Hier noch einmal ein paar Bilder von dem unteren Teil der Insel, mit vorderer, achterer und Bb Plattform inkl. PE Besatz
IJN Aircraft Carrier Akagi 1:350
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Im nächsten Bauschritt wird das Brückendeck gefertigt. Lediglich das eigentliche Brückenhaus stammt vom Bausatz. Die Fenster werden durch die PE Front von Hasegawa ersetzt. Auch das Deck wird nach PE Reling angfertigt. Vom Brückenhaus gehen zwei Wandungen heckwärts, wo sie mit dem Turmbau, für das E-Messgerät auf dem obersten Deck des Brückenbaus, abschließen. Der Brückeninnenraum bekommt noch ein wenig Einrichtung und die Fenster werden von innen noch mit Klarsichtfolie versehen. Das letzte Deck, auf dem Brückenhau, wird bis auf die vordere Stb Ecke mit einer Schanz versehen. Die Stb Ecke ist mit einer Reling bestückt. Auf diesem Deck befinden sich einige Antennen und optische Geräte. Nach Anbringen des Decks wird der Aufgang angeklebt. Zunächst fertige ich eine PE Ringantenne auf Dreibein, die auf einem konischen Sockel steht, Position Bb vor der nachfolgend beschriebenen Schanz. Vor die Front des E-Messturmes setze ich eine Schanz, an deren Innenseite Sprechrohre angebracht waren. Aus PE Teilen wird die Halterung für die Positionsbeleuchtung am E-Messturm gebaut. Die Halterung fertige ich aus 0,6mm Plastik Rundprofil. Die Positionsleuchte ist lediglich das Rundprofil mit Klarsichtfolie ummantelt. Das Ganze wird ander Rückseite des Turms angebracht. An dem beschanzten Balkon an Bb, Brückenhausdeck, wird auch eine Positionsleuchte angebracht. An der obersten Schanz an Bb, mittig wird eine kleine Plattform befestigt, auf der eine Dreibein Stabantenne (PE)steht.
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insgesamt 14 optische Geräte werden auf den Decks verbaut. Je zwei auf den unteren Plattformen, vor und hinter dem Brückenturm. Auf der Reling der vorderen Plattform ist ein Lewis MG angebracht. Auf dem hinteren Teil des Brückenhausdecks sind zwei Geräte aufgestellt. Auf dem Bb Balkon steht ein Scheinwerfer. Auf dem obersten Deck stehen die restlichen Geräte. Die Reling des Brückenhausdecks wird noch mit einer Persenning verkleidet.
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Hallo Don Motore,
einmal mehr großartig gesupert, das kommt dem Original sehr, sehr nahe !
VG
Zaphod
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An der Insel ist jetzt der Splitterschutz rundum angebracht. Lediglich an der mittleren Plattform habe ich eine Persenning an der Reling angebracht. Ich habe den Splitterschutz mit sehr stark verdünnter brauner Farbe etwas eingefärbt.
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Bevor die Insel auf dem Deck verbaut wird muss die Aussenseite des Flugdecks noch geändert werden. Der vorhandene Ausschnitt muss etwas nach achtern verlängert werden, damit die Insel komplett auf dem Flugdeck steht.
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Nun kommen die Antennen und der Mast. Es gibt zwei Ringantennen, die vor der Insel am großen E-Messgerät positioniert sind (PE Teile). An der Insel wird noch eine Reling an der Flugdecksaussenkante angebracht. Der Mast wird komplett scratch gebaut. Der Modellmast hat nicht im entferntesten was mit dem Original zu tun. Hier kommen auch PE Teile zum Einsatz. Das Gerüst habe ich aus 0,5mm Plastikrundprofil gefertigt. Das vordere Mastbein bekommt eine PE Leiter. An der Rah wird je Seite ein PE Teil verbaut. Das Mastdreibein bekommt eine geätzte Austeifung in Form eines V. Das Topp bekommt noch eine kleine Leuchte, auch scratch. Die Rahenden werden dann noch mit Garn abgespannt, genauso der achteraus stehende Flaggenstock. Hinter dem Mast wird eine kleine U-förmige Schanz angebracht. Nun folgt die Antennenverdrahtung von der Bb Rah auf die Antennenstöcke an der Insel und am Flugdeck.
Als Antennendraht verwende ich feine geätzte Steifen, die ich aus einer überschüssigen Reling heraustrenne. Hier lassen sich leichte Durchhänger gut und gleichmäßig darstellen. Insgesamt laufen die Drähte über 4 Stöcke, zwei an der Insel und zwei am Flugdeck, bugwärts. Von der Mastrah (Bbseits) führen drei Stränge an den ersten Stock. Ab dem ersten Stock dann jeweils vier Stränge, von Stock1 auf 2 (Inselaufbau), von 2 auf 3 und von 2 auf 4. Nach dem trocknen des Klebers male ich die Drähte in dem Rumpfgrau und deute mit weißen Punkten die "Isolatoren"? an. Freue mich auf Hinweis für korrekte Bezeichnung
. Hiermit ist der Bauabschnitt Insel mit Drumherum abgeschlossen. -
Es geht stark auf´s Ende zu. Es fehlen noch der Splitterschutz für die Bb Zwillingsbatterien, die umlaufenden Fangnetze, Die japanische Fahne auf dem vorderen Flugdeck, und zu guter Letzt, die Trägermaschienen. Es befanden sich, laut meines walk arounds, bei Beginn der Midway Operation, 12 Zeros an Bord (9 als Begleitjäger/3 für bewaffnete Aufklärung), 18 Vals (Sturzkampfbomber) und eine Kate zu Aufklärungszwecken. Wie schon geschrieben, kommen die dann vom Hasegawa Trägerflugzeugbausatz.
Zunächst stelle ich den Splitterschutz her. Ich klebe auf einen Streifen Tesa, einzelne Garnfäden, die dann mit CA Kleber miteinander verklebt werden, so das sie einen "Vorhang" ergeben. Insgesamt benötige ich sechs Stück (Der Originalsplitterschutz bestand aus dicken Lederstreifen). Die Breite beträgt ca. 10mm. So habe ich immer noch etwas Futter. Aus 0,5mm Plastikrundprofil fertige ich die Haltegestelle (s. Foto), die an die Gitterkonstruktion unterhalb des Flugdecks angebracht werden. Die Gestelle werden dann mit senkrechten Stützen zur Unterseite des Flugdecks abgefangen. Vor der Endmontage bemale ich die Matten mit Lederbraun und bringe sie an den Gestellen an, dann an den Flugdecktraversen, abschließend die senkrechten stützen. Habe vorab schon mal drei der Maschinen aus dem Bogen gebaut. Maße sehr stimmig, schöne Textur, aber leider etwas platt.... Wären aber eine sehr günstige Ausstattungsvariante.
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Hallo Don Motore,
weiterhin erstklassige Arbeit an den unzähligen Fuzzelteilen !
Die Flieger wirken allerdings etwas platt, könntest Du da nicht andere runterskalieren? Die von der GPM Shokaku sind nicht zu detailliert und passgenau, die würden das gut vertragen ud haben die richtige Farbe für 1942.
VG
Zaphod
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Zaphod, leider keinen Bogen zur Hand mit japanischen Flugzeugen. Deshalb habe ich mich für die Hasegawa Lösung entschieden. Hätte einer Kartonvariante gerne den Vorzug gegeben.
An alle Berichtbegleiter, Forenmitglieder, einen guten Rutsch und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2025, und viel Vorfreude auf kommende, spannende Projekte.
Gruß Ralf
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Nach langer, langer, sehr langer Abstinenz nun wieder zurück... Muss mich erst mal sortieren um nahtlos den Baubericht zu Ende zu führen. Im Anhang habe ich noch ein Bild mit einer Draufsicht der Insel/Flugdeck Antennen.
Der nächste Schritt war das Aufbringen des Fliegersichtzeichens auf dem Vordeck. Eigentlich nichts dolles, eigentlich... Zunächst habe ich den weissen Untergrund lackiert, lasierend. dann eine Maske für die Sonne gefertigt und aufgebracht. Durch nicht ganz astreines Maskieren ist mir die aufgehende Sonne "etwas" verlaufen. Hat dann doch ein wenig länger gedauert mit dem Aufbringen bzw beheben des Unglücks. Ergebnis dann doch noch sehr schön.
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Sehr gut gelungen, das Erkennungszeichen! Glückwunsch!
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Es fehlen jetzt noch die Fangnetze Bb/Stb und am Heck, eine kleine Stabantenne in Kanzel, Anflugleuchten achteraus, die klappbaren Antennenmasten und deren Verdrahtungen, sowie am Hauptmast. Die Netze habe ich an der Platine lackiert. Bin dann der Reihe nach vorgegangen, nach Bauanleitung Hasegawa. Eine wahsinnig fummelige Angelegenheit. Zunächst die Netze leicht gebogen (wie Halbschale). Zum Verkleben habe ich am Anfang Standard Sekundenkleber verwendet. Das Problem damit war eine unstete Haftung. Beim Nachlackieren fielen die Teile wieder ab und das mehrmals hintereinander. Bin dann auf 3D Druck PLA KLeber umgestiegen. Derr hatte wesentlich bessere Eigenschaften und hielt durchweg nach dem Anbringen. Beim nachträglichen Retuschieren von Blankstellen keine "Verabschiedungen". Etwas heikler beim Anbringen waren die langen Netze mittschiffs. Hier musste ich ein wenig vermitteln. Auch die an den Netzen befindlichen Stützen gehen gerne mal eigene Wege. Alles eben sehr filgran.
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Nun können die klappbaren Antennen angebracht werden. Sie sind ein wenig unterschiedlich in der Länge, auf Grund ihrer Position am Schiff. Wichtig ist das die Topps in Flucht liegen. Die oben schon angesprochenen Anflugleuchten. Einmal zwei, in Rot und vier in Grün. Sie sind komplett scratch gebaut, aus Pappe und PE Abfall. Sie sind an und auf der hinteren Flaplattform angebracht. Das Sahnehäubchen ist die Kanzel mit der Stabantenne, muss zwischen Flugdeck und Fangnetz gefrickelt werden. Nun sind alle Teile verbaut. Es fehlen noch die Masttakelung und die Antennendrähte der klappbaren Masten. Hierzu muss ich erst noch Faden mit Sekundenkleber behandeln. Letzter Schritt sind dann die Flieger und Figuern.
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Hallo Don Motore,
eine faszinierende Arbeit, ich komme jedes Mal aus dem Staunen nicht heraus !!
VG
Zaphod
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Alter Schwede. Das seh ich ja jetzt erst... Geil!
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Nun ist der Schiffsbau abgeschlossen. Mastrigging mit Beflaggung und die abklappbaren Antennen an Bb und Stb. Bei Midway waren Drei Flaggen geheisst, Eine große "aufgehende Sonne" (Seekriegsflagge), eine kleinere "aufgehende Sonne" (Gefechtsflagge) und die Flagge des Vize Admirals Nagumo.
Jetzt hübsch ich das fertige Modell noch etwas auf und mache noch ein paar Schnappschüsse.