Messboot A52 OSTE Kl. 753 der BM/AGFBM/M 1:250

  • Moin zusammen,


    Immer zum Jahresende wird es bei uns in der Firma ruhiger und ich habe mal wieder richtig Zeit zum basteln.

    Trotz meiner vielen Baustellen :D habe ich mich dazu entschlossen was Neues anzufangen. Meine Wahl viel auf die "Oste" die hervorragend in meine Sammlung Frühe Bundesmarine paßt.


    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Zuerst einmal die Vorbereitungen:

    Alle Bögen wurden ausgedruckt und Bogen 1a rückseitig mit 1b verklebt.


                    


    Auch die Ätzplatine hat ihre Grundierung.


    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Die erste Ausbeute beim Spantengerüst:



    Immer wenn ich Schotte verdoppele färbe ich die Kanten schwarz. Das bringt etwas mehr Schattenwirkung.


    Dazu benutze ich einen Faber Castell PITT artist pen der Größe S. Und natürlich von der Rückseite einfärben falls man abrutscht.

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Moin zusammen,


    nochmals zum ausdrucken der Bögen. Wer im Druckermenü auf Originalgröße geht bei dem sollte man einen korrekten Ausdruck erhalten.

    Bei der Grundplatte ist ein Referenzmaß vorhanden das man entsprechend überprüfen kann.


    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Das Spantengerüst ist schnell aufgebaut.

    Zum Kantenfärben der Decks nehme ich Faber Castell Albrecht Dürer Kaltgrau III.


                     

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Hallo Jochen


    Ist ja auch wirklich was besonderes.


    In der Bauanleitung steht bei den Bordwänden gut vorformen.

    Ich lass jetzt mal Bilder sprechen:


       


       


    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Hallo Andreas,

    Die Oste liegt bei mir auch noch auf Stapel, daher setze ich mich mal dazu.

    Die Idee mit den schwarz färben, um mehr Tiefe zu gewinnen, werde ich wohl übernehmen, sieht klasse aus.


    Gruß Udo

  • Hallo Udo


    Wenn ich mich richtig an meine Fahrenszeit erinnere hatten die Schotten am Rand eine Gummidichtung. Also ist das schwarz einfärben nicht so ganz verkehrt .

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Zum Ausstechen der Rundungen der Klüsen und Speigatten der Innenschanz achtern verwende ich einen passenden Stempel und als Unterlage eine Hartschaumplatte.



    Die Innenschanz paßt perfekt an die Bordwand. Ich bin begeistert! :thumbsup:


    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Bei Bauteil 27 werden die ersten Ätzteile verwendet.

    Die Handräder habe ich mit einen schwarzen Pitt Artist Tuschestift bemalt.

    Das klappt natürlich nur wenn die Platine vorher grundiert wurde. Von Vorteil bei dieser Methode ist das man das Filigrane nicht "zukleistert".


    Die Lüfterdeckel haben keinen weiteren Farbauftrag. Die von mir verwendete Grundierung paßt farblich sehr gut zu dem Hellgrau.

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Moin zusammen,


    daß Spantengerüst für den vorderen Aufbau ist schnell zusammengesetzt.



    Bei Bauteil 30 ist gute Vorarbeit gefragt: Knick- und Rundungslinien auf die Rückseite übertragen, Fenster und Bulleyes ausstechen, Kantenfärben (Faber Castell Kaltgrau I), Verglasen mit Tesafilm, sowie einige Ätzteile anbringen.


           

    Bei Tesafilm kann man die Schleuderscheiben einfach von außen aufdrücken ohne Kleber.

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • In der Bauanleitung wird genau vorgegeben in welcher Reihenfolge man was zu knicken/runden hat. :thumbsup:

    Klappt auch wunderbar. :thumbsup: :thumbsup:



                        

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Hallo Andreas,

    Die Verglasung mit Tesafilm ist mir neu. Bei dieser Verklebung ist doch die klebrige Seite aussen am Modell. Wie schaffts du es dann dass sich später keine Staubpartikel oder ähnliches daran festsetzt?


    Gruß Udo

  • Ich hab das anfangs auch gedacht. Aber die Klebeschicht trocknet nach einiger Zeit. Da sammelt sich tatsächlich kein Staub.

    Im Bau: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



    Aufwachen - es ist 5 vor 33...

  • Hallo,

    Dann werde ich dass mal beim nächsten Modell testen.

    Danke für die Info.


    Gruß Udo

    Nur nicht auf die Klebefläche patschen.

    Im Bau: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



    Aufwachen - es ist 5 vor 33...

  • In der Bauanleitung wird genau vorgegeben in welcher Reihenfolge man was zu knicken/runden hat. :thumbsup:

    Klappt auch wunderbar. :thumbsup: :thumbsup:

    ... das Brückenhaus war bisher die größte Herausforderung für mich beim Zeichnen von Schiffsmodellen; auch wenn es so einfach aussieht; ich wollte es unbedingt aus einem Stück erstellen um unnötige Schnitte zu vermeiden; die vielen Rundungen schulen Fingerspitzengefühl und machen Formensprache sichtbar. :D

    Macht Spaß, deinem Baufortschritt zuzusehen.
    Gruß kartonskipper

  • Hallo Udo und Helmut


    Hinzu kommt das ich meine fertigen Modelle mit Schutzlack versehe. Da klebt dann nichts mehr. Das ist dann meist Mattlack. Mit einen Pinseltupfer Glänzend kommt es dann Fensterglas verdammt nahe. Auch die Schleuderscheiben werden so noch einmal gesichert.

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Mit Tesafilm hinterklebte Fenster male ich auf der Rückseite mit schwarzem Lackstift an. Bei größeren Fenstern ist die Gefahr des Durchguckens auf "nackte" Kartonteile gebannt (oder man malt vorher innen alles dunkel an). Gute Erfahrungen habe ich auch mit dem Hinterkleben mit ganz feinem, schwarzen Schmirgelpapier gemacht. Der Schmirgel schluckt jedes Licht und bildet einen komplett geschlossenen Effekt.


    Die Vorderseite des Tesas kann man auch mit klarem Parkettlack versiegeln. Die Fensterdarstellung wird damit noch optimaler. So wie es Andreas gemacht hat, geht es aber auch :thumbsup:


    Klaus

    »Das muss das Boot ab können!»

  • Hallo Klaus


    Gerade wenn hinter den Fenstern nichts ist ist Tesafilm optimal weil man keine klare Durchsicht hat.

    Wenn eine Inneneinrichtung vorhanden ist dann ist Tesafilm zu milchig. Hier helfen nur "Lübecker Marzipanherzen". ;)

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Moin,

    ... das Brückenhaus war bisher die größte Herausforderung für mich beim Zeichnen von Schiffsmodellen; auch wenn es so einfach aussieht; ich wollte es unbedingt aus einem Stück erstellen um unnötige Schnitte zu vermeiden; die vielen Rundungen schulen Fingerspitzengefühl und machen Formensprache sichtbar. :D

    Glaube ich dir gerne, am Brückenhaus habe ich dann ja auch nochmal eine ganze Weile rumoptimiert bis ich zufrieden war.

    Dabei habe ich 2-3 andere Baumethoden ausprobiert, darunter eine Version aus 4 Teilen. Ich dachte, das es dann ein bisschen einfacher wäre die einzelnen Seiten zu runden. Gesehen hätte man die extra Schnitte ja nicht, die wären durchs Peildeck verdeckt gewesen. Aber am Ende hat die Version aus einem Guss tatsächlich deutlich besser funktioniert!

    Das runden ist damit zwar ein bisschen schwieriger, aber dafür ist es viel einfacher die Ecken gut hinzukriegen. Und damit dann auch die Haube extern fertigzustellen, so dass man sie nur noch übers Spantengerüst stülpen muss.


    Und was das verglasen von uneinsehbaren Fenstern angeht: Ein Tipp zum verglasen von ausgestochenen Fenstern/Bullaugen: Farbfilterfolie


    mfg

    Johannes

  • Hallo Johannes,


    man merkt dem Bogen an das man sich hier richtig Mühe und Gedanken gemacht hat. :thumbsup:


    Der Brückenaufbau wurde vervollständigt: Positionslichter, Windabweiser und einen Vorbau. Auf der Ätzplatine habe ich noch Rahmen für die Brückenfenster gefunden.


    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • An dieser Stelle möchte ich mich schon mal für die vielen Likes und Kommentare bedanken.

    Es ist das Salz in der Suppe wenn über verschiedene Baumethoden diskutiert wird. Mit voller Absicht stelle ich meine Praktiken vor um Anregungen zu geben und zu bekommen.

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Moin zusammen,


    die Geschichte vom achteren Aufbau ist schnell erzählt. Spanten, Decks und Wand. :D


                  

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Moin zusammen,


    ich hoffe alle haben Weihnachten gut überstanden. Wie sagte schon "Heinz Becker": Weihnachten ist reine Nervensache. :D


    Geschafft habe ich nur den Schornstein, ein paar Lüfter und Poller.

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Blieb noch genug Zeit sich mit dem Radom zu beschäftigen.

    In der BA ist der Zusammenbau gut beschrieben.


    Als erstes die Halbkugel sauber ausschneiden. Ich habe die Version ohne Schneidlinie benutzt.


    Dann die Spitzen vorformen.



    Zum Zylinder runden und die Schnittkante verkleben. Auch die ersten beiden Spitzen an der Schnittkante von innen mit Weißleimnaht verkleben.

    Jetzt erstmal gut trocknen lassen. Dann die restlichen Spitzen immer links/rechts abwechselnd von innen verkleben. Hierbei immer wieder kurze Pausen einlegen damit der Kleber trocknen kann und die Kanten nicht wieder aufgehen.



    Fertig auf dem Unterbau.

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Hi

    Ist dir gut gelungen.

    Glückwunsch.

    Peter

    Papier ist geduldig, ich werde es auch noch lernen

    Nein ,nein, ich bin nicht stur. Nur Meinungsstabil!

  • Hallo Peter,


    danke schön.


    Moin zusammen,


    mit der Ausstattung der Back geht es weiter.

    Hier mal ein Beispiel wie ich viele Kreise aussteche:


    Auf einer Hartschaumplatte werden mit einen Stempel die Kreise ausgestanzt.


    Bis zum Gebrauch bleiben die Kreise in der Platte. Bei Bedarf werden sie mit dem Skalpell rausgehebelt. So geht nichts verloren.


    Die fertige Back mit Winsch, Poller, Seiltrommeln und Reling.

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Laut Bauanleitung sollte es jetzt mit den vorderen Mast weitergehen. Halte ich aber für keine gute Idee weil im Anschluß unter dem Mast am Peildeck weitergebaut werden soll. Bei den ganzen Antennengedöns ( bin halt kein Funkenpuster/Eloka :D ) hebe ich mir das für den Schluß auf. Sonst reiße ich da nur noch was ab. :whistling:


    Die Reling kann man an Hand der Konturen des Peildecks gut biegen. Die beiden Plattformen für den Winki (Signäler, also der der immer mit den Signalflaggen rumfuchtelt :D) werden separat angebracht. Mit einen Stempel der entsprechenden Größe werden die Reling dafür vorgeformt.

    Mit besten Grüßen


    Andreas Paul

  • Moin Andreas,

    das sieht ja schon toll aus!

    Warum lochst Du noch so aufwändig? von Kniepex gibt es eine gute Lochzange ab 2mm. In kopenhagen habe ich vor 3 Wochen eine Lochzange (Made in Taiwan, Superzange!!!) für 1,5mm erworben. Herstellername hab ich verlegt, aber das bekomme ich noch raus. Die Locheisenmethode gebrauche ich nur noch im "Notfall", bei mini MiniLöchern, was dann nicht jeden Tag vorkommt.

    Ich sehe Dir weiter auf Deine Finger :)

    Ralph

  • Hallo Ralph


    Jeder hat so seine Vorlieben. Ich arbeite lieber mit Stempel. :)

    Ich benutze auch die Stempel, allerdings auf einer „abgeliebten “ Schneidmatte.

    1,5 oder 2 mm ist für mich oft schon etwas zu groß.

    Im Bau: MS WILHELM GUSTLOFF, 1:250



    Aufwachen - es ist 5 vor 33...

  • Ich halte es so wie Helmut. Die alten, hart gewordenen Schneidmatten zerteile ich in handliche Stücke zum "Lochen" und brauche sie damit auf.


    Als Stempel verwende ich einen Satz Durchtreiber, beginnend mit 1,0 , 1,4 , 1,8 , 2,0 usw. Dazu kommt noch der Screw-Punch.


    Die Durchtreiber benutze ich hauptsächlich, um auf dem Druck zu lochen (z.B. Bullaugen), weil man sie exakter positionieren kann als den Screw-Punch. Mit dem Screw-Punch arbeite ich gerne auf Tonpapier, um z.B. schnell eine größere Anzahl an "Pollerdeckeln" herzustellen.


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!