Autotransporter Elbe Highway; 1:250 JSC

  • Moin, moin Manfred,


    sicherlich.....der Bug ist nicht perfekt geworden, aber ich weiß nicht, ob ich den so gut hinbekommen hätte, denn der hat es wirklich in sich.


    Gruß

    HaJo


    PS.: Nach der Bergung der BALTIC ACE hätte man bestimmt sehr günstig einen Neuwagen abstauben können......gekauft wie gesehen :D !

    Exercitatio artem parat!

  • Und ich dachte gleich an ein Diorama mit den "gequetschten" Autos. Nicht das ich es entwickeln könnte ;(


    @ Manfred: Das ist ein spannendes Modell. Offensichtlich i jeder Beziehung. Ich drücke Dir die Daumen für weiteres Gelingen. Das Ergebnis ist jedenfalls klasse.


    Gruß aus Hannover, Dirk

    Dreemol afsneeden und - jümmers noch to kort

  • Die Ausstattungsphase geht gleich mit Ergänzungen weiter. Bei der Teilegruppe 61/62 (Steuerbord vor dem Schornstein) steht ein Kran auf dem Dach. Der braucht natürlich ein vernünftiges Fundament, welches im Bopgen nicht vorhanden ist. Auf der Wand von Teil 61 ist es allerdings durch zwei Linien zwischen den Lüftungsgittern und den beiden Türen hinten markiert. Da der Kran mittig auf der Wand von Teil 61 steht, bekommt er als Unterstützung noch den im Original vorhandenen, sichtbaren 180grad Teil des Kranfundamentes aufgesetzt. Die andere Hälfte des zylindrischen Fundamentes befände sich innerhalb des Aufbaues.

    Nächste Ergänzung/Erweiterung: Die Lüfterarkaden sind nur aufgedruckt. Das ist mir zu einfach und baue das plastisch. Die Lüfter werden angedeutet, die Kästchen, in denen die Lüfter stehen, werden geöffnet. Auch die aufgedruckten Lüfteroberseiten gestalte ich plastisch. Insgesamt sind 31 Lüfter zu ergänzen. Auf dem Deck ergibt sich dann dieses Bild:

    Der Aufbau mit den Mannschaftsräumen ist ein ziemlich langes, wabbeliges Teil. Um das Dach zu stützen habe ich ein paar Querrippen ergänzt. Die Stützen unter den Brückennocks sind nur aus einfachem Karton. Die trenne ich ab, verstärke sie mit 0,5mm Karton und setze sie später unter.

    Beim Bauen des Aufbaues kommen wieder die durch das Aufskalieren vergrösserten Maßtoleranzen deutlich hervor. Am Ende des Aufbaues hat die Querwand einen Überstand von einem knappen Millimeter. Da ich damit schon gerechnet habe, blieb sie beim Aufkleben des Decks lose, sodaß ich sie von den Seiten abtrennen, entsprechend zum Bug versetzt wieder einbauen und die Seitenwände um den Überstand verkürzen konnte.


    Soweit für heute.

    Gruß

    Manfred

  • Aus Freude über den sichtbaren Baufortschritt habe ich beherzt (Oder besser: In einem Anfall geistiger Umnachtung) die Brücke fertiggestellt. Einige Zeit danach fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren: Den hinteren Teil der Brücke habe ich falsch herum aufgeklebt. :cursing: :cursing: :cursing: :cursing: :evil:


    Nach etwas Luftholen über die Enttäuschung blieb nur der Griff zum Skalpell und einen Reparaturversuch starten. Operation gelungen, der Bau geht weiter! Das nächste, recht kritische Teil ist der Schornstein. Aber mit ein bißchen Ausdauer geht es doch ganz gut. Die Zierstützen habe ich nach der Vorlage aus 1mm starkem Karton gebaut. Aus Draht und selbst Zusammenbauen war mir das zu kritisch. Auch beim Schornstein habe ich eine nur aufgedruckte Öffnung plastisch gebaut. Montiert bekommt das Schiff endlich sein charakteristisches Aussehen. Auch der Laubengang hat schon seinen Platz gefunden. Das Lustige ist ja, das Modell enthält auch einen Basketballständer für das Wetterdeck. Es fehlt nur die Abwurfmarkierung. Ich muß noch ein #MeToo-Ereignis provozieren, um durch Klauen eines Nylonstrumpfes an das nötige Netz heranzukommen. :rolleyes:

  • Aber so eine schicke Fußbodenbeleuchtung hatte doch auch was....... ^^. Aber manchmal schleichen sich solche Fehler einfach ein und man fragt sich hinterher, wie das überhaupt passieren konnte........aber immer wieder......gelegentlich. Ich sehe auch diese Dinge immer als Herausforderung....


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin Manfred,


    Dein Modell wird richtig stark. Ich schwanke zwischen sofort anschneiden und nachmachen und lieber nochmal nachdenken, ob ich das so hinbekommen würde. Aktuell überwiegt Letzteres, aber der Baubericht zeigt, dass und wie es geht :thumbup:

    Nach 99 von 100 Stufen bin ich völlig fertig... Ich glaube, ich kehre besser um!


    Viele Grüße, Nils

  • Hallo Nils,

    das Modell macht Spaß (meist) und ist ein rechter Exot. Aber ich empfehle, das gesamte Rumpfgerüst und die Unterseite des Wetterdecks ordentlich zu verstärken/versteifen. Sonst bekommst du auch so eine "Wellblechbude" wie mein Bau.

    Immer ran an die Pappe!


    Gruß

    Manfred

  • Hallo Stephan,

    für diese Art von Fensterfolie nehme ich bedruckbare Overheadfolie, die ich mit einer großen, einheitlichen Farbfläche bedrucke. Damit mache ich mir "durchsichtige " Flächen in verschiedenen Größen und beliebigen Farben; Blautöne, Grautöne, etc.. Die Folie ist nur leider aufgrund ihrer Dicke kaum in kleinere Radien zu biegen bzw. ich schaffe es nicht. Montiert wird sie mit doppelseitigen Klebestreifen. Die gibt es als Rollenware in verschiedenen Ausführungen. Nachteil: Das ergibt insgesamt eine Zusatzschicht von annähernd 0,5mm. Dafür muß Platz vorhanden sein.


    Gruß

    Manfred

  • Moin Manfred,


    So, selbst bedruckte Overheadfolie also, gute Idee. da kann man toll den Farbton an die jeweiligen

    Situationen anpassen.

    Ich hab bei meinen Modellen immer Scheinwerferfarbfilter genommen.

    Schwarz oder dunkelblau. Ging bis jetzt immer gut.

    Was die zusätzliche Stärke der Folie angeht, ist es doch auch ein Vorteil für die Stabilität der Bauteile

    wenn große Teile der Kartonfläche beim ausschneiden für die Verglasung wegfallen.

    Bei zu dünnen Folien besteht (bei mir) die Gefahr das die übergebliebenen Stege einknicken.

    Kommt aber immer auf die Flächen an.


    Gruß

    Stephan

  • Ein bißchen ist es weitergegangen. Der hintere Bereich des Wetterdecks ist mit Kleinteilen bestückt, die Rettungsboote installiert und die ersten Relings verteilt. Dieser Bauabschnitt geht leicht zu realisieren, ich habe keine schwierigen Hürden angetroffen.

    Daß die Rettungsboote ein bißchen knubbelig erscheinen, ist aus meiner Sicht richtig. Im Generalplan sehen sie auch nicht viel anders aus. Übrigens sind die Relingteile bei der Version in 1:250 als LC-Teile beigefügt; die Version 1:400 hat bedruckte Folien dafür.

    Als nächstes folgt der Abschnitt am Heck mit den beiden Rampen.