Meine Modellschau

  • Etwas später wollte ich zumindest ein Schiff schwimmfähig machen machen. Dazu nahm ich den Zerstörer und ein anderes Modell. Ich baute am Zerstörer ein Unterwasserschiff an und einen Elektromotor samt einer Schraube ein. Die Aufbauten ließen sich entfernen. Von der Motorisierung eines Schiffsmodell hatte ich keine Ahnung. Aber es schwam und fuhr auch auf einem Stausee.

    Das Ruder hatte ich eingestellt, dass das Modell immer schön im Kreise um mich herum fuhr. Durch den Widerstand des Wasser brauchte ich kein Getriebe, um den schnelldrehenden Motor herunterzubringen.



    Es war mein erstes Modell mit Unterwasserschiff.

    Später habe ich keine Kartonmodelle mehr motorisiert. Motorisierung und Elektrik dazu waren nicht mein Ding.

  • Dieses Modell habe ich mithilfe von Millimeterpapier für Kinder konstruiert. Für diese war es immer die Tititanic. Die vierSchornstein sind das Erkennungszeichen.

    Die alte Angelburg

  • Da geht mir ja richtig das Herz auf! :) Eine wunderschöne Gallerie zeigst Du, :thumbsup: mit einer Reise in die Vergangenheit, die auch heute noch schön ist! :thumbsup:

    Mit besten Grüßen aus Hagen

    Christoph



    "Der Mensch ist nur da in der vollen Bedeutung des Wortes Mensch wo er spielt und er spielt nur da, wo er Mensch ist."
    Friederich Schiller

  • Nachdem nun hier meine Oldies sich präsentiert haben kommen die 500er vor die Linse. Beim Fotografieren stellte ich fest, dass bei den 500er bei mir drei Verlage infrage kommen: einmal Lehrmittelinstitut/Möwe. dann Junge Welt Berlin(Ost) und Deutsches Schifffahrtsmuseum.

    Das DSM brachte vor Jahren die Kaiserschleuse als 500er Modell heraus. Das soll als Kulisse für die Kleinen dienen.

    Zuerst kommen die wilhelmshavener Schiffchen.

    Hinten links ein Lotsenboot.

    In der Schleuse die Wappen von Ham,burg, danach die Bunte Kuh. Es folgt ein Tanker, der als Modell für den BM Tanker Eifelt diente und zum Schluss ein finnischer Eisbrecher.

    Nach rechts fuhren aus der Schleuse ein zweiter Lotse und ein Hecktrawler.



    Keinen Regel ohne Ausnahme. Die Fähre stammt vom DSM.


  • Die Schleusenanlage entstand in der Hochzeit der Kartonmodellbauaktivitäten des DSM. Mit dem Ausscheiden von Dr. Stölting legte man in Bremerhaven keinen Wert mehr auf die Sparte Kartonmodellbau von Schiffen. Schade.

  • Jetzt kommen die 500er Modelle von Junge Welt. Da gab es eine Sammelmappe mit vielen kleinen Modellen.

    Das Fahrgastschiff ist die Fritz Hecker, genannt nach einem Sozialrevolutionäner im Südwestendeutschland 1848/49. Das kleine schwarze Schiffchen stellt die Vorwärts dar. Ein Dampfer von 1905, mit dem die damalige DDR den Schiffahrtsbetrieb nach dem Krieg wieder aufnahm.

  • Mein Hauptmaßstab bei Schiffsmodellen liegt bei 1:250. Aber im Laufe der Jahrzehnte haben sich bei mir auch eine Reihe von Modellen mit anderen Maßstäben eingefunden. Das hängt auch damit zusammen, dass es in den 70er Jahren kaum noch neue 1:250er aus Wilhelmshaven gab, ich aber weiterhin Kartonmodelle bauen wollte. Also kamen andere Verlage zum Zuge, ebenso wie Plastikanbieter oder Holzbaukästen.


    Hier ein Modell, das ich hintereinader zweimal baute, einmal in der Version " So wie vom Bogen" und dann eine gesuperte Version.

    Der Schlepper Stier vom DSM.Hier die einfache Version.


  • Hier ein Modell, das ich hintereinader zweimal baute, einmal in der Version " So wie vom Bogen" und dann eine gesuperte Version.

    Der Schlepper Stier vom DSM.Hier die einfache Version.

    Du meinst den Schlepper SEEFALKE.

    Im Bau: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250

    Zwischendurch aktuell: Seenotkreuzer der RNLI "IVAN ELLEN", 1:250


  • Mit diesem Boot fing der Kartonmodell Abteilung Schifffahrt bei Schreiber wohl an. Die Oririganlvorlage stammt aus des 70 Jahren des 19. Jahrhundert. Das Schiff zeigt den Übergang vom Segel zum Dampfschiff.


    Es ist nicht maßstäblich konstruiert. Mit den damaligen Klebstoffen und Arbeitstechniken dürfte das Modell etwas für den Herrn Papa oder den großen Bruder gewesen sein,nicht für Kinderhände.

  • Hier die Kronprinzessin Cecilie aus einem freien Download. Der Downloadsoll in 1:250 gehalten sein. Aber bei den alten Modellvorlagen galt die Maßstäblichkeit nicht so viel. Das Schreiberoriginal wurde mit 1:200 angegeben.


    Der Download des Originalbogens wurde über den Arbeitskreis historischer Kartonbau angeboten.




  • Das Modell wurde als Baunummer 346-351 im Original im Maßstab 1:140 1915 von Bruno Holz konstruiert und verkleinert über den Arbeitskreis zur Geschichte des Kartonbaus wieder veröffentlicht.



  • Dieses Modell stellt das Panzerschiff Kaiser Wilhelm II dar. Es kam bei Schreiber 1931 auf dem Markt.

    Die oben gezeigte Emden sollte schon einigermaßen naturgetreu gezeigt werden. Bei der Wilhelm II sollen Größe und Macht dargestellt werden und nicht eine genau Replik des Vorbildes. Deswegen wirkt das Modell so gedrungen.

    Den aktuellen Bogen habe ich über einen Hinweis hier im Forum heruntergeladen.

  • Vergangen und vorbei.



    Das linke U-Boot U 9 stammt ebenfalls als Modell aus dem Hause Schreiber. sollte 44cm lang sein und 7cm breit.

    Für den Download wurde es auf 23,5 cm/ 3,5 cm verkleinert.

    Das rechte Modell stellt ebenfalls U9 dar. Auch von Schreiber und auch aus dem Jahre 1915. Welch ein Unterschied innerhalb eines Jahres.


  • V 190, ein Torpedoboot der Stettiner Vulkanwerft, deshalb das V. Boote von Blohm & V0ss trugen vor der Nummer ein B.

    Das Modell stammt auch von Schreiber.



    Genau beschrieben wird es in : Geschichte des Kartonmodellbaus, AGK , Heft 6 . Da gab es auch den Bogen dazu.


  • Die Neu Ruppiner Bilderbogen sind vielen Modellbuaern, wegen Häuser und Puppenbögen bekannt.

    Der Arbeitskreis zur Geschichte des Kartonbau hat einen Modellbogen der Europa vom 1930 auf etwa 1:554 skaliert.