Feuerwehrgerätefahrzeug TATRA T815 TA 26

  • Moin Andi!

    Zur Vermeidung unerfreulich vielen Lobs sag´ich denn mal: $%!!&%# !!! Du wirst Dir Deinen Teil denken... :D :D :D

    Ein paar nähere Schilderungen, wie Dir diese Räder gelungen sind, würden mich aber auch (sehr!!!) interessieren, ich schulde noch einer gesamten Feuerwehr einen Unimog in 1:33 und hänge seit Wochen an den Rädern fest und komme da nicht weiter...

    "Ich glaube nicht, dass der Shitstorm die Weiterentwicklung der Demokratie ist." (Wolfgang Schäuble)

    Wer "Remigration" wählt, wird "Endlösung" ernten.

    Die Würde des Menschen ist unantastbar. (Artikel 1 Grundgesetz)

  • Hallo Helmut


    Wenn ich da sitzen würde, wo du gerade bist, würde ich auch nur geniessen, und zwar jede Minute!


    Andi

    Für unser Ego und unser Vergnügen opfern wir alles - solange es den Anderen gehört.

  • ...

    von Peter, der in wochenlangen Versuchen den Prozess so optimiert hat, dass er am Schluss die Flanken sogar aus einem vollen Ring ohne Schlitz formen konnte,

    Moin zusammen,


    Peter, kannst du davon nicht mal ein Tutorial machen.

    Ich denke das wird mehrere Interessieren.


    Gruß aus Bremen

    Stephan


    P.S.

    Mann soll das klasse zusammengebaute Modell ja nicht mehr loben. :(

  • Die Luft ist draussen...


    ...nicht bei mir, sondern bei den Rädern habe ich die 1.5 Bar abgelassen, die Chris erwähnt hat :D.


    In Absprache mit Robert und Peter werden wir euch im Detail erklären, wie die Räder entstanden sind. Gebt uns einfach noch etwas Zeit.


    Andi

    Für unser Ego und unser Vergnügen opfern wir alles - solange es den Anderen gehört.

  • Hier also der versprochene Beschrieb des Vorgehens für die Räder:


    Im Bogen sehen die zu verarbeitenden Teile so aus:



    (Sorry für die schlechte Qualität, aber bei Ripper Works gehen Teile und Skizzen bis in die Bundfalte.)


      


    Achtung: bei allen Tatras von Ripper Works, die ich bis jetzt gesehen habe, sind die Räder völlig verschieden (Durchmesser, Wölbung der Flanke, Profil). Die folgenden Ausführungen gelten für mein Modell, funktionieren aber sinngemäss für alle Räder.


    Die Teile der Felge (49a und 49b) habe ich aus dem Bogen genomen, da sie problemlos sind. Grundsätzlich ebenso die Profilscheiben 49c (auf 1 mm Finnpappe verstärkt), wobei ich hier Feinanpassungen gemacht habe, damit die Felge sauber passt (ausschneiden, testen, anpassen, etc.).


    Die Laufflächen 49d, die Flanken 49e und die Profile 49f habe ich aus schwarzem Tonpapier (49d und 49e) und Tonkarton (49f) gelasert, denn von den Flanken braucht es einerseits viele, bis man den Prozess im Griff hat und bis die Abmessungen passen und andererseits hat Peter den Prozess so optimiert, dass man mit geschlossenen Ringen arbeiten kann, also keine Radialnaht hat. Und schliesslich sollen alle von aussen sichtbaren Teile genau die gleiche Farbe haben.


    Robert (maxhelene) hat die Form aus dem 3D-Drucker geliefert. Die Masse (Innen- und Aussendurchmesser sowie Tiefe) können aus den Teilen im Bogen entnommen bzw. berechnet werden.


    Der Umformungsprozess (Beitrag von Peter):

    Werkzeug:

    - 3-teilige Form

    - Kugelpunze

    - Klammern


    ?thumbnail=1  ?thumbnail=1


    1. Die ausgeschnittenen Flankenscheiben auf die Negativseite der Form legen und mittels Kugelpunze vorsichtig, in mehreren Schritten in die Form

    einarbeiten.

    2. Flankenscheibe gut durchfeuchten und nochmals an die Form anpassen.

    Auf genaue Zentrierung achten. keine Reibung, sonst franst das feuchte Papier aus.

    3. Zentrierung einsetzen und Positivseite der Form aufschieben

    4. sanften :D Druck ausüben bis die Flanke in der Form absolut durchgetrocknet ist (ca. 24 Std je Flanke)

    Herausforderung:

    Durch Tests und "Probepressungen" gilt es, den geeigneten Durchmesser des Rohlings zu ermitteln, so - dass er (nach dem Umformen) genau in die Form passt - sonst gibt es platte Überstände an der Außenseite.


    Der Zusammenbau der Lauffläche, der Profilscheiben und der Felge ist trivial. Wenn alles gut getrocknet war, habe ich die Profilscheiben am Rand mit Weissleim bestrichen und die Flanken aufgeklebt. Der Weissleim weicht die Ränder der Flanke leicht auf und sorgt so für sauberen Anschluss. Ev. austretenden Leim kann man leicht entfernen und erhält keine glänzenden Stellen.


    Die Profile der Laufflächen habe ich wie erwähnt aus Tonkarton (300g/m2) gelasert. Die Binnenzeichnung habe ich graviert. Zuerst dachte ich, dass ich die kleinen Laschen auf den Flanken einfach so herunterbiegen kann, damit dort keine Ecke entsteht, was sich aber nicht bewährt hat. Daher habe ich bei den roten Strichen (und natürlich allen anderen Laschen) ebenfalls eine Linie graviert.


      


    Beim Aufkleben habe ich zuerst nur den mittleren Steg mit Weissleim auf die Lauffläche geklebt. Dann habe ich die Laschen mit wenig Weissleim versehen und einzeln auf den Flanken befestigt. Das Zwischenstück zwischen Mittelsteg und Lasche muss nicht besonders befestigt werden, wenn man die Laschen sauber verklebt, was die Gefahr von sichtbaren Klebeflecken deutlich reduziert.


    Das war es schon. Nochmals herzlichen Dank an meine Mitstreiter, ohne die alles nicht möglich gewesen wäre (aber wozu hat man ein Forum und Freunde :D).


    Andi

    Für unser Ego und unser Vergnügen opfern wir alles - solange es den Anderen gehört.

  • Hallo Andi,

    Das ist ein enormer Aufwand an technischen Voraussetzungen. Damit erlangst du diese super Ergebnisse. Diese erreiche ich nicht. Ich möchte aber trotzdem mal eine Variante zeigen, die mit weitaus weniger Aufwand möglich ist. Sozusagen freihändisch. Dafür bereite ich mal einen extra Beitrag aus.

    Beste Grüße Eddi

  • Als letzte grosse Gruppe ist der Wagenkasten zu bauen. Ich habe alle Türen geöffnet und die Fenster verglast, diesmal mit genügend grossen Folienstücken, ohne dass man einen Auftrag sieht. Nach Bauanleitung sollten zuerst die vier Wände verbunden und dann der Boden eingefügt werden. Dann muss man aber alle Innereien von oben montieren. Das erscheint mir unpraktisch und die waagrechte Ausrichtung, z.B. der Tablare, dürfte schwierig sein. Daher habe ich eine Seitenwand nicht befestigt und entscheide am Schluss, ob das so bleibt oder ob sie dann fix verklebt wird.


    Besondere Probleme gab es keine. Die Türen sind zwar fertig beschlagen, kommen aber erst ganz am Schluss an ihren Platz, da die Scharniere - milde gesagt - sehr schwächlich sind.


      


      



    Andi

    Für unser Ego und unser Vergnügen opfern wir alles - solange es den Anderen gehört.

  • Nun kann der Innenausbau beginnen.


    Zuerst wurden die Masten der Beleuchtungsanlage gesetzt:



    Dann wurde der eine ummantelt, ebenso wie die Nische für die Autogenschweissanlage. Es folgten zwei Werkzeugschränke und als I-Tüpfli darauf ein Schraubstock und eine Schleifmaschine (ich hoffe, das macht mich nicht zum Tüpflischisser ;)).


      


    Mit zwei Regalbrettern zur Aufbewahrung der Kettensäge und der Trennscheibe ist diese Ecke vollständig.



    Besonderheiten oder gar Schwierigkeiten gab es keine.


    Andi

    Für unser Ego und unser Vergnügen opfern wir alles - solange es den Anderen gehört.

  • und eine Schleifmaschine

    Welche Körnung??? :D

    "Ich glaube nicht, dass der Shitstorm die Weiterentwicklung der Demokratie ist." (Wolfgang Schäuble)

    Wer "Remigration" wählt, wird "Endlösung" ernten.

    Die Würde des Menschen ist unantastbar. (Artikel 1 Grundgesetz)

  • Der Innenausbau geht weiter mit den Regalen auf der linken Seite. Die Teile dazu:



    Bei den Stützen mit den Lochreihen habe ich reflexartig an lasergeschnittene Teile gedacht. Das ist für den Laser kein Problem, aber ich habe Karton mit der richtigen Grautönung nicht an Lager und zu meinem Erstaunen sehen die schwarzen kleinen Rechtecke der Originalteile genauso gut aus wie die Löcher des Lasers. Also blieb es bei den Originalen.


    Nach einigem Überlegen über die Vorghehensweise habe ich mich entschieden, das Regal von links unten nach rechts oben zu montieren. Eine Montage off-line schien mir zu wackelig, und so kann ich als Rechtshänder am besten die neuen Teile platzieren.


      


    Parallel zum Aufbau des Regals wird es mit den - glücklicherweise bereits gebauten - Betriebsmittel aufgefüllt. Für die Platzierung halte ich mich an die Bauanleitung.


      


      


    Das Schwierigste waren die Schubladen. Die beidseitigen Schienen sollten genau zwischen die Stützen passen, was bei mir nicht der Fall war. Ich habe sie etwas zurückversetzt und hinten an den Stützen angebracht, was aber nicht völlig befriedigend ist.


    Und so sieht die fertige linke Seite aus:


      


    Wie man hier alles sauber einbringen soll, wenn die rechte Seitenwand gemäss Bauanleitung bereits befestigt ist, ist mir schleierhaft.


    Andi

    Für unser Ego und unser Vergnügen opfern wir alles - solange es den Anderen gehört.

  • Servus Andi,


    wenn du jetzt noch Schraubenschlüssel und Ölkännchen hinzufügst, geb ich den Kartonmodellbau auf. :thumbsup: Aller erste Klasse.


    Du hast Post. :D

    .


    Servus aus Wien


    Robert


    "Wer bremst, verliert!"


    Crawler: 133/499

  • Hallo Andi,


    klasse gebaut.


    Ich musste direkt mal das halbfertige, eingestaubte Ripper-AV15 Kranfahrzeug ausbuddeln. Viele Bauteile sind so gut wie identisch mit deinem FW-Fahrzeug. Die Wölbungen von den Reifenseiten habe ich trocken in der Handfläche / Gummiunterlage mit einem kugelförmigen Werkzeug eingearbeitet. Von diesem Fahrzeug hatte ich keinen Baubericht erstellt. Wenn ich dene Bilder hier so sehe, animiert mich es, dieses Modell endlich mal fertig zu bauen aber erst wird der Kranpanzer fertiggestellt.


    Noch ein paar Fotos nach dem rauskramen:


  • Sehr beeindruckend 👍

    Viele Grüße


    „Wenn irgendwer auf meiner Beerdigung ein langes Gesicht zieht rede ich nie wieder mit ihm.“


    Zitat Stanley Laurel

  • Danke, Kollegen und Kolleginnen, für das Lob und die Daumen.


    Nach einem 1m-Sturz der Kabine und des Chassis am letzten Wochenende stand das Schicksal des Modells kurz in der Schwebe. Unterdessen sind die Schäden repariert und es geht weiter. Die Innenausrüstung auf der rechten Seite ist fertig. Einige Gerätschaften musste ich direkt auf den Boden kleben, aber mit der nötigen Vorsicht kann ich die Seitenwand immer noch an ihren Platz bringen, wo sie erstaunlich fest sitzt. Entsprechend ist immer noch offen, ob ich sie entfernbar belasse oder fix einbaue.


      


      


      


    Andi

    Für unser Ego und unser Vergnügen opfern wir alles - solange es den Anderen gehört.

  • ......... aber mit der nötigen Vorsicht kann ich die Seitenwand immer noch an ihren Platz bringen, wo sie erstaunlich fest sitzt. Entsprechend ist immer noch offen, ob ich sie entfernbar belasse oder fix einbaue.

    Servus Andi,

    es freut mich, dass sich der Schaden beheben ließ. Ich würde, wenn es das Dach und deren Aufbauten zulassen, die Seitenwand mit Magneten versehen. Dann kann man zu Schauzwecken die Seitenwand entfernen und immer das Innenleben besichtigen.

    .


    Servus aus Wien


    Robert


    "Wer bremst, verliert!"


    Crawler: 133/499

  • argh, Sturz aus 1 m Höhe. Das war zumindest bei mir mal das Ende des EGV.


    Deine Umsetzung ist einfach wunderschön, bin auf das Endergebnis gespannt.


    Liebe Grüße

    Robi

    Jean Luc Picard ( USS Enterprise): Die Summe der Intelligenz auf dem Planeten bleibt immer gleich, nur die Bevölkerung wächst.


    Andere haben Flugzeugträger, wir haben die Gorch Fock.


    I´m a Billiever, #17, Go Buffalo

  • Hallo Andi,

    schön, dass die Reparatur gelungen ist - wäre sehr sehr schade gewesen.

    Ich weiß, Du hast nicht gefragt, ....aber wenn ich mir das Teil so ansehe - ich würde nur das Dach abnehmbar machen. Die Bilder zeigen doch auch so schön die Details - das wird beim Betrachten des realen Modells nicht anders sein.

    Ich fürchte, die abgenommene Seitenwand wird durch das Handling bei Vorführungen nicht besser - Abstürze sind dann u.U. nicht zu vermeiden.
    Du weißt ja - viele Betrachter haben die Augen in den Fingerspitzen.

    Und bei geöffneter Hecktür und abgenommenem Dach fehlt bei dann noch abgenommener Seitenwand sicher auch Stabilität für das rechte Türlager.

    Aber du wirst es schon meistern - da bin ich sicher

    Viel Spaß weiterhin mit dem Model

    Peter

  • Danke, Kollegen, für Lob und Ratschläge. Grundsätzlich kommen für mich vier Varianten in Frage:

    - Seite und Dach fix, Einblick nur durch Fenster und Türen

    - Dach abnehmbar, Einblick von oben

    - Seite abnehmbar, Einblick von der Seite

    - Dach und Seite abnehmbar, bester Einblick

    Entscheiden werde ich, wenn das Dach bereit ist.


    Bei abnehmbaren Teilen werde ich diese auf jeden Fall arretierbar machen. Und da ich einige Jahre Magnete produziert habe, lag diese Lösung natürlich nahe. Entsprechend sind die Magnete schon im Haus:



    1x1 mm, zylindrisch, axial magnetisiert.


    Inzwischen sind aber die Gasflaschen für die Autogenschweissanlage fertig geworden, inkl. eines Mechanismus zum schnellen Wechsel der Flaschen, den ich aber nicht durchschaut habe.


      


    Seltsam ist, dass die dicken Halterungen keine Verblendung auf den Seiten haben, aber mit der grauen Farbe ist es ok.


    Andi

    Für unser Ego und unser Vergnügen opfern wir alles - solange es den Anderen gehört.

  • Wirklich beeindruckend schön gebaut, Andi!

    Und nebenbei staune ich, dass es so kleine Magnete gibt…

    Im Bau: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



    Aufwachen - es ist 5 vor 33...

  • Die Magnete kommen frühestens zum Einsatz, wenn ich das Dach gebaut habe. Zuvor musste ich aber noch den Wunsch von Robert erfüllen:


      


    Ein - kleines - Ölkännchen (schliesslich soll die Feuerwehr das Feuer löschen und nicht Öl reingiessen) und ein vollständiger Satz Gabelschlüssel von 13/15 bis 30/32.


    Andi

    Für unser Ego und unser Vergnügen opfern wir alles - solange es den Anderen gehört.

  • alea jacta est


    Ich habe die Seitenwand fest montiert. Wie Peter prophezeit hat, war es sonst zu wacklig. Zudem habe ich den dünnen Steg oberhalb der Hintertüre mit Sekundenkleber gestärkt. (Ja, ihr staunt zu recht. Bis vor Kurzem hätte ich auch nie gedacht, dass ich mit Sekundenkleber jemals etwas fertig bringe.)


      


    Das Dach bleibt vorläufig entfernbar, da man durch die Türen nicht so viel sieht und die Schnittstelle zum Rest recht einfach ist, im Gegensatz zur Seitenwand. Kleiner Nachteil ist, dass die Kanten rund um das Dach nicht perfekt schliessen, aber das nehme ich mal in Kauf. Die Option, alles später definitiv zu verkleben, bleibt ja.


      


    Im Übrigen sind alle verbleibenden Teile vormontiert und können jetzt, wo der Entscheid bezüglich Seitenwand gefallen ist, angebracht werden. Das wird einige Zeit brauchen, da viel Mechanik dabei ist.


    Andi

    Für unser Ego und unser Vergnügen opfern wir alles - solange es den Anderen gehört.

  • Danke, Tilman, und euch allen, die ihre Daumen erhoben haben.


    Als zweitletzte Bauphase wurde der Unterboden ergänzt. Mit Schrecken habe ich als Erstes festgestellt, dass ich ganz am Anfang des Baus die Löcher für die Befestigung der Schutzbleche viel zu klein gebohrt habe.



    Wahrscheinlich war damals die Idee, diese am Schluss auf die richtige Grösse auszuweiten, was aber bei den gefüllten und jetzt schlecht zu haltenden Trägern eine Illusion ist. Meine Lösung war, die Halterungen zweizuteilen und die beiden Teile aussen und innen an den Trägern zu befestigen. Da die Schutzbleche noch anderweitig gehalten werden, ist die Stabilität geährleistet.


    Dann kam der Wagenkasten auf das Chassis...



    ...und die Schutzbleche sowie diverse Kästen etc, wurden aufgehängt.


      


    Schpritzschutz (da hat sich offenbar Schweizerdeutsch in mein sonst sooo perfektes Deutsch geschmuggelt :D), Nummerschild etc. und die Steuerung für die Laderampe...


      


    Nicht zuletzt die Leiter für die Seitentür (ja, sie ist im Bild noch schief, aber unterdessen gerade gerückt) und zwei Schutzbleche mit Aufbauten vorn...


      


    Bereit zum Endspurt!

    Andi

    Für unser Ego und unser Vergnügen opfern wir alles - solange es den Anderen gehört.

  • ........Schpritzschutz (da hat sich offenbar Schweizerdeutsch in mein sonst sooo perfektes Deutsch geschmuggelt :D).............

    Sehr beeindruckend - der Schpritzschutz........ und außerdem phonetisch und lautmalerisch viel überzeugender!

    Da kann es jetzt richtig schpritzen!


    Viele Grüße, Michael

  • Und wieder vielen Dank! Lob sogar von einem Franzosen :rolleyes:.


    Die letzte Baugruppe war die Laderampe. Auch diese ist so konstruiert, dass man sie bewegen kann. Aber für die Dimension der Teile, die wirkenden Kräfte und meine handwerklichen Fähigkeiten ist das auf der falschen Seite der Grenze. Ich habe schon bis zur Fertigstellung mehr repariert als gebaut.


    Es handelt sich um diese Teile:



    Zuerst wird die eigentliche Rampe mit den Zylindern für das Heben und Senken montiert:



    dann der Balken, welcher alles am Chassis befestigt:



    Hier musste ich bei sämtlichen Teilen, die um den Balken greifen, die Ausschnitte vergrössern.


    Nach dem Zusammenbau sieht die fertige Rampe so aus:


      


    Angebaut am Chassis (und die übrigen Türen sind auch schon dran):


      


    Geniesst den Anblick der geschlossenen Rampe! Es ist das erste und letzte Mal, dass ihr sie so seht, nur als Beweis, dass man sie bewegen kann.


    Ab sofort wird sie nur noch so aussehen:



    Andi

    Für unser Ego und unser Vergnügen opfern wir alles - solange es den Anderen gehört.

  • Auf jeden Fall mit geöffneter Rampe, Andi!

    Der Inhalt des Aufbaus ist es auf jeden Fall wert!

    Im Bau: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



    Aufwachen - es ist 5 vor 33...

  • Danke euch!


    Der Schlussspurt bestand daraus, die Kabine zu befestigen und die Beleuchtungsmasten fertigzustellen.


      


    Falls man die Kabine schwenkbar macht, damit man später auch den Motor sieht, sollte man sie unbedingt erst am Schluss anbauen. Ich habe das früher gemacht, und beim ersten Manipulieren des Chassis ist sie nach vorne gekippt und hat sich losgerissen.


    Und damit ist das Gerätefahrzeug nach ungewohnt langer Bauzeit doch noch fetig geworden.


      


      


    Ich bedanke mich für eure Begleitung und die head ups, da wo ich sie nötig hatte.


    Andi

    Für unser Ego und unser Vergnügen opfern wir alles - solange es den Anderen gehört.

  • Phantastisch, ich gratuliere zur erfolgreichen Fertigstellung!!

    Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind (Albert Einstein)

    N.K.


    Derzeit im Bau: IJN Nagato 1:200 von Dom Bumagi, HMCS Waskesiu Card Fleet 1:200, MiG 21MF Answer-Angraf 1:33
    Fertig: Mellum, Indianapolis,TAKAO Digital Navy 1:250,Korvette Agassiz 1:250, NJL TOGO CFM 1:250 .
    Petrojarl Cidade de Rio das Ostras JSC skaliert auf 1:250
    Hellcat, Halinski

  • Hallo Andi,

    das ist in meinen Augen Kartonmodellbau in Vollendung, Wahnsinn!

    Respekt auch, dass du es wider alle Zweifel durchgezogen hast!

    Ich freu mich drauf, wenn ich dann das Ensemble aus Peters und deinen Modellen hoffentlich in Mannheim sehe.

    Das könnte überaus episch werden! :thumbsup:

    Vielen Dank fürs zeigen!

    Viele Grüße vom Rhein!

    Matthias