MS Iserlohn / Passat / 1 : 250

  • Hallo Gemeinde,


    als vor langer Zeit Lars Wahl hier den Baubericht zur MS Iserlohn/Marburg einstellte hatte ich ihm versprochen, dass ich dieses Modell auch einmal angreifen würde. Diesem Versprechen will ich nun nachkommen. Warum: als das maritime Hobby bei mir in den Jahren 1965/1966 während meiner Luftwaffenzeit in Pinneberg und Uetersen, verbunden mit den häufigen Besuchen des Hamburger Hafens und der Schiffsbegrüßungsanlage, sehr augenscheinlich wurde, waren Frachter dieses Typs häufig zu sehen. Es herrschte Aufbruchsstimmung in der Bundesrepublik. Und sowohl die Handels- als auch die Kriegschiffe sahen noch wie solche aus. Und das Modell der Iserlohn gibt das für mich Klasse rüber. Also: ein Muß für mich.


    Die Verantwortlichen für die Iserlohn sind dem Coveraufdruck zu entnehmen.



    Die Anleitung ist primär verbal gehalten. Für kompliziertere Teile gibt es auch einzelne Skizzen, ebenso wie eine "Generalansicht" mit Anbringungshinweisen. Der Satz besteht aus den Bogen 1 - 11 und einem Zusatzbogen mit Ladegut. Karton zum Verdoppeln ist ebenso enthalten.


       


    Wie bei Passat üblich, sind sowohl das Spantengerüst als auch die Decks grundsätzlich zu verdoppeln.



    Zuerst habe ich die Teile für das Spantengerüst und die ersten Decks verdoppelt und über Nacht trocknen lassen und die Blätter entsprechend "plattgepresst". Am Folgetag konnte es dann losgeh'n.

    Auf der Werft: MS Iserlohn; n.n.-Schiffsmodell in 1:250


    Meine letzten Modelle:

    Z 51; S. Johannsen, U-Bt W. Bauer; Fregatte Lübeck; LUB Natter; Nordstjernen;
    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, MiSuBo Paderborn und Passau, F 213 Scharnhorst, ZKrz Helgoland, S.M.S Nassau, F216 Scheer, MS Wappen von Hamburg, S 13, S 100, P 6059 Jaguar,

    KWdGr mit UWS, A 63 Main, S72 Puma, WFS Planet

    Edited once, last by OpaSy ().

  • Die Grundplatte war zu verdreifachen. Zum Kleben hatte ich die "flinke Flasche" benutzt. Nicht zum ersten mal hat der Leim den Karton von Passat teilweise "durchtränkt". An der Stelle aber kein Problem. Die später folgenden Decks werde ich dann vorsichtshalber mit "normalem" Kleber verdoppeln.


     


    Die Konstruktion lässt auch den Bau mit geöffneten Ladeluken zu. Entsprechend enthält das Modell zwei Längsträger über das gesamte Mittelschiff, an Bug und Heck dann abe den Spanten 6 bzw. 20 dann mit einem Mittelträger. Mit diesen Teilen hatte ich dann begonnen.


     


     


    Wie den vorab eingestellten Bildern zu entnehmen, arbeitet auch Lars Wahl mit Laschen zum Anbringen von Decks und Wänden, so wie ich es auch von den anderen Modellen von Passat (Dr. Budelmann, W. Wiezoreck) schon kenne.

    Auf der Werft: MS Iserlohn; n.n.-Schiffsmodell in 1:250


    Meine letzten Modelle:

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    HANSEATIC; U 2540; Vorpostenboot V 1102; BuPo Bayreuth; S.M.S. Frankfurt; Munitionstransporter Westerwald; FD Nürnberg; Fregatte Baden-Württemberg, MiSuBo Paderborn und Passau, F 213 Scharnhorst, ZKrz Helgoland, S.M.S Nassau, F216 Scheer, MS Wappen von Hamburg, S 13, S 100, P 6059 Jaguar,

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  • Dann konnten die Längs- und Querspanten gesetzt werden.



       


    Im Bug- und Heckbereich sind Stringer eingearbeitet, um diese Bereiche zu stabilisieren.


     


    Über Nacht konnte dann das Gerüst des Frachters gut beschwert austrocknen.


    Auf der Werft: MS Iserlohn; n.n.-Schiffsmodell in 1:250


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  • Moin OpaSpy,

    zum Verdoppeln verwende ich (fast) immer UHU extra tropf-frei aus der Tube.

    Ich finde der/die/das ist nicht so dünnflüssig und tränkt den Karton nicht. Dabei bietet er/sie/es ausreichend Verarbeitungszeit.


    Gruß aus Hannover, Dirk

    Dreemol afsneeden und - jümmers noch to kort

  • Ach, fast vergessen:


    bei der zur Zeit in meiner Werft befindlichen Santa Inés habe ich wegen der großen Flächen, die zu verdoppeln sind, einen Sprühkleber verwendet. Das geht auch, aber man muss gut ablüften lassen, weil da auch sehr viel Lösungsmittel enthalten ist; sonst gibt es Biegungen wo keine hingehören.


    Gruß, Dirk

    Dreemol afsneeden und - jümmers noch to kort

  • Moin Dirk,


    vielen Dank für die Hinweise. Sprühkleber hatte ich einmal zum Verdoppeln verwendet. Da war die Sauerei und der Gestank so enorm - dass ich es nicht mehr versuchen will.

    Mit UHU-tropffrei hatte ich bei der Planet teilweise gearbeitet. Prima ist, dass er keine Fäden zieht - aber dieser Kleber ist mir einfach zu "dickflüssig". Für die Decks der Iserlohn habe ich zum Verdoppeln dann den UHU-Alleskleber genommen. Die Decks sind (nach dem Trocknen und Drücken) absolut plan geworden.


    Bin ab sofort bei Deinem Ines-Bb gerne Gast. Klasse sieht das Modell jetzt schon aus. Und es sind doch einige Parallelen der Kontruktionsart zu erkennen. Und auch in der Qualität der Ätzsätze. Viel Spaß weiter damit.


    Vielen Dank auch an die Daumengeber.


    Dann konnten die Mastfuß-Profile 9 und 17 auf der Grundplatte befestigt werden.


     


    Dann kam es zu einem "kleinen" Schockerlebnis für mich. Die seitlichen Spanten zu 9 und 17 konnte ich nicht mehr finden. Hatte ich die vielleicht versehentlich zum Verdoppeln genommen ? Nun, nach einger vergeblicher Suche habe ich denn die vier Teile "nachkonstruiert" und angebracht.


     


    Das Spantengerüst war fertig. Die Stabilität war jetzt schon ganz ausgezeichnet. Ich liebe verdoppelte (verdreifachte) Spantengerüste!




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  • Die Decks hatte ich ja gleich zu Beginn verdoppelt. Das Hauptdeck besteht aus zwei Stücken. Das Einkleben zwischen den Spanten klappte "millimetergenau".


     


    Auch die Öffnungen für die Mastfuß-Profile passten genau.



    Erste Wände zum Back- und Poopdeck sind angeklebt. Selbstverständlich mit plastischen Türen/Schotts.


     

    Auf der Werft: MS Iserlohn; n.n.-Schiffsmodell in 1:250


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  • Teilegruppe 29, das untere Poop-Deck.


     


    Dann kamen auch die ersten Teile aus dem mit beschafften Ätzsatz zum Einsatz. Seht in den Bildern, welche "Anleitung" zu dem opulenten Werk vorhanden ist.


       


    Die Relingteile und Niedergänge vom Poop- zum Hauptdeck sind dran.



    Ich habe dann das obere Poopdeck (Grp 32) vorgezogen, um die beiden Streifen an der vorhandenen Wand "zu sichern".


       

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  • NAbend Günter,


    das mit den Ätzteilen ergibt sich beim Weiterbau (fast) von alleine und wenn man am Ende nicht alle verbaut hat, ist das auch nicht sooo schlimm ;)


    Aber eine Frage habe ich... warum steht in Deiner Signatur "Auf der Werft: MS Iserlohn; n.n.-Schiffsmodell in 1:250"? n.n.?


    Ich freu mich, dass Du die "Iserlohn" unters Messer genommen hast und wünsche viel Spaß beim Bau, schaut prima aus :thumbsup:


    LG


    Lars

  • Moin Günther,

    Dein Bericht macht Freude. Ich werde ihn zum Anlass nehmen nach der Winterpause beim Passat-Verlag mir einen Bogen der ISERLOHN anzueignen. Auch weil die Inés mächtig Spaß macht. Bisher war ich in den 50er-Jahren noch nicht so aktiv.

    Ich abonniere Deinen Bericht schon mal vorsorglich.

    Du kennst sicher den BB von Helmut B.?!


    Weiter gutes Gelingen. Gruß aus Hannover, Dirk

    Dreemol afsneeden und - jümmers noch to kort

  • Moin Jochen,


    danke ...


    N'Abend Lars,


    schön, Dich dabei zu wissen. Mal seh'n, wie ich dann mit den (fantastischen) Teilen im Ätzsatz zurecht kommen werde, wenn ich in den Bereich so richtig vorstossen werde. Ich bin natürlich durch die tollen Anleitungen von KvJ, MMV und auch HMV zu den dort auch erhältlichen Ätz- bzw. Laserteilen auch sehr verwöhnt. aber: ich weiß ja, an wen ich mich wenden kann. Zu Deiner Frage bekommst Du eine PN.


    Hallo Dirk,


    ich überlege mir auch, ob ich die "Santa" auch noch bestelle - auch wegen Deines Berichts. Allein: ich habe noch so viel zweidimensionalen Vorrat, den ich mein (Bastler)Lebtag nicht mehr werde abarbeiten können. Trotz fleißiger Werftarbeiter an der Rezat.


    Auch an die "regelmäßgen Begleiter" vielen Dank.


    Günter.

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  • Gerade hatte ich die "fehlenden Spantenteile" wieder verdaut - da kam der nächste Aufreger. Ich konnte das Backdeck 29 nicht finden. Später mehr dazu.

    Zum Entspannen der Nerven habe ich dann die Vorbereitung der Bordwände 30/31 vorgezogen.


    Für das Verbinden der Kanten im Bug- und Heckbereich sind in der Anleitung die auf Papier gedruckten Laschenverbindungen vorgesehen. Die habe ich dann auch genutzt. Wichtig vor dem Zusammenkleben ist natürlich das vernünftige Vorrunden der Bug- und Heckteile. Irgendwie ging es dann wie von selbst.


       


       


    Vor dem Ankleben der Bordwände waren auch noch die Innenteile der Schanz zu verkleben.


       

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  • Vor dem Anbringen der Bordwände hatte ich längere Zeit überlegt, ob ich die beiden Bordwandteile je Seite vor dem Ankleben verbinden soll (so die Bauanleitung) oder aber jeweils vorn und hinten beginnend am Modell "vereine". Ich ahbe mich dann zur vorgeschlagenen Methode entschieden.


     


    Um "Blitzer" zu vermeiden, wurden Bodenplatte und Deckskanten eingefärbt.



    Vor dem Anbringen musste aber noch das Backdeck "gefunden" werden. Dazu mehr dann im nächsten Beitrag.

    Auf der Werft: MS Iserlohn; n.n.-Schiffsmodell in 1:250


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  • Vielen Dank an die Begleiter.


    Nun komme ich zurück auf meinen Eintrag Nr. 14. Ich hatte ja die Bordwände vorgezogen, weil ich das Backdeck mit der Nr 29 nicht finden konnte, das ja vor den Bordwänden anzubringen ist. Alle Suche war vergeblich, ich fand das Teil einfach nicht mehr. Nach Bauanleitung soll es auf Seite 5 gedruckt sein. Dem ist aber nicht so. Was tun ? Ich habe an die "Entwickler" der Iserlohn, die ja auf dem Bogencover verzeichnet sind, eine PN geschickt. Henning (Dr. Budelmann) hat darauf innerhalb von 30 Minuten reagiert und mir den entscheidenden Hinweis gegeben. Das Backdeck ist auf Bogen 3 gedruckt. Vorgeschichte: auf den Bögen 1 bis 3 sind die meisten gedruckten Teile zu verdoppeln. Das war das erste, was ich bei Baubeginn gemacht habe. Verdoppelt. Insgesamt hatte ich so 6 bis 7 Segmente verdoppelter Teile produziert und die nach dem Einleimen und Antrocknen "gepresst". In einem alten Kursbuch der DB.

    Das hat hunderte von Seiten. Und beim Herausnehmen am Folgetag hatte ich wohl ein Blatt darin vergessen. Nach dem Hinweis das Buch nochmals aus dem Schrank geholt und - sofort gefunden. An dieser Stelle nochmals Dank an Henning - denn sein Hinweis war die Lösung. Übrigens hatte er auch angeboten, den Bogen 3 durch Passat nachzuliefern. Das soll nicht unerwähnt bleiben und zeigt die gute Servicebereitschaft des Verlags.

    Auf dieser "verdoppelten Seite" fand ich dann auch die fehlenden Spantenteile des Rumpfes sowie die zwei Decks der Windenhäuser nebst Spanten für den Brückenaufbau. Ohne das Finden wäre da weiteres Ungemach auf mich zugekommen. So aber konnte ich dann das Deck aufkleben und mit dem Anbringen der Bordwände beginnen.


    Als Ansatzpunkte fand ich drei Stellen. Die "Spitze" am unteren Poopdeck, den Deckssprung vom Poopdeck zum Hauptdeck sowie Verklebungsstelle der beiden teile des Hauptdecks, die mit der Laschenverbindung an den Bordwänden gleich liegen. Anpaßprobe war gut. also konnte ich beginnen. Mit dem Heck fing ich an, nach vorne weiter, abwechselnd StB und Bb-Bordwand mit dem Kleber aus Bühl (Baden) befestigt. Seht dazu die Bilder.


     


    Der Po schaut doch recht gut aus.



    Und mit dem Bug bin ich auch (fast) zufrieden. Die Bb-Seite war vorne etwa einen halben Millimeter länger als die StB-Wand angekommen. Aber wenn ihr euch die Makroaufnahme wegdenkt siehts doch ganz gut aus.


       


    Von unten gezeigt sieht man am Heck, dass die beiden Seiten nicht gleich gut angeklebt sind und dass am Bug im vordersten Bereich der Wasserpass etwas zu hoch rauskommt. Das hatte ich beim Verkelben natürlich bemerkt. Aber ein weiteres Herunterziehen auf die Grundplatte hätte sich negativ auf das Anliegen der Bordwand ausgewirkt. Habe es dann so belassen. Denn: es fällt beim planliegenden Modell kaum auf.


       

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  • Das obere Poopdeck ist aufgeklebt.



    Dann konnte es an das "Verkleiden" der Innenschanzteile gehen. Dass am Bug ein kleiner Spalt zwischen Deck und Schanz vorhanden ist ist die logische Folgerung aus dem "Hochzug" der Bordwände. Ist aber in Wirklichkeit nicht so erkennbar, wie auf den makros. Ebenso wie meine beschissenen Verbesserungsversuche.


       


     

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  • Das verbindende Relingteil an den Poopdecks ist aus dem Ätzsatz. Hat gut gepasst.


     


    Auf dem Deck waren Lüfter, eine Winsch und ein Steuerstand anzubringen.


       


       


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  • Moin Günter,


    feine Details; prima, dass sich das "verschwundene Deck" wiedergefunden hat :thumbsup:


    Übrigens war ich vor ein paar Tagen dort, wo die Initialzündung für die Konstruktion der "Iserlohn" her kam: Restaurant Forsthaus Löhen in Iserlohn (um den Geburtstag meines Neffen nachzufeiern). Der neue Pächter hat das Bild der "Iserlohn", welches seinerzeit an der Wand hing, leider nicht mehr. Schade...


    Freue mich aber sehr, Deinen Baubericht verfolgen zu können, viel Spaß weiterhin ;)


    LG


    Lars

  • Moin Günter,


    zum Steuerrad braucht man wohl nix mehr zu sagen. Puuh.


    Gruß aus Hannover, Dirk

    Dreemol afsneeden und - jümmers noch to kort

  • ...zum Steuerrad braucht man wohl nix mehr zu sagen. Puuh.

    Doch......das zweite Rad gehört eigentlich auf die achterliche Seite der Steuersäule (s. Baubericht Helmut).


    Da das Notruder zu den damaligen Zeiten nur "handmechanisch" über ein Getriebe betätigt wurde und das Ruderblatt daselbst bei der ISERLOHN doch relativ groß war und damit nur schwer im Wasser gedreht werden konnte, brauchte man hierfür bis zu vier Mann - je zwei Mann stehen links und rechts der zwei Steuerräder und asten sich einen ab......kann nur derjenige nachvollziehen, der da selbst mal an so einem Notruder gestanden hat......


    Gruß

    HaJo

    Exercitatio artem parat!

  • Moin Lars,

    danke und schade, dass das Bild "verschwunden" ist. Hättest halt damals doch besser gleich mitgehen lassen sollen. :rolleyes:


    Moin Dirk, HaJo,


    danke für das Lob und den Hinweis zur falschen Anbringung der Steuerräder. In der Anleitung steht, dass beide Steuerräder "backbordseitig" zu montieren seien. Also falsch habe ich es allemal gemacht. Auf einem Bild im Cover hatte ich den Eindruck, dass beide Räder zum Bug hin zeigen. Wie dem auch sei: ich werde dann doch mal in den Bericht von Helmut gucken. Denn eine Korrektur scheint mir da noch möglich.


    Aber nun mal weiter mit dem Bb:


    Auf dem Poopdeck fehlt noch das Arbeitsboot. Ein "Mini-Ding". Es lässt sich mit und ohne Persenning bauen. Ich habe mich für das "offene Boot" entschieden.


     


    Lager und Davits sind aufgeklebt - und dann das Bötchen auch.


     


    Und dann mal eine Totale - die "verladene" Planet auf dem Frachter - zum Größenvergleich.


    Auf der Werft: MS Iserlohn; n.n.-Schiffsmodell in 1:250


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  • Dann konnte es mittschiffs gehen.


    Der Aufbau beginnt mit den verdoppelten Spanten und den Klebelaschen der Baugruppe 39.



    Die Wände sind vorgefertigt und angeklebt. So langsam freunde ich mich mit dem "Laschensystem" von Passast wirklich an.


     


    In der Bauanleitung steht, dass das Promenadendeck 40 verdoppelt einzubauen ist. Wenn ich mich recht erinnere, war das Deck schon in den zu verdoppelten Teilen dabei. Hier gibt es aber noch ein "bedruckte" Unterseite. Also hat mein Modell eine dreifache Stärke. Wer den Bogen noch unangeschnitten besitzt, kann ja mal nachseh'n, ob ich einen Fehler gemacht habe oder ob der Oberteil des Decks aus der "Umrahmung" der zu verdoppelnten Teile raus muss.

    Aufgrund der Kontruktion sollte es da aber keine Probleme geben. Stabil ist das Deck allemal.


     


    Und gepasst hat's dann sowas von gut - ich bin begeistert.


       


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  • Die Aufbauwände 41. Zu beachten ist, dass die Ätzreling nicht wie die Papierreling aus dem Bogen mit der Decksabdeckung versehen ist. Also ist vom Kartonteile die Abdeckung abzutrennen und separat anzukleben. Ansonsten bautechnisch dasselbe Vorgehen wie mit der Gruppe 39/40. Nur kommen da dann Reling und Niedergänge dran. Nach ein Hinweis zu den Niedergängen. Die sind sowas von Klasse: lassen sich prima und ohne "große Kraft" umbiegen. Ich habe das mit zwei Pinzetten vollzogen. Aber - seht einfach die Bilder.


       


       


     

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  • Moin Dirk, HaJo,


    danke für das Lob und den Hinweis zur falschen Anbringung der Steuerräder. In der Anleitung steht, dass beide Steuerräder "backbordseitig" zu montieren seien. Also falsch habe ich es allemal gemacht. Auf einem Bild im Cover hatte ich den Eindruck, dass beide Räder zum Bug hin zeigen. Wie dem auch sei: ich werde dann doch mal in den Bericht von Helmut gucken. Denn eine Korrektur scheint mir da noch möglich.

    Die Achse für das „doppelte“ Notruder liegt backbords der senkrechten Säule.

    So sollte das aussehen:


    Fertig: Patrouillenschiff POTSDAM

  • Moin Günter,


    das sieht sehr gut aus! Deine ISERLOHN macht sich hervorragend und für die Exaktheit der Details gibt es ja Helmut ;) :thumbup:

    Nach 99 von 100 Stufen bin ich völlig fertig... Ich glaube, ich kehre besser um!


    Viele Grüße, Nils

  • Moin Helmut,


    vielen Dank für das Bild - da kann ich dann ja mal drübergeh'n und versuchen, eine Reparatur hinzukriegen.


    Moin Nils,


    so seh ich das auch. Oft schon haben die "Fachleute" HaJo, Fiete und Helmut mich Laien aufgeklärt oder es zumindest versucht. So soll es sein.


    Für vom Wasser weit entfernte Bastler wie mich ist halt eine gute Arbeitsanleitung unverzichtbar, um solche Fehler zu vermeiden.


    Danke auch für die Daumen.


    Doch nun weiter.


    Aufbauwände 43 waren zu fertigen und anzubringen.


       


     

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  • Darauf dann das Brückendeck 44.


       

    Auf der Werft: MS Iserlohn; n.n.-Schiffsmodell in 1:250


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  • Mit den Relingteilen 44 hatte ich so meine Probleme. In der Anleitung zum Ätzsatz ist die Nummer 44 gar nicht enthalten. Da auch die Ausführung im Ätzsatz nicht mit der Papierform identisch ist, hatte ich einige Zeit zu tüftel'n. Die in der Anleitung mit 43 bezeichnete linke Reling ist die Nummer 44.



    Die habe ich dann aber nicht um die Lüfter gebracht. Habe deshalb die "Rundungen" entfernt und die Reling in drei Teilen angebracht. Wobei ich da wegen der Lüfterköpfe auch noch einen "Einschnitt" machen musste. Was habe ich da wohl wieder falsch gemacht?



    Tische und Bänke. Wahre Mini's.


       


     

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  • Weiter mit den Brückenwänden 45. In gewohnter Manier.


       


     

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  • Dann wurde es wieder spannend. Wie passt das Signaldeck 46 in die Wände mit den Innenschanzteilen ?


     



    Urteilt selbst.

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  • Die Frontwand. Teilegruppe 47. Die Vorbereitungen.


      



    Wie zu sehen, spendet der Ätzsatz hier die Fensterrahmen. Die Innenschanz war vor der Montage anzukleben, ebenso die Rettungsringe.


    Die Positionslampen habe ich entgegen der Anleitung schon vor dem Anbringen der Wand eingeklebt.


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  • Die Frontwand in "einem Stück" anzukleben. Eher schwierig. Ich habe mich dazu entschieden, Bb an der "Schanzecke" zu beginnen, nachdem die "Anprobe" ergeben hatte, dass die Brückenwand dann vorne mittig anliegt und der seitliche graue Streifen auch bis zum Decksende reicht.



    Dann die Frontwand bis zum StB-Knick angeklebt und im dritten Schritt dann den seitlichen Teil an StB.


       


    Das Ergebnis ist für mich zufriedenstellend.

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  • Moin Günter,


    zu der fehlerhaften Reling 43 (44): Helmut hatte dazu auch etwas in seinem Bericht geschrieben, siehe hier, Beitrag 113, 114


    Kleine Anekdote aus der Konstruktionsphase: Ursprünglich hatte ich aufgrund der noch ausbaufähigen Planlage die hinteren Lüfter AUF dem Deck vorgesehen, nicht abschließend am Ende, wie es im Bogen ist. Daher dürfte das Längenproblem mit dieser irrigen Annahme zu tun haben:



    Du hast das Problem aber ja gut umschifft ;)


    Ich wünsch Dir weiterhin viel Spaß beim Bau; frohe Weihnachtstage und LG


    Lars

  • Baugruppe 48. Der Schornstein. Die Vorbereitungen.


     


    Der Mantel war über das vorbereitete und gut getrocknete Spantengerüst zu schieben. War an der Laschenstelle zwischen den beiden Mantelteilen nicht einfach. Fingerspitzengefühl erforderlich.


     


    Leim hatte ich bis dahin nicht benutzt. Erst nach dem "Überzug" dann innen mit einer Weißleimnaht versehen.



    Fertig zum Einbau.



    Es ist passiert. Er sitzt.


     


    Nachdem sich das Ansehen nun deutlich verändert hat - eine Totale.


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    Edited once, last by OpaSy ().

  • Moin Lars,


    vielen Dank für den obenstehenden Kommentar. Du stärkst mich wiederum sehr - denn so "ganz verdunstet" scheine ich also noch nicht zu sein, die "Kleinigkeiten mit der Reling und dem Dreifachdeck" betreffend. Nur wer genau hinsieht erkennt, dass die Streben bei mir "leicht" überstehen. Aber bei "normaler Betrachtung" fällt das nicht so auf wie in der Großaufnahme. Und: außerdem weiß das außer uns zwei eh niemand. :whistling:


    Auch Dir schöne Feiertage und Gesundheit in 2023.


    Günter

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