Kriegsfischkutter 's Ausfahrt --- Fertig ---

  • N'Abend Freunde,


    Ein adäquates "Bettchen" für den Kriegsfischkutter musste her.....

    Es hat länger gedauert, bis ich die bestellte Glas-Vitrine für das Modell bekommen habe.

    Klein aber fein.....und zwar zusammen mit einer kleinen Scheibe Kathedral-Glas. Das Zeug hab ich schon öfters als "Wasseroberfläche" für Dioramen verwendet.



    Die Kathedral-Scheibe wurde auf der glatten Seite mit Acrylfarbe "gewässert", die unebene Seite weist nach oben. Geklebt wurde die Scheibe auf den lackierten Holz-Sockel mit UHU-bombenfest.



    Ein schmaler Streifen blieb jedoch frei.....wofür denn bloß ?

    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

  • Die Auflösung dieses ungemein spannenden Rätsels?

    Ich baue einen Kai.

    Also einen ganz kleinen.....

    Nachdem ich vor einiger Zeit schlauerweise sämtliche HMV-Hafendioramen mit entsprechenden Vorlagen verbimmelt habe, blieb mir nun nix anderes übrig, als den Kai von Grund auf selbst zu dengeln:


    Zunächst ein Gerippe aus Resten von Finnpappe des Z-39 ausgeschnitten....



    .....zusammengesetzt....



    .....Probesitzen.....



    ....und vollständig mit Karton verkleiden. Das Dingen hat 13x13x148 mm und muss noch mit unter die Glashaube passen.


     


    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

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  • Nun wurde der Kartonstab mit Textur-Ausdrucken "tapeziert".

    Hinten und seitlich mit einer beliebigen, groben Betonstruktur , zum "Wasser" hin mit "Mauerwerk", oben drauf mit grobem "Pflaster".


    Eine Deckskopie des KFK wurde schonmal platziert, da soll das Schiffchen später hin.


       


    Das wird natürlich noch tüchtig detailliert und gealtert werden.....


    bis denne

    Tommi

    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

  • Guten Abend ins Forum,


    erstmal ein dickes Dankeschön an alle Liker ! :thumbsup:


    Weiter im Text:


    Zunächst gabs eine Pleite.....

    Ich hatte das oben liegende "Pflaster" mit einem Schutzlack gegen Ausbleichung versehen.....aber übersehen, das die Textur nur auf 80g-Papier ausgedruckt war.

    Und die Folge?

    Wellig wurde es, aber hallo.....und das konnte so nicht bleiben.....also fix wieder runter damit !



    Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte, hab ich einfach mal drauflos gebaut.....alles scratch:

    ein 2,5mm hohes Mäuerchen...



    Zwei Poller.....



    Nein, nein, keine Flak auf'm Kai.....das wird ein Schlagbaum !



    Und das wird ein Wachhäuschen....eine richtige, etwas windschiefe , echt verbretterte Bretterbude......


      

    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

  • Nachdem das "Pflaster" erneuert, wieder trocken und versäubert war, habe ich nach vorn hin eine schmale Leiste angebracht. Die ist aus einem LC-Satz von HMV in rostbraun, und soll die eiserne Kai-Kante darstellen.

    An 2 Stellen wurde ein Stückchen ausgeklinkt, dort kommen Leitern zum "Wasser" hin.

    Ebenso angebracht wurden vorn senkrechte Stützen aus gleichem Material.



    Die "oide Bredderhüdde" mit "ohrginohl" - Wellblechdach musste erstmal probesitzen.



    Und einiges an erforderlichem Kai-Geschlunze wurde gefertigt:



    Nämlich der Schlagbaum, 2 Kanaldeckel, 2 Bügel, 6 Poller und 5 Steigeisen.

    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

  • Zunächst wurde der Kai auf dem Sockel verklebt, wiederum mit UHU-Bombenfest.

    Sodann wurde der Kai ausgestattet, u.a. mit dem Mäuerchen und den genannten Kleinteilen. Das Wachhäuschen erhielt noch einen Schlot für den Kanonenofen und einen alten Anker als Deko.

    Gealtert und verschmutzt wurde außerdem.


      


      



    Einiges fehlt noch, z.B. einige Laternen. Da bin ich mir über das Aussehen noch unsicher, zumal Fotos von alten WW2-Kai-Laternen ziemlich rar sind......


    Schaun mer mal, bis denne

    Tommi

    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

  • Das bildet einen Kai zum Beispiel in einem kleineren Hafen in der Normandie sehr gut nach. Auch die Wasserplatte (das Glas) ist nachahmenswert!

    Im Bau: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



    Aufwachen - es ist 5 vor 33...

  • Guten Abend ins Forum,


    leider bin ich mit meinen beiden quasi parallel laufenden Bauberichten durcheinander gekommen....ich arbeite dran !


    Helmut:

    Interessante Variante!


    Weiter gehts:


    Die Laternen habe ich zumindest etwas denjenigen auf dem HMV-Dock nachempfunden und aus 0,5mm-Rundprofilen von Evergreen gebaut.

    Der Laternenschirm und der Fuß ist aus Karton, der Leuchtkörper ist eine Stick-Perle.


    Zudem hab ich einen Rettungsring nebst Halterung, eine Leiter für den "Hinterausgang" und eine Gangway gebaut, alles scratch, genauso wie die Laternen.



    Und so siehts nun auf dem Kai aus, so langsam füllt sich die Infrastruktur:


      


      


      

    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

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  • Ich habe etliche Zeit zugebracht, Kulissenmaterial für das Diorama zu bauen:


      


    Das sind über 100 Bauteile:



    Und ab auf den Kai damit:


    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

  • Nun gings ans "Wasser":

    Zwischen der Kathedral-Glasplatte befindet sich naturgemäß ein kleiner Spalt. Den galt es zu schließen, und zwar mit glasklarem Window-Color.

    Das ist ein ziemlich viskoses Zeug. Damit nichts ausläuft, hab ich die Seiten zwischen Kai und Glasplatte mit Maskierband zugeklebt.

    Aufgetragen wird das Zeug mit einer Spritzenkanüle.


      



    Das zunächst milchige Zeugs trocknet völlig klar aus. Kurz bevor es trocken war, hab ich die Oberfläche mit einem Zahnstocher aufgerauht und unregelmäßig verteilt.

    Grund ist, dass ich den Übergang von "Wasser" zum Kai in Trockenmaltechnik weißen wollte, um etwas Gischt darzustellen.


      

    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

  • Nur, welches Weiß war zu verwenden.....

    Ich versuchte zwei Acryl-Versionen, nämlich ganz normalen, handelsüblichen Hochglanzlack und das Weiß von Revell-Aquacolor.



    Der Revell-Farbton fällt jedoch stets etwas gebrochen und warm aus, quasia mit einem Sepia-Stich. Und der würde noch verstärkt werden, wenn ich der einheitlichen Optik wegen klaren Hochglanzlack auftragen würde.

    Also nahm ich den stinknormalen weißen Hochglanzlack, mit kälterem Farbton.....



    Und so siehts aus der Nähe aus:


      



    Und wenn sich jemand fragen sollte, woher bei diesem ruhigen Wasser so eine Gischt herkommt.....Das Dio ist ja noch nicht fertig.....


    Morgen gehts an die Kai-Mannschaft.

    Bis denne


    Tommi

    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

  • Die Leuchten auf dem Kai gefallen mir besonders gut!

    Welchen Durchmesser haben die Stickperlen?

    Im Bau: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



    Aufwachen - es ist 5 vor 33...

  • Ein Diorama erzählt immer eine oderer mehrere Geschichten. Hier wird ein ganzes Geschichtenbuch gezeigt. Einfach wunderbar.

    Ulrich

                                                                                   Artikel 1 GG:

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt



  • :thumbsup: Gefällt mir sehr gut.


    Vor allem passt es zum Titel des Themas:


    Kriegsfischkutter 's Ausfahrt


    Der Kutter ist nämlich gerade unterwegs. ;)


    Ich freue mich auf seine Ankunft


    Gruß aus Hannover, Dirk

    Dreemol afsneeden und - jümmers noch to kort

  • Guten Abend ins Forum,


    erstmal allerbesten Dank an alle Jungs mit den dicken Daumen.... :thumbsup:


    Helmut B. :

    Danke Helmut, das sind reine Eigengewächse.

    Die als Glaskörper missbrauchten Stickperlen haben cal. 1x1,5mm .


    modellschiff :

    Danke Ulrich!

    Deswegen "erzähle" ich auch so gerne Dioramen.....


    Dirk H. :

    Danke Dirk!

    Die zwei Maate stb. holen auch gerade den letzten Rest Leine ein.


    Sodele, weiter im Text:


    Drei geschlagenen Tage befand ich mich in der "Personalproduktion".

    Soll heißen, die Kai-Besatzung war zu bauen.

    Ziemlich aufwändig das Ganze, da ich versuche, unterschiedliche Figurenpositionen darzustellen.

    Das bedeutet für die ursprünglichen Preiserlein, daß jede Menge Arme,

    Beine und Köpfe rollen müssen.....

    Jede Menschen-Figur besteht aus 4-8 Bauteilen. Mehr als 4 Männekes pro Tag schaffe ich nicht bei vernünftigem Zeitansatz.

    Aber seht selbst:


    Die Malocher, ohne die geht nix!

    Allesamt in kleidsamem, grauen Ensemble, nebst einigen Maurer-Dekolletées.....



    El Hafen-Commendante, stets hurtigen Schenkels unterwegs:



    Kleines dickes Uffz., verteilt gerne Anschisse:



    Die Wache, stramm grüßend, nebst K98:



    Der Fiffi von El Commendante, ein reiner deutscher Rassemischling:



    Und da isse nu:

    Voilà die "Schwatte Lola", der Liebling der Saison:



    Und die ganze Bande in meinem selbstgebauten Setzkasten, nebst einigen Bootshaken:


    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

  • Und frei nach dem Motto "Was fertig ist, darf auch an Bord", gingen die insgesamt 12 Figuren an Land auf ihre Positionen auf dem Kai.

    Zunächst einige Übersichten:


      


      

    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

  • Und einige Szenenaufnahmen:

    U.a. ist eine Laternenreparatur erforderlich. Die faule Socke auf der Mauer kassiert die verdiente dicke "Zigarre". Und etliche "Men at work", von denen einer die Schubkarre stehen lässt und dem auslaufenden Schiff winkt.



    Das Mittelteil des Kais, erneut "Men at work", einer trägt einen Bootshaken.



    Das Wachhäuschen, mit durchmarschierendem El Hafen-Commandante nebst Fiffi.


      


    Aber da war doch noch was....?

    Richtig, "unter der Laterne, vor dem (ziemlich mickrigen) großen Tor"....die Schwatte Lola....

    Die Marine unterstützt großzügig eben auch " alternative Geschäftszweige".....



    So, das war's auf dem Kai, diese Baustelle ist fertig.

    Morgen gehts an die "Piepel" an Bord des Kriegsfischkutters. Das werden auch rund 10 Mann sein, und dann muss das Dingen ja auch noch "ins Wasser".....


    es bleibt also viel zu tun, bis denne

    Tommi

    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

  • Na na, Tommi,

    wir wollen der Lola ja nichts Unmoralisches unterstellen...

    Das ist vielleicht die Mutter eines Besatzungsmitglieds, die zum Abschied winken möchte?


    Danke für die Maßangabe zu den Leuchten. Ich brauche davon noch eine ganze Anzahl für die GUSTLOFF und hadere noch mit der Größe...

    Im Bau: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



    Aufwachen - es ist 5 vor 33...

  • Hallo Tommi,

    vielen Dank für diese maritime Geschichte nebst der hervorragend gebauten Szenerie, einfach herrlich!

    Ich freue mich schon auf das vollständige Ensemble und bleib gespannt dran! :)

    Viele Grüße vom Rhein

    Matthias

  • @ Helmut,

    nun ja, die Lady in rot hätte als Familienangehörige vielleicht Zutritt zum militärischen Gelände gehabt, um sich zu verabschieden oder einen willkommensgruß zu entbieten. So aber steht sie an der Laterne vor der "Kaserne", vor dem Tor. Da kommen doch Erinnerungen an Hans Leip und Lale Andersen auf.

    Ulrich

                                                                                   Artikel 1 GG:

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt



  • Guten Abend ins Forum,


    Helmut B. :

    Aber nie nich....., die Szenerie hat ganz bestümmt einen völlig legalen Hintergrund..... :D

    Wenn der Hafen in der Normandie liegen sollte, könnte die Dame auch die französische Freundin eines Besatzungsmitgliedes sein.....und die hätte garantiert keinen Zutritt um militärischen Sicherheitsbereich bekommen.


    Donklödo :

    Ich freu mich, dass Dir das kleine Diorama gut gefällt.


    modellschiff :

    Das Lied brachte mich auf die Idee.....


    Weiter gehts mit der Personalplanung:

    Zunächst baute ich die Hälfte der eigentlichen Besatzung des Kutters, 12 Mann hoch:



    Irgendwie waren das aber zuviele Piepels für das kleine Schiffchen, somit wurden zwei Mann wieder an Land versetzt und nochmals umgebaut.



    Zudem baute ich einige "needful things", nämlich 2 Tauwuhlings aus 0,25mm-Morope, 2 einfache Taurollen aus 0,1mm-Kupferdraht, 3 Bootshaken, etwas "Müll" (was so im Hafen schonmal rumschwabbert) und 4 Kugel-Fender.

    Auf letztere bin ich besonders stolz. Das sind nämlich Abfall-Kügelchen von 1,5 mm cal., welche beim Drehen von Messing-Flakrohren enststehen. Mit etwas Weißmetalldraht und Farbe wurden Fender daraus. Daß es solche an Bord der KFK gab, weiß ich vom Wischmeyer-Referenzmodell.


    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

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  • Zunächst wurde die Kai-Szenerie vervollständigt:


    Marinesoldat grüßt Vorgesetzten:




    Marinesoldat, der wegen Zuspätkommens Reinigungsarbeiten aufgebrummt bekam, fischt Müll aus dem Hafenbecken (die Autoreifen waren mal LC-Rettungsringe) :


    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

  • Zunächst wurden die Fender, Taurollen und Bootshaken an Bord verstaut :


       


    Die nach außen durch die Klüsen verlaufenden Taue werden im Dio noch gestrafft werden.

    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

  • Und endlich durfte die Besatzung an Bord:


      


      



    Aus dieser Sicht ist alles in Butter au'fm Kutter.....

    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

  • Aber gehen wir doch mal näher ran :


    Die Brücke und das achtere Geschütz:



    Die Back und das vordere Geschütz:



    Die Schanz nebst dem Pausenmacher (erstmal eine rouken....außerhalb des Sichtbereiches der Brücke



    Und nochmals die Back, Sicht von vorn:



    Und morgen geht das Schiffchen ins "Wasser"...

    bis denne

    Tommi

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  • Guten Abend ins Forum,


    @ alle Liker:

    Besten Dank !


    Weiter im Text:

    Und nun kam der Akt, wenn der Oppa die Omma packt .....das Schiff kam ins "Wasser" :


       


    Geklebt wurde das Modell bodenplattenseitig mit 2K-Kleber UHU-Bombenfest.

    Modelliert (Bugwelle, Hecksee) wurde noch nix, das kommt gleich.


    PS:

    Mist, hab grad im Makro festgestellt, daß der Offizier mit dem Fernglas nicht in die Weite bb. , sondern nach stb. Richtung Kai linst......ich hab beim Einbau die Seiten verwechselt !

    Hmmmmmm, na, dann guckt er wahrscheinlich nach der "Lola", und das ist dann vielleicht auch keine "Lola", sondern doch seine ihn verabschiedende Verlobte (seit 7 Jahren) namens "Elfriede" (oder so)..... vielleicht.....

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    Edited 2 times, last by Klueni ().

  • Soooo, ich hatte noch was vergessen....kein Hafenkai ohne Möwen !

    Was tun in 1:250 ?

    Scratchbau war wieder angesagt.

    4 Bauteile braucht so ein Federviech, es besteht aus etwas Sekundenkleber, Papier, 0,3mm Polystyrol, Spachtel und Farbe....



    Außerdem hab ich gestern Abend noch die Wasserfläche mit Windowcolor eingesabbert.

    Wenn das Zeug fast gestockt und trocken ist, wird dem ursprünglich weich fließenden Material mit einem Zahnstocher etwas Contour verliehen.



    Für die Weiterbearbeitung musste das Teil aber erstmal wieder trocknen.

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    Edited once, last by Klueni ().

  • Und dannwar es soweit....


    Zunächst wurde die kräftige Hecksee, durch die auf Vollast laufende Schraube hervorgerufen, mit Modellspachtel modelliert.

    Auch die aufgrund noch geringer Fahrt nur kleine Bugwelle wurde auf gleiche Weise gefertigt.

    Sodann wurde die Wellenstruktur des aufgewühlten "Wassers" mit kalt-weißer Acryl-Farbe in Trockenmaltechnik hervorgehoben.

    und auch die sechs "Möwen" wurden platziert:



    Als das alles trocken war, wirkte die so behandelte Fläche etwas matt.

    Mit Hochglanz-Klarlack wurden die Bereiche gestrichen, sodass alles jetzt schön "nass" wirkt:


       


      


    Ein paar Aufnahmen aus anderen Winkeln:


      


      

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  • Und nu.....



    Deckel druff und tatsächlich FERTIG !!!


    Ein kleines Fazit:

    Die Bauzeit für dieses kleine Diorama betrug genau 21 Tage....und das ist für Klueni'sche Verhältnisse schon seeeehr rasant.

    Das Diorama ist komplett scratch gebaut, besteht aus 496 Bauteilen und hat 79 Baustunden gekostet.

    Zusammen mit dem Kutter kommt das kleine Ensemble demnach auf 1386 Bauteile und 195 Baustunden.


    Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Szenerien sind durchaus gewollt und nicht ganz zufällig entstanden....


    Spaß hat's gemacht, endlich mal wieder ein Diorama fertigzubekommen.

    Euch allen, die Ihr mich mit Euren vielen Beiträgen und noch mehr dicken Daumen begleitet habt, danke ich sehr, Ihr bereichert meinen Tag !!!

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    Edited once, last by Klueni ().

  • Aber Zement ma......fehlte da nicht noch was?

    Richtig......die ZAMMA in Oberhausen:


    Soooooo......Kriegsfischkutter's Ausfahrt ist zuende?

    Noch nicht ganz.....

    Mein kleines "Westentaschen-Diorama" war am Wochenende 14./15. Januar unterwegs auf der ZAMMA Oberhausen und nahm am dortigen Leistungswettbewerb teil.

    Und....was soll ich sagen.....das bei Weitem kleinste Schiffsmodell des Wettbewerbs war nicht ganz unerfolgreich !


      


    Zugegeben, der Pokal ist um ein Vielfaches größer als das bewertete Objekt..... was aber meiner Freude keinen Abbruch tat !!!

    Die war nämlich noch größer als dieser Pokal !!!


    bis denne

    Tommi


    PS:

    Das "Westentaschen-Diorama" darf jetzt auch ins Wohnzimmer....der Pokal allerdings nicht.....versteh ich gar nicht..... :D

    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

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  • Klueni

    Changed the title of the thread from “Kriegsfischkutter 's Ausfahrt” to “Kriegsfischkutter 's Ausfahrt --- Fertig ---”.
  • ein sagenhaftes Diorama. Da kannste stolz darauf sein wie Bolle. Den Pokal haste zurecht gekommen.

    Herzlichen Gruß und vielen Dank für den Bericht.

    Peter

    Papier ist geduldig, ich werde es auch noch lernen

    Nein ,nein, ich bin nicht stur. Nur Meinungsstabil!

  • Herzlichen Glückwunsch zu diesem fantastischem Diorama, Hut ab.

    Ulrich

                                                                                   Artikel 1 GG:

    Die Würde des Menschen ist unantastbar.

    Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt



  • Moiiiiin,


    petespi9 und modellschiff und @alle Liker:


    Jungs, ich freu mich bannig, dass der kleine KFK nebst Umgebung so gut bei Euch angekommen ist und bedanke mich herzlich für Euren sehr angenehmen Support!!! :thumbsup:

    Bis die Tage


    Tommi

    Papier ist geduldig - und ich auch....jedenfalls meistens :thumbup:

  • Hallo Tommi!

    Dein kleines Diorama ist ganz, ganz großes Kino! Respekt zu dieser tollen Leistung!

    Mit besten Grüßen aus Hagen

    Christoph



    "Der Mensch ist nur da in der vollen Bedeutung des Wortes Mensch wo er spielt und er spielt nur da, wo er Mensch ist."
    Friederich Schiller