Bahnhof Klütz 1:160 - Entwurf und Bau

  • Die Fassaden habe eine tolle "Tiefe" bekommen. Sehr schön!


    Gruß aus Hannover, Dirk

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Ich habe jetzt angefangen, aus den Bildern Türen zusammenzustückeln. Ganz viele Bilder, auch an dem noch unsanierten Zustand, zeigen grüne Türen, oft schon abgeblättert. Von Posten68a habe ich dankenswerter Weise Bilder erhalten und dabei waren einige mir noch unbekannte, die braun-beige Türen zeigen. Ich habe also mal eine grünen Tür in eine braun-beige umgefärbt. Die Fenster waren zwar etwas anders gestaltet, aber die werde ich so lassen. Was gefällt Euch besser? Ich tendiere zu braun-beige.


     


    Gruß Micha

  • Hi Micha...

    Für mich schaut die grüne Tür authentischer aus.

    Zweifarbig ist doch eher selten.

    Gruß, Renee

    Im Wald boten sich mir zwei Wege dar.

    Ich nahm den, der weniger betreten war!

  • Guten Morgen Micha,

    auf den Fotos im obigen Link sehen die zweifarbigen Türen auch stimmig aus.

    Mit besten Grüßen aus Hagen

    Christoph



    "Der Mensch ist nur da in der vollen Bedeutung des Wortes Mensch wo er spielt und er spielt nur da, wo er Mensch ist."
    Friederich Schiller

  • Servus Micha.


    Als Steirer plädiere ich für Grün.


    Liebe Grüße


    Wiwo

    "Es gibt viel zu viele Lautsprecher und viel zuwenig Kopfhörer!"

    Fritz Grünbaum, 1934

  • Hallo Micha,

    auch der Niederrhein plädiert für grüne Türen… :)

    Fertig: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



    Aufwachen - es ist 5 vor 33...

  • Moin Micha,

    entscheidend sollte für Dich sein, welchen Zeitrahmen Du für die Darstellung im Modell hast; die grünen Türen - ich habe sie auch so gesehen, sind nach einer umfassenden Renovierung entstanden.

    Mit einem lieben Gruß
    kartonskipper

  • Hallo zusammen,


    Danke für Euer Plädoyer für grün. Dann werde ich das erstmal so umsetzen und ich verwende die neue Form mit den 4 Scheiben im oberen Bereich. Die andere Farbgebung kann ich dann für den Bedarfsfall als Alternative zum Hinterkleben mit auf einen Bogen bringen.


    kartonskipper

    Bahnhof_Klütz_(Meck-Pom)

    – Privatbahnforum

    Wie hier zu sehen ist, waren die Türen auch schon irgendwann in der alten Form vor der Renovierung mal grün gestrichen worden. Die Fotos zeigen den Zustand von 2004 und 2007, da sehen die Türen schon etwas abgenutzt aus. 1991 waren sie lt. hier braun-beige.

    Drehscheibe Online Foren :: 04 - Historisches Forum :: Vor 14 Jahren in Klütz(1Bild)

    Interessant wäre, in welchen Zeiten welche Farbgebung verwendet wurde, waren sie ev. früher auch schon mal grün, oder nur braun oder ...?


    Der Link von Moritzamica2 zeigt nach der Renovierung die neuen Türen mit den 4 Scheiben oben. Die habe ich jetzt erstmal als Form genommen. Die Fenster sind ja auch nicht in dem Zustand wie bei den braun-beigen Türen. und den abgeplatzten Putz lasse ich auch weg. Insoweit passt dann das Grün. Nur an das intensive Gelb kann ich mich nicht gewöhnen.


    Gruß Micha

  • Hallo Micha,

    denkst Du noch daran, die Ziegel auf der hinteren Dachfläche um 180° zu drehen!

    Sorry, ich hatte es nicht früher gesehen.

    Hajo

    Ein Leben ohne Kartonmodellbau ist möglich, lohnt aber nicht! (Frei nach Loriot)

  • Hallo Micha,

    denkst Du noch daran, die Ziegel auf der hinteren Dachfläche um 180° zu drehen!

    Sorry, ich hatte es nicht früher gesehen.

    Hajo

    Hallo Hajo,

    Danke für den Hinweis, aber auf welches Bild beziehst Du Dich? In Beitrag #34 sind die Texturen vertikal gespiegelt. Das ist an der Mittellinie zu sehen. Ich muss aber auch jedesmal drauf achten, weil mit der regelmäßigen Struktur und den Schatten unterhalb der Ziegel komische optische Effekte in der Fläche entstehen. Ich habe da auch meine Probleme, und muss tw. die Gegenprobe mit dem Ausgangsbild machen. Ich habe die Ebenen entsprechend benannt, damit ich das nicht verwechsele. Wenn man das gedruckte Dach dann aus der Frontalsicht sieht, passt es.
    Gruß Micha

  • Ich merke, dass Du mächtig Spaß bei der Verfolgung der besten Lösung hast. Der Erfolg gibt Dir Recht!


    Gruß aus Hannover, Drik

    Kun dat nich sien as dat mutt - mutt dat sien as dat kun

  • Sehr schönes Modell; auch mir gefallen die Fassade, das Dach und die GRÜNEN Türen sehr gut.

    Ich vermute, daß bereits Ende des 19. Jahrhunderts GRÜN ein vorherrschender Farbton bei Fensterrahmen und Türen war.

    Ich kenne so gut wie kein historisches Foto, bei dem da ein heller bzw. weißer Farbton erkennbar ist.

    (siehe Bahnhof Jöhstadt kurz nach der Eröffnung: https://www.bahnnostalgie-deut…ahn/2/Prenitztalbahn.html)


    Gruß Christian

  • Ziegel

    Hallo Micha,

    ich beziehe mich auf das Foto im Beitrag 34. Da haben die Ziegel über dem First die gleiche Richtung wie unter dem First! Es sei denn, Du hast es auf dem Original noch geändert? Die Rückseite konnte ich nicht sehen.

    Hajo

    Ein Leben ohne Kartonmodellbau ist möglich, lohnt aber nicht! (Frei nach Loriot)

  • Ziegel

    Hallo Micha,

    ich beziehe mich auf das Foto im Beitrag 34. Da haben die Ziegel über dem First die gleiche Richtung wie unter dem First! Es sei denn, Du hast es auf dem Original noch geändert? Die Rückseite konnte ich nicht sehen.

    Hajo

    Hallo Hajo, in der #33 könnte was falsch sein, in der #34 ist es gespiegelt. Ich hab mal ein Screenshot auf dem Smartphone gemacht. Da kann man das gut umdrehen und vergleichen. In der Mitte sind die Bögen symmetrisch zum First.

    Gruß Micha

  • Hallo Hajo,

    alles gut. Manchmal übersieht man ja selbst etwas. Besser zweimal draufschauen. Wenn man den Fehler erst nach dem Bauen entdeckt, dann ist es um so ärgerlicher.


    Gruß Micha

  • Und mir auch.

    Die letzten Arbeiten: Lotsenversetzboot Frya, Antonow AN 10, Saporoshez SAS 966, Werftkran, Bunkerboot, MS Schwerin, MS Vasoula, Fregatte Berlin, FLB 40-3, Forschungsschiff Valdivia, MV Estvard Dana, Trimaran FOB TRIM, L-60 Brigadyr, MS Stralsund, Dampfer Imperator, Tauchboot TRIESTE, Fähre Loch Fyne, MS Stephan Janzen


    In Arbeit: Seenotkreuzer H Koebke


  • Hallo Micha, mit was für ein Programm hast du im Post #1 und #2 gezeigte erstellt?
    Könnte ich auch die Daten von dir bekommen um ein Modell im Maßstab 1:120 erstellen zu können.
    Oder kannst du mir einen YouTube Link nennen, damit ich einen Anfang finde.
    Grüße

  • Hallo Lutz,

    das Programm ist Sketchup Make 2017. Das war meines Wissens die letzte kostenlose Standalone-Version. Eine Download-Möglichkeit ist z.B. hier:

    SketchUp Make - Download - COMPUTER BILD
    Deutschlands großes Technikportal mit Tests, News, Kaufberatung und Preisvergleich zu den Bereichen PC & Hardware, Software, Telekommunikation und mehr.
    www.computerbild.de


    Zum Entfalten und Exportieren wird dann ein Plugin benötigt Ich verwende Flattery. Das gibt es hier, zum Download muss man sich refgistrieren.

    SketchUp Plugins | PluginStore | SketchUcation


    Die entfalteten Wände importiere und skaliere ich in das Vektorgrafik-Programm CorelDraw. Die Version 2018 gab es mal kostengünstig als Home-and-Student-Version. Da arbeite ich dann die Fenster, Türen, Falze usw. ein. Entweder ich habe dafür Maße oder lege ein entzerrtes Bild darunter. Daraus ist dann das Weißmodell entstanden.

    Man kann auch mit dem kostenlosen Inkscape arbeiten oder anderen Vektorgrafik-Programmen. Damit habe ich aber wenig Erfahrung.


    Die Vektorgrafik exportiere ich mit 600dpi in eine Pixelgrafik, um dann im Gimp die Texturen zu erstellen.


    Durch Zufall kam ich in Kontakt mit einem Redakteur der Zeitschrift Modelleisenbahner und so ist im Modelleisenbahner 01/2022 ein Beitrag zur Entstehung des hier bei Kartonbau gebauten Haltepunktes Waren/Müritz-Papenbergstraße entstanden, "Bahnhof aus dem Drucker", wo die Vorgehensweise etwas ausführlicher an diesem recht einfachen Modell beschrieben ist.


    Wenn ich mit Klütz fertig bin, überlege ich die Seiten hier einzustellen oder ich biete dann wie bei anderen meiner Modelle an, die Seiten als PDF zu erhalten. Die könntest Du dann skaliert ausdrucken.


    Gruß Micha

  • Hoi Micha


    Sieht super aus, kaum zu glauben dass das alles Karton ist....bis auf die Ecken


    Gruss Barni

  • Hoi Micha


    Ja klar...allerdings könntest du dir zB im Bereich des Mauerwerks, des Frieses und der Klinkerkapitellen überlegen, zusätzlichie Teile, die 'und die Ecke führen', anzubringen. Ich mache das noch häufig bei meinen Ecken




    aber klar, es muss dann irgendwie passen


    Gruss Barni

  • Hallo Barni,


    den Ziegel-Streifen unter den Fenstern im Erdgeschoß werde ich, wenn das Gebäude steht, auch aufdoppeln, da diese im Original vorstehen, wie auch die Fensterbänke im OG und bei der Auflage der Dachstützen. Aber durch Schatten wirkt es schon ganz gut. Ansonsten schließt der Putz mit den Ziegeln und dem Fachwerk ab, da würde das eher nicht passen, was davor zu setzen. Bei meinen anderen Bahnhöfen hatte ich mit dem Tuschkasten die Kanten ganz gut einfärben können. Die Fensterlaibungen sind auch hier nur mit Tusche eingefärbt. Bei 1:160 geht das noch. Andererseits fallen auf Fotos kleine Missgeschicke und Unsauberkeiten auch viel stärker auf, als wenn man sich das mit den Augen ansieht. Die Erfahrung hat wohl schon jeder mal gemacht.


    Ich hatte auch schon mal überlegt, wie Harald 49 alles auf Stoß zu bauen. Ich bin aber beim Knicken und Kleben mit Falzen geblieben. Da kann man das Modell auch ohne Hinterklebung bauen. Und hier bei Klütz ist alles so verwinkelt, da bin ich wirklich froh, dass alles einigermaßen passt und sich bauen lässt.


    Gruß Micha

  • Moin Micha,

    verfolge nach wie vor Deine Baufortschritte; ich habe - als absoluter Laie in Architektur - einen anderen Ansatz verfolgt; Grundaufbau aus 1 mm Finnpappe und die Optik auf 90 g Color Copy ausgedruckt; erlaubt mir entsprechende Laibungen und auch um die Ecken - kein Problem. Wie man hier ganz gut sehen kann. Vielleicht mal als Anregung?

    Gruß

    kartonskipper

  • Moin Micha,

    verfolge nach wie vor Deine Baufortschritte; ich habe - als absoluter Laie in Architektur - einen anderen Ansatz verfolgt; Grundaufbau aus 1 mm Finnpappe und die Optik auf 90 g Color Copy ausgedruckt; erlaubt mir entsprechende Laibungen und auch um die Ecken - kein Problem. Wie man hier ganz gut sehen kann. Vielleicht mal als Anregung?

    Gruß

    kartonskipper

    Hallo Kartonskipper,

    Die Gebäude auf Deiner Seite sehen sehr schön aus.

    Als ich mit Kartonbau angefangen hatte, war mein erstes eigenes Modell auch in mit 1:87 angedacht, und ich habe die Wände hier auch mit Aufkleben des Farbdrucke auf Pappe gestaltet. Irgendwie, auch wegen der Größe, ist das Modell dann nicht vollendet geworden. Bei 1:160 bin ich dann auf die "Faltschachtel" umgestiegen, nur mit Hinterkleben der Fenster und Türen. Ich hatte mal versucht bei den Laibungen, einen dünnen Streifen Ziegelstruktur zu kleben, sehr fitzelig und da ist schon die Papierstärke ein Problem und ich färbe seitdem die Kanten nur mit Tusche ein. Bei der Größe sieht das ganz gut aus, zumindest wenn die Augen nicht mehr so scharf sehen. Bei meinem letzten Modell habe ich dann auch einen Teil der Fensterrahmen ausgeschnitten, das Papier habe ich mit Schleifgrund verstärkt, damit ich die feinen Strukturen schneiden konnte, ohne dass das Papier reißt. Das mache ich hier auch so, und wie oben zu sehen ist, lohnt sich der Aufwand.

    Falls ich mal wieder mit 1:87 baue, werde ich auch eine Bauweise mit Aufkleben auf Pappe in Betracht ziehen. Alles andere wird zu instabil. Wie klebst Du Deine Ausdrucke verzugs- und faltenfrei auf Pappe. Sprühkleber hat mir nicht so gefallen und schlug bei dünnem Papier durch.


    Gruß Micha

  • Quote

    Wie klebst Du Deine Ausdrucke verzugs- und faltenfrei auf Pappe

    Das interessiert mich auch schon eine ganze Weile. Ist im Forum immer wieder mal Thema gewesen, habe schon einiges probiert, der letzte Versuch mit UHU flinke Flasche, Ergebnis - beim Pressen angeklebt ;(

    Harald

  • Jetzt okkupiere ich Michas BB, aber ist vielleicht von allgemeinen Interesse.

    Quote from kartonskipper

    erlaubt mir entsprechende Laibungen

    Das habe ich auch bei meinem jetzigen Projekt gedacht. - 1mm entspricht 16cm Laibungstiefe, passt! Sieht aber nicht gut aus ?( Beispiel dafür, dass Maßstabsgetreu nicht immer richtig ist.

    Auf jeden Fall seit ihr beide aber für mich immer wieder eine Inspiration!

    Harald

  • Wie klebst Du Deine Ausdrucke verzugs- und faltenfrei auf Pappe?

    Wenn ich mich recht erinnere, alles mit Kittifix-Alleskleber; die Finnpappe toleriert auch einen nicht ganz so gleichmäßigen Auftrag und erlaubt Korrekturen; die Laibungen und "Ecken und Kanten" später mit Wicoll; Holzleim von Bindulin geht auch.

  • In dem Beispiel oben ist die Hinterklebung mit 0,5mm-Pappe (z.B. Pizza-Karton) ausgeführt. Das 170g-Papier ist ca. 0,2mm dick. tiefer wollte ich das nicht auslegen. Ich pinsele das Papp-Teil mit verdünntem Holzleim (Ponal Express) ein. Verdünnung nach Gefühl - nasser Pinsel in Holzleim-Tropfen. Das funktioniert auf kleinen Flächen ganz gut. Beim Verkleben der Dachflächen ist das schon problematisch. Ich habe dann UHU lösemittelhaltig verwendet. Das erlaubt Korrekturen, aber man muss das einige Zeit unter Druck belassen, mit der Gefahr, dass das an den Seiten rausdrückt und dann da klebt, wo es nicht soll. Versuche mit UHU-Sprühkleber waren auch nicht so richtig erfolgreich. Teilweise lösten sich die Ecken, obwohl da genug Kleber war. Ich habe auch schon mal Versuche mit Latex-Bindemittel durchgeführt - beidseitig trocknen lassen, zusammenlegen und dann mit Bügeleisen. Da kann man nichts mehr korrigieren. Auch nicht so gut.

    Kittifix kenne ich nur so

    ddr-museum.de


    Jetzt gibt es viele Varianten, bis hin zum Sprühkleber. kartonskipper Welche Version verwendest Du?

    Gruß Micha