mit schiefergrauem Tonpapier - nicht ganz so schietig, wie bei Fiete, aber vor allem nicht himmelblau ;)

    Schockvideos: Pinguine verspeisen den selben Eisbären gleich zweimal 8o Nur für starke Nerven hier und hier!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin Dirk,
    wunderbare Dioramen und sehr stimmungsvoll fotogafiert!
    Beste Grüße aus Wettbergen
    Manfred

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.

  • Moin in die Runde,


    und noch einmal vielen Dank für die hilfreichen Kommentare. Ich habe mein Diorama mit der Wallhalbinsel Lübeck von DS Design begonnen. Nach dem Probeliegen einiger Modelle stand der Entschluss fest: Das ist ausbaufähig.


                      


    Also Ladung und Serviceschiffe nach und nach bauen und das Wasser herstellen. Ich habe Seefolie verworfen, nachdem ich mir eine zur Probe besorgt hatte. Frei nach einem Youtube Video hab ich eine Probe hergestellt, die Farben versucht und die WELLE hineingebaut. Passte:


                  



    Musste nur noch besser werden. Eine kräftige Brise geht über das graubraungrüne Hafenwasser und kräuselt es zu regelmäßigen kleinen Wellen auf.


              


    Küchenpapier mit Kleister, Abtönfarbe sowie Deckweiß aus dem Schultuschkasten und seidenmatter Klarlack sind für mich ein schönes Ergebnis geworden.


            



    Die Fotos stellen einen Zwischenstand der Hafenentwicklung dar. Wer weiß schon was FANTASIA in diesen Zeiten noch alles erleben wird. So nach und nach.......


    Einfach mal anschauen und mit mir zusammen erfreuen.


    Grüße aus FANTASIA, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Hallo,

    das höre ich doch so richtig das Quitschen der Kräbe, Schreien der Möwen, Pfeifen und tuten der Schiffe.

    Ulrich

                                                                                   Artikel 1 GG:

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt



  • Hallo Dir,

    Fantasia, aber sehr stimmig. Ich habe die Bilder genossen.

    LG

    Mainpirat

    Wer zufrieden ist, kann niemals wirklich zugrunde gerichtet werden.
    Laotse

  • Guten Morgen in die Runde,


    vielen Dank für die vielen Daumen. Es ist schön, wenn ich ein wenig Interesse erwecken konnte.


    Ulrich und HaJo: Schön dass die Atmosphäre so gut ´rüberkommt. Mainpirat: ich danke Dir für den wohlgesonnenen Kommentar. Freut mich, dass Dir/Euch die Bilder Spaß gemacht haben.


    So ist der weitere Weg vorgezeichnet. Die schon gebauten Schiffe werden nach und nach ladetechnisch upgegradet, neue Modelle erhalten sofort "aktives" Ladegeschirr. Ab und zu gibt es dann Berichte über Schiffsbewegungen im Hafen.


    Gruß aus Fantasia, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Hallo Dirk

    So sah es teilweise in den Häfen in Übersee aus, wenn wir als Stückgutfrachter Ladung löschten oder bekamen. Es war Leben und sehr schön.


    lg


    Otto

  • Hallo Dirk!

    Da hast Du schöne Hafenatmosphäre geschaffen! Klasse gemacht! Besonders gefällt mir Deine Wasserdarstellung. Wie hast Du sie gemacht?

    Mit besten Grüßen aus Hagen

    Christoph



    "Der Mensch ist nur da in der vollen Bedeutung des Wortes Mensch wo er spielt und er spielt nur da, wo er Mensch ist."
    Friederich Schiller

  • Moin in die Runde,


    Danke Otto für Deine positive Kritik. Ich versuche in diesem Sinne weiter zu arbeiten.

    Besonders gefällt mir Deine Wasserdarstellung. Wie hast Du sie gemacht?

    Danke. Ich habe mit satt Tapetenkleister 2 Lagen billiges (wegen der Dicke) Küchenpapier aufgeklebt (richtig durchgeweicht und aufpassen, dass es möglichst keine Stufen gibt. Die Kanten reißen!)). Die kleinen Wellen haben sich von selbst so regelmäßig gebildet. Abtönfarbe: braun, dunkelbraun und dunkelgrün marmoriert als Grundierung. Trocknen lassen. (Mit viel Wasser) Stark verdünntes blau darübergemalt (NICHT deckend und NICHT gleichmäßig) und mit Tuschkastendeckweiß stellenweise aufgehellt. In #10 kannst Du es auf den Versuchsflächen etwas ahnen. Nach dem Trocknen mit Seidenmatt Klarlack überlackiert.


    Viel Spaß beim eventl. nachmachen


    Gruß aus den Modellbauwerkstatt, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Guten Morgen Dirk!

    Vielen Dank für Deine Info!

    Mit besten Grüßen aus Hagen

    Christoph



    "Der Mensch ist nur da in der vollen Bedeutung des Wortes Mensch wo er spielt und er spielt nur da, wo er Mensch ist."
    Friederich Schiller

  • Moin Dirk;

    ...

    So ist der weitere Weg vorgezeichnet. Die schon gebauten Schiffe werden nach und nach ladetechnisch upgegradet, neue Modelle erhalten sofort "aktives" Ladegeschirr. Ab und zu gibt es dann Berichte über Schiffsbewegungen im Hafen.

    ...

    dann hat Hein Seemann ja ordentlich was zu tun. Die Heuer springt. Die Ladebäume immer schön scheren , auf- und abtoppen.

    Denn Bootsmann nicht vergessen und wahrscheuen was der III. Offizier so vor hat.

    Viele Grüße vom Rande der dänischen Südsee

    Arne



    als Langläufer:

    Helgen 1 einen 299 BRT Kümo kurz vor dem Stapellauf, vom Reeder zurückgestellt
    Helgen 1a einen AHTS in Arbeit.
    Helgen 2 einen 1599 BRT Mehrzweckfrachter in Arbeit, wird auf Wunsch der Reederei umgebaut

  • In FANTASIA ist seit dem letzten Bericht einiges passiert. Die Hafenanlagen sind i.P. komplett. Nach und nach entstehen die Hafenbahn und das Ladegut. Die beiden Module der Hafenanlage sind erstmal lose aneinander gelegt. Die Bleichen und K.D. Frittzen zeigen, dass es so funktioniert.


                 

    Das Bunkerboot (Passat) liefert Treibstoff und die Barkasse (Passat) ist auf Hafenrundfahrt.


    Aber die Bleichen - mein erstes Modell - ist wegen der geschlossenen Luken für einen attraktiven Ladebetrieb nicht so gut geeignet. Da habe ich mal was vorbereitet. Neben der Santa Ines, die nach wie vor im "Wartezimmer" steht, habe ich die Iserlohn soweit gebaut, dass 'nur' noch das Ladegeschirr fehlt. Absichtlich, weil ich die Ladebäume möglichst so anlegen möchte, dass es optimal zum Hafenbetrieb passt. Dafür liegt sie schonmal Probe und so kann ich Maß nehmen.


                   

    Schlepper und Schuten beleben das Bild. Die riesigen Kräne stehen etwas hilflos in der Gegend rum.


    Der Blick aus der Vogelperspektive zeigt, dass Die Hafenmodule mit der eingleisigen Hafenbahn nach vorne angeordnet sind. Das gibt gute Sicht auf die hinteren Schiffe, aber Hafenbahn und Ladegut landen eher im Hintergrund. Also werde ich die Module einzeln drehen und endgültig mit dem Doppelgleis nach vorn orientieren. Wie gut, dass Hafenbahn und Ladegut noch so sperrlich ausgestattet sind. So muss ich nur wenige Dinge neu aufbauen, denn ich habe nichts verklebt. Nun muss die Iserlohn nochmal an den Ausrüstungskai bugsieren und in FANTASIA herrscht dann erstmal wieder ein wenig Ruhe.


    Also diese Zeit zum Nachdenken nutzen. Neben dem Handelshafen gibt es noch unverbaute Wasserfläche. Da muss was passieren. Planung erfolgt - Resourcen werden gecheckt - Entscheidung gefällt.


    Aan het Kanaal ist nur teilweise gebaut und so entsteht der Gedanke gegenüber dem Handelshafen einen Museumshafen zu bauen. Also Umweltverträglichkeitsprüfung anleiern. Während der Zeit wird an Iserlohn und Handelshafen weiter gebaut....


    Demnächst weiter. Hoffentlich macht es Euch Spaß.


    Gruß aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • OK! ich mach es nicht so lange spannend. Also folgt nun der Blick an den Ausrüstungskai zur Iserlohn.


                

    Achtern vom Mittelaufbau sind alle sechs Ladebäume in Aktion.


    Es sieht noch nach einem furchtbaren Durcheinander aus. Das liegt auch daran, dass noch keine Ladung an den Haken hängt. Da ist noch Feintuning gefragt. Besonders an Luke 3 wo sowohl von Wasser- als auch von Landseite aus geladen wird!


                

    Vor dem Aufbau geht es ruhiger zu. 2 Bäume sind außer Betrieb genommen und 4 sind aufgetoppt. Nur der Schwergutbaum ist in Aktion.


    Aus dem Baubericht von Helmut über die Takelung eines Schwergutbaumes im Bericht über 'seine' Iserlohn habe ich mal ein bisschen abgekupfert - oder sagt man dann abgebaut? ;) . Zwei Bäume müssen stillgelgt werden, weil deren Winden für die Giertaue benötigt werden. Schwergut lässt sich nicht von Hand schwenken!


    So eine ähnliche Lokomotive möchte ich an den Baum hängen. Es hieß er könne 60 Tonnen tragen - na dann....


    Hier ist die Iserlohn schon mit ein wenig Ladegut ausgestattet


                

    Stückgut - Maschinen für VW in Mexiko; eine Rangierlok KÖFIII für die Hafenbahn Valparaiso.


    Wenn die Ausstattung vollständig ist geht es wieder nach FANTASIA an den Ladekai.


    Gruß aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Moin Dirk,

    eine ganz phantastische Sammlung, sehr sehr stimmig!
    Gefällt mir richtig gut!

    Beste GRüße aus Wettbergen

    Manfred

    Es muss nicht alles perfekt sein, was gut tut.

  • Moin Marco, Moin Manfred,


    danke für Euer Lob. Ich arbeite bereits an der Fortsetzung, komme aber leider wegen anderweitiger Auslastung im Moment nicht so schnell voran

    Was sind das für Krane?

    Sorry, dass ich erst so spät antworte. Ich habe deine Frage leider übersehen. Die Krane sind aus dem Bogen der Wallhalbinsel Lübeck, aus dem auch die Lagerhäuser und Teile der Hafenbahn sind; von HS Design. Es sind Kampnagelkrane mit einer Traglast von 15 to. Wenn ich die endgültige Positionierung der Lagerhäuser und die Auswahl der Schiffe getroffen habe, werden auch sie Ihre Last zu tragen haben.


    Müde Grüße (23:40) aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Gut vorbereitete Hafenentwicklung führt zu unmittelbarer Umsetzung. Der Museumshafen wird errichtet bzw. die dazugehörige Ortschaft Lille Dörp. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt zunächst auf dem historischen Gewerbegebiet, das auf der anderen Seite des Kanals liegt. Man erreicht es über die Klappbrücke:


    Benutzung der Klappbrücken wie folgt: geöffnet fahren Schiffe hindurch, geschlossen passieren Fahrzeuge oder Menschen.


    Das Gewerbegebiet besteht aus einem Lagerschuppen für gesägte Bohlen und Bretter sowie einer Windmühle, die die Sägen antreibt.

           

    Der Schuppen noch leer und die Windmühle noch ohne Kontor des Hafenmeisters


    Links werden bereits Bohlen auf Schuten verladen; alles von Hand über lose Planken in die Laderäume getragen. da muss etwas passieren - im positiven Sinne:


    Hier noch eine Gesamtansicht wobei im Lille Dörp noch kein Haus gebaut wurde.


    Passieren bedeutet in diesem Fall, dass eine maschinengestützte Verladung der Bohlen durchgeführt werden kann. Die Welle - aus vergangenen Modellbauerzeiten - war bereits mit offenem Laderaum und getoppten Ladebaum vorhanden:


         

    Kurze Bohlen sind bereits verladen; die nächste Hieve hängt bereits am Haken


    Der Ladebaum wurde "aktivert" und mittels Giertauen in Position gebracht. Die Welle nimmt Ladung auf.


         

    Irgendwie ist die Verladung noch nicht komplett optimiert, denn die Bohlen müssen ja auch vom Schuppen zur Ladekaje gebracht werden.


    Aber immerhin hat der Hafenmeister sein Domizil erhalten. Im Lille Dörp stehen bereits einige Häuser. Und die Bretter werden immer noch von Hand verladen - dauert eben ein bisschen.


    Das Skutje passiert die Schleppbarkasse in schon recht geringer Entfernung, aber ich kann versichern, dass auf den friesischen Meeren manchmal wirklich nicht viel Platz ist. Die Astarte hat unmittelbar vorher gewendet und im Hintergrund lassen sich ein Krabbenkutter sowie die St Pauli erkennen.

  • Nun sollte eigentlich ein kleiner Baubericht folgen:


    DerBagger Fairway soll für die Kanalvertiefung eingesetzte werden


    Aber schwupps war schon fast alles fertig bevor Bilder vom Baufortschritt gemacht werden konnten. Ein Zwischenstand und ein "fertig" Bild


         

    Echt nicht groß, aber ein hübsches Ding und auch spannend zu bauen


    Schon geht es in den Einsatz mit Schute


    Die Welle soll ja schließlich auch vollbeladen wieder "abdampfen" können.


    Exakt hier kam die Mahnung im Forum auch mal aus anderer Perspektive zu fotografieren als von "backbords oben"


    und dann kam noch ein Klassiker ins Bild


    Hart am Wind ( 2 Beaufort); ein wunderschöner Anblick!


    Und ein Freizeitsegler hat ebenfalls den Weg aus dem Kanal heraus gefunden.


       

    Deutlich erkennbar: die Uferbebauung in Lille Dörpist fertig und der Segler Olivia ebenfalls am Wind segelnd.


    Die Albatross ist im Museumshafen zu Besuch und lotet die Bedingungen für ein Teilnahme am Hafenfest aus.


    Hey, das hat echt mal wieder richtig Spaß gemacht! Ich hoffe Euch auch.


    Zukunftsorientierte Grüße aus Fantasia, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Hallo erstmal,


    ganz wunderbar. Weckt bei mir die Lust an meinem Hafen, an dem schon lange Stillstand herrscht, weiter zu bauen.


    Gruß

    Michel

    Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß. (Otto von Bismarck)

  • Moin Dirk, Dein Hafendio ist wirklich klasse geworden - das hast Du beeindruckend umgesetzt und bestens fotografiert!!


    Am Wochenende konnte ich meine Sägemühle auch fertigstellen. Muss nur noch die Fotos vom Handy runterladen, dann gibt es ein Update!


    Viel Spaß weiterhin!! Grüße Torsten

  • Es gibt Neues aus Fantasia!


    nach einiger Zeit scheinbaren Nichts hat sich in meinem kleinen Hafen doch das eine oder andere ereignet. Zunächst geht es um die K.D.Fritzen, die wegen Ihrer Größe ein wenig "im Weg" liegt und der leider verschlossenen Ladeluken wegen auch nichts zum Umschlaggeschehen beitragen kann. Beim Bau des Schiffes entdeckte ich die "Fehlstellung" des Schornsteins, der auf den Fotos senkrecht aber im Modell schräg gestellt war und es tauchte der Fehldruch der achteren Bordwand als Herausforderung auf. Hier ging es um die Speigatten und den Wasserpass. Dieser schien zu niedrig, wodurch die Bordwand enorm hoch und schwarz war.


    Schmaler Wasserpass - hohe Bordwand


    Ein Lösungsvorschlag war, mit rotem Tonpapier einen höheren Wasserpass herzustellen. Aber dazu war ich damals im Frühjahr ´23 noch nicht bereit. Das Papier gekauft - aber was alles schiefgehen kann.


    K.D.Fritzen mit schmalem Wasserpass an den Dalben


    Inzwischen sind alle Einwände beseitigt und die Fritzen hat einen breiten Wasserpass bekommen. Zusätzlich wurde das Ladegeschirr zum Bunkern von Kohle aktiviert. Wohin die Fahrt nun gehen soll ist unklar. Die Bunkerkohle konnte damals für eine Fahrt um den halben Globus reichen.


    Ein sehr viel gefälligerer Anblick mit breitem Wasserpass



    Bunkern was das Zeug hält



    Die Schleppbarkasse wartet auf das Entleeren der Schuten


    Auch an anderer Stelle im Hafewn herrscht rege Ladetätigkeit ....

  • An der Kaje liegt die Iserlohn - noch, muss ich sagen, denn um Kosten zu sparen wird die Reederei das Schiff an die Dalben verholen. Für uns bedeutet das dann einen besseren Einblick in die wuselige Ladesituation. Davon später; zunächst Bilder von der Kaje:


    Die Iserlohn wird gut bedient


    Auch Landseitig passiert einiges


    Hier zeigt sich auch, dass die Kaianlagen für zwei mittelgroße Schiffe zu kurz sind. Die Hafengesellschaft erteilt den Auftrag, die Kaje zu erweitern. Das bleibt nicht geheim und so freut sich der Betreiberverein des Museumshafens, dass nun doch eine Präsentationsfläche für den Neuerwerb - Otter von Kartonwerft mit Unterwasserschiff - geschaffen werden kann. Die Otter liegt auf dem Schneidebrett:


    Ein sehr schönes detailliertes Modell - toll zu bauen und mit einigen Herausforderungen


    Weil Zeitdruck herrscht - die Hafengesellschaft hat nur ein kleines Zeitfenster bereitgestellt - ist das Schiff ratzfatz auch schon fertig. In Wahrheit allerdings hat der Bau doch einige Zeit in Anspruch genommen und ist schon länger fertig. Leider war für eine Baubeschreibung keine Zeit.


    Label "Fertig" inkl. Palung auf der Kajenerweiterung


    Die Wasserbauingenieure bauten zwischen der Gleisverlängerung und der Bastion für den Leuchtturm eine saubere Präsentationsfläche. Die Palung und die beiden(?) Landungsstege - hoch und niedrig - finanzierte der Museumshafen.


    Gleichzeitig wurde eine Weichanlage eingerichtet


    Die Hafenrundfahrt fährt vom erstem Moment an diese neue Sehenwürdigkeit inkl. Landgang an.



    Die Fotos machen jedoch eines deutlich:


    Die Sichtbarkeit der Otter ist durchaus eingeschränkt.


    Da hilft es nichts: Es muss auf die bewerte Methode des Lufbilds zurückgegriffen werden (fotografiert doch mal anders...). Zu erkennen ist nun ein schlichtes "Otterhöft" und eine Kaje, die jetzt reichlich Platz bietet all die Güter, die auf den Waggons schon bereit stehen auf Schiffe zu verladen. Diese müssen nun also beauftragt werden.


    Ein 'abgerundetes' Bild - Die Kaianlage Fantasia mit Otterhöft


    Auf Helgen gelegt ist nun "LAURA". Ein Binnenschiff, das meinen Hafen weiter bereichern wird und zu dem ich einen Baubericht schreiben werden, denn das Modell hat es in sich...


    Grüße aus Fantasien, Dirk

  • Hallo Dirk,


    dein Fantasien ist Fantasiastisch! :thumbsup:


    Gruß

    Claus

    Träume nie mit deiner Hand am Ruder! Kehr nie dem Kompaß den Rücken zu; folge dem ersten Wink der ruckenden Pinne ....

    Melville, Moby-Dick

  • Hallo Dirk

    Dein Phantastischer Hafen gefällt mir phantastisch, vor allem die Iserlohn der HAPAG, denn auf ählichen Schiffen habe ich in den 60 igern gefahren.


    lg


    Otto

  • Hallo Dirk

    Ein Hafen der vor Kreativität nur so strotzt. Einfach herrlich. :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    Gruß Peter

    Papier ist geduldig, ich werde es auch noch lernen

    Nein ,nein, ich bin nicht stur. Nur Meinungsstabil!

  • Ein Hafen der vor Kreativität nur so strotzt. Einfach herrlich. :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    Genau das habe ich mir auch gedacht!

    Gefällt mir ausgesprochen gut, Deine Hafenanlage! Schön vielseitig kombiniert und kreativ gebaut! Klasse! :)


    Liebe Grüße

    Peter

  • Allen erhobenen Daumen einen ganz herrzlichen Dank. es freut mich, dass die Weiterentwicklung in Fantasia eine so hohe Resonanz findet.

    Besonderen Dank natürlich den Kommentatoren Ahab , Husumer , petespi9 , Pitje , kartonbahntt. Ich werde versuchen diese Zustimmung in die weiteren Aktivitäten in Fantasia umzuleiten.

    Die "V200" stammt aus einem Passatbogen für Decksladungen (auch PKW, Container ...) Dieser lag der Santa Ines und der Iserlohn bei. Ich weiß es nur vom HörenSagen: Dies sollte wohl ein Exportmodell von KraussMaffey werden - etwas stärker als die V200. So ungefähr.

    Der Leuchtturm ist ein Freedownload von Paper Shipwright.


    Grüße aus Fantasien, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Zu diesen großartigen Diorama passt sehr gut ein Hintergrund mit Himmel und Wolken von den Kollegen der Eisenbahnabteilung.

    Ulrich

                                                                                   Artikel 1 GG:

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt